PoppingVest GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dr. Blaue seit 7.7.2025 | Geschäftsführer |
Peter Sebastian Sigl seit 17.9.2019 | Geschäftsführer |
Oskar Henning Schneider seit 7.12.2006 | Geschäftsführer |
Robert Kraus seit 7.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
lead link GmbHEigenbeteiligung | 42.60% |
RK Venture UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG | 28.70% |
| 28.70% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
lead link GmbHGrünwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft firmiert unter lead link GmbH mit Sitz in Grünwald. Der Handelsregistereintrag erfolgte beim Amtsgericht München unter HRB 165173. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Absatz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die handelsrechtlichen Bestimmungen maßgebend. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit anderer Posten der Bilanz im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immateriellen Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Digitale Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung auf Basis der steuerrechtlichen Vorschriften vollständig abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, bis zu einem Wert von jeweils EUR 800,00 werden entsprechend der Vorschrift des § 6 Abs. 2 und 2a EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist (gemildertes Niederstwertprinzip). Geleistete Anzahlungen werden zu Anschaffungskosten ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Allen Risiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen - soweit erforderlich - Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen war keine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel notwendig. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Sofern die Restlaufzeit der Verpflichtung nicht an einem Abschlussstichtag endet, werden die Abzinsungssätze durch lineare Interpolation ermittelt. Die Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum amtlichen Durchschnittskurs umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden - soweit wesentlich - mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256 a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden ggf. (nur) Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. III. Angaben zu bestimmten Bilanzpositionen sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage III A). Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 8.856 (Vorjahr TEUR 6.155) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 27) beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von TEUR 765 (Vorjahr TEUR 667) Ertragsteuer- sowie Umsatzsteuerforderungen gegen das Finanzamt bzw. gegen die Gemeinde. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst geleistete Zahlungen für Aufwendungen in Folgejahren. Im laufenden Geschäftsjahr entfallen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr TEUR 72) auf die Aufbewahrungsrückstellung sowie Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz aufgrund der unterschiedlichen Wertansätze sowie Zinssätze betreffend die Abzinsung von Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Bei der Berechnung wurde ein Steuersatz von 24,2% herangezogen. Auf den Ansatz latenter Steuern wurde nach § 274 HGB verzichtet. Unter den anderen Gewinnrücklagen werden Rücklagen für eigene Anteile in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 11) ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Personalkosten, Abgaben und Beiträge, Rechtsberatung- und Beratungsleistungen sowie sonstige ausstehende Rechnungen:
Betreffend die Rückstellungen zum virtuellen Beteiligungsprogramm, die unter den Rückstellungen für Personalkosten ausgewiesen werden, verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Abschnitt Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr TEUR 76) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 6) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Aus erhaltenen Anzahlungen für Medialeistungen resultieren Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 190) und wurden im laufenden Geschäftsjahr abgerechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführern betragen TEUR 0,4 (Vorjahr TEUR 0). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst erhaltene Zahlungen für Leistungen in Folgejahren. Die Aufgliederung der Umsätze nach § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt nach § 288 Abs. 2 HGB. Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 18). Aufwendungen für Altersversorgung sind in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 10) ausgewiesen. Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 21). Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 8). Die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen TEUR 10 (Vorjahr TEUR 0). Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 0). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Die Gesellschaft hat in Vorjahren ein Share Appriciation Rights Programm aufgelegt. Die sich aus diesen Verpflichtungen zum Stichtag 31. Dezember 2023 ergebenden möglichen Zahlungen wurden in den Rückstellungen aufwandswirksam berücksichtigt. Es kann jährlich der Einzug der virtuellen Shares an der Gesellschaft gegen Einmalzahlung, ermittelt nach im Vertrag definierten Bewertungsmethoden, verlangt werden. Vom weiteren Geschäftsverlauf der Gesellschaft abhängige, künftige weitere finanzielle Verpflichtungen lassen sich derzeit nicht bestimmen. Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestehen, neben den oben genannten, aus Dauerschuldverhältnissen (im Wesentlichen Miet-, Beratungs-, Leasing- und Lizenzverträgen) mit jährlichen Belastungen in Höhe von TEUR 787 (Vorjahr TEUR 717). Die Restlaufzeiten betragen i.d.R. 1 Jahr. Haftungsverhältnisse: Am Bilanzstichtag bestanden keine in der Bilanz zu vermerkenden oder im Anhang anzugebenden bzw. aus Bilanz oder Anhang nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse. Bürgschaften: Es besteht eine Bankbürgschaft (Aval) in Höher von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 31). IV. Sonstige Angaben Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 ermittelt sich wie folgt:
Wir verweisen auf die unten genannten Ausführungen zur Ergebnisverwendung. Nachtragsbericht: Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 sind hier der andauernde Krieg in der Ukraine zu nennen. Zum jetzigen Zeitpunkt zeichnen sich für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund der laufenden Projekte sowie eingehender Aufträge keine negativen Folgen ab. Angesichts der bestehenden Krisen verbunden mit hohen Inflationsraten bleibt das Konsumverhalten weiterhin zurückhaltend. Die zukünftigen Folgen für das Unternehmen, wie auch für die Gesamtwirtschaft, sind nur schwer abzuschätzen. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht. Hinsichtlich der Ausschüttung im September 2023 verweisen wir auf die Ausführungen zum Ergebnisverwendungsvorschlag. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten, sind für die Gesellschaft nicht eingetreten. Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das zurückgestellte Gesamt-Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung 2023 beträgt TEUR 20. Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Aus dem vorgetragenen Bilanzgewinn 2022 wurde zum 4. September 2023 eine Ausschüttung in Höhe von EUR 1.500.000,00 beschlossen. Die Auszahlung erfolgte am 5. September 2023. Dementsprechend wurde das Eigenkapital zum 31.12.2023 der Gesellschaft um diesen Ausschüttungsbetrag gemindert. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten: Die Gesellschaft beschäftigt während des laufenden Geschäftsjahres gemäß § 285 Nr. 7 HGB im Jahresdurchschnitt 54 Arbeitnehmer (Vorjahr 50 Arbeitnehmer).
Geschäftsführung und Vertretung:
Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB: Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Grünwald, den 13. August 2024 Robert Kraus Oskar Schneider Peter Sigl Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die lead link GmbH unterstützt seit Gründung werbungtreibende Unternehmen in der Planung und Durchführung von Werbekampagnen und hat sich hierbei als Pionier im Bereich der TV-Performance Werbung etabliert. Das Dienstleistungsspektrum deckt alle relevanten Bereiche der Mediaberatung, von der Zielgruppen- bzw. Wettbewerbsanalyse, über Mediastrategie, Mediaplanung, Mediaeinkauf, sowie der gestalterischen Umsetzung von Werbemitteln ab. Der Schwerpunkt der Dienstleistung wird mittels Bewegtbildmedien aus den Bereichen TV, Connected-TV und Online erbracht. 2. Forschung und Entwicklung Die Medienlandschaft ist sowohl anbieter-, als auch nachfrageseitig von einer hohen Dynamik geprägt. Der internetfähige Fernseher ist inzwischen Teil der digitalen Infrastruktur von über 70% aller TV-Haushalte und bietet somit, zusätzlich zum linearen Signal, eine Vielzahl an möglichen Nutzungsinhalten. (Quelle: Die Medienanstalten, Kantar - Video Trends Ergebnisbericht 2023, S. 23) Etablierte TV-Anbieter verlängern ihre Programmangebote über Mediatheken, gleichzeitig öffnen Streamingdienste ihre Plattformen für Werbung und schaffen somit zusätzliche, neue Inventare. Die Gesellschaft prüft und bewertet diese Angebote im Sinne ihrer Kunden in Bezug auf ihre Performance. Zudem werden Messtechnologien und Software-Tools, zur Verbesserung der Analyse- und Beratungsqualität für die Kunden, permanent weiterentwickelt. 