Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 4030
Vorher
CityTour Trier CT GmbH
Eingetragen
6.7.1998
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßePersonenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Personenbeförderung, insbesondere die Personenbeförderung mit Kraftfahrzeugen aller Art, insbesondere im Linien- und Gelegenheitsverkehr im In- und Ausland sowie der Betrieb von Kfz-Werkstätten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Walter Schirra
seit 23.11.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Voyages Emile WEBER s.à.r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Voyages Emile WEBER S.à r.l.
Luxembourg
12.800 €
50.00%
BOLLIG VOYAGES S.A.
Luxembourg
12.800 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TEMPUS MOBILGmbH

Irrel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis:

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

a) Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

b) Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

c) Voraussichtliche Entwicklung der Branche

3. Lage des Unternehmens

a) Vermögenslage- / Finanzlage

b) Ertragslage

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

a) Voraussichtliche Entwicklung

b) Chancen

c) Risiken

1. Grundlagen des Unternehmens:

Die Tempus Mobil GmbH ist im Handelsregister unter HRB 4030, Amtsgericht Wittlich eingetragen. Sie ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) nach deutschem Recht. Der Geschäftsführer führt die Geschäfte nach den Weisungen der Gesellschafterversammlung und im Rahmen von Gesetz, Satzung und Gesellschaftsvertrag. Die Tempus Mobil GmbH ist eine 50%ige Tochtergesellschaft der Voyages Emile Weber S.à r.l. und eine 50%ige Tochtergesellschaft der Bollig Voyages S.A.. Das Unternehmen besteht seit 2019 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 77 Mitarbeiter beschäftigt. Die Tempus Mobil GmbH betreibt in Deutschland, im Bundesland Rheinland-Pfalz und in Luxemburg im Wesentlichen Linienverkehre gem. § 42 PBefG.

. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

a) Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

Quellverweis: DESTATIS: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024

Im Jahr 2023 waren in Deutschland 7 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen im Nah- und Fernverkehr unterwegs als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, trug unter anderem das am 1. Mai 2023 eingeführte Deutschland-Ticket zum Anstieg des Fahrgastaufkommens auf fast 10,9 Milliarden Fahrgäste bei. Bereits 2022 waren unter anderem aufgrund des 9-Euro-Tickets, das im Sommer 2022 für drei Monate erhältlich war, die Fahrgastzahlen gestiegen. Dennoch waren 2023 im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen noch immer knapp 8 % weniger Fahrgäste unterwegs als vor Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2019.

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der 99 % des Linienverkehrs abdeckt, stieg das Fahrgastaufkommen im Jahr 2023 gegenüber 2022 ebenfalls um 7 % und blieb damit knapp 8 % unter dem Wert des Vor-Corona-Jahres 2019. Das ab dem 1. Mai 2023 gültige Deutschland-Ticket wirkte sich dabei positiv auf die Entwicklung aus: Insbesondere im Eisenbahn-Nahverkehr stieg das Fahrgastaufkommen ab dem 2. Quartal 2023, nach Einführung des Deutschland-Tickets, deutlich. Im 3. Quartal 2023 wuchs das Fahrgastaufkommen gegenüber dem 2. Quartal 2023 um 6 %.

Quellverweis: DESTATIS: Pressemitteilung Nr. 142 vom 08.04.2024

b) Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Durch den Wegfall der Linie 414 im Dezember 2022 ist das Leistungsvolumen leicht gesunken, was einen reduzierten Umsatz bedeutet. Die Umsätze verringerten sich um rund 620.000 €. Dies resultiert u.a. durch die Einführung des Deutschlandtickets im Mai 2023.

