Stammdaten

Register
Amtsgericht Zweibrücken HRB 21055
Vorher
psb GmbH Materialfluss + Logistik
Eingetragen
23.12.1953
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Planung, Entwicklung und die Herstellung von Industrieanlagen und deren schlüsselfertige Erstellung im In- und Ausland, vor allem auf dem Gebiet der Materialflußtechnik und Logistik. Ferner ist Geschäftszweck der Vertrieb und Herstellung von Maschinen, Software und Steuerungstechnik, Einrichtungen und Anlagen, wie von sonstigen Investitionsgütern und Industrieartikeln aller Art im eigenen und fremden Namen. Das Unternehmen ist berechtigt auch andere Erzeugnisse herzustellen, zu bearbeiten und zu betreiben.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Franz
seit 12.6.2026
Prokura
Timo Kraus
seit 14.7.2025
Prokura
Jochen Hartmann
seit 15.5.2025
Prokura
Jochen Hoffmann
seit 22.7.2014
Prokura
Prokura
Werner Klein
seit 8.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

psb intralogistics GmbH

Pirmasens

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nach einem verhaltenen Start ins Jahr 2014 konnte die globale Wirtschaft im vergangenen Jahr um real 3,3% zulegen. In den Industrieländern erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt real um durchschnittlich 1,8%, vor allem dank der dynamischen Entwicklung in den USA und im Vereinigten Königreich, während der Euro-Raum weiter schwächelte. In den Schwellen- und Entwicklungsländern war das Wachstum mit real durchschnittlich 4,4% weiterhin kräftig, die Zuwachsrate allerdings niedriger als im Vorjahr. Deutlich positiv entfaltete sich die US-Wirtschaft. Ab dem dritten Quartal kam es zu einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung, so dass sich die Wirtschaftsleistung 2014 um real 2,4% erhöhte.

In der Euro-Zone stieg das Bruttoinlandsprodukt 2014 um lediglich 0,8% real. Die Ländergruppe entwickelte sich weiter sehr uneinheitlich. Während Irland, Portugal und Spanien Fortschritte bei der Überwindung der Krise machten, enttäuschten Frankreich und Italien abermals. In den EU-Ländern außerhalb der europäischen Währungsgemeinschaft entwickelten sich die Märkte besser. Hervorzuheben sind vor allem das Vereinigte Königreich, Polen, Tschechien und Ungarn. So konnte die Wirtschaft in der EU in Summe um immerhin 1,4% wachsen.

Die deutsche Konjunktur musste nach einem überraschend guten Start im ersten Quartal 2014 einen deutlichen Dämpfer im weiteren Verlauf des Jahres verkraften. Insgesamt jedoch wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt real um 1,5% und lag damit knapp über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2%. Die wesentlichen Impulse für die Konjunktur kamen vom Konsum. Unter den Bruttoanlageinvestitionen ist eine Belebung der Ausrüstungsinvestitionen trotz günstiger Finanzierungs-bedingungen jedoch ausgeblieben. Die Zahl der Erwerbstätigen ist seit der Rezession im Jahr 2009 kontinuierlich angestiegen und erreichte 2014 im achten Jahr in Folge mit 42,7 Millionen Personen (+0,9%) einen erneuten Höchststand.

Das Jahr 2014 blieb für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau mit nur 1% weit hinter den ursprünglich gehegten Erwartungen in der Größenordnung von 3% zurück. Der nicht preisbereinigte Umsatz belief sich auf 212 Mrd. Euro. Die Exporte von Maschinen und Anlagen erreichten ein Volumen von 151,5 Mrd. Euro, was einem nominalen, nicht preisbereinigten Plus von 1,7% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Exportzuwächse wurden in den EU-Partnerländern (7%), im Nahen- und Mittleren Osten (3%), in Südostasien (8%) und in Nordamerika (5%) erzielt. Die Maschinenausfuhren ins Sonstige Europa (-11%), nach Zentral- und Südasien (-9%) und nach Lateinamerika (-9%) waren dagegen rückläufig. Die Zahl der Beschäftigten lag im Dezember knapp über 1 Mio. Personen. Das entspricht einem Plus von 1,5% oder einem Zuwachs von 15.000 Beschäftigten im Vergleich zum Dezember 2013. Der Auftragseingang übertraf 2014 sein Vorjahresniveau um real 2%. Dieser Zuwachs gilt gleichermaßen für die Inlands- und Auslandsnachfrage. Dabei entwickelten sich die Auslandsorders in den letzten Monaten des abgelaufenen Jahres tendenziell besser.

Die deutsche Intralogistik verlies mit einem leichten Umsatzrückgang in Höhe von 1% und 19 Mrd. EUR den mehrjährigen Wachstumspfad. Die Heterogenität der Branche spiegelt sich aber in den unterschiedlichen Geschäftsentwicklungen der Teilbranchen wider. Bei Flurförderfahrzeugen ist ein Plus von 12% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, die größte Teilbranche Krane und Hebezeuge muss dagegen ein Minus von 5% hinnehmen. Auch der Umsatz bei Stetigförderern war mit -1% rückläufig. Nach einem Minus im Vorjahr konnten die deutschen Hersteller den Export wieder um 2% steigern. Mit einem geschätzten Volumen von 13,2 Mrd. EUR ist Deutschland im Ländervergleich Spitzenreiter beim Export von Fördertechnik- und Intralogistiklösungen. Wie im Vorjahr waren die Hauptabnehmer USA mit einem Umsatzwachstum von 5%, Frankreich mit 12% und China mit 1%. In der deutschen Intralogistikbranche arbeiteten 2014 etwa 117.500 Beschäftigte und damit 1% mehr als 2013, wobei sich das Wachstum gegenüber den Vorjahren aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation etwas verlangsamt hat.

