Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co. KG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co. KGWildpoldsriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co.KG versteht sich als Fachfilialist für den Fahrradeinzelhandel und betreibt nun im 30. Jubiläumsjahr weiterhin mit Erfolg seine Geschäfte. Unternehmensgegenstand ist der Ein- und Verkauf von Fahrrädern, Pedelecs (E-Bikes) Fahrradersatzteilen und Zubehör, nahezu ausschließlich Produkte des Radherstellers Cube. Im Jahr 2023 konnten wir weitere Standorte eröffnen und diese nun bis zum Jahresende auf gesamt 41 Filialen erweitern. Ergänzend wird der Internethandel über einen Online-Shop abgewickelt. Die Hauptzielgruppe sind Endverbraucher, jedoch steigt der Anteil an B2B Geschäften immens an, da Diensträder, sprich Arbeitnehmer-Fahrradleasing über Gehaltsumwandlung, weiterhin stark an Beliebtheit gewonnen hat. Von Beginn an übernahm Multicycle die Markenvertretung von CUBE. Das Warensortiment umfasst Räder für alle Einsatzgebiete, sowohl mit als auch ohne Motor, Zubehörartikel, Bekleidung und ein umfassender Service für das CUBE-Rad. Kerngedanke des CUBE Store-Konzepts ist es, den Kunden exklusiv, auf großer Fläche und in ansprechendem Ambiente die ganze CUBE Markenwelt zu präsentieren - mit dem Ziel, den Fahrradkauf zum Erlebnis werden zu lassen und den Kunden vom Sortiment, dem Service und der Kompetenz des Teams zu überzeugen. Es reicht heutzutage nicht mehr aus, mit dem Warenangebot, der Sortimentsbreite und einem guten Preis-Leistungsverhältnis den Kunden zu überzeugen. Entscheidend für einen nachhaltigen Erfolg ist es, dass sich der Kunde neben einer erstklassigen und ausführlichen Beratung auch nach dem Kauf gut aufgehoben fühlt. Über die Bedarfsermittlung finden wir aus zahlreichen Fahrradtypen für den Kunden das passende Modell heraus. Dazu tragen auch regelmäßige Schulungen und gut ausgebildetes Personal bei. Unsere Maxime ist „Leidenschaft für Fahrräder und unsere Kunden.“ Die Verfügbarkeit eines Wunschmodells und nicht immer der beste Preis am Markt entscheidet gerade in der aktuellen Situation über den Verkaufserfolg. Hier spielen unsere interne Warenwirtschats-Vernetzung und unser großer Filial-Lagerpool aus weit über 10.000 (E-) Bikes eine entscheidende Rolle. Am Ende stehen wir tagtäglich mit Leidenschaft und Authentizität hinter dem Produkt, fahren es selbst, sind mit der Materie verbunden und lassen nichts unversucht, bis der Kunde glücklich und zufrieden ist. All dieses Engagement wurde durch das Deutsche Institut für Service & Qualität (DISQ) erneut durch eine Auszeichnung honoriert. In 2023 wurde der Multicycle Filialgruppe der Deutsche Sport & Freizeit Award verliehen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Vorjahr. Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 haben sich die aus den Vorjahren hervorgebrachten positiven Corona-Kaufeffekte spürbar normalisiert. D.h. es hat sich wieder ein Verkaufsgeschehen etabliert, wie in den Zeiten vor Corona. Die konjunkturelle Entwicklung hat sich vom Corona-Geschehen losgelöst, weshalb branchenspezifisch auch keine Corona implizierte Übernachfrage-Situation mehr feststellbar war. Das Performance Niveau des Fahrradhandels hat sich innerhalb der vielen anderen Branchenzweige der deutschen Wirtschaft wieder angeglichen. Liefer- und Materialengpässe aufgrund der Pandemieauswirkung sind kein Thema mehr. Nach dem Rekordjahren 2021 und 2022, reiht sich das Jahr 2023 