Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 24126
Eingetragen
30.10.2003
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die europaweite Beschaffung, die Bevorratung, der Einkauf und Verkauf von Waren und Gegenständen aller Art, insbesondere von elektrischen und elektronischen Bauteilen einschließlich Hard- und Software-Artikeln, insbesondere zum Zwecke der Übernahme des Beschaffungswesens für Einheiten der US-Streitkräfte, nebst einhergehenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronald Keenan
seit 26.4.2022
Prokura
Geschäftsführer
William H. Dean
seit 30.11.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
M.C. Dean Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
M.C. Dean Inc.
United States
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

M.C. Dean Europe GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Allgemein

Die M.C. Dean-Gruppe zählt mit über 5.200 Mitarbeitern zu den großen weltweit tätigen Ingenieursdienstleistern. Das 1949 in Virginia, USA gegründete Mutterunternehmen der M.C. Dean Europe GmbH entwirft, baut, betreibt und wartet cyber-physische Lösungen für die bekanntesten kritischen Einrichtungen, sicheren Umgebungen, komplexen Infrastrukturen und globalen Unternehmen des Landes - einschließlich einiger der größten US-Krankenhäuser, globalen Wasserwerke, US-Rechenzentren und verkehrsreichsten Flughäfen der Welt.

M.C. Dean, Inc. bedient eine vielfältige Gruppe von Märkten, darunter Hightech-, Verteidigungs- und Biotech-Unternehmen der Fortune 500; Gesundheitseinrichtungen und Universitäten; Kunden der US-Regierung (auf Landes-, Bundesstaats- und lokaler Ebene) sowie andere Organisationen, die in High-Stakes-Umgebungen tätig sind.

Außerdem spielt M.C. Dean eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung des industriellen IOT-Marktes (Internet of Things). Die Explosion intelligenter Geräte und eingebetteter Software erfordert außergewöhnliche Engineering- und Integrationskompetenz. M.C. Dean entwirft modulare Systemarchitekturen zusammen mit physischen Komponenten, um komplexe, cyber-physische Probleme zu vereinfachen.

Unsere Mitarbeiter auf sechs Kontinenten entwickeln und implementieren automatisierte, sichere und widerstandsfähige Energie- und Technologiesysteme; sie liefern die Managementplattformen, die für die langfristige Nachhaltigkeit des Systems unerlässlich sind. Das Unternehmen verfügt über umfassende Fachkenntnisse als Master-Systemintegrator und Lifecycle-Sustainability-Manager für Stromversorgungs-, elektronische Sicherheits-, Kommunikations-, Lebenssicherheits-, Audio-/Video-, Automatisierungs- und Steuerungssysteme.

M.C. Dean, Inc. hat neben rechtlich eigenständigen Tochtergesellschaften innerhalb und außerhalb der USA auch eingetragene Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien und Bahrain sowie eine Mehrwertsteuerregistrierung in Italien.

Seit 2003 ist die M.C. Dean Europe GmbH als 100%ige Tochtergesellschaft der M.C. Dean, Inc. in Stuttgart präsent und mit 8 Mitarbeitern im Durchschnitt des Geschäftsjahres für den Einkauf für Waren und Dienstleistungen in der Region EMEA (Europe, Middle East, Asia) zuständig. Der Geschäftszweck der GmbH ist somit die Erbringung von Verwaltungsdienstleistungen für die M.C. Dean, Inc. auf dem europäischen Markt, um M.C. Dean, Inc. bei der Betreuung der internationalen Kunden zu unterstützen, und sie dient als lokale Einkaufsgesellschaft für die Beschaffung von Dienstleistungen und Materialien. Die M.C. Dean Europe GmbH wird dabei ausschließlich für Verträge mit Kunden der öffentlichen Hand tätig, welche mit der Muttergesellschaft in Vertragsbeziehungen stehen.

Forschung und Entwicklung

Die M.C. Dean Europe GmbH führt keine FuE-Tätigkeiten durch.

