Blue Medical Devices B.V. Deutschland
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrew Bott seit 18.8.2016 | Geschäftsführer |
Ute Martina Biernat seit 10.7.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UFA Show & Factual GmbH (vormals: UFA Show GmbH)KölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf UFA SHOW & FACTUAL GmbH ist eine 100%ige Tochter der UFA GmbH, Berlin, die zur RTL Group Deutschland GmbH, Köln, gehört, die wiederum zur RTL Group SA, Luxemburg, gehört. Der Bertelsmann-Konzern wiederum hält zum Ende des Geschäftsjahrs 2015 75,1% der Anteile an der RTL Group SA. Zum 01.01.2015 wurden die damalige UFA SHOW GmbH (jetzt UFA SHOW & FACTUAL GmbH) mit der UFA FACTUAL GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung war bereits am 03.11.2014 mit notarieller Urkunde beschlossen worden. Beide Firmen agierten bereits seit Ende 2013 unter dem Brand UFA SHOW & FACTUAL und standen seit Mitte 2010 unter gleicher Leitung. In 2015 wurden die langlaufenden Produktionen, "Deutschland sucht den Superstar", "Das Supertalent", "Sag die Wahrheit", "Bauer sucht Frau", und "Take me out" erfolgreich fortgesetzt. Ebenfalls fortgesetzt wurden die aus der Verschmelzung übernommenen Produktionen "Bauer sucht Frau - Österreich", "Schrankalarm", "Das perfekte Weihnachtshaus" und "Zu Hause im Glück". Neu hinzu kamen in 2015 die Produktionen "Die größten Schweizer Talente (Supertalent -Schweiz)", "Supertalent - Ungarn", "Take me out - Ungarn", "In vino vita", "Gefällt mir", "Wer weiß denn sowas?", "Trau Dich! 4 Anträge und ein Traumkleid" und "Deutschlands schönste Frau" das bereits Ende 2014 bei der UFA FACTUAL in Vorproduktion war. Die Ungarn Produktionen werden seit 2015 durch die UFA Magyarország Kft, Budapest, Ungarn, ausgeführt. Das verbundene Unternehmen fungiert als Subproduzent. 2. Gesamtwirtschaftlichen Lage/branchenbezogenen Entwicklung Die deutsche Wirtschaft hat ihren moderaten Wachstumskurs auch zum Jahresende 2015 fortgesetzt: Um 0,3 % war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2015 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - höher als im Vorquartal. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet (jeweils + 0,3 % im dritten und vierten Quartal und + 0,4 % in den ersten beiden Quartalen des Jahres). Für das gesamte Jahr 2015 ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Anstieg von + 1,7 % (kalenderbereinigt + 1,4 %). Die wirtschaftliche Lage der deutschen Film- und Fernsehproduzenten hat sich dagegen im letzten Jahr verschlechtert, wie die Herbstumfrage 2015 der Produzentenallianz bescheinigt. Die Produzentenallianz hatte ihre Mitglieder nach den wirtschaftlichen Daten des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres 2014 und den Einschätzungen für 2015 und 2016 gefragt. Insbesondere die Umsatzrendite der Kinofilmproduzenten hat sich dramatisch verschlechtert: Jeder zweite der an der Umfrage teilnehmenden Kinofilmproduzenten gab an, 2014 nicht nur keinen Gewinn, sondern sogar einen Verlust gemacht zu haben. Auch bei den TV-Produzenten ist die Zahl der Unternehmen, die 2014 Umsatzrenditen unter Null hatten, deutlich gestiegen, von 8 %, im Geschäftsjahr 2013 zu 22 % in 2014 - die Zahl hat sich also fast verdreifacht. Die Mitglieder der Produzentenallianz decken den Großteil des Marktvolumens des deutschen Film- und TV-Produktionsmarkts ab. Die Herbstumfrage erlaubt deshalb Rückschlüsse auf den aktuellen Zustand des Produktionsstandortes Deutschland. 