II. Ergebnis des Geschäftsjahres

Trotz einer gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Mio. EUR bzw. 3,1% verminderten Betriebsleistung ist es der psb intralogistics GmbH gelungen, durch eine 14%ige Steigerung des Rohertrags, sowie durch eine 9,5%ige Verminderung der betrieblichen Kosten einen Jahresüberschuss nach Ertragsteuern in Höhe von ca. 3 Mio. EUR zu erzielen und damit den Vorjahreserfolg um 67% zu steigern. Die Entwicklung der Betriebsleistung folgte dem Branchentrend und steht in direkter Verbindung zu dem nur unzureichenden Auftragseingang aus dem Jahr 2013. Diese Aufträge konnten aber sehr effizient realisiert werden und sorgten letztendlich für ein gutes Ergebnis.

III. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der im Jahr 2014 erzielte Auftragseingang ist mit 96,7 Mio. EUR der höchste bisher verzeichnete in der Unternehmensgeschichte. Die Exportquote lag bei 58% gegenüber 65% im Vorjahr. Demnach war nach einer längeren Zurückhaltung eine deutliche Verbesserung der Investitionsbereitschaft der Unternehmen im Inland zu spüren. 62% des Auftragsvolumens erhielt das Unternehmen von Kunden aus dem Bereich Distribution Mode. In diesem Segment konnte das Unternehmen das volumenmäßig bislang größte Einzelprojekt der Unternehmensgeschichte von über 30 Mio. EUR verzeichnen. Weitere 16% des Auftragseingangs kamen aus dem Bereich Produktion und Handel elektrotechnischer Produkte und rund 10% aus dem Maschinenbau und der metallverarbeitenden Industrie. Hauptabsatzmärkte im Export waren mit einem Anteil von 70% Spanien, 20% Großbritannien, 4% China und Tschechien mit 2%.

Die ungewöhnlich hohe Anzahl von Projekten im aktuellen Auftragseingang, deren Realisierungszeit mehr als 12 Monate beträgt, sowie der unzureichende Auftragseingang aus dem Jahr 2013, führten zu einem Umsatzrückgang von 19,9 Mio. EUR bzw. 30% gegenüber dem Vorjahr. Im Gegenzug erhöhte sich der Auftragsbestand bewertet zu Herstellkosten um 8,4 Mio. EUR. Auch der vom Projektgeschäft teilweise abhängige Umsatz im Bereich After Sales konnte mit einem Anteil von 18% das Niveau des Vorjahres nicht halten. Die Exportquote beim Umsatz betrug 66%.

IV. Produktion, Auftragsabwicklung

Der Auftragseingang des Jahres 2014 wirkte sich in der Produktion erst ab dem Monat Mai aus und überstieg gegen Ende des Jahres das durchschnittliche Kapazitätsniveau. Dagegen war das erste Quartal noch geprägt von einer Unterauslastung durch fehlende Aufträge aus dem Jahr 2013.

Die im Zeitraum 2012 bis 2014 getätigten, umfangreichen Infrastrukturinvestitionen in der Fertigung zeigten in dieser Phase die beabsichtigte Wirkung, indem der Auftragsdurchlauf im Vergleich zu der Auslastungsspitze im Jahr 2011 wesentlich schneller und effizienter gestaltet werden konnte. Mit den vorhandenen Ressourcen konnten so erheblich mehr Fertigungsaufträge im gleichen Zeitraum abgearbeitet werden, was die Terminsituation bei konkurrierenden Projekten wesentlich entspannte und auslastungsspezifische Koordinationsmaßnahmen überflüssig machte.

Grundlage war eine gegenüber den Vorjahren modifizierte Vorgehensweise bei der Disposition von Artikeln und Ressourcen im Vorfeld der detaillierten, konstruktiven Bearbeitung eines Auftrags. Dadurch war eine erhebliche, zeitliche Entzerrung dieser voneinander abhängigen Prozesse möglich.

V. Beschaffung

Der Preis für Bleche, Rohre und Profile aus Stahl sank während des Geschäftsjahres um durchschnittlich 3,3%. Dagegen stieg der Preis für Aluminiumprofile nach einer ruhigen Anfangsphase ab Mitte des Jahres rasch um über 9% an. Durch längerfristige Abrufverträge, insbesondere bei Aluminiumprofilen, wirken sich abrupte Preisveränderungen erst zeitlich verzögert auf die Materialkosten aus.

Aufgrund des guten Auftragseingangs und durch die zeitlich dicht zusammenfallenden Teiledispositionen war es möglich, höhere Abnahmemengen bei Lieferanten zu platzieren und damit Preisreduzierungen zu verwirklichen. Die Endabnahme von Zukaufgewerken wie Regale, Stahlbauten, Verpackungsmaschinen oder komplette, fördertechnische Komponenten bedingt in der Regel den Abschluss des gesamten Projektes. Durch die gegenüber 2013 geringere Anzahl von Projektabschlüssen mit größeren Zukaufgewerken stehen den ca. 8,3 Mio. EUR Kosten des Vorjahrs lediglich 378 TEUR in 2014 gegenüber.

Kupfer als Hauptkomponente von Kabeln und elektronischen Komponenten, tendierte nochmals schwächer im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen sind Steuerungskomponenten durchschnittlich um ca. 3% teurer geworden.

Der Aufwand für Fremdleistungen lag mit 2,5 Mio. EUR im zurückliegenden Geschäftsjahr lediglich 54 TEUR über dem Vorjahreswert. Ungefähr zwei Drittel der Kosten entfielen auf notwendige Kapazitätsanpassungen in der Fertigung und Montage im zweiten Halbjahr. Im Bereich Informatik wird das Unternehmen von seinen Tochtergesellschaften KBS GmbH und InCom GmbH unterstützt.

Insgesamt konnte der Material- und Fremdleistungsaufwand gegenüber dem Vorjahr um ca. 6,5 Mio. EUR bzw. 29% reduziert werden. Weil im Vergleich dazu die Betriebsleistung nur um ca. 3% abgenommen hat, stieg der Rohertrag um ca. 4,8 Mio. EUR bzw. 14%.

