MoLiMa GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Mühleck seit 17.3.2015 | Geschäftsführer |
Matthias Mäurer seit 20.2.2015 | Geschäftsführer |
Moritz Michael Mühleck seit 19.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nemcsis Vermögensverwaltung GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VK BODYFIT GmbHWaldbrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die VK BODYFIT GmbH mit Sitz in Waldbrunn ist Franchise-Nehmer der Fitness-Studio-Marke clever-fit. VK BODYFIT bietet seinen Kunden in 18 Fitness-Studios vielfältige Fitness-, Trainings- und Wellness-Möglichkeiten an. Die Studios sind ganzjährig zwischen 6.00 und 24.00 Uhr geöffnet und befinden sich überwiegend in attraktiven Innenstadtlagen oder verkehrsgünstigen Randlagen kleiner bis mittelgroßer Städte. 2. Steuerungssystem Die Fitness-Studios, für die wir die Standorte mit langfristigen Mietverträgen gesichert haben, stellen das Fundament unserer operativen Geschäftstätigkeit und unserer weiteren Expansion dar. Darüber hinaus versuchen wir durch die ständige Weiterentwicklung unseres Leistungskatalogs unser Angebot für die Mitglieder u. a. durch neue Kurs- und Wellnessangebote, Fitnessgeräte und Digitalanwendungen zu optimieren und auf sich verändernde Mitgliederbedürfnisse zu reagieren. Damit verbunden sind die fortlaufenden Ziele neben der Mitgliederzahl, dem Betriebsergebnis pro Studio und den Umsatz pro Mitglied zu steigern. In diesem Zusammenhang soll auch die Qualität im Studio und die Zufriedenheit der Mitglieder verbessert werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war das erste Jahr nach 2019 das ohne behördlich angeordnete Einschränkungen verlief. Der deutsche Fitnessmarkt konnte dadurch beinahe wieder das Vor-Corona-Niveau von 2019 erreichen. Gedämpft wurde das Wachstum allerdings durch die anhaltende hohe Inflation, die in 2023 mit rd. 5,9 % zwar leicht geringer ausfiel als in 2022, aber immer noch stark erhöht war gegenüber den Jahren vor 2022 und sich negativ auf das Konsumklima auswirkte. Die aufgrund der hohen Inflation weiter steigenden Kosten zwang viele Betreiber nach Jahren der Preisstabilität nach einer ersten Anpassungswelle in 2022 auch in 2023 die Preise weiter zu erhöhen. Mit rd. 45,91 € (brutto) lag der durchschnittliche Mitgliedsbeitrag in 2023 um 2,3 % höher als im Jahr 2022 bzw. um 8,9 % höher als in 2021. Insgesamt steigerten sich die Umsatzerlöse im deutschen Fitnessmarkt in 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 12 % auf rd. 5,44 Milliarden €. Die Zahl der Mitglieder stieg um rd. 10 % auf 11,3 Mio. in 2023. Das Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie mit 11,7 Mio. Mitglieder in 2019 wurde damit fast wieder erreicht. Von zunehmender Bedeutung für die Betreiber wird die Zusammenarbeit mit Fitness-Aggregatoren, die ein überproportionales Wachstum der auf sie entfallenden Mitglieder von rd. 34 % auf über 726 Tsd. Mitglieder verzeichneten. Ihr Umsatz wuchs sogar um rd. 43 % auf nun 335 Mio. EUR bzw. rd. 6 % des Gesamtmarktes. 2. Geschäftsverlauf Die genannten Rahmenbedingungen beeinflussten auch den Geschäftsverlauf von VK BODYFIT in erheblichem Umfang im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die anhaltend hohe Inflation und der auf 12,00 € erneut gestiegene Mindestlohn führten zu weiteren Kostensteigerungen. Insgesamt war der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 umsatzseitig mit rd. 11,4 Mio. EUR und einem EBITDA von rd. 1,2 Mio. Euro im Vergleich zur Branche zufriedenstellend. Das EBITDA lag mit rd. 700 TEUR über dem prognostizierten Wert. Der Umsatz lag um rd. 900 TEUR über unserer Prognose aus dem Vorjahr. 3. Lage a) Ertragslage Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt 11.384 TEUR (Vj. 11.323 TEUR) und entfallen zum Großteil auf Erlöse aus Fitness-Abonnements sowie auf Warenverkäufe in den Studios. Die Personalaufwendungen betrugen 3.246 TEUR. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unregelmäßige, nicht wiederkehrenden Aufwendungen in Höhe von 407 TEUR berücksichtigt. Darin enthalten sind Verluste aus dem Abgang des Anlagevermögens in Höhe von 402 TEUR. Das Ergebnis vor Verlustübernahme aus dem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der NEMESIS Vermögensverwaltung GmbH betrug -306 TEUR. b) Finanzlage Die Bilanzsumme beläuft sich auf rd. 7,5 Mio. Euro, das Eigenkapital unverändert auf 107,1 TEUR. Die Verschuldung gegenüber Kreditinstituten hat sich in Summe um 1,3 Mio. Euro auf 2,2 Mio. Euro reduziert. Die bilanzunwirksamen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen TEUR 288. Die Leasingverträge resultieren aus Studioeinrichtungen des Fitnessbereichs. c) Vermögenslage Wesentliche Aktivposten sind mit 3.209 TEUR Beteiligungen an verbundene Unternehmen und mit 1.364 TEUR die im Eigentum befindliche Ausstattung von Fitness-Studios und Fitness-Geräte. Des Weiteren sind Geschäfts- und Firmenwerte für die erworbenen Fitnessstudios i. H. v. 2.584 TEUR enthalten. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Beteiligung an der VK BODYFIT Österreich GmbH veräußert. VK BODYFIT verfügt über keinen eigenen Grundbesitz, sondern betreibt seine Studios mit in der Regel langfristigen Mietverträgen angemieteten Immobilien. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von 1.804 TEUR bestehen zum Teil aus Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern aus während der pandemiebedingten Lockdowns gezahlten Beiträgen. Zum Stichtag betrugen diese 811 TEUR. Die restlichen Rechnungsabgrenzungsposten betreffen den Einzug der Mitgliedsbeiträge für den Januar 2024. III. Prognosebericht Ohne weitere pandemiebedingte Lockdowns sowie einer soliden Entwicklung der etablierten Studios wird der Umsatz im Jahr 2024 gegenüber 2023 auf rd. 12 Mio. Euro ansteigen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund der weiterhin anhaltend gestiegen Kosten ein positives EBITDA in Höhe von rd. 2,5 Mio. Euro. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risiko-Bericht a) Risikomanagement-System VK BODYFIT verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Es gibt eine klare Organisation mit eindeutigen Verantwortlichkeiten und das Vier-Augen-Prinzip kommt zur Anwendung. Durch die im Rechnungslegungsprozess installierten Kontrollen sowie die Kontrollen auf Unternehmensebene werden der Ablauf der rechnungslegungsbezogenen Prozesse überwacht und mögliche Risiken zeitnah identifiziert. Die Qualität aller betrieblichen Prozesse in den Studios unterliegt einem besonderen Augenmerk. Prüfungen und Beratungen vor Ort erfolgen kontinuierlich. b) Risikobericht Aufgrund der zunehmenden Bedeutung körperlicher Fitness und Prävention in der Bevölkerung zählte der Fitness-Markt in den vergangenen Jahren zu den Wachstumsmärkten und nahm stetig an Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund bestand kein substanzielles Bestandsgefährdungspotenzial in der Fitnessbranche. Jedoch sind durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie Betreiber ohne ausreichende Finanzstärke in wirtschaftlichen Schwierigkeiten geraten und versuchen die sinkenden Erlöse aufgrund gesunkener Mitgliederzahlen und die Kostensteigerungen u.a. durch die Ukraine-Krise ausgelösten Preissteigerungen bei Energie u.a. durch Preissteigerungen zu kompensieren. Zudem ist eine Zunahme des Wettbewerbs als Folge von Konsolidierung und Verdichtung durch eine steigende Zahl von Anlagen in attraktiven regionalen Teilmärkten zu verzeichnen, dem mit einem erhöhten Vertriebsaufwand sowie Investitionen in die Produktqualität entgegengewirkt wird. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen aus heutiger Sicht über die geschilderten Sachverhalte nicht. Des Weiteren besteht mit der Nemesis Vermögensverwaltung GmbH ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag, der ggf. auch eine Verlustübernahme beinhaltet. 2. Chancen-Bericht Trotz der pandemie-bedingt negativen Entwicklungen in den vergangenen zwei Jahren wird das weiter steigende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung den Markt positiv beeinflussen. Wir gehen daher auch von einem künftig weiterwachsenden Fitness-Markt aus, der es uns ermöglichen wird, die gesetzten Wachstumsziele beim organischen Wachstum zu verwirklichen. V. Gesamtaussage Unter Berücksichtigung der oben genannten Prämissen, vorbehaltlich weiterer negative Auswirkungen durch die Ukraine-Krise und die dadurch ausgelöste Inflation für VK BODYFIT und ihre Kunden wird für das Geschäftsjahr 2024 eine leichte Verbesserung der Umsatzerlöse und deutliche Erhöhung des EBITDA erwartet.
Waldbrunn, den 03.12.2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die VK BODYFIT GmbH hat ihren Sitz in Waldbrunn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter HRB 12225 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der VK BODYFIT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der beigefügte Anlagespiegel ist notwendiger Bestandteil des Anhangs. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen linear mit 10 Jahren bzw. mit 15 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert, die sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes bemessen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen ausschließlich linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einzahlungen im laufenden Geschäftsjahr gebildet, die späteren Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Angaben zur Bilanz Geschäfts- oder Firmenwert Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren bzw. 15 Jahren abgeschrieben, welche der kalkulatorischen Amortisationsdauer der erworbenen Fitnessstudios entspricht. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 25.585,00 (Vorjahr: Euro 25.585,00). Eigenkapital Die Kapitalrücklage beinhaltet Einzahlungen der Gesellschafterin in das Eigenkapital. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten.
Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen Euro 11.827,91 (Vorjahr: Euro 13.165,06). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen Euro 2.712,16 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 2.473,78 (Vorjahr: Euro 4.788,36) enthalten. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von rd. TEuro 424. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 201 Mitarbeiter. Ergebnisabführungsvertrag Der Jahresverlust in Höhe von Euro 306.501,07 wird aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags durch die Nemesis Vermögensverwaltung GmbH (Muttergesellschaft), Waldbrunn, ausgeglichen.
Waldbrunn, 3.12.2024 VK BODYFIT GmbH Geschäftsführung gez. Michael Mühleck gez. Moritz Mühleck gez. Matthias Mäurer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die VK BODYFIT GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der VK BODYFIT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der VK BODYFIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bad Mergentheim, 16.12.2024 Peter Schillinger, Wirtschaftsprüfer |
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