Kunden- und Absatzstruktur

Die Hauptendkundin der M.C. Dean Europe GmbH ist die Muttergesellschaft M.C. Dean, Inc., nämlich zu fast 100%. Sie bezieht durch die M.C. Dean Europe GmbH Waren und Dienstleistungen für die Projekte ihrer Auftraggeber der öffentlichen Hand, vorwiegend des US-Militärs, in der Region EMEA.

Direkte Verträge der M.C. Dean Europe GmbH mit externen Kunden der öffentlichen Hand kommen nur gelegentlich vor. Die M.C. Dean Europe GmbH hat keine Endkunden aus der Privatwirtschaft, die Gesellschaft bedient direkt oder indirekt nur die öffentliche Hand.

2. Geschäftsverlauf 2023 und Ertragslage

Der Gesamtmarkt hat sich in Deutschland die letzten Jahre folgendermaßen entwickelt:

2017 +2,7 %
2018 +1%
2019 +1,1%
2020 -3,8%
2021 +3,2%
und 2022 +1,8

(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74644/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/#:~:text=Im%20Jahr%202022%20wird%20das,von%202%2C9%20Prozent%20prognostiziert.). Im Gegensatz hierzu hatte die M.C. Dean Europe GmbH nicht mit Einbrüchen wg. Covid-19 zu kämpfen, da die Auftragslage aufgrund mehrjähriger Verträge der Muttergesellschaft gesichert war und ist.

Die Bilanzsumme sowie der Gewinn nach Steuern der M.C. Dean Europe GmbH ist im Zeitraum von 2017 bis 2021 kontinuierlich angestiegen, die Bilanzsumme im Schnitt von 2017 bis 2021 14 % pro Geschäftsjahr. Nachdem im Jahr 2022 die Werte schon leicht rückläufig waren, ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um weitere knapp 30 % gesunken. Dies ist jedoch im Wesentlichen auf die Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten im Intercompanybereich zurückzuführen. Der Gewinn nach Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr wieder um 7,0% angestiegen.

Der Anstieg der Bezugskosten liegt mit 3,7% % unterhalb des Rahmens der Gesamtumsatzentwicklung. Da alle anderen betrieblichen Aufwendungen aufgrund sorgfältiger Kostenkontrolle im Wesentlichen ebenfalls nicht oder nur geringfügig gestiegen sind, ist die Ertragslage weiterhin sehr zufriedenstellend.

Der Umsatz der M.C. Dean Europe GmbH beinhaltet zu fast 100% die von der Muttergesellschaft beauftragten Dienstleistungen, insbesondere für Einkauf von Waren und Dienstleistungen. Diese Dienstleistungen für die Muttergesellschaft machen 98,5 % (Vorjahr 99,5 %) der Umsätze der Gesellschaft aus.

Nach dem Rückgang der Gesamtleistung der M.C. Dean Europe GmbH im Vorjahr konnte im Jahr 2023 ein Anstieg in Höhe von 6,7% verzeichnet werden. Da der Materialaufwand mit 3,7% weniger stark steigt, sinkt die Wareneinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) leicht gegenüber dem Vorjahr von 78,5 % auf 76,2 %.

Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) ist mit 4,3 % gegenüber dem Vorjahr (3,9 %) erneut leicht gestiegen.

Aufgrund der insgesamt positiven Entwicklung steigt auch das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag in Bezug zum Vorjahr um 13,1% auf TEUR 1.107.

3. Vermögens- und Finanzlage

Das in der Bilanzsumme repräsentierte Gesamtvermögen sinkt auf TEUR 11.266 (Vj. TEUR 16.025). Die Entwicklung ist vor allem durch die Verrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten im Intercompany-Bereich zurückzuführen.

Der Anteil von Anlage- und Umlaufvermögen beträgt 2,6 % bzw. 97,4 % (Vj. 1,6 % und 98,4 %). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Die Gesellschaft nahm Investitionen in Höhe von TEUR 216 vor.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren überwiegend aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit der Muttergesellschaft.

