Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 583
Eingetragen
19.12.1978
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme und Fortführung des bisher von der Firma Aroma-Chemie Erich Ziegler, Inh. Erich Ziegler, betriebenen Handelsgewerbes .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandy Raab
seit 23.12.2025
Geschäftsführer
Christine Bernd
seit 2.10.2024
Prokura
Prokura
Florian Meer
seit 14.2.2024
Prokura
Holger Pittroff
seit 14.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ADM International SàrlCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
255.650 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Erich Ziegler GmbH

Aufseß

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ERICH ZIEGLER GMBH, AUFSEß

A. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Citrus Center of Excellence - unter dieser Leitlinie entwickelt und produziert die Erich Ziegler GmbH hochwertige, natürliche Citruskonzentrate, die weltweit in Lebensmitteln und Getränken Anwendung finden. Unser Erfolg basiert auf der Leidenschaft für guten Geschmack, technologischen Kompetenz und dem Teamgeist unserer Mitarbeiter. Die Erich Ziegler GmbH ist Teil des Konzerns der Archer Daniels Midland Company, Decatur, Illinois, USA (ADM).

ADM nutzt die Schätze der Natur, um Menschen weltweit den Zugang zu Nahrung zu ermöglichen. Mit wegweisenden Innovationen, unserem umfassenden Portfolio an Zutaten und Komplettlösungen sowie unserem Engagement für Nachhaltigkeit unterstützen wir unsere Kunden bei aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Wir sind ein weltweit führendes Unternehmen in der Erzeugung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und der Ernährung von Mensch und Tier. Wir vereinen fundiertes Fachwissen mit detaillierten Marktkenntnissen. Durch unsere globale Wertschöpfungskette mit einem weltweit einmaligen Transportnetzwerk und durch unsere zahlreichen Standorte überall auf der Welt decken wir den Bedarf an Lebensmitteln und unterstützen eine ausgewogene Lebensweise. Von der Saat bis zum Produkt sind wir an der Seite unserer Kunden und verbessern die Lebensqualität der Menschen auf der ganzen Welt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaft und Branchensituation

Der Ausblick auf die Weltkonjunktur 2023 war von Unsicherheit geprägt. Zwar erwies sich die Weltwirtschaft als widerstandsfähig, doch in den meisten Länder waren die kurz- und mittelfristigen Wachstumsaussichten gedämpft, insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften fiel der Konjunkturrückgang am stärksten aus. Angesichts der Straffung des geldpolitischen Kurses zur Eindämmung der Inflation wirkte sich eine Abfolge von Schocks, darunter der Krieg Russlands gegen die Ukraine, belastend auf die Konjunktur und die makrofinanzielle Stabilität aus und erzeugte Stress im Finanzsektor. Die Inflation hatte sich etwas abgeschwächt, doch der zugrunde liegende Preisdruck erwies sich als hartnäckig.

(IWF Jahresbericht 2023)

In Deutschland hat sich nach dem Tiefpunkt in 2022 und einem Aufwärtstrend die Geschäftserwartung in Deutschland laut ifo Geschäftsklimaindex ab April 23 abgekühlt.

(IFO Geschäftsklimaindex unverändert (Mai 2024))

Ein weiterhin hohes Preisniveau, große wirtschaftspolitische Unsicherheiten und deutlich verschlechterte Standortfaktoren sorgten im Jahr 2023 für einen realen Umsatzverlust in der Ernährungsindustrie. In nominalen Zahlen ausgedrückt betrug der Umsatz im Jahr 2023 vorrausichtlich 232,7 Milliarden Euro, was einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

(BVE-BVE-Jahresschätzung 2023: Verschlechterte Standortfaktoren lassen realen Umsatz sinken (bve-online.de))

2. Geschäftsverlauf

Trotz dieses herausfordernden Marktumfeldes konnte die Erich Ziegler GmbH im Geschäftsjahr 2023 an die guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen. Mit einem 5% Umsatzwachstum ist das geplante Ziel nicht komplett erreicht worden, die verkaufte Menge von 1.101 Tonnen konnte gegenüber dem Vorjahr wiederum gesteigert werden und lag mit 4% über Plan. Der Umsatzanteil an Lieferungen zu ADM Niederlassungen mit Citrus Schlüssel Produkten ist nochmals von 46% in 2022 auf 53% in 2023 gewachsen.