3. Umsatz- und Ertragsentwicklung In 2015 konnte die UFA SHOW & FACTUAL GmbH im Vergleich zum Vorjahr den Umsatz um T€ 19.043 steigern. Dieser Umsatzanstieg begründet sich im zum einen mit den übernommen Produktionen aus der Verschmelzung und zum anderen durch neue Projekte. Aus der Verschmelzung stammen Projekte wie Bauer sucht Frau - Österreich", "Schrankalarm", "Das perfekte Weihnachtshaus", "Zu Hause im Glück" und "Deutschlands schönste Frau. Zu den neuen Produktionen in 2015 zählen "Die größten Schweizer Talente (Supertalent -Schweiz)", "Supertalent - Ungarn", "Take me out - Ungarn", "In vino vita", "Gefällt mir", "Wer weiß denn sowas?" und "Trau Dich! 4 Anträge und ein Traumkleid". Auch für "Deutschland sucht den Superstar" (12. Staffel) konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr durch die Umwandlung der Mottoshows in die "DSDS on Tour"-Phase gesteigert werden. Ebenfalls eine Umsatzsteigerung erfuhr "Bauer sucht Frau", da hier im Vergleich zum Vorjahr zwei zusätzliche Spezialfolgen produziert wurden. Keine wesentlichen Veränderungen im Umsatz im Vergleich zum Vorjahr waren bei den Sendungen, "Sag die Wahrheit", "Take me out" und "Das Supertalent" zu verzeichnen. Sendungen die in 2014 produziert wurden, aber in 2015 nicht fortgesetzt wurden waren "Himmel oder Hölle", "Das Herz von Östereich" und "Familien Duell - Ungarn". "X-Factor - Ungarn" verlieh den Sendeplatz in 2015 an "Supertalent - Ungarn". Der Umsatzzuwachs gegenüber 2014 entspricht 56,7%. Der Materialaufwand ist im Vergleich zu 2014 um T€ 12.381 oder 58,7% gestiegen. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) konnte durch die gestiegene Produktionsleistung ebenfalls um T€ 6.662 oder 53,4% gesteigert werden. Die Rohertragsmarge hat sich von 37,2 % im Vorjahr auf 36,4 % im Berichtsjahr geringfügig verschlechtert, was im Wesentlichen auf einen höheren Materialeinsatz in 2015 zurückzuführen ist. Die Bestandsveränderungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.231 ab. Größter Bestandteil der Aktivierungen ist wie im Vorjahr "DSDS", das 20 von 21 Folgen in 2016 fakturiert. Daneben ist bereits eine weitere Staffel "Die größten Schweizer Talente" in Vorproduktion, genauso wie eine neue Staffel "Wer weiß denn sowas?" und neue Formate wie "Hartz und herzlich" und "Die härtesten Jobs der Welt". Die sonstigen betrieblichen Erträge nahmen gegenüber dem Vorjahr nur um T€ 25 zu. Der Personalaufwand hat sich in Bezug auf das gestiegene Umsatzvolumen entsprechend um T€ 3.709 oder 38,2% erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich entsprechend im Vergleich zum Vorjahr um T € 1.066 oder 44,7% erhöht. Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 38 verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtsjahr insgesamt, bedingt durch das gestiegene Umsatzvolumen, auf T€ 2.771 (Vorjahr T€ 2.075) verbessert. Der Ertragssteueraufwand des Geschäftsjahres 2015 beläuft sich auf T€ 248 (Vorjahr T€ 178). Der niedrige Steueraufwand resultiert aus der Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen. Im Geschäftsjahr 2015 wird ein Jahresüberschuss von T€ 2.516 ausgewiesen. Im Vorjahr wurde ebenfalls unter der Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen ein Jahresüberschuss von T€ 1.888 erzielt. 4. Finanzlage Die Gesellschaft ist in das Cashpool-System der UFA GmbH eingebunden und wird darüber finanziert. 2015 schloss die Gesellschaft das Jahr mit einer Forderung gegenüber dem Cashpool in Höhe von T€ 3.341 (Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 T€ 2.646) ab. Zusätzlich bestand ein Bankguthaben in Schweizer Franken, zum Bilanzstichtag umgerechnet, in Euro in Höhe von T€ 1.385. Die Zunahme der Liquidität im Vergleich zur Verschmelzungsbilanz begründet sich durch das höhere Jahresergebnis und geringere unfertige Leistungen und damit einem verbesserten Geldumschlag, sowie höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über den laufenden Cashflow sowie über den Cashpool. 5. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich im Vergleich zur Verschmelzungsbilanz um T€ 290 von T€ 15.503 auf T€ 15.213 leicht verringert. Die Investitionen des Jahres 2015 belaufen sich auf T€ 316 und stellen Anschaffungen von IT Hard- und Software, sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung dar. Durch die Verschmelzung erfolgte ein Buchwertzufluss in Höhe von T€ 49. Bei einem Jahresüberschuss von T€ 2.516, einer Ausschüttung des Vorjahresergebnisses in Höhe von T€ 1.888 und im Zusammenhang mit der Verschmelzung einer Einstellung von T€ 97 in die Kapitalrücklage erhöht sich das Eigenkapital um T€ 725 auf T€ 3.040 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.315). Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zur Verschmelzungsbilanz um T€ 666 verringert, wogegen sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.022 erhöht haben. Dies begründet sich insbesondere durch die Produktion "Das Supertalent", die in 2014 erst vor Weihnachten geendet hatte. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich wertmäßige gegenüber der Verschmelzungsbilanz um T€ 292 auf T€ 1.733 erhöht. Diese Zunahme resultiert aus Produktionen, die erst in 2016 fertig gestellt und geliefert werden. Dagegen verringert haben sich im Vergleich zur Verschmelzungsbilanz die erhaltenen Anzahlungen von verbundenen Unternehmen, die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden. Die Abnahme hier beträgt insgesamt T€ 1.766 und resultiert im Wesentlichen aus der Produktion "Deutschlands schönste Frau", die nicht wiederbeauftragt wurde. Die sonstigen Verbindlichkeiten, die wie im Vorjahr größtenteils aus noch abzuführender Lohnsteuer resultierten, haben gegenüber der Verschmelzungsbilanz um T€ 36 abgenommen. 6. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte in 2015 durchschnittlich 281 Mitarbeiter (Vorjahr UFA SHOW 196 und UFA FACTUAL 60). UFA SHOW & FACTUAL ist weiterhin im Bereich der internen und externen Aus- und Fortbildung aktiv. Neben bis zu 10 Auszubildenden im Unternehmen engagieren sich die Führungskräfte auch außerhalb des Unternehmens in der Förderung des Nachwuchses. Die Mitarbeiter der Gesellschaft werden durch interne und externe Fortbildungsmaßnahmen im Bereich Inhalte, Produktion und Produktionstechnik sowie Mitarbeiterführung und in den Verwaltungsbereichen gefördert. Die gezielte Fortbildung der festangestellten, als auch der temporär längerfristig beschäftigten Mitarbeiter ist für die UFA SHOW & FACTUAL und die UFA insgesamt ein wesentliches Element der Personalentwicklung. Für eine nachhaltige und zielgerichtete Umsetzung der Personalentwicklungsstrategie hat die UFA die UFA Academy gegründet. Die Personalverantwortlichen der Units und der Holding erarbeiten gemeinsam die inhaltliche Ausrichtung der Academy unter Berücksichtig aller Bedürfnisse und profitieren dabei gegenseitig von ihren jeweiligen Erfahrungen. II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Chancen UFA SHOW & FACTUAL wird sich auch in 2016 auf den Ausbau und die Weiterentwicklung der etablierten Formatmarken, die Adaption internationaler Erfolgsformate aus dem Katalog der FremantleMedia und auf die Eigenentwicklung in enger Abstimmung mit den Sendern konzentrieren. Eine Konzentration auf Key-Targets stellt eine klare Ausrichtung der Entwicklung auf relevante Sendeplätze sicher, die UFA SHOW & FACTUAL mit seinem Knowhow inhaltlich und produktionstechnisch optimal bedienen kann. Nach einer starken 12. Staffel in 2015, startete "DSDS" in 2016 ebenfalls stark in die Castings und positionierte sich erneut weit über dem Niveau des Senderdurchschnitts und bleibt damit auch nach 13 Jahren eines der Top-Formate von UFA SHOW & FACTUAL und RTL. Die 12. Staffel DSDS konnte wieder mit Neuerungen aufwarten, insbesondere der Wechsel zu "DSDS-OnTour", also weg von den nicht ganz so quotenstarken Mottoshows hat dem Format sehr gut getan. Diese strukturelle Änderung wird für die weiteren Staffeln beibehalten. Gleiches gilt für das "Supertalent", das Ende 2015 mit einer starken 9. Staffel abschloss, deren Quotendurchschnitt im Verhältnis zum