Ingomobil GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kerstin Bacher seit 2.7.2024 | Geschäftsführer |
Florian Hofmann seit 3.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Wittmann & Hofmann Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ingolstädter Autohaus GmbHIngolstadtJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 20061. Geschäftsverlauf und LageUnser Unternehmen betreibt Autohäuser für Fahrzeuge der Marke BMW und Mini in Ingolstadt und Regensburg. Unsere Tätigkeit beinhaltet sowohl den Fahrzeughandel, als auch den Betrieb einer Werkstätte. Das Jahr 2006 war für die Ingolstädter Autohaus GmbH geprägt durch die Bemühungen, die in den Vorjahren geschaffenen soliden Grundlagen für unser Unternehmen trotz der weiterhin verschärften Preissituation zu erhalten. Unsere Branche konnte sich etwas besser entwickeln als dies die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Situation erwarten ließ. Speziell die gute Entwicklung der BMW AG und die Absatzsteigerung dieser Produkte haben sich positiv auf den Umsatz des Geschäftsjahres 2006 ausgewirkt. Die vom Markt geforderten Rabattzugeständnisse führten allerdings zu einem verringerten Jahresergebnis. In 2006 erschienen an neuen Modellen das 3er Coupe, das Z4 Coupe und der M-Roadster. Zudem wurde die 3er-Reihe um einige Modelle, insbesondere die Allradmodelle, ergänzt und erhielten der Z4 und der X3 Faceliftings. Die geringere Nachfrage an den großen und hochpreisigen Fahrzeugen ist weiterhin spürbar. Obwohl der Anteil an Privatkunden nicht so hoch ist wie bei anderen Automarken, brachte die Erhöhung der Umsatzsteuer zum 01.01.2007 für das zweite Halbjahr 2006 doch eine Steigerung der Verkaufszahlen. Trotz der weltweit intensivierten CO²-Diskussion ist derzeit eine stärkere Nachfrage nach den umweltfreundlichen Modellen nicht spürbar. Die vorhandenen Kapazitäten in Verkauf und Werkstatt waren gut ausgelastet. Die Tochterunternehmen, mit denen Gewinnabführungsverträge bestehen, wiesen der Gesellschaft Gewinne i. H. v. 659 T€ zu. Der infolge des Ergebnisabführungsvertrages an die Wittmann & Hofmann AG abgeführte Gewinn betrug 3.064 T€ und liegt damit um 10 % unter dem Vorjahresergebnis. Es wird damit gerechnet, dass der positive Geschäftsverlauf auch in den kommenden Jahren fortbestehen wird. Höhere Ergebnisse werden erst dann zu erwarten sein, wenn sich der Absatz weiterhin verbessert, ohne dass der Preisdruck sich weiter verstärkt. Durch die permanente Durchsetzung von Maßnahmen zur Qualitätskontrolle konnten die Reklamationen auf niedrigem Niveau gehalten werden, so dass wir dem in unserem Unternehmen gelegten Qualitätsanspruch gerecht werden. Dies beinhaltet auch die stetige Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen. Die Beschaffungskosten waren im Geschäftsjahr relativ konstant. Das Investitionsvolumen in 2006 betrug außerhalb der Leasing- und Vorführfahrzeuge ca. 111 T€. Der Zustand der technischen Anlagen des Unternehmens entspricht den gesetzlichen Auflagen und den umweltrechtlichen Vorschriften. Dem Zugang an Vorführ- und Leasingfahrzeugen i. H. v. 12.022 T€ stehen Abgänge i. H. v. 12.519 T€ gegenüber. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich ca. 34 Angestellte, 28 gewerbliche Arbeitnehmer und 19 Auszubildende beschäftigt. Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag für die gewerblichen Arbeitnehmer und Angestellte des Kraftfahrzeuggewerbes in Bayern. 2. Darstellung der Lage2.1 Vermögenslage In 2004 wurde die Wittmann & Hofmann AG gegründet. Zugleich wurden die Anteile der Hofmann & Wittmann GmbH in diese AG eingebracht und ein Ergebnisabführungsvertrag vereinbart. Hierdurch bleibt das Eigenkapital mit 8.602 T€ unverändert. Unsere Eigenkapitalquote beträgt damit 52 %. Die Gewinnabführung an die AG betrug im Geschäftsjahr 3.064 T€. Das langfristig gebundene Vermögen hat sich durch den Abbau des Bestands an Vorführwagen vermindert. Das kurzfristig gebundene Vermögen ist dagegen durch die Erhöhung des Bestandes an Neu- und Gebrauchtwagen in nahezu der gleichen Höhe gestiegen. Die Bestände an Rohstoffen und Fertigerzeugnissen haben die geschäftsnotwendige und übliche Höhe. 2.2 Ertragslage Die Erhöhung der Gesamtleistung um 2 % auf 84.957 T€ wurde durch den erhöhten Materialaufwand aufgrund des weiterhin zunehmenden Preisdrucks überkompensiert. Hierdurch sank unser Rohertrag um 345 T€ auf 12.644 T€. Erzielt wurde die Gesamtleistung zu 39 % in Ingolstadt und zu 61 % in Regensburg. Der bewusste Umgang mit den übrigen Kosten konnte geringe Kostensteigerungen nicht verhindern, wodurch das Betriebsergebnis um 399 T€ auf 1.977 T€ sank. Die Ergebnisse der Tochterunternehmen, mit denen Ergebnisabführungsverträge bestehen, blieben gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Das Jahresergebnis mit 3.064 T€ liegt 353 T€ unter dem des Vorjahres und wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Wittmann & Hofmann AG abgeführt. 2.3 Finanzlage Grundsätzlich verfolgen wir ein konservatives Finanzmanagement. Die Thesaurierungen aus den Vorjahren, auch bei den anderen Unternehmen der Gruppe, wirken sich sowohl auf unsere hohe Eigenkapitalquote als auch auf unsere Finanzkraft aus.
