Hundt +
Partner GmbH
Schwelm
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2015
EUR |
31.12.2014
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
67.298,72 |
82.524,72 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,50 |
2,50 |
| II.
Sachanlagen |
67.296,22 |
82.522,22 |
| B.
Umlaufvermögen |
307.392,94 |
264.510,92 |
| I.
Vorräte |
50.372,19 |
55.948,80 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
99.515,58 |
106.766,16 |
| III.
Wertpapiere |
93.382,95 |
94.167,70 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
64.122,22 |
7.628,26 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.141,62 |
9.685,26 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
249.323,46 |
213.972,76 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
628.156,74 |
570.693,66 |
Passiva
|
|
31.12.2015
EUR |
31.12.2014
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
42.948,52 |
42.948,52 |
| II.
Verlustvortrag |
256.921,28 |
185.827,96 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
35.350,70 |
71.093,32 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
249.323,46 |
213.972,76 |
| B.
Rückstellungen |
567.349,13 |
476.032,40 |
| C.
Verbindlichkeiten |
60.807,61 |
94.661,26 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
628.156,74 |
570.693,66 |
Anhang
Angaben zur Veröffentlichung
Bei der Aufstellung des zu veröffentlichenden
Anhangs zum 31.12.2015 wurden die
größenabhängigen Erleichterungen für
kleine Kapitalgesellschaften § 326 Satz 2 HGB in
Anspruch genommen.
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den
Vorschriften zur Rechnungslegung nach dem
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder
im Anhang ausgeübt werden können, wurde der
Vermerk in der Bilanz gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
einschließlich
der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die immateriellen Vermögensgegenstände
wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um die
planmäßige Abschreibung vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen erfolgen über die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der
linearen Methode vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
mit Anschaffungskosten bis 410,00 € wurden im Jahr der
Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang erfasst.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
sowie die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.
Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren,
wurden diese angesetzt. Abschläge wegen fehlender
Gängigkeit oder Verwertbarkeit wurden nicht
vorgenommen.
Die Bestände an unfertigen und fertigen
Erzeugnissen wurden zu Herstellungskosten bewertet.
Abschläge wegen fehlender Gängigkeit oder
Verwertbarkeit wurden nicht vorgenommen.
Die Forderungen und Vermögensgegenstände
zum Nominalwert ausgewiesen.
Die Bankguthaben und der Kassenbestand sind zum
Nennwert bilanziert.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet. Der Rückstellungsbildung für die
Handelsbilanz liegt ein versicherungsmathematisches
Gutachten der Beratungs- und Wirtschaftsdienst GmbH
,Bad Lauterberg vom 21.01.2016
zu Grunde. Als rechnerisches Pensionsalter
ist das 65. Lebensjahr angesetzt worden. Der Ansatz
erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB mit
dem Erfüllungsbetrag.
Als Bewertungsverfahren wurde die Projected Unit
Credit Method (PUC-Methode) zu Grunde gelegt. Bei der
handelsrechtlichen Berechnung wurde ein Rechnungszins von
3,89 % angewandt. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden
nicht berücksichtigt.
Der Rückstellungsbildung für die
Steuerbilanz liegt ein versicherungsmathematisches
Gutachten der Beratungs- und Wirtschaftsdienst GmbH, Bad
Lauterberg vom 21.01.2016 auf der Basis der
Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus
Heubeck sowie eines Zinssatzes von 6,00 % zu Grunde. Als
rechnerisches Pensionsalter ist das 65.
Lebensjahr angesetzt worden. Der Ansatz wurde
entsprechend den steuerlichen Regelungen zum Teilwert
angesetzt.
Bei der Neubewertung der Pensionsrückstellung
nach BilMoG kam es zu einer Auflösung/Zuführung
der Rückstellung. Vom Beibehaltungswahlrecht des Art.
67 Abs. 1 Satz 4 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Der
sich aus der Auflösung resultierende Betrag wurde
unmittelbar in die Gewinnrücklage/Rückstellung
eingestellt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung so
angesetzt, dass allen ungewissen Verbindlichkeiten und
erkennbaren Risiken Rechnung getragen wurde.
Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten
der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Bruttoanlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Pensionsverpflichtung
Auf Grund der Änderungen durch das
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) muss
spätestens in Abschlüssen für
Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2009 beginnen,
für Vermögensgegenstände, die
ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus
Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren
langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, und dem
Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind,
gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB ein saldierter
Ausweis mit den betreffenden Schulden erfolgen.
Der Gesamtumfang der Pensionsverpflichtung
beträgt zum Bilanzstichtag 771.169,00 €, die
Zuführung zur Rückstellung, die auf den
Personalaufwand entfällt belief sich auf 39.228,00
€. Das hierfür vorgehaltene Vermögen
beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 213.593,47 €.
Die Zuführung, die auf die Verzinsung entfällt
beträgt 30.708,00 €. Der Ausweis der Zinsen wurde
in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert ausgewiesen.
Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind
ausschließlich Rückstellungen für ungewisse
Verbindlichkeiten enthalten. Sie beinhalten im Wesentlichen
Rückstellungen für Gewährleistungen, Kosten
für die Erstellung und Offenlegung des vorliegenden
Jahresabschlusses und der betrieblichen
Steuererklärungen sowie der Lohn- und
Finanzbuchführung für den Dezember 2015.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen branchenübliche
Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Steuern vom Einkommen und Ertrag fallen entsprechend
dem Jahresergebnis unter Berücksichtigung des
Verlustvortrags nicht an.
Aufgliederung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus
Gründen der Klarheit in der Bilanz zusammengefassten
Posten
Der Betrag der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr beträgt 46.909,37 €.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 60.807,61
€.
Sonstige Pflichtangaben
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks
in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben
entsprechend den gesetzlichen Vorschriften
grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend
wieder.
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbH-Gesetz
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen
nachfolgende Rechte und Pflichten:
Forderungen in Höhe von 34.039,58 €
Angaben über die Mitglieder der
Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Herr Guido Hundt, Schwelm
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Verbindlichkeiten aus der Begebung und
Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften und
aus Gewährleistungsverträgen sowie
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen zum
Bilanzstichtag nicht.
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung des gesetzlich
vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der
Feststellung offengelegt.
Sonstige Angaben
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen
nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe
von 249.323,46 € auf. Die Bilanzierung und Bewertung
erfolgten trotz bilanzieller Überschuldung nach dem
Going-Concern-Grundsatz.
Schwelm, 6. Dezember 2016
gez.
Guido Hundt
Geschäftsführer
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