GolfRange Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michaela Wühr seit 28.2.2024 | Prokura |
Johannes Goess-Saurau seit 15.12.2022 | Geschäftsführer |
Hans Peter Thomßen seit 10.11.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Murhof Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GolfRange GmbHGermeringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANHANG für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die GolfRange GmbH hat ihren Sitz in Germering. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 176139 eingetragen. II. Allgemein Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der GolfRange GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 II HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bewertung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Anschaffungskosten. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Vorräte werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Forderungen werden mit ihren Nominalwerten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Flüssige Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle dem Grunde nach bekannten Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB nach der bilanzorientierten Methode gebildet. VI. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Geschäfts- oder Firmenwert Der in den Vorjahren aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird weiterhin über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Aus der durchschnittlichen Laufzeit der Pachtverträge von 15 Jahren und der langfristigen Ausrichtung des Geschäftsmodells ist die Länge des Abschreibungszeitraums gerechtfertigt. 2. Anlagevermögen Eine von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist auf der letzten Seite als Anlage beigefügt. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen hat ein Teilbetrag in Höhe von € 4.000.000,00 (Vj. € 5.000.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen betreffen ausschließlich Forderungen gegen Gesellschafter. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen aus:
5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausbezahlte Kosten für 2024 wie Partnerclub, Dünger, Turniermeldegebühren, Kosten für Schlägerhauben, Bücher und Bleistifte, Beiträge und Kosten für Golfverband und Pacht. 6. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 58.850,00 und ist eingeteilt in 58.850 Geschäftsanteile zu € 1,00. 7. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten die zu erwartenden Steuernachzahlungen für die Jahre 2021 bis 2023. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten ausschließlich Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Geschäftsführern sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und ausstehende Rechnungen 2023. 8. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitsspiegel:
Im Vorjahr hatten die Verbindlichkeiten folgende Restlaufzeiten:
8.1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.981 sind mit folgenden Sicherheiten belegt:
8.2 Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten folgende Positionen:
9. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Vorauszahlungen für Nutzungsentgelte, Kundenkarten etc. Die Abgrenzungen teilen sich wie folgt auf die einzelnen Golfanlagen auf:
10. Passive latente Steuern Gemäß § 274 HGB sind die latenten Steuern nach der bilanzorientierten Methode zu bilden. Zum 31. Dezember 2023 ergaben sich aufgrund temporärer Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz aus den Bewertungen im Anlagevermögen passive latente Steuern in Höhe von € 387.885,00 Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 28,5 %. 11. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen außergewöhnliche Erträge aus Versicherungsentschädigungen (T€ 4.527). 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für die Unterhaltung der Golfplätze (T€ 2.638), Werbe- und Reisekosten (T€ 442), Kosten für Partnerclubabkommen (T€ 566), Raumkosten (T€ 337) und Kosten für den Einkauf der Golfstunden und -kurse (T€ 1). V. Ergänzende Angaben Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Firma GolfRange Beteiligungs GmbH. Diese erzielte einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 291,76. Das Eigenkapital beläuft sich zum 31.12.2023 auf € 28.443,69. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 166 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt.
Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung Mag. Johannes Goess-Saurau, Kaufmann, Neumarkt (Österreich) Dr. Florian Bosch, Kaufmann, Stockdorf, (bis 06.06.2024) Hans Peter Thomßen, Kaufmann, München Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde gemäß § 286 IV HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 303. Aufgrund von Pachtverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 24.451. VI. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres, bis zur Erstellung des Jahresabschlusses, haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. VII. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 5.595.752,20 und dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.257.324,78 einen Betrag von € 6.500.00,00 auszuschütten und € 353.076,98 auf neue Rechnung vorzutragen.
