Hacker Feinmechanik GmbH

Im Polder 2, 94560 Offenberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 1246
Eingetragen
23.12.1991
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Produktion und der Vertrieb von feinmechanischen und technischen Erzeugnissen .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sophie Dengler
seit 28.2.2025
Prokura
Gerald Watzl
seit 20.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Mona Dengler
94560 Offenberg
25.999 €
50.00%
Sophie Dengler
81541 München
25.999 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hacker Feinmechanik GmbH

Offenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die Hacker Feinmechanik GmbH ist ein Unternehmen im Bereich der Produktion von feinmechanischen Präzisionsteilen. Die Schwerpunkte unserer Fertigung liegen in der spanabhebenden Produktion von kleineren und mittleren Serien im Bereich des CNC-Drehens und CNC-Fräsens sowie der Herstellung von kompletten mechanischen Baugruppen.

Wir fertigen nach Kundenwunsch in enger Zusammenarbeit mit den technischen Abteilungen unserer Kunden unter Einsatz moderner Technologien und bei laufender Optimierung der Zerspanungs- und sonstiger Fertigungs- und Logistikprozesse.

B. Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 im Minus beendet, die Wirtschaftsleistung ging gegenüber dem Vorjahr um -0,3% zurück. Ursachen für den Rückgang insbesondere im 4. Quartal war der deutliche Rückgang bei den Investitionen, sowohl bei den Bauinvestitionen als auch bei den Investitionen in Ausrüstungen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Produktion in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie lag 2023 noch um +4,4 % über dem Vorjahr. Die Produktion hatte sich nach der Überwindung der Energiekrise wieder erholt. Neben der Automobilindustrie konnten auch die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und von Metallerzeugnissen ihre Produktion nennenswert ausweiten. Im vierten Quartal 2023 geriet die Konjunktur aber unter Druck (Quelle: Verband der bayerischen M+E Arbeitgeber).

Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse der Hacker Feinmechanik GmbH sind 2023 um +6 % gestiegen, die Gesamtleistung stieg um +3 %. Nach einem sehr starken Umsatzwachstum im 1. Quartal 2023 (+19%) hat sich das Wachstum in den folgenden Quartalen abgeschwächt und lag im 4. Quartal noch bei +0,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen am Standort Neuhausen durchschnittlich 156 Voll- und Teilzeitarbeitskräfte ohne Auszubildende. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 8 Mitarbeiter. Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden lag bei 20 (Vorjahr: 20 Auszubildende).

Ertragslage

Der betriebliche Rohertrag (Gesamtleistung zzgl. sonstiger betrieblicher Erträge abzgl. Materialaufwand und bezogene Fremdleistungen) stieg auf 16.714 Tsd. € gegenüber 15.363 Tsd. € im Vorjahr. Der Anstieg des Rohertrages ist im Wesentlichen bedingt durch die gestiegene Gesamtleistung im Geschäftsjahr.

Die Abschreibungen sind angestiegen auf 659 Tsd. € nach 574 Tsd. € im Vorjahr. Die Personalkosten sind gestiegen von 7.465 Tsd. € in 2022 auf 7.789 Tsd. € in 2023. Wesentliche Ursachen waren der Mitarbeiteraufbau und Lohnerhöhungen.

Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Ertragsteuern erzielt werden von 5.448 Tsd. € gegenüber 3.948 Tsd. € im Vorjahr. Der Anstieg ist auf das Wachstum bei Umsatz und Gesamtleistung zurückzuführen. Nach Abzug von Ertragsteuern ergibt sich in 2023 ein Jahresüberschuss von 4.256 Tsd. € (Vorjahr 3.855 Tsd. €).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist zum 31.12.2023 gestiegen um 822 Tsd. € auf 11.991 Tsd. €. Die Kassenbestände und Bankguthaben sind dabei von 520 Tsd. € im Vorjahr auf 1.378 Tsd. € zum Ende 2023 gestiegen. Die Vorräte stiegen nur wenig um 42 Tsd. €. Der Anlagenbestand nach Abschreibungen reduzierte sich bedingt durch planmäßige Abschreibungen um 330 Tsd. €.