VI. Investitionen

Nach den erhöhten Infrastrukturinvestitionen in der Produktion, die in den Jahren 2012 und 2013 zu den bislang höchsten Investitionsquoten in der Unternehmensgeschichte führten, wurden die Maßnahmen in 2014 mit insgesamt 2,9 Mio. EUR wieder auf ein durchschnittliches Niveau zurückgeführt. Bezogen auf das Anlagevermögen betrug die Investitionsquote 26% gegenüber durchschnittlichen 50% in den beiden zurückliegenden Geschäftsjahren. Der Schwerpunkt lag mit 39% der Mittel in der Errichtung einer weiteren Halle im Bereich der Fertigung, die nun zentral das Technologiefeld beherbergt. Weitere 22% waren für die Anschaffung zusätzlicher, sowie den Ersatz bestehender Maschinen notwendig, um die Produktivität und Wirtschaftlichkeit in der Fertigung weiter zu erhöhen. Hervorzuheben ist dabei die Inbetriebnahme eines bereits im Jahr 2013 in Angriff genommenen CNC-Bearbeitungszentrums (Ständerfräsmaschine), welches die Durchlaufzeiten bei sperrigen Teilen, wie Masten für Regalbediengeräte und Lifte, sowie schweren Fahrwerken nun erheblich reduziert hat. Auch in der Bearbeitung von kompakten Baugruppen haben sich wesentliche Verbesserungen ergeben. Im Zuge dieser Investitionen sind zusätzliche 15% der Mittel für die periphere Betriebsausstattung bereitgestellt worden. Die restlichen 16% der gesamten Investitionen standen für Software und Geschäftsausstattung zur Verfügung.

Finanzinvestitionen wurden nicht getätigt. Es ergaben sich keine Veränderungen in den Nutzungsdauern von Anlagengütern und auch die planmäßigen Abschreibungen wurden gemäß der zum Zeitpunkt der Investitionen geltenden, gesetzlichen Vorschriften durchgeführt.

VII. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der vorgenannten Investitionen erfolge ausschließlich aus Mitteln des zur Verfügung stehenden Cash-Flows. Daneben wurden in geringem Umfang öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen. Langfristige Finanzierungen in Form von Bankdarlehen waren für die durchgeführten Maßnahmen nicht erforderlich.

Die im Projektgeschäft üblichen Kundenvorauszahlungen sind teilweise durch Anzahlungsbürgschaften abgesichert. Die Zahlungen folgen dem Realisierungsgrad und damit den entstehenden Projektkosten. Die Avale wurden aus entsprechenden Kreditlinien gestellt.

Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Jahresende zur Absicherung von Transaktionen in Fremdwährung. Dabei kamen keine derivativen Finanzinstrumente zum Einsatz. Es ergaben sich darüber hinaus keine weiteren, maßgeblichen Währungsrisiken.

Die Leasingverpflichtungen sind aus wirtschaftlichen Gründen begrenzt auf Verträge für größere Druck- und Kopiermaschinen. Die Leasingkosten betrugen 47 TEUR, das Leasingobligo lag am Ende des Geschäftsjahres bei 73 TEUR.

VIII. Personal- und Sozialbereich

Zum Bilanzstichtag waren 204 Angestellte, 159 Arbeiter und 36 Auszubildende bei der psb intralogistics GmbH beschäftigt. Damit stieg die Anzahl der Beschäftigten um 19 Mitarbeiter. Auch bezogen auf den Jahresdurchschnitt stieg die Anzahl der Beschäftigten um 8 Mitarbeiter. Die Neuzugänge erfolgten insbesondere in den konstruktiven Abteilungen der Projektabwicklung inkl. Informatik. Aber auch in der Fertigung und in der Montage wurde der Personalstand kapazitiv der Auftragslage angepasst.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Auszubildenden um 6 Mitarbeiter. Schwerpunkte lagen weiterhin bei Berufen der Automatisierungstechnik und dem Kooperativen Ingenieurstudium (KOI). Durch die Zusammenarbeit mit überregionalen und internationalen Bildungsinstitutionen verbreitert das Unternehmen derzeit erfolgreich das Einzugsgebiet seiner Mitarbeiter. Daneben wird durch ein verstärktes Engagement mit regionalen Einrichtungen der zukünftige Nachwuchs auf das Unternehmen und dessen Produkte aufmerksam gemacht. Mit gezielten Veranstaltungen wird der Bekanntheitsgrad der psb intralogistics GmbH aber auch insgesamt gefördert. Ein konkretes Beispiel ist die regelmäßige Teilnahme unserer Auszubildenden bei Berufsinformationsbörsen, um dort angehenden Auszubildenden die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen und ihre eigene Erfahrung über die Ausbildung bei psb weiterzugeben.

Aus dem Tarifabschluss 2013 resultierte im Mai 2014 eine weitere Erhöhung der Tarifgehälter um 2,3%. Aufgrund der guten Beschäftigungslage und der Effizienzsteigerungen in der Projektabwicklung war eine Kompensation der Mehrkosten im Jahr 2014 möglich. Die Personalkosten inkl. gesetzlicher und freiwilliger Nebenkosten stiegen allerdings um 1,9 Mio. EUR auf 23,3 Mio. EUR, was einem Zuwachs von 9,2% entspricht und gestiegene Anforderungen an einen minimalen Auftragseingang zur Folge hat. Die Fremdleistungskosten konnten aus diesen Gründen annähernd auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Die Personalkostenquote erhöhte sich bei leicht rückläufiger Betriebsleistung von 38% in 2013 auf 42,7% im zurückliegenden Geschäftsjahr.

IX. Forschung und Entwicklung

Die Aufrechterhaltung der Innovationskraft ist das maßgebliche Ertragspotenzial des Unternehmens. Aus diesem Grund investierte die psb intralogistics GmbH in 2014 zusätzliche 900 TEUR in die projektunabhängige Entwicklung von Produkten, Systemen und Verfahren. Zudem wurde mit dem Neubau einer Halle zur Aufnahme eines zentralen Technologiefelds zur dedizierten Prüfung neuer Produkte und kundenspezifischer Entwicklungen die Stellung der Produktentwicklung weiter gestärkt.