Germering, 25.06.2024 Mag. Johannes Goess-Saurau Hans Peter Thomßen Entwicklung des AnlagevermögensGolfRange GmbH, Germering
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GolfRange GmbH, GermeringPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GolfRange GmbH, Germering, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GolfRange GmbH, Germering, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Juni 2024 LKC
Audit GmbH
Dr. Stefan Berz, Wirtschaftsprüfer Reinhold Eder, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023GolfRange GmbH, GermeringAKTIVA
PASSIVA
Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung 2023GolfRange GmbH, Germering
LageberichtGolfRange GmbH, Germering für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen 1.1. Geschäftsmodell Die GolfRange GmbH errichtet stadtnahe 9-Loch-Golfanlagen und betreibt 9-Loch- und seit dem Geschäftsjahr 2009 auch 18/27-Loch-Golfanlagen in ganz Deutschland. Sie hat dadurch Einnahmen aus der Nutzung der 9-Loch bzw. 18/27-Loch-Plätze und den Übungseinrichtungen. Weitere Umsätze ergeben sich aus Vermietungen in den Bereichen Golfschule, Gastronomie und Pro Shop. Darüber hinaus errichtet die Gesellschaft 9-Loch Golfanlagen mit großzügigen Ubungsbereichen in der Nähe von Städten und Ballungszentren in Deutschland. 1.2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen im Jahr 2023 Die Stimmung der Wirtschaft trübt sich ein. Noch immer belasten die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine die Unternehmen, insbesondere weiterhin hohe Preise und gestiegene Zinsen. Hinzu kommen strukturelle Herausforderungen wie der Fachkräftemangel, die Energiewende und eine überbordende Bürokratie. Das führt in der Summe zu gestiegenen Kosten bei Vorleistungen, Energie, Personal aber auch bei der Finanzierung. Gleichzeitig kommen derzeit auch aus dem Außenhandel keine positiven Impulse, denn auch die Weltkonjunktur läuft schleppend. Zudem nehmen geopolitische Unsicherheiten weiter zu. Immerhin noch drei von zehn Unternehmen (30 Prozent nach zuvor 34 Prozent) bewerten das aktuelle Geschäft als "gut". Hingegen ist der Anteil der Betriebe, die ihre Lage mit "schlecht" bewerten, von 15 Prozent auf 21 Prozent spürbar gestiegen. Der Saldo der Lagebewertung fällt damit von 19 auf nunmehr neun Punkte. Das liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 21 Punkten. Diese Eintrübung zieht sich fast durch die gesamte Wirtschaft und durch alle Unternehmensgrößen. Ein Blick auf die Unternehmensgrößen zeigt, dass sich die Lage im Mittelstand (200 bis 999 Mitarbeitende) deutlicher verschlechtert als bei Großunternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten: Im Mittelstand sinkt der Saldo um 15 auf neun Punkte; bei Großunternehmen sinkt der Saldo nur um neun auf im Vergleich hohe 16 Punkte. In KMU mit bis zu 199 Beschäftigten sinkt der Saldo der Geschäftserwartung ebenfalls auf neun Punkte (nach zuvor 17 Punkte). Im Dienstleistungssektor haben sich die Geschäfte im Vergleich der Wirtschaftszweige am wenigsten eingetrübt. Etwas über ein Drittel der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage weiterhin als "gut" (gleichbleibend 35 Prozent), 17 Prozent (nach zuvor 14 Prozent) als "schlecht". Der Saldo sinkt um drei auf 18 Punkte. Das liegt nur leicht unter dem langjährigen Durchschnitt (Saldo von 23 Punkten). Die im Vergleich zu den anderen Hauptsektoren stabile Lage geht insbesondere auf das Gastgewerbe und - mit Abstrichen - auf personenbezogene Dienstleister zurück. Die Branchen zehren noch von Nachholeffekten der Pandemie. (Quelle: DIHK-Konjunkturumfrage Herbst 2023). Vor dem Hintergrund der gedämpften Konjunktur blieb die Entwicklung am Arbeitsmarkt im Oktober und November wenig dynamisch, geprägt von abnehmendem Beschäftigungsaufbau und leichtem Zuwachs an Arbeitslosigkeit. Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und -arbeiter ist im Vergleich zum Vorpandemieniveau am aktuellen Rand weiterhin leicht erhöht (s. a. Fokusthema), das Beschäftigungsniveau insgesamt aber anhaltend sehr hoch. Vorläufig dürfte sich der Arbeitsmarkt eher seitwärts entwickeln, ein Einbruch der Beschäftigung zeichnet sich aktuell nicht ab. Die Inflationsrate ging im November weiter zurück. Wegen des hohen Niveaus im Vorjahr wirkten die Energiepreise weiterhin dämpfend auf die Rate. Die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel war deutlich niedriger als im Vormonat. Insgesamt sank die Inflation im 4. Quartal 2023 bisher schneller, als es in Prognosen unterstellt worden war. Gleichzeitig ist der Anteil an Firmen, die Preiserhöhungen planen, gemäß ifo Umfragen zuletzt wieder leicht gestiegen. Das Tempo des zu erwartenden weiteren Rückgangs der Inflation bleibt mit Unsicherheit behaftet. Kurzfristig ist im Dezember 2023 durch einen Basiseffekt zunächst wieder mit einer höheren Rate zu rechnen. Denn im Dezember 2022 waren die gemessenen Verbraucherpreise für Gas und Fernwärme durch den "Dezember-Abschlag" merklich gesenkt. Das Zusammenspiel aus robuster Beschäftigungssituation, rückläufiger Teuerung und Lohnanstiegen sollte in naher Zukunft mehr Spielräume für die private Konsumentwicklung eröffnen. Die Frühindikatoren für den privaten Konsum signalisieren aktuell aber noch eine spürbare Zurückhaltung der Konsumentinnen und Konsumenten. Die ifo Geschäftserwartungen für die Entwicklung des Einzelhandels in den nächsten Monaten liegen ebenso wie das Konsumklima der Gesellschaft für Konsumforschung weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Eine Erholung dürfe damit erst nach und nach einsetzen. In den Aussichten für Außenhandel und Industrie konnte der Pessimismus der Unternehmen, trotz zuletzt leichter Zugewinne beim ifo Geschäftsklima, bislang nicht überwunden werden. Auch die ifo Exporterwartungen haben sich im November leicht aufgehellt, sind aber weiterhin deutlich negativ ausgerichtet. Das Kiel Institut für Weltwirtschaft geht basierend auf weltweiten Schiffsbewegungsdaten für November zunächst von einer fortgesetzten außenwirtschaftlichen Flaute aus. Für die Industrieentwicklung haben sich die Frühindikatoren zuletzt zwar ebenfalls etwas verbessert: In Umfragen des ifo Instituts waren die Erwartungen der Industrieunternehmen, vor allem in einigen energieintensiven Branchen, im November weniger pessimistisch als im Vormonat. Eine Trendwende zeigt dies aber noch nicht an. Insgesamt werden weiter rückläufige Geschäfte erwartet und fehlende Neuaufträge beklagt. Mit einer Belebung der wirtschaftlichen Dynamik in diesen Bereichen ist damit erst im nächsten Jahr zu rechnen. (Quelle: Monatsbericht des "Bundes Ministeriums für Finanzen" Dezember 2023). Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. "Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark", sagte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. (Quelle: DeStatis - Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024). Markt und Wettbewerb Der Golfmarkt in Deutschland verlor nach dem Rekordjahr 2022 ganz leicht. Die Zahl der registrierten Golfspieler sank in 2023 im Vergleich zu 2022 um 0,1 Prozent bzw. 816 Golfern, was dennoch mit 682.126 Mitgliedern die zweithöchste Gesamtzahl in der über 115-jährigen Verbandsgeschichte darstellt. Neben der traditionell starken Altersgruppe 55+ (57% der deutschen Golfer), konnten insbesondere die Gruppe der 19-35-jährigen in 2023 ein beachtliches Wachstum von über 5 Prozent verzeichnen. Die Altersgruppe 36 bis 55 Jahre schrumpft weiterhin am meisten, wobei diese Tendenz zu Gunsten der älteren auf ein Einwirken der demographischen Parameter ("Baby-Boomer" mit anschließenden "Pillenknick") auf den deutschen Golfmarkt hinweisen. Weiterhin sinkt die Zahl der jugendlichen Golfer bis 18 Jahre, wobei diese Altersgruppe nicht der Zielgruppe der GolfRange GmbH entspricht. Nach dem Allzeit-Hoch in 2016 mit 732 Golfanlagen in Deutschland ist dieser Wert seit 