Senderdurchschnitt auch deutlich höher lag und in 2016 fortgesetzt werden wird. Ebenso wird die quotenmäßig sehr erfolgreiche Produktion "Bauer sucht Frau" in 2016 bei RTL wieder zu sehen sein. Wie in 2015 sind auch für 2016 zusätzliche Spezial-Folgen mit RTL in Planung. Nach den überdurchschnittlich erfolgreichen fünf Staffeln "X-Factor" in Ungarn wurde in 2015 eine Staffel "Got Talent" für RTLKlub produziert, die ebenfalls erfolgreich abschloss. Für 2016 hat der Sender "X-Factor" wieder beauftragt. Die Produktionsdurchführung in Ungarn erfolgt seit 2015 durch das verbundene Unternehmen UFA Magyarország Kft. Die Sendung "Sag die Wahrheit", die bereits 2015 mit 9 Folgen der 14. Staffel begonnen hatte, wird in 2016 mit weiteren 27 Folgen für den SWR produziert werden. Die 15. Staffel ist ebenfalls fest in der Planung. Die Sendung ist eines der erfolgreichsten Regionalprogramme und kann immer wieder mit Top-Quoten für den SWR aufwarten. Bereits 2014 in Vorproduktion für 2015 war die 3. Staffel "Die größten Schweizer Talente", die höchst erfolgreich für das Schweizer Fernsehen abschloss. Die Beauftragung der 4. Staffel erfolgte daher bereits Mitte 2015. Die Lieferung und Ausstrahlung der Sendung erfolgt komplett in 2016. Die aus der Verschmelzung übernommenen erfolgreichen Formate "Bauer sucht Frau - Österreich" für ATV und "Zu Hause im Glück" für RTL2 werden auch in 2016 fortgesetzt werden. "Bauer sucht Frau - Österreich" wurde für 2016 mit zusätzlichen Spezialfolgen beauftragt. Auch die Sendung "Schrankalarm" für Vox konnte nach einer Testreihe mit 20 Folgen in 2015 erneut verkauft werden. Der Staffelauftrag über 60 Folgen erstreckt sich dabei mit 20 Folgen auf 2016. Erstmals mit einer Teststaffel über 31 Folgen und einem Primetime Spezial in 2015 verkauft wurde "Wer weiß denn sowas?". Mit hervorragenden Quoten erfolgte von der Degeto eine Beauftragung mit 120 Folgen für 2016. Das Format ist eine Eigenentwicklung von UFA SHOW& FACTUAL und wird international über den Formatvertrieb der FremantleMedia angeboten. Auf der Fernsehmesse in Canne wurde es als Top-Format mit großem Potential gehandelt. Weitere neue Formate die teilweise schon in 2015 für 2016 beauftragt wurden sind: "Meine Mutter kocht besser - Ungarn", die Sozialdoku "Hartz und herzlich" für RTL2, "Die härtesten Jobs" für Kabel1 und "Four Rooms" (Arbeitstitel) für den NDR. Im Sinne des "ONE UFA"-Gedankens wird UFA-weit eine neue, vereinfachte Organisationsstruktur geschaffen, die die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit des Unternehmens stärkt. Angelehnt an das bei FremantleMedia in vielen Ländern erprobte Showrunner-Prinzip sollen bei UFA SHOW & FACTUAL künftig alle Producer und EPs schneller und direkter Kontakt zu den Sendern halten, um bei der Entwicklung neuer Formate ihren Kunden von der Idee über die Adaption bis hin zur Produktion noch stärker als bisher Angebote aus einer Hand anzubieten. Mit der Umstrukturierung trägt UFA SHOW & FACTUAL den rasanten Veränderungen im Medienmarkt Rechnung und stärkt durch den zukünftigen, konzentrierten Austausch zwischen Producern und Kunden seine Wettbewerbsfähigkeit. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Weiterhin herrscht im deutschen Fernsehmarkt ein intensiver Wettbewerb zwischen den Produzenten. Einer weiter gewachsen Anzahl von Sendern steht immer noch eine viel größere Anzahl von Produktionsfirmen gegenüber, was zu einem Käufermarkt führt. Der TV Produktionsmarkt befindet sich in einem kontinuierlichen Verdrängungswettbewerb und das bei unverändert angespannter Budgetsituation. Kurze Vertragslaufzeiten von einer Staffel oder maximal einem Jahr bei Auftragsproduktionen stellen für UFA SHOW & FACTUAL ein branchenübliches Risiko dar. Existenzbedrohenden Risiken aufgrund von Umsatzrückgängen durch die mögliche Nicht-Fortsetzung von etablierten Formatmarken begegnet