Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 5801
Eingetragen
31.3.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Handel, der Import und die Distribution von Feinkostartikeln. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Unternehmen erwerben, veräußern, pachten oder verpachten, sie kann Zweigniederlassungen errichten und alle Geschäfte betreiben, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft und ihrer Unternehmen zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niklas Niewiem
seit 26.1.2026
Prokura
Daniel Golinski
seit 27.2.2025
Prokura
Daniela Schumacher
seit 12.3.2024
Prokura
Ingo Guttzeit
seit 12.3.2024
Prokura
Sven Zaltenbach
seit 16.7.2020
Prokura
Dorothee Baum
seit 4.6.2013
Prokura
Thorsten Reichold
seit 19.7.2005
Geschäftsführer
Günter Reichold
seit 19.7.2005
Geschäftsführer
Timm Johann Reichold
seit 19.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert200.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Timm Reichold & Thorsten Reichold GbR
100.00%
Timm Reichold & Thorsten Reichold GbR
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gartenfeldstraße 38 b, 65527 Wiesbaden
12.500 €
50.00%
Thorsten Reichold
Walkmühlstraße 97, 65195 Wiesbaden
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reichold Feinkost GmbH

Diez

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 293.507,41 201.494,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.845.406,73 3.222.867,81
2. technische Anlagen und Maschinen 7.042.847,49 4.518.181,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.899.106,14 1.983.248,87
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 566.804,29 1.422.658,58
12.354.164,65 11.146.956,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.290.695,83 6.290.695,83
18.938.367,89 17.639.147,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.182.580,79 13.301.254,59
2. fertige Erzeugnisse und Waren 22.169.171,80 19.112.492,88
3. geleistete Anzahlungen 1.456.337,77 1.599.374,53
34.808.090,36 34.013.122,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.175.636,16 14.382.200,18
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.579.016,33 1.336.276,19
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 1.886.276,19 (Vj. EUR 736.276,19)
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.697.995,51 1.717.080,21
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 92.161,27 (Vj. EUR 115.105,97) 0,00
4. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 8.803.023,49 10.478.297,76
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
5. sonstige Vermögensgegenstände 8.120.588,78 8.196.008,81
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 2.605.228,28 (Vj. EUR 2.697.127,52)
- davon gegen Gesellschafter: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
38.376.260,27 36.109.863,15
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.490.325,73 6.088.468,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 309.625,56 81.639,66
- davon aus Disagio: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
99.922.669,81 93.932.240,38

PASSIVSEITE

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 668.473,16 668.473,16
II. Gewinnrücklagen 61.393.015,16 57.219.040,48
III. Jahresüberschuss 3.110.454,16 4.173.974,68
65.197.542,48 62.087.088,32
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 5.678.364,00 6.028.417,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 1.823.016,77
3. sonstige Rückstellungen 6.597.908,54 6.535.603,10
12.276.272,54 14.387.036,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.713.956,92 2.082.865,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 213.956,92 (Vj. EUR 364.578,47)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 1.500.000,00 (Vj. EUR 1.718.287,33)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.075.191,40 10.291.960,18
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 14.075.191,40 (Vj. EUR 10.291.960,18)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 896.546,12 567.182,62
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 896.546,12 (Vj. EUR 567.182,62)
- davon aus Steuern: EUR 868.197,11 (Vj. EUR 563.485,12)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 1.539.097,89 1.261.929,65
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.539.097,89 (Vj. EUR 1.261.929,65)
- davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 1.539.097,89 (Vj. EUR 1.261.929,65)
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.224.062,46 3.254.176,94
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.224.062,46 (Vj. EUR 3.254.176,94)
- davon aus Steuern: EUR 216.221,46 (Vj. EUR 316.303,76)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 22.762,82 (Vj. EUR 161.551,84)
22.448.854,79 17.458.115,19
99.922.669,81 93.932.240,38