Die Preise und Verfügbarkeiten der Citrusöle unterliegen als Naturprodukt erntebedingten Schwankungen, wobei in 2023 die Rohstoffpreise weiter stark angezogen haben und sich die Beschaffung einiger Öle als sehr schwierig erwies.

In 2023 ist der Euro-USD Kurs von 1,07 auf 1,11 zum Jahresende gestiegen, wobei sich die wirtschaftliche Unsicherheit mit unterjährigen volatilen Schwankungen bis zu 7% zeigte.

Aktive Marktbeobachtung, eine hohe Lagerreichweite unserer Rohstoffe und strategische Kooperationen mit ausgewählten Rohstofflieferanten gewährleisteten wiederum unseren Kunden eine gute Verfügbarkeit an Konzentraten, auch während schwieriger konjunktureller Nachfrage- oder Erntesituationen.

Die Qualitätspolitik der Erich Ziegler GmbH wurde gemäß der Norm DIN ISO 14001:2015 und die FSSC 22000 in 2023 durch ein Überwachungsaudit bestätigt. Sie ist für unsere Firma angemessen, aktuell und wird entsprechend gelebt. Die gesetzten Qualitätsziele wurden mit einer hervorragenden Qualitäts- und Servicequote übertroffen und es gab in 2023 keine signifikanten Qualitätsabweichungen die hinsichtlich Reklamation, Rückruf, Lebensmittelsicherheit oder Kosten Auswirkungen hatten.

In 2023 hat sich die Mitarbeiterzahl auf dem Niveau vom Vorjahr gehalten. Begleitend dazu wurde durch Schulung die Mitarbeiterqualifikation konsequent weiter entwickelt hinsichtlich allgemeiner konzernweiter ADM Themen, gesetzlicher Anforderungen und unternehmensspezifischen Themen wie unser Qualitäts- und Umwelt-System. Dieses umfasst auch die Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitspolitik, unsere Food Safety Culture sowie Food Defense. Ein weiterer Pfeiler unserer Mitarbeiter Trainings ist die Umsetzung unserer globalen EHS Policy, innerhalb derer sich jeder Mitarbeiter auf den Schutz der Menschen und Umwelt verpflichtet.

Die Big Rocks für die Sicherheit am Standort wie Mitarbeiterbeteiligung, Meldung von sicherheitskritischen Situationen und Einführung von Life Critical Standards konnten in 2023 erfolgreich gemeistert werden.

In 2023 wurden Investitionen in die Produktions- und Betriebsanlagen konsequent weiterverfolgt, die Kühlanlage wurde im Herbst in Betrieb genommen. Neben dem positiven Impact auf Umwelt und Gewässerschutz wird dadurch eine effizientere Produktionsmöglichkeit mit ausgezeichneten Anlagenverfügbarkeit bei hoher Auslastung gewährleistet. Eine eigene Umspannstation für den gesamten Standort ist in der Umsetzung und wird in 2024 in Betrieb genommen. Weitere Erweiterungsbauten wurden konzernintern abgestimmt und in der Planungsphase vorangetrieben.

3. Darstellung der Lage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gesamtleistung von TEUR 49.606 (VJ. TEUR 46.821) erbracht. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um TEUR 2.785. Durch weitere Preissteigerungen bei den Rohstoffen ist der Materialaufwand auf TEUR 29.489 (VJ. TEUR 25.229) deutlich gestiegen, so dass insgesamt das Rohergebnis um 6% (TEUR 1.323) auf TEUR 21.336 gefallen ist.

Im Personalbereich konnte eine moderate Erhöhung von 4% von TEUR 4.518 in 2022 auf TEUR 4.720 in 2023 verzeichnet werden.

