DSD Industrie Rohrtechnik GmbH
Carl-Friedrich-Benz-Straße 16, 04509 Delitzsch, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Hüfner seit 23.2.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
DSD Steel Construction AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DSD Industrie Rohrtechnik GmbH
DelitzschJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Die DSD Industrie Rohrtechnik GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der DSD Steel Group GmbH, Saarlouis, mit Sitz in Delitzsch betätigt sich auf nachfolgenden Geschäftsfeldern:
II. Wirtschaftsbericht 2023 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschlands Wirtschaft ist 2023 geschrumpft. Die schwache Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten und steigende Zinsen sorgten für ein Minus von 0,3 %. 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 2 Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. 3 Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Neben der Abschaltung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke zum15. April 2023 sank auch die Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle. Dagegen wuchs die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich. Zudem wurde vermehrt Strom im Ausland eingekauft. 4 Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier lediglich aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. 5 Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. 6 Die Bauinvestitionen des Staates sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. 7 Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 8 Den Exporteuren machte die schwache Weltkonjunktur zu schaffen. Hinzu kommen politische Unsicherheiten - vom Krieg in der Ukraine und in Nahost bis hin zu den haushaltspolitischen Turbulenzen in der Bundesregierung. 9 International hinkte Deutschland 2023 anderen, wirtschaftsstarken EU-Mitgliedern oder großen Volkswirtschaften wie den USA oder China deutlich hinterher. Als einziger großer europäischer Staat musste Deutschland ein schrumpfendes BIP wegstecken. 10 Auch im Vorkrisenvergleich schneidet die deutsche Wirtschaft international schlecht ab: Gegenüber 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie, stieg die Wirtschaftsleistung in Deutschland lediglich um 0,7 % und damit deutlich schwächer als in vielen anderen europäischen Staaten, somit fiel die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich weiter zurück. 11 1 Quelle: Artikel "Manager Magazin" vom 15. Januar 2024 2 Quelle: Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamts 3 Quelle: Pressekonferenz "BIP 2023 für Deutschland" vom 15. Januar 2024 4 Quelle: Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamts 5 Quelle: Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamts 6 Quelle: Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamts 7 Quelle: Pressekonferenz "BIP 2023 für Deutschland" vom 15. Januar 2024 8 Quelle: Pressekonferenz "BIP 2023 für Deutschland" vom 15. Januar 2024 9 Quelle: Artikel "Manager Magazin" vom 15. Januar 2024 10 Quelle: Artikel "Manager Magazin" vom 15. Januar 2024 11 Quelle: Pressekonferenz "BIP 2023 für Deutschland" vom 15. Januar 2024 Stahlerzeugende Industrie Nachdem die globale Stahlproduktion im Jahr 2022 deutlich und erstmals seit 2015 um vier Prozent gesunken war, hat sich die Erzeugungsmenge in 2023 stabilisiert. Mit 1,88 Mrd Tonnen lag der Rohstahlausstoß nahezu exakt auf Vorjahresniveau. Mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung der Stahlindustrie in den einzelnen Ländern und Regionen ergeben sich mitunter aber starke Unterschiede. Während in China als weltweit mit Abstand größtem Stahl produzierenden Land analog zum Vorjahr etwa 1,02 Mrd Tonnen Rohstahl erzeugt wurden, stand bei den Produktionszahlen der meisten europäischen Hersteller ein negatives Vorzeichen. 