In der Lagertechnik wurde die Shuttle-Technologie durch die Integration eines 3-Heber-Konzepts effizienter gestaltet. Dabei wird ein Heber, der die Shuttles in die erforderliche Ebene umsetzen kann, von zwei mittig angeordneten Liften für den Transport der Warenbehälter flankiert. Um Grundfläche einzusparen, sind die Lifte in das Regalsystem integriert. Dies erhöht bei gleichbleibender Shuttle-Anzahl die Anlagenleistung und verringert den Raumbedarf, was insgesamt zu niedrigeren Investitionen führt.

Die Entwicklung der Laser-Konturnavigation für fahrerlose Transportsysteme stellt eine weitere Innovation dar. Dabei wird mit spezieller Lasertechnik die Umgebung des Systems gescannt und eine digitale Konturkarte der Anlage erstellt. Der Rechner ermittelt in der Automatikfahrt mit Methoden der Mustererkennung die genaue Fahrzeugposition und navigiert entsprechend. Induktions-Leitdrähte in den Böden und Reflektoren an den Wänden zur Markierung des Fahrweges sind nicht mehr erforderlich. Auf Änderungen in der Umgebung kann das System sehr leicht angelernt werden.

X. Umweltschutz

Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz werden parallel bei der Planung von Investitionsvorhaben berücksichtigt. Die benötigte Wärmeenergie für das neue Technologiefeld wurde beispielsweise so konzipiert, dass die in 2013 bereits errichtete BHKW-Infrastruktur genutzt werden kann. Dabei kommen moderne und hocheffiziente Deckenstrahlkonvektoren zum Einsatz. Für die Beleuchtung werden industrietaugliche LED-Systeme verwendet. Beide Maßnahmen erfordern gegenüber der herkömmlichen Heiz- und Beleuchtungstechnik einen um ca. 20-30% geringeren Einsatz an Primärenergie. Die sukzessive Umstellung der Beleuchtung im Gebäudebestand wurde ebenfalls im abgelaufenen Geschäftsjahr initiiert.

XI. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Nach dem Test eines Produktdaten- und Produktlebenszyklusmanagementsystems (PDM/PLM) in 2013 wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die ersten Schritte zu einer Integration des Produkts in die bestehende Systemlandschaft erfolgreich absolviert. Das bisherige Datenbankarchiv für Konstruktionszeichnungen wurde vollständig abgelöst.

Der Markenauftritt des Unternehmens wurde umfassend erneuert und die Darstellung in allen Kommunikationsbereichen einschließlich den Dialogmasken in der Lagerverwaltungs- und Materialflusssteuerungssoftware selektron weiterentwickelt. Kernelemente sind der neue Claim, das überarbeitete Logo, sowie das Hauptmotiv mit der menschlichen und der kybernetischen Hand. Der Claim "CREATING YOUR INTRALOGISTICS" ist international anwendbar und betont sehr stark die Kundenorientierung und die Spezialisierung auf maßgeschneiderte Intralogistik-Systeme.

Die psb intralogistics GmbH konnte in 2014 den Eingang des größten Einzelauftrags in der Unternehmensgeschichte verzeichnen. Der Projektwert von über 30 Mio. EUR war eine wesentliche Grundlage des höchsten Auftragseingangs, den das Unternehmen bisher erzielen konnte.

XII. Ertragslage

Trotz einer Verminderung der Betriebsleistung um 3,1% konnte die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert werden. Der Jahresüberschuss nach Steuern lag mit ca. 3 Mio. EUR 67% über dem Ergebnis des Vorjahres. Eine effiziente Projektabwicklung, sowie die konsequente Steuerung der variablen Kosten führten zu einer erheblichen Reduzierung des Materialaufwands inkl. Fremdleistungen und damit zu einer deutlichen Erhöhung des Rohertrags um 14%. Der betriebliche Aufwand stieg im gleichen Zeitraum lediglich um 9,5%, insbesondere durch die kapazitiven Anpassungen im Personalbereich. Der resultierende Jahresüberschuss trägt zu einer weiteren Stärkung des Eigenkapitals bei.

XIII. Finanzlage

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 9,3 Mio. EUR, was einer Steigerung des Vorjahreswertes um 38% entspricht. Nach Berücksichtigung der Investitionstätigkeit verbleibt zum Jahresende eine nominale Erhöhung des Finanzmittelbestandes um 7,3 Mio. EUR. Grundlage war der gute Jahresüberschuss, sowie die Zunahme der nicht auf der Aktivseite abgesetzten, erhaltenen Anzahlungen auf Projekte im operativen Cash-Flow. Weitere Zuwächse In den kurzfristigen Verbindlichkeiten gehen zu Lasten der Bankverbindlichkeiten, die der Absicherung von Währungstransaktionen dienen, und die Erhöhung der Rückstellungen für Steuern und Kosten für abgerechnete Aufträge. Die Lieferantenverbindlichkeiten sanken dagegen um 19% auf 1,5 Mio. EUR.

Obwohl die Bilanz in 2014 gegenüber dem Vorjahr um 65% verlängert wurde, stieg die Eigenkapitalquote im Vergleichszeitraum von 18% auf 19,5%. Das langfristige Fremdkapital veränderte sich nur unwesentlich.

XIV. Vermögenslage

Der Wert des Anlagevermögens nach planmäßigen Abschreibungen erhöhte sich um weitere 539 TEUR. Aufgrund des erhöhten Auftragsbestandes sank allerdings der Anteil an der Bilanzsumme von 37% auf 24%. Die Erhöhung des Umlaufvermögens um 13,2 Mio. EUR resultiert aus Bestandsmehrungen bei den Vorräten. Damit verbunden ist eine Erhöhung der liquiden Mittel um 7,3 Mio. EUR durch die entsprechenden Kundenvorauszahlungen in den Projekten.

Unter Berücksichtigung der Finanzlage und der dort festgestellten Erhöhung der Eigenkapitalquote setzt sich das angestrebte, harmonische Wachstum des Unternehmens kontinuierlich ohne erkennbare Defizite fort. Die Bilanzverlängerung führt bei der verminderten Betriebsleistung zu einer noch unbefriedigenden Kapitalumschlagsquote.