Die Abschreibungen wuchsen ähnlich zu 2022 von TEUR 413 im Vorjahr um TEUR 93 auf TEUR 506.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte eine deutliche Einsparung vorgenommen werden. So sind diese um 26% von TEUR 4.783 in 2022 auf TEUR 3.550 in 2023 gesunken. Die allgemeinen Aufwendungen für die Instandhaltung und Reisekosten sind zwar etwas gestiegen, aber lagen noch unterhalb der geplanten Werte. Haupteinfluss ist hier der in 2023 um 1% schwächer gewordene USD, wodurch sich die Aufwendungen aufgrund Devisenkursdifferenzen und den Devisenabsicherungskosten halbiert haben.

In der Summe konnte für 2023 wieder ein überdurchschnittliches Betriebsergebnis von 12.560 TEUR erzielt werden, das um nur TEUR 385 unter dem Vorjahreswert von TEUR 12.945 liegt. Das negative Finanzergebnis beträgt TEUR 345 aufgrund höherer konzerninterner Zinszahlungen. Der Ertrag aus Vorjahressteuern vom Einkommen und Ertrag beträgt TEUR 1, der Aufwand aus sonstigen Steuern TEUR 7.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie der Gewinn in Höhe von TEUR 12.209 werden der Gesellschafterin ADM Germany GmbH zugerechnet.

Finanzlage

In 2023 ist das Eigenkapital aufgrund der Gewinnabführung unverändert bei TEUR 19.366 geblieben. Bei gleichzeitiger Bilanzverlängerung auf eine Bilanzsumme von TEUR 53.591 sank deshalb die Eigenkapitalquote auf 36% und der Verschuldungsgrad stieg auf 177%.

Die liquiden Mittel haben sich stichtagsbedingt von TEUR 3.535 im Vorjahr auf TEUR 16 verringert. Die Liquiditätslage ist als gut zu bezeichnen. Die Gesellschaft kann aus dem laufenden freien Cash Flow und jederzeit kurzfristig über das konzerninterne Cash-Pooling der ADM International Sàrl, Rolle, Schweiz, auf liquide Mittel zugreifen.

Aus der konzerninternen Finanzierung bestehen derzeit rund TEUR 5.715 (VJ. TEUR 2.114) Forderungen gegen verbundene Unternehmen und TEUR 25.785 (VJ. TEUR 18.208) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft ist kurzfristig durch laufende Geschäftstätigkeit wie auch langfristig durch den konzerninternen Rückhalt in ADM gesichert.

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr um TEUR 11.362 erhöht und die Bilanz Summe beträgt in 2023 TEUR 53.591. Dieser Zuwachs beruht nur zu 17% auf Investitionen in das Anlagevermögen und im Wesentlichen auf die Mittelverwendung im Umlaufvermögen.

Durch Neuzugänge hat das Anlagevermögen ähnlich wie in 2022 um TEUR 1.940 zugenommen und beträgt nun TEUR 8.593 (VJ. TEUR 6.653), wobei der Zuwachs auf eine Steigerung der Sachanlagen (TEUR 2.167) beruht.

Wie in 2022 ließen eine höhere Bevorratung mit Rohstoffen aufgrund der deutlich gestiegenen Einkaufspreise die Vorräte stark mit 36% um TEUR 9.634 auf TEUR 36.063 (VJ. 26.429) anwachsen.

Finanziert wurde diese Erhöhung auf der Passivseite zur einen Hälfte durch die erhöhten Rückstellungen von TEUR 251 auf TEUR 5.026 (+ TEUR 4.775). Die weitere Hälfte wurde durch einen starken Anstieg der Verbindlichkeiten um TEUR 6.588 auf TEUR 29.200 (VJ. TEUR 22.612) verursacht. Vor allem durch die Gewinnabführung an ADM Germany GmbH haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 7.576 auf TEUR 25.785 erhöht (VJ. TEUR 18.208).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegenüber Dritten haben sich um TEUR 705 auf TEUR 3.401 (VJ. 4.106) vermindert sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 283 auf TEUR 14 (VJ. TEUR 297).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Controlling ist für die Planungsprozesse und die fortlaufende Überwachung der Ergebnisentwicklung verantwortlich. Der Planungsprozess ist in einen kurz- und mittelfristigen Planungshorizont unterteilt. Für die Überwachung der geplanten Zielgrößen werden die tatsächlich erreichten Umsatz- und Ergebnisgrößen im Rahmen von monatlichen Reportings den entsprechenden Plangrößen gegenübergestellt und somit fortlaufende Transparenz für das Management geschaffen.

