Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 10129
Eingetragen
3.12.2020
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Der Betrieb eines Transportgeschäfts im Nah- und Fernverkehr, eines Speditionsgeschäfts und die Erbringung damit verbundener Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Fritz
seit 1.9.2025
Prokura
Matthias Dürrbeck
seit 17.10.2024
Prokura
Geschäftsführer
Daniel Seufert
seit 7.11.2023
Prokura
Alexander Höhn
seit 25.10.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Elflein Transport Europe GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elflein Holding GmbH

Bamberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 299.053,95 430.778,13
II. Sachanlagen 29.004.487,86 31.638.635,69
III. Finanzanlagen 300.520,00 300.000,00
29.604.061,81 32.369.413,82
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 661.355,59 588.523,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.376.494,95 21.873.152,93
III. Flüssige Mittel 1.641.729,68 3.644.844,21
26.679.580,22 26.106.520,82
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 588.185,19 632.754,19
56.871.827,22 59.108.688,83

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 20.755,03 -20.672,34
III. Konzerngewinnvortrag 6.527.046,39 4.817.148,52
IV. Konzernjahresergebnis -34,083,48 1.709.897,87
6.538.717,94 6.531.374,05
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.421.442,27 3.205.884,77
C. VERBINDLICHKEITEN 45.250.635,78 47.483.528,56
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.661.031,23 1.897.901,45
56.871.827,22 59.108.688,83

KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2020

2021 2020
1. Umsatzerlöse 118.924.658,38 112.156.148,02
2. Sonstige betriebliche Erträge 5.054.551,38 4.116.342,33
3. GESAMTLEISTUNG 123.979.209,76 116.272.490,35
4. Materialaufwand -19.733.022,46 -17.323.443,10
5. Personalaufwand -43.178.963,36 -39.545.674,67
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -11.557.433,12 -10.782.262,06
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -48.279.624,95 -45.359.365,84
8. BETRIEBSERGEBNIS 1.230.165,87 3.261.744,68
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 212.740,70 8.847,29
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -875.682,25 -560.497,83
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -64.425,04 -545.963,83
12. ERGEBNIS NACH STEUERN 502.799,28 2.164.130,31
13. Sonstige Steuern -536.882,76 -454.232,44
14. KONZERNJAHRESERGEBNIS -34.083,48 1.709.897,87

ANHANG KONZERNABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2021

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS

1. Rechtsgrundlagen und allgemeine Angaben

Die ELFLEIN HOLDING GMBH ist als Muttergesellschaft i. S. des § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 und eines Konzernlageberichts verpflichtet.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bamberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bamberg (Registernummer: HRB 5707)

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren ohne Ergebnisverwendung angewendet.

Die funktionale Konzernwährung ist Euro.

Die ELFLEIN HOLDING GMBH fungiert im Geschäftsjahr für den ELFLEIN HOLDING Konzern unverändert als Holdinggesellschaft.

2. Konsolidierungskreis und Aufstellung des Anteilsbesitzes

Der Abschluss des Konzerns umfasst die ELFLEIN HOLDING GMBH und alle von ihr alleinig oder gemeinsam mit einer weiteren Gesellschaft beherrschten Unternehmen. Die Beherrschung ist gewöhnlich nachgewiesen, wenn die ELFLEIN HOLDING unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte eines Unternehmens verfügt und/oder die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens bestimmen kann.

In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft folgende Gesellschaften einbezogen:

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital in % Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
1) ELFLEINTRANSPORT EUROPE GMBH (vormals: ELFLEIN SPEDITION & TRANSPORT GMBH) Bamberg 100 29.11.2006
2) ELFLEIN VERMIETUNG GMBH Bamberg 100 01.01.2007
3) ELFLEIN TRANSPORT S.R.O. Tachov/Tschechien 100 30.09.2012
4) ELFLEIN HEGELE LOGISTIK GMBH Bamberg 50 29.09.2014
5) ELFLEIN LOGISTIK LEIPZIG GMBH Bamberg 100 16.11.2015
6) ELFLEIN LOGISTIK STUTTGART GMBH Bamberg 100 17.11.2015
7) ELFLEIN LOGISTIK BAMBERG GMBH Bamberg 100 01.01.2018
8) ELFLEIN LOGISTICS EUROPE GMBH Bamberg 100 01.01.2018
9) ELFLEIN SERVICE GMBH Bamberg 100 01.01.2018
10) ELFLEIN TRANSPORT SP.Z.O. Legnica/Polen 100 01.01.2018
11) ELFLEIN E-MOBILITY ROTTWEIL GMBH Bamberg 100 14.02.2019
12) ELFLEIN LOGISTIK SCHWIEBERDINGEN GMBH Bamberg 100 04.08.2020
13) ELFLEIN TRANSPORT GMBH Bamberg 100 30.11.2020
14) ELFLEIN E-MOBILITY LOGISTIK LEIPZIG GMBH Bamberg 100 18.05.2021

Die Tochterunternehmen 1) - 3) und 5) - 14) wurden nach der Vollkonsolidierungsmethode einbezogen. Das Gemeinschaftsunternehmen 4) wurde quotenkonsolidiert einbezogen.

Die Gesellschaft 14) wurden erstmals im Geschäftsjahr 2021 vollständig einbezogen. Weitere Änderungen des Konsolidierungskreises, die gemäß § 294 Abs. 2 HGB zu erläutern wären, lagen nicht vor.

Die ELFLEIN TRANSPORT EUROPE GMBH (vormals: ELFLEIN SPEDITION & TRANSPORT GMBH), die ELFLEIN VERMIETUNG GMBH, die ELFLEIN LOGISTIK STUTTGART GMBH, die ELFLEIN LOGISTIK BAMBERG GMBH, die ELFLEIN LOGISTICS EUROPE GMBH, die ELFLEIN E-MOBILITY ROTTWEIL GMBH, die ELFLEIN TRANSPORT GMBH und die ELFLEIN SERVICE GMBH sind mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung im Rahmen der Erstellung ihres handelsrechtlichen Einzelabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines den Vorschriften für Kapitalgesellschaften entsprechenden Jahresabschlusses und dessen Veröffentlichung befreit.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften werden die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen zur Einbeziehung in den Konzernabschluss einheitlich nach den bei der ELFLEIN HOLDING GMBH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Gemäß § 301 Abs. 1 HGB erfolgt die Kapitalkonsolidierung ab 2010 nicht mehr nach der Buchwertmethode, sondern nach der Neubewertungsmethode. Hierbei sind erworbene Vermögensgegenstände und Schulden mit dem Zeitwert zum Zeitpunkt des "Kontrollerwerbs" zu bewerten. Dabei sind bei erstmaliger Einbeziehung eines Tochterunternehmens stille Reserven und stille Lasten bereits vor der Konsolidierung vollständig aufzudecken. Ferner ist der Beteiligungsbuchwert gemäß § 301 Abs. 2 HGB mit dem Eigenkapital der Tochtergesellschaft ausschließlich zum Zeitpunkt des Erwerbs zu verrechnen.