Aufgrund des angestiegenen Gewinnvortrags erhöht sich das Eigenkapital auf TEUR 8.982, die Eigenkapitalquote steigt überproportional von 51,7 % auf 79,7%, was wiederum eine Folge der Umschichtung im Intercompany-Bereich ist.

Die Liquiditätslage ist nach wie vor gut. Die liquiden Mittel belaufen sich am Stichtag auf TEUR 711 (Vj. TEUR 2.242). Die Zahlungsverpflichtungen werden jederzeit erfüllt werden können.

Aufgrund der Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten im Intercompany-Bereich beträgt der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit TEUR -1.315 (Vj. TEUR 1.006).

Da im Geschäftsjahr keine Ausschüttung erfolgte, betrug der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit EUR 0.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -216 (Vj. TEUR -200).

4. Gesamtaussage der Geschäftsleitung zur Lage und dem Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die M.C. Dean Europe GmbH positiv entwickelt und konnte insgesamt die Erwartungen erfüllen. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 wieder gestiegen. Da die Kosten leicht gesunken sind, hat sich das Jahresergebnis wie prognostiziert positiv im Vergleich zum Vorjahr entwickelt.

5. Voraussichtliche Entwicklung

Unter Einbezug der bestehenden mehrjährigen Verträge der Muttergesellschaft sowie neuer und zu erwartender Verträge wird für das Geschäftsjahr 2024 ein leicht über dem diesjährigen Niveau liegender Umsatz mit einem im Vergleich zum Berichtsjahr vergleichbaren Jahresergebnis erwartet.

6. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Der Wettbewerb in Feldern, in denen die M.C. Dean-Gruppe eine marktführende Position hat, wird sich weiter verstärken. Der Wettbewerb wird sich auch auf der Preisebene weiter verschärfen. Allerdings wird die M.C. Dean Europe GmbH dadurch nur wenig bis gar nicht beeinflusst, da die Auftragslage der M.C. Dean, Inc. in der Region EMEA durch die öffentliche Hand auch für die kommenden Jahre gesichert ist und die M.C. Dean Europe GmbH daher mit weiterem Wachstum ihrer Tätigkeit rechnen kann.

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch eine sorgfältige Auswahl und Analyse der Kreditwürdigkeit von Lieferanten Rechnung getragen. Ausfall- und Liquiditätsrisiken sieht sich die Gesellschaft nicht ausgesetzt. Das Währungsrisiko ist durch Fakturierung der M.C. Dean Europe GmbH in EUR sehr gering.

Durch das regelmäßige Reporting und betriebswirtschaftlichen Analysen stellt die Geschäftsführung weiterhin sicher, dass Abweichungen von der Planung und auftretende Risiken rechtzeitig erkannt werden und Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet werden können.

Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

Risiken nach DRS 20.164

Unwahrscheinlich

Möglich

Wahrscheinlich

Sehr wahrscheinlich

Umfeldrisiken

L

Branchenrisiken

M

Leistungswirtschaftliche Risiken

L

Finanzwirtschaftliche Risiken

M

Sonstige Risiken

L

L = Geringes Risiko

M = Mittleres Risiko

H = Hohes Risiko

 