3. Bericht über Zweigniederlassungen und Kooperationen im internationalen Agenturnetzwerk Neben dem Heimatmarkt Deutschland betreut die lead link GmbH u.a. auch Kampagnen in Österreich und der Schweiz sowie in anderen europäischen Ländern. Dies geschieht u.a. auch in Kooperation mit ausländischen Partneragenturen. Die damit verbundenen Dienstleistungen können vom Firmensitz in Grünwald heraus organisiert und abgewickelt werden, sodass es keiner Zweigniederlassungen bedarf. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Wirtschaftsstruktur in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr (kalenderbereinigt 0,1%). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 kam dabei, in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften trotz der jüngsten Rückgänge die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html). b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die werbetreibende Wirtschaft investierte im Jahr 2023 brutto 33,8 Mrd. EUR in den deutschen Werbemarkt. Dies entspricht einem leichten Plus von 0,3% gegenüber dem Vorjahr. Das erste Halbjahr 2023 war dabei geprägt von deutlich zurückhaltenden Werbeausgaben und einem Jahresminus von zeitweise über 5%. Erst ab der zweiten Jahreshälfte dominierten positive Vorzeichen die Entwicklung und führten so zu einer allmählichen Erholung. Insbesondere der Dezember 2023 entwickelte mit +7,5% zum Ende des Jahres nochmals eine hohe Dynamik gegenüber dem Vorjahresmonat und drehte den bis dato negativen Jahrestrend in ein leichtes Plus. (Quelle: Nielsen Media Research, HORIZONT https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/bilanz-fuer-2023- deutscher-werbemarkt-dreht-dank-mega-dezember-doch-noch-ins-plus-217227). Mit Blick auf die einzelnen Werbemedien bleibt das Fernsehen, mit einem Anteil von 49%, weiterhin umsatzstärkster Kanal, trotz eines leichten Rückgangs um 3,5% gegen- über dem Vorjahr auf 16,55 Mrd. EUR brutto. Diese Dominanz spiegelt sich auch in der Nutzung wider: Mehr als ein Drittel der durchschnittlich täglichen Nutzungsdauer von Medienangeboten entfällt auf TV. (Quelle: SevenOne Media, Media Activity Guide 2023) Trotz eines herausfordernden Makroumfeldes, welches von angespannten, gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt war, kann die lead link GmbH auf ein sehr erfolgreiches und profitables Geschäftsjahr zurückblicken. Beeinflusst wurde dies insbesondere durch folgende Faktoren:
2. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 32,8% oder 16,0 Mio. EUR auf 64,7 Mio. EUR. Die lead link GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen Rohertrag von 9,0 Mio. EUR und lag damit um 2,2 Mio. EUR (31,8%) über dem Wert des Vorjahres (6,8 Mio. EUR). Der Umsatzanstieg von 32,8% ist wesentlich auf die Erhöhung der Kundenanzahl durch New Business sowie neu belebte, zwischenzeitlich regulierte Werbeaktivität im Bereich Online-Glücksspiele, einschließlich Online-Sportwetten, zurückzuführen. Auch relevant war der Anstieg im Bereich der CTV-Umsätze. Der Materialaufwand von 55,7 Mio. EUR im Vergleich zu 41,9 Mio. EUR im Vorjahr ist um 33,0% plausibel zum Umsatz gestiegen. Der Personalaufwand stieg erwartungsgemäß im Geschäftsjahr 2023 um 0,4 Mio. EUR (9,3%) auf 4,2 Mio. EUR einhergehend mit dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 53,0 um 5,5 auf 58,5 Mitarbeiter. Das Ergebnis vor Steuern stieg gegenüber dem Vorjahr (1,8 Mio. EUR) um 1,4 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) ist von 1,4 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2022 auf 2,4 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Wie im Geschäftsjahr 2022 haben auch 2023 Sondereffekte das Ergebnis in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr 0,5 Mio. EUR) beeinflusst. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern beträgt demnach im laufenden Geschäftsjahr 3,6 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR). Bei dem Sondereffekt handelt es sich - wie auch im Geschäftsjahr 2022 - um die letztmalige Rückstellungszuführung im Bereich Digitalberatung. Daneben gab es weitere, einmalige Sondereffekte betreffend die Restrukturierung der Gesellschaft in Höhe von ca. 0,4 Mio. EUR im laufenden Geschäftsjahr 2023. Letztlich kann die lead link GmbH auch im Berichtsjahr 2023 insbesondere vor dem Hintergrund der Unsicherheiten im Marktumfeld auf ein äußerst zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. Die Gesellschaft verfügte stets über ausreichend Liquidität. a) Ertragslage Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand x 100 / Umsatz netto) stieg von 3,8% auf 5,0%, der Return on Investment (Betriebsergebnis x 100 / durchschnittliches Gesamtkapital) von 14,7% auf 26,4%. Die Rohertragsrentabilität beträgt im laufenden Geschäftsjahr 35,7% (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand x 100 / Rohertrag). Die Gesamtkapitalrendite (Ergebnis vor Ertragssteuern und Zinsaufwand