macros Financial Technology Consult GmbH

Haidgraben 9A, 85521 Ottobrunn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 119749
Vorher
macros consult GmbH - Unternehmensberatung für Wirtschafts- und Finanztechnologie -
Eingetragen
5.3.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Unternehmensberatung für Wirtschaftsund Finanztechnologie, insbesondere Erbringung von Beratungs-, Consulting-, Schulungs- und Serviceleistungen, Konzeption, Entwicklung, Anpassung und Pflege von Softwarelösungen und Softwareprodukten auf diesem Gebiet.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Peter Wirths
seit 25.2.2026
Geschäftsführer
Philip Lutz
seit 11.2.2025
Geschäftsführer
Matthias Oetken
seit 16.5.2024
Geschäftsführer
Prokura
Guido Fischer
seit 5.6.2023
Prokura
Andreas Gast
seit 3.5.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
64.00%
36.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
macros holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

macros Financial Technology Consult GmbH

Ottobrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2023

der macros Financial Technology Consult GmbH

A. Grundlagen

1. Geschäftsmodell und Organisation

Die macros Financial Technology Consult GmbH ist eine innerhalb Europas tätige Beratungs- und IT-Beratungsgesellschaft, die Kunden seit über 20 Jahren in enger Zusammenarbeit betreut.

Die macros Financial Technology Consult GmbH ist die Tochtergesellschaft der macros Holding GmbH und bildet mit ihr gemeinsam die macros Consulting Group, welche unabhängig von der Unternehmensstruktur und möglicher Beteiligungen der dauerhafte Markenname ist.

Die beiden bislang ebenfalls zur macros Consulting Group gehörenden Tochtergesellschaften, die ft consult Unternehmensberatung GmbH und die macros.itcs GmbH - Unternehmensberatung für It-Compliance wurden mit Wirkung zum 01.01.2023 auf die macros Financial Technology Consult GmbH verschmolzen.

Dabei wurde das Vermögen der ft consult Unternehmensberatung GmbH und das Vermögen der macros.itcs GmbH - Unternehmensberatung für IT-Compliance auf die macros Financial Technology Consult gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten an der macros Financial Technology Consult an die macros holding GmbH übertragen.

Die Gesellschaft hat wie auch das Mutterunternehmen ihren Hauptstandort in Ottobrunn, Deutschland, angesiedelt.

Die macros Financial Technology Consult GmbH hat ihre Zielsetzung auf den Markt von Banken und Versicherungen sowie deren IT-Dienstleister ausgerichtet und wirkt hier mit ihrer Beratungskompetenz auf die Transformation und Neuausrichtung der Finanzbranche im digitalen Zeitalter:

• Begleitung der Veränderungsprozesse in der Banken- und Versicherungsbranche (Financial Services Transformation)

• Umsetzungen von Anforderungen an die Banken und Versicherungen und ihre IT (Regulation and Risk)

• Beratungsangebot für IT-Management, IT-Security und Lösungsentwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz.

Die Leistungen werden vor Ort beim Kunden und auch Remote erbracht.

2. Geschäftsprozesse

Die macros Financial Technology Consult GmbH verfügt innerhalb der macros Consulting Group über einen eigenen Beschaffungskanal für Mitarbeiter und Dienstleistungen sowie über eine Vielzahl an direkten Rahmenverträgen. Dies führt neben der Eigenverantwortung der Gesellschaft zu einem Großteil an Unabhängigkeit von Einzelkunden.

Ein gemeinsamer Austausch von Leistungen und Ressourcen zwischen der macros holding GmbH und der Gesellschaft findet nicht statt, die macros Holding GmbH führt aber das Liquiditäts-Pooling und die Liquiditätssteuerung für die Gruppe durch. Das eingesetzte ERP-System sowie die dafür erforderlichen Controlling-Tools sind ausschließlich am Markt vorhandene Anwendungslösungen.

Aufgrund täglicher Disposition aller Zahlungsvorgänge und einem durchgängigen 4-Augenprinzip bei allen relevanten Entscheidungen ist eine ständige Risikovorsorge gewährleistet.