Die strategischen Ziele der Flavor Plattform werden auf den Standort aufgegliedert und daraus für die einzelnen Funktionsbereiche konkrete Ziele und Maßnahmen abgeleitet. Dokumentiert wird mit Hilfe einer X-Matrix die Zielerreichung der einzelnen qualitativen Kennzahlen wie beispielsweise zur Arbeits- und Prozesssicherheit, Servicegrad, Qualität der ausgelieferten Produkte, Lebensmittelsicherheit, Personal Leistung, Produktionsleistung und Kapazitätsauslastung.

Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Die Gesellschaft hat in 2023 trotz der weiter wirtschaftlich schwierigen Situation wieder ein fast ähnlich gutes Ergebnis wie in 2022 erzielt. Das Wachstum innerhalb des Konzerns, gezieltes Kostenmanagement und die Weiterentwicklung des Standorts nach ADM Vorgaben sichern der Erich Ziegler GmbH innerhalb der globalen Citrus Plattform einen festen Stand und erfolgreiche Zukunftsaussichten.

C. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

D. Prognosebericht

Der Gesamtindex für die Einschätzung der weltweiten Konjunktur stagniert im Mai 2024 auf rund 9,2 Punkte, der höchste Wert seit Februar 2022.

(Konjunktur weltweit (konjunkturindex) bis Mai 2024 | Statista)

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland ist laut ifo Geschäftsklimaindex unverändert unterdurchschnittlich, die Erwartungen hellen sich hingegen auf, die deutsche Wirtschaft arbeitet sich schrittweise aus der Krise heraus.

(ifo Geschäftsklimaindex unverändert (Mai 2024) | Fakten | ifo Institut)

Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland setzt sich im April dieses Jahres laut GfK fort und das Konsumklima verbessert sich. Der Indikator erreicht damit ein Zwei-Jahres-Hoch, allerdings immer noch auf einem überaus niedrigen Niveau.

Wie das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zeigt, reißt der monatelange Aufwärtstrend der Verbraucherstimmung auch im Juni nicht ab. Der Index steigt bereits zum fünften Mal in Folge und klettert damit auf den höchsten Stand seit August 2021. Dass es mit der Konsumstimmung bergauf geht, deutet auf eine mittelfristige Erholung des privaten Konsums hin.

(Stimmungsindikatoren Konsum - Dashboard Deutschland (dashboard-deutschland.de))

Nach Jahren, die von Krisen und Unsicherheiten überschattet und von einer gedämpften Stimmung geprägt waren, bewertet die exportorientierte deutsche Ernährungsindustrie im Jahr 2024 das Exportklima, das sich aus Geschäftslage und -erwartungen zusammensetzt, positiver als in den Jahren zuvor. Dies ergab eine Umfrage der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

Die größte Herausforderung bleibt der bürokratische Aufwand. 60 Prozent der Befragten berichten in dem Bereich von einer Verschlechterung. Chancen in Europa sehen die Experten im Zuge der Europawahl vor allem im Abbau von Handelshemmnissen innerhalb der Europäischen Union (28 Prozent), in der Förderung von Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik (32 Prozent) sowie in der Digitalisierung (34 Prozent). Insgesamt wird aber in allen Themenbereichen keine spürbare Verbesserung seit der Wahl 2019 gesehen.

Die deutsche Ernährungsindustrie profitiert von einem starken Binnenmarkt, sieht sich aber mit zunehmenden Handelshemmnissen und bürokratischen Belastungen innerhalb der EU konfrontiert.

