Looping Media GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVeröffentlichung von Musikaufnahmen (Labels)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joseph Edward McClellan seit 23.2.2026 | Geschäftsführer |
Linda Jónsdóttir seit 23.2.2026 | Geschäftsführer |
Berkan Ünal seit 6.2.2025 | Geschäftsführer |
Arndt-Rene Dr. Kelter seit 7.8.2023 | Prokura |
Helga Tatjana Zharov seit 31.3.2023 | Geschäftsführer |
Iris Landen seit 22.5.2020 | Prokura |
Johann Johannsson seit 5.9.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GlycoThera Holding S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alvotech Germany GmbHJülichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Alvotech ist ein hoch integriertes Biotech-Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung von Biosimilar-Medikamenten für Patienten weltweit konzentriert und eine hochmoderne Forschungs- und Produktionsanlage in Reykjavik, Island, errichtet hat. Der Prozess der Herstellung von Biosimilar-Produkten ist komplex und erfordert erhebliche Vorabinvestitionen zur Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, wobei die ersten Gewinne nach erfolgreicher Vermarktung und Verkauf der zugelassenen Produkte erzielt werden. Im Allgemeinen handelt es sich bei Biosimilar-Produkten um komplexe biologische Moleküle, die für die Behandlung bestimmter Erkrankungen mit komplexen Krankheitsprozessen entwickelt wurden und den innovativen Markenprodukten hinreichend ähnlich sind. Alvotech ist daher kein Biotech-Unternehmen im herkömmlichen Sinne, da das Unternehmen nicht darauf abzielt, innovative neue Moleküle oder Produkte zu entwickeln, neue Medikamente zu entdecken oder neue Märkte zu erschließen. Vielmehr konzentriert sich das Unternehmen darauf, bereits zugelassene biologische Arzneimittel in bereits bestehenden und etablierten Märkten zu replizieren (z.B. durch die Einführung von Biosimilars für Humira und Stelara). Infolgedessen ist das regulatorische und kommerzielle Risikoprofil dieses Biosimilar-Modells im Vergleich zu innovativen Biotech-Unternehmen deutlich geringer. Alvotech ist ein reines Biosimilar-Unternehmen mit weltweiten Aktivitäten. Das Unternehmen ist ein hochgradig skalierbares und schwer zu replizierendes Unternehmen, das speziell darauf ausgerichtet ist, die Chancen von Biosimilars zu nutzen. Alvotech verfügt über einen vollständig integrierten Prozess, der von der Produktauswahl über die eigene Herstellung, Forschung und Entwicklung bis hin zur Qualität und zum Betrieb reicht und das richtige Maß an Know-how, Expertise und Fähigkeiten bietet, um in diesem Markt führend zu sein. Die aktuelle Pipeline von Alvotech enthält acht Biosimilar-Kandidaten zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, Augenerkrankungen, Osteoporose, Atemwegserkrankungen und Krebs. Alvotech hat ein Netzwerk strategischer kommerzieller Partnerschaften aufgebaut, um eine globale Reichweite zu erzielen und lokale Expertise in Märkten wie den USA, Europa, Japan, China und anderen asiatischen Ländern sowie großen Teilen Südamerikas, Afrikas und des Nahen Ostens zu nutzen. Für AVT02 erhielt Alvotech im November 2021 die Zulassung in der Europäischen Union. Die kommerzielle Markteinführung in weiteren europäischen Ländern begann 2022. Die Dossiers für AVT02 werden derzeit in mehreren Ländern geprüft, darunter auch in den Vereinigten Staaten. Die Alvotech Germany GmbH (im Folgenden GmbH) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Alvotech hf., Reykjavik / Island, deren Muttergesellschaft die Alvotech S.A. ist, eine in Luxemburg gegründete Gesellschaft, die im Juni 2022 an der NASDAQ Stock Exchange (USA) und am Nasdaq First Growth Market in Island notiert wird. Die GmbH ist ein internes Forschungs- und Entwicklungszentrum von Alvotech Island und erhält von ihrer Muttergesellschaft eine Vergütung auf Cost-Plus-Basis für die erbrachten Dienstleistungen. Die Alvotech Germany GmbH in Jülich ist für die Unterstützung von Alvotech Island in der Frühphase der Entwicklung des Produktportfolios verantwortlich. Die Einrichtung konzentriert sich auf qualitativ hochwertige Zelllinien, erste Prozessentwicklung (Upstream), Medienentwicklung und begleitende hochmoderne analytische Methodik und neue Technologiebewertungen für die Produktentwicklung. Die Einrichtung arbeitet auf der Grundlage der von Alvotech Island gestellten Anforderungen und Vorgaben. Die von Alvotech Germany durchgeführten F&E-Aktivitäten dienen der Unterstützung der Geschäftstätigkeit der Gruppe und basieren auf der allgemeinen Geschäftsstrategie, die vom funktionsübergreifenden Ausschuss entwickelt wurde, der überwiegend in Island angesiedelt ist. Die verschiedenen F&E-Teams in Deutschland unterstehen dem in Island stationierten Chief Scientific Officer ("CSO") und den entsprechenden F&E- und Produktionsteams in Island. 2. Ziele und Strategien Alvotech hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nachhaltigkeit des globalen Gesundheitssystems zu fördern und den Zugang der Patienten zu verbessern, indem es kostengünstigere Alternativen (Biosimilars) zu hochpreisigen biologischen Medikamenten anbietet. Um seinen Produkten eine globale Reichweite mit lokaler Expertise zu verleihen, hat Alvotech strategische Vermarktungspartnerschaften mit führenden Pharmaunternehmen auf den globalen Märkten geschlossen. Dazu gehören Partnerschaften mit Teva Pharmaceuticals, einer US-Tochtergesellschaft von Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE und TASE: TEVA) für den US-Markt, mit der STADA Arzneimittel AG für die EU und ausgewählte andere Gebiete sowie mit Fuji Pharma Co., Ltd (TSE: 4554) für Japan. Die F&E-Prozesse, vom Beginn der Produktentwicklung bis zur Fertigstellung der Zulassungsanträge, liegen in der Verantwortung von Alvotech hf. und werden von ihren F&E-Tochtergesellschaften in Deutschland und der Schweiz durchgeführt, die einen vertikal integrierten (durchgängigen) Biosimilar-Entwicklungsprozess von der Zelllinienentwicklung über klinische Studien bis hin zur behördlichen Zulassung auf der Grundlage der von Alvotech hf. bereitgestellten Leitlinien und Anweisungen durchführen. 3. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr konzentrierte sich Alvotech insbesondere auf die Produktentwicklung zur Vorbereitung der Markteinführung von Adalimumbab in verschiedenen Ländern sowie auf Forschungs- und Entwicklungsprogramme für die Biosimilar-Produkte AVT03, AVT04, AVT05 und AVT06. Die Forschungs- und Entwicklungskosten bestehen hauptsächlich aus Kosten, die im Zusammenhang mit Alvotech's Forschungs-, Entwicklungs- und vorkommerziellen Herstellungsaktivitäten anfallen. Sie umfassen Personalkosten, einschließlich Gehälter, Sozialleistungen und andere Vergütungsaufwendungen, Kosten für die Finanzierung der Durchführung interner und externer Studien, Kosten für den Kauf von Laborbedarf und nicht kapitalintensiver Ausrüstung, die bei der Konzeption, Entwicklung und Herstellung von präklinischem Studien- und klinischem Versuchsmaterial verwendet werden, Kosten im Zusammenhang mit der Qualitätskontrolle und anderen Weiterentwicklungen, Beraterhonorare, Kosten im Zusammenhang mit regulatorischen Aktivitäten, einschließlich der Gebühren für die Einreichung von Anträgen bei den Zulassungsbehörden, Kosten für Einrichtungen, einschließlich Miete, Abschreibung und Instandhaltungskosten, Gebühren für die Aufrechterhaltung von Lizenzen im Rahmen von Lizenzvereinbarungen mit Dritten, Kosten für die Vorbereitung der Markteinführung und Kosten im Zusammenhang mit der Abschreibung und Wertminderung von Software und Sachanlagen, die für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten verwendet werden. Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 betrugen TEUR 9.970. Die Alvotech Germany GmbH beschäftigte im Jahr 2022 durchschnittlich 52 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung. B. Finanzbericht 1. Allgemeines wirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld Die pharmazeutische Industrie ist hart umkämpft und stark reguliert, was bedeutet, dass Alvotech bei der Entwicklung und Herstellung von Biosimilars einem starken Wettbewerb durch viele Unternehmen ausgesetzt ist. Im Jahr 2022 gab es keine weiteren ungewöhnlichen Ereignisse, abgesehen von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Zu den Ereignissen des Jahres 2022 gehört der bewaffnete Konflikt zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine. Die Auswirkungen dieser Ereignisse auf die Geschäftstätigkeit der GmbH sind in Abschnitt C dargestellt. 