3. Mitarbeitende

Neben den langjährigen, tiefen Kundenbeziehungen sind eine zentrale Grundlage des Erfolgs der macros Financial Technology Consult GmbH als zukunftsorientiertes Unternehmen ihre Mitarbeiter. Daher bietet die macros Financial Technology Consult GmbH ihren Mitarbeitern u.a. eine auf die Arbeitsplatzanforderungen angepasste Infrastruktur mit neuesten technologischen Standards. Mit dem eingeführten Laufbahnmodell des Konzerns besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Seminaren, Weiterbildungen und Kongressen, um die Fähigkeiten der Mitarbeiter den ständigen Innovationen anzupassen. Zukünftige Führungskräfte werden durch Trainings von ausgewählten Partnern systematisch auf ihre zukünftigen Projekt-Führungsaufgaben vorbereitet. Dabei liegen die Befähigungen sowohl in der persönlichen Entwicklung als auch in der fachlich ausgerichteten Begleitung der Mitarbeiter.

Im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge bietet das Unternehmen in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistungsunternehmen jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, eine Direktversicherung oder alternativ eine Pensionskasse bzw. Riester-Rente abzuschließen. Dabei übernimmt das Unternehmen 50 % der Jahresbeiträge, die im Rahmen der steuerlich anerkannten Höchstbeiträge gestattet sind. Darüber hinaus wurde beschlossen, den Mitarbeitern weitere Ausstattungen im Bereich der mobilen Arbeit und staatlich geförderte Instrumente zur Verbesserung der Einkommenssituation anzubieten (Inflationsausgleich). Dazu gibt es ein Gutscheinprogramm zum laufenden steuerfreien Bezug von Konsumgütern nach Wahl der Mitarbeiter.

Die Zahl der bei der macros Consulting Group durchschnittlich festangestellten Mitarbeitenden beläuft sich in 2023 auf 53. Innerhalb des Unternehmens gliedern sich diese in Voll- und Teilzeitarbeitsplätze. Darüber hinaus wurden 2023 weitere 40-50 externe Mitarbeiter beschäftigt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von den Nachwirkungen des Ukraine-Krieges und den hohen Inflationsraten geprägt. Die Energiepreise stabilisierten sich zwar auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr, blieben jedoch volatil. Lieferkettenprobleme entspannten sich merklich, was der industriellen Produktion zugutekam. Der Fachkräftemangel blieb jedoch ein drängendes Problem, das die Wirtschaft belastete. Wegen dieser Herausforderungen stagnierte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nahezu mit einem leichten Rückgang von 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Dienstleistungssektoren zeigten sich robust, während das verarbeitende Gewerbe und der Bau weiterhin unter Druck standen.

Für die macros Consulting Group waren die langjährigen Kundenbeziehungen erneut ein stabilisierender Faktor. Die strategische Ausrichtung auf Regulation & Risk, Transformation in der Finanz-Branche und Information Technology trug dazu bei, neue Geschäfte zu erschließen und die Marktposition zu stärken. Im Gesamtjahr konnten bedeutende Verträge mit einigen großen Instituten und deren IT-Dienstleister abgeschlossen werden, was zu einem deutlichen Umsatzwachstum führte.

Gemäß der ifo-Konjunkturprognose Herbst 2024 steckt die deutsche Wirtschaft in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Nach einem Rückgang um 0,3% im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wohl nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5 % zunehmen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber der ifo Konjunkturprognose Sommer 2024 deutlich um 0,4 Prozentpunkte für das laufende Jahr und um 0,6 Prozentpunkte für das Jahr 2025 gesenkt.

Im Markt der Banken und Versicherungen wird das Wachstum stark von der fortschreitenden Digitalisierung und den Investitionen in nachhaltige Geschäftsmodelle abhängen.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Finanzmarktpolitik in Deutschland fokussierte sich 2023 verstärkt auf die Förderung nachhaltiger Finanzprodukte und die Anpassung an internationale Regulierungsstandards. Die Einführung neuer Technologien zur Verbesserung der Effizienz und der Marktzugänge wurde weiter vorangetrieben. Innovative Geschäftsmodelle im Finanzbereich, insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit, gewannen an Bedeutung. Die macros Consulting Group konnte durch ihre Expertise in IT-Lösungen und regulatorischem Know-how wichtige Kundenprojekte gewinnen und ihre Marktstellung ausbauen.