XV. Sonstige Indikatoren

Die seit 2002 kontinuierlich mit Fragebögen ermittelte und analysierte Kundenzufriedenheit entwickelte sich in 2014 mit 2,4 gegenüber 2,2 im Vorjahr tendenziell schlechter. Die Basis sind Benotungen der Kunden zwischen 1 (außerordentlich zufrieden) und 5 (unzufrieden). Die Beurteilungskriterien reichen von der Arbeit des Vertriebsbeauftragten bis zur Qualität der Montage und des After Sales-Service. Auch bei abgelehnten Angeboten wird nach der der Zufriedenheit der Kunden gefragt. Die Bewertungen sind Ausgangspunkt für die Schwachstellenanalyse und die kontinuierliche Prozessverbesserung.

XVI. Sondereinflüsse (Einmaleffekte), außerbilanzielle Sachverhalte

Sondereinflüsse durch Einmaleffekte oder außerbilanzielle Sachverhalte lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vor.

XVII. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Der unzureichende Auftragseingang im Jahr 2013 führte im abgelaufenen Geschäftsjahr zunächst zu einem rückläufigen Umsatz. Jedoch konnte die deutliche Erholung des Auftragseingangs während des Geschäftsjahres und eine entsprechende Projektbearbeitung die Betriebsleistung bis auf eine Differenz von 1,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr stabilisieren. Die Beschäftigungssituation reichte von einer Unterauslastung der Kapazitäten zu Beginn des Jahres bis zu einer Vollauslastung im zweiten Halbjahr. Die Verbesserung des Jahresüberschusses nach Steuern ist hauptsächlich auf eine effiziente Projektabwicklung mit entsprechend rigider Steuerung der variablen Kosten zurückzuführen.

Die Ertrags- und Finanzlage ermöglichte die Durchführung aller geplanten Investitionen aus eigenen Mitteln, die Fortführung der Entwicklungstätigkeit zur Erhaltung der Innovationskraft und darüber hinaus eine weitere Erhöhung der Beschäftigtenzahl, um das Unternehmen auch kapazitiv für weitere Projekte unterschiedlicher Größenordnung zu rüsten.

Die im Vorjahr erwartete Betriebsleistung von 56 Mio. EUR konnte nicht vollständig erreicht, der erwartete Jahresüberschuss von 1,8 Mio. EUR jedoch deutlich übertroffen werden.

XVIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.

Prognose- und Risikobericht

I. Beurteilung und Erläuterung der zukünftigen Entwicklung

Für 2015 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weiterhin moderates weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,5%. Zuversichtlich prognostizieren die Ökonomen in den USA einen BIP-Zuwachs von 3,6%. Dagegen soll die Wirtschaft in der Euro-Zone mit lediglich 1,2% deutlich weniger wachsen. Auch das verlangsamte Wachstum in China mit 6,8% wird als belastend eingestuft.

In Deutschland wird abermals eine eher zurückhaltende, konjunkturelle Entwicklung erwartet. Das Statistische Bundesamt geht nach dem Jahresgutachten des Sachverständigenrats von einem Wachstum von 1% aus. Der Anstieg soll wie im Vorjahr voraussichtlich wieder in der Hauptsache binnenwirtschaftlich getragen sein. Die Prognose wird durch positive Impulse aus dem privaten Verbrauch gestützt, der durch die weiterhin gute Arbeitsmarktlage und steigende Reallöhne angetrieben wird. Von den Ausrüstungsinvestitionen sind keine nennenswerten Wachstumsbeiträge zu erwarten.

Der VDMA rechnet in 2015 mit einem realen Produktionswachstum in Höhe von 2%. Der Aufschwung ist allein zyklisch bedingt überfällig. Risiken stellen die nach wie vor ungelöste Ukraine-Krise, die nach wie vor unklare Situation in Griechenland und mögliche, unzureichende Reformen in diversen europäischen Ländern dar. Chancen bestehen im gesunkenen Außenwert des Euro, der auf kurze Sicht die Konjunktur im Euro-Raum beflügeln kann. Viele Unternehmen können zudem von den stark gesunkenen Rohstoffpreisen profitieren.

In der Teilbranche Intralogistik geht man davon aus, dass trotz Risiken aufgrund ungelöster, lokaler Konflikte und den damit verbundenen Unsicherheiten technologische Innovationen und zukunftssichere Lösungen weiter gefragt sind. Logistische Prozesse bieten branchenübergreifend für viele Unternehmen das größte Einspar- und Optimierungspotenzial. Ein weiterhin schwacher Euro, ein niedriger Ölpreis, sowie die Niedrigzinsphase verstärken diesen Trend, so dass in 2015 mit einem Wachstum von 2% gerechnet werden kann.

Der bislang in 2015 erzielte Auftragseingang in Höhe von 16 Mio. EUR liegt für das Unternehmen psb intralogistics GmbH im Vergleich zum Vorjahr wesentlich niedriger. Der letztjährige Auftragseingang kann als Spitzenwert nur bedingt einem Vergleich standhalten. In der Relation zu durchschnittlichen Werten kann das prognostizierte Wachstum für die Intralogistikbranche zumindest ansatzweise nachvollzogen werden. Die Manifestierung der inländischen Nachfrage als Träger des Wachstums trifft für den betrachteten Zeitraum bis Ende April 2015 zu. Die Erreichung des Zielwerts in Höhe von 50 Mio. EUR ist dagegen noch nicht gesichert, kann aber aufgrund der derzeitigen Entwicklung und der Indikatoren in der Angebotsbearbeitung als absolut realistisch eingestuft werden. Auch der Fortschritt innerhalb der laufenden Projekte entspricht den Erwartungen, so dass am Ende des Geschäftsjahres eine Betriebsleistung von ca. 67 Mio. EUR und ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 2,5 Mio. EUR erwartet wird.