Die bisherigen Kapitalkonsolidierungen vor Inkraftsetzung des BilMoG bleiben von der neuen Bestimmung unberührt. Stille Reserven und stille Lasten wurden bei den bisherigen Kapitalkonsolidierungen nach der Buchwertmethode erst nach der Konsolidierung aufgedeckt. Die Höhe der auf den Konzern entfallenden stillen Reserven und stillen Lasten entsprach der Beteiligungsquote des Konzerns. Ein positiver Unterschiedsbetrag, bereinigt um ggfs. anteilig zu deckenden stillen Reserven und stillen Lasten, wurde dann als Geschäfts- und Firmenwert aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung haben sich nicht ergeben.

Hierzu folgende Anmerkungen:

Im Rahmen der Erstkonsolidierung der ELFLEIN TRANSPORT EUROPE GMBH (vormals: ELFLEIN SPEDITION & TRANSPORT GMBH) zum 01.01.2007 ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag (Geschäfts- oder Firmenwert) in Höhe von T€ 150, der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen war und über 5 Jahre zu je 20% abgeschrieben wurde.

Bei der Erstkonsolidierung der ELFLEIN TRANSPORT S.R.O. zum 30.09.2012 resultierte ein aktivischer Unterschiedsbetrag (Geschäfts- oder Firmenwert) in Höhe von T€ 500, der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen war und über 5 Jahre zu je 20% abgeschrieben wurde.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sind die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen aufgerechnet worden. Differenzen hieraus waren unwesentlich und wurden daher nicht erfolgswirksam verrechnet.

Aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse des Geschäftsjahres wurden wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht.

In der Konzerngewinn- und Verlustrechnung sind die Innenumsatzerlöse sowie die anderen konzerninternen Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.

4. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden, Währungsumrechnung

Geschäftsjahr des Mutterunternehmens und der Beteiligungsgesellschaften ist das Kalenderjahr.

Gliederung und Bewertung sind nach den von der Muttergesellschaft festgelegten Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien erfolgt. Bei wesentlichen Abweichungen sind die entsprechenden Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst worden.

Soweit ein Wahlrecht zur Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang.

Weiterhin sind gemäß § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einige Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen worden, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des ELFLEIN HOLDING Konzerns haben sich zum Vorjahr grundsätzlich nicht geändert.

Die Konzernvorgaben für die Ausübung des mit BilMoG verbundenen Wahlrechts zum Übergangszeitpunkt 01.01.2010 waren im Wesentlichen wie folgt:

Von der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wird abgesehen.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich aus den Jahresabschlüssen der einzelnen Konzerngesellschaften ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen sind nach den folgenden Grundsätzen bewertet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden in drei bzw. fünf Jahren linear abgeschrieben. Der aus den Einzelabschlüssen übernommene entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 246 Abs. 1 S.4 HGB i. V. m. § 253 Abs. 1 S.1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt und gem. § 253 Abs. 3 S.1 und 2 HGB über seine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die beim Erwerbsvorgang zugrunde gelegte planmäßige Abschreibung wurde anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes geschätzt. Die Nutzungsdauer orientiert sich dabei an der Nachhaltigkeit der erworbenen Bestandteile sowie den erwarteten Auswirkungen der Veränderungen der Absatz- und Beschaffungsmärkte, die einen Einfluss auf den ökonomischen Nutzen des erworbenen Unternehmens haben (§ 285 Nr. 22 HGB).

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden gemäß § 309 Abs. 1 in Verbindung mit § 246 Abs. 1 HGB über 5 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelbeträgen bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird zu Einstandspreisen vorgenommen. Wertabschläge waren nicht zu berücksichtigen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt, jeweils gekürzt um notwendige Wertberichtigungen.

Die flüssigen Mittel enthalten Kassen- und Bankguthaben, die den Nominalwerten entsprechen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert. Die Rückstellungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Verbindlichkeiten - mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Währungsumrechnung

In den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen werden Fremdwährungen grundsätzlich mit dem Kurs am Einbuchungstag umgerechnet, ist die Restlaufzeit zum Bilanzstichtag ein Jahr oder weniger, erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs, bei längerfristigen Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden nur die entsprechenden Kursverluste berücksichtigt und Währungsgewinne nur bis zur Höhe der Anschaffungskosten erfasst.

Die Umrechnung der in Fremdwährungen erstellten Jahresabschlüsse erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag für alle Bilanzposten, mit Ausnahme des jeweiligen Eigenkapitals der Tochtergesellschaften, welches zum historischen Kurs umgerechnet wird. Aufwendungen und Erträge werden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. In der Gewinn- und Verlustrechnung entstehen dadurch Umrechnungsunterschiede, die innerhalb des Eigenkapitals nach den Gewinnrücklagen in der Zeile "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen sind.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nach den Vorschriften der § 274 HGB und § 306 HGB nach dem bilanzorientierten Konzept ermittelt. Die Aufstellung erfolgt somit für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Muttergesellschaft ELFLEIN HOLDING GMBH von aktuell rd. 29%. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag.

Von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB - analog zur Wahlrechtsausübung auf Ebene der einzelnen Gesellschaften - wird Gebrauch gemacht und damit auf eine Aktivierung eines aktiven Überhangs aus künftigen Steuerentlastungen aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Konzerngesellschaften auf Konzernebene verzichtet.

Gemäß § 306 HGB ist ein aktiver Überhang aus sich insgesamt ergebenden Steuerbe- und -entlastungen aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen auf Konzernebene jedoch zu bilanzieren.

5. Anlagevermögen

Die Positionen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungskosten
01.01.2021 Währungsdifferenzen Zugänge Abgänge 31.12.2021
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände im Aufbau 64.715,00 235,25 2.212,75 36.428,25 30.734,75
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 996.486,52 -13.663,65 254.370,78 696.090,79 541.102,86
3. Geschäfts- oder Firmenwert 700.000,00 0,00 0,00 0,00 700.000,00
1.761.201,52 -13.428,40 256.583,53 732.519,04 1.271.837,61
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.564.051,25 -299,02 9.507.528,35 10.285.267,15 75.786.013,43
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 47.720,00 0,00 47.720,00
76.564.051,25 -299,02 9.555.248,35 10.285.267,15 75.833.733,43
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 300.000,00 0,00 520,00 0,00 300.520,00
78.625.252,77 -13.727,42 9.812.351,88 11.017.786,19 77.406.091,04
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2021 Währungsdifferenzen Abschreibungen des Geschäftsjahres Änderungen im Zusammenhang mit Abgängen 31.12.2021
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände im Aufbau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 643.679,39 -5.867,54 157.326,60 522.353,79 272.784,66
3. Geschäfts- oder Firmenwert 686.744,00 0,00 13.255,00 0,00 699.999,00
1.330.423,39 -5.867,54 170.581,60 522.353,79 972.783,66
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.925.415,56 -1.874,00 11.386.851,52 9.481.147,51 46.829.245,57
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
44.925.415,56 -1.874,00 11.386.851,52 9.481.147,51 46.829.245,57
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
46.255.838,95 -7.741,54 11.557.433,12 10.003.501,30 47.802.029,23
Restbuchwerte
31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände im Aufbau 30.734,75 64.715,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 268.318,20 352.807,13
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 13.256,00
299.053,95 430.778,13
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.956.767,86 31.638.635,69
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.720,00 0,00
29.004.487,86 31.638.635,69
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 300.520,00 300.520,00
29.604.061,81 32.369.413,82

6. Vorräte

2021 2020
T€ T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 661 589

7. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2021 2020
T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.519 19.216
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 4.161 473
Sonstige Vermögensgegenstände 1.696 2.184
24.376 21.873

Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

8. Flüssige Mittel

2021 2020
T€ T€
Kassenbestand 89 8
Bankguthaben 1.552 3.637
1.642 3.645

9. Rechnungsabgrenzungsposten

2020 2019
T€ T€
588 633

Es handelt sich im Wesentlichen um vorausbezahlte Mieten und Kfz-Steuern.

10. Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsbuchungen nach § 306 HGB sind nicht entstanden.

11. Eigenkapitalveränderungsrechnung

Die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals ist in der Anlage "Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021" dargestellt

2021 2020
T€ T€
Gezeichnetes Kapital des Mutterunternehmens 25 25
+ erwirtschaftetes Konzernkapital 6.514 6.506
= Konzern-Eigenkapital 6.539 *) 6.531
T€
Stand 31.12.2020 6.531
Dividendenauszahlungen 0
Jahresergebnis 2021 -34
Währungsumrechnung, Sonstiges +42
Stand 31.12.2021 6.539

12. Rückstellungen

2021 2020
T€ T€
Steuerrückstellungen 312 407
Sonstige Rückstellungen 3.109 2.799
3.421 3.206

Die Steuerrückstellungen enthalten keine Steuerabgrenzungen nach § 274 Abs. 1 HGB (passive latente Steuern).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubsvergütungen und sonstige Personalansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Versicherungen, Beratungskosten, ausstehende Rechnungen sowie alle sonstigen erkennbaren Risiken.

13. Verbindlichkeiten

31.12.2021 Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 2 - 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Mietkäufen 30.094 15.428 14.667 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.565 8.565 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.862 1.862 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten *) 4.729 4.729 0 0
45.251 30.584 14.667 0
davon durch Zessionen und Sicherungsübereignungen gesichert 31.12.2020 Gesamt
T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Mietkäufen 30.094 31.986
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 10.597
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 0 935
4. Sonstige Verbindlichkeiten *) 0 3.966
30.094 47.484

*) Davon aus Steuern T€ 2.254 (Vorjahr: T€ 1.273)

Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 358 (Vorjahr T€ 159)

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

14. Umsatzerlöse

2021 2020
T€ T€
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Güterverkehr 103.770 95.647
Lager und Logistik 14.977 16.468
Sonstige 160 41
118.907 112.156

Die Umsatzerlöse wurden mit rd. 104.733 Mio. € (Vorjahr: 94,6 Mio. €) überwiegend im Inland erzielt.

15. Sonstige betriebliche Erträge

2021 2020
T€ T€
5.054 4.116

Die Position beinhaltet hauptsächlich Gewinne aus Fahrzeugverkäufen von 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €), Entschädigungen für Schadensfälle und Zuschüsse für betriebliche Maßnahmen. Die positiven Währungseffekte betragen 304 T€.

16. Materialaufwand

2021 2020
T€ T€
Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -124 48
Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.857 17.275
19.733 17.323

17. Personalaufwand

2021 2020
T€ T€
Löhne und Gehälter 36.027 33.077
Soziale Abgaben 7.147 6.442
Aufwendungen für Altersversorgung 5 27
43.179 39.546

18. Sonstige betriebliche Aufwendungen

2021 2020
T€ • T€
48.280 45.359

Es handelt sich hauptsächlich um Beträge für Kfz, Maut, Miete und Pacht, Energie, Rechts- und Beratungskosten, Reparaturen und Instandhaltungen, Schadensfälle, Werbung sowie allgemeine Betriebs- und Verwaltungskosten. Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen periodenfremden und außerordentlichen Aufwendungen enthalten. Die negativen Währungseffekte betragen 240 T€.

19. Finanzergebnis

2021 2020
T€ T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -719 -561
-663 -552

20. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2021 2020
T€ T€
64 546

Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und im Ausland zu entrichtende Ertragsteuern) ausgewiesen.

Die Ertragssteueraufwendungen belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Latente Steuern sind im Ertragssteueraufwand nicht enthalten.

21. Sonstige Steuern

2021 2020
T€ T€
537 454

Die Position betrifft im wesentlichen Kfz-Steuern.

22. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Die Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB resultieren aus betragsmäßig beschränkten Bürgschaften von T€ 1.230 für Kredite und zur Sicherung der Geschäftsverbindung von T€ 500 eines nahestehenden Unternehmens, welche zum 31. Dezember 2021 in Höhe von T€ 1.117 valutierten. Ferner ist zur Sicherung der Geschäftsverbindung eines nahestehenden Unternehmens eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft in Höhe von T€ 200 gegeben.

Eine Inanspruchnahme aus der Haftung ist nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit sehr geringem Risiko einzuschätzen.

23. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen:

2021 2020
T€ T€
-1 Jahr 1.598 1.698
- 2 bis 5 Jahre 3.190 340
- mehr als 5 Jahre 0 0
1.913 2.038

Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

24. Abschlussprüferhonorar

Die im Geschäftsjahr 2021 als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer nach § 314 Abs.1 Nr. 9 HGB entfallen in Höhe von rund T€ 45 auf Abschlussprüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers und in Höhe von T€ 16 auf andere Abschlussprüfer.

25. Geschäftsführung

Rüdiger Elflein, Kaufmann, Bamberg

26. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

27. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne 2 Auszubildende, 2020: 2 Auszubildende) betrug:

2021 2020
Gewerbliche Arbeitnehmer 992 1.027
Angestellte 180 168
1.172 1.195

Im Geschäftsjahr 2021 betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer von nach § 310 HGB nur anteilmäßig einbezogenen Unternehmen 10 (davon 1 Angestellte, 0 Auszubildende), 2020: 21 (davon 2 Angestellte, 0 Auszubildende).

28. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Der Jahresverlust des Geschäftsjahres 2021 von T€ 34 t€ der zusammen mit dem Gewinnvortrag von T€ 6.527 einen Bilanzgewinn in Höhe von T€ 6.493 ergibt, wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

29. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung 2020 erstmals unter Anpassung der Vorjahreszahlen nach dem vom Deutschen Standardisierungsrat des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e. V. (DRSC) entwickelten neuen Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 21 (DRS 21) Kapitalflussrechnung aufgestellt.

In der Kapitalflussrechnung sind Zahlungsströme nach den Bereichen laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit gegliedert.

Der Finanzmittelfonds umfasst den in der Bilanz ausgewiesenen Bestand an Zahlungsmitteln (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) 31.12.2021: T€ 1.642, 31.12.2020: T€ 3.645, abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.12.2021: T€ 0 31.12.2020: T€ 0.

Verbindlichkeiten aus dem (internen) Cashpooling werden grundsätzlich nicht in den Finanzmittelfonds einbezogen, da eine Abgrenzung zwischen Finanzierungstätigkeit und der Disposition der liquiden Mittel nicht eindeutig erfolgen kann.