Wir haben unsere technischen Kapazitäten erweitert und modernisiert, insbesondere in den Bereichen Dreh- und Frästechnik. Die direkten Investitionen im Berichtsjahr lagen bei 318 Tsd. € (Vorjahr 538 Tsd. €). Diese wurden zum Teil aus Eigenmitteln finanziert, größere Investitionen werden i. d. R. über die Nutzungsdauer fremdfinanziert. Der Mietaufwand für Maschinen und Ausstattungen stieg auf 539 Tsd. € in 2023 nach 328 Tsd. € im Vorjahr.

Die Kontokorrentlinien wurden genutzt zur Finanzierung von Umlaufvermögen. Mittelfristige und langfristige Kredite wurden plangemäß getilgt.

Das Eigenkapital betrug 7.931 Tsd. € am 31.12.2023 (Vorjahr: 7.185 Tsd. €). Die Eigenkapitalquote lag damit bei 66,2 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (64,3 %) leicht angestiegen.

C. Forschungsbericht

Das Unternehmen betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für Produkte. Vielmehr fertigen wir auftragsbezogen und nach den technischen Vorgaben unserer Kunden.

D. Umweltbericht

Das Unternehmen erfüllt die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltstandards. Für eventuelle Schäden wurde eine entsprechende Umwelthaftpflichtversicherung abgeschlossen. Darüber hinaus unterhalten wir ein alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz nach § 3 SpaEfV. Es wurden weitere Anstrengungen zur Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauches und der damit einhergehenden direkten und indirekten Treibhausgas-Emissionen unternommen.

Anfang 2024 hat die Hacker Feinmechanik GmbH erneut am Umweltpakt Bayern mit diversen Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz teilgenommen. In diesem Rahmen wurde unser Unternehmen für die freiwilligen Umweltleistungen im Januar 2024 ausgezeichnet vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz.

E. Risiko- und Chancenbericht

Operative Risiken

Wir unterhalten fest implementierte Maßnahmen zur Qualitätssicherung unserer Produkte während und nach dem Fertigungsprozess. Das Qualitätsmanagementsystem unseres Unternehmens ist zertifiziert nach der aktuellen Norm DIN ISO 9001:2015. Die verbleibenden, versicherbaren Restrisiken haben wir durch eine entsprechende Haftpflichtversicherung abgesichert.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, investieren wir laufend in unser qualifiziertes Personal. Dem wieder aufkommenden Facharbeitermangel auf dem Arbeitsmarkt begegnen wir insbesondere durch eigene Ausbildung und ein innerbetriebliches Konzept zur Weiterqualifizierung. Auf vorübergehende Personalengpässe können wir mit dem Einsatz von Leiharbeitern reagieren.

Wir investieren permanent in unsere IT-Infrastruktur und überprüfen regelmäßig unsere internen Prozesse zur Gewährleistung der IT-Sicherheit. Wir haben unsere IT-Sicherheitsmaßnahmen weiter verstärkt. Wir setzen eine Software zum unternehmensweiten Patch-Management ein und haben zahlreiche Maßnahmen zur Absicherung unserer E-Mailverkehrs und Datenbestandes unternommen. Unsere Mitarbeiter werden jährlich zum Thema Datensicherheit geschult. Darüber hinaus haben wir für Unterstützungsleistungen und zur finanziellen Absicherung im Schadensfall eine Cyberrisk-Versicherung abgeschlossen.

Alle unsere Gebäude sind durch eine automatische Brandmeldeanlage gesichert. Darüber hinaus sind mehrere Maschinen mit Feuerlöschanlagen ausgestattet. Wichtige Maschinen sind mehrfach vorhanden.

Unser Standort in der Slowakei mit Fachpersonal und ähnlichen Maschinen gibt uns zusätzliche Flexibilität und Stabilität in der Fertigung.