Registergericht: Amtsgericht Montabaur

Registernummer: HRB 5801

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 181.927.761,51 173.140.933,76
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.643.654,15 417.844,62
3. sonstige betriebliche Erträge 3.194.039,95 3.340.155,20
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 126.253,60 (Vj. EUR 889.156,94)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogenen Waren 133.728.468,73 122.001.108,34
5. Rohergebnis 54.036.986,88 54.897.825,24
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.7648.280,86 17.524.121,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.416.786,05 3.094.251,71
- davon für Altersversorgung: EUR -80.356,00 (Vj. EUR -86.901,00)
21.065.066,91 20.618.373,52
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.912.468,59 1.941.952,49
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 27.133.504,49 26.512.501,05
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 498.330,93 (Vj. EUR 272.951,99)
9. Betriebsergebnis 3.925.946,89 5.824.998,18
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 407.026,47 169.221,78
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 92.740,14 (Vj. EUR 25.910,70)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -74.568,50 38.907,95
- davon an verbundene Unternehmen: EIR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR -269.697,00 (Vj. EUR -785,00)
12. Finanzergebnis 481.594,97 130.313,83
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.273.994,55 1.754.739,33
- davon aus latenten Steuern: EUR 0,00 (Vj. EUR -361,00)
14. Ergebnis nach Steuern 3.133.547,31 4.200.572,68
15. sonstige Steuern 23.093,15 26.598,00
16. Jahresüberschuss 3.110.454,16 4.173.974,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Reichold Feinkost GmbH hat ihren Sitz in Diez. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter HRB-Nr. 5801 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften §§ 264 ff. HGB sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt, § 275 Abs. 2 HGB.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Die Grundsätze der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren § 253 Abs. 3 S. 5, S. 6 HGB) waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten.

Fertige Erzeugnisse und Waren werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich wurde der niedrigere beizulegende Wert berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden sowohl die Einzelkosten als auch angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Wechselkurs am Tag der Erstverbuchung umgerechnet und zum Bilanzstichtag mit dem gegebenenfalls niedrigeren Devisenkassamittelkurs angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten sowie des Kassenbestandes erfolgte zum Nominalwert.

Zum Bilanzstichtag bestanden Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen, die mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt werden. Unterjährige Transaktionen wurden zum jeweiligen Stichtagskurs bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Zahlungen des Geschäftsjahres gebildet, die die Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen.

Das Gezeichnete Kapital ist zu Anschaffungskosten bewertet und voll einbezahlt.

Steuerrückstellungen sind mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung passiviert.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Berechnung erfolgte nach der "Pojected-Unit-Credit-Method", dem nach internationaler Rechnungslegung angewandten Anwartschaftsbarwertverfahren. Der unter Berücksichtigung folgender Parameter (Rechnungszinssatz 1,82 % p. a., Rententrend 2,00 % p. a., Anwartschaftstrend 0,00 % p. a., Fluktuation 0,00 % p. a.) ermittelte Barwert des gemäß Versorgungszusage zum jeweiligen Stichtag erdienten Anspruchs auf zukünftige Versorgungsleistungen ergibt dann den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 2 HGB zum Bilanzstichtag.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtig und der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr sind nicht vorhanden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Wechselkurs am Tag der Erstverbuchung umgerechnet und zum Bilanzstichtag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigsten Kurs am Abschlussstichtag eingebucht. Bei Verbindlichkeiten erfolgt die Umrechnung mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" bzw. "sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen.

D. Angaben zu Posten der Bilanz

I. Angaben zur Aktivseite

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen § 253 Abs. 3 S. 5 und S. 6 HGB.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Ermittlung Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.433.140,23 205.651,25 0,00 0,00 3.638.791,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.639.999,27 71.321,61 289.767,35 0,00 5.475.553,53
2. technische Anlagen und Maschinen 18.058.542,73 4.452.585,61 1.288.579,10 0,00 21.222.549,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.329.384,90 590.262,58 299.459,21 0,00 7.620.188,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.422.658,58 522.631,30 1.378.485,59 0,00 566.804,29
32.504.585,48 5.636.801,10 3.256.291,25 0,00 34.885.095,33
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.290.695,83 0,00 0,00 0,00 6.290.695,83
42.228.421,54 5.842.452,35 3.256.291,25 0,00 44.814.582,64
Ermittlung Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.231.645,32 113.638,75 0,00 3.345.284,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.471.131,46 228.710,30 69.694,96 2.630.146,80
2. technische Anlagen und Maschinen 13.540.361,57 1.080.899,50 44.559,32 14.179.701,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.346.136,03 489.220,04 114.273,94 5.721.082,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
21.357.629,06 1.798.829,84 625.528,22 22.530.930,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
24.589.274,38 1.912.468,59 625.528,22 25.876.214,75
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 293.507,41 201.494,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.845.406,73 3.222.867,81
2. technische Anlagen und Maschinen 7.042.847,49 4.518.181,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.899.106,14 1.983.248,87
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 566.804,29 1.422.658,58
12.354.164,65 11.146.956,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.290.695,83 6.290.695,83
18.938.367,89 17.639.147,16

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle.