12 Eine schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen haben die Stahlproduktion in Deutschland 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Auch Ende 2023 setzte sich die Abwärtsbewegung bei der Rohstahlproduktion fort. Im vierten Quartal 2023 lag die Produktion rund 5 % unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Nur 35,4 Millionen Tonnen Stahl wurden 2023 insgesamt in Deutschland produziert. Das ist das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzmarktkrise 2009. Damals ging es jedoch nach einem rezessionsbedingt scharfen Einbruch rasch wieder bergauf. Besonders drastisch gesunken ist im abgelaufenen Jahr die Elektrostahlerzeugung. Mit einem Minus von rund 11 % auf 9,8 Millionen Tonnen wurde sogar der Tiefpunkt während der Finanzmarktkrise unterschritten. Damals lag die Elektrostahlproduktion bei 11,3 Millionen Tonnen. Eine schwache Baukonjunktur in Verbindung mit den hohen Strompreisen haben bei dieser stromintensiven Produktionsroute besonders deutliche Spuren hinterlassen. Aber auch die Oxygenstahlproduktion konnte sich im vergangenen Jahr lediglich stabilisieren, und das auf einem nur äußerst niedrigen Niveau. 13 12 Quelle: Veröffentlichung EUWID - Weltstahlproduktion stagniert 13 Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl Jahresbilanz Stahlproduktion Deutschland Maschinen- und Anlagenbau Der Orderrückgang des Maschinen- und Anlagenbaus hat sich im Dezember 2023 zwar ein wenig abgeschwächt - unterm Strich resultiert für das gesamte Jahr aber dennoch ein zweistelliges Minus der Bestellungen. Insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 % unter ihrem Vorjahreswert, und weiterhin ist eine Trendwende nicht erkennbar. Dies liegt vor allem an dem fehlenden Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Orderminus von 11 %, aus dem Ausland kamen 13 % weniger Bestellungen. Beim Blick auf den Kurvenverlauf deutet sich eine Bodenbildung der Auslandsbestellungen an. Die Inlandsbestellungen sind dagegen weiter auf Abwärtskurs. Insofern kann von einer Entspannung der Lage noch keine Rede sein. 14 14 Quelle: Pressemitteilung VDMA vom 2. Februar 2024 Metall- und Elektroindustrie Die Produktion in der Metall- und Elektroindustrie lag 2023 zwar um 2,6 % über dem Vorjahr, allerdings nur aufgrund von Nachholeffekten in der ersten Jahreshälfte, die auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträgen basierten. Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liegt damit wieder rund 10 % unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018.Wie der Konjunkturbericht von Gesamtmetall zeigt, lag das Auftragsvolumen 2023 um 5,1 % unter dem Vorjahr. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende setzte sich der Rückgang im vierten Quartal 2023 fort. Die Nachfrage wird von den M+E-Firmen weiterhin schlecht bewertet, die Auftragsbestände stützen die Lage weit weniger als erhofft. Das spricht gegen die erhoffte Belebung in diesem Jahr, und das obwohl der IWF seine Prognose für die Weltwirtschaft zuletzt angehoben hat. Die deutsche Industrieproduktion hat sich seit 2018 regelrecht vom weltweiten Wachstumstrend abgekoppelt und blieb auch spürbar unter der europaweiten Entwicklung. 15 Für die Industrieproduktion wird 2024 ein erneuter Rückgang prognostiziert, wodurch sich die im internationalen Vergleich weit unterdurchschnittliche Wirtschaftsentwicklung in Deutschland fortsetzen dürfte. In der M+E-Industrie ist ein Produktionsrückgang um 2 bis 3 % wahrscheinlich. 16 15 Quelle: Gesamtmetall Konjunkturbilanz 2023 16 Quelle: Gesamtmetall Konjunkturbericht Frühjahr 2024 Wasser- und Brückenbau Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von EUR 102,3 Mrd lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von EUR 113,8 Mrd. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen. 17 Der Bundesverkehrswegeplan 2030, der 2022 in Kraft gesetzt wurde, stellt weiterhin ein wichtiges Instrument der Verkehrsstrukturplanung des Bundes dar. In einem Zeitraum von 10 bis 15 Jahren stellt der Bund erhebliche finanzielle Mittel bereit, um sowohl die Bestandsnetze, als auch die Aus- und Neubauprojekte der Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße in Angriff zu nehmen. 