BBL Mietservice GmbH
Boulevard der Industriekultur 7, 66287 Quierschied, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Montag seit 6.6.2023 | Prokura |
Ralf Britz seit 13.6.2017 | Prokura |
Eduard Peter seit 11.9.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BBL Mietservice GmbHQuierschiedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Darstellung des Unternehmens Die BBL Mietservice GmbH ist im Bereich der Vermietung sowie dem Transport von Baumaschinen tätig. Dabei ist die Gesellschaft Partner nahezu aller Unternehmen der regionalen Baubranche sowie artverwandter Branchen. II. Geschäftsverlauf und Lage 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf in der Branche Das deutsche Bruttoinlandsprodukt nahm in 2023 preisbereinigt um rd. 0,3 % gegenüber dem Vorjahr ab. Ausschlaggebend war neben einer allgemeinen schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung auch der Nachfragerückgang im Binnenmarkt. Laut STATISTA lag der Gesamtumsatz in der Baubranche nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (160,3 Mrd. € in 2022 - 162,5 Mrd. € in 2023). Im Wohnungsbau waren die Umsätze jedoch um ca. 3 % rückläufig (294.000 neue Wohnungen). Speziell bei Einfamilienhäusern ist die Bauleistung stark zurückgegangen. Uns betrifft das aber nur in geringem Umfang, da wir überwiegend im Tiefbau, Rückbau und der Industrie tätig sind. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.1 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die Auslastung der gesamten Mietflotte ist nochmals wesentlich höher als im Vorjahr. Auch das Geschäft in Frankreich läuft gut. Die Umsätze liegen über dem Vorjahresniveau. Der Gesamtumsatz hat sich um ca. 11 % erhöht. Die Investitionen wurden wie geplant in Höhe von T€ 6.138 getätigt. In Jahresfrist werden sich die Investitionen im Bereich der Abschreibung bewegen. 2.2 Geschäftsentwicklung Die BBL Mietservice GmbH ist an fast allen größeren Bauprojekten in Südwestdeutschland, teilweise auch ganz Deutschland, beteiligt. Die Auslastung der Mietflotte war generell hoch, jedoch kam es wegen des extrem regenreichen Wetters zu vielen Stillständen. Die Nachfrage nach gebrauchten Baumaschinen ist nach wie vor hoch, insofern konnten wie geplant, ältere Maschinen zu guten Preisen verkauft werden. Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum durchschnittlich 100 Arbeitnehmer (davon 14 Verwaltung, 6 Auszubildende und 1 Geschäftsführer). 2.2.1 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war grundsätzlich stabil. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.909 erhöht. Ausschlaggebend waren Investitionen in Mietmaschinen sowie gestiegene Vorräte und Forderungen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 11,5 % inkl. der Einlagen stiller Gesellschafter bei 16,1 %. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 587, im Wesentlichen durch stichtagsbedingt gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, erhöht. Die Liquiditätssituation war in 2023 stabil. Die Liquidität war gesichert. Notwendige Maschinenfinanzierungen wurde überwiegend mit Herstellerbanken finanziert. Die Umsätze im Bereich Maschinenmiete waren nahezu gleichbleibend. Der Gesamtumsatz hat unter Berücksichtigung der Verkäufe von Geräten sowie sonstiger Erlöse im Geschäftsjahr 2023 um T€ 2.638 zugenommen. Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 konnte infolgedessen auf T€ 14.176 gegenüber dem Vorjahr (T€ 13.542) um T€ 634 (+ 4,7 %) gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der infolge des Wachstums sowie der allgemeinen Preisentwicklung gestiegenen Gesamtkosten beträgt der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres T€ 34 (Vj. T€ 534). III. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Erfolgs- und Liquiditätsrisiken Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Im Bereich Forderungsmanagement verzeichneten wir, wie schon in den Vorjahren nur geringe Ausfälle. Dies ist auf die enge und professionelle Zusammenarbeit mit der Creditreform zurückzuführen. In Letzterer werden die hierfür zuständigen BBL-Mitarbeiter nach Bedarf in der Beurteilung der Bonität der Kunden geschult. Trotz aller Sicherungsinstrumente legen wir größtes Augenmerk auf die Solvenz unserer Kunden. Durchschnittlich wurden für ca. 25 % des Mietumsatzes (T€ 3.856) Baumaschinen/Fahrzeuge zusätzlich angemietet. Diese Maschinen werden nach und nach alle käuflich in unseren Mietpark übernommen. Die Liquiditätssituation war 2023 immer stabil. Die eingeräumten Kreditlinien wurden zwar beansprucht, die Liquidität war jederzeit gesichert. Es wird ausschließlich mit regionalen Banken und jetzt auch wesentlich mehr mit den bekannten Maschinenfinanzierern gearbeitet. Demografischer Wandel Die Gesellschaft ist auf eine hohe Anzahl hoch motivierter und gut ausgebildeter Mitarbeiter angewiesen. Durch das zu erwartende Wachstum nach der Krise, werden alle Mitarbeiter weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz haben, zusätzlich sollen noch weitere Mitarbeiter im Bereich der Logistik gefunden werden. Hierfür wurde eigens eine Employer-Branding-Strategie entwickelt. Ziel hierbei ist es, zielgruppenspezifische Arbeitgeberpräferenzen herauszuarbeiten, die einzigartigen und unverwechselbaren Arbeitgebereigenschaften unseres Unternehmens zu identifizieren und uns als Arbeitgeber der Wahl zu positionieren und damit die Fachkräftesicherung strategisch anzugehen. Sicherung des langfristigen Erfolges durch Erhaltung der Werte In Zusammenarbeit mit dem EMB Wertemanagement Bau e.V. wurde ein BBL-eigenes Wertemanagement erarbeitet und entwickelt. Hierin werden allgemeine Grundsätze und Verhaltensstandards, sowie Grundwerte und Richtlinien festgelegt. Wechselkursrisiko Ein Wechselkursrisiko bei der BBL Mietservice GmbH besteht nicht, da sämtliche Ausgangsrechnungen in EURO gestellt werden. Markt- und Absatzrisiko/Chancen Eines unserer Hauptziele wird nach wie vor sein, unsere Vertriebstätigkeiten insbesondere im Bereich hochmoderner und speziell auch digitalisierter Baumaschinen weiterhin auszubauen. Chancen sehen wir insbesondere bei digitalisierten Baumaschinen, die den zunehmenden Personalmangel unserer Kunden zumindest teilweise kompensieren können. Ausfallrisiken Besondere Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Beschaffungsrisiken Die Lieferzeiten für Baumaschinen sind extrem lange. Glücklicherweise sind wir mit hochmodernen und recht neuen Maschinen sehr gut ausgestattet. Angemietete Maschinen können zu fest vereinbarten Preisen übernommen werden. Gesamteinschätzung Die Überprüfung der Gesamtrisikolage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 hat ergeben, dass bestandsgefährdende Risiken nicht bestehen. Risikomanagement Gemäß den Anforderungen der DIN ISO 9001:2015 wurde in 2017 ein Risikomanagement-System in das Unternehmen eingeführt, dies wurde bis heute erfolgreich fortgeführt. Hiermit werden mögliche Risiken systematisch identifiziert, analysiert, bewertet und notwendige Maßnahmen zur Risikoreduktion eingeleitet. So wird die Risikotransparenz im Unternehmen gesteigert und zugleich das Risikobewusstsein erhöht. IV. Prognosebericht Die Auslastung der gesamten Mietflotte war im Januar und Februar 2024 wetterbedingt schwach. Seit März ist eine deutliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen. Im Jahr 2024 rechnen wir mit einem Umsatzwachstum im Bereich von 5 bis 10 %. Die Vermietung von Maschinen mit digitaler Steuerung und mit Bedienpersonal erfreut sich enormer Nachfrage. In diesem Bereich wurde weiteres gut ausgebildetes Fachpersonal eingestellt. Auch die Nachfrage nach Schwertransporten für Maschinen über 50 to Einsatzgewicht ist sehr hoch. Auch in diesem Bereich wurde investiert, die Umsätze steigen. Infolge der erhöhten Preise und des anhaltenden hohen Zinsniveaus in der Bauwirtschaft erwarten wir für 2024 eine steigende Auslastung unserer Mietflotte, insbesondere bei Großmaschinen mit Bedienpersonal sowie die verstärkte Nutzung der Möglichkeit zur Miete durch Bauunternehmen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 auf der Grundlage der gegebenen Umstände eine gute Ertragslage.