Die Mitarbeiteranzahl erhöhte sich von 75 auf 77 Personen. Zum 01.09.2023 hat ein Auszubildender als Fachkraft im Fahrbetrieb seine Ausbildung begonnen. In Summe hat Tempus Mobil mit einer hohen Fluktuation aufgrund der Grenznähe zu Luxemburg zu kämpfen. Das Jahr wurde mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 428.804,09 Euro abgeschlossen.

c) Entwicklung der Branche

Die 19. Konjunkturumfrage des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) e.V. verdeutlicht, welch turbulentes Geschäftsjahr 2023 hinter dem deutschen Busgewerbe liegt. Für die Betriebe galt es, zahlreiche Herausforderungen zu meistern. So sahen sich die Busunternehmen weiterhin mit einem gravierenden Fahrpersonalmangel und einer hohen Bürokratielast konfrontiert. Darüber hinaus erschwerten die hohen Energiekosten und die Inflation die Marktsituation. Zusätzlich veränderte das Deutschlandticket den ÖPNV grundlegend. Auf die einzelnen Bussegmente Bustouristik/Gelegenheitsverkehr, Fernbuslinienverkehr und ÖPNV hatten diese Rahmenbedingungen völlig verschiedene Einflüsse. Während die Unternehmen der Bustouristik eine positive Marktlage und einen hohen Aufschwung verzeichneten, entwickelte sich die Geschäftslage der ÖPNV- und Fernbussparten lediglich gleichbleibend oder gar ungünstiger.

Das Segment Bustouristik/Gelegenheitsverkehr konnte seine gravierenden Einbrüche aus den Corona-Jahren 2020 und 2021 wett machen.

Der in 2022 eingesetzte Positivtrend setzte sich konsequent fort. Bei allen Kennzahlen - der allgemeinen Geschäftslage, Umsatz, Gewinn und der Kundennachfrage - konnten die Touristik-Betriebe einen Aufschwung verzeichnen. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr 2024 erwarten die Unternehmen mehrheitlich eine gleichbleibend positive Stimmung. 25 % erwarten sogar einen noch weiter andauernden Positivtrend. Dieser Aufschwung wird jedoch von der nach wie vor hohen Bürokratielast überschattet. Der zunehmende administrative Aufwand belastet mittlerweile 82 % der Unternehmen. Sie wünschen sich daher eine deutliche Reduktion des Verwaltungsaufwands. Zudem sehen die Betriebe dringenden Reformbedarf bei der Busfahrausbildung, weil die langandauernde, teure Ausbildung die Fahrpersonalgewinnung immens erschwert.

Die allgemeine Geschäftslage im ÖPNV wird zunehmend schlechter bewertet. Während 47 % der Betriebe von einer gleichbleibenden Marktsituation berichten, hat sich die Geschäftslage erneut für ein Drittel ungünstiger entwickelt. Die Unternehmen sind durch die aktuelle Finanzierungslage des ÖPNV verunsichert. Nach wie vor verzeichnen 50 % der Befragten eine ungünstigere Gewinnentwicklung. Lediglich 18 % können eine günstigere Entwicklung melden. Daraus ergeben sich große finanzielle Herausforderungen für die Unternehmen im ÖPNV. Den Betrieben fehlen bereits finanzielle Mittel zur Sicherung der Bestandsverkehre. Zusätzlich sollen Sie aber in einen Angebotsausbau für die Verkehrswende und in alternative Antriebe investieren. Dies ist wirtschaftlich schwer leistbar. Zum Beispiel sehen 88 % der Betriebe derzeit keine Voraussetzungen, alternative Antriebe wirtschaftlich betreiben zu können. Die Einführung des Deutschlandtickets hat die Karten nochmals neu gemischt. 33 % der Unternehmen verzeichnen seither steigende Fahrgastzahlen. Trotzdem blicken die ÖPNV-Unternehmen sorgenvoll in die Zukunft. Über 40 Prozent erwarten für 2024 eine ungünstigere Entwicklung als im letzten Jahr. Damit ist die Stimmung so schlecht wie noch nie zuvor. Nicht einmal während der Corona-Pandemie waren die Unternehmen so pessimistisch. Die Unternehmen im ÖPNV wünschen sich Klarheit hinsichtlich ihrer finanziellen Rahmenbedingungen, um ihre Betriebe für die Verkehrswende weiter ausrichten zu können.

