Franz Kiel GmbH
Selbe AdresseHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KIEL Industrial Services AGNördlingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017I. Grundlagen, Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Die KIEL Industrial Services AG zählt zu den führenden bundesweit tätigen Unternehmensgruppen im Bereich des Industrieservice. Der Konzern konnte in den vergangenen Jahren seine Marktposition festigen und wird diese auch im Verlauf des Geschäftsjahres 2018 in Folge einer sehr guten Auftragslage in den Geschäftsbereichen Engineering, Maintenance, Turnaround und Project weiter ausbauen können. Die Auftragslage entwickelt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr und im aktuellen Geschäftsjahr gut. Der Auftragsbestand des Konzerns beziffert sich unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Laufzeiten der vertraglichen Werkrahmenvereinbarungen, insbesondere im Geschäftsfeld Maintenance, auf zurzeit 960 Mio. €. Der Wettbewerb ist weiterhin von Konzentrationsprozessen geprägt. Ziele und Strategien Im Bereich der Maintenance erwarten die Kunden der KIEL Industrial Services AG - namhafte Konzernunternehmen der chemischen, petrochemischen, der pharmazeutischen Industrie, der Nahrungsmittelindustrie sowie Raffinerie und Kraftwerksbetreiber - ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit, Qualität, Termintreue und Flexibilität bei der Abwicklung ihrer Aufträge. Diesen Ansprüchen werden Management und Mitarbeiter in vollem Umfang gerecht. Bei Projektaufträgen geht der Trend weiterhin zu gewerkübergreifenden Vergaben von Aufträgen, die zunehmend auch Engineeringleistungen, Materialbeistellungen sowie die Koordination von Baunebengewerken umfassen. Dieser Entwicklung tragen die unterschiedlichen Unternehmen des Konzerns mit dem Angebot ihres Leistungsspektrums, beginnend bei der Planung, der Materialbeschaffung über die Fertigung von Rohrleitungen und Komponenten, der Montage von Rohrleitungen und der koordinierten Abwicklung von Gerüstbau, Behälter- u. Stahlbau, Isolierung und Anstrich Rechnung. Für diese Abteilung wurde eine Projektabwicklungs- u. Controllingsoftware in den vergangenen Jahren eingeführt, die ein budgetiertes Controlling für alle Projektaufträge ermöglicht. Alle Projekte der Unternehmensgruppe werden zentral in Wesseling mit dieser Software gesteuert. Zur Abwicklung von Projektaufträgen hat die Kiel Montagebau GmbH in den vergangenen Jahren eine Managementstruktur aufgebaut, die mit einer Personalstärke von 375 Mitarbeitern bundesweit und in den Beneluxländern Projektaufträge abwickelt. Darüber hinaus hat die Kiel Montagebau GmbH in den vergangenen Geschäftsjahren innerhalb der Unternehmensorganisation eine Turnaround Organisation mit 500 Mitarbeitern etabliert, die bundesweit und in den Beneluxländern Turnarounds abwickelt. Dieses Geschäftsmodell wird durch die Kiel TA Concept GmbH begleitet, die im Bereich der Turnaroundplanung entweder im Kundenauftrag plant oder gemeinsam mit Kiel Montagebau GmbH die Planung und Ausführung von Turnarounds am Markt anbietet. Für diese Abteilung wurde in den vergangenen Jahren eine Turnaroundabwicklungs- u. Controllingsoftware eingeführt, die ein budgetiertes Controlling für alle Turnaround Aufträge ermöglicht. Alle Turnarounds der Unternehmensgruppe werden zentral in Wesseling mit dieser Software gesteuert. Darüber hinaus werden Investitionen in die Geschäftsbereiche Stillstände und Projekte in einer Größenordnung von erneut 1,6 Mio. € getätigt. Die Preissituation bleibt trotz einer kontinuierlich geringer werdenden Wettbewerbsstruktur angespannt. Sowohl der Auftragsbestand als auch die Kundenstruktur der KIEL Industrial Services AG zeigen, dass die Fokussierung auf Kunden im Bereich der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie, Raffinerie- und Kraftwerksbetreibern sowie der Nahrungsmittelindustrie auch in 2017 erfolgreich weiter fortgesetzt wird. Zu den großen, anspruchsvollen Kunden im Bereich der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie zählen Auftraggeber wie