Die staatliche Regulierung blieb ein wesentlicher Faktor, der die Branche prägte. Die Anforderungen an die Kreditwirtschaft wurden weiter verschärft, was den Bedarf an spezialisierten Dienstleistungen erhöhte. Die macros Consulting Group profitierte von dieser Entwicklung durch die Nachfrage nach spezialisierten Beratungsleistungen und IT-Lösungen insbesondere im Bereich von DORA (Digital Operational Resilience Act) und den Anforderungen aus BaFin-Prüfungen bei Kunden.

Die Zukunftsaussichten für den Finanzplatz Deutschland sind positiv, vorausgesetzt, die Digitalisierung und die nachhaltige Transformation werden konsequent vorangetrieben. Hierbei wird der zunehmende Einsatz von KI-Lösungen im Zusammenspiel mit fachlicher Expertise ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Finanzinstitute und deren Dienstleister sein. Die macros Consulting Group ist hier sehr gut positioniert, um von diesen Trends zu profitieren und ihre Marktanteile weiter auszubauen.

Studien prognostizieren, dass die Anzahl der Banken in Deutschland weiter sinken wird, da nur diejenigen mit nachhaltigen und innovativen Geschäftsmodellen langfristig bestehen können. Die macros Consulting Group sieht hierin eine Chance, ihre Dienstleistungen in einem sich konsolidierenden Markt zu erweitern.

3. Ertragslage

Die Darstellung der Ertragslage der Gesellschaft erfolgt anhand der Gegenüberstellung mit den entsprechenden Zahlen des Vorjahres.

Aufgrund der stattgefundenen Umwandlungsvorgänge werden hierbei angepasste Pro-Forma-Werte verwendet.

Aus rechentechnischen Gründen können bei den nachfolgenden Berechnungen Rechendifferenzen in Höhe von +/-einer Einheit (T€, %) auftreten.

2023
TEUR
2023
%
2022
TEUR
2022
%
Veränd. erg.bez.
TEUR
Veränd. erg.bez.
%
Umsatzerlöse 18.176 100,0% 13.708 100,0% 4.468 32,6%
Gesamtleistung 18.176 100,0% 13.708 100,0% 4.468 32,6%
Ordentliche betriebliche Erträge 244 1,3% 250 1,8% -6 -2,4%
Materialaufwand -7.842 -43,1% -5.366 -39,1% -2.476 -46,1%
Rohergebnis 10.578 58,2% 8.592 62,7% 1.986 23,1%
Personalaufwand -7.534 -41,5% -5.480 -40,0% -2.054 -37,5%
Abschreibungen -63 -0,3% -45 -0,3% -18 -40,0%
Übriger Aufwand -1.112 -6,1% -1.924 -14,0% 812 42,2%
Ertragsunabhängige Steuern -2 0,0% -4 0,0% 2 50,0%
-8.711 -47,9% -7.453 -54,4% -1.258 -16,9%
Betriebsergebnis 1.867 10,3% 1.139 8,3% 728 63,9%
Zinserträge, ähnliche Erträge 8 0,0% 3 0,0% 5 -166,7%
Zinsaufwendungen -6 0,0% -131 -1,0% 125 95,4%
Finanzergebnis 2 0,0% -128 -0,9% 130 101,6%
Geschäftsergebnis 1.869 10,3% 1.011 7,4% 858 84,9%
Ertragsteuern -524 -2,9% -57 -0,4% -467 -819,3%
Jahresüberschuss 1.345 7,4% 954 7,0% 391 41,0%

Die Umsatzerlöse sind deutlich von 13.708 T€ im Vj. auf 18.176 T€, d.h. um 4.468 T€ (32,6 %) gestiegen.

In den ordentlichen betrieblichen Erträgen von 244 T€ (Vj. 250 T€) sind insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie diverse weitere Erträge vor allem verrechnete sonstige Sachbezüge aus der Kfz-Nutzung enthalten.

Die größte Aufwandsposition stellen mit 7.842 T€ bzw. 43,1 % (Vj. 5.366 T€ bzw. 39,1 %) die Materialkosten, insbesondere die Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen dar. Hier ist die Beschaffung von Einzel- und Subunternehmen enthalten, die aus dem strategisch mit der Gesellschaft zusammenarbeitenden Partnernetz rekrutiert wird.

Bei den Aufwendungen stellen die Personalkosten die zweitgrößte Aufwandsposition mit 7.534 T€ bzw. 41,5 % (Vj. 5.480 T€ bzw. 40,0 %) dar.