2. Geschäftsentwicklung Die Aufwendungen der GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10% gestiegen. Die Hauptfaktoren für die Aufwendungen der GmbH sind Personal, Rohstoffe, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen. Im Geschäftsjahr 2022 sind die Umsatzerlöse um 11,4 % sowie das Ergebnis der Gesellschaft um 24,9 % gestiegen. Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung den derzeitigen Geschäftsverlauf sowie die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft als zufriedenstellend an. Das erzielte Ergebnis entspricht den Erwartungen. 3. Ertragslage Aufgrund des Cost-Plus-Agreements sind die Betriebskosten - insbesondere die Personalkosten, da diese den größten Kostenposten für die GmbH darstellen - die finanziellen Leistungsindikatoren für die GmbH. Das Geschäftsmodell der GmbH basiert auf einer Cost-Plus-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft, so dass die Kosten sowohl für die Umsatzerlöse als auch für den Gewinn ausschlaggebend sind. Im Jahr 2022 stiegen die Umsatzerlöse wie erwartet im Einklang mit einem Anstieg der Kosten. Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 12.945 (Vorjahr: TEUR 11.624), was einem Anstieg von 11,4% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Personalaufwand belief sich auf TEUR 5.536 (Vorjahr: TEUR 5.198). Dieser Anstieg ist auf höhere Gehälter und Bonuszahlungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.662 (Vorjahr: TEUR 2.456). Der Anstieg ist hauptsächlich auf höhere Leasingaufwendungen, Rechtsberatungskosten sowie gestiegene Reparatur- und Wartungsaufwendungen zurückzuführen. Das EBITDA stieg im Berichtszeitraum um TEUR 272 von TEUR 1.993 auf TEUR 2.265. Der Jahresüberschuss belief sich auf TEUR 565 im Vergleich zu einem Jahresüberschuss von TEUR 452 im Vorjahr. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Berichtsjahr um TEUR 293 von TEUR 9.647 auf TEUR 9.940 gestiegen. Die Zunahme ist auf eine Zunahme des Anlagevermögens (+ TEUR 428) zurückzuführen, dem eine Abnahme des Umlaufvermögens (- TEUR 191) sowie eine Zunahme der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (+ TEUR 56) gegenüberstanden. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten verringerte sich von TEUR 5.560 im Vorjahr auf TEUR 4.900 im Berichtsjahr, während der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände im gleichen Zeitraum von TEUR 2.778 auf TEUR 1.148 zurückging. Im Geschäftsjahr investierte die GmbH TEUR 3.098 (Vorjahr TEUR 2.083) in Sachanlagen. Den Investitionen standen im Berichtsjahr Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.243 (Vorjahr TEUR 1.065) gegenüber. Das Anlagevermögen besteht hauptsächlich aus Labor-, Analyse- und Messgeräten. Die Anlagenintensität liegt bei 67,1 % der Bilanzsumme (Vorjahr 64,7 %). Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft insgesamt drei Anlagegüter veräußert. Hierbei ergab sich für zwei Anlagegüter ein Ertrag aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 2 bei einem Abgang des Restbuchwerts in Höhe von TEUR 149. Weiterhin wurde in 2021 mit dem Erwerb eines umfangreichen Bioreaktorsystems (Sartorius Ambr® 250/24) begonnen. Nach vollständiger Inbetriebnahme des Bioreaktorsystems wurde dieses im Berichtsjahr an eine Leasinggesellschaft veräußert und im Anschluss daran im Rahmen eines operativen Leasings zurück gemietet. Hieraus ergab sich ein Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 107 bei einem Abgang des Restbuchwerts in Höhe von TEUR 1.279. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind im Jahr 2022 von TEUR 2.330 auf TEUR 1.018 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der laufenden TP-Vorauszahlungen sowie einer damit einhergehenden geringeren Jahresendabrechnung. Im Berichtsjahr stand dem Anstieg des Eigenkapitals um TEUR 565 und der Rückstellungen um TEUR 388 ein Rückgang der Verbindlichkeiten um TEUR 660 gegenüber. Zum Bilanzstichtag weist die GmbH ein Eigenkapital von TEUR 3.138 (Vorjahr: TEUR 2.574) aus. Die GmbH verfügt damit weiterhin über eine solide Eigenkapitalposition. Die Eigenkapitalquote stieg von 26,7% auf 31,6% zum 31. Dezember 2022. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht (TEUR 9.940, Vorjahr: TEUR 9.647). Die sonstigen Rückstellungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 1.373 (Vorjahr: TEUR 1.170). Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen betrifft wie im Vorjahr im Wesentlichen die Rückstellung für Rückbauverpflichtung. Die Rückstellungen für Personalkosten stiegen von TEUR 625 im Vorjahr auf TEUR 703 im Berichtsjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Rückstellungen für Boni sowie Urlaub zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 1.316 (Vorjahr: TEUR 1.841). Sie resultieren im Wesentlichen aus abgeschlossenen Finanzierungsleasingverträgen mit Kaufoptionen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Tilgung der abgeschlossenen Finanzierungsleasingverträgen zurückzuführen. Zudem wurden im Geschäftsjahr 2022 keine weiteren Finanzierungsleasingverträge abgeschlossen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.488 (Vorjahr: TEUR 3.636) und betreffen Darlehens- und Zinsverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 83) und betreffen im Wesentlichen Steuern und Sozialabgaben. 5. Finanzlage Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen positiven Gesamt-Cashflow in Höhe von TEUR 1.439 erwirtschaftet. Bei einem Jahresüberschuss von TEUR 565, Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.243 und unter Berücksichtigung der Veränderungen des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 1.574, der Rückstellungen (TEUR 388) und der Verbindlichkeiten (TEUR 660) sowie der Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen (TEUR 138) und der Zinsaufwendungen (TEUR 140) ergibt sich nach der indirekten Ermittlung ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 3.388. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR 1.809 und der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf 140 TEUR. Insgesamt ist der Finanzmittelfonds von TEUR 298 um TEUR 1.439 auf TEUR 1.737 gestiegen. 6. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Zusätzlich zu den operativen Ergebnissen, die gemäß IFRS berechnet werden, verwendet der Konzern das bereinigte EBITDA, um die operative Leistung zu überwachen und zu bewerten. Das bereinigte EBITDA ist definiert als Jahresüberschuss zuzüglich Ertragsteuern, Abschreibungen und Zinsen, bereinigt um bestimmte Posten, die nach Ansicht des Managements von Alvotech keinen Hinweis auf die laufende operative Leistung geben. Alvotech ist der Ansicht, dass diese Non-IFRS-Kennzahl für die Aktionäre von Nutzen ist, da sie die Vergleichbarkeit der Ergebnisse in den einzelnen Perioden verbessert, hilft, Trends in den Betriebsergebnissen zu erkennen, und zusätzliche Einblicke und Transparenz darüber bietet, wie das Management das Geschäft bewertet. Die Geschäftsleitung von Alvotech verwendet diese Non-IFRS-Kennzahl, um Finanzkennzahlen zu bewerten, um Budgets zu erstellen, Prognosen zu aktualisieren, operative und strategische Entscheidungen zu treffen und die Leistung zu beurteilen. Das EBITDA der Alvotech Germany GmbH für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 2.265. C. Bericht über Prognosen, Chancen und Risiken Aufgrund des Cost-Plus-Agreements mit Alvotech hf. für das Geschäftsjahr 2022 wird die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens maßgeblich von der wirtschaftlichen Entwicklung der Alvotech-Gruppe beeinflusst Alvotech treibt seine Produktkandidaten in der präklinischen und klinischen Entwicklung voran und bemüht sich um behördliche Zulassungen, stellt Medikamente her und liefert sie, pflegt und erweitert sein Portfolio an geistigem Eigentum. Bei der Entwicklung und Herstellung von Biosimilars ist Alvotech aufgrund der stark regulierten und wettbewerbsintensiven Pharmaindustrie einem starken Wettbewerb durch viele Unternehmen ausgesetzt. Es besteht auch ein erhöhtes Risiko von Rechtsstreitigkeiten aufgrund von Patentverletzungen. Forschung