Windpark Breitenbach GmbH

Höherweg 100, 40233 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 79974
Eingetragen
22.2.2017
Branche
Herstellung von TurbinenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Die Planung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Zischke
seit 22.2.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Windpark Breitenbach GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Windpark Breitenbach GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Windpark Breitenbach GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Windpark Breitenbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Überein-stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres-abschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteil

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des Entwurfs einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Abs. 5 Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschrif-ten und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Düsseldorf, 23. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael, Wirtschaftsprüfer

May, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 996.329,02 1.095.962
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.437.959,67 9.285.785
3. Geleistete Anzahlungen 47.790,00 46.540
9.482.078,69 10.428.287
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 253.229,36 647.254
2. Sonstige Vermögensgegenstände 246.067,91 219.777
499.297,27 867.031
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.052.256,43 2.004.300
3.551.553,70 2.871.331
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.533,44 22.155
13.062.165,83 13.321.773

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000
II. Kapitalrücklage 4.815.000,00 4.815.000
III. Verlustvortrag -300.733,32 -1.172.491
IV. Jahresüberschuss 345.358,42 871.758
4.884.625,10 4.539.267
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 98.646,00 0
2. Sonstige Rückstellungen 248.942,82 242.468
347.588,82 242.468
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.350.262,00 8.034.982
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 166.726,21 359.425
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 90.856,35 92.315
4. Sonstige Verbindlichkeiten 222.107,35 53.316
7.829.951,91 8.540.038
13.062.165,83 13.321.773

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.831.376,54 2.596.903
2. Sonstige betriebliche Erträge 384.440,96 2.018
2.215.817,50 2.598.921
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.023,92 15.757
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 433.926,84 264.968
4. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 947.457,96 947.458
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 198.419,69 318.197
1.604.828,41 1.546.380
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 166.984,67 180.783
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 890,26 (Vj. EUR 535,20)
166.984,67 180.783
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 98.646,00 0
8. Ergebnis nach Steuern 345.358,42 871.758
9. Jahresüberschuss 345.358,42 871.758

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

1.1 Gesellschaftsrechtliche Lage

Mit dem Gesellschaftsvertrag vom 20. Januar 2017 wurde die Windpark Breitenbach GmbH gegründet und unter HRB 79974 am 22. Februar 2017 in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen. Sie hat ihren Sitz in Düsseldorf. Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 wird von der alleinigen Gesellschafterin, Grünwerke GmbH, gehalten und ist voll eingezahlt.

Der Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.

1.2 Aufstellung des Jahresabschlusses und Gliederung

Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorgaben des Gesellschaftsvertrages nach den Bestimmungen des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB, für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Absatz 2 HGB gewählt.

Soweit für Pflichtangaben das Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang aufzuführen, sind diese Angaben grundsätzlich im Anhang dargestellt.

Aufgrund kaufmännischer Rundung kann es in den Summen zu Differenzen kommen.

1.3 Steuerliche Verhältnisse

Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft zwischen der Grünwerke GmbH, Düsseldorf, als Organträgerin, der Grünwerke Verwaltungs GmbH, Düsseldorf, und der Windpark Breitenbach GmbH.

1.4 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen und Zuschüsse, bewertet. Soweit eine Herstellung vorliegt, werden eigene Leistungen entsprechend § 255 Abs. 2 HGB einschließlich anteiliger notwendiger Gemeinkosten in den Wertansatz einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage werden zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2 Besondere Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

2.1 Die Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind in einem gesonderten Brutto-Anlagespiegel, "Entwicklung der ausweispflichtigen Posten des Anlagevermögens", in der Anlage zu diesem Abschnitt dargestellt.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
aus Stromeinspeisung 253,2 647,2
253,2 647,2
Sonstige Vermögensgegenstände
Sicherheitsleistungen 242,1 218,2
Geleistete Anzahlungen 4,0 1,6
246,1 219,8
499,3 867,0

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 242,1 (Vorjahr TEUR 218,2)

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Sicherheitsleistungen als Zahlungsgarantie für die Rückbauverpflichtung der Windkraftanlagen im Rahmen der Bundes-Immissionsschutzgesetz-Genehmigung sowie im Rahmen des Kreditvertrages enthalten.

