DIMARO Grundstücksverwaltungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Max Emil Zillinger seit 23.5.2024 | Geschäftsführer |
Michael Erwin Wertheimer seit 22.10.2019 | Geschäftsführer |
Knud-Henning Kirschner seit 9.4.2018 | Prokura |
Mathias Wesinger seit 28.3.2017 | Geschäftsführer |
Herbert Steger seit 10.8.2016 | Prokura |
Martin Blankenhagen seit 10.8.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.00% | |
| 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MBS Baumarkt Service GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 1.1. Wirtschaftliche Entwicklung des Marktes Das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich in 2023 um 0,3 % verringert. Die konjunkturelle Entwicklung wurde dabei im Jahr 2023 von einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld gebremst. Hierzu haben die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch massiv gestiegene Zinsen sowie eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland beigetragen. Somit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zum "Vor-Corona-Jahr" 2019 beträgt der Zuwachs der Wirtschaftsleistung damit marginale 0,7 %. Auch im Jahr 2023 haben sich die einzelnen Wirtschaftsbereiche unterschiedlich entwickelt. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im verarbeitenden Gewerbe um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Das Baugewerbe konnte trotz unverändert hoher Baukosten, Fachkräftemangel und den zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen preisbereinigt ein minimales Wachstum von 0,2 % erzielen, was hauptsächlich durch energetische Sanierungen verursacht wurde. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe sank dagegen die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 1,0 %, was hauptsächlich durch die Rückgänge im Groß- und Einzelhandel verursacht wurde. Vor allem aufgrund der hohen Verbraucherpreise sanken die privaten Konsumausgaben in 2023 um preisbereinigt 0,8 % und entfernten sich damit wieder vom Vorkrisenniveau in 2019. Damit entfielen in 2023 die privaten Konsumausgaben als Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Auch die preisbereinigten Konsumausgaben des Staates verringerten sich in 2023 erstmals seit 20 Jahren um 1,7 %, induziert durch den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 0,3 Millionen Erwerbstätige mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Verbraucherpreise sind um 5,9 % zum Vorjahr angestiegen. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die Preisanstiege für Energieprodukte (+ 5,3 %) und Nahrungsmittel (+ 12,4 %). Die Jahresteuerungsrate ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln (Kerninflation) lag 2023 bei + 5,1 % und damit niedriger als die Gesamtinflationsrate. Der Preisindex der Waren ist um 7,3 % gestiegen und der Dienstleistungen um 4,4 %. Der Umsatz im gesamtbayerischen Einzelhandel stieg im Vergleich zum Vorjahr nominal um 2,6 %, sank jedoch aufgrund der beschriebenen Inflationsentwicklung preisbereinigt um 2,4 %. Im bayerischen "Einzelhandel in Verkaufsräumen" wuchs der Umsatz nominal um 3,2 %, fiel jedoch preisbereinigt deutlich um 2,8 %. Noch deutlichere Rückgänge mussten laut BHB (Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V.) die Bau- und Gartenfachmärkte verkraften. Im Jahr 2023 fielen erstmals seit etlichen Jahren die Umsätze nominal um 3,1 % (flächenbereinigt: - 3,4 %). Der Wirtschaftsstandort München bleibt unverändert ein dynamischer Standort mit großem Potential. Der Kaufkraftindex ist um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen und liegt im Schnitt mit 35.803 EUR pro Einwohner um 33,2 % über dem deutschen Durchschnitt. 