Quellverweis: Pressemitteilung 26.07.24 - bdo DIEBUSUNTERNEHMEN

3. Lage des Unternehmens

a) Vermögenslage / Finanzlage

Aufgrund des negativen Ergebnisses des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von -428.804,09 Euro ergibt sich ein negatives Eigenkapital in Höhe von 217.891,00 Euro. Die Verbindlichkeiten können durch liquide Mittel beglichen werden.

b) Ertragslage

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von -428.804,09 Euro (Vorjahr: 223.475,08 Euro) ab.

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 7.566.456,65 Euro. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von 8.188.603,24 Euro ausgewiesen. Dies entspricht einer Minderungsrate von 7,60 %.

An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum 704.597,69 EUR an. Im Vorjahr 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 941.830,47 EUR. Dies entspricht einer Minderungsrate gegenüber dem Vorjahr von 25,19 %.

Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen 2.922.959,59 EUR gegenüber 2.678.836,02 EUR im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit 244.123,57 EUR. Dies ergibt eine Erhöhungsrate von 9,11 %.

An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 665.465,01 EUR an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 652.771,67 EUR. Der Betrag der absoluten Veränderung beläuft sich auf 12.693,34 EUR. Dies entspricht einer Erhöhungsrate von 1,94 %.

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022 Änderungen ggü. d. Vorjahr
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 7566,46 100,00 8188,60 100,00 -622,14 -7,60
Gesamtleistung 7566,46 100,00 8188,60 100,00 -622,14 -7,60
Sonstige betriebliche Erträge 261,79 3,46 407,35 4,97 -145,56 -35,72
Finanzerträge 1,20 0,02 0,78 0,01 0,42 50,00
Erträge gesamt 7829,45 103,48 8596,73 104,98 -767,28 -8,92
Materialaufwand 703,37 9,30 941,82 11,50 -238,45 -25,31
Personlaufwand 3588,42 47,43 3331,61 40,69 256,81 7,71
Abschreibungen 936,29 12,37 930,09 11,36 6,20 0,67
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2990,28 39,52 3141,31 38,36 -151,03 -4,81
Finanzaufwand 39,30 0,52 46,37 0,57 -7,07 -15,30
sonstige Steuern 0,58 0,01 -17,94 -0,22 18,52 103,35
Aufwendungen gesamt 8258,24 109,14 8373,26 102,26 -115,02 -1,37
Jahresergebnis -428,79 -5,67 223,47 2,73 -652,26 -291,86

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

a) Voraussichtliche Entwicklung

Die Interimsvergabe der Linie 414 ist zum Dezember 2022 ausgelaufen. Investitionen in neue Fahrzeuge werden auch in 2024 erforderlich sein. Der Verkehrsvertrag mit dem VRT zu dem Linienbündel Südeifel hat eine Laufzeit bis 06/2029. Bis dahin sind Umsatz, sowie die Risiken Dieselkraftstoff- und Personalkostenindexierung vertraglich geregelt. Durch interne Umstrukturierungen und daraus resultierenden Sparmaßnahmen soll dem negativen Ergebnis entgegengewirkt werden. Zudem wurde eine monatliche Performance eingeführt, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und abzustellen.

b) Chancen

Für das Jahr 2024 rechnen wir nicht damit, dass weitere besondere Ereignisse den Umsatz reduzieren, wobei das Streikrisiko nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Beteiligungen an SEV-Ausschreibungen sowie Teilnahme an Gelegenheitsverkehr sind geplant.

c) Risiken

Produktion und Technik: Betriebsstörungen und daraus resultierende Verspätungen oder Ausfälle können zu Pönalenzahlungen an die entsprechenden Bestellerorganisationen führen. Diesem Risiko begegnen wir mit der systematischen Wartung unserer Fahrzeuge und technischen Einrichtungen und dem Einsatz qualifizierter Mitarbeiter sowie mit kontinuierlicher Qualitätssicherung und Verbesserung der Prozesse.