2.3 Eigenkapital

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Gezeichnetes Kapital 25,0 25,0
Kapitalrücklage 4.815,0 4.815,0
Verlustvortrag -300,7 -1.172,5
Jahresüberschuss 345,4 871,8
4.884,6 4.539,3

2.4 Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuer 56,0 0,0
Körperschaftsteuer 40,4 0,0
Solidaritätszuschlag 2,2 0,0
98,6 0,0
Sonstige Rückstellungen
Rückstellung für Rückbauverpflichtung 172,2 142,6
Ausstehende Kreditorenrechnungen 69,5 93,2
Jahresabschluss, Veröffentlichung 7,2 6,7
248,9 242,5
347,6 242,5

Die Rückstellung für die Rückbauverpflichtung der Windkraftanlagen wurde unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen i. H. v. 8,6 % sowie laufzeitbedingten Zinssätzen gemäß den veröffentlichten Abzinsungssätzen der Dt. Bundesbank angesetzt.

2.5 Verbindlichkeiten

31.12.2023 31.12.2022
Gesamt Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit über ein Jahr davon über fünf Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.350,3 684,7 6.665,6 4.058,0 8.035,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 166,7 166,7 0,0 0,0 359,4
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 90,9 90,9 0,0 0,0 92,3
- aus Lieferungen und Leistungen (1,1) (1,1) (0,0) (0,0) (1,4)
- sonstige (89,8) (89,8) (0,0) (0,0) (90,9)
Sonstige Verbindlichkeiten 222,1 222,1 0,0 0,0 53,3
7.830,0 1.164,5 6.665,6 4.058,0 8.540,0

In den sonstigen Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 222,1 sind die zum 31.12.2023 fälligen Darlehensverbindlichkeiten aus Zinsen und Tilgung und die zum 31.12.2023 fällige Ansparung des Avals enthalten. Die Abbuchung der Bank erfolgte zum 02.01.2024.

3 Besondere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR TEUR
Stromverkauf 1.831,4 2.596,9
1.831,4 2.596,9

davon periodenfremd TEUR 5,5 (Vorjahr TEUR 40,6)

3.2 sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
TEUR TEUR
Versicherungsleistung 181,6 0,0
Entschädigungen im Rahmen der Verfügbarkeitsgarantie 180,6 0,0
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 8,3 0,6
Sonstige Erstattungen 13,9 1,4
384,4 2,0

davon periodenfremd TEUR 23,2 (Vorjahr TEUR 2,0)

3.3 Materialaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25,0 15,8
Aufwendungen für bezogene Leistungen 433,9 265,0
459,0 280,7

Die Position Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhaltet überwiegend Kosten für den Vollwartungsvertrag in Höhe von TEUR 262,9 die Risikoprämie aus Direktvermarktung i. H. v. 111,0 die technische Betriebsführung in Höhe von TEUR 15,6 und Reparaturen in Höhe von TEUR 44,4.

3.4 sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
TEUR TEUR
Pachten 113,4 147,3
Verwaltungskosten 31,1 45,1
Dienst- und Fremdleistungen für Demontagen 28,7 42,6
Dienst- und Fremdleistungen 7,4 12,5
Versicherungsbeiträge 6,2 6,2
Kosten für den Jahresabschluss 6,3 6,9
Übererlösabschöpfung/Strompreisbremse 0,0 53,3
Sonstige Dienstleistungen 1,0 1,0
Sonstige Aufwendungen 4,3 3,4
198,4 318,2

3.5 Zinsen

2023 2022
TEUR TEUR
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
aus Geschäften mit Kreditinstituten 161,3 175,2
aus Avalprovisionen 4,8 5,1
aus Zinsaufwand aus Aufzinsung von Rückstellungen 0,9 0,5
167,0 180,8