Die anstehenden Wahlen in Europa und den USA werden zeigen, welche politische Richtung in der Handelspolitik eingeschlagen wird. Der Export der deutschen Lebensmittelwirtschaft ist ein wichtiges Standbein und für diese unverzichtbar. In Zeiten anhaltender und immer neuer Krisen wird Planungssicherheit dabei immer schwieriger. Um dem zu begegnen, werden nachhaltige und resiliente Lieferketten immer wichtiger, die immer wieder überprüft und angepasst werden müssen, um den Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden

(BVE - Deutsche Ernährungsindustrie 2024: Verbesseretes Exportklima erreicht noch nicht Vorkrisenniveau von 2019 (bve-online.de))

E. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

In den Märkten, in welchen die Gesellschaft aktiv ist, wird sie auch weiterhin Marktpreis-, Währungs-, Liquiditäts-, Ausfall- und Preisänderungsrisiken ausgesetzt sein. Daneben bestehen Risiken im Hinblick auf Produktqualität und -sicherheit sowie politische Risiken und Risiken. Die Erich Ziegler GmbH ist in das ADM konzernweite Risikomanagementsystems eingebunden. Die implementierten Risikokontroll- und Risikosteuerungsprozesse sowie die besonderen Funktionen Compliance und Interne Revision ermöglichen der Geschäftsführung, auf diese möglichen Risiken zu reagieren.

Das Handling des Währungsrisikos und die Sicherung von Devisen wird seitens eines ADM Corporate Service durchgeführt und orientiert sich an dem Volumen des aktuellen Auftragsbestandes und dem mittelfristigen Rohstoffbedarfs in USD.

Im operativen Geschäft wird das Liquiditätsrisiko durch eine permanente Steuerung der Zahlungsströme innerhalb von ADM durch Cash-Pooling sowie durch interne Kreditverträge bei Investitionsbedarf minimiert. In unserem Geschäftsfeld wurden in der Vergangenheit Ausfallrisiken kaum beobachtet, und zentral im Cash Collection systematisch überwacht.

Das mögliche Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie geleistete Anzahlungen werden durch ein hausinternes Rating der Geschäftspartner vor Abschluss der Verträge analysiert. Im Zuge dieses Bonitätsmanagements werden für Geschäftspartner Mindestanforderungen an die Bonität, Zahlungsbedingungen sowie individuelle Höchstgrenzen für das Engagement mit dem Geschäftspartner festgelegt. Tatsächlichen Ausfallrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bei der regelmäßigen Beurteilung der Werthaltigkeit und des Ausfallrisikos von Forderungen und Finanzanlagen wurden keine wesentlichen Risiken festgestellt

Das Qualitätsmanagement sichert durch seine implementierten und ADM konformen Strukturen auch zukünftig die Identifizierung und aktiven Management von Risiken im Lebensmittel und Umweltbereich.

Allen Themen von Arbeits-, Prozess- und Umweltsicherheit werden innerhalb von ADM hohe Priorität eingeräumt, Schwachstellen identifiziert und entsprechende Maßnahmenpläne und Prozesse implementiert, um eine verbesserte Sicherheitskultur zu erreichen und Compliance sicherzustellen.

Aspekte der Ressourcenverwendung, Energiemanagement und Umweltmaßnahmen werden kontinuierlich unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit analysiert und optimiert.

Die Gesellschaft passt ihre Einkaufsstrategien fortwährend den sich ändernden Rahmenbedingungen an und das Marktpreisrisiko wird innerhalb der Citrus Plattform global beobachtet. Ziele sind dabei neben der Sicherstellung der Rohwarenverfügbarkeit, die Senkung der Beschaffungskosten inklusive der Logistik und Fremdwährungssicherung sowie - im Rahmen eines umfassenden Ansatzes - auch die Optimierung der Warenvorräte.

2. Chancenbericht

Citrus Flavor ist eine der am schnellsten wachsenden Geschmackskategorie und das wichtigste Geschmacksprofil bei Getränken. Dabei ist Aroma mehr als nur der Geschmack - es ist eine komplexe Erfahrung, die sich aus Erinnerungen, Emotionen und Empfindungen zusammensetzt. Und Citrusfrüchte sind in all ihrer Vielschichtigkeit eine besonders knifflige Herausforderung, die es zu kreieren gilt. ADM als Branchenführer und einer der größten Verarbeiter von Citrusölen und -zutaten beherrscht die Kunst, Citrusaromen in einer breiten Palette von Anwendungen zum Leben zu erwecken.