Arbeitsmarkt: Die Verfügbarkeit von Busfahrern am Arbeitsmarkt ist gering. Die Branche hat Nachwuchsprobleme durch fehlende Zugangswege (Bundeswehr und Spätaussiedler sind keine Rekrutierungswege mehr) und hohe Ausbildungskosten. Künftig werden wir mehr in Ausbildung investieren.

Die Dieselpreisentwicklung stellt für die Tempus Mobil GmbH ein erhöhtes Risiko dar. Im Rahmen der vertraglichen Regelung der Bestellerorganisation VRT wird eine solche Preisentwicklung erst im Nachgang ausgeglichen.

 

Irrel, 08.11.2024

gez. Stefan Schirra

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.709.199,70 4.261.482,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.356,70 44.123,70
II. Sachanlagen 3.624.093,00 4.216.609,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.000,00 77.726,00
2. technische Anlagen und Maschinen 362.734,00 414.982,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.249.359,00 3.723.901,00
III. Finanzanlagen 4.750,00 750,00
1. Beteiligungen 500,00
2. Sonstige Finanzanlagen 4.750,00 250,00
B. Umlaufvermögen 4.577.020,10 3.682.874,83
I. Vorräte 1.221,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 958.533,94 1.671.173,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 483.188,59 55.115,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.617.265,16 2.011.700,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.496,38 55.041,10
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 217.891,69
Summe Aktiva 8.535.607,87 7.999.398,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 219.650,94
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Verlustvortrag 39.087,60 253.824,14
III. Jahresfehlbetrag 428.804,09 -223.475,08
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 217.891,69
B. Rückstellungen 430.179,65 488.955,20
C. Verbindlichkeiten 8.105.428,22 7.290.792,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.946.661,56 4.718.908,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 811.580,52 811.580,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.135.081,04 3.907.328,33
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.158.766,66 2.571.883,64
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.757.071,74 2.492.051,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 401.694,92 79.832,44
Summe Passiva 8.535.607,87 7.999.398,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.124.874,01 7.654.129,10
2. Personalaufwand 3.588.424,60 3.331.607,69
a) Löhne und Gehälter 2.922.959,59 2.678.836,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 665.465,01 652.771,67
3. Abschreibungen 936.290,05 930.089,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 922.729,58 930.089,89
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 13.560,47
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.990.283,71 3.141.310,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.204,77 777,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.300,91 46.365,71
7. Ergebnis nach Steuern -428.220,49 205.532,75
8. sonstige Steuern 583,60 -17.942,33
9. Jahresfehlbetrag 428.804,09 -223.475,08

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TEMPUS MOBILGmbH
Firmensitz laut Registergericht: Irrel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wittlich
Register-Nr.: HRB 4030

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 2.736.025,29 EUR

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 3.456.848,84 EUR

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 110.238,13 61.351,00 171.589,13 66.114,43
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 61.351,00 171.589,13 66.114,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.224,00 12.215,00 84.224,00 12.215,00 6.498,00
2. technische Anlagen und Maschinen 574.712,74 5.853,86 580.566,60 159.730,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.227.583,12 403.588,72 234.244,03 6.396.927,81 2.503.682,12
Summe Sachanlagen 6.886.519,86 421.657,58 318.468,03 6.989.709,41 2.669.910,86
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 500 500 0
2. Genossenschaftsanteile 250 250 0
Summe Finanzanlagen 750 750 0
Summe Anlagevermögen 6.997.507,99 483.008,58 318.468,03 7.162.048,54 2.736.025,29
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.118,00 91.232,43 80.356,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.118,00 91.232,43 80.356,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.381,00 8.664,00 215 12.000,00
2. technische Anlagen und Maschinen 58.101,86 217.832,60 362.734,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 837.128,72 193.242,03 3.147.568,81 3.249.359,00
Summe Sachanlagen 897.611,58 201.906,03 3.365.616,41 3.624.093,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 500
2. Genossenschaftsanteile 0 250
Summe Finanzanlagen 0 750
Summe Anlagevermögen 922.729,58 201.906,03 3.456.848,84 3.705.199,70