Stuttgart, den 22. November 2024

Frau Beate Ritz

Herr William H. Dean

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 294.812,00 257.911,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 134,00
II. Sachanlagen 294.812,00 257.777,76
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.812,00 257.777,76
B. Umlaufvermögen 10.970.697,07 15.767.116,20
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.259.704,82 13.525.360,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.489.455,64 12.852.945,82
2. sonstige Vermögensgegenstände 770.249,18 672.414,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 37.786,98 37.786,98
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 710.992,25 2.241.755,52
Summe Aktiva 11.265.509,07 16.025.027,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.981.555,32 8.288.228,21
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.583.810,48 2.583.810,48
III. Gewinnvortrag 5.679.417,73 5.031.603,42
IV. Jahresüberschuss 693.327,11 647.814,31
B. Rückstellungen 806.224,91 802.713,93
C. Verbindlichkeiten 1.477.728,84 6.934.085,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 5.977.272,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 5.977.272,37
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.477.728,84 956.813,45
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.477.728,84 956.813,45
Summe Passiva 11.265.509,07 16.025.027,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.245.114,32 3.597.127,58
2. Personalaufwand 761.529,20 259.565,20
a) Löhne und Gehälter 761.130,51 234.843,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 398,69 24.722,07
davon für Altersversorgung 192,64
3. Abschreibungen 177.643,83 155.813,54
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 177.643,83 155.813,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.310.578,00 2.381.998,90
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 172,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113.907,35 178.716,25
davon aus verbundenen Unternehmen 113.907,35 178.716,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.257,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 413.686,53 330.651,88
8. Ergebnis nach Steuern 693.327,11 647.814,31
9. Jahresüberschuss 693.327,11 647.814,31

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023

M. C. Dean Europe GmbH, 70567 Stuttgart

A. Allgemeines

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des GmbHG.

Von den eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

Die Gesellschaft macht von den für mittelgroße Gesellschaften eingeräumten Erleichterungen bei der Offenlegung gemäß § 327 HGB Gebrauch.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Stuttgart und ist unter der HRB 24126 beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen linear und bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer:

EDV-Software 3 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 14 Jahre

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsmittel werden mit dem Stichtagskurs angesetzt.

Rückstellungen für Steuern und ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt, da die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt.

Von dem Wahlrecht nach § 274 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch und weist in der Handelsbilanz keine aktiven latenten Steuern aus.

C. Einzelangaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 9.489 enthalten.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 waren:

- Frau Beate Ritz

- Herr William H. Dean, Dulles Virginia USA Vereinigte Staaten

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in wesentlicher Höhe aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 2.473. Davon sind TEUR 481 innerhalb eines Jahres, TEUR 1.204 innerhalb von mehr als einem und weniger als fünf Jahren und TEUR 788 in mehr als fünf Jahren fällig.

3. Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich acht Mitarbeiter (i. V.: acht).

4. Angaben zur Muttergesellschaft

Zum Bilanzstichtag wurden 100 % der Anteile von der M. C. Dean Inc. mit Sitz in Tysons, Virginia, USA, gehalten; damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zu M. C. Dean Inc., Tysons, Virginia, USA und zu deren Tochterunternehmen.

5. Gewinnverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von

EUR 693.327,11 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, den 22.11.2024

gez. Frau Beate Ritz

gez. Herr William H. Dean

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.412,00 2.412,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.412,00 2.412,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 41.763,18 38.512,52 3.250,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 923.966,32 215.790,07 55.563,03 1.084.193,36
Summe Sachanlagen 965.729,50 215.790,07 94.075,55 1.087.444,02
Summe Anlagevermögen 968.141,50 215.790,07 94.075,55 1.089.856,02
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.278,00 134,00 2.412,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.278,00 134,00 2.412,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 41.763,18 38.512,52 3.250,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 666.188,56 177.509,83 54.317,03 789.381,36
Summe Sachanlagen 707.951,74 177.509,83 92.829,55 792.632,02
Summe Anlagevermögen 710.229,74 177.643,83 92.829,55 795.044,02
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 134,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 134,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.812,00 257.777,76
Summe Sachanlagen 294.812,00 257.777,76
Summe Anlagevermögen 294.812,00 257.911,76

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird in einer verkürzten Version veröffentlicht. Der unverkürzten Version des Jahresabschlusses wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die M.C. Dean Europe GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der M.C. Dean Europe GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der M.C. Dean Europe GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 16. Dezember 2024

MÜNCHENER WIRTSCHAFTS-
PRÜFUNGSGESELLSCHAFT GMBH

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