Nach einer Verschärfung der Lage auf den Beschaffungsmärkten im Jahr 2022 verursacht durch den Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, hat sich die Beschaffungssituation im Lauf des Jahres 2023 entspannt. Wir konnten die Ausfallrisiken von wichtigen Rohstofflieferungen minimieren durch unsere Beziehungen zu Zweit- bzw. Ersatzlieferanten für alle benötigten Rohmaterialien. Die Preise für Material, Energie und Dienstleistungen stiegen im vergangenen Jahr nicht mehr so stark, befinden sich aber auch durch die allgemeinen hohen Preissteigerungen seit der Corona-Pandemie auf deutlich höherem Niveau. Wir fixieren unsere wesentlichen Bedarfe durch Rahmenkaufverträge für Rohmaterialien soweit diese durch Abrufverträge mit unseren Kunden abgesichert sind. Wir prüfen regelmäßig unsere Aufträge und kommunizieren notwendige Terminverschiebungen frühzeitig mit unseren Kunden.

Unsere Produktionsprozesse sind nicht direkt abhängig von Erdöl und Erdgas, sehr wohl aber von einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Ein Teil unserer Lieferanten (Dienstleister für Oberflächenbehandlung, Hersteller von Metallen) ist in hohem Ausmaß von einer zuverlässigen Energieversorgung abhängig. Inzwischen ist das Risiko von Energieengpässen aber wieder deutlich gesunken.

Vor diesem Hintergrund sehen wir die Lieferfähigkeit unseres Unternehmens weiterhin als gewährleistet an und schätzen die operativen Risiken aufgrund der genannten Maßnahmen aktuell als gut beherrschbar ein.

Ertragsrisiken und finanzielle Risiken

Die Ertragsrisiken und finanziellen Risiken unseres Geschäftes werden durch ein Controlling- und Kennzahlensystem sowie durch permanentes Reporting erfasst und systematisch überwacht.

Absatzrisiken bestehen, falls größere Kunden aufgrund der wirtschaftlichen Situation ausfallen würden. Diesem Risiko begegnen wir durch enge Kommunikation mit unseren Hauptkunden und eine laufende Beobachtung der Branchenentwicklung. Das Unternehmen verfügt über ein zeitnahes Forderungsmanagement. Weiterhin legt das Unternehmen Wert auf eine breite Kundenbasis. Unser Unternehmen ist in den verschiedenen Branchen des verarbeitenden Gewerbes breit aufgestellt (insbesondere Maschinenbau, Elektrotechnik und Medizintechnik).

Wir beobachten die aktuell signifikanten Preis- und Kostensteigerungen genau und begegnen diesen mit freibleibenden Angebots- und Materialpreisen, bis hin zu Preisgleitklauseln während der Laufzeit eines Vertrages. Wir verhandeln mit unseren Kunden laufend Preisanpassungen für nachweisbare Kostensteigerungen bei unseren Produkten.

Gegen die finanziellen Folgen von Feuer- und Hochwasserschäden haben wir sowohl eine entsprechende Gebäude- und Inhaltsversicherung als auch eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen.

Größere Investitionen werden i. d. R. über die Nutzungsdauer fremdfinanziert oder angemietet. Die kurzfristige Liquidität ist neben eigenen Mitteln auch durch ausreichende Kontokorrentlinien bei verschiedenen Kreditinstituten gesichert. Diese werden teilweise beansprucht zur Finanzierung möglicher zusätzlicher Bedarfe an Umlaufvermögen. Darüber hinaus unterstreicht die hohe Eigenkapitalquote unsere Kreditwürdigkeit für mögliche weitere Finanzierungen.

F. Prognosebericht

Die Stimmung in den Stahl und Metall verarbeitenden Industrien war zum Jahresbeginn relativ pessimistisch (Quelle: WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e. V. im Januar 2024). Jedoch stellte das ifo Institut im März 2024 fest, dass sich die Stimmung unter den Unternehmen wieder merklich verbessert hat. Insbesondere die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe zeigten sich wieder deutlich zufriedener. Von Optimismus waren die Hersteller aber noch ein Stück entfernt, denn der Auftragsbestand war weiter rückläufig (Quelle: ifo Konjunkturumfrage im März 2024).