Mit einem reichhaltigen Portfolio an Inhaltsstoffen, Technologien und Lösungen haben wir die Antwort auf jede Herausforderung im Zusammenhang mit Citrusfrüchten. Dabei umfassen das Angebot die Basis mit kaltgepressten, niedrig-, mittel- und hochfiltrierten sowie terpenfreien Citrusölen also auch FreshNotes Fraktionen und Isolate, die auf Kundenbedürfnisse angepasst, neue Nuancen ermöglichen. Wir verfügen über firmeneigene Technologien wie CorefoldTM, die es ermöglichen, helle und kräftige Zitrusaromen in allen Arten von Produkten zur Geltung zu bringen, sowie CitrusFlex, um Citruslösungen für die Herausforderungen der Branche zu optimieren.

Die Fähigkeit der Erich Ziegler GmbH schnell und kompetent auf Entwicklungen und Trends zu hochwertig veredelten Getränken und Säften reagieren zu können, wird von unseren Kunden wie auch von Flavoristen innerhalb des Konzerns geschätzt und stellt gerade in den USA wie im internationalen Bereich eine Wachstumschance dar.

Die eingesetzten innovativen physikalischen Produktionstechnologien resultieren in Citrusprodukten, die den Erfordernissen des Marktes an Stabilität, Löslichkeit und nativem Aromaprofil gerecht werden. Durch kontinuierliche Forschungstätigkeit in den Bereichen Rohstoffe, Applikation und Verfahrenstechnologie verknüpft die Erich Ziegler GmbH erfolgreich die Entwicklung innovativer Produktreihen mit deren technologischer Umsetzung sowie der Entwicklung neuer Verfahrenstechnologien. In dieser führenden Rolle des Spezialisten übernimmt die Erich Ziegler GmbH auch die Konzentrat Herstellung für weitere ADM Niederlassungen.

Aktives Management des Technologie Mixes durch Integration neuer Technologien und Optimierung bestehender Prozesse stärken die technologische Vorreiterrolle der Erich Ziegler GmbH als Citrus Center of Excellence innerhalb der Citrus Plattform. Zusammen mit unserem Partner in Florida, Florida Chemical Company bieten wir den Kunden eine sichere Supply Chain durch zwei Produktions- und Lieferstandorte.

Dabei sind wir zuverlässiger Partner für Citrusaroma-Lösungen, die unseren Kunden helfen, schneller auf den Markt zu kommen. Die weltweiten Expertenteams von ADM für Citrusaromen kreieren authentische, fruchtechtechte Geschmacksprofile, die die Verbraucher lieben. Das Qualitätsbewusstsein beim Verbraucher ist hoch, der Konsument legt großen Wert auf guten Geschmack, Lebensmittelsicherheit und Gesundheit. Der ernährungsbewusste Verbraucher wünscht sich Attribute wie "natürlich", "clean Label" und "zuckerreduziert". Das Interesse an gesundheitsfördernder Produkte und anderen pflanzlichen Wirk- und Bioaktivstoffe steht auch im Zentrum hausinterner Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Die Erich Ziegler GmbH sieht daher weiterhin gute Chancen mit ihren natürlichen Aromakonzentraten am weltweit wachsenden Markt für qualitativ hochwertige Nahrungsmittel zunehmend partizipieren zu können und weitere Marktanteile im In- und Ausland zu gewinnen. Für die Herausforderungen des Marktes und zur Entwicklung kundenorientierter Neukonzepte ist die Erich Ziegler GmbH weiterhin bestens aufgestellt und als zuverlässiger Lieferant geschätzt.

3. Gesamtaussage

Innerhalb dem heutigen, weltwirtschaftlich schwierigen und dynamischen externen Umfeld wird weiterhin an den Unternehmensprioritäten von Innovation und Wachstum festgehalten.

Für 2024 werden durch weltweite Vertriebsaktivitäten und konzerninterne Nachfrage eine Umsatzsteigerung von 5% und eine Mengenauserhöhung von 4% angestrebt. Im ersten Drittel des Jahres konnten die Zahlen von 2023 wie auch die Planwerte deutlich übertroffen werden.

Durch die steigenden Rohstoffkosten lassen sich allerdings nur geringere Margen als in 2023 erzielen, so dass das Rohergebnis nicht an den Umsatzsteigerungen partizipieren kann. Personalkosten liegen bisher im geplanten Rahmen, sonstige Kosten und der Zinsaufwand werden sich eher stärker in 2024 entwickeln, so dass sich das Gesamtergebnis ähnlich zum Vorjahresniveau darstellen wird.

