ROTOP Pharmaka AGLiquidiert

01328 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 25182
Eingetragen
28.12.2006
Branche
Herstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und die Vermarktung von Arzneimitteln sowie alle diesen Gesellschaftszweck fördernde Tätigkeiten

Historie

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Management

NameRolle
Jens Dietmar Junker
seit 12.3.2014
Vorstandsmitglied
Monika Johannsen
seit 28.12.2006
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

ROTOP Pharmaka AG

Radeberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 4.707.730,06 5.022.679,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 244.129,00 317.090,24
II. Sachanlagen 4.463.601,06 4.705.589,56
B. Umlaufvermögen 1.396.260,37 1.313.472,57
I. Vorräte 473.518,92 444.742,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 603.637,37 690.203,30
III. Wertpapiere 0,00 36.036,24
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 319.104,08 142.490,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.934,16 34.466,53
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.135.924,59 6.370.618,90

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 1.145.532,14 816.179,89
I. gezeichnetes Kapital 515.000,00 515.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 360.508,53 360.508,53
III. Verlustvortrag 59.328,64 0,00
IV. Jahresüberschuss 329.352,25 -59.328,64
B. Sonstige Sonderposten 2.025.459,67 2.185.487,59
C. Rückstellungen 346.581,19 329.886,45
D. Verbindlichkeiten 2.618.351,59 3.039.064,97
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.135.924,59 6.370.618,90

Anhang

für das Geschäftsjahr 2011


Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.


Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.


Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) haben sich Veränderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Auf die Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB verzichtet.


Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.


Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften / Gesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.


Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.


Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung


Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.


Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.


Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wurde Gebrauch gemacht.


Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.


Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 des Vorjahres werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Dem kann handelsrechtlich gefolgt werden.


Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert lag, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wurde dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.


Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Bei der Bewertung der Vorräte wird das strenge Niederstwertprinzip nach § 253 Abs.3 Satz 2 HGB in Form der verlustfreien Bewertung angewendet, sofern dies notwendig ist.


Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.


Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.


Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.


Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet.


Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.


Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.


Auf die Bildung des Postens " Aktive latente Steuern" wurde bereits im Vorjahr in Übereinstimmung mit § 274 (2) HGB verzichtet.


Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennwert angesetzt.


Seit dem 1. Januar 2009 werden Investitionszuschüsse und Zulagen in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Anlagegüter.


Die Steuerrückstellungen enthalten die zu erwartende Steuernachzahlung für das Geschäftsjahr 2011.


Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.


Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.


Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.


Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2011 beinhalten in Höhe von 3,7 T € (Vorjahr 44,4 T €) außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagengegstände.


Für einen Teil der von der Gesellschaft bilanzierten immateriellen Vermögensgegenstände wurde im Falle der Insolvenz der Gesellschaft eine unentgeltliche Rückübertragung auf den Veräußerer vereinbart. Darüber hinaus ist es der Gesellschaft nicht gestattet, diese immateriellen Vermögensgegenstände weiterzuveräußern. Der Restbuchwert dieser immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zum Stichtag 112 T€. Die Verfügungsbeschränkungen enden mit Ablauf des Jahres 2011.


Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.


Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegenüber Aktionären von 0,00 T€ (im Vorjahr 4,8 T€) ausgewiesen.


Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag 515 T€, eingeteilt in 515.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von 1 € je Aktie.


Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres wurde entsprechend des Beschlusses des Vorstandes auf neue Rechnung vorgetragen und ist im Posten Verlustvortrag enthalten.


Gemäß Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes soll aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2011 eine Ausschüttung i.H.v. 200.000,00 € vorgenommen werden. Somit würden eine Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen i.H.v. 70.023,61 € erfolgen.


Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach § 158 Abs. 1 Satz 2 AktG nach dem Posten "Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag" wie folgt ergänzt:


Ergebnisverwendung:


Jahresüberschuss 329.352,25 €

1. Verlustvortrag aus dem Vorjahr - 59.328,64 €

2. Einstellung in andere Gewinnrücklagen - 70.023,61 €

3. Bilanzgewinn 200.000,00 €


Sonderposten mit Rücklageanteil


Im Geschäftsjahr 2011 wurden Einstellungen in den Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von 0,00 T€ (Vorjahr 301,6 T€) und Einstellungen in den Sonderposten für Investitionszulagen in Höhe von 8,8 T€ (Vorjahr 4,8 T€) vorgenommen. Die Sonderposten wurden in Höhe von 168,8 T€ (Vorjahr 107,9 T€) ertragswirksam aufgelöst.


Rückstellungen

Die Rückstellungen beinhalten Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen.


Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

in EUR Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten 2.618.351,59 903.681,59 1.714.670
in EUR Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten 3.039.064,97 1.730.221,97 1.308.843 €

Die Verbindlichkeiten beinhalten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären von 77,4 T€ (Vorjahr 106,0 T€).


Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 2.050.326 € (Vorjahr 2.385.645 €) sind neben den durch die Aktionäre gegebenen Sicherheiten gesichert durch folgende Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:


Abtretung der Rechte aus Kundenforderungen mit den Anfangsbuchstaben A bis Z; Abtretung von Außenständen (Globalabtretung) gegen alle Kunden mit den Anfangsbuchstaben A bis Z,

Abtretung der Rechte aus der Investitionszulage für die Neuerrichtung einer Betriebsstätte,

Raumsicherungsübereignung von Inventar und Waren im Betriebsobjekt,

Verpfändung von Wertpapieren,

Buchgrundschuld in Höhe von € 2,5 Mio im Grundbuch von Eschdorf auf eine Teilfläche des Flurstücks Nr. 67/4 der Gemarkung Rossendorf,

Sicherungsübereignung von technischen Anlagen und Maschinen.


Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.


Sonstige Angaben


Aufsichtsrat

Zu Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr waren bestellt:


Herr Prof. Dr. Bernd Johannsen (Prof. em.) Aufsichtsratsvorsitzender,

Herr Dr. Gerd Uhlmann (Ministerialrat), stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und

Frau Ulrike Kuckeland (Kauffrau).

Gemäß dem Beschluss des Aufsichtsrates vom 19.05.2011 ist der Aufsichtsrat ab dem 01.06.2011 wie folgt besetzt:


Herr Dr. Gerd Uhlmann (Ministerialrat) Aufsichtsratsvorsitzender,

Herr Jürgen Reckin (Dipl. Physiker) stellv. Aufsichtsratsvorsitzender

und

Herr Prof. Dr. Bernd Johannsen (Prof. em.) Mitglied.


Vorstand

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei:


Frau Monika Johannsen (Kauffrau) alleiniger Vorstand


Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.


Dresden, den 07.06.2012


gez. Monika Johannsen


...........................................

Vorstand


Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 7.6.2012.

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