Aktuell liegt der Auftragsbestand der Hacker Feinmechanik GmbH unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang in den ersten drei Monaten lag jedoch wieder deutlich über dem Durchschnitt des Vorjahres. In der Folge sind unsere Kapazitäten derzeit gut ausgelastet.

Andererseits belasten Preise für Rohmaterial und Dienstleistungen auf hohem Niveau die Kostenseite und wir rechnen mit weiteren Lohnsteigerungen.

Somit bleiben mehrere Unsicherheitsfaktoren auch für unser Unternehmen. Kurz bis mittelfristig gewährleistet der gute Auftragsbestand eine angemessene Auslastung. Im Laufe des Jahres wird viel von der Entwicklung der Nachfrage, Kosten und Preise abhängen. Aufgrund der gegenwärtig guten Auftragslage rechnen wir für das laufende Jahr mit Umsatzerlösen und einem operativen Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die genannten Risiken bei Nachfrage und Kosten einschließlich Lohnsteigerungen könnten sich im zweiten Halbjahr auswirken. In Anbetracht der aktuell sehr stabilen Finanzlage des Unternehmens und unserer breiten Aufstellung sehen wir den Fortbestand unseres Unternehmens aus heutiger Sicht aber weiter als ungefährdet.

G. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Seit dem Ende des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Offenberg/Neuhausen, im April 2024

Hacker Feinmechanik GmbH

Gerald Watzl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.587.863,50 3.941.141,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 200.643,00 223.408,00
II. Sachanlagen 1.429.856,50 1.760.369,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 429.232,00 524.086,50
2. technische Anlagen und Maschinen 568.517,00 870.108,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.107,50 366.174,50
III. Finanzanlagen 1.957.364,00 1.957.364,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.957.364,00 1.957.364,00
B. Umlaufvermögen 8.386.674,87 7.202.587,74
I. Vorräte 5.030.551,00 4.989.269,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.977.837,12 1.693.618,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 11.150,02 15.490,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.378.286,75 519.698,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.580,65 24.354,86
Aktiva 11.991.119,02 11.168.084,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.941.348,45 7.184.949,40
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 3.633.820,21 3.278.722,55
III. Jahresüberschuss 4.256.399,05 3.855.097,66
B. Rückstellungen 1.676.647,26 1.153.743,47
C. Verbindlichkeiten 2.373.123,31 2.809.307,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 777.592,27 1.030.879,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 206.966,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 777.592,27 823.912,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.970,48 3.786,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.970,48 3.786,07
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 81.791,38 229.637,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 81.791,38 229.637,53
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.509.769,18 1.545.004,95
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.386.786,25 1.363.434,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 122.982,93 181.570,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 16.765,34
E. Passive latente Steuern 0,00 3.318,13
Passiva 11.991.119,02 11.168.084,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.713.810,03 15.363.169,84
2. Personalaufwand 7.788.808,17 7.465.468,38
a) Löhne und Gehälter 6.330.184,68 6.107.150,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.458.623,49 1.358.318,10
davon für Altersversorgung 51.491,82 52.043,89
3. Abschreibungen 658.814,51 574.421,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 658.814,51 574.421,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.033.433,25 3.722.011,55
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 77,81 22,64
5. Erträge aus Beteiligungen 1.300.000,00 1.300.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 1.300.000,00 1.300.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.192,66 2.241,55
davon Erträge aus Abzinsung 1.927,93 1.828,57
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 92.255,00 57.012,14
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.883,00 1.652,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.152.521,17 947.455,92
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.318,13 55.230,65
9. Ergebnis nach Steuern 4.295.170,59 3.899.041,79
10. sonstige Steuern 38.771,54 43.944,13
11. Jahresüberschuss 4.256.399,05 3.855.097,66

Anhang

1. Allgemeines

Die Hacker Feinmechanik GmbH hat ihren Sitz in 94560 Offenberg/Neuhausen, Im Polder

2. Sie ist im Handelsregister Deggendorf unter HRB1246 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Hacker Feinmechanik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde wie in den Vorjahren nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrags erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Bei der Offenlegung wird von der Vereinfachung des § 327 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Soweit die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr abweichen, wird darüber nachfolgend berichtet.

