Wichern Pflegedienste gGmbH
Luisenstraße 21, 15230 Frankfurt (Oder), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Müller seit 20.11.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e. V. | 58.73% |
Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) - Lebus | 20.63% |
Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. | 20.63% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wichern Pflegedienste gGmbHFrankfurt (Oder)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB und von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). 2.1 Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften des Zweiten Abschnitts des HGB für Kapitalgesellschaften wurden beachtet. Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. In Ergänzung des Gliederungsschemas nach § 266 HGB wurden gemäß § 265 Abs. 5 HGB die Bilanzpositionen "Stille Beteiligungen" und "Sonderposten für Investitionszuschüsse" eingefügt. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.2.1 Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge vollständig enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Mit Ausnahme der Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB sind die Posten der Aktivseite nicht mit Posten der Passivseite und Erträge nicht mit Aufwendungen verrechnet worden. 2.2.2 Bilanzierungsmethoden Allgemeines Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz sind mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Jahres identisch. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es galt der Grundsatz der vorsichtigen Bewertung. Insbesondere wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, auch dann, wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung bekannt geworden sind. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten wurden entsprechend dem § 255 Abs. 2 HGB ermittelt. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben, wobei die lineare Abschreibungsmethode gewählt wurde. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch entsprechende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Liquide Mittel wurden mit dem Nennbetrag bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten zeigt Ausgaben vor dem Stichtag, sofern sie Aufwendungen in späteren Geschäftsjahren darstellen. Das aus der Insolvenzabsicherung der Mitarbeiteransprüche für die Rückstellungen für Langzeitarbeitszeitkonten resultierende Planvermögen wird mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert und bei einem aktiven Überhang als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" in der Bilanz ausgewiesen. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Stillen Beteiligungen sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse ist nach handelsrechtlichen Grundsätzen und Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung unter entsprechender Einstellung und Auflösung bewertet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde in Höhe der zweckentsprechend verwendeten Fördermittel gebildet und entsprechend der Restnutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Spezielle Ausführungen 3.1 Aktiva Sonstige Vermögensgegenstände im Volumen von 0 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.2 Passiva Für Verpflichtungen aus Langzeitarbeitskonten existiert Planvermögen, welches nur der Erfüllung der Zusagen dient und auch Gläubigern im Insolvenzfall nicht zur Verfügung steht. Aus diesem Grunde wird das Planvermögen für Langzeitkonten von 258 TEUR (Vorjahr: 220 TEUR) mit dem Barwert der Verpflichtung für Langzeitarbeitskonten in Höhe von 297 TEUR (Vorjahr: 231 TEUR) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet. Ein positiver Überhang des Planvermögens würde als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen demnach wie im Vorjahr nicht. 4. Sonstige Ausführungen 4.1 Geschäftsführung Herr Sven-Olaf Krebs, Vorstand Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V., war bis zum 30. September 2023 zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Ab 1. Oktober 2023 ist Herr Stefan Müller zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. 4.2 Angaben zu Arbeitnehmern Jahresdurchschnittlich sind im Berichtsjahr 119 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt. 5. Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt (Oder), 14. Mai 2024 Stefan Müller, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25.07.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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