Die Finanzmittelbestände von nur quotal einbezogenen Unternehmen betragen saldiert zum 31.12.2021: +T€ 53, 31.12.2020: T€ 97.

30. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Als einen Vorgang von besonderer Bedeutung, über den nach § 285 Nr. 33 HGB hier zu berichten ist, sehen wir die aktuelle Entwicklung des Ukraine Krise an. Der Beginn und der weitere Verlauf hat und wird sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2022 negativ auswirken, ohne dass sich momentan der tatsächliche Umfang bestimmen bzw. schätzen lässt. Diese Einschränkungen gehen einher mit Streiks in der Automobilindustrie sowie Versorgungsengpässen aufgrund des Halbleitermangels im Automobilbereich. Wir gehen davon aus, dass geplante Umsatzerlöse wegfallen werden, wobei bestimmte fixe Aufwendungen für Mieten und Personal bestehen bleiben werden bzw. nicht adäquat vermindert werden können.

 

Bamberg, den 27. Mai 2022

Die Geschäftsführung

1. Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2021

Zur Darstellung der Finanzlage haben wir die Zahlungsströme indirekt aus dem Konzernjahresüberschuss der Gesellschaft hergeleitet und wie folgt aufgegliedert:

2021 2020
T€ T€
Jahresergebnis -34 1.710
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 11.557 10.782
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 311 225
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 84 14
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.807 -3.061
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -341 131
+/- Verlust/Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -821 -914
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 663 552
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 64 546
+/- Ertragsteuerzahlungen -159 -241
= Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.517 9.744
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 1.858 1.311
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -9.555 -11.569
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -257 -248
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
+ Erhaltene Zinsen 213 9
= Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -7.741 -10.494
+/- Einzahlungen / Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen für die Aufnahme von (Finanz-) Krediten 11.298 12.434
- Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -13.182 -10.848
- Gezahlte Zinsen -876 -561
= Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -2.760 1.025
+/- Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.984 275
+/- Wechselkurs-, Konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -19 -9
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.645 3.379
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.642 3.645

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2021

Stand am 31.12.2020 Gezahlte Dividenden Änderungen des Konsolidierungskreises Konzern-Jahresergebnis
T€ T€ T€ T€
Gezeichnetes Kapital 25 0 0 0
Rücklagen und Konzernbilanzgewinn 6.527 0 0 -34
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -21 0 0 42
Konzerneigenkapital 6.531 0 0 8
Übrige Veränderungen Stand am 31.12.2021
T€ T€
Gezeichnetes Kapital 0 25
Rücklagen und Konzernbilanzgewinn 0 6.493
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0 21
Konzerneigenkapital 0 6.539

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

A. Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Der Unternehmensgegenstand des Konzerns der Elflein Holding GmbH, Bamberg, (nachfolgend auch "Elflein Unternehmensgruppe") ist die Erbringung von Dienstleistungen in Transport und Logistik.

Die Konzernunternehmen bieten hochwertige, kundenbezogene und innovative Transport- und Logistikdienstleistungen an 20 Standorten in Deutschland, Tschechien und Polen an. Das Leistungsspektrum reicht von Transportdienstleistungen mit Spezialequipment über JIT/JIS-Belieferungen bis hin zu Sequenzierungen und Bandbereitstellungen ganzer Baugruppen. Innovative, an den Bedürfnissen der Märkte ausgerichtete Konzepte und modernste Technik sorgen dafür, dass wir gegenüber den Mitbewerbern in unserem Angebotsspektrum wesentliche Vorteile haben.

Die Konzernunternehmen werden ausschließlich auf angemieteten Flächen betrieben, welche zum Teil von nahestehenden Unternehmen angemietet sind. Zur Flexibilisierung von Kosten sind wesentliche zentrale Funktionen, wie Fuhrpark, Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie IT an einzelne Gruppenunternehmen ausgelagert.

Ziele und Strategie

Im Geschäftsfeld Transport soll die Profitabilität von Aufträgen gesteigert werden. Zusätzlich ist die Geschäftsleitung bestrebt die Kosten mit der Geschäftsentwicklung in Einklang zu bringen und dadurch das Rohergebnis und das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) zu verbessern.

Im Bereich der Logistikdienstleitungen wird die Elflein Unternehmensgruppe weiterhin Marktchancen nutzen und den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter fortsetzen. Zudem werden die Effizienz und Qualität erhöht, in dem Abläufe weiter standardisiert werden und die Komplexität verringert wird. So fördern wir kundenorientierte Lösungen.

Die Systemlandschaft der Elflein Unternehmensgruppe soll vereinheitlicht und die zentralen Prozesse digitalisiert werden. Zudem sollen die Lieferantenbeziehungen und die Verhältnisse mit Transportpartnern auf einem hohen Niveau gehalten werden.

Weiterhin steht die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Schaffung eines wertschätzenden Arbeitsumfeldes durch entsprechende Förderungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Fokus der Elflein Unternehmensgruppe.

Mittelfristig will die Geschäftsleitung mit den geeigneten Maßnahmen eine durchschnittliche Umsatzrendite vor Steuern in Höhe von 5% erzielen.

Steuerungssystem

Die Geschäftsleitung steuert die Elflein Unternehmensgruppe unter anderem mit einem täglichen Kennzahlencockpit, einem aussagefähigen Monatsreporting sowie einem detaillierten Unternehmensplanungstool. Der Monatsbericht beinhaltet sämtliche relevanten Größen zur Steuerung und Kontrolle der gesamten Unternehmensgruppe. Dazu wird regelmäßig ein Vergleich mit Monats- und Jahresbudgetwerten durchgeführt und, sofern erforderlich, werden Maßnahmen daraus abgeleitet. Die Durchsicht der täglichen operativen Kennzahlen gibt Hinweise auf die notwendige Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen.

Zu den grundsätzlich verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren zählen unter anderem die erzielten Umsatzerlöse und die daraus resultierende Gesamtleistung, das Rohergebnis die Gesamtkosten und das Betriebsergebnis. Der Fokus der Geschäftsleitung liegt hierbei im Wesentlichen auf den zentralen Steuerungsgrößen Gesamtleistung sowie Betriebsergebnis in % vom Umsatz.

Der Liquiditätsstatus wird regelmäßig aktualisiert und ist ebenfalls eine wesentliche Steuerungsgröße im Konzern unter Beachtung der Fahrzeug- und Immobilienfinanzierungen sowie der Verwahrentgelte bei Kreditinstituten. Wenn der Liquiditätsbestand unter einen Mindestwert fallen sollte, können verfügbare Kreditlinien abgerufen werden.

Forschung & Entwicklung

Um erfolgreich die Zukunft der Transport- und Logistikbranche mitzugestalten, engagiert sich der Konzern in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Dies geschieht in Kooperation mit einer Universität, als Impulsgeber für Fahrzeughersteller sowie mit Entwicklungen aus dem eigenen technischen Bereich. So zählen die von uns eingesetzten Fahrzeuge zu den effizientesten in der Branche. Weiterhin unterstützte ein Konzernunternehmen die Entwicklung eines LKW im Hinblick auf die Anforderungen des Jahres 2030. Dies schließt soziale, ökologische und ökonomische Maßnahmen der Fahrzeugentwicklung ein. Die Ergebnisse der Studie wurden im Rahmen einer Ergebnispräsentation der Projektpartner vorgestellt und gehen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt in die Entwicklung von neuen Nutzfahrzeugen ein. Deshalb bleibt die Expertise der Elflein Unternehmensgruppe bei künftigen Entwicklungen in der Transport- und Logistikbranche stark gefragt. Die Orientierung an den logistischen Anforderungen der Zukunft ist für den Konzern ein wichtiger Bestandteil der Strategie.