Die begonnen Investitionen werden in diesem Jahr größtenteils abgeschlossen und in Betrieb genommen, der Fokus liegt auf weitere langfristige Planungen und deren Umsetzung in abgestimmten globalen Strukturen, so dass wir den Geschäftsverlauf in 2024 weiterhin optimistisch beurteilen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Die gesetzlichen Vertreter beurteilen die Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Unternehmens weiterhin als positiv, so dass in 2024 mit einem soliden Beitrag an die positive Gewinnsituation der Vorjahre angeknüpft werden kann.

 

Aufseß, den 09. Juli.2024

Erich Ziegler GmbH

gez. Holger Pittroff, Geschäftsführer

gez. Jan Friedrich Büchler, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ERICH ZIEGLER GMBH, AUFSEß

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 8.593.441,94 6.653.445,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.672.083,42 2.898.666,61
II. Sachanlagen 5.921.358,52 3.754.779,21
B. UMLAUFVERMÖGEN 44.955.875,22 35.541.264,19
I. Vorräte 36.062.582,52 26.428.614,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.877.536,93 5.577.731,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.755,77 3.534.918,76
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.843,95 33.958,55
53.591.161,11 42.228.668,56

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 19.365.586,61 19.365.586,61
I. Gezeichnetes Kapital 255.650,00 255.650,00
II. Ergebnisverwendung 19.109.936,61 19.109.936,61
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.025.544,31 251.445,02
C. VERBINDLICHKEITEN 29.200.030,19 22.611.636,93
53.591.161,11 42.228.668,56

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 21.336.030,74 22.658.631,27
2. Personalaufwand -4.720.327,66 -4.517.754,63
a) Löhne und Gehälter -3.869.575,47 -3.723.148,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -850.752,19 -794.605,74
- davon für Altersversorgung: EUR 24.621,88 (Vorjahr: EUR 25.105,88)
3. Abschreibungen -506.271,46 -413.196,85
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -506.271,46 -413.196,85
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.549.803,13 -4.783.040,87
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.638,20 26.626,28
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -366.985,21 -55.225,88
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.200,00 88,29
8. Ergebnis nach Steuern 12.215.481,48 12.916.127,61
9. Sonstige Steuern -6.840,15 -7.244,50
10. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -12.208.641,33 -12.908.883,11
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
12. Ergebnisverwendung 19.109.936,61 19.109.936,61
13. Bilanzgewinn 19.109.936,61 19.109.936,61

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ERICH ZIEGLER GMBH, AUFSEß

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erich Ziegler GmbH hat ihren Sitz in Aufseß und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 583 eingetragen.

Die persönlich haftende Gesellschafterin der Erich Ziegler GmbH ist die ADM Germany GmbH mit Sitz in Hamburg. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 255.650,00.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlich geltenden Vorschriften der § 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, d.h. abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten mehr als EUR 250,- und bis EUR 1.000,- betragen, werden im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten, die auch die notwendigen Anschaffungsnebenkosten enthalten, bewertet.

Unfertige Erzeugnisse werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigstellungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.

Die Wertermittlung bei fertigen Erzeugnissen erfolgt retrograd.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei unverzinslichen und niedrig verzinslichen Forderungen erfolgt der Bilanzansatz mit dem Barwert. Zweifelhafte Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe wertberichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wird ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten der Vergangenheit berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der tatsächlichen Ausgaben angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtungen werden Rückstellungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in ausreichender Höhe.

Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellungen mit Sätzen zwischen 1 % und 2 % berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Erträgen und Aufwendungen, die auf fremde Währung lauten, erfolgte zum Zeitpunkt ihres Entstehens zum jeweils gültigen Devisenkassakurs. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Darin sind, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufgeführt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.715 (i.Vj. TEUR 2.114). Davon resultieren TEUR 5.715 (i.Vj. TEUR 2.114) aus Lieferungen und Leistungen.

3. Eigenkapital

Der Gewinnvortrag beträgt TEUR 19.110 (i.Vj. TEUR 19.110).