II. Chancen und Risiken im Unternehmen bzw. im Umfeld des Unternehmens

Das elementarste Risiko für das Unternehmen entsteht aus der sehr volatilen, konjunkturellen Entwicklung der Branche. Durch die Produktion von Investitionsgütern, deren Wirtschaftlichkeit eine entsprechende Auslastung erfordert, ist die Branche abhängig von den einzelnen Märkten der Kunden und generell von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung des Landes oder Gebietes. Sind unsichere, rezessive Zeiten absehbar, wird der Kunde abwarten und Investitionen verschieben bzw. komplett streichen. Zeigen die Indikatoren wieder nach oben, steigt auch die Investitionsbereitschaft. Da sich durch die Verzögerungstaktik in der Regel branchenübergreifende Investitionsstaus bilden, entspannt sich der Auftragseingang nicht mehr linear, sondern mehr explosionsartig. Dies erfordert eine enorme Flexibilität in der Steuerung des Unternehmens.

Eine hohe Produkt- und Branchendiversifikation, wie sie bei der psb intralogistics GmbH zu finden ist, glättet solche sprunghaften Nachfragesituationen und stellt prinzipiell eine Lebensversicherung für das Unternehmen dar. Während in einigen Märkten durch die zurückhaltende Nachfrage und bei zu hoher Spezialisierung der anbietenden Unternehmen die Margen sinken, besteht in der Regel immer eine Chance auf konstante Margen in anderen Branchen und Ländern. Zur Erhaltung dieser strategischen Ausrichtung über Rezessionszeiträume hinweg ist ein entsprechend umfangreiches Know-How notwendig, das langfristig verfügbar und durch eine kontinuierliche Produktentwicklung ständig erweitert werden muss. Die Finanzierung muss analog mit einem langfristigen Horizont erfolgen. Kosten zwanghaft aufgrund kurzfristiger Tendenzen zu eliminieren, nur um definierte Margen zu erhalten und für Gläubiger zufriedenstellende Ergebnisse zu liefern, entspricht nicht der Vorgehensweise der psb intralogistics GmbH und der unternehmerischen und sozialen Verantwortung, die die Gesellschaft trägt.

Das größte Absatzpotenzial liegt nach wie vor in den Märkten der westlichen Industrienationen, da aufgrund kontinuierlicher Kostensteigerungen ein unablässiger Produktivitätsdruck erzeugt wird. Dort, wo mit Hilfe standardisierter Fördertechnik dieser Druck nicht mehr bewältigt werden kann, eröffnet sich das präferierte Betätigungsfeld des Unternehmens. Dies schließt Schwellenländer wie beispielsweise China allerdings nicht komplett aus, da die rasante, wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder und der Kostendruck durch gesetzliche oder tarifliche Vorgaben den Bedarf an intelligenten, intralogistischen Systemen wesentlich schneller entstehen lassen, als es historisch in den Industrienationen der Fall war. In solchen Märkten wird sich zukünftig ein großes Marktpotential für das Unternehmen ergeben.

Weitere Chancen entstehen aktuell und für eine begrenzte Zeit durch die schwache Euro-Währung. Dies macht die Angebote der Hersteller aus der Euro-Zone bei Investitionen im Ausland lukrativer. Kurzfristige und vereinzelte Impulse ergeben sich auch durch die Niedrigzinsphase im Euro-Raum, die gerade größere Investitionen auch ohne geförderte, zinsgünstige Darlehen beflügeln könnte. Kurioserweise verläuft die Inanspruchnahme solcher Kredite derzeit extrem schleppend, was wiederum nahelegt, dass nicht die Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln das eigentliche Problem in der Euro-Zone ist.

Die psb intralogistics GmbH hat bereits vor einigen Jahren das Konzept der green efficiency entwickelt. Dabei reagieren die Produkte bedarfsgerecht und gehen intelligent mit der Ressource Energie um. Die Rekuperation von Bremsenergie bei Regalbediengeräten und Shuttles ist schon länger ein Produktstandard. Das Potential zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei bestehenden Anlagen durch Retro-Fits oder kompletten Ersatz ist weltweit enorm.

Dem Ausfallrisiko von Forderungen, welches im Maschinen- und Anlagenbau nicht unerheblich ist, wird durch ein entsprechendes Risikomanagement begegnet. Die Bonitäten der Geschäftspartner werden sowohl im Vorfeld eines Projektes, als auch während der Projektabwicklung kontinuierlich beobachtet. Fällige Forderungen werden zeitnah von Vertriebsbeauftragten und den Fachverantwortlichen verfolgt. Bei Lieferanten wird analog verfahren, um insbesondere die Risiken bei größeren Zukaufgewerken zu minimieren.

Das allgemeine Produkthaftungsrisiko wird durch die Betriebshaftpflichtversicherung des Unternehmens abgedeckt. Spezielle Risiken werden durch eine entsprechende Vertragsgestaltung minimiert und wo erforderlich mit spezifischen Versicherungen ergänzt.

Alle Projekte im Auftragsbestand werden ausschließlich in der Währung Euro abgewickelt. Darunter fallen auch Lieferungen in Drittländer mit abweichender Landeswährung. Im Bedarfsfall werden allerdings entstehende Währungsrisiken durch entsprechende Devisentermingeschäfte abgesichert, wie dies beispielsweise beim Transfer lokaler Steuern der Fall sein kann. Bei Angeboten für Produkte und Dienstleistungen in Fremdwährung ist die Bindefrist gegenüber dem Standard reduziert.

Wesentliche Veränderungen der Risiken haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Alle erkennbaren Risiken wurden, soweit möglich, in den Rückstellungen angemessen berücksichtigt.

III. Risikomanagement

Bei der Projektierung von Anlagen wird bereits im Planungsstadium eine Risikobewertung auf technischer und wirtschaftlicher Basis durchgeführt. Dies umfasst auch die einschlägigen Normen und Vorschriften aller Länder, in denen die Produkte zum Einsatz kommen. Komplexe Systeme werden zusätzlich mit Hilfe einer speziellen Simulationssoftware auf Funktionalität und Performance untersucht. Als Ergebnis werden Informationen über die generelle Machbarkeit des geplanten Materialflusses und die Bedingungen für die Auslegung der fördertechnischen Komponenten bereitgestellt. Schwachstellen im Materialfluss und der kundenseitigen Organisation werden identifiziert und mit dem Kunden besprochen.