In 2017 wurde unser Gruppenunternehmen, die Elflein Transport Europe GmbH, mit dem Zukunftspreis der Transportbranche ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird jährlich durch eine unabhängige Jury aus Wissenschaft, Politik und Industrie vergeben. Diese Auszeichnung bestätigt, dass wir mit unserem Handeln weiterhin positiv in die Zukunft blicken können.

Darüber hinaus arbeitet die Elflein Unternehmensgruppe an weiteren nachhaltigen Projekten und Innovationen. So betreibt die Elflein Unternehmensgruppe die größte Lang-LKW-Flotte in Deutschland, setzt seit Herbst 2020 eine Vielzahl an LNG-getriebenen LKW ein und arbeitet an Innovationen in der Transportbranche, die über den Bereich Technik hinausgehen.

Das im Jahr 2020 begonnene Forschungsprojekt im Bereich des Recyclings von Akkumulatoren für die E-Mobilität wurde im Jahr 2021 aufgrund der Halbleiterherausforderungen, also auch durch komplexe Fragestellung der operativen Umsetzung, beendet.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2021 wurden vor allem durch die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie sowie der Einflüsse aus der Mangelversorgung mit Halbleitern bei unseren Hauptkunden bestimmt.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach den Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7% höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft erholte sich, erreichte jedoch nicht das erhoffte Tempo. Vor allem Liefer- und Materialengpässe machten der Industrie ab Mitte des Jahres 2021 zu schaffen. Im verarbeiteten Gewerbe stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 4,4% gegenüber dem Vorjahr. Ebenso verzeichneten die meisten Dienstleistungsbereiche Zuwächse gegenüber 2020. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der Folgen der Pandemie mit einem Wachstum von 3,0% etwas geringer aus.

Die Logistikbranche ist in Deutschland nach der Automobilwirtschaft und dem Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich, noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau. Zum einen liegt dies an der geografischen Lage im Herzen Europas, andererseits nimmt Deutschland eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 293 Milliarden Euro Umsatz wurden in 2021 von ca. 70.000 Unternehmen branchenübergreifend erwirtschaftet, bei mehr als 3,1 Mio. Beschäftigten. Weiterhin ist die Transport- und Logistikbranche durch die nicht absehbaren Einflüsse der Corona-Krise auf die produzierende Industrie und den Einzelhandel geprägt. Logistikunternehmen sind unter anderem im Bereich Spedition, Transport, Lager, Umschlag und Verpackung tätig und bilden zusammen einen der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Die Dienstleistung Transport hat den größten Anteil am deutschen Logistikmarkt.

Das Geschäftsklima am deutschen Logistikmarkt war besser als zum Vorjahreszeitpunkt. Die Lage änderte sich jedoch im vierten Quartal. Aus dem monatlichen Logistik-Indikator, welcher durch das ifo-Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) erhoben wird, geht hervor, dass nur noch wenige Firmen positiv auf das erste Halbjahr 2022 blicken. Dies liegt vor allem an den Liefer- und Materialengpässen ab Mitte des Jahres 2021. 75% der befragten Unternehmen, gaben an, dass deshalb ihre Produktion nicht im Einklang mit der kräftigen Nachfrage gesteigert werden konnte, in einigen Bereichen musste die Produktion reduziert werden. Logistikdienstleister mussten sich mit abnehmen Lagerbeständen bei Industrie und Handel sowie mit schrumpfenden Aufträgen auseinandersetzen. Als Folge fassten die meisten Unternehmen Preiserhöhungen ins Auge (vgl. Logistik-Indikator vom 4. Quartal 2021: "Gebremste Euphorie zum Jahresende?", Bundesvereinigung Logistik (BVL), Veröffentlichung vom 13. Dezember 2021).

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2021

Die Elflein Unternehmensgruppe konnte sich in der Auftrags- und Umsatzentwicklung im Jahr 2021 nicht entscheidend vom konjunkturellen Umfeld abheben. Diese Entwicklung spiegelt sich in den Auswirkungen der Corona-Krise, insbesondere des daraus resultierenden Materialengpasses ab Mitte des Jahres 2021, bei namhaften Kunden aus verschiedenen Branchen wider. Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr um 6,0 % auf 118,9 Mio. € (Vorjahr: 112,2 Mio. €) gesteigert werden. Dank aller Anstrengungen, um den genannten negativen externen Einflüssen entgegenzuwirken, lag das ausgeglichene Konzernergebnis 2021 um 1,7 Mio. € unter dem Konzernjahresergebnis des Jahres 2020.

Das geplante Konzernergebnis des Jahres 2021 konnte aufgrund der bereits erwähnten Auswirkungen der Corona-Pandemie und der mangelnden Versorgung von Halbleitern bei unseren Hauptkunden nicht vollumfänglich erreicht werden. Das Konzernergebnis wurde im Vergleich zu den Erwartungen für das Jahr 2021 durch die nachfolgenden Faktoren beeinflusst:

Umsatzrückgang durch die Auswirkungen der Corona Krise, insbesondere dem resultierenden Materialmangel bei Automotive-Kunden.

Reduzierte Material- und Wareneinkäufe aufgrund weniger Aufträge im Transport-Bereich.

Deutliche Steigerung der Treibstoffkosten im vierten Quartal. Insbesondere der starke Anstieg der LNG-Preise konnte nicht in der Planung vorhergesagt werden. Die Treibstoffkosten sind somit deutlich pro Transport gestiegen.

Kosteneinsparungen im Bereich der Personalaufwendungen durch die Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen. Zudem wurden Überkapazitäten aufgrund der Corona-Krise mit Maßnahmen wie z. B. Kurzarbeiterregelungen und mit der Nichtbesetzung von freiwerdenden Stellen abgebaut.

Deutliche Minderung der Mautkosten im Jahr 2021 aufgrund der Reduzierung der durchgeführten Touren und der verstärkte Einsatz von mautfreien LNG-LKWs. Daraus resultiert ein positiver Effekt auf das Konzernergebnis im Vergleich zur Planung.

Aufgrund der Corona-Krise war und ist eine grundlegende Neuorientierung der Organisation wichtig. Diese begann bereits ab dem Jahr 2017 und wurde bis 2020 umgesetzt. Unsere Konzernstruktur haben wir durch die Implementierung einer Zwischenholding für den Sektor Transport und der Gründung einer operativen Transportgesellschaft in Deutschland optimiert bzw. ausgebaut.