3.6 Steuern vom Einkommen und Ertrag

2023 2022
TEUR TEUR
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Gewerbesteuer 56,0 0,0
Körperschaftsteuer inkl. SolZ 42,7 0,0
98,6 0,0

4 Ergänzende Angaben

4.1 Risiken, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 und 3a HGB

Für die kaufmännischen Dienstleistungen und das technische Controlling besteht zwischen der Windpark Breitenbach GmbH und der Grünwerke GmbH ein gesonderter Dienstleistungsvertrag. Die Laufzeit beginnt mit Inbetriebnahme der letzten Windenergieanlage im Geschäftsjahr 2018. Die jährliche Verpflichtung beträgt TEUR 25,8.

Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Darlehensvertrag mit der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Düsseldorf, über TEUR 11.445,0 geschlossen. Für den Erwerb der Windenergieanlagen wurde ein Betrag i. H. v. TEUR 10.945,0 in 2 Tranchen bereitgestellt. Hieraus ergeben sich jährliche Tilgungsverpflichtungen bis 2027 i. H. v. TEUR 685,0 und im Anschluss i. H. v. TEUR 580,0 bis 2035. Weitere TEUR 500,0 wurden als kurzfristige Avallinie zur Verfügung gestellt.

Es bestehen Pachtverträge mit einer Laufzeit von 20 Jahren und einer jährlichen Zahlungsverpflichtung in Höhe von derzeit TEUR 94,1 zzgl. Preissteigerungen.

4.2 Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 i. V. m. § 267 Abs. 5 HGB

Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer.

4.3 Angaben zu den Organen der Gesellschaft gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Herr Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ralf Zischke, Kerpen, Geschäftsführer der Grünwerke GmbH, ist als Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Herr Zischke führt die Geschäftsführungstätigkeit der Grünwerke GmbH hauptberuflich aus.

Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.

4.4 Konzernzugehörigkeit gemäß § 285 Nr. 14 HGB

Die Gesellschaft wird in den IFRS-Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, über die EnBW-Konzernzugehörigkeit der Stadtwerke Düsseldorf AG einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

4.5 Abschlussprüferhonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB

Das im Geschäftsjahr 2023 im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 6,4.

4.6 Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses gemäß § 285 Nr. 34 HGB

Es ist geplant, den Jahresüberschuss 2023 mit den aufgelaufenen Verlustvorträgen zu verrechnen und den darüber hinaus gehenden Betrag auszuschütten.

4.7 Berichterstattung gemäß § 6b EnWG

Die Windpark Breitenbach GmbH führt gemäß § 6b EnWG ausschließlich Tätigkeiten im Rahmen ihrer Stromerzeugung aus Windkraftanlagen aus.

 

Düsseldorf, 31. März 2024

Windpark Breitenbach GmbH

Geschäftsführung

Zischke

Tag der Feststellung: 24.05.2024

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge davon aktivierte Fremdkapitalzinsen Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.594.126,42 0,00 0,00 0,00 0,00 1.594.126,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.549.558,84 0,00 0,00 0,00 0,00 13.549.558,84
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.540,00 1.250,00 0,00 0,00 0,00 47.790,00
15.190.225,26 1.250,00 0,00 0,00 0,00 15.191.475,26
15.190.225,26 1.250,00 0,00 0,00 0,00 15.191.475,26
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 498.164,50 99.632,90 0,00 0,00 597.797,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.263.774,11 847.825,06 0,00 0,00 5.111.599,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.761.938,61 947.457,96 0,00 0,00 5.709.396,57
4.761.938,61 947.457,96 0,00 0,00 5.709.396,57
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 996.329,02 1.096
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.437.959,67 9.286
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.790,00 47
9.482.078,69 10.429
9.482.078,69 10.429