1.2. Wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 Die Gesellschaft erbringt im Wesentlichen zentrale Dienstleistungen für diverse Hagebaumärkte im Großraum München, insbesondere für Unternehmen im Verbund der HEV Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, München (HEV KG). Der Handelsumsatz der Gesellschaft hat sich um 2,2 Mio. EUR auf 15,4 Mio. EUR (Vj.: 17,6 Mio. EUR) reduziert und entspricht damit den Planungswerten. Dieser Rückgang hängt direkt mit dem ebenfalls deutlich reduzierten Aufwand für bezogene Leistungen zusammen, welcher um 2,3 Mio. EUR auf 9,6 Mio. (Vj.: 11,9 Mio. EUR) gesunken ist. Ursächlich für diesen Rückgang sind im Wesentlichen verringerte Bonusabrechnungen infolge des reduzierten Einkaufsvolumens bei den Märkten (- 2,1 Mio. EUR) im Geschäftsjahr 2023. Durch den überproportionalen Rückgang der bezogenen Leistungen konnte der Rohertrag leicht um TEUR 142 (+ 2,5 %) gesteigert werden. Das um TEUR 259 gesteigerte Finanzergebnis ist im Wesentlichen auf einen einmaligen Effekt aus der Bilanzierung der in Höhe von TEUR 65 periodenfremden Beteiligungserträge und auf infolge der angestiegenen Zinssätze um TEUR 190 erhöhte Zinserträge aus Cash-Pooling-Konten zurückzuführen. Der leichte Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 125 (+7,85 %) wurde durch den Zugewinn beim Rohertrag und um TEUR 259 verbessertes Finanzergebnis überkompensiert, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 400 erzielt wurde, der TEUR 204 über dem Vorjahresniveau und deutlich über dem Planwert liegt. 1.3. Entwicklung der Investitionen des Unternehmens Im Zusammenhang mit dem Umzug in die neuen Geschäftsräume wurde im Berichtsjahr insbesondere TEUR 95 in die Geschäftsausstattung investiert und mit TEUR 62 die EDV-Ausstattung auf den neuen Stand gebracht. 1.4. Finanzierungsbedarf des Unternehmens Die zur Vorfinanzierung der Kosten für Dienstleistungen erforderliche Liquidität wird durch die zwischen der MBS Baumarkt Service GmbH und der HEV KG bestehende Cash-Pooling-Vereinbarung, wonach der Bankbestand der Gesellschaft täglich ausgeglichen wird, zur Verfügung gestellt. Wechselseitige Ansprüche werden auf Verrechnungskonten dargestellt. Damit kann die Gesellschaft von Mittelzuflüssen aus der operativen Tätigkeit der gesamten Unternehmensgruppe profitieren. Es stehen ausreichende Finanzierungslinien durch externe Bankinstitute zur Verfügung. So besteht zum Bilanzstichtag eine freie Kontokorrentlinie des Poolführers in Höhe von ca. 20,4 Mio. EUR. 1.5. Entwicklung des Personalbereichs Der Personalbestand orientiert sich an den für die Gruppe zu erbringenden Dienstleistungen. Mit Schulungsmaßnahmen in Form von Lieferantenschulungen, branchenspezifischen Schulungen durch den Franchise-Geber und interner Weiterbildung wird dem Personal ein weitreichendes Angebot zur Qualifizierung offeriert. Durch einen EDV-gestützten Schulungskalender wird sichergestellt, dass das gesamte Personal einbezogen wird und gesetzlich vorgeschriebene Schulungsvorgaben eingehalten werden. Durch differenzierte Arbeitszeitmodelle wird versucht, die schwierigen Arbeitszeiten im Einzelhandel, die sich auch auf die MBS Baumarkt Service GmbH auswirken, für die Mitarbeiter attraktiv zu gestalten. Insgesamt stellt die Gewinnung hinreichend qualifizierter Mitarbeiter weiterhin eine erhebliche Herausforderung für die Zukunft dar. 1.6. Umweltschutz im Unternehmen Dem Umweltschutz wird im Unternehmen im Rahmen der zu erbringenden Dienstleistungen für die Märkte große Bedeutung beigemessen. So finden vor allem im Bereich des Facility-Managements aktuelle Entwicklungen eingang. So werden z. B. durch Gebäudeleittechnik alle Märkte zentral aus der MBS Baumarkt Service GmbH gesteuert. 1.7. Soziales Engagement im Unternehmen Das Unternehmen pflegt eine Kooperation mit der Stiftung Pfennigparade. Gemeinsam werden Projekte zur aktiven Rehabilitierung von Menschen mit Behinderungen durch geführt sowie finanzielle Mittel zur Förderung zur Verfügung gestellt. 