Im Jahr 2021 wurde nach der abgeschlossenen Implementierung der Großprojekte in der Vergangenheit das begonnene Optimierungsprojekt weitergeführt. Die daraus resultierenden Optimierungsmaßnahmen hatten erhebliche positive Effekte, die uns vor allem in der Corona-Krise geholfen haben.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr um 7,7 Mio. € bzw. 6,6% auf insgesamt 124,0 Mio. € (Vorjahr: 116,3 Mio. €) angestiegen. Aufgrund der strategischen Zielsetzung im Unternehmen, einen höheren Anteil an Subunternehmen zu beschäftigen, erhöhte sich der Materialaufwand von 17,3 Mio. € im Jahr 2020 auf 19,7 Mio. € im Berichtsjahr überproportional zur Gesamtleistung. Insbesondere der Halbleitermangel im Automotive-Sektor führte dazu, dass sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr wegen einer deutlichen geringeren Anzahl von Transporten um 2,3 Mio. € verschlechterte, was zu einem leichten Jahresfehlbetrag führte.

Die hohe Volatilität im Umsatzniveau von Mai - Dezember 2021 geht auf die immer wieder eintretenden Werksschließungen, verursacht durch den Halbleitermangel, zurück. Die dadurch stark schwankende Auslastung der vorhandenen Kapazitäten konnte nur durch ein sehr gut organisiertes Krisenmanagement über den gesamten Zeitraum und die strikte Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen abgefedert werden.

Deshalb wurde auch im Geschäftsjahr 2021 an der Strategie festgehalten, den Anteil der Subunternehmer weiter auszubauen, um die nötige Flexibilität zu haben, insbesondere um auf kurzfristige Umsatzreduktionen oder -erhöhungen reagieren zu können. Im Logistikbereich konnte dem kurzfristigen Umsatzrückgang mit einem höheren Anteil an Leiharbeitern entgegengewirkt werden.

Die Personalaufwendungen haben sich von 39,5 Mio. € im Jahr 2020 auf 43,2 Mio. € erhöht. Die Personalaufwandsquote stieg von 2020 35,3% auf 36,3%. Der Anstieg ist bedingt durch Lohn- und Gehaltserhöhungen und durch geringere Kurzarbeitsmaßnahmen im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind entsprechend des Umsatzverlaufs der Gesellschaft von 45,4 Mio. € auf 48,3 Mio. € gestiegen. In erster Linie handelt es sich dabei um Treibstoff- und Mautkosten.

Das ausgeglichene Konzernergebnis für 2021 liegt aufgrund der massiven Auswirkungen der Corona-Krise und dem damit verbundenen Halbleitermangel um insgesamt 1,7 Mio. € unter dem Konzernjahresüberschuss des Jahres 2020.

Finanzlage

Zur Darstellung der Finanzlage des Konzerns möchten wir auf die Kapitalflussrechnung in Anlage 4 verweisen, die folgend aggregiert dargestellt wird:

Angaben in T€ 2021 2020
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.517 9,744
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -7.741 -10,494
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -2.760 1.025
Wechselkursbedingte Änderungen -19 -9
Veränderung des Finanzmittelbestandes -2.003 266

Der Liquiditätsabfluss für Nettoinvestitionen in Höhe von T€ 9.812 sowie die planmäßigen Kredittilgungen von T€ 13.182 konnten durch den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 8.517 sowie weiterer Kreditaufnahmen von T€ 11.298 finanziert werden. Zugleich erhöhten sich die Auszahlungen zur Tilgung von Krediten um T€ 2.334 von T€ 10.848 auf T€ 13.182. Diese Entwicklung führte zu einem Abfluss des Finanzmittelfonds von T€ 3.645 auf T€ 1 642. Der Finanzmittelfond umfasst zum Bilanzstichtag 2021 liquide Mittel von T€ 1.642 und keine kurzfristigen Bankverbindlichkeiten.

Ausweislich des Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit ist die Finanzlage des Konzerns unverändert stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Fristen beglichen, die Möglichkeiten zur Skontierung werden genutzt, wenn es die laufende Liquiditätsplanung erlaubt. Zum Bilanzstichtag 2021 hatten wir bei unseren Geschäftsbanken nicht ausgeschöpfte Kreditlinien zur Verfügung, welche im Frühjahr 2022 nochmals ausgeweitet wurden.

Die weitere Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Elflein Unternehmensgruppe ist auch im Jahr 2022 von der Aufrechterhaltung dieser Kreditlinien abhängig. Zudem werden im Laufe des Jahres 2022 weitere Finanzierungsformen geprüft, um den Wachstumskurs der Elflein Unternehmensgruppe auf eine weiterhin solide Basis zu stellen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtszeitraum um 2,2 Mio. € auf 56,9 Mio. € reduziert. Die Bilanzstruktur hat sich dabei jedoch nicht signifikant verändert.

Die Aktivseite wird weiterhin mit 29,6 Mio. € bzw. 52,1% (31.12.2020: 32,3 Mio. € bzw. 54,8%) überwiegend durch Anlagevermögen, ferner von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen von 24,4 Mio. € bzw. 42,9% (31.12.2020: 21,9 Mio. € bzw. 37,0%) bestimmt. Ursächlich für den Rückgang im Anlagevermögen sind geringere Investitionen als im Vorjahr mit lediglich 9,8 Mio. € (2020: rd. 11,6 Mio. €) welchen Abschreibungen in Höhe von 11,6 Mio. € (2020: rd. 10,8 Mio. €) gegenüberstanden. Die Verminderung der Forderungen resultiert im Wesentlichen aus geringeren Umsätzen zum Jahresende.

Die Vorräte und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich nur geringfügig um 0,1 Mio. € auf 1,2 Mio. € (2020: 1,1 Mio. €) erhöht.

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanz beträgt 11,5% (2020: 11,0%) und verändert sich somit gegenüber dem Vorjahr leicht.

Die Rückstellungen haben sich von 3,2 Mio. € geringfügig auf 3,4 Mio. € erhöht. Grund hierfür sind vertragliche Vereinbarungen mit unseren Kunden, welche im Folgejahr beglichen werden.

Die Bankverbindlichkeiten einschließlich der Verbindlichkeiten aus Mietkäufen betragen 30,1 Mio. € bzw. 52,9% (31.12.2020: 32,0 Mio. € bzw. 54,6%) der Bilanzsumme. Die Verminderung korrespondiert mit den niedrigen Investitionen im Anlagevermögen (insbesondere im Fuhrpark) auf der Aktivseite. Die nominelle Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,0 Mio. € auf 8,6 Mio. € bzw. 15,1% der Bilanzsumme erklärt sich insbesondere stichtagsbedingt.

Die Vermögenslage des Konzerns ist unverändert als stabil und zufriedenstellend zu bezeichnen.

Finanzielle Leistungsfaktoren

Die Geschäftsführung verwendet zur internen Steuerung des Konzerns als zentrale Ergebnisgrößen zum einen die monatliche Umsatzentwicklung und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Relation zur Umsatzleistung. Ziel ist hierbei eine um Finanzierungs- und Steuereffekte bereinigte Kennzahl.