18 17 Quelle: Destatis_Pressemitteilung_068-24_Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2023 18 Quelle: Artikel "Bundesverkehrswegeplan 2030" des BMDV vom 21. Februar 2022 Ausbau Windenergie an Land Die Windkraft war im Jahr 2023 mit einem Anteil von 31 % wichtigster Energieträger für die Stromerzeugung in Deutschland. 19 Die Windenergie an Land in Deutschland erreichte im Jahr 2023 einen Zubau von 745 neuen Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 3.567 MW. Dies entspricht einer Steigerung des Zubaus gegenüber dem Vorjahr von 48 %. Dabei wurden 30 % der neu installierten Leistung im Rahmen von Repowering-Projekten errichtet. Dem Zubau steht ein Rückbau in Höhe von 423 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 534 MW gegenüber. Der sich aus der Differenz von Zu- und Rückbau ergebende Netto-Zubau beläuft sich somit auf 3.033 MW. Damit liegt der kumulierte Gesamtbestand zum Jahresende 2023 bei 28.677 Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 61.010 MW. Die insgesamt installierte Leistung ist im Jahresverlauf somit um 5 % gestiegen, während die Gesamtanlagenanzahl hingegen nur um 1 % stieg. Das EEG 2023 schreibt den anvisierten Ausbaupfad für die Windenergie an Land fest. Im Jahr 2024 sollen beispielsweise 69 GW installierte Leistung erreicht werden. Zum Jahresende 2023 liegt der kumulierte Bestand bei etwa 61 GW, folglich wird im Jahr 2024 ein Netto-Zubau von 8 GW benötigt, um das Ziel zu erreichen. Bereits im Jahr 2030 soll ein Gesamtbestand von 115 GW erreicht werden. 20 19 Quelle: Destatis_Pressemitteilung_087-24 Stromerzeugung 2023 20 Quelle: DWG - Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland - Jahr 2023 Nahost-Konflikt Als Folge des Angriffs von der Terrororganisation Hamas auf Israel im Oktober 2023 zeigten sich erhebliche Turbulenzen auf den Finanzmärkten und auf dem Ölmarkt, sodass die bereits durch die Ereignisse der letzten Jahre hohe Unsicherheit noch einmal anstieg. Dies trifft vor allem exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland, die von offenen Weltmärkten besonders profitieren. Die Forschung zeigt außerdem, dass geopolitische Unsicherheit zu einer deutlichen Investitionszurückhaltung und einer Schrumpfung bei der Industrieproduktion führen kann. Wenngleich sich die Lage auf den Finanzmärkten in den Folgewochen etwas beruhigte, deuten gestiegene Risikoaufschläge und auch der nach wie vor hohe Goldpreis darauf hin, dass die Lage unsicher bleibt. Auf dem Ölmarkt kam es ebenfalls zu einer Beruhigung, die hauptsächlich durch die Schwäche der Weltwirtschaft und besonders durch die sinkende Nachfrage aus China getrieben wurde. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der andauernde Nahostkonflikt bereits bestehende Probleme, etwa rund um die Neuaufstellung globaler Lieferketten oder die drohende Blockbildung in der Weltwirtschaft, weiter verschärft. Angriffe auf Handelsrouten und Frachtschiffe könnten die Preise für wichtige Vorleistungsprodukte erhöhen. 21 21 Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft - Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die deutsche Wirtschaft Geschäftsverlauf und Lage Die Geschäftsleitung sieht den Auftragseingang als die bedeutsamste nichtfinanzielle und das Ergebnis vor Steuern ("EBT)" als die bedeutsamste finanzielle Steuerungsgröße an. Der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr lag bei TEUR 9.924 (i. Vj. TEUR 20.420). Die DSD Industrie Rohrtechnik Delitzsch GmbH verfügt damit über eine sehr gute Auslastung, da die Auftragseingänge im Jahr 2021 vor allem durch das Großprojekt "FAIR" überproportional waren und sich auch auf die Jahre 2024, 2025 und 2026 beschäftigungswirksam auswirken werden. Das EBT konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden und lag damit über der Planung. Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 bereits nennenswerte Aufträge in der Kupfer-, Kali-, und Stahlindustrie sowie Aufträge im Bereich der öffentlichen Hand für das Geschäftsjahr 2024 generieren, sodass von einer Auslastung für 2024 zu 100 % ausgegangen werden kann. Auftragseingang Der Auftragseingang erreichte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 9.924 (i. Vj. TEUR 20.420) und lag damit deutlich über der Planung (TEUR 7.000). Auftragsbestand Der Auftragsbestand betrug am 31. Dezember 2023 TEUR 57.230 (i. Vj. TEUR 55.255) und beinhaltet fünf Großprojekte. Ertragslage Umsatz und Gesamtleistung In dem Geschäftsjahr konnte - abrechnungsbedingt - mit TEUR 8.129 ein niedrigerer Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 14.828) erzielt werden; dieser lag auch deutlich unter der Planung (TEUR 12.000). Die Abrechnung eines Großauftrages verschiebt sich seitens des Kunden ins nächste Jahr. Die auftragsbezogene Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen) beträgt TEUR 17.894 und liegt - abrechnungsbedingt - über dem Vorjahr mit TEUR 15.517. Kosten und Ergebnis Im Bereich der Kosten sind die Materialzukäufe und bezogenen Leistungen infolge der laufenden Abwicklung der Großprojekte gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 11.616 (i. Vj. TEUR 10.303) gestiegen bei im Vergleich zum Vorjahr auch gestiegenen Personalkosten in Höhe von TEUR 3.902 (i. Vj. TEUR 3.319) aufgrund einer im Jahresdurchschnitt gestiegenen Mitarbeiterzahl und unter Berücksichtigung sonstiger Personalaufwendungen. Das Ergebnis vor Steuern konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden und lag damit auch etwas über der Planung. Es beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 820 (i. Vj. TEUR 739). Nach Einbeziehung der Ertragsteuern und sonstigen Steuern hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 526 (i. Vj. TEUR 492) erzielt. Vermögenslage Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 3.339 (i. Vj. TEUR 2.813); sein Anteil an der Bilanzsumme beläuft sich auf 41,1 % (i. Vj. 43,8 %). Das Anlagevermögen ist zu über 100 % eigenfinanziert. Die sich in Abwicklung befindlichen Aufträge sind zu über 82 % durch erhaltene Anzahlungen der Auftraggeber finanziert. Die kurzfristig realisierbaren Vermögenswerte einschließlich Bankguthaben decken die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens, Sach- und Finanzanlagen belaufen sich auf TEUR 440 und betreffen im Wesentlichen Software-Lizenzen, technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die Kapitalausstattung der neu gegründeten rumänischen Tochtergesellschaft. Finanzlage Die Gesellschaft verfügt am Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 212 (i. Vj. TEUR 368). Die Veränderung der liquiden Mittel resultiert neben Mittelabflüssen für Investitionen (TEUR 440) und der Tilgung eines Bankdarlehens (TEUR 203) vollständig aus der operativen Geschäftstätigkeit. Personalentwicklung Am 31. Dezember 2023 waren bei der Gesellschaft 59 Mitarbeiter beschäftigt (i. Vj. 52). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr Die Beschäftigung ist im Geschäftsjahr 2024 durch den Auftragsbestand, der sich im Wesentlichen aus fünf Großprojekten als Grundlast zusammensetzt, gesichert. Unterstützend zu den bereits erteilten Aufträgen gehen wir davon aus, dass diese in 2024 noch in einem erheblichen Umfang über Nachträge gesteigert werden, sodass auch eine Auslastung bis in das Jahr 2026 als gesichert anzusehen ist. Dies gilt für alle Unternehmensbereiche der Gesellschaft. DSD Industrie Rohrtechnik GmbH ist von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der Entwicklung der Märkte abhängig, in denen sie tätig ist. Aufgrund der Entwicklungen in der stahlerzeugenden und stahlverarbeitenden Industrie sind unsere Geschäftsaktivitäten zusätzlich politischen, volkswirtschaftlichen und sonstigen Risiken ausgesetzt (EEG-Umlage). Der Wettbewerb auf unseren Märkten ist erheblich, die Änderungen gesetzlicher Vorschriften könnten unser EBT belasten. Wir