2. Darstellung der Lage des Unternehmens 2.1. Vermögenslage Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert, wobei die Bilanzsumme um 0,1 Mio. EUR oder 1,0 % gesunken ist. Der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 1,4 Mio. EUR hat seine Ursache im Wegfall unterjähriger Akontorechnungen gegenüber den jeweiligen verbundenen Unternehmen. Der Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter um 0,7 Mio. EUR hängt einer seits mit einer Reduzierung des Cash-Pooling Saldos um 4,5 Mio. EUR, andererseits am Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter um 3,9 Mio. EUR zusammen. Begründet sind diese Veränderungen durch den Wegfall von unterjährigen Akontorechnungen in 2023. Die Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände um 1,0 Mio. EUR liegt im Wesentlichen an einer Verringerung der Bonusforderungen um 0,8 Mio. EUR auf 6,7 Mio. EUR (Vj.: 7,5 Mio. EUR) infolge des rückläufigen Einkaufsvolumens bei den Märkten. Aufgrund verminderter Bonusansprüche, die an die jeweiligen Hagebaumärkte weiterzureichen sind, haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten entsprechend reduziert. Durch den Jahresüberschuss wurde das Eigenkapital fast um 50,0 % aufgestockt und die Eigenkapitalquote um 3,8 %-Punkte auf 11,3 % gesteigert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die errechnete Gewerbesteuer- sowie Körperschaftssteuerzahllast für das laufende Geschäftsjahr und das Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem aufgrund geringerer Personalkostenrückstellungen leicht gesunken. Insgesamt ist das Bild jedoch weiterhin typisch für ein Dienstleistungsunternehmen mit angemieteten Geschäftsräumen. 2.2. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Lieferantenkredite werden nur so weit in Anspruch genommen, wie die Zahlungsziele unter Berücksichtigung der Skontoabzüge es erlauben. Die erforderlichen Investitionen für den Erhalt des Anlagevermögens werden durchgeführt. Die Abschreibung entspricht den steuerlichen Höchstsätzen. Die Gesellschaft hat eine Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft getroffen. Die flüssigen Mittel werden im Wesentlichen in der HEV KG gezeigt, da alle Bankkonten in den verbundenen Unternehmen täglich ausgeglichen werden. 2.3. Ertragslage Die Ertragslage der MBS Baumarkt Service GmbH konnte im Berichtsjahr deutlich verbessert werden und befindet sich auf einem guten und soliden Niveau. Da die Gesellschaft als konzerninternes Dienstleistungsunternehmen fungiert, wird eine kostendeckende Weiterbelastung der diesbezüglich anfallenden Aufwendungen an die operativen Gesellschaften der Unternehmensgruppe vorgenommen. Aufgrund der erweiterten Einkaufsallianz erzielte die Gesellschaft zusätzliche Provisionen von den Kooperationspartnern außerhalb der HEV-Gruppe. Unter der Berücksichtigung der Zinserträge aus dem Cash-Pooling und der Beteiligungserträge ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 400, der unsere Erwartungen deutlich übertroffen hat. 3. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Die Bundesregierung erwartet in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2024 aufgrund der anhaltenden Folgewirkungen des Ukrainekrieges, des weiterhin hohen Zinsniveaus und der damit verbundenen Investitionszurückhaltung, für die deutsche Wirtschaft nur einen geringfügigen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von + 0,3 %. Aufgrund der hohen Zinsen wird sich dabei die Inflation mit prognostizierten 2,4 % deutlich reduzieren. Weitere Risiken für die bereits sehr maue Wachstumsprognose stellen auch in diesem Jahr primär die andauernden geopolitischen Unsicherheiten dar, die zu Verunsicherungen bei Unternehmen und Verbrauchern führen und in der Folge zu erneuten Preisanstiegen oder Handelsbehinderungen führen könnten. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage erweist sich der Arbeitsmarkt in Deutschland weiter als robust. Die Erwerbstätigkeit dürfte bis Ende 2024 leicht zunehmen. Aufgrund zuletzt höherer Tarifabschlüsse und geringerer Inflation dürfte für 2024 der Reallohnanstieg zu höheren verfügbaren Einkommen und somit zu einer stärkeren Binnenkonsumnachfrage führen. Die Entwicklung des Einzelhandels ist maßgeblich von der Verbraucherstimmung abhängig, die sich seit Jahresbeginn zwar verhalten aufhellt, aber nach wie vor von Unsicherheit geprägt ist. Die Verbraucher haben keine klare Erwartung für die kommenden Monate, was insgesamt dämpfend auf den Konsum wirkt. Die DIY-Branche wird sich auch im Jahr 2024 weiterhin verändern. So bleibt der Wettbewerbsdruck durch den Online-Handel unverändert bestehen. Weiterhin ist das