und Entwicklung in der pharmazeutischen Industrie und die Erfolgswahrscheinlichkeit der Biosimilar-Programme sind mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet. Um seine Biosimilar-Produkte zu vermarkten, ist Alvotech verschiedene Partnerschaften mit Dritten eingegangen, was zu einem Risiko der Abhängigkeit von Handelspartnern führt. Darüber hinaus ist die globale Wirtschafts- und Geschäftsaktivität weiterhin mit weit verbreiteten makroökonomischen Unsicherheiten konfrontiert, darunter Gesundheitsepidemien wie die Covid19-Pandemie, Arbeitskräftemangel, Bankenzusammenbrüche, Inflation und Geldmengenverschiebungen sowie Rezessionsrisiken. Das Unternehmen überwacht weiterhin aktiv die Auswirkungen dieser makroökonomischen Faktoren auf seine Finanzlage, Liquidität, Geschäftstätigkeit und Belegschaft. Angesichts der anhaltenden COVID-19-Pandemie hat die Gruppe eine COVID-19-Taskforce eingerichtet, die an der Umsetzung eines Business-Continuity-Plans gearbeitet hat, um die Auswirkungen der Pandemie auf das Geschäft und den Betrieb der Gruppe an allen Standorten zu bewältigen und abzumildern. Infolgedessen hat die Pandemie kurzfristig keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gruppe, die Zeitpläne für die Entwicklung von Biosimilars, die Expansionsbemühungen oder die Geschäftstätigkeit der Gruppe. Darüber hinaus geht die Gruppe derzeit nicht davon aus, dass die Pandemie in Zukunft wesentliche finanzielle oder operative Auswirkungen haben wird. Das Ausmaß, in dem sich die Pandemie auf das Geschäft der Gruppe, die Entwicklung von Biosimilar-Produkten und die Expansionsbemühungen, die Ziele der Unternehmensentwicklung sowie den Wert und den Markt für die Stammaktien der Gruppe auswirken wird, hängt jedoch von zukünftigen Entwicklungen ab, die höchst ungewiss sind und zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden können, wie z.B. die endgültige Richtung der Pandemie, Reisebeschränkungen, Quarantänen, soziale Distanzierung, Anforderungen an die Schließung von Geschäften und die Wirksamkeit anderer Maßnahmen, die weltweit zur Eindämmung und Behandlung der Krankheit ergriffen werden. Die weltweite Konjunkturabschwächung, die allgemeine Unterbrechung der globalen Lieferketten und Vertriebssysteme, die Auswirkungen auf die Arbeit der zuständigen Aufsichtsbehörden in verschiedenen Regionen und die anderen Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie könnten erhebliche negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit, die Finanzlage, die Betriebsergebnisse und die Wachstumsaussichten der Gruppe haben. Es ist jedoch nicht möglich, die spezifischen Auswirkungen dieser Faktoren in Bezug auf Zeitpunkt, Ausmaß oder Dauer auf das zukünftige Geschäft von Alvotech vorherzusagen. Alvotech ist einem allgemeinen Marktrisiko ausgesetzt, das sich aus Änderungen der Wechselkurse und Zinssätze sowie aus allgemeinen Änderungen der wirtschaftlichen Bedingungen in den Ländern ergibt, in denen Alvotech Geschäfte tätigt. Außerdem ist das Unternehmen durch finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf andere Währungen lauten, einem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt, und die verzinslichen Anlagen und Darlehen des Unternehmens unterliegen einem Zinsrisiko. Infolgedessen ist Alvotech mit mehreren branchenspezifischen Faktoren und Herausforderungen konfrontiert, die sich erheblich auf seine Ergebnisse auswirken können. Die oben genannten Risiken betreffen die Konzernebene, während die Auswirkungen auf der Ebene der GmbH viel geringer bis vernachlässigbar wären, wenn man das bestehende Modell bedenkt, bei dem der Cost-Plus-Mechanismus einen garantierten Rentabilitätsstrom darstellt. Darüber hinaus bietet die Ambition des Konzerns, seine Pipeline zu erweitern, mehr Chancen für die GmbH. Auf Grundlage der vorläufigen IFRS-Zahlen vor HGB Jahresabschlussbuchungen erhielt die Alvotech Germany GmbH von der Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine Vergütung auf Cost-Plus-Basis in Höhe von TEUR 13.629 bei einem Jahresüberschuss von TEUR 1.253. Für das Jahr 2024 und 2025 werden Umsatz und Ergebnis auf dem Niveau von 2023 erwartet.