Anlagevermögen

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Abnutzbares Anlagevermögen wurde um planmäßige Abschreibungen vermindert, die unter Zugrundelegung der jeweiligen Sätze nach der linearen Methode berechnet wurden.

Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Bei Zugängen des Geschäftsjahres erfolgte die Abschreibung pro rata temporis.

Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit Anschaffungskosten. Die unfertigen Leistungen werden mit den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten zuzüglich allgemeiner Verwaltungskosten unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. In Abhängigkeit von der letzten Warenbewegung werden bei den Fertigerzeugnissen Wertabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung von Risiken und Wertminderungen der Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelbewertungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Beträge ausgewiesen, die bis zum Bilanzstichtag verausgabt/bezahlt wurden, die jedoch unter Berücksichtigung der Periodenabgrenzung Zeiträume betreffen, die nach dem Bilanzstichtag liegen. Die einzelnen Posten sind mit ihren Nennwerten angesetzt und bewertet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Abzinsungen erfolgten für Rückstellungen, deren Restlaufzeit am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr beträgt.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt und bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen ausgewiesen, die bis zum Bilanzstichtag noch nicht bezahlt wurden, die jedoch unter Berücksichtigung der Periodenabgrenzung Zeiträume betreffen, die vor dem Bilanzstichtag liegen bzw. Erträge, die bis zum Bilanzstichtag bezahlt wurden, die jedoch unter Berücksichtigung der Periodenabgrenzung Zeiträume betreffen, die nach dem Bilanzstichtag liegen. Die einzelnen Posten sind mit ihren Nennwerten angesetzt und bewertet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden - soweit dies nach § 274 HGB erforderlich ist - gebildet für die sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrenden Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen. Die Bewertung erfolgt mit den individuellen Steuersätzen der Gesellschaft. Die passive latente Steuerschuld hat sich 2023 verringert auf 0,00 Euro.

3. Angaben zur Gliederung

Grundsätze und Methoden der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

4. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB)

s.u.

Anteile von mindestens 20 % an anderen Gesellschaften (§ 285 Nr. 11 HGB)

Bei den ausgewiesenen Finanzanlagen handelt es sich um eine Beteiligung:

- Mikrotech s.r.o. mit Sitz in der Slowakei (Beteiligung von 100 %). Das Stammkapital zum 31.12.2023 der Mikrotech s.r.o. beträgt 6.639,00 Euro, das Ergebnis 2023 1.192.825 Euro.

Ausleihungen und Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 0,00 Euro enthalten.

Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

Zusammensetzung und Entwicklung: Stand am 01.01.2023
TEuro
Zuführung
TEuro
Auflösung
TEuro
Verbrauch
TEuro
Abzinsung
TEuro
Stand am 31.12.2023
TEuro
Beratungskosten 47 36 0 -30 0 53
Personalkosten 494 371 -17 -367 0 481
Produkthaftung 100 0 0 0 0 100
Gewährleistung 156 62 0 0 0 218
Sonstige 37 12 -3 -5 -2 39
834 481 -20 -402 -2 891

Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB/§ 285 Nr. 1 und 2 HGB)

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
Euro < 1 Jahr
Euro
1 - 5 Jahre
Euro
> 5 Jahre
Euro
Verbindlichkeiten
- gegenüber Kreditinstituten 777.592 211.332 566.260 0
(1.030.879) (388.764) (628.394) (13.721)
- aus Lieferungen und Leistungen 542.982 542.982 0 0
(385.154) (385.154) (0) (0)
- verbundene Unternehmen 81.791 81.791 0 0
(229.638) (229.638) (0) (0)
- gegenüber Gesellschaftern 3.970 3.970 0 0
(3.786) (3.786) (0) (0)
- sonstige Verbindlichkeiten 964.013 899.905 64.108 0
(1.159.851) (782.443) (181.570) (0)
2.370.348 1.739.980 630.368 0
(2.809.307) (1.985.623) (809.964) (13.721)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Maschinen und Anlagen besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind üblicherweise mit Eigentumsvorbehalt belegt.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 3.970,48 Euro enthalten.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge/Aufwendungen aus der Abzinsung/Aufzinsung (§ 277 Nr. 5 HGB)

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von 1.927,93 Euro enthalten.