Die übrigen Aufwendungen als drittgrößte Aufwandsposition belaufen sich auf 1.112 T€ bzw. 6,1 % (Vj. 1.924 T€ bzw. 14,0 %). Hierin sind überwiegend Wartungskosten, Telekommunikationskosten, Beratungs- und Abschlusskosten, Kfz-Kosten, Reisekosten, Werbekosten, Kosten für Fachtagungen und Raumkosten enthalten.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 1.345 T€ (Vj. 954 T€). Die Ertragslage in 2023 hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 391 T€ bzw. 41,0 % verbessert.

4. Vermögenslage

Die Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft erfolgt anhand der Gegenüberstellung mit den entsprechenden Zahlen des Vorjahres.

Aufgrund der stattgefundenen Umwandlungsvorgänge werden hierbei angepasste Pro-Forma-Werte verwendet.

Aus rechentechnischen Gründen können bei den nachfolgenden Berechnungen Rechendifferenzen in Höhe von +/-einer Einheit (T€, %) auftreten.

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Aktivseite
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 16 0,4% 19 0,5% -3 -15,8%
Andere Anlagen, Betriebsausstattung 103 2,5% 100 2,5% 3 3,0%
119 2,9% 119 3,0% 0 0,0%
Umlaufvermögen
Forderungen aus Leistungen 2.008 49,5% 2.502 62,2% -494 -19,7%
Forderungen verbundene Unternehmen 994 24,5% 206 5,1% 788 382,5%
Sonstige Vermögensgegenstände 261 6,4% 513 12,8% -252 -49,1%
Flüssige Mittel 592 14,6% 656 16,3% -64 -9,8%
3.855 95,0% 3.877 96,4% -22 -0,6%
Rechnungsabgrenzung 86 2,1% 27 0,7% 59 218,5%
4.060 100,0% 4.023 100,0% 37 0,9%
Passivseite
Eigenkapital 1.021 25,1% 676 16,8% 345 -
Pensionsrückstellungen 46 1,1% 49 1,2% -3 -
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Steuerrückstellungen 414 10,2% 0 0,0% 414 -
Sonstige Rückstellungen 1.096 27,0% 835 20,8% 261 31,3%
Lieferanten 956 23,5% 1.495 37,2% -539 -36,1%
verbundene Unternehmen 0 0,0% 289 7,2% -289 -100,0%
Sonstige kurzfristige Passiva 527 13,0% 679 16,9% -152 -22,4%
2.993 73,7% 3.298 82,0% -305 -9,2%
4.060 100,0% 4.023 100,0% 37 0,9%

Das Anlagevermögen beläuft sich auf lediglich 2,9 % (Vj. 3,0 %) der Bilanzsumme und besteht zum Wesentlichen aus Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bilden zusammen mit 2.269 T€ (Vj. 3.015) rund 55,9 % (Vj. 74,9 %) der Aktiva. Dabei konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 494 T€ auf 2.008 T€ (Vj. 2.502 T€) und die sonstigen Vermögensgegenstände um 252 T€ auf 261 T€ (Vj. 513 T€) abgebaut werden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 994 T€ (24,5 % der Aktiva) bestehen gegenüber der macros holding GmbH.

Die liquiden Mittel haben um 64 T€ abgenommen; sie belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 592 T€ (Vj. 656 T€). Hinsichtlich der Entwicklung der liquiden Mittel verweisen wir auf die Ausführungen zur Finanzlage.

Das gesamte Fremdkapital beläuft sich auf 3.039 T€ (Vj. 3.347 T€) so dass sich bei Vermögenswerten von 4.060 T€ ein Eigenkapital von 1.021 T€ ergibt.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von 414 T€ betreffen die Ertragsteuern des Jahres 2023.

Die sonstigen Rückstellungen, die im Wesentlichen Personalkosten betreffen, haben sich von 835 T€ im Vorjahr auf 1.096 T€ erhöht und betragen 27,0 % (Vj. 20,8 %) der Passiva.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein Rückgang von 1.495 T€ um T€ 539 T€ (36,1 %) auf 956 T€ zu verzeichnen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 152 T€ (22,4%) auf 527 T€ zurückgegangen und beinhalten im Wesentlichen abzuführende Kapitalertragsteuer und Lohnsteuer.