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge davon aktivierte Fremdkapital-zinsen Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.497.167,54 0,00 0,00 0,00 0,00 2.497.167,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.692.045,82 0,00 0,00 42.548,90 0,00 14.649.496,92
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.540,00 1.250,00 0,00 0,00 0,00 47.790,00
17.235.753,36 1.250,00 0,00 42.548,90 0,00 17.194.454,46
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 602.668,14 131.062,10 0,00 0,00 733.730,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.628.532,35 732.276,90 12.557,98 0,00 4.348.251,27
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.231.200,49 863.339,00 12.557,98 0,00 5.081.981,51
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.763.437,30 1.894
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.301.245,65 11.064
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.790,00 47
12.112.472,95 13.005

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Geschäftsmodell

Die Windpark Breitenbach GmbH ("WPB") betreibt einen Windpark mit einer Gesamtleistung von 8,25 MW in Breitenbach am Herzberg in Hessen.

Die Gesellschaft ist eine 100 %-Tochtergesellschaft der Grünwerke GmbH.

Die Windpark Breitenbach GmbH verfolgt als Projektgesellschaft das Ziel, den Windpark mit drei Windenergieanlagen ("WEA") à 2,75 MW des Herstellers GE mit einer Nabenhöhe von 139 m und einem Rotordurchmesser von 120 m langfristig zu betreiben.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die Vermarktung der erzeugten Energie erfolgt unter den Rahmenbedingungen des EEG. Die EEG-Vergütung ist auf 20 Jahre zzgl. Inbetriebnahmejahr gesichert. Die erste Windenergieanlage wurde am 11. Dezember 2017, die zweite am 29. Dezember 2017, die letzte Anlage am 08. Januar 2018 in Betrieb genommen. Die Erlöse unterliegen witterungsbedingten Schwankungen.

Der erreichbare Energieertrag ist maßgeblich vom regionalen Windangebot des Anlagenstandorts abhängig. Die prognostizierten Erzeugungsmengen basieren auf einem langjährigen regionalen Durchschnitt des Windangebots (100 % - Niveau). Der in einem Geschäftsjahr erreichbare Energieertrag kann entsprechend des Windangebots oberhalb bzw. unterhalb des langjährigen Durchschnittsniveaus liegen.

Das Jahr 2023 stand weiterhin im Zeichen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und der hierdurch verursachten Energiekrise. Das abgelaufene Jahr war weiterhin geprägt von einer inflationsbedingten erheblichen Verteuerung der Güter des täglichen Bedarfs. Die Strompreise an der Börse, die für die Vermarktung der Energie relevant sind, lagen im abgelaufenen Jahr nicht mehr auf dem hohen Niveau des vorangegangenen Jahres. Projektindividuell lagen diese aber teilweise noch über der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung, so wie auch bei der Windpark Breitenbach GmbH.

Aufgrund der deutlich gefallenen Großhandelspreise sah der Bundesgesetzgeber auch keinen Anlass mehr dafür, die Mehrerlösabschöpfung im Rahmen das Strompreisbremsegesetzes über den 30.06.2023 hinauszuverlängern.

2.2 Geschäftsverlauf

Ertragslage

Die beiden bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der WPB sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern (EBT).

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft wurden über die Vermarktung der Energiemengen erzielt. Durch die Vermarktung im Rahmen des EEG ist das Unternehmen aktuell keinen Preis- und Absatzrisiken ausgesetzt. Die spezifischen Vergütungen sind für die Dauer von 20 Jahren zzgl. Inbetriebnahmejahr festgeschrieben. Das Ergebnis der WPB wird in erheblichem Maße durch die witterungsbedingt schwankende Windausbeute beeinflusst.

Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sehen wie folgt aus:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 1.831,4 2.596,9
Stromsteuer 0,0 0,0
sonstige betriebliche Erträge 384,4 2,0
Materialaufwand 459,0 280,7
sonstige betriebliche Aufwendungen 198,4 318,2
EBITDA 1.558,4 2.000,0
Abschreibungen 947,5 947,5
EBIT 611,0 1.052,5
Finanzergebnis -167,0 -180,8
EBT 444,0 871,8
Steuern -98,7 0,0
Ergebnis nach Steuern 345,3 871,8

In 2023 wurden Winderträge i. H. v. Mio. kWh 22,1 (Vj. Mio. kWh 16,3) generiert. Hieraus wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.831,4 (Vj. TEUR 2.596,9) erwirtschaftet.

Die Umsatzerlöse liegen deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus, dafür ist insbesondere die deutlich rückläufige Entwicklung der Börsenpreise verantwortlich. Die deutlich gestiegenen Winderträge konnten dieses nicht kompensieren.

Stromsteuer ist im abgelaufenen Geschäftsjahr, wie im Vorjahr auch, nicht angefallen.

Sonstige betriebliche Erträge i. H. v. TEUR 384,4 (Vj. TEUR 2,0) resultieren i. W. aus Versicherungsleistungen und Entschädigungen aufgrund Unterschreitung der garantierten Verfügbarkeit aus dem Wartungsvertrag, aus einer Stromsteuerentlastung nach § 12c StromStV für 2022 sowie der Auflösung von Rückstellungen, die unterjährig nicht oder nicht in gebildeter Höhe in Anspruch genommen wurden.

In den Materialaufwendungen i. H. v. TEUR 459,0 (Vj. TEUR 280,7) sind wiederkehrende Kosten (Wartung, Strombezug, Technische Betriebsführung und Direktvermarktung) enthalten. Der im Vergleich zum Vorjahr enorme Anstieg entsteht durch die stark gestiegenen Kosten im Bereich Wartung, Direktvermarktung und Strombezug.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. TEUR 198,49 (Vj. TEUR 318,2) liegen durch die Abhängigkeit von der Höhe der Umsatzerlöse Aufwendungen für Pachten und Dienstleistungsentgelte unterhalb des Vorjahreswertes. Zudem waren im Vorjahr Aufwendungen aus der Übererlösabschöpfung enthalten, die Betreiber von Erneuerbaren Energien Anlagen gemäß dem Strompreisbremsegesetz abzuführen haben. Diese sind im Geschäftsjahr 2023 aufgrund deutlich geringerer Marktwerte und dem Auslaufen der gesetzlichen Regelung nicht angefallen.

Die Gesellschaft beschäftigt kein Personal. Wesentliche Dienstleistungen wie z. B. die kaufmännische und technische Betriebsführung oder die Wartung der Anlagen sind über langfristige Verträge abgesichert.

Das Finanzergebnis i. H. v. TEUR -167,0 (Vj. TEUR -180,8) umfasst i. W. die Zinszahlungen für das Darlehen der Landesbank Hessen-Thüringen sowie Avalgebühren für Bürgschaften.

Das EBT der Gesellschaft beträgt TEUR 444,0 (Vj. TEUR 871,8).

Der Jahresüberschuss beziffert sich nach Abzug der Steuern im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 345,3 (Vj. TEUR 871,8) und liegt somit deutlich unterhalb des prognostizierten Ergebnisses (EBT) i. H. v. TEUR 1.824,6.

Finanzlage

Das Stammkapital der WPB beträgt TEUR 25,0.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist von regelmäßigen Vergütungen für die produzierten Energiemengen gekennzeichnet. Laufende Kosten des Betriebs sind weitestgehend über langfristige Verträge abgesichert.

Die Gesellschaft hat für die Finanzierung des Windparks ein KfW-Darlehen über die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale in Höhe von TEUR 10.945,0 aufgenommen. Der Kapitaldienst wird quartalsweise bedient.

Zur Absicherung der Rückbauverpflichtung des Windparks wurde von der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale ebenfalls eine Avallinie von bis zu TEUR 500,0 bereitgestellt, die in Höhe von TEUR 417,0 in Anspruch genommen wird.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich die Bilanzsumme der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 259,6, auf TEUR 13.062,2.