Ziel der Branche den Kunden durch intelligente Verknüpfung der Vertriebswege auf der gesamten Customer Journey zu begleiten und sich so von den reinen Online Playern zu differenzieren. Dies soll durch geschicktes Kombinieren von klassischem Baumarkteinkauf und E-Commerce (wie z.B. digitale Regalverlängerung) erreicht werden. Die HEV-Gruppe arbeitet ebenfalls daran, den Kunden durch Omnichannel-Aktivitäten an sich zu binden. Wesentliche Erfolgskomponenten dabei sind moderne Verkaufsflächen, kompetente Beratung, das Kundenbindungsprogramm Partner-Card, sowie die zunehmende Verzahnung von Online und Offline durch Click and Collect, Click and Reserve und Online-Zuschnitt. Ziel ist es dem Kunden ein den eigenen Bedürfnissen entsprechendes individuelles Einkaufserlebnis zu bieten. Durch die sinkende Neubautätigkeit entstehen Chancen für werterhaltende Maßnahmen im Bereich der Bestandsimmobilien, sowie in den Bereichen Energieeffizienz und energetisches Sanieren. Als kompetenter Anbieter für nahezu alle Produkte rund um Dämmung, Reparatur und Energiesparen rechnen wir in diesen Sortimentsbereichen mit Wachstum. Aufgrund der weiteren Verschiebung von Umsätzen in den Onlinehandel, insbesondere seit der Corona-Krise, scheint eine Stagnation der Verkaufsflächen im Großraum München als das unverändert wahrscheinlichste Szenario zu sein. Für 2024 rechnen wir für die Baumärkte der HEV-Gruppe nominal mit einem leichten Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Die ausgehandelten Tarifabschlüsse und die damit verbundenen steigenden Reallöhne bieten dabei auch Chan cen, wie Nachholeffekte für 2024 gegenüber der wetterbedingten negativen Umsatzentwicklung des Vorjahres. Nachdem in 2023 die Handelsspanne aufgrund von Inflationseffekten rückläufig gewesen ist, erwarten wir für 2024 wieder eine leichte Erhöhung der Handelsspanne. Ursachen liegen im Wesentlichen in sinkenden Einkaufspreisen, z.B. durch verringerte Containerkosten, sowie der Abvermarktungsdruck aufgrund hoher Lagerbestände von Lieferanten. Zusätzlich ergeben sich jetzt punktuell Möglichkeiten die im Vorjahr stark gestiegenen Einkaufspreise durch höhere Verkaufspreise weiterzugeben. Anzumerken ist, dass die hier abgegebene Prognose der voraussichtlichen Jahresentwicklung 2024 auf die bis zum Erstellungszeitpunkt bekannte gesamtwirtschaftliche und konjunkturelle Lage gestützt ist. Es ist jedoch nicht abschließend abschätzbar, wie diese sich insbesondere aufgrund des Ukrainekrieges und dessen Folgewirkungen weiter entwickeln wird und welche Einflüsse diese Entwicklungen auf das Unternehmen haben könnte. Für 2024 rechnen wir weiterhin mit steigenden Kosten. Insbesondere werden sich Lohnkostensteigerungen, Investitionen in digitale Angebote sowie die Energiepreise negativ auf das Ergebnis auswirken. Das Heben bzw. die Realisierung von Einsparpotentialen in allen relevanten Kostenbereichen wird auch in 2024 in den Fokus der Tätigkeit rücken. Der Umsatz der Gesellschaft wird nach unserer Planung für das nächste Geschäftsjahr aufgrund der Absenkung der Provision, die von den HEV-fremden Partnern der Einkaufsallianz bezogen wird, deutlich im unteren zweistelligen Prozentbereich unter Vorjahresniveau liegen. Aufgrund der bestehenden Vereinbarungen können die Aufwendungen der Gesellschaft kostendeckend an die Baumärkte weiterberechnet werden, so dass in jedem Fall mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen ist, das jedoch deutlich unter dem Vorjahreswert liegen wird. Die Erfahrungen der letzten Krisenjahre, in denen die Jahresziele teilweise dennoch deutlich übertroffen werden konnten, haben gezeigt, dass die Baumarktbranche auch wirtschaftlich schwierige Zeiten meist robust überstehen kann. Wir blicken daher verhalten optimistisch auf das Geschäftsjahr 2024, was durch die positive Entwicklung im I. Quartal 2024 bisher bestätigt wird. Entscheidend für den unternehmerischen Erfolg der gesamten HEV-Gruppe wird sein, wie sich das Konsumklima 2024 weiterentwickelt und ob sich das Vertrauen der Verbraucher beständig aufhellt und dadurch bestehende Unsicherheiten aufgeweicht werden.