2021 2020
EBIT adjustiert in T€ 1.230 2.808
EBIT in% vom Umsatz 1,0 2,5

Unsere interne EBIT Zielvorgabe beträgt 5,0%, die wir im Jahr 2021 mit einem EBIT von rund 1,2 Mio. € oder 1,0% vom Umsatz deutlich nicht erreicht haben.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere gut ausgebildeten und fachlich kompetenten Mitarbeiter stellen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber unserer Konkurrenz dar. Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sehen wir daher mitarbeiterbezogene Kennzahlen, wie zum Beispiel Einstellungen, Abgänge, offene Stellen und erfolgte Schulungen an.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Elflein Unternehmensgruppe ist durch die starke Kundenorientierung und die bereits seit 2017 verbesserten Prozessabläufe in der Lage, zukünftig sehr gute Umsätze und Erträge zu generieren. Daher planen wir auch bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 mit einer Ausweitung der Umsatzerlöse um rund 7% im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr, falls die konjunkturellen Auswirkungen der Corona-, Halbleiter- und Ukrainekrise in diesem Zeitraum überwunden werden können.

Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deuten darauf hin, dass die Marktposition stetig gefestigt und ausgebaut werden kann. Die hohe Auslastung der Elflein Unternehmensgruppe ist auf absehbare Zeit gegeben, die Beschäftigungslage ist somit als sehr gut zu bezeichnen.

Die wirtschaftliche Lage der Elflein Unternehmensgruppe ist aus heutiger Sicht - auch ausweislich der Entwicklung im neuen Geschäftsjahr und der Unternehmensplanungen bis zum 31.12.2022 unverändert gut und stabil. Im laufenden Geschäftsjahr 2022 planen wir daher mit einem Konzernjahresüberschuss von rund 0,1 Mio. €. Der Konzern ist in den ersten Monaten, aufgrund der unvorhersehbaren Auseinandersetzungen in der Ukraine schlechter in das Jahr gestartet als geplant. Jedoch konnten wir mittlerweile rund 99% der Lieferpreise, der neuen Situation anpassen. Die Ergebnisprognose für 2022 und die Aussagen zu den Umsatzausweitungen verstehen sich vorbehaltlich der nicht abschließend quantifizierbaren Effekte aus den anhaltenden Auswirkungen des Coronavirus, des Halbleitermangels in der Automobilindustrie, des Ukrainekonfliktes sowie möglichen Arbeitskampfmaßnahmen.

Die Steigerung des Gewinns hängt dabei davon ab, ob das anhaltend hohe Bestandsgeschäft, sowie geplante Neukundenprojekte, vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels kosteneffizient, qualitativ hochwertig und ohne gravierende Sonderkosten abgewickelt werden können.

C. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Makroökonomische und branchenspezifische Rahmenbedingungen beeinflussen maßgeblich unseren Geschäftserfolg. Daher verfolgen wir aufmerksam die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Regionen, derzeit vor allem die möglichen Auswirkungen der weltweiten Handelspolitik, die möglichen Folgen des Austritts Großbritanniens aus der EU, die weiteren Auswirkungen des Coronavirus, den Einfluss des Ukrainekonfliktes sowie den Einschränkungen durch mangelnde Halbleiterlieferungen. Wir haben hierfür themenbezogene Arbeitsgruppen eingerichtet und sind insbesondere auf die genannten Auswirkungen bestmöglich vorbereitet. Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Krise haben zum Ende des Jahres 2021 bereits zu einem merklichen Anstieg der Kraftstoffpreise geführt. Diese anhaltende Lage kann dazu beitragen, dass sich die Konjunktur nicht wie erwartet erholt und somit die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Konditionen für die Geldbeschaffung und den Wareneinkauf sehr ungünstig beeinflusst werden. Daraus könnten für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Wettbewerbsrisiken

Das Marktumfeld in der Logistikbranche ist durch eine Vielzahl von Anbietern mit nur geringen Marktanteilen gekennzeichnet. Dies führt zu einer hohen Wettbewerbsintensität, der durch Größen- und Effizienzvorteile begegnet werden kann.

Der Eintritt neuer Wettbewerber, insbesondere aus Ländern mit niedrigeren Lohn- und sonstigen Kostenniveaus, kann zu einem Risiko führen, die eigenen Leistungen nicht mehr kostendeckend anbieten zu können. Dies wird durch die intensiveren Kontrollen der Überwachungsbehörden im Straßengüterverkehr entgegengewirkt.

Unsere Investitionen in einen eigenen Fuhrpark, die ressourcenschonende Ausrichtung aller Geschäftsprozesse sowie unser konsequentes Management der Kundenbeziehungen verschaffen uns dabei einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Kundenrisiken

Kundenabhängigkeiten sind ein ständiges Risiko für einen Anbieter von Transport- und Logistikdienstleistungen. Insbesondere bei einfachen Dienstleistungen ist eine kurzfristige Ersetzbarkeit für den Kunden gegeben. Bedingt durch die Kunden- und Auftragsstruktur, die eine mittel- und langfristige vertragliche Bindung für einzelne Dienstleistungen beinhaltet, sieht sich die Elflein Unternehmensgruppe dem Risiko bei Neuausschreibungen auslaufender Kundenverträge ausgesetzt.

Dieses Risiko wird zunächst durch eine Vielzahl unabhängiger Einzelprojekte mit unterschiedlichen Restlaufzeiten deutlich reduziert. Die Akquise weiterer Kunden und deren Entwicklung zu Stammkunden führen zu einer weiteren Risikoreduzierung.

Bei Neukundenprojekten kann es zu zusätzlichen Risiken durch erhöhte Aufwendungen in der Anlaufphase kommen. Diesem Risiko begegnen wir durch detaillierte Prozessplanungen.

Beschaffungsrisiken

Für einen Teil der erbrachten Leistungen werden Subunternehmer eingesetzt deren Nichtverfügbarkeit oder Verteuerung zu höheren Bezugspreisen führen kann, die nicht zeitadäquat an die Kunden weitergegeben werden können. Diesem Risiko begegnet die Elflein Unternehmensgruppe durch einen hohen und wachsenden Anteil an langfristigen Verträgen mit den Transportpartnern.

Erhebliche Kostenveränderungen waren in der Vergangenheit die gestiegenen Personalkosten aufgrund der angespannten Situation am Fahrermarkt in Deutschland und Tschechien. Diese Situation wird sich in den kommenden Jahren nicht signifikant verbessern, wobei wir durch geeignete Maßnahmen versuchen, die notwendigen Fahrer im In- und Ausland einzustellen. Aus der eingeschränkten Fahrerverfügbarkeit resultieren hinsichtlich der Fahrzeugauslastung und der Leistungserbringung Risiken. Weitere Aktivitäten konzentrieren sich auf die Implementierung neuer Konzepte zur Mitarbeiterzufriedenheit und dem Ausbau des Recruiting-Netzwerks.

Des Weiteren besteht ein kontinuierlicher Bedarf für qualifiziertes Fachpersonal in der Disposition und in der Administration, der aktuell nicht vollständig gedeckt werden kann. Dem Risiko soll dadurch begegnet werden, dass sich die Gesellschaft als attraktiver Arbeitgeber positioniert.