x100 / durchschnittliches Gesamtkapital) stieg gegenüber dem Vorjahr von 17,2% auf 27,9%. Die Entwicklung der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen spiegelt einerseits die Wirtschaftslage im Geschäftsjahr 2023 wider und beschreibt die wiederbelebte Investitionsfreudigkeit der Kunden. Gleichzeitig zeigt der im Geschäftsjahr 2023 gestiegene Materialeinsatz das gesunde Zusammenspiel zwischen Umsatzerlös und Materialeinsatz. Das Betriebsergebnis - ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,2 Mio. EUR - (die Gesellschaft berücksichtigt die sonstigen betrieblichen Erträge im neutralen Ergebnis) stieg um 94,0% auf 3,0 Mio. EUR. Die Geschäftsleitung erkennt im Geschäftsjahr 2023 - unter Berücksichtigung der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen für 2023 - eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung, trotz kriegsbedingter Inflationsraten und vorsichtigem Konsumverhalten. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ist als äußerst komfortabel zu bezeichnen. Die Gesellschaft finanziert sich - wie in Vorjahren - im Wesentlichen aus Eigenmitteln. Der Stand der liquiden Mittel per 31. Dezember 2023 beträgt 5,1 Mio. EUR (Vorjahr 5,8 Mio. EUR) nach einer Ausschüttung im September 2023 in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Das Finanzmanagement der lead link GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen innerhalb der gewährten Ziele zu vereinnahmen. Die Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen x 360 Tage / Umsatzerlöse) stieg und betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 39 Tage (Vorjahr: 35 Tage). Die Laufzeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen x 360 Tage / Umsatzerlöse) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 30 Tage (Vorjahr: 28 Tage). Ziel ist es, die Zahlungsmoral der Kunden weiter zu optimieren. Zudem ist die Gesellschaft stets bestrebt alle Zahlungen innerhalb der Skontofrist auszuführen. Die laufende Geschäftstätigkeit führte zu einem positiven Cash Flow in Höhe von 0,8 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR). Der Rückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 liegt Wesentlich im Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begründet. Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein negativer Cash Flow in Höhe von ./.0,05 Mio. EUR (Vorjahr ./.0,05 Mio. EUR). Durch die Ausschüttung ergibt sich aus der Finanzierungstätigkeit ein negativer Cash Flow in Höhe von ./.1,5 Mio. EUR (Vorjahr ./.2,2 Mio. EUR). Das Finanzrisikomanagement soll die lead link GmbH in die Lage versetzen, alle wesentlichen Risiken, denen sie potenziell ausgesetzt ist, frühzeitig zu erkennen und geeignete Abwehrmaßnahmen zu ergreifen. Im Rahmen des Managements des Liquiditätsrisikos wird darauf geachtet, dass laufend ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung stehen. Die Veranlagung der liquiden Mittel erfolgt kurzfristig. Die Finanzverbindlichkeiten sind kurzfristig. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt 14,2 Mio. EUR (Vorjahr 12,3 Mio. EUR) und liegt damit 1,9 Mio. EUR, das sind 15,7%, über dem Vorjahreswert. Um 2,3 Mio. EUR gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und um 0,3 Mio. EUR gestiegene sonstige Vermögensgegenstände, stehen dem Rückgang der vorgehaltenen liquiden Mittel von 0,7 Mio. EUR gegenüber und erklären im Wesentlichen die Veränderung auf der Aktivseite. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital um 0,9 Mio. EUR - nach einer Ausschüttung im laufenden Geschäftsjahr an die Gesellschafter unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses - auf 7,0 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) von 2,4 Mio. EUR lag 1,0 Mio. EUR über dem Vorjahrergebnis von 1,4 Mio. EUR. Steuerrückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. EUR (Vorjahr 0,4 Mio. EUR). Die sonstigen Rückstellungen sanken um 0,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 1,6 Mio. EUR, sonstige Verbindlichkeiten um 0,2 Mio. EUR, erhaltene Anzahlungen sanken um 0,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr, was die Veränderungen auf der Passivseite im Vergleich zum vorhergehenden Geschäftsjahr 2022 abbildet. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, bestehende Verpflichtungen gegenüber ihren Lieferanten zu erfüllen. Im Berichtsjahr wurden geringfügige Investitionen, im Wesentlichen im Soft- und Hardwarebereich, getätigt. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Betrachtung der Entwicklung des Rohergebnisses - als eine durch die Rabattpolitik der Branche unbeeinflusste Größe - sowie des Ergebnisses vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA). Das Rohergebnis hat sich im Verlauf der vergangenen zwei Geschäftsjahre wie folgt entwickelt.