5. Finanzlage

Aus operativer Tätigkeit der macros Financial Technology Consult GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 - insbesondere als Folge des positiven Jahresergebnisses - ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 998 T€ ergeben.

Die (kurzfristigen) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Beratungsgeschäft in Höhe von 2.008 T€ (Vj. 2.502 T€) übertrafen die (kurzfristigen) Verbindlichkeiten aus Lieferungen aus dem Beratungsgeschäft in Höhe von 956 T€ (Vorjahr 1.495 T€) um 1.052 T€ (Vorjahr 1.007 T€) und stellen damit eine bedeutende und stabile Größe der liquiditätsnahen Mittel dar.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -62 T€ und beruht vor allem auf Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen, die in 2023 geleistet wurden.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf -1.000 T€ und besteht aus der Ausschüttung an die macros holding GmbH.

Der Finanzmittelfonds der macros Financial Technology Consult GmbH (Bankguthaben saldiert mit jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten) nahm von 656 T€ zu Beginn der Periode (nach Verschmelzung) um 64 T€ auf 592 T€ ab.

Die macros Financial Technology Consult GmbH war in 2023 jederzeit dazu in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist zudem darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb ihrer Zahlungs- bzw. Skontofristen zu begleichen.

C. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Chancenbericht

Die macros Consulting Group beabsichtigt durch weitere Kundendiversifizierung, Aufbau von Kompetenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), nationale Kooperationen, Beteiligungen und originäres Wachstum das bestehende Produktportfolio weiter zu stärken und zu diversifizieren, um weiter nachhaltig wachsen und regionale Branchen- und Konjunkturrisiken noch besser ausgleichen zu können. Bzgl. der Kundendiversifizierung soll ein wesentliches Augenmerk auf die regionalen Förderbanken, die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken gelegt werden, da diese nicht nur krisenunabhängig sind, sondern aufgrund ihrer regionalen Ausrichtung auch für das Beratungsgeschäft stabilisierend wirken.

Ein zunehmend wichtiges Feld ist durch die Banken-, Versicherungs- und IT-Regulatorik entstanden, welches ein zentrales Kompetenz- und Arbeitsfeld der macros Consulting Group darstellt und eine zunehmend wichtige Bedeutung erlangen wird.

Die macros Consulting Group investiert weiter in neue Technologien und in die Digitalisierung, insbesondere durch den Einsatz von KI im Kerngebiet der Bankprozesse und Bankanwendungen, mit dem Ziel, ständig im Markt ganz nah an den Kundenbedürfnissen zu sein und zu deutlichen Produktivitätssteigerungen beizutragen, welche hierdurch in den Finanzinstituten erreicht werden.

Alle Mitarbeiter besitzen dazu eine hohe Expertise und pflegen intensive Kontakte zu Kunden und Fachexperten von Banken und Versicherungen. Dabei spielen die Marktveränderungen und neue Kundenwünsche eine große Rolle, um schnell und umfassend reagieren zu können. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der fachlichen und technischen Kompetenzen ist ein wichtiger Grundstein, um die bestehenden und neue Kunden intensiv zu betreuen.

Wichtiges Ziel der macros Consulting Group ist es zudem, ihre Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Daher bietet sie ihnen, neben einem umfassenden Angebot an internen und externen Weiterbildungsmaßnahmen, auch attraktive Möglichkeiten der Erfolgsbeteiligung und der betrieblichen Altersversorgung an. Darüber hinaus ergeben sich aus dem Wachstum neue Karrieremöglichkeiten.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich der Kauf der ft consult GmbH im Jahr 2020 inzwischen als sehr positiv erweist, da hiermit das stark wachsende Beratungsfeld Regulation & Risk gut bedient werden kann, ein deutlich höherer Umsatz als ursprünglich geplant in 2023 und den Folgejahren erzielt wird und durch die gewonnenen Ausschreibungen im Förderbankenbereich ein aktuell und zukünftig hohes Beschäftigungsniveau zu deutlich verbesserten Margen erreicht wurde. Durch die gewonnenen Aufträge ergeben sich wesentlich höhere Chancen, zukünftig auch bei anderen Unternehmen in diesem Geschäftsfeld aktiv werden zu können und das Geschäftsvolumen weiter auszubauen bzw. es auf diesem Niveau nachhaltig stabilisieren zu können. Für 2024 ist aufgrund des enormen Umsatz-Wachstums in 2023 um mehr als 30 % eine entsprechende Konsolidierung auf hohem Niveau zu erwarten.