informieren uns regelmäßig über sich ändernde Rahmenbedingungen. Die Auswirkung dieser Risiken schätzen wir als gering ein Der Ausblick auf die sich auf dem Markt befindlichen Projekte lässt eine Verbesserung der Anfrage- und Angebotssituation für die DSD Industrie Rohrtechnik GmbH in den kommenden Jahren nicht erwarten. Risiken Wir stehen für unsere Geschäftstätigkeit mit einer großen Anzahl von Partnern in vielfältigen Vertragsbeziehungen. Dies sind im Wesentlichen Kunden, Partner von Konsortien, Subunternehmer, Lieferanten, Kreditinstitute und Dienstleister. Kommen diese Vertragspartner ihren Leistungs- bzw. Zahlungsverpflichtungen nicht nach, leisten sie schlecht, verspätet oder gar nicht, können uns daraus Schwierigkeiten für unsere eigene Leistungsfähigkeit und finanzielle Einbußen erwachsen. Wir begegnen diesen Risiken durch eine sorgfältige Auswahl unserer Partner und - wenn erforderlich - eine Besicherung ihrer vertraglichen Verpflichtungen. Bei der gemeinschaftlichen Durchführung von Projekten mit Konsortialpartnern und beim Einsatz wichtiger Subunternehmer werden potenzielle Ausfälle eines Partners in die Angebotsüberlegungen einbezogen. Die Risiken werden in folgenden Abschnitten abnehmend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung vorgestellt: 1. Kalkulations- und Ausführungsrisiko Bei der Planung und Durchführung komplexer Großprojekte bestehen für uns Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Verluste bei Großaufträgen können das Ergebnis erheblich belasten. Die Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe für die jeweiligen projektverantwortlichen Einheiten, die durch das Projektcontrolling unterstützt werden. 2. Finanzrisiko Finanzrisiken überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Liquiditätsrisiken werden überwacht und gesteuert. Investitionsfinanzierungen erfolgen unter Berücksichtigung von Fristenkongruenzen. Um verbleibende Restrisiken einzugrenzen, setzen wir derivative Finanzinstrumente ein. Hierbei unternehmen wir keine Finanztransaktionen, die über das bestehende Grundgeschäftsrisiko hinausgehen. 3. Kreditrisiko Kreditrisiken ergeben sich vor allem aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aber auch in geringerem Umfang aus anderen vertraglichen finanziellen Verpflichtungen, wie z. B. kurzfristigen Bankguthaben und derivativen Finanzinstrumenten. Unser Augenmerk liegt deshalb auf der Bonität unserer Kunden, einer zeitnahen Abrechnung unserer Leistungen und einem stringenten Forderungsmanagement. Die Gesamtrisikoposition hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Bestandsgefährdende Risiken sind aus unserer Sicht derzeit nicht erkennbar. Chancen Den Risiken stehen auch große Chancen gegenüber. Investitionen in modernste Technik sowie die Innovationskraft durch hochqualifiziertes Personal - unterstützt durch laufende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen - sichern die langfristige Zukunft des Unternehmens. Weitere Chancen der DSD Industrie Rohrtechnik GmbH für das nächste Geschäftsjahr bestehen abnehmend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung:
Prognose Im Jahr 2024 kann von einer Vollauslastung ausgegangen werden. Der Personalbestand wird gleichbleiben. Zusätzlich erforderliches Personal wird innerhalb der Unternehmensgruppe zur Verfügung gestellt. Auf der Beschaffungsseite sind Preisänderungen für Material- und Leistungszukäufe abzusehen. Inwieweit sich diese auf unsere Projekte auswirken, kann noch nicht eingeschätzt werden. Entsprechend dem Preisniveau der neuen sowie der Bewertung der laufenden Aufträge erwarten wir für das nächste Geschäftsjahr ein positives Geschäftsergebnis (EBT), in etwa auf gleichem Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Auf Grundlage der sehr guten Auslastung sowie in Abhängigkeit der zu erwartenden Nachtragsbeauftragungen seitens unseres Großprojektes FAIR gehen wir davon aus, dass der Auftragseingang 2024 in vergleichbarer Höhe wie 2023 liegen wird.