Jülich, 25. April 2024 Alvotech Germany GmbH Zharov Helga Tatjana, Geschäftsführerin Johannsson Johann, Geschäftsführer Major Danny, Geschäftsführer Morales, Joel, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Alvotech Germany GmbH hat ihren Sitz in Jülich und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düren (HR B Reg. Nr. 3958). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft aufgestellt. Die Alvotech Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen in Abhängigkeit der Nutzungsdauern, welche zwischen drei bis zwanzig Jahren liegen. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 800 nicht übersteigen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilungen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen zum Bilanzstichtag ab. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden, soweit existent, zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Bilanzposten sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterungen zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr vollständig aus dem Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen mit TEUR 81 die Forderungen aus Umsatzsteuer (Vorjahr: TEUR 358). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entfällt hauptsächlich auf vorausgezahlte Service-, Wartungs- und Lizenzverträge. Die Auflösung erfolgt ratierlich über den abgegrenzten Zeitraum. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.373 (Vorjahr: TEUR 1.170) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 702 (Vorjahr: TEUR 625) und Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 592 (Vorjahr: TEUR 481). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 842 (Vorjahr: TEUR 1.043). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 4.058 (Vorjahr: TEUR 4.517). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 3.488 (Vorjahr: TEUR 3.636) und resultiert aus Darlehen und Zinsverbindlichkeiten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 106) enthalten. Weiterhin beinhalten die Abschreibungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 12). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 70 (Vorjahr: 71), davon sind 8 Führungskräfte und 62 Angestellte. Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer sind bzw. waren: Herr Joel Morales, New Jersey/Vereinigte Staaten Frau Helga Tatjana Zharov, Reykjavik/Island (ab dem 15.03.2023) Herr Johann Johannsson, Reykjavik/Island Herr Danny Major, Weyam/Deutschland Herr Mark Levick, Basel/Schweiz (bis zum 15.03.2023) Frau Hafrun Fridriksdottir, Reykjavik/Island (ab dem 15.03.2023 bis zum 28.09.2023) Den Geschäftsführern wurde Einzelvertretungsbefugnis erteilt und sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen an Geschäftsführer Die Vergütung für die Geschäftsführung wird vollständig von verbundenen Unternehmen gezahlt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich, soweit diese nicht bilanziell erfasst sind, finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.663, von denen TEUR 906 in 2023 und TEUR 1.751 in den Jahren 2024 bis 2027 und TEUR 6 in 2028 fällig sind. Davon entfallen TEUR 1.052 auf Wartungsverträge, TEUR 380 auf Mietverträge und TEUR 1.231 auf Leasingverträge. Bei den hier aufgeführten Verpflichtungen handelt es sich um Operating Lease Verhältnisse, die zu keiner Bilanzierung der Vermögensgegenstände bei der Gesellschaft führen. Die Vorteile dieser Verträge liegen in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Konzernzugehörigkeit Die Alvotech Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Alvotech Holdings SA, Luxemburg, einbezogen. Die Alvotech Holdings SA, Luxemburg, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist jeweils am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Mit dem Nahost-Konflikt und dem Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die globalen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert. Es werden keine unmittelbaren negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf durch den Krieg in der Ukraine erwartet. Daneben sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben könnten, eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 564.580,29 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Jülich, 25. April 2024 Alvotech Germany GmbH Morales, Joel, Geschäftsführer Johannsson Johann, Geschäftsführer Major Danny, Geschäftsführer Zharov Helga Tatjana, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alvotech Germany GmbH, Jülich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alvotech Germany GmbH, Jülich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 25. April 2024 HSMV
- Hansen Schotenroehr Müller Voets
Martin Rohkämper, Wirtschaftsprüfer Christian Vonderreck, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde am 26. April 2024 festgestellt. |
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