2. Risikobericht

Als europäisch-nationale Gruppe ist die macros Consulting Group weniger von der globalen Konjunktur als von den strukturellen Veränderungen der Banken- und Versicherungslandschaft abhängig. Der Abbau der eigenständigen Kreditinstitute zu vermehrten Zusammenschlüssen und einer zunehmenden Verlagerung der IT zu großen Dienstleistern verändert das Wettbewerbsumfeld stark. Darüber hinaus drängen ausländische und Start-up-Unternehmen zunehmend mit modernster Infrastruktur in den Markt. Aus dieser Gesamtlage heraus ist es erforderlich, sich den veränderten Kunden- und Dienstleisterbeziehungen zu stellen und der Veränderung des Wettbewerbs durch eine zunehmende Marktpräsenz und Vertriebsintensivierung zu begegnen.

Aus diesem Grund hat die macros Consulting Group auch die unternehmerische Verantwortung der drei Einzelunternehmen gebündelt und im Jahr 2023 einen Zusammenschluss aller Unternehmen zur macros Financial Technology Consult GmbH unterhalb der macros Holding GmbH entschieden. Hierdurch entstanden Kostensenkungen, klarere Entscheidungswege und hohe Synergien im Vertrieb. Die wichtigen unternehmerischen Anreize für das Management-Team konnten beibehalten werden.

Neben diesen Branchen- und Wettbewerbsrisiken ist auf die Risiken der Abhängigkeit von Großkunden hinzuweisen, da die macros Consulting Group sich aus strategischen Überlegungen im Schwerpunkt auf ein diversifiziertes Großkundenporfolio ausgerichtet hat. Als wesentlicher Engpass gilt auf absehbare Zeit auch weiterhin die Gewinnung von qualifizierten internen Mitarbeitenden. Es bestand während des Geschäftsjahres 2023 durchgehend eine Vollauslastung der Ressourcen, gleichzeitig konnten aber in einzelnen Monaten nach wie vor bis zu 45 % der Aufträge nur durch externe Ressourcen bedient werden, die weitestgehend von Partnerunternehmen bereit gestellt wurden. Hierdurch konnte allerdings auch ein ggf. entstehendes Downside-Risk abgemildert werden.

Um unplanmäßige Entwicklungen mit möglichen Folgen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns frühzeitig erkennen zu können, hat die macros Consulting Group weitere Controlling-Instrumente eingeführt.

3. Prognosebericht

Die macros Consulting Group wird neben dem weiteren Ausbau in strategische Partnerschaften, der Zielgruppe der Förderbanken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie deren IT-Dienstleister und Versicherungen ausbauen.

In diesem Zusammenhang wird sie auch anstreben, weitere direkte Rahmenverträge mit Großkunden zu erreichen oder vorhandene Preffered- Supplier-Verträge auszubauen.

Darüber hinaus wird sie in den weiteren Ausbau der Geschäftsfelder Regulatorik & Risk, IT-Sicherheit und in die Entwicklung von IT-Lösungen mithilfe von Künstlicher Intelligenz sowie in die Akquisition weiterer interner Mitarbeiter investieren. Dies wird sich auch in den Folgejahren fortsetzen. Ziel ist es, für die Herausforderungen der Zukunft noch besser gerüstet zu sein und auch am Wachstum dieser Felder und des Marktes beteiligt zu sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 wurde von der Geschäftsführung aufgrund der positiven Situation und der erfolgreichen Kundenakquisitionen wieder eine deutlich positive, aber stabile Entwicklung geplant. Für 2024 wird nach derzeitigem Kenntnisstand gegenüber 2023, welches das bisher mit Abstand beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte war, mit einer Umsatz- und Ergebniskonsolidierung auf vergleichbarem Niveau gerechnet.

Alle Planungen und Aussagen sind auf dem Stand der heutigen wirtschaftlichen Situation erstellt. Sollten sich die Rahmenbedingungen, die der Ergebnisplanung zugrunde gelegt wurden, ändern, können auch die Planergebnisse davon betroffen sein.