Das Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand ohne sonstige betriebliche Erträge) ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Mio. EUR gestiegen. Damit erzielt die Gesellschaft ein zufriedenstellendes Rohergebnis mit Blick auf die unverändert schwierigen Rahmenbedingungen wie den kriegsbedingten hohen Inflationsraten und dem weiterhin zögerlichen Konsumverhalten. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern liegt mit 3,6 Mio. EUR (inkl. Sondereffekte 3,2 Mio. EUR) um 1,3 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 2,3 Mio. EUR (inkl. Sondereffekte 1,8 Mio. EUR). Wir verweisen auf unsere Ausführungen unter Abschnitt II. 2. Die Gesellschaft blickt auf ein Geschäftsjahr mit zufriedenstellendem Ergebnis - unter Berücksichtigung der o.g. Einflüsse - zurück. Das um Zinsen, Steuern und Belastungen aus Abschreibungen bereinigte Ergebnis (EBITDA) zeigt folgende Entwicklung:
In Anbetracht der herausfordernden Marktgegebenheiten zeigt sich die lead link GmbH mit dem EBITDA 2023 mehr als zufrieden. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die lead link GmbH sieht ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als wesentliche Ressource und Vermögen des Unternehmens. Bezüglich weiterer Ausführungen verweisen wir auf Punkt 5. Gesamtaussage. 5. Gesamtaussage Entgegen dem Trend der von Rezession geprägten gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland konnte die lead link GmbH im Geschäftsjahr 2023 den Umsatz, das Rohergebnis, das EBITDA wie auch das um einmalige Sondereffekte bereinigte EBITDA signifikant steigern. Die Prognose der Geschäftsleitung im Lagebericht 2022 betreffend die Unternehmensentwicklung für das Geschäftsjahr 2023 war - angesichts der schwachen konjunkturellen und werbewirtschaftlichen Erwartungen - eher verhalten, aber dennoch optimistisch. Grund für den Optimismus sowie den im Ergebnis spürbaren wirtschaftlichen Erfolg war und ist die klare Positionierung und langjährige Expertise der Gesellschaft im Bereich abverkaufsorientierter Media und Kreation. Fokus der lead link GmbH ist es, über Media und Kreation den Abverkauf der Produkte bzw. Dienstleistungen ihrer Kunden zu steigern und zu optimieren. Die Gesellschaft ist Vertriebspartner ihrer Kunden. Das ist ihr 2023 sehr gut gelungen. Weitere Voraussetzungen für diesen wirtschaftlichen Erfolg waren die Kultur und Agilität der Belegschaft und Organisation als Ganzes sowie die zunehmende technologiebasierte Arbeitsweise der Gesellschaft. Mit Versicherungsprodukten, Online-Spielen und E-Commerce-Angeboten gehörte der Großteil der Kunden der lead link GmbH zudem auch im Geschäftsjahr 2023 zu Branchen, die kaum oder gar nicht vom Abschwung der Gesamtwirtschaft betroffen waren. Zusätzlich konnte die Gesellschaft Neukunden in neuen Geschäftsbereichen gewinnen und profitierte vom Entstehen eines regulierten Marktes für einzelne Online-Glücksspiele in Deutschland, die zunehmend bis Ende 2022 behördliche Lizenzen erhielten. Insgesamt sieht sich die Company in ihrer gesamten Basis, insbesondere hinsichtlich ihrer technologischen, personellen und organisatorischen Infrastruktur, hinsichtlich Umfang und Qualität des Kundenportfolios sowie mit Blick auf eine gesunde, aktiv selbst gesteuerte Umsatzzusammensetzung im Jahr 2023 bestens aufgestellt. Die Weichen für weiteres Wachstum in künftigen Geschäftsjahren sind gestellt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Branchenbezogene Entwicklung Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 nach Angaben des ifo Instituts auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden ersten Quartal 2024 ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal, ersten Quartal 2023, sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2024 nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Allerdings soll die Inflationsrate weiter zurückgehen, von durchschnittlich 5,9% in 2023 auf 2,3% in 2024. Insbesondere Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher wieder günstiger. (Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt) Zuletzt hatte sich die Stimmung unter den Unternehmen
