Transporte Seebauer GmbH
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra, geb. Schneider Seebauer seit 26.2.2019 | Prokura |
Helmut Seebauer seit 24.7.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Helmut SeebauerTransporte Seebauer GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Helmut Seebauer Tiefbau GmbHSchwarzhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen A.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Helmut Seebauer Tiefbau GmbH wurde am 20.1.1987 gegründet und hat ihren Sitz in Schwarzhofen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Helmut Seebauer Tiefbau GmbH (im folgenden kurz Gesellschaft genannt) befasst sich mit der Planung und Ausführung von Baumaßnahmen im Bereich des Straßen- und Tiefbaus. Die Projekte der Gesellschaft liegen im weiteren Umkreis des Firmensitzes. Stetige Kontrollen in allen Bauprozessen sichern einen hohen Standard an Qualität gegenüber unseren Kunden. Bei der Umsetzung unserer Projekte setzen wir auf den modernsten Stand der Technik der eingesetzten Geräte und Maschinen. Dies ist auch ein Garant für den wirtschaftlichen Erfolg und die Qualitätsausführung unserer Baumaßnahmen. Zu unseren Auftraggebern gehört größtenteils die öffentliche Hand (Straßenbauämter, Landratsämter und Gemeinden) aber auch zu kleinen Teilen der private Kunde. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten gut auslasten. A.2 Forschung und Entwicklung Es erfolgt keine Forschung und Entwicklung. B. Wirtschaftsbericht B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Folgen der globalen Krisen belasteten im Geschäftsjahr 2023 die deutsche Wirtschaft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Deutschland sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in 2023 um 0,3%. (Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024). Entwicklung der Branche Das Bauhauptgewerbe verzeichnete Im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von real (preisbereinigt) 3,3%. Nominal steigerte sich der Umsatz um 3,5% auf einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Ein ähnliches Bild zeigte sich im Jahr 2023 auch beim Auftragseingang im Bauhauptgewerbe. Zwar stieg der Auftragseingang nominal um 3,3% auf 102,3 Milliarden Euro, und damit erstmals in den dreistelligen Milliardenbereich, allerdings sank der reale (preisbereinigte) Auftragseingang um 4,4%. Im Tiefbau zeigte sich 2023 allerdings ein anderes Bild. Hier stieg der Auftragseingang real um 3,0% im Vergleich zum Vorjahr. Maßgeblich zu diesem Rekordergebnis trugen Großaufträge, vor allem im Bahnstreckenausbau und beim Bau der Kabeltrassen Suedlink und Süd-Ost-Link, bei (Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 068 vom 23.02.2024). B.2 Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen für die Gesellschaft waren im Geschäftsjahr zufriedenstellend. Im Laufe des Geschäftsjahres konnte die Präsenz im lokalen Markt weiter gefestigt werden. Die Auslastung der Kapazitäten war während des Wirtschaftsjahres 2023 gut. Lediglich saisonale Schwankungen in der Produktion waren witterungsbedingt zu bemerken. Es konnten technisch anspruchsvolle Projekte mit wirtschaftlich bedeutsamen Volumen umgesetzt werden. Aufgrund der Fertigstellung vieler Bauprojekte im Geschäftsjahr 2023 kam es im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 zu einer deutlich höheren Umsatzlegung. Dennoch konnte die Gesamtleistung des Vorjahres nicht erreicht werden, da der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen stark zurückging. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen haben sich von TEUR 6.622 im Vorjahr auf TEUR 1.678 deutlich reduziert. Durch den geringeren Materialaufwand hat sich das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr nicht signifikant verschlechtert. Dem Rohergebnis des Jahres 2022 mit TEUR 11.553 steht ein Rohergebnis des Jahres 2023 mit TEUR 11.644 gegenüber. Da die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesunken sind, führte dies im Ergebnis zu einem Jahresüberschuss von TEUR 2.672 gegenüber TEUR 2.442 im Vorjahr. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft war positiv. Diese Entwicklung in 2023 trug zu einem guten Ergebnis bei. Dies gilt insbesondere für das Betriebsergebnis. Das Ergebnis des Berichtsjahres übertraf das Ergebnis des Vorjahrs um knapp 10%. Die Gewinnrealisierung aus den im Vorjahr in Bau befindlichen Aufträgen führte dazu, dass bei nahezu unveränderten Personalkosten und deutlich gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen, das Betriebsergebnis stieg. Die Investitionstätigkeit im Sachanlagevermögen beschränkt sich momentan auf die Erhaltung der Kapazitäten, wobei diese durch ständige technische Verbesserungen bei den Ersatzinvestitionen leicht ansteigt. Überschüssige liquide Mittel werden in risikoarme Anleihen namhafter Kreditinstitute und garantierten Versicherungsprodukten geparkt. Entsprechend der gewählten Risikoklasse liegt die Rendite zwischen 0,5% und 3,5 %. Diese Mittel stehen kurzfristig zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs zur Verfügung. Alle geplanten Investitionen werden aus einem Mix zwischen Fremd- und Eigenkapital getätigt. Über die bisherige Investitionstätigkeit hinaus sind keine Finanzierungsmaßnahmen geplant. B.3 Lage der Gesellschaft Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin positiv entwickelt. Die Entwicklung der Ertragslage war gut. 1. Ertragslage Das Rohergebnis war mit TEUR 11.644 (VJ. TEUR 11.553) leicht höher als im Vorjahr (+0,78%) und resultiert aus dem Abschluss größerer Projekte aus den Vorjahren und einem erheblich reduzierten Bestand von unfertigen Erzeugnissen und Leistungen. Der Auftragsbestand blieb zum Jahresende mit 5.636 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.651) nahezu unverändert. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Personalkosten leicht an. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank leicht. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im Geschäftsjahr 2023 zu keinem Zeitpunkt gravierende Engpässe auf. Die Beschaffungsmarktpreise bewegten sich im Rahmen der allgemeinen Preissteigerung merklich nach oben, verglichen mit dem Niveau der Vorjahre. Aufgrund der hohen Investitionen in 2021, 2022 und 2023 sind die Abschreibungen wiederum um TEUR 83 auf TEUR 1.340 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 264 (8,58%) auf TEUR 2.808, was insbesondere auf gesunkene Treibstoffkosten für den Fuhr- und Maschinenpark (TEUR -345) zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis zeigt sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert, was auf deutlich gesteigerte Zinseinnahmen aufgrund des allgemein gestiegenen Anlagezinsniveaus zurückzuführen ist. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 2.690 und hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.455) um rund 10% verbessert, was insbesondere auf das deutlich gestiegene Finanzergebnis und die gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen ist. Somit ergibt sich ein Jahresüberschuss von 2.672 TEUR, der gegenüber dem Vorjahr um TEUR 230 gestiegen ist. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar: Die Eigenkapitalrentabilität auf Basis des Eigenkapitals zum Jahresende lag im abgelaufenen Jahr bei 15,27% und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (16,46%) leicht verschlechtert. Für das abgelaufene Geschäftsjahr lag die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern bei 17,71% und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (18,68%) ebenfalls leicht verschlechtert. 2. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich primär bedingt durch die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.744,0 nach TEUR 2.449,8 im Vorjahr reduziert. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit war mit TEUR - 1.716,6 gegenüber TEUR -2.950,7 im Vorjahr um TEUR 1.234,18 mehr positiv. Im wesentlich ursächlich hierfür ist, dass die Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen mit TEUR 1.516,5 im Jahr 2023 geringer waren. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR -66,4 gegenüber TEUR -409,6 im Vorjahr. Die Kredittilgungen waren um TEUR 70,2 niedriger als im Vorjahr. Somit ergibt sich ein Gesamt-Cashflow im Unternehmen von TEUR -39 (Vj. TEUR -910,5) und der Finanzmittelbestand zum 31.12.2023 betrug TEUR 6.248,8 nach TEUR 6.287,8 im Vorjahr. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war somit im Berichtsjahr gut, so dass wir damit rechnen, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Die geplanten Investitionsmaßnahmen werden mit Eigen- und langfristigen Fremdmitteln finanziert. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 20.489. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (TEUR 18.085) um 13,29 % erhöht. An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von rund 39%. Durch Investitionen hat sich dieses um TEUR 553 von TEUR 7.344 auf TEUR 7.897 erhöht. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung stiegen aufgrund der Abnahmen zum Jahresende, zum Bilanzstichtag um TEUR 2.349. Flüssige Mittel umfassen mit TEUR 6.248 rund 30% der Bilanzsumme, rund 31% der Bilanzsumme entfallen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 85,4% (Vorjahr: 82,0%) gekennzeichnet. Die Steigerung ergibt sich insbesondere aus dem Jahresüberschuss 2023. Das Eigenkapital ist um 18,02% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Eigenkapital mit TEUR 17.505 deckt das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 7.897 zu 221,65%. Der Verschuldungsgrad als Quotient aus Fremdkapital und Eigenkapital liegt bei 17,05% (Vorjahr 21,9%). 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft und den Verlauf im Geschäftsjahr als positiv. Das Jahresergebnis ist gut und hat die Erwartungen der Geschäftsleitung zum Vorjahreszeitpunkt deutlich übertroffen, da noch einige Baustellen aufgrund der Witterung abgeschlossen werden konnten. B.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren, die intern zur Steuerung des Unternehmens dienen, sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis. C. Prognosebericht Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Insgesamt erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 nur ein geringes BIP-Wachstum der deutschen Volkswirtschaft von 0,2% (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Frühjahrsgutachten 2024). Die Bauwirtschaft erwartet für das Jahr 2024 insgesamt einen realen Umsatzrückgang von 2,2%. Im öffentlichen Bau wird für 2024 eine nominale Steigerung von 6% erwartet. Getragen wird diese Steigerung vor allem durch den Tiefbau. Hier wird alleine eine Steigerung von 7% erwartet (Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe; Konjunkturprognose 2024). Insgesamt erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 ein leicht schlechteres Rohergebnis. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich deutlich über dem Niveau des Jahres 2021 (Jahresüberschuss 2021: TEUR 1.143,4) liegen, aber die Höhe des Jahres 2023 nicht erreichen. Die Geschäftspolitik bleibt im Wesentlichen unverändert. D. Chancen- und Risikobericht D.1 Risikobericht 1. Risikokontrolle Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Diese Risikokontrolle soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht 2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Es besteht weiterhin ein generelles Risiko einer negativen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit der Kunden. Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, risikoarme Anleihen bei namhaften Finanzinstituten und Versicherungen, sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein angemessenes Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden, soweit es sich nicht um die öffentliche Hand handelt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm und Forderungsausfälle kamen bislang nur selten vor. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Die Finanzierung im kurzfristigen Bereich erfolgt über Kundenanzahlungen. Außerdem stehen Betriebsmittellinien in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Im Berichtsjahr 2023 hat die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente genutzt. 3. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine unerwartete Verschlechterung der Rahmenbedingungen innerhalb der Baubranche könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Mögliche Risiken aus der Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise. Weiterhin bestehen Risiken durch eine Verschärfung der Wettbewerbssituation. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße von der Fähigkeit ab, die Produktivität weiterhin auf hohen Niveau zu halten. Es besteht ein grundsätzliches Risiko durch einen langfristigen Verlust der Ertragsquellen aufgrund auftretender Konkurrenz mit gleichen Produkten und Leistungen. Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen oder Finanzierungen resultieren, werden derzeit nicht gesehen. Personalrisiken Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals und den Nachwuchs. Gesamteinschätzung der Risikolage Die Geschäftsleitung ist aufgrund der bereits eingeleiteten Maßnahmen aktuell davon überzeugt, alle oben genannten Risiken ausreichend zu kontrollieren. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu sehen. D.2 Chancenbericht Die Strategie der Gesellschaft bezieht sich auf: - Verteidigung der Marktanteile durch ständige Verbesserung der Produktivität - Erschließung neuer regionaler Märkte in angrenzenden Regionen durch die Abgabe zusätzlicher Angebote in bisher nicht bearbeiteten Gebieten
Schwarzhofen, den 31. Oktober 2024 Helmut Seebauer Tiefbau GmbH gez. Helmut Seebauer jun., Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Helmut Seebauer Tiefbau GmbH hat ihren Sitz in Schwarzhofen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Amberg unter HR B 940 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 286 Abs. 4, 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen, die sich an den steuerlichen AfA-Tabellen orientieren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu einschließlich 250,00 Euro wurden direkt als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis zu 800,00 Euro wurden aktiviert und sofort vollständig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde gemäß Abschnitt IV Nr. 5 bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren aktuellen Marktwerten am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellkosten bewertet. Dabei wurden neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für Ausfallrisiken der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine pauschale Wertberichtigung von 0,5 % vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bewertet. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf das Wahlrecht zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB, soweit ein Überhang nach Saldierung mit passiven latenten Steuern bestand, wird verzichtet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem nachstehendem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 5.323.327,71 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 5.843.400,63 ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 533,5 (Vorjahr TEUR 808,0) bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und drei Darlehensverhältnissen. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 266,3 (Vorjahr TEUR 530,1). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf TEUR 966,4 (Vorjahr TEUR 562,6). Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Die Gewährleistungsrückstellungen wurden unter Berücksichtigung einer zweijährigen Gewährleistungspflicht unter Annahme eines pauschalen Erfahrungswertes ermittelt.
4. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten. 5. Finanzanlagen Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten aktiviert. Sofern es sich um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung handelt, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. In den Wertpapieren des Anlagevermögens sind auch Papiere enthalten, deren Buchwert den beizulegenden Wert überschreitet. Die Anschaffungskosten dieser Papiere belaufen sich auf 2.880.000 €. Der beizulegende Zeitwert (Börsenwert) beläuft sich auf 2.760.151 €. Eine außerplanmäßige Abschreibung wurde nicht vorgenommen, da die Wertpapiere spätestens bei Fälligkeit den Nominalwert wieder erreichen und die Bonitäten der Schuldner nicht herabgestuft werden. Zudem ergibt sich nur eine geringe Differenz zwischen Buchwert und beizulegendem Wert. 6. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 736.420,04 (Vorjahr: EUR 781.276,52) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte zum Zwecke der Minimierung der Kapitalbindung: Miet- und Pachtverträge über Grund- und Boden, Immobilien und bewegliche Vermögensgegenstände. Davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Gesellschafter): EUR 727.376,00 8. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Forderungen gegenüber Gesellschaftern, die unter dem Posten
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 60,1 (Vorjahr: TEUR 0,2), Erträge aus dem Verkauf von Goldbarren und Goldmünzen in Höhe von TEUR 618,9 (Vorjahr: TEUR 0,00) sowie Leistungen aus Urlaubs- und Ausbildungsvergütung in Höhe von TEUR 311,7 (Vorjahr: TEUR 260,9) enthalten. Die Erträge aus Sachanlagenverkäufen betragen EUR 454,3 (Vorjahr: EUR 213,0) VI. Sonstige Angaben Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer (zugleich Gesellschafter)
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Am 25.03.2024 wurde beschlossen vom Jahresüberschuss 2022 einen Betrag i.H.v. 280 TEUR auszuschütten. Im Jahresabschluss 2023 sind diese 280 TEUR noch im Gewinnvortrag enthalten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss des Jahres 2023 beträgt EUR 2.672.459,09. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich zum 31.12.2023 ein Bilanzgewinn von EUR 17.479.751,50. Am 25.03.2024 wurde beschlossen vom Jahresüberschuss 2022 einen Betrag i.H.v. 280 TEUR an den Gesellschafter auszuschütten. Im Jahresabschluss 2023 ist diese Ausschüttungsverpflichtung der Gesellschaft noch nicht passiviert, da die Ausschüttungsverpflichtung erst mit Beschluss in 2024 rechtlich entstanden ist. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Schwarzhofen, den 31.10.2024 gez. Helmut Seebauer jun., Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Helmut Seebauer Tiefbau GmbH, Schwarzhofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Helmut Seebauer Tiefbau GmbH, Schwarzhofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Helmut Seebauer Tiefbau GmbH, Schwarzhofen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 29. November 2024 AWP
WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH
Peter Wagner, Wirtschaftsprüfer Stefan Avemaria, Wirtschaftsprüfer |
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