2017 rückläufig, Ausnahme 2022, und in 2023 auf 725 Golfanlagen gesunken. Die durch weltweite Inflations-, Finanz- und Kriegs-Krisen verursachten entsprechenden Konsequenzen waren in 2023 für den Betrieb von Golfanlagen weiterhin sehr fordernd. Die dadurch resultierenden, teilweise deutlichen Kostensteigerungen konnten durch nur geringe Einsparungspotentiale gemildert, aber nicht aufgefangen werden. Allerdings konnte die inflationsgetriebene Kostenlage genutzt werden, um die Mitglieds-Beiträge im zweiten Jahr in Folge überdurchschnittlich zu erhöhen, was in 2023 durch die unterjährige Einführung teilweise noch begrenzt, aber in den Folgejahren ab 2024 eine deutliche Erhöhung der Einnahmen in diesem Bereich nach sich ziehen wird. Weiterhin wurden zum Ende des Jahres 2023 neben den Mitgliedsbeiträgen auch die Beiträge der Tages- Gäste / Fremdkunden leicht erhöht. Laut dem Golfbarometer Herbst 2023 (222 von 725 Golfanlagen (31%); Herausgeber DGV e.V.) entspricht die o.a. Kosten- und Preis-Entwicklung auch dem Verhalten der anderen Markt-Teilnehmer der deutschen Golfanlagen, wobei die GolfRange GmbH mit einem Wachstum von 4% deutlich über dem deutschen Durchschnitt liegt. Die GolfRange GmbH mit ihrem Konzept der stadtnahen 9-Loch-Anlagen und einem auf eine breite Basis ausgelegten Konzept für Golfeinsteiger, hat weiterhin das Potential als Marktführer im stadtnahen Bereich eine dominante Rolle zu spielen. Insbesondere, da sieben der zehn Golfplätze in Bayern liegen, und Bayern das Bundesland mit den zweitmeisten Golfspielern (142.968 zu 143.740 in NRW) und dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen ist. Das System GolfRange zielt mit seinem Konzept der 9-Loch-Anlagen darauf ab, die traditionellen Eintrittsbarrieren (hoher Kosten- und Zeitaufwand) bei dem Golfsport durch günstige Angebote und schnelle Erreichbarkeit zu senken. Durch den geringeren Platzbedarf einer 9-Loch-Anlage können auch Kosten (z. B. Pflegeaufwand) im Vergleich zu einem klassischen 18-Loch-Platz niedriger gehalten werden. Durch systematisierten Bau und Verwaltung der zehn Anlagen können vielfältige Synergie- Effekte erzielt werden. Eine Vielzahl von Synergien kann auch durch die zugekauften Golfanlagen (18 bzw. 27-Loch) in Kombination mit den regionalen GolfRange-9-Loch-Anlagen erreicht werden. Die GolfRange hat damit einen Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu fast allen anderen deutschen Golfanbietern. Zusammenfassend kann davon ausgegangen werden, dass das dargestellte Marktwachstum für die GolfRange stärker wirksam sein wird als die o.a. Kostenbelastungen und Sonder-Effekte des momentanen abflauenden Inflations- und Kriegs-Szenarios. Dies ist für einen weiteren, positiven Geschäftsverlauf der Gesellschaft relevant und zielführend. 2.2. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der Gesellschaft regelmäßig gemessen werden, sind Umsatzerlöse, Ergebnis vor Steuern und Mitgliederentwicklung:
2.3 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die bestehenden Anlagen haben sich trotz der bereits erwähnten Einflüsse grundsätzlich zufriedenstellend entwickelt, wobei die angestrebten Ziele im Tagesgeschäft ebenso, wie im Mitgliederbereich erreicht werden konnten. Ein weiterhin hohes Interesse am Golfbereich kann weiterhin beobachtet werden. Auf der Kostenseite unternimmt die GolfRange Anstrengungen, um die großen Kostenblöcke Greenkeeping und Personalkosten möglichst konstant zu halten, was allerdings aufgrund der hohen Inflationsraten, Anhebung des Mindestlohns und steigenden Kosten in einer großen Anzahl von Bereichen des privaten oder geschäftlichen Lebens immer schwieriger wird. Zu beobachten ist aufgrund des Alters der Golfanlagen ein steigender, nach außen hin nicht ersichtlicher Instandhaltungsbedarf im Bereich der Clubhäuser und Golfplätze, der auch getätigt wurde und wird. Nach dem Sonder-Effekt "Hochwasser" vom 14.07.2021 auf der GolfRange Dortmund, ereilte die