Forschungs- und Entwicklungskosten

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022
TEUR
Stand zum 31.12.2023
TEUR
Änderung ggü. d. Vorjahr
in TEUR
%
Sonstige Rückstellungen 489,0 430,2 -58,8 -12,0
Rückstellung für Geschäftsführungskosten 40,0 0,0 0,0 -100,0
Rückzahlungsanspruch VRT aus 2021 298,5 298,5 298,5 0,0
Abschluss- und Prüfungskosten 26,0 26,0 0,0 0,0
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 27,5 27,5 0,0 0,0
Urlaubsrückstellung 97,0 78,2 -18,8 -19,4
Rückstellungen gesamt 489,0 430,2 -58,8 -12,0

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 23.644,65 EUR (Vorjahr: 661.006,25 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 3.946.661,56 EUR.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
Sicherung Betrag
EUR
Vermerk
Anleihen 0,00
davon konvertibel 0,00
gegenüber Kreditinstituten 23.644,65 23.644,65 2
erhaltene Anzahlungen 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 0,00
aus der Annahme und Ausstellung von Wechseln 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
gegenüber Gesellschaftern 0,00
gegenüber stillen Gesellschaftern 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 0,00
davon aus Steuern 0,00
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 0,00
Summe 23.644,65 23.644,65

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 564.600,00 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge Adresse/ Vertrag Vermieter Vertragsdatum Beginn (Datum) Laufzeit bis mtl. Miete
Bitburg, Westpark Jugendhotel Bitburg 13.01.2021 01.01.2021 31.12.2024 2.900,00
Irrel, Auf Zweikreuz 18 Erste Zweikreuz GbR 01.10.2019 01.10.2019 31.10.2029 7.500,00
Trier Kürenzer Str. 13 RMV Koblenz 11.05.2021 01.02.2022 unbegrenzt hier: Angabe 1 Jahr 400,00
Mietverträge Adresse/ Vertrag verbl. Lfz. Monate Verpflichtung
sonst. finanz. Bermerkungen
Bitburg, Westpark 12 34.800,00
Irrel, Auf Zweikreuz 18 70 525.000,00
Trier Kürenzer Str. 13 12 4.800,00
Summe 564.600,00
Leasing-Verträge Leasinggegenstand / Vertrag Leasinggeber Vertragsdatum Beginn (Datum) Laufzeit bis mtl. Miete
Miet- u. Servicevertrag Canon BNP Paribas 28.12.2023 01.01.2024 01.01.2025 153,62
Leasing-Verträge Leasinggegenstand / Vertrag verbl. Lfz. Monate Verpflichtung
sonst. finanz. Bermerkungen
Miet- u. Servicevertrag Canon 12 1.843,44
Summe 1.843,44

Sonstige Angaben

Angabe zu Corona-Hilfemaßnahmen:

Das Unternehmen hat aufgrund der Corona-Pandemie im Vorjahr folgende Hilfsmittel durch den Verkehrsverbund Region Trier erhalten: 554.816,04 Euro. Gemäß vorliegender Änderungsbescheide wurden hierauf 125.197,43 EUR zurückgefordert. Der Rückforderungsbetrag ist unter periodenfremde Aufwendungen im Berichtszeitraum verbucht worden.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter (Busfahrer) 73,00
Angestellte 3,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 77,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 74,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Stefan Schirra ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde unter Bezugnahme auf §286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 428.804,09 EUR.

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Irrel, 01.10.2024

gez. Stefan Schirra

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tempus Mobil GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tempus Mobil GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tempus Mobil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Trier, 06.02.2025

Biesdorf
Wirtschaftsberatungs- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Friedhelm Biesdorf, Wirtschaftsprüfer

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