Delitzsch, den 30. April 2024 Dipl.-Ing. Michael Hüfner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Vorbemerkung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die DSD Industrie Rohrtechnik GmbH mit ihrem Sitz in Delitzsch ist beim Amtsgericht Leipzig unter der Handelsregisternummer HRB 26947 gemeldet. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von drei Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die jeweilige Abschreibungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Bandbreite der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände stellt sich wie folgt dar:
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind auf Basis von Einzelkalkulationen bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten wurden auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurden zudem Kosten der allgemeinen Verwaltung aktiviert. Zur verlustfreien Bewertung von schwebenden Geschäften werden soweit erforderlich ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen werden grundsätzlich in Höhe des Anzahlungsbetrages (Nennwert) angesetzt und soweit verrechenbar offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Bestand an liquiden Mitteln wird zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Deutsche Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich zukünftig voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern nur gebildet, falls ein passiver Überhang besteht. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (siehe separate Anlage 1 zu diesem Anhang). Angaben zum Anteilsbesitz Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der DSD Industrie Rohrtechnik GmbH sowie Angaben über Sitz und Kapitalanteile sind in einer separaten Anlage 2 zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 246 (i. Vj. TEUR 257) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind gebildet für geschäftsbezogene Verpflichtungen wie Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen, für noch zu erbringende Leistungen in Bezug auf abgerechnete Aufträge, für ausstehende Eingangsrechnungen, für Versicherungen, für Tantiemen, für Resturlaub sowie für weitere Einzelrisiken. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 823 (i. Vj. TEUR 80) gegenüber der Alleingesellschafterin; davon Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr in Höhe von TEUR 600 (i. Vj. TEUR 0) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 223 (i. Vj. TEUR 80). Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 49 (i. Vj. TEUR 11) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 49 (i. Vj. TEUR 240). Bis auf branchenübliche Eigentumsvorbehalte bestehen keine weiteren Besicherungen. Bürgschaftsverhältnisse Im Zusammenhang mit laufenden bzw. bereits abgeschlossenen Aufträgen bestehen zum Bilanzstichtag Bürgschaftsverhältnisse (Bank bzw. Versicherung als Bürge und Kunde als Begünstigter) im Wesentlichen aus Vertragserfüllungs-, Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften im Umfang von TEUR 8.029 (i. Vj. TEUR 10.597). Mit einer Inanspruchnahme ist aus heutiger Sicht nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 377 (i. Vj. TEUR 278). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 72 (i. Vj. TEUR 13). Diese betreffen im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 10). Zinserträge/-aufwendungen Die Zinserträge enthalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1). Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1) und Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 47 (i. Vj. TEUR 0). E. Sonstige Angaben ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss von TEUR 526 und der Gewinnvortrag von TEUR 2.313 sollen - vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gesellschafterin - auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Organe Geschäftsführung Zum hauptberuflichen Geschäftsführer ist bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe über Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (inkl. Auszubildende):
Name und Sitz des Mutterunternehmens Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochtergesellschaft und wird in den Konzernabschluss der DSD Steel Group GmbH, Saarlouis, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss und denKonzernlagebericht für den kleinsten Konsolidierungskreis auf, der im Unternehmensregister elektronisch veröffentlicht wird. Das Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen stellt die DSD Steel Construction AG, Unterägeri/Schweiz (100%ige Muttergesellschaft der DSD Steel Group GmbH, Saarlouis) dar.
Delitzsch, den 30. April 2024 Dipl.-Ing. Michael Hüfner Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023(Aufstellung zum Anteilsbesitz)
Bescheinigung zur OffenlegungIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DSD Industrie Rohrtechnik GmbH, Delitzsch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DSD Industrie Rohrtechnik GmbH, Delitzsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSD Industrie Rohrtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 10. Juli 2024 KPMG
AG
Geis-Sändig, Wirtschaftsprüfer Nobis, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. August 2024 festgestellt. |
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