dortige Anlage am 10.12.2022 ein zweiter Sonder-Effekt "Brand". Durch die noch weitreichenderen, elementaren Schäden am dortigen neu renovierten Clubhaus- und Range-Gebäude musste mit der Versicherung Wege gefunden werden, um die anfallenden Sanierungsaufwendungen zu tragen bzw. zu planen. Nach entsprechenden Verhandlungen konnten abschließend, auch aufgrund der langjährigen und umfangreichen Versicherungsverträge in 05-2023 sehr zufrieden stellende Pauschal-Ergebnisse für beide Schadensereignisse erzielt werden. Auch wenn das Dortmunder Ergebnis, durch die o.a. Vorkommnisse, natürlich sowohl im Mitglieder- als auch Tagesgast-Bereich gelitten hat, konnten die Verluste gegenüber den Budgetwerten auf ein erträgliches Maß begrenzt werden. Dies gilt es auch im nächsten Jahr bezogen auf die vorhandenen Übergangs-Lösungen gepaart mit entsprechenden Kundenbindungs-Maßnahmen zu wiederholen. Eine finale Lösung muss nach dem zweiten Schadensfall nun inklusive eines längerfristigen Genehmigungsverfahrens umgesetzt werden, wobei der Beginn der Genehmigungsphase kurz bevorsteht. Neben der entsprechenden Hochbau-Planung sind auch bereits sinnvolle Verbesserungen am Golfplatz zur weiteren Kunden-Bindung kurz vor der Beauftragung bei geplanter Umsetzung noch in 2024. Insgesamt kann die Geschäftsentwicklung unter den o.a. Parametern als durchaus zufriedenstellend bezeichnet werden. 2.4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Bei dem Vergleich der Ertragslage mit dem Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass die Golfanlage in Augsburg zum 31.12.2022 veräußert wurde. Die Aufwendungen und Erträge der Golfanlage Augsburg sind in den Zahlen des Vorjahres noch in voller Höhe enthalten. Die Umsatzerlöse erreichten im abgelaufenen Jahr T€ 12.908 (2021: T€ 13.651). Dies bedeutet eine Verminderung um 5,8% (Vorjahr Erhöhung 4,9%). Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 4.640 (Vorjahr: T€ 5.699). Im Geschäftsjahr 2023 sind darin Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 4.318 enthalten, in den Vorjahreszahlen die Gewinne aus der Veräußerung der Beteiligung in Österreich und der Golfanlage in Augsburg. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 5.159 (Vorjahr: T€ 5.142). Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 4.119 um T€ 196 auf T€ 3.923. Die Abschreibungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.463 und die Zinsaufwendungen erhöhten sich um T€ 126. Der Jahresüberschuss laut Gewinn- und Verlustrechnung betrug T€ 5.596 (Vorjahr T€ 6.466). Dies entspricht einer Verschlechterung zum Vorjahr von T€ 870. Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.226 (entspricht 6,8%) auf T€ 19.156. Die immateriellen Vermögensgegenstände verminderten sich von T€ 7 auf T€ 0 (ohne Geschäfts- und Firmenwerte). Der Geschäfts- oder Firmenwert verminderte sich aufgrund planmäßiger Abschreibungen von T€ 1.165 um T€ 566 auf T€ 599. Dies entspricht 3,1% (Vj. 6,5%) der Bilanzsumme. Die Grundstücke, auf denen die Golfanlagen betrieben werden, sind sämtlich über langfristige Verträge gepachtet. Im Bereich der Sachanlagen fielen an allen Standorten die üblichen Ersatzinvestitionen in Höhe von T€ 895 an. T€ 269 wurden für Erweiterungsinvestitionen genutzt, während T€ 334 für Clubhaus, Platzbau sowie Range- und Platzausstattung, T€ 155 für neue technische Anlagen und Maschinen sowie T€ 100 fürs Sonstige Anlagen verwendet wurden. Nach Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen, Abgängen und Zugängen erhöht sich der Bereich Sachanlagen von T€ 4.547 auf T€ 5.087. Dies entspricht 26,6% (Vj. 25,4%) der Bilanzsumme. Die laufenden Abschreibungen betrugen T€ 1.369. Das Umlaufvermögen veränderte sich von T€ 12.110 auf T€ 13.361. Das Umlaufvermögen beträgt daher 69,7% (Vj. 67,5%) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf T€ 10.517. Die Eigenkapitalquote verminderte sich daher von 57,6% auf 54,9%. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um T€ 1.904 auf T€ 1.981. Bestehende Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 352 um T€ 2.068 auf T€ 2.420. Dieses begründet durch ein kurzfristiges Darlehen der FB Beteiligungs- und Beratungs GmbH von T€ 2.000. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit des Jahres 2023, betrug T€ 6.134 (Vj.: T€ 3.728). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit belauft sich auf T€ 3.530 (Vj.: T€ 9.613) und der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -8.900 (Vj.: T€ -12.771). 3. Prognose-/Chancen-/Risikobericht 3.1. Vorjahresprognose Die GolfRange GmbH konnte in 2023 deutschlandweit die budgetierten Werte zum Teil erreichen. Während die budgetierten Mitgliederumsätze nicht ganz erreicht werden konnten, war dies in anderen Bereichen wie Greenfee Umsätzen, Pachteinnahmen oder Turniereinnahmen nicht der Fall. Der Personalaufwand lag leicht unter dem Budgetwert, wobei der sonstige betriebliche Aufwand über dem budgetierten Wert lag. 3.2 Prognose für 2024 Laut den allgemeinen Wirtschaftsinformationen wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1%). Die Inflationsrate wird im Jahr 2024 mit durchschnittlich 6,2% nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr. Die GolfRange GmbH erwartet für 2024 insgesamt einen gleichbleibenden Umsatz und gleichbleibende Mitgliederzahlen. Der Jahresüberschuss wird sich in 2024 gegenüber 2023 vermindern, da keine Sondereffekte zu erwarten sind und die Golfanlage in Dortmund nach dem Brand- und Wasserschaden in 2021/2022 erst in 2025 bzw. 2026 ihren uneingeschränkten Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen wird. 3.3. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist abhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in der Bundesrepublik Deutschland und insbesondere von der weiteren Entwicklung im Golfmarkt. Der Ukraine- und Nahost-Konflikt mit seinen unberechenbaren Auswirkungen auf das private und wirtschaftliche Leben, wird im Jahr 2024 natürlich auch den Golfbereich (als Teil des Freizeitbereichs) beeinflussen und ggfs. negative Auswirkungen verursachen. Soweit beeinflussbar, wird die GolfRange die möglichen Risikofelder möglichst zeitnah beleuchten und geeignete Gegenmaßnahmen wählen. Dennoch bietet sich Golf als Individualsportart unter freiem Himmel an, um am coronabedingten Nachholbedarf an Freizeitaktivitäten weiter zu partizipieren und auch in 2024 eine entsprechende Nachfrage hervorzurufen. Dabei könnten bestehende Golfer in Mitgliedschaften drängen und Kurse von Golfeinsteigern gebucht werden. Golf gehört über Jahre, bezogen auf alle Sportarten, aber auch im Deutscher Olympischer Sportbund, zu den Sportbereichen mit dem größten Wachstumszahlen. Die fortschreitende Digitalisierung im Golfsportbereich wird zukünftig eine weitere Optimierung von Arbeitsabläufen ermöglichen, die sowohl die Einnahmen-, aber insbesondere die Kostenseite weiterhin positiv beeinflussen kann. Die zunehmende Digitalisierung des Golfmarktes und ein großes Software- Update bei der GolfRange, das wiederum um ein Jahr verschoben wurde, bedarf einer verstärkten Aufmerksamkeit zum Ende des Jahres 2024 in Hinblick auf die Jahre 2025ff. Eine installierte Cloud- Lösung hilft bei der voranschreitenden Digitalisierung ebenso wie ein geplanter Wechsel der Buchhaltungs-Software im Jahre 2024. Ebenfalls ist die zu beobachtenden Veränderungen im Bereich der "Work-Life-Balance" in allen Altersgruppen ein Faktor, der den Freizeitbereich verstärkt in den Vordergrund rückt. Bei einem veränderten Freizeitverhalten profitieren insbesondere die Freizeitbereiche, die einen unkomplizierten und zeitlich darstellbaren Rahmen beinhalten. Dies kann kaum eine andere Golfanlage im Golfsportbereich besser für sich beanspruchen als die GolfRange. Aufgrund der konsequenten Ausrichtung des Unternehmens auf den Bereich Freizeitdienstleistung im Segment Golf, findet keine Risikostreuung statt. Insofern ist man von der