Das Eigenkapital beläuft sich dadurch auf TEUR 4.884,6 (Vj. TEUR 4.539,3).

Die Rückstellungen steigen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 105,1 auf TEUR 347,6 (Vj. TEUR 242,4) i. W. durch einen Anstieg der Rückbaurückstellungen und die gestiegenen Rückstellungen für ausstehende Kreditorenrechnungen.

Durch die planmäßige Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich der Stand der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 7.350,3 reduziert (Vj. TEUR 8.035,0).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Geschäftsjahresabschluss auf ca. TEUR 166,7 und liegen um TEUR -192,7 unter Vorjahresniveau, dies resultiert insbesondere aus der noch die offenen Schlussrate aus dem Anlagenbauvertrag sowie Spitzabrechnungen (Pachten, Dienstleistungsentgelte), die im Folgejahr zu leisten sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, i. W. aus Umsatzsteuer, betragen zum Abschlussstichtag TEUR 90,9 (Vj. TEUR 92,3). Sonstige Verbindlichkeiten betragen zum 31.12.2023 TEUR 222,1 (Vj. TEUR 53,3) und resultieren aus der Zins- und Tilgungszahlung Q4/2023, die zum 31.12.2023 noch nicht abgebucht war.

Die gesamtwirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist grundsätzlich positiv zu bewerten.

3 Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Alle in die Zukunft gerichteten Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis aller dem Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Sollten die zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen.

Das Planergebnis für das Jahr 2024 unterstellt den Regelbetrieb der Windenergieanlagen und basiert auf den Erzeugungsmengen, die abgeleitet aus den Ertragsgutachten, als langjähriger Mittelwert prognostiziert wurden. Das Planergebnis ist in starkem Maße abhängig von der prognostizierten Entwicklung der Marktwerte, die im Ergebnis eingeflossen sind. Für das kommende Jahr werden Winderträge von rd. Mio. kWh 21,2 erwartet, die in Abhängigkeit von der Entwicklung der Börsenpreise zu Umsatzerlösen i. H. v. TEUR 2.337,2 und einem prognostiziertes EBT von TEUR 532,0 führen würden.

3.2 Risikobericht

Die Erträge des Windparks sind von den klimatischen Bedingungen am Anlagenstandort (Windausbeute) abhängig. Dem Risiko schwankender Energieerträge wurde entgegengewirkt, indem ertragsabhängige Risiken teilweise in der Projektbewertung antizipiert wurden. Dennoch sind wirtschaftliche Risiken nicht gänzlich auszuschließen, da witterungsbedingte Schwankungen zu Mindererlösen in einzelnen Jahren führen können. Da der Ertragsermittlung ein langjähriger Mittelwert zugrunde liegt, ist das Risiko über den Betriebszeitraum insgesamt als gering einzuschätzen.

Betriebsrisiken sind über abgeschlossene Vollwartungs- und Versicherungsverträge größtenteils abgesichert. Die Einspeisevergütung ist für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres über das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien gesichert.

Die WPB wurde in das Notfallmanagement der Grünwerke GmbH aufgenommen.

3.3 Chancenbericht

Da die prognostizierten Erzeugungsmengen auf der Basis eines langfristigen Mittelwertes errechnet wurden, besteht die Chance, dass witterungsbedingte Schwankungen zu Mehrerlösen führen.

Weiterhin resultiert aus den Marktpreisen für Strom die Chance, Erlöse oberhalb der für das Projekt fixierten gesetzlichen Einspeisevergütung zu generieren.

Darüber hinaus wird sich nach Auslaufen der Abschreibungsdauer sowie der Finanzierung (voraussichtlich nach ca. 16 Jahren) das EBT-Ergebnis deutlich erhöhen.

 

Düsseldorf, 31. März 2024

Geschäftsführung der Windpark Breitenbach GmbH

Zischke

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