Performanceindikatoren für Kosten und Termine verschaffen dem Management einen schnellen, objektiven Überblick über alle aktiven Projekte. Aktuelle Werte werden ergänzt durch adäquat berechnete Forecasts. Bei Abweichungen erfolgt in Echtzeit eine Analyse über Lieferstufen bis zu einzelnen Vorgängen. Risiken können so schneller erkannt und Steuerungsmaßnahmen kurzfristiger in die Wege geleitet werden.

Das Controlling berichtet monatlich an die Geschäftsleitung. Neben den obligatorischen Finanz- und Ergebnisberichten werden betriebswirtschaftlich orientierte Berichte und Kennzahlen erstellt, die einen objektiven Eindruck über den Projektstatus, die Wirtschaftlichkeit, Produktivität und Zielerreichungsgrade der Unternehmensbereiche in mehreren Aggregationsstufen vermitteln.

Das Berichtswesen für Projekt-, Produkt- und Kostenstellenverantwortliche ist zielgruppenorientiert gestaltet, so dass die Empfänger in die Lage versetzt werden, Ziele und die zur Ihrer Erreichung notwendigen Maßnahmen zeitnah zu verfolgen und zu steuern.

 

Pirmasens, den 08. April 2015

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 89.134,00 76.089,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 89.134,00 76.089,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.573.628,68 3.065.178,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.739.973,00 2.741.097,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.839.996,00 1.819.617,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.100,00
Summe Sachanlagen 8.153.597,68 7.627.993,05
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 153.452,87 153.452,87
Summe Finanzanlagen 153.452,87 153.452,87
Summe Anlagevermögen 8.396.184,55 7.857.534,92
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.855.687,11 2.108.744,77
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 28.120.543,48 20.968.841,91
3. Erhaltene Anzahlungen -30.731.483,87 -21.139.544,79
4. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.916.047,53 646.365,44
5. Geleistete Anzahlungen 2.610.940,40 266.286,06
Summe Vorräte 5.771.734,65 2.850.693,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.992.349,02 2.549.733,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.093.400,09 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 562.552,09 86.768,56
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.648.301,20 2.636.502,03
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.216.755,87 7.887.725,97
Summe Umlaufvermögen 26.636.791,72 13.374.921,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.123,21 87.712,79
D. Bilanzsumme 35.108.099,48 21.320.169,10

PASSIVA

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 1.810.046,80 0,00
III. Jahresüberschuß 3.027.046,34 1.810.046,80
Summe Eigenkapital 6.837.093,14 3.810.046,80
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 576.972,49 570.100,18
2. Steuerrückstellungen 1.334.693,90 361.045,00
3. Sonstige Rückstellungen 3.877.104,71 1.881.426,32
Summe Rückstellungen 5.788.771,10 2.812.571,50
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 642.178,27 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18.830.056,26 10.367.697,21
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.499.984,07 1.850.587,71
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.721.783,89
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 74.459,34 83.514,22
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.435.557,30 673.967,77
- davon aus Steuern: 1.057.703,72 (Vj: 404.938,86)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 23.679,84 (Vj: 4.102,87)    
Summe Verbindlichkeiten 22.482.235,24 14.697.550,80
D. Bilanzsumme 35.108.099,48 21.320.169,10

Gewinn- und Verlustrechnung

  2014
EUR
2013
EUR
1. Umsatzerlöse 45.844.001,62 65.733.145,10
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 8.421.383,66 -9.735.332,03
3. Sonstige betriebliche Erträge 242.684,85 178.810,90
4. Materialaufwand    
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -13.618.996,03 -20.152.324,03
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.494.372,30 -2.440.677,56
Summe Materialaufwand -16.113.368,33 -22.593.001,59
5. Rohergebnis 38.394.701,80 33.583.622,38
6. Personalaufwand    
a. Löhne und Gehälter -19.413.075,47 -17.727.072,81
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.812.133,28 -3.538.700,77
- davon für Altersversorgung: -33.189,00 (Vj: -15.019,00)    
Summe Personalaufwand -23.225.208,75 -21.265.773,58
7. Abschreibungen    
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.613.529,90 -1.550.486,18
Summe Abschreibungen -1.613.529,90 -1.550.486,18
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.249.802,04 -8.248.021,89
9. Ordentliches Betriebsergebnis 4.306.161,11 2.519.340,73
10. Erträge aus Beteiligungen 112.000,00 112.000,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.058,46 10.071,26
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen    
- davon aus Aufzinsung: 41.063,18 (Vj: 51.912,32)    
a. an verbundene Unternehmen 0,00 -63.420,00
Summe Zinsen und ähnliche Aufwendungen -55.545,82 -126.858,34
13. Finanzergebnis 87.512,64 -4.787,08
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.393.673,75 2.514.553,65
15. Außerordentliche Aufwendungen -5.710,67 -5.710,67
16. Außerordentliches Ergebnis -5.710,67 -5.710,67
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.325.130,96 -663.031,22
18. Sonstige Steuern -35.785,78 -35.764,96
19. Jahresüberschuss 3.027.046,34 1.810.046,80

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Soweit ein Wahlrecht besteht, Angaben im Anhang oder im Jahresabschluss zu machen, erfolgen die Angaben überwiegend im Anhang.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind, soweit abnutzbar, mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen (linear und degressiv) und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet worden.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 wurden bis 31.12.2009 gemäß den steuerlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 5 Jahren aufgelöst (Sammelpostenverfahren). Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 150,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ab 01.01.2010 wurden die geringwertigen Wirtschaftsgüter wieder bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Teilwert, unfertige und fertige Erzeugnisse mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren Teilwert erfasst. In die Herstellungskosten, welche über Einzelkalkulationen auf Basis der aktuellen Betriebsabrechnung ermittelt werden, sind nur die direkt zurechenbaren Kosten zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten eingegangen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Für vorrätige Kleinteile wurden Festwerte gebildet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten, sowie noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich notwendiger und angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Pensionsrückstellungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2005G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,53% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1% berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs.1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs.2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich zum 31.12.2014 auf TEUR 57.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Valutaforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß §274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen:

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Seite 4 des Anhangs) dargestellt.