hier aus Sicht der Multicycle Filialgruppe nahtlos als weiteres Erfolgsjahr ein. Die Zahl der abgesetzten Pedelecs ist bundesweit im Fahrradeinzelhandel von 2,2 auf 2,1 Millionen Stück gesunken. Gleichzeitig ist die Gesamtmenge an verkauften Fahrrädern von 2,4 auf 1,9 Millionen Stück gesunken, so dass die Zahl der verkauften Einheiten von 4,6 Millionen auf 4,0 Millionen zurückging. Sie befindet sich damit aber nach wie vor deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Der Online-Handel hält sich weiterhin stabil bei rund 18% Marktanteil in Euro, was einem Marktanteil in Stück von rund 23% entspricht. Das beratungsintensive Produkt Fahrrad, insbesondere mit E-Antrieb, bleibt klar eine Domäne des fachkundigen Fahrradhandels. Der durchschnittliche Verkaufspreis der Fahrräder lag bei 899 Euro und 4.040 EUR bei E-Bikes. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich dieser Wert fast verdreifacht. Dieser Anstieg erklärt sich im Wesentlichen durch den stetig wachsenden Marktanteil von Pedelecs, der nun bei 53 % liegt. Dieser wird absehbar in den nächsten Jahren weiter steigen. (VDZ Marktdaten 09/2024). 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co. KG konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr im Jahresvergleich um 35,2% steigern. Die Ausweitung der Geschäftstätigkeit resultiert aus einer weiterwachsenden Nachfrage, sowie der Eröffnung von weiteren 6 Filialen und den Markteintritt in weitere Bundesländer. Das Geschäftsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,3 % verbessert. Die geplanten Ergebnisse wurden erfüllt. Durch die Neueröffnungen und der anhaltend starken Nachfrage wurde der Personalstand deutlich aufgestockt. Durchschnittlich haben wir im Geschäftsjahr 2023 493 Voll-bzw. Teilzeitkräfte, sowie 111 Aushilfen beschäftigt. Im Jahr 2023 wurden bereits neue Standorte für die weitere Expansionsentwicklung des Unternehmens in 2024 ausgewählt und durch den Abschluss von Mietverträgen gesichert. Das Segment der Elektrofahrräder wurde im Geschäftsjahr erneut deutlich gesteigert. Dies liegt neben dem Gewinn an Fahrkomfort und zurücklegbarer Reichweite auch an der stets wachsenden Nachfrage an Diensträdern, wodurch Arbeitgeber den so dringend benötigten Fachkräften Anreize bieten können. 3. Lage sowie finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für das Unternehmen sind die Umsatzerlöse, das Betriebsergebnis, der Jahresüberschuss sowie der Liquiditätsbestand. Durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um rund 35%. Unter Berücksichtigung eines höheren Materialaufwands, einem Anstieg des Personalaufwands im Zusammenhang mit Neueinstellungen und dem Ausbau des Filialnetzes, sowie höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 20.226 T€ (VJ: 19.850 T€) erzielt. Der Materialeinsatz stieg im Geschäftsjahr 2023 von 63,1% auf 66,6%. Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind auf Grund der Ausweitung des Filialnetztes sowie des Campus und der damit verbundenen Investition gegenüber dem Vorjahr um 25,8% gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund der höheren Raumkosten durch das erweiterte Filialnetz sowie der höheren Handling- und Verwaltungskosten gestiegen. Das Unternehmen weist weiterhin eine sehr stabile Vermögens- und Finanzlage auf. Das Vermögen bzw. die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2023 57.246 T€. Die flüssigen Mittel betrugen 6.075 T€. Der Cash Flow betrug 21.785 T€ (Vorjahr: 20.820 T€). Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit sichergestellt und wird von der Unternehmensleitung als gut eingeschätzt Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.970 T€ von 5.463 T€ auf 8.433 T€ erhöht. Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen 4.660T€. Das Vorratsvermögen erhöhte sich durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit von 17.892 T€ auf 28.781 T€. Das Eigenkapital blieb unverändert bei 12.841 T€. Das Jahresergebnis 2023 wurden den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zugewiesen. Die Eigenkapitalquote hat sich von 34,0 % auf 22,4 % verringert und liegt auf dem Niveau von 2021. Die Rückstellungen erhöhten sich durch höhere Steuerrückstellungen, einen Anstieg der Personalrückstellungen und Garantierückstellungen von 7.334 T€ auf 9.315 T€. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Wesentlichen durch die Aufnahmen von Darlehen, der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber dem Kommanditisten von 17.543 T€ auf 35.061 T€. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 3,0% auf 23.529 T€ (VJ 22.846 T€). Zum 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft 624 Mitarbeiter (VJ: 478). Im weiteren beruflichen Leben bilden wir unsere Mitarbeiter fachlich, arbeitstechnisch und in den Sozialkompetenzen weiter aus. Schließlich führen wir regelmäßig integrative Veranstaltungen für unsere Mitarbeiter durch, um das Selbstverständnis für das Unternehmen zu stärken. Die Erwartungen für das Jahr 2023 wurden vollumfänglich erfüllt. III. Gesamtaussage Die positive Entwicklung des Unternehmens hat sich zunächst fortgesetzt. Die Geschäftsentwicklung und die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Geschäftsjahresende werden unter Berücksichtigung der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse als durchwegs positiv und solide beurteilt. III. Prognosebericht Die positive Entwicklung der deutschen Fahrradindustrie in den vergangenen Jahren und ihre Signalwirkung als Jobmotor in der heimischen Wirtschaft wird trotz anhaltend hoher Energiepreise und das über die Medien hochgespielte Umweltbewusstsein, vor dem Hintergrund der vieldiskutierten Mobilitätswende, einen Dämpfer erleben. Grund hierfür wird die Auslieferungen rückständiger Vorordern sein, die der Fahrradhandel bei den Herstellern während bzw. gegen Ende der Pandemie getätigt hatte. Diese Herstellerläger werden nun mit dem Wiederherstellen der seinerzeit durchbrochenen Lieferketten, liquidiert werden. Bereits im letzten Quartal 2023 ist der so im Fahrradmarkt erzeugte Warendruck deutlich zu spüren. Der Fahrradfachhandel reagiert mit überdurchschnittlich hoher Rabattgewähr an den Endverbraucher auf diese Situation, um seinerseits Lagerbestände abzubauen. Dies ist notwendig, um Platz für die kommenden Auslieferungen des neuen Modelljahrgangs zu schaffen. Die Multicycle Gruppe reagiert darauf mit dem stetigen Ausbau seines Filialnetzes, indem die Anzahl seiner Absatzkanäle erweitert werden, um die Überbestände in den Fahrrad-Lägern schneller abgebaut zu bekommen. Obgleich durch die hohen Preisnachlässe in den Multicycle Bestandsfilialen ein Umsatzrückgang zu erwarten sein wird, rechnen wir in der Gesamtheit und durch das Festhalten am vorgelegten Expansionskurs für das Unternehmen Multicycle mit einem leichten Umsatzwachstum. Insofern sind auch für das Jahr 2024 weitereFilialeröffnungen im Gange, welche sich auch in einer Zunahme beim Anlagevermögen widerspiegelt. Diese