laut ifo Geschäftsklima Index im März 2024
allerdings wieder merklich verbessert. Die Erwartungen
fielen deutlich weniger pessimistisch aus und die
Wirtschaft sieht einen Silberstreif am Horizont. (Quelle:
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-03-22/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-maerz-2024#:~:text=Die%20Stimmung
Die ZAW-Trendanalyse (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW)) sieht für das Jahr 2024 ebenfalls Potenzial für Wachstum, bedingt durch positive Konjunkturprognosen und ein verbessertes Verbrauchervertrauen, aufgrund merklicher Lohnsteigerungen. Allerdings könnten Belastungen durch drastische Werbeverbote, wie z.B. die Pläne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für Regeln zu an Kinder gerichteter Lebensmittelwerbung, sowie Behinderungen des Wettbewerbs im Digitalbereich diese Chancen zunichtemachen und einzelne Sektoren hart treffen. (Quelle: https://zaw.de/werbemarkt-2023-dank-digitaler-erloese-im-leichten-plus/) (Quelle: https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/kita-und-schule/lebensmittelwerbung-kinder.html) 2. Umsatz-/Ergebnisentwicklung a) Chancenbericht Grundsätzlich blickt das Management der lead link GmbH positiv auf das Geschäftsjahr 2024 sowie die mittelfristige Entwicklung der Gesellschaft. Kampagnen mit messbaren und unmittelbar wirkenden Werbeergebnissen gewinnen weiter an Bedeutung. Das lineare Fernsehen wird auch in den kommenden Jahren einen sehr hohen Anteil der täglichen Mediennutzung beanspruchen und somit auch weiterhin ein reichweitenstarkes Basismedium für wirkungsvolle Performancekampagnen darstellen. Hier dehnt sich der Performance-Anteil am Gesamtwerbeaufkommen weiter aus. Erhebliche Wachstumschancen bestehen zudem im stetig durch Angebot und Mediennutzungsverhalten der Menschen größer werdenden CTV- bzw. Streamingdienste- Markt. Enorme wirtschaftliche Potentiale bietet darüber hinaus das rasant steigende Angebot digitaler Plattformen und Medien. Letztlich führt auch die sukzessive wirtschaftliche Erholung einzelner Branchen, insbesondere des Energiesektors, zu wieder steigenden Marketingpotentialen in diesen Branchen. Vor dem Hintergrund erwartet die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 eine Gesamtleistung in Höhe von 55,0 bis 65,0 Mio. EUR und einen EBITDA in einer Bandbreite von 1,6 bis 2,2 Mio. EUR. Für das Jahr 2025 erwartet die Geschäftsleitung einen weiteren Anstieg der Gesamtleistung sowie des EBITDA in einer Bandbreite von 5,0% bis 10,0% gegenüber dem Jahr 2024. Es wurden und werden Maßnahmen ergriffen, die einerseits die Wachstumschancen des Marktumfelds realisieren sollen. Andererseits soll die lead link GmbH dadurch auch künftig weiter in der Lage sein, planbar handeln sowie auf Markveränderungen flexibel reagieren zu können. Die Maßnahmen werden konsequent umgesetzt. Zu ihnen gehören u.a.:
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 bewegen sich die Umsatzerlöse und das Rohergebnis nahezu auf dem Niveau des Vergleichszeitraums für das Geschäftsjahr 2023. b) Risikobericht Den Chancen und Potentialen der auch im Jahr 2024 sowie mittelfristig weiteren positiven Geschäftsentwicklung stehen Risiken gegenüber, die sich zum einen aus der 2024 bisher fehlenden konjunkturellen Trendwende und der damit schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland ergeben. Davon sind neben der lead link GmbH selbst vor allem auch deren Kunden betroffen. Zudem könnte die hohe Inflation der letzten Jahre, die sich 2024 erst langsam erholt, immer noch zur Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge dadurch hervorgerufenen Kaufkraftverlusts führen. Zum anderen bestehen für die Gesellschaft im Jahr 2024 spezielle Risiken. Hierzu gehören namentlich die Folgenden, die Geschäftsleitung und Belegschaft kritisch im Blick behalten, um jederzeit darauf reagieren zu können:
Langfristige positive Erwartungen und Potenziale der Gesellschaft sind davon jedoch nicht nachhaltig gefährdet. 3. Personalentwicklung Die Personalentwicklungsmaßnahmen im Jahr 2023 waren eng mit der fortschreitenden Unternehmensentwicklung, dem weiteren Umsatzwachstum der Gesellschaft sowie insbesondere der Transformation hin zu einer vollständig agilen Organisation verbunden. Das Hauptaugenmerk der Personalentwicklung war und ist darauf ausgerichtet, Effizienzen in der Arbeitsorganisation zu erzielen. Die Belegschaft wurde bzw. wird in diesen Transformationsprozess aktiv mit einbezogen. Zudem wurden auch 2023 die zunehmenden Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz (KI) innerhalb der Organisation weiter getestet, bewertet und zielgerichtet eingesetzt. Auch im Bereich der Personalentwicklung liegt ein Fokus auf der Befähigung der Belegschaft, KI-gestützte Prozesse in die Arbeitsabläufe zu integrieren. Die Mitarbeiterzahl wuchs im Berichtszeitraum weniger als in den Vorjahren. Im laufenden Geschäftsjahr wurden gemäß § 285 Nr. 7 HGB im Jahresdurchschnitt 54 Arbeitnehmer (Vorjahr 50 Arbeitnehmer) beschäftigt. Auch für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft ein vergleichbares, moderates Wachstum im Personalbereich einhergehend mit der geplanten Umsatzsteigerung. 4. Finanzwirtschaftliche Betrachtung Eine Verringerung der durch die Lieferanten gewährten Zahlungsziele könnte zu Liquiditätsengpässen führen. Auch könnte ein Anstieg der Forderungsausfälle die Liquidität der Gesellschaft belasten. Durch einen kontinuierlichen Austausch mit den wichtigsten Lieferanten, eine gewissenhafte Bonitätsprüfung der Kunden sowie ein konsequentes Forderungsmanagement wirkt lead link diesen Risiken entgegen. Über einen regelmäßigen Austausch und eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowohl mit den Banken als auch den Gesellschaftern wird darüber hinaus gewährleistet, dass die Gesellschaft mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet ist, um die bestehenden finanziellen Verpflichtungen auch weiterhin - i.d.R. unter Einhaltung von Skontofristen - fristgerecht und liquiditätsoptimiert zu erfüllen. 5. Gesamtaussage Die lead link GmbH begegnet den existierenden Risiken mit dem konsequenten Ausbau des bestehenden internen Risikomanagementsystems und versucht, bestehende Chancen frühzeitig mittels sowohl eigener als auch mit den Lieferanten gemeinsamer Forschung zu identifizieren und zu nutzen. Hierfür wurden entsprechende Prozesse und Instrumente ins Leben gerufen und etabliert, die sicherstellen sollen, in einer sich permanent ändernden Medienlandschaft stets die neuesten Werbemöglichkeiten zu erkennen und hinsichtlich ihrer Abverkaufs Tauglichkeit im Sinne der Kunden beurteilen zu können. Darüber hinaus sind Kultur, Flexibilität und Agilität von Unternehmen und Organisationen in Zeiten des Unvorhersehbaren essenziell - hier ist die lead link GmbH bereits nicht nur gestartet, sondern schon lange auf diesem Weg gefestigt unterwegs und bestens gerüstet. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft ist stets mit ausreichend Liquiditätsreserven bei Banken ausgestattet. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Bei Bedarf wird von der Möglichkeit von Anzahlungen Gebrauch gemacht. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets adäquat über die Bonität ihrer Kunden.
Grünwald, 13. August 2024 lead link GmbH Robert Kraus, CPO Oskar Schneider, CMO Peter Sigl, CSO Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die lead link GmbH, Grünwald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der lead link GmbH, Grünwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der lead link GmbH, Grünwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten, 13.08.2024 ETL
AG
Dr. Sauer, Wirtschaftsprüfer Ambros, Wirtschaftsprüfer |
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