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 1.883,00 Euro enthalten.

Erträge/Aufwendungen aus Währungsumrechnung (§ 277 Nr. 5 HGB)

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,00 Euro enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 668,49 Euro enthalten.

Gesamtbezüge für Mitglieder des Beirats (§ 285 Nr. 9 HGB)

Die gewährten Gesamtbezüge betrugen im Geschäftsjahr 54.000,00 Euro.

6. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, soweit für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung (§ 285 Nr. 3 HGB)

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen im Geschäftsjahr Verpflichtungen in Höhe von 1.303.257,26 Euro (davon gegenüber Gesellschaftern: 21.024,00 Euro).

Bis zum Ende der Laufzeit sind aus langfristigen Mietverträgen weitere Verpflichtungen in Höhe von 5.073.231,02 Euro zu erwarten.

Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer (§ 285 Abs. 7 HGB)

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 156 (Vj. 148) Mitarbeiter beschäftigt (inkl. Geschäftsführer - ohne Auszubildende). Hiervon waren gewerbliche Arbeitnehmer 124 (Vj. 117) und Angestellte 32 (Vj. 31). Auszubildende waren im Geschäftsjahr im Durchschnitt 20 (Vj.20) beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)

Herr Gerald Watzl, Diplom-Kaufmann

Der Geschäftsführer ist allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit.

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitglieder des Beirats (§ 285 Nr. 10 HGB)

Herr Karl Hacker, Kaufmann und selbständiger Unternehmer, Beiratsvorsitzender

Herr Dipl.-Kfm. Josef Blaschke, Kaufmann, stellvertretender Beiratsvorsitzender Herr Helmut Spanner, Unternehmer

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahrs (§ 285 Nr. 33 HGB)

Hierzu wird auf den Lagebericht verwiesen.

 

Offenberg, den 21.05.2024

Hacker Feinmechanik GmbH

Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB)

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.202.274,24 51.069,29
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.202.274,24 51.069,29
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.101.470,94 14.758,00
technische Anlagen und Maschinen 4.444.153,46 50.449,76 136.389,67
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.505.587,58 216.453,46 208.596,50
Summe Sachanlagen 9.051.211,98 266.903,22 359.744,17
Finanzanlagen
Anteile an verbunden Unternehmen 1.957.364,00
Summe Finanzanlagen 1.957.364,00
Summe Anlagevermögen 12.210.850,22 317.972,51 359.744,17
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.253.343,53
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.253.343,53
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.086.712,94
technische Anlagen und Maschinen 4.358.213,55
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.513.444,54
Summe Sachanlagen 8.958.371,03
Finanzanlagen
Anteile an verbunden Unternehmen 1.957.364,00
Summe Finanzanlagen 1.957.364,00
Summe Anlagevermögen 12.169.078,56
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 978.866,24 73.834,29 1.052.700,53
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 978.866,24 73.834,29 1.052.700,53
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 577.384,44 82.487,00 2.390,50 657.480,94
technische Anlagen und Maschinen 3.574.044,96 352.032,76 136.381,17 3.789.696,55
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.139.413,08 150.460,46 208.536,50 3.081.337,04
Summe Sachanlagen 7.290.842,48 584.980,22 347.308,17 7.528.514,53
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.269.708,72 658.814,51 347.308,17 8.581.215,06
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 200.643,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 200.643,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 429.232,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 568.517,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 432.107,50
Summe Sachanlagen 0,00 1.429.856,50
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.957.364,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.957.364,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.587.863,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hacker Feinmechanik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hacker Feinmechanik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 30.04.2024

sigracon GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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