Ertragsrisiken können sich ergeben, wenn es zu einem weiteren Anstieg des Einkaufspreises für Diesel kommt. Diesem Risiko wird in den Rahmenverträgen mit einer Laufzeit von einem Jahr und länger überwiegend durch die Vereinbarung von Frachtpreisgleitklauseln in Abhängigkeit von der Dieselpreisindex-Entwicklung Rechnung getragen und so seine Auswirkung begrenzt.

Rechtliche, IT- und sonstige Risiken

Das Risiko operativer Schäden und Qualitätsmängel wird durch ein anerkanntes und zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem und umfangreiche interne Kontrollmaßnahmen gemindert.

Die konsequente Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften mindert das Schadenpotential für Personen, Werte und Umwelt. In sicherheitskritischen Bereichen verfügt die Gruppe über Notfallpläne.

Die Sicherheit der IT-Landschaft wird durch eigene Fachkräfte gewährleistet.

Unternehmensspezielle Risiken

Kundenseitig sind keine Ausfallrisiken erkennbar, Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Ein Debitorenmanagementsystem lässt frühzeitig Risiken erkennen, Neukunden werden vor der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen überprüft.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt über Lieferantenkredite und nötigenfalls über gestellte Kontokorrentlinien verschiedener Banken. Investitionen werden über Banken und andere Finanzierungsgesellschaften finanziert. In diesem Bereich bestehen langjährige und belastbare Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl von Anbietern. Die weitere Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist aber von der weiteren Unterstützung unserer Finanzierungspartner abhängig.

Risiken für die Elflein Unternehmensgruppe, die über das allgemeine Risiko einer unternehmerischen Tätigkeit hinausgehen, können wir derzeit nicht erkennen. Übernommene Verpflichtungen gleich welcher Rechtsnatur werden wir erfüllen können.

Risikomanagementsvstem

Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs- und Kontrollsystems und umfasst den gesamten Konzern. Ziel ist die frühzeitige Identifikation und Bewertung von Risiken, die eine Gefährdung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bedeuten können.

Aufgrund unseres Risikomanagementsystems haben wir im März 2020 frühzeitig die aufkommenden Risiken aus der Corona Pandemie analysiert und daraus ein umfangreiches Maßnahmenpaket entwickelt, welches bis zum Aufstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses weitgehend umgesetzt worden ist.

Chancen

Durch die permanente Investition in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, wollen wir unseren hohen Qualitätsansprüchen im Sinne unserer Kundenaufträge gerecht werden.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch den zunehmenden Preisdruck osteuropäischer Anbieter in unserer Branche, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Prognosebericht

Die Konjunktur im Transport- und Logistikbereich wird auch im Jahr 2022 weiterhin stark durch die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus, den Folgen der Mangelversorgung mit Halbleitern sowie des Ukrainekonflikts beeinflusst sein. Wir rechnen im Jahr 2022 mit einer leichten Erholung der Auslastung der Logistikbranche im Vergleich zum Jahr 2021.

Auch 2022 ist der demographische Wandel, in Verbindung mit dem weiter zunehmenden Fachkräftemangel, nach wie vor die größte Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Insbesondere im Bereich der Berufskraftfahrer müssen die richtigen Mitarbeiter für den richtigen Einsatz gefunden werden. Die Konsequenz daraus ist ein weiterhin steigendes Lohnniveau. Diesem wird die Elflein Unternehmensgruppe auch in der Zukunft mit der Fokussierung auf Prozessoptimierungen und Preisverhandlungen mit Kunden begegnen.

Unsere Kunden und Ihre Bedürfnisse stehen im Fokus unserer Geschäftsausrichtung. Das gemeinsame und partnerschaftliche Aufzeigen und Umsetzen von Problemlösungen, verbunden mit unserer hohen Qualitätsorientierung, haben uns zu einem verlässlichen und anerkannten Partner von Topkunden aus den Bereichen Automotive, Food und Papier werden lassen. Die auch ökologisch nachhaltige Ausrichtung der Elflein Unternehmensgruppe verschafft uns zusätzliche Wettbewerbsvorteile in einem umkämpften Wettbewerbsumfeld.

Die Planungen beruhen auf Annahmen und Erfahrungswerten und sind somit mit Unsicherheiten behaftet. Insofern kann es zu Abweichungen zwischen den Plan- und Ist-Ergebnissen kommen, woraus sich Chancen und Risiken ergeben können. Dieser Hinweis gewinnt aktuell aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie, des nach wie vor anhaltenden Engpasses an Halbleitern und den Auseinandersetzungen in der Ukraine eine besondere Bedeutung. Die Planung für 2022 wurde auf der Basis der normalen bisherigen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft vorgenommen und im November 2021 von der Geschäftsführung beschlossen.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir eine Expansion der Geschäftstätigkeit. Das Umsatzniveau wird voraussichtlich den Wert von 2021 um 7% überschreiten. Diese Entwicklung wird durch Preisanpassungen und gestiegenen Dieselpreisanpassungen gestützt. Eine Vielzahl von neuen Kundenprojekten wird auch in 2022 und 2023 Anlaufkosten verursachen, trotzdem planen wir in Anbetracht der reduzierten Kostenstrukturen, ein positives Jahresergebnis. Das erste Quartal unterstützen diese Planung. Eine Anpassung der Transportpreise im 1. Halbjahr 2022 konnte bei 90% unserer Kunden erfolgreich abgeschlossen werden. Aufgrund unserer Auftragslage sowie der getroffenen Maßnahmen sehen wir dem Jahr 2022 trotz der anhaltenden Corona Auswirkungen, dem Halbleitermangel und der Ukrainekrise optimistisch entgegen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Muttergesellschaft und der gesamten Elflein Unternehmensgruppe gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die weitere finanzielle Unterstützung unserer Finanzierungspartner setzen wir dabei voraus. Zudem werden wir im Hinblick auf den weiteren Wachstumskurs der Elflein Unternehmensgruppe und in Bezug auf die Verbesserung der Finanzierungstruktur weitere Möglichkeiten der Fremdfinanzierung in Betracht ziehen.

Ausgehend von diesen Rahmenbedingungen erwarten wir eine weitere positive Entwicklung des Konzerns und eine weitere Ausweitung des Geschäftsvolumens durch die konjunkturelle Erholung sowie durch neue Transport- und Logistikprojekte, so dass in den Jahren 2022 und 2023 eine Steigerung des EBIT angestrebt wird. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2022 der Elflein Unternehmensgruppe wird weiterhin durch die Corona Pandemie, dem Mangel an Halbleitern, dem Versorgungsmangel aufgrund des Ukrainekonflikts sowie kurzfristigen Arbeitskampfmaßnahmen beeinflusst werden. Das genaue Ausmaß lässt sich allerdings zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass aufgrund der Struktur sowie der Chancen und Risiken, der zukünftige Fortbestand und die Arbeitsweise der Elflein Unternehmensgruppe nicht gefährdet sind.

 

Bamberg, den 27. Mai 2022

Die Geschäftsführung

Rüdiger Elflein

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elflein Holding GmbH, Bamberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Unternehmensgruppe Elflein Holding GmbH, Bamberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Unternehmensgruppe Elflein Holding GmbH, Bamberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungs-informationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 08. Juli 2022

AGP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Pia Brück, Wirtschaftsprüferin

Harald Gallus, Wirtschaftsprüfer

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