Knappschaft Kliniken GmbH
Dorstener Straße 153, 45657 Recklinghausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Wagner seit 19.11.2025 | Geschäftsführer |
Niklas Karwath seit 31.7.2025 | Geschäftsführer |
Dennis Knoop seit 31.7.2025 | Geschäftsführer |
Jonas Wintz seit 13.11.2024 | Geschäftsführer |
Stephan Kolling seit 13.11.2024 | Geschäftsführer |
Daniela Derscheid seit 2.2.2024 | Geschäftsführer |
Matthias dienstansässig Dieckerhoff seit 28.9.2023 | Geschäftsführer |
Igor Levit seit 14.3.2023 | Geschäftsführer |
Hans Christian Dr. Atzpodien seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Michael Kleinschmidt seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Christian Bauer seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Grave seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Andreas Schlüter seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Aust seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Deutsche Rentenversicherung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 65.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knappschaft Kliniken GmbHRecklinghausen (vormals: Bochum)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Knappschaft Kliniken GmbH mit Sitz in Recklinghausen im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen unter der Nummer HRB 9319 eingetragen. B. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft zählt zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See hat die Gesellschaft jedoch gemäß des § 25 Abs.1 Nr. 2 SVHV den Jahresabschluss und den Lagebericht entsprechend den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu den Anschaffungskosten bilanziert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Die Gesellschaft geht allerdings von einer über den Wortlaut hinausgehenden Interpretation des Begriffes verbundene Unternehmen (vgl. § 271 Abs. 2 HGB) aus, so dass die Mehrheitsbeteiligungen der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Krankenhausbereich darunter subsumiert werden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Die Gesellschaft geht allerdings von einer über den Wortlaut hinausgehenden Interpretation des Begriffes verbundene Unternehmen (vgl. § 271 Abs. 2 HGB) aus, so dass die Mehrheitsbeteiligungen der Knappschaft-Bahn-See im Krankenhausbereich darunter subsumiert werden. D. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Als Anteile an verbundenen Unternehmen werden ausgewiesen:
* Jahresüberschuss 2022 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafterin in Höhe von 145 T€ (Vorjahr 0 T€) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 243 T€ (Vorjahr 126 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Analog zum Vorjahr liegen keine Forderungen oder sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr vor. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 25 T€ und ist vollständig eingezahlt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen und Personalverpflichtungen gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben in Analogie zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zum 1 Jahr. Abgesehen von üblichen Eigentumsvorbehalten sind die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen frei von Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin betrafen im Vorjahr 39 T€ den Bereich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2023: 0 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 7.896 T€ betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.288 T€ (Vorjahr 449 T€) und treuhänderisch verwaltete Mittel 6.608 T€ (Vorjahr 13.157 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 222 T€ (Vorjahr 172 T€) resultieren im Wesentlichen aus der Lohnsteueranmeldung Dezember 2023. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in voller Höhe im Inland erzielt. Sie betreffen die Vergütung für die Managementleistungen der Gesellschaft an die Gesellschaften im Verbund der Knappschaft Kliniken. Sonstige betriebliche Erträge Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von 34 T€ enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Nebenkostenabrechnungen und Dienstleistungen aus Vorjahren. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 21 T€ enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen nachlaufende Rechnungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Seit dem 01.01.2022 ist die Gesellschaft gemeinnützig und somit grundsätzlich nicht steuerpflichtig. Beträge von außergewöhnlicher Bedeutung (§ 285 Nr. 32 HGB) Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei den Abschreibungen eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 870 T€ für die bis dahin angefallenen Projektkosten des geplanten Neubaus der zentralen Bereiche der Knappschaft Kliniken vorgenommen. Das Neubauprojekt wird nicht mehr weiterverfolgt. F. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat für PKW sowie Betriebs und Geschäftsausstattung Standard Leasing Verträge (Operating-Leasing) abgeschlossen. Der Zweck ist die Vermeidung der Kapitalbindung sowie die Planbarkeit der Leasingraten über die Laufzeit des Leasingvertrages. Der finanzielle Handlungsspielraum für künftige Entscheidungen wird hierdurch erweitert. Wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. Finanzielle Auswirkungen ergeben sich in Höhe der Leasingzahlungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die außerbilanziellen Geschäfte sowie die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen insgesamt 744 T€. Organe Aufsichtsrat Die Mitglieder des Aufsichtsrates: Herr Michael Weberink, Verbandsgeschäftsführer Branchenverband Steinkohle und Nachbergbau e. V., Herne (Vorsitzender) Herr Peter Geitmann, Rentner, ehem. Schifffahrtssekretär, Rostock Herr Bernhard Haasler, Rentner, ehem. Gewerkschaftssekretär (stellvertretender Vorsitzender) Herr Heinz-Günter Held, Pensionär, Direktor a.D. der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Bochum Herr Peter Schrimpf, Vorsitzender des Vorstandes der RAG Aktiengesellschaft, Hamm Geschäftsführung Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren zu Hauptgeschäftsführern bestellt: Herr Andreas Schlüter, Herten als Hauptgeschäftsführer (CEO) Frau Bettina am Orde, Düsseldorf als 1. Hauptgeschäftsführerin (bis zum 07.09.2023) Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt: Herr Stefan Aust, Dortmund Herr Dr. Hans Christian Atzpodien, Düsseldorf Herr Christian Bauer, Wesel Herr Matthias Dieckerhoff, Werne (seit 12.06.2023) Herr Stefan Grave, Herten Herr Thorsten Hahn, Bochum Herr Ansgar Hermeier, Teltow (seit 01.10.2023) Herr Prof. Dr. Holger Holthusen, Ratingen Herr Marco Kempka, Hameln Herr Michael Kleinschmidt, Dortmund Herr Paul Kudlich, Neuss (seit 01.02.2023 bis zum 31.12.2023) Herr Igor Levit, Bochum (seit 01.03.2023) Frau Andrea Massone, Remelfing (Frankreich) Herr Norbert Vongehr, Münster (seit 01.01.2023) Arbeitnehmer
1 Kopfzahl zum Stichtag Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 64,13 Vollkräfte (im Vorjahr 54,11) jeweils ohne Geschäftsführer bei der Gesellschaft angestellt. Treuhandvermögen Die Gesellschaft verwaltet treuhänderisch die Einzahlungen der Knappschaft Kliniken für die verbundweite Betriebshaftpflichtversicherung. Innerhalb der liquiden Mittel sind treuhänderische Mittel in Höhe von 6.608 T€ enthalten. In Höhe von 6.608 T€ werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bilanziert. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 233 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.
Recklinghausen, den 20.03.2024 Andreas Schlüter Hauptgeschäftsführer Knappschaft Kliniken GmbH Anlagennachweis zum 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO). Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, des öffentlichen Gesundheitswesens, der Berufsbildung, des Wohlfahrtswesens sowie die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 Nr. 1 AO, die infolge ihres körperlichen , geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Zu den Leistungen der Knappschaft Kliniken GmbH gehören vor allem Geschäftsführungs- und Managementdienstleistungen sowie Beratungsleistungen von Krankenhausgesell-schaften und anderen in der Gesundheitsbranche tätigen Dienstleistungsgesellschaften, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See mit mindestens 50 % der Geschäftsanteile beteiligt ist. b) Ziele und Strategien Die Verbund der Knappschaft Kliniken verfolgt aktuell als wichtigste Ziele: - die Steigerung der Effizienz durch Nutzung von Skaleneffekten und Synergie-Potenzialen - die Steigerung der Qualität der Gesundheitsversorgung und die Stärkung des medizinischen Netzes sowie der Ausbau sektorenübergreifender Versorgung - die Entwicklung medizinischer Exzellenz-Zentren - die Weiterführung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Knappschaft Kliniken - die Steigerung der Arbeitgeber-Attraktivität ("Employer Branding") - sowie die Sicherung der dauerhaften Investitionsfähigkeit der Knappschaft Kliniken Um die Ziele der Knappschaft Kliniken zu operationalisieren und sie nach Innen in die Organisation und nach Außen in die Kommunikation zu übersetzen, sind die Ziele in einem aufwändigen Prozess in folgendes Leitbild übersetzt worden: Als Unternehmen agieren die Knappschaft Kliniken in zwei Spannungsfeldern: einerseits einer jahrhundertealten Tradition und dem Blick auf die Zukunft des Gesundheitswesens; andererseits zwischen der Dynamik des Gesundheitsmarktes und der Erdung in ihrer Bodenständigkeit. Die Leistungskraft der Knappschaft Kliniken wird charakterisiert durch ihre vier Kernkompetenzen Gesundheit, Vernetzung, Innovation und Verlässlichkeit. Durch eine enge Vernetzung innerhalb eines einzigarten Verbundsystems der DRV KBS fördern die Knappschaft Kliniken eine Kultur der ständigen Verbesserung und Innovation, um die Gesundheitsversorgung in Deutschland Tag für Tag zu verbessern und durch Verlässlichkeit von Beschäftigten, Kunden, Patienten, Angehörigen, Besuchern, Partnern und Stakeholdern aus Politik, Verwaltung und den Medien zu gewinnen und zu erhalten. Alle Fähigkeiten verknüpfen die Knappschaft Kliniken mit dem Anspruch der Exzellenz, ihrem Markenkern: Die Knappschaft Kliniken streben in allen Bereichen ihres Handels nach exzellenter Qualität. Auch durch die in 2023 neu gegründete Tochtergesellschaft Knappschaft Kliniken Akademie GmbH und die Übernahme der Geschäftsanteile an der Knappschaft Kliniken Solution GmbH sollen die gemeinsam gesteckten Ziele schneller und effektiver erreicht werden und der Verbund gestärkt werden. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur war im Geschäftsjahr 2023 durch die hohen Inflationsraten, die fiskalpolitischen Entscheidungen und geopolitische Krisen belastet. Dabei war die deutsche Wirtschaft nach Angaben des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im europäischen Vergleich besonders stark betroffen. Mit einer allmählichen Erholung der deutschen Volkswirtschaft wird seitens der Experten erst im Verlauf des Jahres 2024 gerechnet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ging das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Der Anstieg des privaten Konsums reichte dabei zum Jahresende nicht aus, um die negativen Auswirkungen der rückläufigen Investitionen auszugleichen. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahr 2023 um 5,9 % gegenüber dem Jahr 2022 erhöht. Die Inflationsrate lag somit zwar auf einem hohen Niveau jedoch unter dem historischen Höchststand des Vorjahres. Der ifo Geschäftsklimaindex als Indikator für die Stimmung unter den Unternehmen ging von 90,1 Punkten im Januar 2023 auf 86,3 Punkte im Dezember 2023 zurück. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fallen pessimistisch aus. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mündeten in negativen Implikationen für die Krankenhauslandschaft und führten zu einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage der Branche. Die angespannte finanzielle Situation der Mehrheit der deutschen Krankenhäuser war dabei gemäß einer Studie der Beratungsgesellschaft Roland Berger GmbH insbesondere auf den Personalmangel, Unsicherheiten bei der Finanzierung, inflationsbedingt steigenden Preisen und einen zunehmenden Investitionsstau zurückzuführen. Wichtige Trends für die Gesundheitswirtschaft werden in der Studie neben der Spezialisierung des Leistungsangebots und der Optimierung von Sekundär- und Tertiärleistungen (unterstützende und administrative Dienstleistungen) in Kooperationen und Fusionen mit anderen Leistungserbringern gesehen. Darüber hinaus ist perspektivisch von einer Reduktion stationärer Kapazitäten infolge des Trends zur Ambulantisierung von bisher stationär erbrachten Leistungen auszugehen. Die Politik reagiert auf die aktuellen Herausforderungen mit Reformvorhaben auf der Bundes- und Landesebene. Hierbei befindet sich die Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen zum Stand der Aufstellung des vorliegenden Lageberichts in der Prüfungs- und Bewertungsphase durch die Bezirksregierungen. Auf der Bundesebene haben sich Bund und Länder im Juli 2023 auf die Eckpunkte für die Krankenhausreform geeinigt. Das bisherige System der Fallpauschalen soll hierbei durch sogenannte Vorhaltepauschalen abgelöst werden. Die Selbstverwaltungsparteien werden dabei auf Bundesebene gesetzlich verpflichtet, die Vorhaltekosten der Krankenhausbehandlungen auf der Basis der Leistungsgruppen zu kalkulieren. Das Pflegebudget bleibt dabei unberührt. b) Darstellung des Geschäftsverlaufes sowie der Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von 10.938 T€ auf 15.315 T€ angestiegen. Ursächlich für den Anstieg der Umsatzerlöse, sind die im Geschäftsjahr neu eingestellten Mitarbeitenden sowie Lohnsteigerungen, die im Rahmen der Umlagefinanzierung weiterbelastet wurden. Die Personalaufwendungen betragen 10.658 T€ (Vorjahr: 7.717 T€). Ursächlich für den Anstieg der Personalaufwendungen sind die im Geschäftsjahr neu eingestellten Mitarbeitenden sowie die Lohnsteigerungen. Die Abschreibungen sind von 321 T€ um 802 T€ auf 1.123 T€ angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Abschreibung der Planungskosten im Zusammenhang mit einem Neubau der zentralen Bereiche der Knappschaft Kliniken zurückzuführen. Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 515 T€ gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg geht mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft einher. Seit dem 01.01.2022 ist die Gesellschaft gemeinnützig und somit grundsätzlich nicht steuerpflichtig. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 233 T€. Somit wurde der aufgestellte Wirtschaftsplan 2023 um 24 T€ übertroffen. Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 ist die Geschäftführung zufrieden. c) Lage: Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft weist eine solide Bilanzstruktur auf. Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Anlagevermögen von 1.463 T€ auf 1.119 T€ verringert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf eine Abschreibung der Planungskosten eines nicht mehr verfolgten Neubaus zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich der Erwerb der Anteile der Knappschaft Kliniken Solution GmbH in Höhe von 415 T€ sowie die Gründung der Knappschaft Kliniken Akademie GmbH (140 T€) aus. Das Umlaufvermögen hat sich von 13.551 T€ auf 8.890 T€ reduziert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Reduktion der treuhänderisch verwalteten Mittel zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich die Zunahme liquider Mittel aus. Auf der Passivseite der Bilanz ist der Anstieg des Eigenkapitals vollständig auf das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 zurückzuführen. Der Anstieg der Rückstellungen ist auf eine Erhöhung der Verpflichtungen gegenüber dem Personal der Gesellschaft sowie auf ausstehende Rechnungen zurückzuführen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten von 13.894 T€ auf 8.257 T€ ist im Wesentlichen auf die Reduktion der Treuhandverbindlichkeiten zurückzuführen. Die eigene Liquidität der Gesellschaft betrug zum 31.12.2023 1.809 T€ (Vorjahr: 247 T€). Während des Geschäftsjahres 2023 war die Gesellschaft stets in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. d) Finanzielle und Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren Als Steuerungssystem besteht ein monatlicher Ergebnis- und Planungsbericht, sowie eine Cash-Flow Rechnung. Darüber hinaus erfolgt eine detaillierte Liquiditätsplanung und -überwachung. Die Arbeitnehmerbelange stellen aufgrund des Fachkräftemangels weiterhin einen wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator dar. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht Die wirtschaftliche Lage der Krankenhausträgergesellschaften ist geprägt durch die vorge-nannten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und damit einhergehenden Chancen und Risiken. Die Gesellschaft erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich für die Krankenhausträger-gesellschaften und die im Krankenhausbereich tätigen Dienstleistungsgesellschaften, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See beteiligt ist. Daher sehen wir, trotz der vorgenannten wirtschaftlichen Lage, derzeit keine operativen finanzwirtschaftlichen Risiken. Risiken für die künftige Entwicklung der Gesellschaft können sich aus dem Mangel an qualifiziertem Personal ergeben. Als attraktiver Arbeitgeber reagieren wir darauf mit sachgerechten Vergütungsstrukturen, einem modernen Arbeitsumfeld, vielfältigen Benefits und mit individualisierten Entwicklungsmöglichkeiten. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Chancen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft können sich insbesondere aus der Erbringung von weiteren Dienstleistungen im Verbund der Knappschaft Kliniken und aus der Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See ergeben. Die Geschäftsführung plant für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.
Recklinghausen, den 20.03.2024 Andreas Schlüter Hauptgeschäftsführer Knappschaft Kliniken GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Knappschaft Kliniken GmbH den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die Knappschaft Kliniken GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Knappschaft Kliniken GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knappschaft Kliniken GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 22.03.2024
Der Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung der Knappschaft Kliniken GmbH hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 am 25.04.2024 festgestellt und beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung der Gesellschaft regelmäßig überwacht. Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat insbesondere in den gemeinsamen Sitzungen, zu denen der Aufsichtsrat zusammentrat, in Form von schriftlichen und mündlichen Berichten. Im Rahmen der Berichterstattung wurde regelmäßig über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wirtschaftliche Situation informiert. Im Geschäftsjahr 2023 fanden vier Sitzungen statt. In Entscheidungen, die für die Gesellschaft von grundlegender Bedeutung waren, war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Über Geschäfte, die nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages und der Geschäftsordnung der Zustimmung des Aufsichtsrates unterliegen, hat der Aufsichtsrat Beschluss gefasst. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, einschließlich Lagebericht, ist von der W + ST Publica Revisionsgesellschaft mbH, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Prüfung der Buchführung und der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung hat zu keinen Beanstandungen geführt. Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurde allen Aufsichtsratsmitgliedern als Anlage zum Schreiben vom 10.04.2024 übersandt. Der Aufsichtsrat hat die Ergebnisse der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des Jahresergebnisses geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfungen sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Lagebericht sowie den Jahresabschluss zum 31.12.2023 und schließt sich dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Feststellung des Jahresabschlusses und über die Ergebnisverwendung an. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Jahr 2023 geleistete Arbeit.
Bochum, den 25.04.2024 Michael Weberink Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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