 

Ottobrunn, 22.11.2024

Unterschrift der Geschäftsführung

gez.

Dr. Wolfgang Botschatzke

Martin Köhn

Matthias Oetken

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 119.204,00 101.447,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.955,00 4.227,00
II. Sachanlagen 103.249,00 97.220,00
B. Umlaufvermögen 3.855.270,10 1.839.166,23
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.263.053,40 1.489.208,48
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 592.216,70 349.957,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.637,60 19.574,30
Aktiva 4.060.111,70 1.960.187,53

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.021.187,14 41.011,26
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 785.116,05 200.000,00
III. Bilanzgewinn 136.071,09 -208.988,74
B. Rückstellungen 1.555.611,60 541.797,84
C. Verbindlichkeiten 1.476.379,36 1.303.439,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.933,60 73.938,50
Passiva 4.060.111,70 1.960.187,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.578.811,53 5.202.358,63
2. Personalaufwand 7.534.514,27 3.757.395,07
a) Löhne und Gehälter 6.719.973,28 3.302.454,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 814.540,99 454.940,67
davon für Altersversorgung 36.946,16 28.216,07
3. Abschreibungen 62.497,21 33.865,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 62.497,21 33.865,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.112.186,33 1.013.738,13
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 790,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.152,21 3.707,92
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.983,43 55.528,29
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 712,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 524.450,67 56.750,14
8. Ergebnis nach Steuern 1.347.331,83 288.789,51
9. sonstige Steuern 2.272,00 3.287,00
10. Jahresüberschuss 1.345.059,83 285.502,51
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 208.988,74 294.491,25
12. Ausschüttung 1.000.000,00 200.000,00
13. Bilanzgewinn 136.071,09 -208.988,74

Anhang 2023

der macros Financial Technology Consult GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der macros Financial Technology Consult GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und der sie ergänzenden Vorschriften der GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlußstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: macros Financial Technology Consult GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ottobrunn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 119749

Angaben zum Vorjahresvergleich

Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurde das Vermögen der ft consult Unternehmensberatung GmbH auf die macros Financial Technology Consult gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten an der macros Financial Technology Consult an die macros holding GmbH übertragen.

Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurde das Vermögen der macros.itcs GmbH - Unternehmensberatung für It-Compliance auf die macros Financial Technology Consult gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten an der macros Financial Technology Consult an die macros holding GmbH übertragen.

Aufgrund dieser Umwandlungsvorgänge ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr beeinträchtigt.

Es werden daher die folgenden pro-forma Angaben gemacht:

Pro-Forma-Bilanz 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Aktivseite
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 16 19
Andere Anlagen, Betriebsausstattung 103 100
119 119
Umlaufvermögen
Forderungen aus Leistungen 2.008 2.502
Forderungen verbundene Unternehmen 994 206
Sonstige Vermögensgegenstände 261 513
Flüssige Mittel 592 656
3.855 3.877
Rechnungsabgrenzung 86 27
4.060 4.023
Passivseite
Eigenkapital 1.021 676
Pensionsrückstellungen 46 49
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Steuerrückstellungen 414 0
Sonstige Rückstellungen 1.096 835
erhaltene Anzahlungen 0 0
Lieferanten 956 1.495
verbundene Unternehmen 0 289
Sonstige kurzfristige Passiva 527 679
2.993 3.298
4.060 4.023
Pro-Forma-GuV 2023
TEUR
2022
TEUR
Rohergebnis 10.578 8.592
Personalaufwand -7.534 -5.480
Abschreibungen -63 -45
Übriger Aufwand -1.112 -1.924
Ertragsunabhängige Steuern -2 -4
-8.711 -7.453
Betriebsergebnis 1.867 1.139
Zinserträge, ähnliche Erträge 8 3
Zinsaufwendungen -6 -131
Finanzergebnis 2 -128
Geschäftsergebnis 1.869 1.011
Ertragsteuern -524 -57
Jahresüberschuss 1.345 954

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge Abgänge -
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.469,90 500,00 1.257,00 30.499,90 3.470,00 4.227,00
2. Geschäfts-oder Firmenwert 12.564,33 14.769,00 2.284,00 14.848,33 12.485,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 46.034,23 15.269,00 3.541,00 45.348,23 15.955,00 4.227,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.319,13 0,00 0,00 1.318,13 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 383.630,35 64.985,21 58.956,21 330.114,72 103.248,00 97.219,00
15.252,84-
Summe Sachanlagen 384.949,48 64.985,21 58.956,21 331.432,85 103.249,00 97.220,00
15.252,84-
Summe Anlagevermögen 430.983,71 80.254,21 62.497,21 376.781,08 119.204,00 101.447,00
15.252,84-

Die entgeltlich erworbenen Geschäft- oder Firmenwerte werden entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren bzw. 10 Jahren abgeschrieben.