Folgende Mittelzuflüsse und -abflüsse waren im Geschäftsjahr zu verzeichnen:
Wir rechnen damit, unsere Zahlungsverpflichtungen auch künftig termingerecht erfüllen zu können. 3. Prognose- und RisikoberichtBezüglich unserer Finanzinstrumente verfolgen wir eine sehr konservative Politik, die auf eine möglichst hohe Eigenfinanzierung und eine hohe Eigenkapitalquote innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe zielt. Bestandsgefährdende Währungsrisiken sowie Risiken aus Forderungsausfällen, Preisänderungen oder Zahlungsstromschwankungen sind zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt. Die Umsatzsteuererhöhung zum 01.01.2007 brachte den erwarteten Rückgang in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2007. Durch einen verbesserten Absatz von Gebraucht- und Dienstwagen werden wir dies voraussichtlich nahezu ausgleichen können. In 2007 können folgende neuen Modelle zu einer Belebung beitragen: X 5, 3er Cabrio, 1er Coupe, M3 Coupe und Mini Clubman. Darüber hinaus werden die Modelle mit neuen Vier-Zylinder-Motoren ausgestattet und erhalten die Modelle der 5er- und 6er-Reihe Faceliftings. In 2008 folgen die Vorstellungen des neuen 7er und des X6. Es ist allerdings auch zu beachten, dass vor der Einführung neuer bzw. überarbeiteter Modelle der Vertrieb der aktuellen Modelle erschwert wird. Insgesamt erwarten wir für die Jahre 2007 und 2008 eine weiterhin kontinuierliche Entwicklung unseres Unternehmens. Für 2008 wird von der BMW AG das Preissystem geändert, was für uns geringfügige Verringerungen bei den Margen einzelner Modelle bedeuten könnte. In unserem Betrieb in Ingolstadt wird in 2007 der Kundenbereich modernisiert. In 2008 ist für unseren Betrieb in Regensburg der Neubau einer Parkplattform sowie der Bau einer Gebrauchtwagenausstellung geplant. Zudem ist in 2008 die Forderung der BMW AG nach einer räumlichen Abgrenzung zwischen BMW und Mini bei der Neuwagenausstellung umzusetzen. Weiterhin wird in 2008 die edv-gestützte Werkstattvernetzung "Service 2008" mit dem BMW-Werk eingerichtet.
Ingolstadt, den 29.06.2007 Autohaus Hofmann & Wittmann GmbH Geschäftsführung Bilanz zum 31.12.2006
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2006 bis 31.12.2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde zum Ausweis der Aufwendungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen um entsprechende Posten erweitert. Zur Gliederung der Vorräte wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnung wurde wie folgt angepasst: Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen = In Arbeit befindliche Aufträge. Zudem wurde das Sachanlagevermögen um den Posten "Geschäfts- und Vorführwagen" erweitert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare und degressive Abschreibungen angesetzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr nach § 6 Abs. 2 EStG bewertungsfrei belassen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfusses von 6 % angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Kapitalrücklage entstand durch die Verschmelzung der Firma Wagner GmbH auf die Ingolstädter Autohaus GmbH gemäß Verschmelzungsvertrag vom 29.12.1998. Die Gewinnrücklage beruht auf den thesaurierten Gewinnen vorangegangener Wirtschaftsjahre. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Der Jahresüberschuss 2006 wird auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags vom 30.07.2004 an die Wittmann & Hofmann AG abgeführt. IV. VerbindlichkeitenspiegelZur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Sicherungen durch Grundpfandrechte liegen nicht vor. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist der Betrag der Gewinnabführung für 2006 an die alleinige Gesellschafterin, die Wittmann & Hofmann AG in Höhe von Euro 3.064.146,70 die Verlustübernahme der Ingomobil GmbH in Höhe von Euro 10.033,28 sowie laufende Verrechnungen von Forderungen und Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 2.636.969,23 ausgewiesen. V. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. VI. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch die beiden Geschäftsführer: - Herr Friedrich Hofmann - Herr Walter Hofmann Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Den Pensionsrückstellungen wurden für Verpflichtungen gegenüber den Geschäftsführern 2 T€ zugeführt. Im Jahresdurchschnitt wurden 83 Angestellte, 52 Arbeiter und 44 Auszubildende beschäftigt. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft zu 100% beteiligt ist:
Da zwischen den ersten beiden Firmen und der Ingolstädter Autohaus GmbH Ergebnisabführungsverträge bestehen, weisen die beiden Unternehmen zum 31.12.2006 jeweils ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Die Ingolstädter Autohaus GmbH ist in den Konzernabschluss der Wittmann & Hofmann AG einzubeziehen. Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die Wittmann & Hofmann AG, Ingolstadt. Dieser Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft veröffentlicht.
Ingolstadt, den 31.07.2007 Ingolstädter Autohaus GmbH Geschäftsführung Wiedergabe des BestätigungsvermerkNachfolgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss in der von mir geprüften Form. Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ingolstädter Autohaus GmbH, Ingolstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. "Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Ingolstadt, den 31.07.2007 KLAUS ZIEGLMEIER, Wirtschaftsprüfer Auszug aus dem Protokoll über die Gesellschafterversammlung am 13.08.2007 2. Es wird einstimmig folgende Ergebnisverwendung beschlossen:
Der Überschuss wird auf Grund des Gewinnabführungsvertrags an die Wittmann & Hofmann AG abgeführt.
Ingolstadt, den 13.08.2007 Gesellschafterversammlung Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2006
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