Investitionen sind durch Finanzierungszusagen von Banken gesichert. Die Gesellschaft rechnet daher im Vergleich zum Vorjahr mit einem unternehmensweiten leichten Umsatzanstieg bei gleichzeitigem Rückgang des Betriebsergebnisses.Es werden bei der Finanz- und Liquiditätslage keine Engpässe erwartet und es wird erwartet, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Der Fahrradverkauf unterliegt gewissen saisonalen Schwankungen. Der hohe Warenbestand zu Gunsten einer hohen Liefer- und Verfügbarkeitsquote bindet Kapital, was zu einem Risikofaktor führt. Jedoch wird die Umschlagshäufigkeit des Warenbestands der einzelnen Filialen durch entsprechende Controlling-Instrumente und Marktbeobachtungen laufend überwacht, sowie durch Werbemaßnahmen angekurbelt. Es bedarf einer enormen logistischen Organisation, die vorhandene Nachfrage der Kunden zum richtigen Zeitpunkt mit dem entsprechenden Angebot bedienen zu können. Hier wird weiterhin in den Ausbau der eigenen Logistikstruktur investiert, wie z.B. Ausbau des LKW Fuhrparks, um sich von den klassischen Speditionsauftragswesen unabhängiger zu machen. Andere bedeutsame Unternehmensrisiken bestehen nach unserer Einschätzung nicht. Durch den Ausbau des Filialnetzes werden weitere liquide Mittel benötigt. Diese sind durch Finanzierungszusagen von Banken gesichert. Die Inflation, die gestiegenen Lebenshaltungskosten, der Ukraine-Russland-Krieg, der immer wieder auflebende Nahost-Konflikts und die allgemeine Energiekrise werden ernst genommen, da die langfristigen Auswirkungen auf das Geschehen des Fahrradmarktes derzeit schwer einschätzbar sind. Kurzfristig werden jedoch keine größeren Auswirkungen erwartet. Insgesamt gehen wir perspektivisch weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus, sehen aber aufgrund des Überangebotes und den daraus resultierenden Preiskämpfen in der Vorausschau auf 2024 einige Herausforderungen auf den Fahrradhandel zukommen. In der Regel gehen die großen Filialketten und Handelsunternehmen aus solchen Marktbereinigungseffekten gestärkt hervor. 2. Chancenbericht Durch den weiter steigenden Bekanntheitsgrad unseres Onlineshops, sowie die neu eröffneten und künftigen Filialen, werden die Chancen der zukünftigen Entwicklung als weitestgehend positiv eingeschätzt. Der Trend des E-Bikes wird sich weiterhin fortsetzen, sowie auch die Fahrradleasinggesellschaften rund um das Thema Dienstrad zunehmen werden. Der Fortbestand des russischen Krieges gegen die Ukraine und der Klimawandel wird weiterhin Einfluss auf die Energieverfügbarkeit nehmen und anhaltend hohe Mobilitätskosten viele Menschen zusätzlich motivieren, häufiger auf das Fahrrad zu steigen. Dies wird sich weiterhin auf eine stabile Nachfrage und Beliebtheit an Fahrrädern auswirken. Das inzwischen im Aufbau befindliche eigene Logistikcenter, der Multicycle Campus, wird für die Inbetriebnahme in 2024 ein großer unternehmerischer Meilenstein sein. Mit dem Campus soll eine noch schnellere Lieferverfügbarkeit für die Filialstandorte erreicht werden, wobei der Clou darin besteht, die verkaufsfertige Montage nicht mehr in den Filialen, sondern im Campus erfolgen zu lassen. Mit diesem Schritt soll der Wettbewerbsvorteil gegenüber den Marktbegleitern weiter ausgebaut werden. Der ebenfalls im Campus angesiedelte eigene Onlineshopbereich wird sich aufgrund einer deutlich größeren Modellvielfalt und Lieferverfügbarkeit zu einem sicheren, starken Umsatzträger innerhalb des Unternehmens entwickeln.