Der Gesamtbetrag der Abschreibungen im Zusammenhang mit den Zugängen des Geschäftsjahres 2023 beträgt 28,6 TEuro.

Angabe zu Forderungen

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro <= 1 Jahr
TEuro
> 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 2.008,0 2.008,0 0,0
im Vorjahr 740,1 740,1 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 993,5 0,0 993,5
im Vorjahr 359,8 0,0 359,8
sonstige Vermögensgegenstände 261,6 101,7 159,9
im Vorjahr 389,3 189,3 200,0
Summe 3.263,1 2.109,7 1.153,4
Summe Vorjahr 1.489,2 929,4 559,8

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 993,5 TEuro. (Vj. 223,3 TEuro). Diese haben eine Restlaufzeit von > 1 Jahr.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Angaben zu Forderungen gegenüber Geschäftsführer

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von 92,2 TEuro enthalten. Es wurde eine Verzinsung von 2-Prozentpunkten über dem Basiszins vorgenommen.

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von > 1 Jahr.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Verlustvortrag von 208.988,74 Euro einbezogen.

Angaben zu Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte auf der Grundlage der in § 253 HGB enthaltenen Bestimmungen und der anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Anwendung der project unit credit (puc) Methode.

Als Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck-Richtlinien 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Es wurde ein Zinssatz von 1,82 % p.a. sowie eine Anpassung laufender Zahlungen von 1,5 % p.a. zugrundegelegt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 295 Euro.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
> 1 J.
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 956,2 956,2 0,0 0,0 0,0
im Vorjahr 729,5 729,5 0,0 0,0 0,0
gg. verbundenen Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
im Vorjahr 214,2 214,2 0,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 520,2 483,1 37,1 0,0 37,1
im Vorjahr 359,8 331,7 28,1 0,0 28,1
Summe 1.476,4 1.439,3 37,1 0,0 37,1
Summe Vorjahr 1.303,5 1.275,4 28,1 0,0 28,1

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (Forderungsabtretungen) für Verbindlichkeiten der Gesellschafterin macros holding GmbH (zugleich verbundenes Unternehmen) in Höhe von ursprünglich 1.450 T€. Die entsprechenden Verbindlichkeiten der Gesellschafterin valutieren zum Bilanzstichtag in Höhe von gesamt 672 T€. Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden nicht bilanziert, da mit einer Inanspruchnahme aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Hauptverpflichteten hieraus nicht zu rechnen ist.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Mietverträge

Verpflichtung für die nächsten Leasingverträge für KfZ: 6 Monate TEuro 22,0
Verpflichtung für die nächsten 4 Jahre TEuro 351,4

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn-und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 53.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 48
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dr. Wolfgang Botschatzke CEO
Guido Fischer (bis 05.06.2023) Vertrieb
Martin Köhn (ab 19.07.2023) Vertrieb

Mit Wirkung vom 16.05.2024 wurde Herr Matthias Oetken zum Geschäfsführer bestellt.

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen 46,4 TEuro.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, 136.000,00 Euro an die Gesellschafterin auszuschütten und den verbleibenden Rest in Höhe von 71,09 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ottobrunn, 22.11.2024

gez.

Dr. Wolfgang Botschatzke

Martin Köhn

Matthias Oetken

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die macros Financial Technology Consult GmbH, Ottobrunn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der macros Financial Technology Consult GmbH, Ottobrunn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der macros Financial Technology Consult GmbH, Ottobrunn, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss der macros Financial Technology Consult GmbH, Ottobrunn, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ist, wurde aufgrund der erstmaligen Prüfungspflicht im Geschäftsjahr 2023 nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 25. November 2024

SWMP PartGmbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mertl - Hundseder - Guggemos - Schwarzmann - Schwab

Prof. Dr. Winfried Schwarzmann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

13 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.