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für unterwegsbefindliche Waren (TEUR 2.662) und für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.606).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 25.785 (i.Vj. TEUR 18.208) resultieren TEUR 25.044 aus Lieferungen und Leistungen.

In den Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 12.209 (i.Vj. TEUR 12.909) enthalten.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 12.209 resultieren TEUR 178 aus Lieferungen und Leistungen.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Miet- und Leasingverträge 149 298 447
davon gegenüber Gesellschafterin 71 232 302

IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die Position beinhaltet Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.152 (i.Vj. TEUR 1.035).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.228 (i.Vj. TEUR 2.294).

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet Zinsaufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0).

V. Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,00 aus. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 19.109.936,61 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

VI. Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der ADM Germany GmbH, Hamburg. Die ADM Germany GmbH gehört über ihre Gesellschafter zum Konzern der Archer Daniels Midland Company, Chicago, Ilinois, USA, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Die Archer Daniels Midland Company stellt den Konzernabschluss sowohl für den größten Kreis und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die ADM EMEA Corporate Service GmbH einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Darüber hinaus wird er im Unternehmensregister in deutscher Sprache offengelegt.

VII. Ergänzende Angaben

1. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 83 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 30 gewerbliche und 53 sonstige Beschäftigte.

2. Geschäftsführung:

Jan-Friedrich Büchler, Diplom-Kaufmann (FH)

Burkhard Oesting, HR Director

3. Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

4. Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag:

Infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist die aktuelle wirtschaftliche Situation nach wie vor von großer Unsicherheit geprägt. Die Folgen der Sanktionen gegen Russland, aber auch für die verhängenden Staaten, zeigen sich bereits unmittelbar, werden aber auch langfristig erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Verteuerungen bei den Rohstoffen, Lieferkettenprobleme und steigende Energiekosten belasten die wirtschaftliche Situation der Unternehmen. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann, sind gegenwärtig kaum möglich. Hierdurch kann es zu erheblichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2024 kommen. Die konkrete Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2024 ist zurzeit noch nicht hinreichend verlässlich prognostizierbar.

 

Aufseß, den 09.Juli.2024

Erich Ziegler GmbH

gez. Holger Pittroff, Geschäftsführer

gez. Jan-Friedrich Büchler, Geschäftsführer

Die Geschäftsführung

Datum der Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 07.11.2024.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.330.347,48 9.036,12 0,00 0,00 3.339.383,60
3.330.347,48 9.036,12 0,00 0,00 3.339.383,60
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 861.535,39 207.841,16 0,00 1.069.376,55
Technische Anlagen und Maschinen 507.516,51 0,00 7.401,30 0,00 514.917,81
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.281.396,35 1.292.424,79 199.009,19 8.160,00 2.764.670,33
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.252.656,21 291.124,28 -414.251,65 0,00 2.129.528,84
4.041.569,07 2.445.084,46 -0,00 8.160,00 6.478.493,53
FINANZANLAGEN
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.371.916,55 2.454.120,58 0,00 8.160,00 9.817.877,13
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 431.680,87 235.619,31 0,00 667.300,18
431.680,87 235.619,31 0,00 667.300,18
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 24.122,88 0,00 24.122,88
Technische Anlagen und Maschinen 40.560,51 41.744,99 0,00 82.305,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.229,35 204.784,28 307,00 450.706,63
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
286.789,86 270.652,15 307,00 557.135,01
FINANZANLAGEN
0,00 0,00 0,00 0,00
718.470,73 506.271,46 307,00 1.224.435,19
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.672.083,42 2.898.666,61
2.672.083,42 2.898.666,61
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.045.253,67 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 432.612,31 466.956,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.313.963,70 1.035.167,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.129.528,84 2.252.656,21
5.921.358,52 3.754.779,21
FINANZANLAGEN
0,00 0,00
8.593.441,94 6.653.445,82

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Erich Ziegler GmbH, Aufseß

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Erich Ziegler GmbH, Aufseß, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erich Ziegler GmbH, Aufseß für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kulmbach, den 09. Juli 2024

C.P.A. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Mehnert, Wirtschaftsprüfer

gez. Magiera, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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