München, den 4. Juni 2024 MBS Baumarkt Service GmbH Michael Wertheimer Mathias Wesinger Max Zillinger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Erläuterungen Die MBS Baumarkt Service GmbH mit Sitz in München ist im Handelsregister des Amtsgerichts München (HRB 203388) eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die Vorschriften der §§ 268 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens erfolgt mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend einer zugrunde gelegten Nutzungsdauer von drei bis 13 Jahren linear. Die Zugänge werden im Jahr des Zugangs pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden für Zwecke der Handelsbilanz bis zu Anschaffungskosten von EUR 800,00 vollständig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Bei Finanzanlagen wurden abweichend zum Vorjahr nicht nur entnahmefähige Gewinnanteile, sondern auch den individuell zugewiesenen Rücklagen zugeführte Gewinnanteile als Beteiligungsertrag bilanziert. Dadurch ergab sich im Berichtsjahr eine positive Ergebnisauswirkung in Höhe von 66.952,03 EUR (davon periodenfremd 64.811,30 EUR) und ein um 66.952,03 EUR höherer Beteiligungsbuchwert. Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigung berücksichtigt. Die Bonusansprüche gegenüber Lieferanten wurden, soweit diese noch nicht abgerechnet wurden, anhand der individuellen Vereinbarungen vorsichtig geschätzt. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind in dem als Anlage beigefügten gesonderten Anlagenspiegel 2023 dargestellt. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist an der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG mit Sitz in Soltau mit 81.000,00 EUR (0,28 %) beteiligt. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist die Beteiligungsgesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 8.368.165,60 EUR sowie ein Eigenkapital in Höhe von 130.042.582,31 EUR aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ausschließlich Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und sind gleichzeitig Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt 25.000,00 EUR. Es ist voll einbezahlt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (571 TEUR) betreffen Rückstellungen für Tantieme- und Prämienansprüche (376 TEUR), Personalkosten (94 TEUR), Jahresabschlusskosten und Steuererklärungen (18 TEUR), Betriebsprüfungskosten (5 TEUR) sowie noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen (78 TEUR). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr grundsätzlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. IV. Sonstige Angaben sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Gesellschaft bestehen Verpflichtungen aus dem laufenden Mietvertrag (Laufzeit bis September 2033) für die Büroflächen. Die künftige jährliche Verpflichtung hieraus beträgt ca. 335 TEUR. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen für Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Laufzeit von einem bis zu fünf Jahren. Der Aufwand hierfür betrug im aktuellen Geschäftsjahr 134 TEUR. Arbeitnehmer Die Beschäftigtenanzahl im Geschäftsjahr 2023 (bzw. 2022) setzt sich durchschnittlich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Die Gesellschaft wird durch ihre Geschäftsführer: - Johannes Schuller, Kaufmann (bis 5. März 2024) - Michael Wertheimer, Kaufmann - Mathias Wesinger, Diplom Betriebswirt - Max Zillinger, Kaufmann (ab 5. März 2024) vertreten. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der MBS Baumarkt Service GmbH, München, wird in den Konzernabschluss der hagebau DIY Süd GmbH & Co. KG mit Sitz in München, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der hagebau DIY Süd GmbH & Co. KG wird dem Betreiber des Unternehmensregisters elektronisch übermittelt und dort veröffentlicht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 1.111.620,31 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, über die zu berichten wäre.
München, den 4. Juni 2024 MBS Baumarkt Service GmbH Michael Wertheimer Mathias Wesinger Max Zillinger Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die MBS Baumarkt Service GmbH, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MBS Baumarkt Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MBS Baumarkt Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, den 4. Juni 2024 ALR
Treuhand GmbH
Salomon, Wirtschaftsprüfer Knab, Wirtschaftsprüferin |
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