Entwicklung des Golfmarktes besonders abhängig. Auch wirkt sich die Entstehung neuer Golfanlagen im direkten Umfeld bestehender GolfRange-Anlagen und damit verbunden eine neue Wettbewerbssituation auf die Ertragslage der Gesellschaft aus. Dem Deutschen Golf Verband e.V. (DGV e.V.) kommt aufgrund seiner Quasi-Monopol-Stellung in Sachen Mitgliedsausweis und Handicap eine bedeutende Rolle zu. Die weitere Entwicklung dieser Struktur kann sich sowohl positiv als auch negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Ab dem Jahr 2021 wurde das weltweit standardisiertes Handicap-System (WHS), das lokal von den nationalen Golfverbänden administriert wird, nun auch in den meisten europäischen Ländern und ebenfalls in Deutschland eingeführt. Nun ist das Handicap System verständlicher und weltweit vergleichbarer, was zur Attraktivität der Sportart beiträgt. Einzelrisiken: Preisrisiko Das Preisniveau für Golf am Inlandsmarkt ist noch stabil und das Risiko von sinkenden Preisen durch angebotene Konkurrenzprodukte sehr gering. Personalrisiko Bisher konnten Schlüsselpositionen im Unternehmen, sowohl im Bereich Verwaltung als auch im Bereich Greenkeeping, stets zügig und adäquat besetzt werden. Dies sollte auch in Zukunft möglich sein. Insofern ist das Risiko Schlüsselpositionen im Unternehmen nicht angemessen besetzen zu können gering. Zins- und Liquiditätsrisiko Das Zins- und Liquiditätsrisiko ist aufgrund der Reduzierung der Bankverbindlichkeiten nur noch gering. Ausfallrisiko von Forderungen Ausfallrisiken von Forderungen ergeben sich aus Ausfallen oder Verschiebungen (im Rahmen von Stundungen) der Zahlungen von Kunden und/oder Sponsoren, die ihren vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können. Über ein konsequentes Forderungsmanagement und entsprechender jahrzehntelanger Erfahrungswerte werden diese Risiken minimiert. Risiko in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Von den originären Finanzinstrumenten sind im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten - und hierbei die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu nennen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um eine Vielzahl von niedrigen Forderungen aus Mitgliedsbeiträgen. Diese werden überwiegend im Wege des Lastschrifteinzuges beglichen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen macht dadurch in den letzten Jahren jeweils weniger als 2% der Bilanzsumme aus. Aufgrund der geringen Höhe der einzelnen Forderung belasten einzelne Forderungsausfälle die Gesellschaft nicht wesentlich. Dennoch versucht die Gesellschaft, das Ausfallrisiko durch ein konsequentes Forderungsmanagement zu minimieren. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden aufgrund der guten finanziellen Ausstattung der Gesellschaft kurzfristig bedient. Dadurch haben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in den letzten Jahren auch nur einen Anteil von weniger als 1% an der Bilanzsumme. Aufgrund von Darlehensgewährungen an verbundene Unternehmen und aufgrund des Verkaufes der österreichischen Tochtergesellschaft an andere verbundene Unternehmen im Dezember 2022 weist der Jahresabschluss zum 31.12.2023 hohe Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 12.032 aus. Dies führt in den Folgejahren zu entsprechenden Mittelzuflüssen an die Gesellschaft. Die Gesellschaft sieht hier kein Risiko für einen Forderungsausfall. Die zu erwartenden Mittelzuflüsse werden von der Gesellschaft nicht für den laufenden Geschäftsbetrieb benötigt. Unter Berücksichtigung der potenziellen Auswirkung der erfassten Risiken werden keine wesentlichen Risiken für die zukünftige Entwicklung festgestellt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen erfassten Risiken die Entwicklung der Gesellschaft und ihren Fortbestand gefährden können.
Germering, 25.06.2024 Mag. Johannes Goess-Saurau, Geschäftsführer Hans Peter Thomßen, Geschäftsführer |
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