Wildpoldsried, 11.10.2024 Martin Schmidt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Multicycle Fahrrad-Handels GmbH &Co.KG, Wildpoldsried, Handelsregister HRA 11266, Registergericht Kempten wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des §§ 267 Abs. 3, 264a HGB Anwendung. Gliederung und DarstellungDie Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die formelle Stetigkeit für Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses nach § 265 Abs. 1 HGB, die Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB, die Angabe- und Begründungspflichten nach § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB für Abweichungen bei Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr wurden beachtet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden erstmals Forderungen unter der Position Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen sowie Verbindlichkeiten unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden folgende Vorjahrespositionen entsprechend umgegliedert: Umgliederung sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 250.000,00 EUR in den Posten der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen. Umgliederung der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht von EUR 8.129,54 in den Posten der Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen. Das Jahresergebnis 2023 wird in den Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten ausgewiesen. Erläuterungenzur Bilanzierung und BewertungDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung handelsrechtlicher Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bzw. 3 Jahren berücksichtigt. Beim Sachanlagevermögen wurden Nutzungsdauern von 3 bis 33 1/3 Jahren ermittelt. EDV Sachanlagegüter werden seit 2021 entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Wert von 250 € bis 800 € werden analog steuerlicher Regelungen (§ 6 Abs. 2 EStG) sofort gewinnmindernd abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nominalwert bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuern. Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung (notwendiger Erfüllungsbetrag). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Am Bilanzstichtag lagen keine Bilanzposten in Fremdwährung vor. Latente Steuern Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr betragen 10.371.342,70 €, Vorjahr 250.000 €. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die antizipativen Forderungen betragen 16.446,48 €, Vorjahr EUR 8.103,06 €. Eigenkapital Das Eigenkapital gliedert sich wie folgt:
Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Berechnung beruht auf folgenden Festlegungen:
Es wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 11,9% zugrunde gelegt. Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte besichert sind. Aufgliederung der Umsatzerlöse Nachfolgend erfolgt die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Bundesländern: Nachfolgend erfolgt die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Bundesländern:
ErgebnisverwendungDie Bilanzierung erfolgte nach der Verwendung des Jahresergebnisses. Das Jahresergebnis wird dem Gesellschafter-Darlehenskonto gutgeschrieben. Sonstige AngabenArbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: - Multicycle Fahrradhandels-Verwaltungs-GmbH, Marktredwitz vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Martin Schmidt, Wirtschaftsfachwirt, Altusried Es wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Anteile an verbundenen Unternehmen
Ausgewiesen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zum Stand des Vorjahres. Die Werte des Geschäftsjahres 2023 werden im Folgejahr ausgewiesen. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Haftungsverhältnisse haben im Geschäftsjahr 2023 nicht vorgelegen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Honorar Abschlussprüfer Das von dem Abschlussprüfer zu erwartende und gebuchte Gesamthonorar in Höhe von € 25.000,00 entfällt voll auf Abschlussprüfungsleistungen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor. Nachtragsbericht Seit Beginn 2022 belastet der Ukraine-Russland-Konflikt die deutsche Wirtschaft zum Teil in erheblichem Umfang. Aufgrund des stabilen Absatzes im Fahrradeinzelhandel und der nicht betroffenen Lieferketten ist die Gesellschaft jedoch nicht signifikant davon betroffen. Bestandsgefährdende Risiken oder entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen sind derzeit nicht feststellbar. Des Weiteren ist durch die aktuelle Liquiditätssituation sowie Finanzierungszusagen von Kreditinstituten für die weitere Ausweitung des Filialnetzes die zukünftige Liquidität der Gesellschaft sichergestellt. Angaben über persönlich haftende Gesellschafter Nachfolgend werden gemäß § 285 Nr. 15 HGB alle Gesellschaften ausgewiesen, die persönlich haftende Gesellschafter der Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co. KG sind:
Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Angaben betreffend die Gesellschafter Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB):
Anlagenspiegel Der Anlagenspiegel ist Bestandteil dieses Anhangs und stellt sich wie folgt dar:
Wildpoldsried, 14. Oktober 2024 gez. Martin Schmidt BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Multicycle Fahrrad-Handels GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wunsiedel, den 30. Juli 2025 Bauer Audit GmbH Dipl.-Kfm. Bernhard Bauer, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.7.2025. |
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