Imtakt Dienstleistungs GmbH
Selbe AdressePrivate Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Reister seit 17.10.2022 | Prokura |
Robert Folger seit 1.4.2003 | Prokura |
Peter Scholz seit 30.10.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.00% | |
| 2.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProReServ Professional Retail Service GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftstätigkeit, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft ProReServ ist ein Fulfillment-Dienstleister und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Merchandising/Rackjobbing und Administration von etablierten Markenanbietern aus unterschiedlichsten Produktbereichen an. ProReServ arbeitet in verschiedenen Vertriebsformen des Retail- und E-Tail Handels in Deutschland, Österreich sowie über eine Tochtergesellschaft in der Schweiz. Die Gesellschaft ist seit Jahren als Spezialist im Retail-Markt bekannt. Im Jahr 2023 konnte das bestehende Geschäft durch Dienstleistungserweiterungen, u.a. durch Umbauprojekte in diversen Handelsketten sowie durch neue Geschäftspartner im Rackjobbing- und Kontraktlogistikbereich weiter ausgebaut werden. Die Hauptverwaltung befindet sich in Neu-Isenburg / Zeppelinheim. In Gelsenkirchen Bulmke-Hüllen unterhält die Gesellschaft ein eigenes, modernes Logistikzentrum, das über eine Kapazität von 17.000 Lagerstellplätzen verfügt. Dieses trägt das DGNB Gold Zertifikat, ein Zeichen für höchste Qualität und Nachhaltigkeit. Zusätzlich betreibt die Gesellschaft ein weiteres Logistikzentrum mit ca. 8.400 qm, welches in Gelsenkirchen-Erle angemietet ist, aus dem im Wesentlichen Kontraktlogistik-Kunden bedient werden. Im April 2023 wurde zudem ein Logistikzentrum in Dortmund angemietet. Dieses verfügt über ca. 8.800 qm und ist in seiner Aufbaustruktur für Retourenabwicklungen - als ein weiteres Dienstleistungsangebot - prädestiniert. Das Jahr 2023 war durch eine hohe Inflation und erneute weltweite Lieferengpässe, hohe Energiekosten und die anhaltenden Auswirkungen von Ukraine- und Nahostkrieg geprägt. Dies führte zu einer konjunkturell generellen Kaufzurückhaltung, die im stationären Einzelhandel mit einer geringeren Kundenfrequenz einherging. Dennoch konnte sich die Gesellschaft diesen Auswirkungen durch den Ausbau der Rackjobbing-Aktivitäten in bestehenden und neuen Kanälen sowie im Bereich der Kontraktlogistik weitestgehend entziehen. Schwerpunktmäßig gehört die ProReServ zu der Gruppe der unternehmensnahen Dienstleistungen. Sie arbeitet mit einem ERP-System SAP on HANA sowie im Logistikzentrum mit einem browserbasierten Warenwirtschaftssystem (PROLAG World). Im ersten Quartal 2023 hat die Gesellschaft das zentrale Projekt SAP S/4 HANA Transformation mit einer voraussichtlichen Projektdauer von 15 Monaten begonnen. Das Unternehmen wird hierdurch in ein neues ERP-Zeitalter gehoben. Darüber hinaus wurde in weitere Digitalisierungsprojekte investiert. Um das logistische Dienstleistungsangebot im Bereich des E-Commerce erweitern zu können, wurden selektive API-Schnittstellen & Web-Services zusammen mit einem Channel-System-Integrator in SAP entwickelt. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, die diversen Online-Marktplätze mit den logistischen Dienstleistungen bedienen zu können. Durch eine Vielzahl an erweiternden EDI-/API-Schnittstellen wird zudem eine noch engere Anbindung an die Geschäftspartner gewährleistet. Das Online-Geschäft hat sich im Jahr 2023 durch interessantes Neugeschäft gut entwickelt und liegt deutlich über 2022. Die Gesellschaft ist mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 sehr zufrieden. Es konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 823 T€ erzielt werden, der deutlich über dem Ausblick aus dem Lagebericht 2022 liegt. Zum Bilanzstichtag waren 155 Mitarbeiter beschäftigt. Das Qualitätsmanagement der ProReServ ist seit nunmehr 19 Jahren ISO-zertifiziert (aktuell ISO 9001 : 2015). Seit Mitte 2023 ist das eigene Logistikzentrum in Gelsenkirchen Bulmke-Hüllen zudem nach den strengen Standards der ECOCERT (DE-ÖKO-005) gemäß der EU-Verordnung 2018/848 Bio-zertifiziert. Aufgrund der Besonderheiten des Geschäftsmodells der Gesellschaft gibt es nur wenige wirtschaftliche Kennzahlen, die eine Aussagekraft haben. Die Ertragslage spiegelt sich im Rohergebnis und im Jahresüberschuss der Gesellschaft wider.
Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Rohergebnisses (+12,6 %) ist auch der Jahresüberschuss in 2023 strukturbedingt stark gestiegen (+66,3 %). Die Vermögenslage ist geprägt durch das Anlagevermögen (T€ 5.454, 30,7 % der Bilanzsumme; Vorjahr: T€ 5.714, 33,9 % der Bilanzsumme) und durch die liquiden Mittel (T€ 10.981, 61,9 % der Bilanzsumme; Vorjahr: T€ 10.220, 60,6 % der Bilanzsumme). Die Finanzlage ist durch das Eigenkapital der Gesellschaft geprägt. Das Eigenkapital reduzierte sich in 2023 geringfügig um 177 T€ auf T€ 6.447 (Vorjahr: T€ 6.624). Die Eigenkapitalquote beträgt 36,3 % (Vorjahr: 39,3 %). Die Eigenkapitalrendite hat sich im Jahr 2023 mehr als verdoppelt und beträgt 16,6 % (Vorjahr: 8,2 %). Die Kennzahlen verdeutlichen, dass ein nachhaltiger Fortbestand der Gesellschaft gesichert ist. 2. Ausblick Die Gesellschaft sieht weiterhin gute Chancen, ihr Dienstleistungsangebot bei bestehenden, aber auch bei neuen Geschäftspartnern aus unterschiedlichen Bereichen weiter auszubauen. Im Bereich der klassischen Kontraktlogistik geht die Gesellschaft im Jahr 2024 von einer Konsolidierung aus, während die E-Commerce Aktivitäten als zusätzliche logistische Dienstleistung ausgebaut werden sollen. Erste Gespräche wurden bereits im vierten Quartal 2023 geführt, die zu neuen Geschäftstätigkeiten ab dem zweiten / dritten Quartal 2024 führen können. Ebenso werden nach dem Going-Live des Projektes SAP S/4 HANA Transformation weitere Digitalisierungsprojekte zur Effizienzsteigerung betrieblicher Ablaufprozesse sowie zur Generierung von Mehrwerten für unsere Geschäftspartner vorangetrieben. Die Gesellschaft hat auf Basis der o. g. vorliegenden Informationen eine konservative Planung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss annähernd auf dem Vorjahresniveau erstellt. 3. Chancen- und Risikobeurteilung Die Geschäftsführung kann die Risiken des Marktes nicht beeinflussen, soweit neue Rahmenbedingungen, z. Bsp. gesetzliche Auflagen u.ä. oder Markteintritt neuer Wettbewerber, eintreten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des anhaltenden Ukraine- und Nahostkriegs und damit eventueller Einschränkungen bzw. Lieferkettenproblematiken oder vielmehr die daraus resultierende weitere Kaufzurückhaltung sind für die Gesellschaft derzeit nicht abzusehen, ebenso wenig, wie dies die generelle Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 beeinflussen wird. Aufgrund des Eigenkapitals von mehr als 6,0 Mio. € und einer adäquaten Finanzstruktur geht die Gesellschaft jedoch davon aus, dass die Fortführung der Unternehmung kurz- und mittelfristig gesichert ist. Aktuell werden in regelmäßigen und engen Gesprächen mit den jeweiligen Partnern auf Hersteller- und Handelsseite die konjunkturelle Entwicklung sowie die abgestimmten Ziele erörtert, um entsprechende Maßnahmen rechtzeitig einleiten zu können. Die Gesellschaft hat sich gegen etwaige Forderungsausfälle durch Verträge mit den Lieferanten und Abnehmern durch kongruent verlaufende Fristigkeitsvereinbarungen sowie mit Risikoausfallversicherungen abgesichert. Mögliche operationelle Risiken können aufgrund umfangreicher Vorkehrungen und des umfassenden Risikomanagements weitestgehend ausgeschlossen werden. Das Risikomanagement- und Controlling-System wird laufend überprüft und den Markt-, Hersteller- und Handels-Erfordernissen regelmäßig angepasst. Das Unternehmen verfolgt eine konservative Risikopolitik. Insoweit Risiken vorliegen, werden diese Risiken nach kaufmännischem Ermessen ausreichend abgesichert. Die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern stellt sich weiterhin als Herausforderung dar. Die Gesellschaft versucht dem durch entsprechende Maßnahmen jedoch entgegenzuwirken. Zudem fungiert die Gesellschaft als IHK-Ausbildungsbetrieb. Die erfolgreiche weitere Zukunft ist unter diesen Gegebenheiten, aus heutiger Sicht, auch für 2024 und die Folgejahre gesichert.
Neu-Isenburg / Zeppelinheim, 11. März 2024 Die Geschäftsführung Peter Scholz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die ProReServ - Professional Retail Service GmbH mit Sitz in 63263 Neu-Isenburg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Offenbach am Main unter HRB 11247 eingetragen. Der Jahresabschluss der ProReServ GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt nur im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 1 HGB aufgestellt. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Vorjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurde für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Geschäftsjahr fand kein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr statt. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Anschaffungskosten der Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit dem in Erwerbszeitpunkt geltenden Kurs umgerechnet. Ein niedrigerer Kurs am Bilanzstichtag war mangels nachhaltiger Wertminderung nicht zu berücksichtigen. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Bruttoanlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem folgenden Anlagespiegel zu entnehmen. 3.2 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem folgenden Anlagespiegel zu entnehmen. 3.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Der Posten Sonstige Rückstellungen betrifft vor allem das Warengeschäft, den Personalbereich sowie übrige Sachverhalte. 3.4 Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit <1, >1 und >5 Jahre Sämtliche bilanzierte Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr und mehr als 5 Jahren beträgt jeweils EUR 0,00. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00. 3.5 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen vor allem aufgrund bestehender Miet- und Leasingverträge. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 2.159,9. 3.6 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.7 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 822.820,3. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von EUR 3.815.810,6 und nach Berücksichtigung einer im Jahr 2023 erfolgten Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 1.000.000 ergibt sich ein Betrag von EUR 3.638.630,9. Dieser Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Peter Scholz geführt. 4.2 Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 4.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Berichtsjahr beträgt 154.
Neu-Isenburg, 28. März 2024 Peter Scholz Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ProReServ Professional Retail Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ProReServ Professional Retail Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProReServ Professional Retail Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapialgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 28. März 2024 WEDDING & Cie. GmbH Johannes Wedding, Wirtschaftsprüfer |
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