UFA SHOW & FACTUAL mit einer permanenten inhaltlichen Überarbeitung aller Produkte zur Anpassung an die Senderwünsche und Zuschauersehgewohnheiten, sowie mit einer flexiblen Organisationsstruktur. Die seit Jahren stark zurückhaltende Risikobereitschaft aller Sender gegenüber neuen Formatideen, beantwortet UFA SHOW & FACTUAL mit intensiver Entwicklungsarbeit in enger Abstimmung mit den Sendern, sowie mit der Adaption internationaler Erfolgsformate aus dem FremantleMedia Katalog an den deutschen Markt. So kann UFA SHOW & FACTUAL frühzeitig und präzise auf das Nachfrageverhalten der Sender reagieren und gleichzeitig den Standard höchster Qualitätsansprüche gewährleisten. Dem Risiko der einseitigen Fokussierung der Sender auf die jeweils aktuellen Trends und der Abhängigkeit von Castingformaten versucht UFA SHOW & FACTUAL durch ein breites Produktportfolio unterschiedlicher Genres innerhalb des Show und Factual Bereichs entgegenzuwirken. Auch der regelmäßige Austausch zwischen den Development Abteilungen aller FremantleMedia Firmen mit Kreativ-Workshops zur gemeinsamen Entwicklung neuer internationaler Formatideen, die auf die lokalen Märkte adaptiert werden, trägt zur Bereicherungen und Diversifizierung des Produktportfolios bei. Weiterhin erschwerend für UFA SHOW & FACTUAL ist die immer noch ungeregelte urheberrechtliche Situation von TV-Formaten in Deutschland. Investitionen in selbst entwickelte Formatideen lassen sich rechtlich kaum absichern und sind damit im Erfolgsfall Nachahmern preisgegeben. Zur internen Risikominimierung existieren folgende Systeme:
Aus unserer Sicht bestehen daher weder bestandsgefährdende Risiken noch solche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in der künftigen Entwicklung der Gesellschaft haben. III. Ereignisse nach dem BilanzstichtagVorgänge von besonderer Bedeutung, über die hier zu berichten wäre, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. IV. Voraussichtliche EntwicklungDie Fortsetzung der erfolgreichen Sendungen mit Quoten über den durchschnittlichen Sendermarkanteilen sowie innovative Konzepte aus der Eigenentwicklung und dem Formatvertrieb der FremantleMedia garantieren die Sicherung eines breiten Produktportfolios der UFA SHOW & FACTUAL für den TV-Markt. Als renommierter Produzent, der einen großen Kundennutzen generieren kann, besteht eine kontinuierliche und breite Basis auf der UFA SHOW & FACTUAL in 2016 das Kerngeschäft fortführen und ausbauen wird. Im Vergleich zum Vorjahr konnte UFA SHOW & FACTUAL einen Umsatzanstieg von rund 57% verzeichnen und den Jahresüberschuss um 34% steigern. Die Prognose für das Umsatz- und Ertragsziel auch im Zusammenhang mit der Verschmelzung lag bei einer Steigerung von 20-30%. Bezogen auf die Umsatzleistung von UFA SHOW und UFA FACTUAL 2014 lag die Steigerung bei 23%. Der Umsatzanstieg begründet sich im Wesentlichen aus zusätzlichen Folgen "Bauer sucht Frau", der Umstellung von Show- auf Eventreihe bei "DSDS" und der neuen Produktion "Wer weiß denn sowas". Für 2016 wird mit einem weiteren jedoch deutlich moderaterem Ausbau der Produktionsleistung gerechnet. Ausgehend von dem vorhandenen Produktionsportfolio langlaufender Formate und des bereits anvisierten Verkaufs von neuen Sendungen gehen wir davon aus, dass das Umsatzniveau des Vorjahres erneut überschritten wird. Die Fortsetzung der etablierten Formate ist für 2016 zum großen Teil schon beauftragt oder durch Absichtserklärungen gesichert. Zusammen mit effektiven Gemeinkostenstrukturen, die genauso wie die Produktionskosten einem konsequenten Monitoring unterliegen, stellt das Management von UFA SHOW & FACTUAL sicher, dass sich die Gesellschaft in kurzer Zeit an Veränderungen und Marktentwicklungen anpassen kann. Unter Berücksichtigung aller Aspekte gehen wir davon aus, dass wir Umsatz und Ergebnis um 5 - 10% gegenüber dem Vorjahr steigern können.