Anteilsbesitz:

Name Sitz Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis (2013)
KBS GmbH Freiburg EUR 28 % 2.437.992,82 EUR 613.687,65 EUR

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstandene Vermögensgegenstände waren nicht vorhanden. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 3.093.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen:

Verpflichtungen für Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Art. 28 EGHGB bestehen nicht.

Sonstige Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

- Garantiekosten TEUR 446
- Kosten für abgerechnete Aufträge TEUR 2.101
- Personalkosten TEUR 1.179
- Sonstige TEUR 151

Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 22.482. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr bestanden nicht. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 74 enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Es bestehen in Höhe von 578 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 480). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende, langfristigen Sachverhalte:

  TEUR
Zahlungsverpflichtungen für Immobilien 505
Leasingverträge für Geschäftsausstattung. Die Verträge enden zwischen 2015 und 2018 73

Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr 2014 für kurzfristig gemietete Mobilien 125 TEUR angefallen. Nicht marktübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen lagen im Geschäftsjahr nicht vor.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betrugen im Inland TEUR 15.456 und im Ausland TEUR 30.388.

Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Dipl.-Wirtsch.-Ing. Werner Klein, Pirmasens. Die Angabe der im Berichtsjahr gezahlten Gesamtbezüge des tätigen Geschäftsführers entfällt gemäß § 286 Abs.4 HGB.

Die Angaben zu den Bezügen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und den diesbezüglichen Pensionsrückstellungen entfallen gemäß §286 Abs.4 HGB.

Die Zahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) betrug im Jahresdurchschnitt:

  2014 2013
Angestellte 195 190
Arbeiter 159 162
Auszubildende 31 25
  385 377

Das Mutterunternehmen, die psb INTERPLAN Industrieberatungsgesellschaft Dipl.-Ing. Klein GmbH & Co., Pirmasens ist nach § 290 HGB i. V. m. § 264a HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen, in den auch der Jahresabschluss der psb intralogistics GmbH einbezogen ist.

Bezüglich der Angaben zur Höhe des Abschlussprüferhonorars wird auf die Konzernbilanz des Mutterunternehmens verwiesen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2014 (Jahresüberschuss EUR 3.027.046,34) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Pirmasens, den 07.04.2015

Dipl. Wirtsch.-Ing. Werner Klein

Anlagenspiegel

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand 01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 854.158,61 69.220,94 0,00 0,00 0,00 923.379,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 854.158,61 69.220,94 0,00 0,00 0,00 923.379,55
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.060.122,57 73.936,93 638.922,90 82.918,25 0,00 9.690.064,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.856.634,82 644.561,37 0,00 0,00 0,00 6.501.196,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.950.712,37 758.207,40 0,00 599.654,92 0,00 6.109.264,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.100,00 636.822,90 0,00 638.922,90 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 20.869.569,76 2.113.528,60 0,00 682.573,17 0,00 22.300.525,19
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 153.452,87 0,00 0,00 0,00 0,00 153.452,87
Summe Finanzanlagen 153.452,87 0,00 0,00 0,00 0,00 153.452,87
Summe Anlagevermögen 21.877.181,24 2.182.749,54 0,00 682.573,17 0,00 23.377.357,61
  Abschreibungen
  Stand 01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 778.069,61 56.175,94 0,00 0,00 0,00 834.245,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 778.069,61 56.175,94 0,00 0,00 0,00 834.245,55
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.994.943,69 204.409,03 0,00 82.917,25 0,00 6.116.435,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.115.537,65 645.685,54 0,00 0,00 0,00 3.761.223,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.131.095,37 707.259,39 0,00 569.085,91 0,00 4.269.268,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.241.576,71 1.557.353,96 0,00 652.003,16 0,00 14.146.927,51
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 14.019.646,32 1.613.529,90 0,00 652.003,16 0,00 14.981.173,06
  Buchwerte
  Stand 31.12.2014
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 89.134,00 76.089,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 89.134,00 76.089,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.573.628,68 3.065.178,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.739.973,00 2.741.097,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.839.996,00 1.819.617,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.100,00
Summe Sachanlagen 8.153.597,68 7.627.993,05
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 153.452,87 153.452,87
Summe Finanzanlagen 153.452,87 153.452,87
Summe Anlagevermögen 8.396.184,55 7.857.534,92

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Einleitung

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

psb intralogistics GmbH Pirmasens

für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Art und Umfang der Prüfung

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Uneingeschränkte positive Gesamtaussage

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der psb intralogistics GmbH, Pirmasens. Der Lagebericht 2014 steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mannheim, den 09. April 2015

INTERTREU GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Reinwald, Wirtschaftsprüfer

Philip Roth, Wirtschaftsprüfer

Unserem Auftrag lagen die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01. Januar 2002 (Anlage 8) zugrunde. Durch Kenntnisnahme und Nutzung der in diesem Bericht enthaltenen Informationen bestätigt jeder Empfänger, die dort getroffenen Regelungen (einschließlich der Haftungsregelung unter der Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen) zur Kenntnis genommen zu haben und erkennt deren Geltung im Verhältnis zu uns an. Für Veröffentlichungen und die Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten schriftlichen Zustimmung, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis darauf erfolgt.

Sonstige Angaben zur Offenlegung gem. § 328 Abs. 1 HGB

1. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB.

2. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 1. Juni 2015 festgestellt.

Der Ergebnisverwendungsvorschlag, den Jahresüberschuss von EUR 3.027.046,34 auf neue Rechnung vorzutragen, wurde ohne Änderung beschlossen.

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