Bayer, Covestro, Saltigo, Currenta, Lanxess, BASF SE, BASF Personal Care and Nutrition, BASF Coatings, BASF Pigment, DOW Chemicals, Solvay Chemicals, Inovyn, Ineos und andere. Die wesentlichen Kunden im Raffineriegeschäft sind Shell Deutschland Oil Wes-seling/Godorf, Raffinerie Heide und die Holborn Europa Raffinerie. Am Standort Raffinerie Heide ist die Kiel Montagebau GmbH als Generalunternehmer vertraglich bis 2022 gebunden. Zu den Kunden im Bereich des Kraftwerksbaus zählt im wesentlichen RWE. Seit 2010 ist die Kiel Montagebau GmbH unverändert "strategischer Lieferant" des RWE Konzerneinkaufs für den Beschaffungsbereich "Utilityeinkauf Upstream". Im Jahr 2017 hat die Kiel Montagebau GmbH KTA- Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen und ist damit auch für den AKW Rückbau zugelassen. Die Anzahl der Arbeitnehmer ist auch im Jahr 2017 im Zuge des weiteren Aufbaus qualifizierter Mitarbeiter und Overheadstrukturen analog zu den Entwicklungen in den Vorjahren weiter angestiegen. Die langfristige Bindung von qualifiziertem Overhead-Personal an die jeweiligen Unternehmen und damit an den Konzern wurde auch im abgelaufenen Jahr 2017 seitens der Geschäftsführung und des Vorstands zur Stärkung der Marktpositionen weiter forciert. Darüber hinaus bildet der Konzern Anlagenmechatroniker in einer Schnittstelle zu diversen Kundenstrukturen aus. Derzeit sind im Konzern insbesondere bei der Kiel Montagebau GmbH insgesamt 33 Auszubildende unter Vertrag. Bei Trauner Anlagen + Montagebau GmbH stehen weitere 16 Auszubildende in einem Ausbildungsverhältnis. Die Kiel Montagebau GmbH war im laufenden Geschäftsjahr Aussteller bei mehreren Safety Messen im vorgenannten Kundenkreis. Im Bereich der Beschaffung wurden zusätzliche Rahmenverträge für die Belieferung mit Werkzeug, Maschinen, Geräten, Gasen, Schweißzusatzwerkstoffen, sowie Personalgestellung zu langfristig verbindlichen Konditionen abgeschlossen, die für alle Unternehmen des Konzerns genutzt werden. Im Rahmen eines Kosteneinsparungsprogramms stellen wir alle Bezugsquellen unter eine kritische Beobachtung. Momentan wird das Versicherungspaket auf Optimierungspotenzial überprüft und bei Bedarf umgesetzt. Die Investitionen in das Sachanlagevermögens sind im Jahr 2017 um 36 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Insgesamt wurden Investitionen in Sachanlagen in einer Größenordnung von 2,3 Mio. € getätigt. Weitere zielgerichtete Investitionen zur Stärkung der Marktposition wurden im Berichtsjahr verabschiedet. Die Anzahl und die Höhe der Leasing-Verpflichtungen stiegen im Verlauf des Geschäftsjahres entsprechend der Geschäftsentwicklung an. Unsere Präsenz bei Großkunden in Süddeutschland, wie Wacker Chemie, Südzucker, MAN, EON, MD Papier und weitere, konnte im Geschäftsjahr 2017 weiter gestärkt werden. II. Ertrags- Vermögens- und Finanzlage des Konzerns (Wirtschaftsbericht) Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr schließt mit einem Umsatz der KIEL Industriel Services AG Konzern von 162 Mio. €. Der Konzernjahresüberschuss verbessert sich trotz gestiegener Struktur- und Beratungskosten auf 3,7 Mio. €. Die Kiel Montagebau GmbH trägt mit einem Ergebnis von 3,8 Mio. € und einer Rendite von ca. 2,7 % den wesentlichen Ergebnisanteil hieran. Aufgrund des erneut gestiegenen Anteils an eigenem Personal verändert sich der Personalaufwand von 65,4 Mio. € auf 68,8 Mio. €. Adäquat zu den gestiegenen Umsatzerlösen sowie den Personalkosten erhöhen sich auch Material und beigestellte Leistungen einschließlich Fremdpersonalaufwand von 71,9 Mio. € auf 79,2 Mio. €. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 verbessert sich damit der Rohertrag des Konzerns gegenüber dem Vorjahr von 84,3 Mio. € auf 93,2 Mio. €. Ertragslage Die Betrachtung der Erfolgsrechnungen des Geschäftsjahres 2017 ergibt für die Unternehmen der KIEL Industrial Services AG folgendes Bild der Ertragslage: Mit einer Gesamtleistung von 172,4 Mio. € wird im Jahr 2017 ein Betriebsergebnis von 7,1 Mio. € erzielt. Im Berichtszeitraum verbleibt damit vor Steuern deutlich über dem Niveau des Vorjahres ein Jahresergebnis in Höhe von 4,8 Mio. €. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe steigen im Berichtsjahr auf 15,0 Mio. €. Die Aufwendungen für bezogenen Leistungen des Konzerns steigen im Jahr 2017 mit 2,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert (61,8 Mio. €) leicht an. Der Personalaufwand steigt im Berichtszeitraum aufgrund der kundenseitig geforderten Entwicklung zu einem höheren Anteil eigenem Personals wiederum auf 68,8 Mio. € an. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgen mit 2,3 Mio. € plangemäß. Die wesentlichen Zugänge erfolgen im Wesentlichen im Bereich der Sachanlagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 auf 15,0 Mio. €. Finanzlage Die Kreditlinien des Konzerns beziehen sich im Berichtszeitraum für den operativen Bereich weiterhin auf kurzfristiges Fremdkapital. Hinsichtlich der Finanzlage ist anzumerken, dass der Konzern in seiner nach den Regelungen des DRS 21 aufgestellten Kapitalflussrechnung im Berichtszeitraum einen positiven operativen Cashflow von 1,2 Mio. € ausweisen kann. Bei Nettoauszahlungen für Investitionstätigkeit von 2,8 Mio. € ( Vorjahr 1,9 Mio. € ) und Nettoauszahlungen für die Finanzierungstätigkeit von 2,7 Mio. € ( Vorjahr 3,7 Mio. € ) ergibt sich aufgrund des Leistungsanstieges sowie aufgrund veränderter Durchlaufzeiten ein Anstieg des Umlaufvermögens und ein Cash-Flow von -4,2 Mio. €. Aufgrund der Entwicklung des Konzerns wurden die operativen Kreditlinien im abgelaufenen Geschäftsjahr der oben genannten Entwicklung Rechnung tragend leicht angepasst. Die Zinsaufwendungen des Konzerns steigen im Berichtszeitraum 2017 aufgrund der Leistungsausweitung auf 2,4 Mio. € an. Vermögenslage Aus dem Abgleich der Bilanzpositionen des Berichtsjahres ergeben sich somit für die KIEL Industrial Services AG nachfolgend aufgeführte Veränderungen der Vermögenslage: Die Bilanzsumme des Konzerns erhöht sich analog zur Leistungsentwicklung im Jahr 2017 auf eine Bilanzsumme von 86,6 Mio. €. Die Eigenkapitalquote der KIEL Industrial Services-Gruppe erhöht sich - trotz Anstieg der Bilanzsumme - im abgelaufenen Geschäftsjahr um weitere 1,5 Prozentpunkte von 18,8 % auf eine Quote von aktuellen 20,3 %. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 2,6 Mio. € betreffen wie in Vorjahren überwiegend Ersatzinvestitionen. Die Forderungen aus Lieferung u. Leistung verbleiben im Berichtszeitraum trotz einer Ausweitung des Umsatzes mit 33,1 Mio. € auf dem Niveau der Vorjahre. Das Eigenkapital des Konzerns steigt hierbei zum Stichtag 31.12.2017 mit einer Eigenkapitalsumme von 17,5 Mio. € um den erwirtschafteten Ergebnisanteil. Unter Berücksichtigung der ausgereichten Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1,4 Mio. € und der längerfristigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr ist das Anlagevermögen des Konzerns zum Stichtag 31.12.2017 vollständig durch Eigenkapital bzw. längerfristiges Fremdkapital gedeckt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 vergleichbar gut wie im Vorjahr entwickelt hat. Bei einem weiterhin sehr guten Auftragsbestand kann die KIEL Industrial Services-Gruppe im Berichtszeitraum getragen von der weiterhin positiven Entwicklung bei der Kiel Montagebau GmbH und den anderen vorgenannten Tochterfirmen gegenüber dem Vorjahr wiederum eine Verbesserung des Eigenkapitals ausweisen. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtleistung des Konzerns liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 172 Mio. € und steigt somit um 10,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis steigt von 33,3 Mio. € im Vorjahr auf 7,1 Mio. € im Berichtsjahr an. Die Ertragskraft bleibt mit 2,1 % aufgrund des Leistungsanstieges wiederum auf Vorjahresniveau und beträgt absolut 3,7 Mio. €. Der Umsatz des Konzerns setzt sich für die Kunden Bereiche Chemie, Petrochemie, Kraftwerke sowie Pharma & Food wie folgt zusammen: Der Umsatzanteil Chemie liegt bei 79,6 Mio. € von 162,3 Mio. € Gesamtumsatz. Der Anteil Petrochemie & Raffinerien beträgt 38,9 Mio. €. Der Kraftwerksumsatz des Konzerns beläuft sich auf 29,2 Mio. € und im Bereich Pharma & Food werden im Berichtsjahr weitere 12,9 Mio. € Umsatz realisiert. Die restlichen 1,7 Mio. € Umsatz entfallen auf den Bereich Sonstiges. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Mitarbeiter unterschiedlicher Hierarchieebenen zu Aus- u. Weiterbildungsmaßnahmen mit den Themeninhalten Wertschöpfungsmanagement, Informations-Management, Claim-Management, Qualitäts-Management und Arbeitssicherheit entsandt, um dem Anspruch, zu den führenden Unternehmen des Industrieservices in Deutschland zu zählen, weiterhin gerecht zu bleiben. Das Qualitäts- u. Sicherheitsmanagementsystem des Konzerns kann als vorbildlich bezeichnet werden. Auch im aktuell abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 wurde der Bereich QSGU von Kunden erneut mehrfach umfangreich gewürdigt. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Aussichten / weitere Entwicklung des Konzerns (Prognosebericht) Der Konzern hat zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes für das Jahr 2018 per Monat 03 eine Betriebsleistung von wiederum 38 Mio. € und ein Ergebnis von 1,2 Mio. € vor Steuern realisiert. Die Planzahlen für Umsatz und Leistungen des Jahres 2018 werden nach aktuellem Stand erfüllt, für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 wird aufgrund der aktuellen Markt- und Auftragslage mit deutlich besseren Ergebnissen auf dem Niveau guter Vorjahre gerechnet. Die zur Planerreichung für die nächsten Geschäftsjahre (2019 bis 2020) erforderlichen Rahmenverträge sind zum Teil mit einer Laufzeit bis 2022 vertraglich vereinbart, so dass die angestrebten Umsatz- und Ergebnisziele des Konzerns aus heutiger Sicht auch in den nächsten Jahren realistisch erreicht werden können. Der über Rahmenverträge festgeschriebene Auftragsbestand der KIEL Industrial Services-Gruppe liegt derzeit bei ca. 960 Mio. €. Es bestehen gute Aussichten, diesen Auftragsbestand bis zum Ende des Geschäftsjahres auf über 995 Mio. € zu entwickeln. Für das Jahr 2018 wird ein Konzernjahresüberschuss von 3,7 Mio. € entsprechend einer Rendite von 2,1 % erwartet, die sich im Geschäftsjahr 2019 dann auf eine Rendite von über 2,3 % entwickeln sollte. Insgesamt wird sich der Rohertrag weiterhin aufgrund gestiegener Deckungsbeiträge innerhalb der Kundenstrukturen weiter erhöhen. Grundsätzlich verfolgt der Vorstand der KIEL Industrial Services AG auch für die Zukunft eine Konzentration des Geschäftes auf Basis langfristig abgeschlossener Rahmenverträge und damit auf die Instandhaltung und hieraus erwachsende Project- und Turnaround Aufträge als Kerngeschäft des Konzerns. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Konzerns Der Margendruck im Markt bleibt erhalten, auch im laufenden Jahr 2018 werden in allen Unternehmen des Konzerns interne Anpassungen von Synergien, strukturelle Verbesserungen und Personalkosteneinsparungen realisiert und eine Kompensation notwendiger Preisanpassungen vorgenommen. Als wesentliche Neuerung haben wir mit der Einführung von LucaNet inzwischen ein Konsolidierungstool, das Berichtswesen und Abschlusserstellung nachhaltig beschleunigen wird, eingeführt. Eine Herausforderung für die Zukunft ist der Bedarf an qualifizierten Facharbeitern, der in den kommenden Jahren weiterhin als Engpass zu bewerten ist. Der Konzern hat in den letzten Jahren die betriebliche Gesamtleistung erheblich gesteigert. Da sich das Zahlungsziel der Kunden weiterhin sukzessive verändert, führt dies weiterhin zu einem erheblichen Vorfinanzierungsbedarf. Durch die angestrebte Umsatzausweitung der operativen Gesellschaften erwartet der Vorstand in den Folgejahren eine Verbesserung der Ergebnissituation und damit einhergehend eine kontinuierliche Verbesserung der Eigenkapital-Ausstattung des Konzerns. Die fortgesetzte Verbesserung der Finanzierungsstruktur des Konzerns ist fester Bestandteil der mittel- und längerfristigen Planung des Vorstands. Zur Absicherung von Zinsrisiken verwendet der Konzern bei Bedarf Zinssicherungsgeschäfte. Für das Geschäftsjahr 2018 wird mit Linienanpassungen sowie deutlichen Verbesserungen in der Finanzierungsstruktur gerechnet. Die Bestimmungen der Kreditverträge werden eingehalten.