Quierschied, 07.06.2024 BBL Mietservice GmbH Eduard Peter, Geschäftsführung ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN: Unser Lagebericht enthält Annahmen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der BBL Mietservice GmbH beziehen. Wir rechnen mit einer weiterhin sehr großen Nachfrage nach unseren Mietmaschinen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um folgende Posten erweitert: - Forderungen gegen/ Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen - Stille Beteiligung - Verbindlichkeiten aus Maschinenfinanzierungen - Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3-15 Jahre) der Vermögensgegenstände. Die im Berichtsjahr zugegangenen Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden gemäß der steuerlichen Regelungen nach § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten ggf. aber mit dem niedrigeren am Stichtag beizulegenden Wert bewertet. Dem strengen Niederstwertprinzip ist Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die Flüssigen Mittel, die Einlagen stiller Beteiligter und die Eigenkapitalanteile werden mit den Nennwerten ausgewiesen. Für erkennbare Ausfallrisiken und für das allgemeine Ausfallrisiko wurden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wertberichtigungen vorgenommen. Unter den Steuerrückstellungen sind die zu erwartenden Abschlusszahlungen für das abgelaufene Geschäftsjahr und Vorjahre erfasst. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten vorgenommen worden. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit Ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Abgrenzung passiver latenter Steuern erfolgte auf Unterschiedsbeträge zwischen der Handels- und der Steuerbilanz und den daraus resultierenden künftigen Steuerbelastungen. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung und Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus der Anlage I/3 Seite 6. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20% der Anteile
Angaben zu Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden i.H.v. € 23.865,25 (Vorjahr: € 26.070,55). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen nahe stehende Unternehmen beinhalten vollumfänglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen
Angabe zu Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem als Anlage I/3 Seite 7 beigefügten "Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023". In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Darlehen i. H. v. € 300.000,00 enthalten, für das in voller Höhe Rangrücktritt erklärt wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind über die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Passive latente Steuern In der Steuerbilanz wurde die Möglichkeit der degressiven Abschreibung in Anspruch genommen. Die Abgrenzung für Ertragsteuern erfolgte in Höhe von 30 % auf die Differenzbeträge als passive latente Steuern. Im Geschäftsjahr wurden € 16.205,00 latente Steuern als Aufwand verbucht. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Schadenersatz in Höhe von T€ 195,6, denen Aufwendungen in gleicher Höhe in den Posten Fremdleistungen und sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüberstehen. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Forderungsverluste in Höhe von T€ 377,4. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Den Restwertverpflichtungen steht der Verkehrswert der zu übernehmenden Maschinen und Fahrzeuge gegenüber. Dieser liegt regelmäßig über den daraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen.
Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 93 Mitarbeiter (davon 15 Verwaltung) für das Unternehmen tätig. Geschäftsführungsorgan Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2023 von Herrn Eduard Peter, Kaufmann/Baumaschinenmonteur, Heusweiler geführt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Es wird von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag im Gesamtbetrag von € 2.485.104,11 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift des Geschäftsführers
Quierschied, den 28.03.2024 Eduard Peter, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die BBL Mietservice GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BBL Mietservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BBL Mietservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. •
Saarbrücken, den 17.06.2024 AUDITTAX
Prof. Raber GmbH
Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer |
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