Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 103198
Eingetragen
20.12.1991
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die Tierhaltung
Gegenstand
die Erzeugung, Verarbeitung und Vertrieb von landwirtschaftlichen Produkten der Tier- und Pflanzenproduktion.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Hercher
seit 17.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

agrar-GmbH Oldisleben
Germany
14.650 €
1.25%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

agrar-GmbH Oldisleben

An der Schmücke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

971,00

1.219,00

II. Sachanlagen

11.434.053,54

11.053.687,82

III. Finanzanlagen

127.824,97

127.824,97

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

3.299.145,78

2.256.487,06

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

11.528.132,90

11.882.521,57

III. Wertpapiere

0,00

0,00

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

80.855,78

21.302,06

C. Rechnungsabgrenzungsposten

322.214,73

31.924,59

Summe Aktiva

26.793.198,70

25.374.967,07



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

713.975,00

713.975,00

II. Kapitalrücklage

5.064,05

5.064,05

III. Gewinnrücklagen

12.002.380,46

12.002.380,46

IV. Bilanzgewinn

8.134.824,52

8.071.420,02

B. Sonstige Snderposten

8.499,12

9.137,12

C. Rückstellungen

687.652,17

935.607,17

D. Verbindlichkeiten

5.240.803,38

3.637.383,25

Summe Passiva

26.793.198,70

25.374.697,07

ANHANG

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden zum Teil in Anspruch genommen.

Zwei der drei Merkmale der für die Einordnung der Gesellschaft in die Größenklassen des § 267 HGB entscheidenden Merkmale übersteigen in den Wirtschaftsjahren 2021/2022 und 2022/2023 nicht die Merkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist somit eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Von der Möglichkeit, eine verkürzte Bilanz aufzustellen, wurde nicht Gebrauch gemacht.

Zwingend anzuwendende steuerliche Sondervorschriften, die nicht im Einklang mit dem Handelsrecht stehen, wurden außerhalb des handelsrechtlichen Jahresabschlusses in einer gesonderten Steuerbilanz berücksichtigt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten:

Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unter Beachtung der für den Geschäftszweig "Landwirtschaft" existierenden gesonderten Regelungen (BMVEL-Abschluss) und Ergänzungen vorgenommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Ausleihungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung des Viehvermögens erfolgte auf der Basis der Gruppenbewertung gem. § 240 Abs. 4 HGB und nach den steuerlichen Gruppenwerten gemäß BMF-Schreiben vom 14.11.2001, BStBl. 01 I, S. 864.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung wurde mit Standardherstellungskosten auf Grundlage der Standardbewertungen für landwirtschaftliche Vorräte vorgenommen.

Vom Wahlrecht der Aktivierung von Finanzierungskosten während der Herstellungsphase wurde kein Gebrauch gemacht.

Das Prinzip der Verlust freien Bewertung wurde berücksichtigt.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, sowie die Entwicklung des Postens "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs" sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Gemäß § 247 Abs. 3 HGB i.V.m. § 273 HGB und R 6.5 EStR wurden Zuschüsse zu Investitionen gewinnneutral behandelt. Die Auflösung erfolgte äquivalent der Abschreibungen der Vermögensgegenstände in Höhe von 638,00 Euro. Sie wurde ergebniswirksam verbucht.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Pachtzahlungen wurden in Höhe von EUR 533.412,37 (Vorjahr: EUR 553.673,93) gebildet. Die Pachtzahlungen sind vertragsgemäß am 30.09. des jeweiligen Jahres für das abgelaufene Pachtjahr zu zahlen. Für die periodengerechte Erfassung der Pachtaufwendungen wurden Rückstellungen für den Zeitraum 01.10. bis 30.06. gebildet. Die Weiterberechnung der Pacht auf der Grundlage von Unterpachtverträgen erfolgte entsprechend des Wirtschaftsjahres. Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten wurden in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 30.000,00) gebildet. Rückstellungen für die Rekultivierung von Pachtflächen wurden in Höhe von EUR 30.000,00 (Vorjahr: EUR 230.000,00) gebildet. Rückstellungen für sonstige Personalkosten wurden in Höhe von EUR 5.000,00 (Vorjahr: EUR 50.000,00) gebildet.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 138.064,00 Euro.

Die bilanzierten Verbindlichkeiten sind duch Grundpfandrechte gesichtert.

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Die Gesellschaft hat nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Abschluss von Landpachtverträgen. Die durchschnittliche Pachtdauer beträgt 12 Jahre. Die jährlichen Pachtzahlungen betragen 690.954,94 EUR.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind Aufwendungen in Höhe von EUR 0,00 für die Einstellung in den Sonderposten enthalten.

In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge in Höhe von 638,00 EUR für die Auflösung des Sonderpostens enthalten.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Verbindlichkeiten aus Pfandrechten an unbeweglichen Sachen.

Ergänzende Angaben

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und der Bezüge des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Markus Hercher, Bad Frankenhausen geführt.

Oldisleben, den 30. August 2024

Markus Hercher, Geschäftsführer

 

Oldisleben, den 30. August 2024

gez. Markus Hercher

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30. August 2024

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