Nördlingen, den 01. Juni 2018 Der Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017
Anhang zum Konzernabschluss der KIEL Industrial Services AG für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der KIEL Industrial Services AG wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches erstellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Ausweisänderungen zum Vorjahr ergeben sich keine. Das Mutterunternehmen mit Sitz in Nördlingen wird beim Amtsgericht Augsburg unter der Registernummer HRB 22623 geführt. Konsolidierungskreis Zum Konsolidierungskreis (Vollkonsolidierung) gehören folgende Unternehmen:
Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der Tochterunternehmen Kiel Montagebau GmbH, IPS INDUSTRIE PERSONAL SERVICE GmbH, IPS Industrial Pipe Systems GmbH, Zwingmann GmbH, Kiel-Unic Energieanlagen GmbH, Kiel Liegenschafts Verwaltungs GmbH, Sächsische Hochdruck Montagen GmbH, Trauner Rohrleitungsbau GmbH, Trauner Anlagen- und Montagebau GmbH, Kiel Montagebouw BV, Kiel Engineering GmbH, Kiplan Süd GmbH und Kiplan Nord GmbH wurden in den Konzernabschluss nach den geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. So erfolgte die Kapitalkonsolidierung entsprechend § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB zum Stichtag des Erwerbs der Anteile bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Sich aus Konsolidierungsvorgängen ergebende Geschäfts- und Firmenwerte von T€ 1.687 sind im Jahr 2017 planmäßig mit T€ 117 abgeschrieben worden und stehen am 31.12.2017 mit T€ 1.310 zu Buche. Alle zwischen den zu konsolidierenden Unternehmen existierenden Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge wurden eliminiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Transaktionen wurden eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Die c-projects GmbH mit Sitz in Ulm, an der die Kiel Industrial Services AG 25,0 % der Anteile hält, wird gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie aus Sicht des Konzerns für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. Die ABT Asphalt- und Bitumen Technik GmbH, Ulm an der die c-projects GmbH 49,0 % und die Kiel Montagebau GmbH 51,0 % der Anteile hält, wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie aus Sicht des Konzerns für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ebenfalls von untergeordneter Bedeutung ist. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Geschäfts- und Firmenwerte, die nicht aus Konsolidierungsvorgängen resultieren und aufgrund von Erwerbsvorgängen in den Jahresabschlüssen vor dem 1. Januar 2010 entstanden sind, werden unter Ausübung des Wahlrechtes des Art. 67 Abs. 8 EGHGB weiterhin über 15 Jahre abgeschrieben. Die in 2014 entstandenen Geschäfts- und Firmenwerte der Trauner Anlagen- und Montagebau GmbH sowie der Trauner Rohrleitungsbau GmbH werden wie die in 2016 entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte der Kiel-Unic Energieanlagen GmbH sowie der Kiel TA-Concept GmbH ebenfalls über 15 Jahre abgeschrieben. Grund dafür ist die Orientierung an den erwarteten Laufzeiten der Kunden- und Geschäftsbeziehungen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen - bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen - angesetzt. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten von € 150 bis € 1.000 werden in Anlehnung an das Steuerrecht in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Aus Wesentlichkeitsgründen wurde die Bilanzierung in die Handelsbilanz übernommen. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten ohne Fremdkapitalzinsen einbezogen. Lineare Abschreibungen orientieren sich an den für diese Branchen relevanten Abschreibungstabellen. Die Finanzanlagen (ohne Anteile an assoziierten Unternehmen) sind zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB, bilanziert. Das Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB wurde dabei beachtet. Die Bewertung der Roh-, Hiffs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt auf Basis der den einzelnen Baustellen direkt zurechenbaren Kosten. Für die einzelnen Baustellen wurden hierbei aus der Kostenrechnung individuelle Stundensätze abgeleitet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Anteile der Gemeinkosten sowie herstellungsbedingte Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und freiwillige Sozialleistungen wurden nicht berücksichtigt. Bei einzelnen Aufträgen wurde eine angemessene Wertberichtigung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten ausgewiesen und soweit erforderlich auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Erkennbare Einzelfallrisiken wurden durch Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall-, Zins- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag bilanziert. Für die Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Berechnung der latenten Steuern berücksichtigt neben den Effekten aus der Konsolidierung auch die Abweichungen der Handels- zur Steuerbilanz aus den Einzelabschlüssen. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie wurden gemäß (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB) mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 3,68 %. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden die künftigen Rentensteigerungen personenbezogen mit 2,0 % berücksichtigt bzw. personenbezogen nicht beaufschlagt. Im Rahmen des Übergangs auf die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes geänderten Bewertungsvorschriften zum 1. Januar 2010 wurde der Unterschiedsbetrag zwischen der auf diesem Zeitpunkt neubewerteten Pensionsrückstellung und der zum 31. Dezember 2009 bilanzierten Pensionsrückstellung ermittelt. Von dem Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, diesen Unterschiedsbetrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln, wurde Gebrauch gemacht. Der zum 31. Dezember 2017 nicht zurückgestellte Betrag (Unterschiedsbetrag) beträgt T€ 130,7. Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der letzten zehn Jahre und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre beträgt T€ 442,3. Soweit Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen dem Zugriff der Gläubiger entzogen sind, erfolgt eine Saldierung mit den korrespondierenden Pensionsrückstellungen. Insgesamt sind Pensionsrückstellungen von T€ 2.747 mit Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen von T€ 1.822,4 verrechnet. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen entsprechen den Zeitwerten. Bei den übrigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend berücksichtigt. Die Rückstellungen werden zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Gliederung und zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 78,6 (Vorjahr T€ 67,8) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Liquide Mittel Termingeldguthaben in Höhe von T€ 350,0 (Vorjahr T€ 513,5) sind im Rahmen der Bürgschaftsgestellung an Kreditinstitute abgetreten worden. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingestuft. Aktive Latente Steuern Aktive latente Steuern werden wie im Vorjahr mit den passiven latenten Steuern verrechnet. Bewertungsunterschiede werden mit einem Steuersatz von 30,0 % bewertet, der zum Zeitpunkt der Umkehreffekte zum Tragen kommt. Die aktiven und passiven latenten Steuern sind aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Die latenten Steuern haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert:
Eigenkapital Das Eigenkapital und dessen Entwicklung ist aus dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Das gezeichnete Kapital (= Grundkapital T€ 4.000) setzt sich aus 4.000.000 nennwertlosen Namensstückaktien zusammen. Von dem Eigenkapital ist ein Betrag von T€ 1.655 ausschüttungsgesperrt i.S.v. § 268 Abs. 8 HGB. Gewinnrücklagen Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der Verrechnung passivischer Unterschiedsbeträge im Rahmen der Aufstellung der Konzerneröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 sowie der Erfassung passivischer Unterschiedsbeträge aus dem erstmaligen Einbezug eines Tochterunternehmens sowie eines assoziierten Unternehmens zum 1. Januar 2011. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter Die im Rahmen der Vollkonsolidierung gebildeten Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter betreffen mit T€ 191,9 den Anteil der Minderheitengesellschafter am Eigenkapital des Teilkonzerns Kiel Engineering. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen von T€ 3.606,7 (Vorjahr T€ 3.426,4) beinhalten:
Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten bzw. Besicherungen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Übersicht:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zusätzlich zu oben genannten Sicherheiten T€ 1.900 durch Grundpfandrechte und T€ 400 durch Anteilsbesitz gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten - Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 6.144,5 (Vorjahr T€ 8.112,2) - Im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 202,4 (Vorjahr T€ 212,7) Passive latente Steuern Bewertungsunterschiede werden mit einem Steuersatz von 30,0 % bewertet, der zum Zeitpunkt der Umkehreffekte zum Tragen kommt. III. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Die Umsätze betreffen nahezu vollständig den Rohrleitungs- und Montagebau sowie damit zusammenhängende Industriereparaturen und Instandhaltung. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten folgende periodenfremde Erträge:
Personalaufwand Die in den sozialen Abgaben enthaltenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 185,7 (Vorjahr T€ 83,4). Finanzergebnis Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen betragen T€ 165,8 (Vorjahr T€ 85,7). T€ 55,7 sind dabei den Zinsänderungskosten für das Geschäftsjahr 2017 zuzuschreiben. Diese betreffen die Änderung des Rechnungszinses für die Bewertung des Erfüllungsbetrag im Vergleich zur Vorjahresbewertung. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten latente Steuererträge von T€ 44,3 (Vorjahr T€ 264,9). IV. Ergänzende Angaben KapitalflussrechnungDer Finanzmittelfond gemäß der Kapitalflussrechnung setzt sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten (ohne verpfändete Termingelder) sowie den Kontokorrentverbindlichkeiten bei Banken zusammen. Der Aufbau der Kapitalflussrechnung entspricht den Empfehlungen des Deutschen Standardisierungsrats und wird nach DRS 21 ausgestellt. Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Außerbilanzielle Geschäfte bestehen neben den Mietverbindlichkeiten in Form der dargestellten Leasingverbindlichkeiten. Die Vorteile der Leasingverträge bestehen in der zur Verfügung stehenden kurzfristigen Liquidität. Die Risiken liegen in der langfristigen Vertragsbindung. Das allgemeine Bestellobligo beläuft sich auf ca. T€ 690. Aus Gesellschafterverzichten mit Besserungsschein bestehen bedingt Verbindlichkeiten von T€ 1.000. Angaben zur Belegschaft In 2017 waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 1.130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 229 Angestellte. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente bestehen in Form eines abgeschlossenen Zinsswaps für ein Darlehen in Höhe von T€ 1.001,1 zur Absicherung von Zinsrisiken. Das Grund- und Sicherungsgeschäfts ist im Jahr 2021 fällig. Aufgrund der hier vorliegenden Bewertungseinheit, wird auf die Bildung einer Rückstellung für den Marktwert des Zinsswaps in Höhe von - T€ 116,1 verzichtet. Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB Buth & Hermanns Partnerschaft mbB Wirtschaftprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Wuppertal, berechnete als Abschlussprüfer der Gesellschaften des Kiel Konzerns in 2017 einen Gesamtbetrag von T€ 216,0, der sich wie folgt aufteilt:
Angaben zu Organen Der Vorstand der Konzernmutter KIEL Industrial Services AG setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Der Aufsichtsrat der Konzernmutter KIEL Industrial Services AG setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen insgesamt T€ 239,5. Befreiung von Tochterunternehmen von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften Die nachstehenden Konzernunternehmen stellen ihren Jahresabschluss aufgrund der Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB nicht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften auf:
V. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2017 bis zum Zeitpunkt der Konzernabschlusserstellung haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. VI. Angaben zum Konzernjahresergebnis Vom Konzernjahresergebnis in Höhe von T€ 3.668,1 entfällt ein Anteil von T€ 58,9 auf andere Gesellschafter, so dass ein um Minderheiten bereinigtes Jahresergebnis T€ 3.609,2 betragen würde. VII. Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens Die KIEL Industrial Services AG beendet das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von T€ 3.789,0. Ein Teil des Jahresüberschusses in Höhe von T€ 10,4 ist den Gewinnrücklagen zugeführt worden. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den verbleibenden Jahresüberschuss von T€ 3.778,6 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nördlingen, den 24. Mai 2018 Der Vorstand Der Konzernabschluss ist am 19. Juni 2018 gebilligt worden. Konzernabschluss 01.01. - 31.12.2017Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2017
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der KIEL Industrial Services AG, Nördlingen, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalfluss-rechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (I DW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der KIEL Industrial Services AG, Nördlingen, zum 31. Dezember 2017 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Wuppertal, den 1. Juni 2018 Buth
& Hermanns Partnerschaft mbB
gez. Michael Hermanns, Wirtschaftsprüfer gez. i.V. Jens Krummen, Wirtschaftsprüfer Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2017 (10. Geschäftsjahr)Der Aufsichtsrat der Kiel Industrial Services AG hat im Geschäftsjahr 2017 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Vorstand wurde regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung auf der Basis seiner umfassenden und zeitnahen Information über die jeweilige Geschäftssituation und Unternehmensentwicklung überwacht. Soweit dies für die effektive Überwachung erforderlich und zweckmäßig erschien, hat der Aufsichtsrat Einsicht in Bücher sowie sonstige Unterlagen der Gesellschaft genommen. Genehmigungspflichtige Geschäftsvorgänge wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat die nach § 90 Abs. 1 AktG vorgeschriebenen Berichte in den nach § 90 Abs. 2 AktG vorgegebenen Zeitabständen erstattet. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 4 Mal, d.h. einmal in jedem Quartal, getagt. Sitzungen des Wirtschaftsausschusses, dem neben der Vorsitzenden des Aufsichtsrates auch deren Stellvertreter angehört, haben monatlich stattgefunden. Die Sitzungen fanden regelmäßig mit dem Vorstand und gelegentlich mit den Wirtschaftsprüfern statt. Bei diesen Treffen wurden die Entwicklung des KIEL Industrial Services AG Konzerns und dessen strategische Ausrichtung für die nächsten 5 Jahre beraten. Für die die Bilanz feststellende Sitzung am 19. Juni 2018 lagen die Jahres- und Konzernabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte der Buth & Hermanns Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig vor. Der Vorstand und der verantwortliche Abschlussprüfer haben die Ergebnisse der Prüfung erläutert und standen für ergänzende Ausführungen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat sich mit dem Jahresabschluss der Kiel Industrial Services AG, dem Konzernabschluss sowie dem Konzernlagebericht und dem Konzern eingehend befasst und keine Einwendungen erhoben. Dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer haben wir uns angeschlossen und sowohl den vom Vorstand aufgestellten Jahres- als auch den Konzernabschluss gebilligt. Gemäß § 172 Abs. 1 S. 1 AktG ist der Jahresabschluss 2017 damit festgestellt. Der Bilanzgewinn der KIEL Industrial Services AG wird gemäß Beschluss vom 19. Juni 2018 auf neue Rechnung vorgetragen.
Wesseling, den 19. Juni 2018 Jutta Krüger, Vorsitzende des Aufsichtsrats |
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