Köln, den 16. Juni 2016 UFA SHOW & FACTUAL GmbH Ute Biernat, Geschäftsführerin Sangeeta Desai, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. VorbemerkungDurch Vertrag vom 03. November 2014 und mit Wirkung zum 1. Januar 2015 hat die UFA FACTUAL GmbH, Berlin, ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Verschmelzung, unter Ausschluss der Abwicklung, gemäß §§ 2 ff. i.V.m. §§ 46 ff. UmwG auf die UFA SHOW GmbH, Köln, übertragen. Ebenfalls am 03. November 2014 wurde beschlossen, die Firma der aufnehmenden Gesellschaft in UFA SHOW & FACTUAL GmbH zu ändern. Der Verschmelzung wurde die Schlussbilanz der UFA FACTUAL GmbH zum 31. Dezember 2014 zugrunde gelegt. Aufgrund der Verschmelzung hat die Gesellschaft folgende Vermögensgegenstände und Schulden von der UFA FACTUAL GmbH übernommen:
Die UFA GmbH, Berlin war alleinige Gesellschafterin der beiden zu verschmelzenden Gesellschaften und hat beschlossen auf die Gewährung von Anteilen an der aufnehmenden Gesellschaft gemäß § 54 Abs. 1 S. 3 UmwG zu verzichten. Die Verschmelzung ist zu Buchwerten erfolgt. Der Betrag des übernommenen Netto-Vermögens (T€ 97), wurde dementsprechend in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. Die Cashpool Verbindlichkeit der UFA FACTUAL GmbH in Höhe von T€ -1.389 wurde mit der Cashpool Forderung der UFA SHOW & FACTUAL GmbH gegenüber der UFA GmbH auf der Aktivseite saldiert. Die UFA GmbH hat der Verschmelzung am 3. November 2014 zugestimmt. Aufgrund der Verschmelzung ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2015 nur sehr eingeschränkt vergleichbar mit der des Vorjahres. Um eine bessere Darstellung der Gesellschaft zu erreichen, wird im Folgenden zum Vergleich die Verschmelzungsbilanz zum 01.01.2015 herangezogen. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird mit den Zahlen der übernehmenden Gesellschaft zum 31.12.2014 verglichen. II. Allgemeine AngabenDie UFA SHOW & FACTUAL GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Fortführungsgesichtspunkten aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Anhang in Tausend Euro (T€) aufgestellt. III. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens mit den Zugängen aus der Verschmelzung, sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die entgeltlich erworbenen EDV-Programme und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, abzüglich aufgelaufener Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt; die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und dreizehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens (bis zu einem Anschaffungswert von € 410) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Vorräte Unter den Vorräten werden die zu Herstellungskosten angesetzten Produktionskosten für unfertige Fernsehsendungen ausgewiesen. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen. Diese liegen in jedem Einzelfall unter den beizulegenden Werten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zu Nennbeträgen, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 5.334 (Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 T€ 4.191), davon gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 3.341 (Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 T€ 2.646) die aus dem Cash-Pooling resultieren. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. In der Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 war noch eine EAV Forderung gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 344 enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche nach § 37 KStG mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 272 (Vorjahr T399). Diese sind mit 4 % p.a. abgezinst und kommen über einen Zeitraum von zehn Jahren zur Auszahlung. Rechnungsabgrenzungsposten Mit dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Latente Steuern Latente Steuern werden grundsätzlich auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus können aktive latente Steuern auf bestehende körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge gebildet werden, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,5 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,675 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 475 %. Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktivische Steuerlatenzen, die im Wesentlichen aus Pensionsrückstellungen und Verlustvorträgen resultieren. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Im Zusammenhang mit der Verschmelzung mit der UFA FACTUAL GmbH wurden T€ 97 in die Kapitalrücklage eingestellt. Aus dem Jahresüberschuss 2014 wurden im Berichtsjahr T€ 1.888 ausgeschüttet. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,89 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,25 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,8 % p.a. unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (T€ 1.527, Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 T€ 2.676) sowie abzugrenzende Personalaufwendungen und sonstige Personalnebenkosten (T€ 1.167, Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 T€ 761). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unverändert zum Vorjahr sind alle Beträge innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr und in der Verschmelzungsbilanz - aus dem Liefer- und Leistungsgeschäft und beinhalten mit T€ 3.092 (Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 T€ 5.678) erhaltene Anzahlungen von verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 235 (Verschmelzungsbilanz zum 01.01.15 T€ 266). Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bewertet. Kurzfristigen Forderungen, Verbindlichkeiten und liquide Mittel in fremden Währungen werden zum Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Es bestehen keine langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 360 (Vorjahr T€ 70) diese resultieren aus Nachbelastungen in Höhe von T€ 219 (Vorjahr T€ 0) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 141 (Vorjahr T€ 70). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 71 (Vorjahr T€ 8) Erträge aus Währungsumrechnungen enthalten davon sind keine Beträge noch nicht realisiert. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 42 (Vorjahr T€ 36). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von T€ 59 (Vorjahr T€ 16); davon sind T€ 17 noch nicht realisiert. Das im Geschäftsjahr 2015 als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt T€ 20; es betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 369 entstanden, davon T€ 219 denen entsprechende Erlöse gegenüberstehen. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 26 (Vorjahr T€ 66) resultieren im Wesentlichen aus dem Cashpooling und aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 10 (Vorjahr T€ 5). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Bei der Ermittlung der Ertragsteuern wurden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Sonstige Erläuterungen und Angaben Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres 2015 bestellt:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nicht anzugeben, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 281 (Vorjahr 214) angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus dem Finanzverkehr. Sie umfassen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.798 (T€ 574), davon fällig in 2016 T€ 389. Es handelt es sich im Wesentlichen um Miet- und Leasingverträge für Bürogebäude und Lagerhallen, Geschäftsausstattung, sowie Firmenfahrzeuge. Mit den Verträgen soll die Kapitalbindung der Gesellschaft verringert und damit die Bilanz- und Finanzierungsstruktur verbessert werden. Dem gegenüber besteht das Risiko, dass die Gesellschaft während der Vertragslaufzeit zur Zahlung verpflichtet ist, auch wenn die gemieteten/geleaste Vermögensgegenstände nicht mehr benötigt werden. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Konzernzugehörigkeit / Konzernabschluss Die RTL Group S.A., Luxemburg, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den unsere Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist im Handelsregister (Registre du Commerce et des Sociétés) unter der Registernummer B10807 in Luxemburg hinterlegt. Über die RTL Group S.A. wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Bertelsmann SE & Co. KGaA ist im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.516 auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 16. Juni 2016 UFA SHOW & FACTUAL GmbH Ute Biernat, Geschäftsführerin Sangeeta Desai, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der UFA SHOW & FACTUAL GmbH, Köln, (vormals UFA Show GmbH, Köln), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführerinnen der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführerinnen sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 16. Juni 2016 PricewaterhouseCoopers
Jens Pollmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Vera Daners, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 4. Oktober 2016 festgestellt. |
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