Forderungenspiegel

Gesamt- davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderungen betrag bis 1 Jahr über 1 Jahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.175.636,16 16.175.636,16 0,00
Vorjahr 14.382.200,18 14.382.200,18 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.579.016,33 692.740,14 1.886.276,19
Vorjahr 1.336.276,19 600.000,00 736.276,19
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.697.995,51 2.605.834,24 92.161,27
Vorjahr 1.717.080,21 1.601.974,24 115.105,97
4. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 8.803.023,49 8.803.023,49 0,00
Vorjahr 10.478.297,76 10.478.297,76 0,00
5. sonstige Vermögensgegenstände 8.120.588,78 5.515.360,50 2.605.228,28
Vorjahr 8.196.008,81 5.498.881,29 2.697.127,52
Gesamt 38.376.260,27 33.792.594,53 4.583.665,74
Vorjahr 36.109.863,15 32.561.353,47 3.548.509,68

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigerem beizulegendem Wert angesetzt.

II. Angaben zu Passivseite

1. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Berechnung erfolgte nach der "Projected-Unit-Credit-Method", dem nach internationaler Rechnungslegung angewandten Anwartschaftsbarwertverfahren. Der unter Berücksichtigung folgender Parameter (Rechnungszinssatz 1,44 % p. a., Rententrend 2,00 % p. a., Anwartschaftstrend 0,00 % p. a., Fluktuation 0,00 % p. a.) er-mittelte Barwert des gemäß Versorgungszusage zum jeweiligen Stichtag erdienten Anspruchs auf zukünftige Versorgungsleistungen ergibt dann den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 2 HGB zum Bilanzstichtag.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Bilanzstichtag EUR 83.012,00.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Jahresrückvergütung und Rechnungskürzungen 4.810.115,52
Resturlaubsverpflichtungen 391.446,08
Arbeitszeitkonten 134.285,13
Abschlusskosten und -prüfung 102.000,00
Gutschriftsbearbeitung 26.310,00
Archivierung 64.427,00
Rückpaletten 37.300,00
Mieten 255.000,00
Prämien/Budget 174.000,00
Instandhaltungen 147.498,35
übrige 455.526,46
6.597.908,54

2. Verbindlichkeitenspiegel

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.713.956,92 213.956,92 1.000.000,00 500.000,00
Vorjahr 2.082.865,80 364.578,47 1.018.287,33 700.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.075.191,40 14.075.191,40 0,00 0,00
Vorjahr 10.291.960,18 10.291.960,18 0,00 0,00
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (1.046.320,28) (1.046.320,28) 0,00 ) 0,00 )
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen Vorjahr) (374.484,80) (374.484,80) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften 896.546.12 896.546.12 0.00 0,00
Vorjahr 567.182,62 567.182,62 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.539.097,89 1.539.097,89 0,00 0,00
Vorjahr 1.261.929,65 1.261.929,65 0,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.224.062,46 4.224.062,46 0,00 0,00
Vorjahr 32.541.76,94 3.254.176,94 0,00 0,00
Gesamt 22.448.854,79 20.948.854,79 1.000.000,00 500.000,00
Vorjahr 17.458.115,19 15.739.827,86 1.018.287.33 700.000,00

3. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet / Leasing und Lizenzverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.394 (Vj. TEUR 16.654). Davon werden TEUR 652 innerhalb eines Jahres sowie TEUR 742 innerhalb eines Zeitraums von einem bis zu fünf Jahren fällig.

E. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse untergliedern sich wie folgt:

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Inland 173.802 165.197
EU-Ausland 6.102 5.955
Drittland 2.024 1.989
181.928 173.141

F. sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 Anzahl Vorjahr
Angestellte 169 169
Gewerbliche 192 192
Aushilfen 116 116
477 477

2. Beteiligungen

Name Sitz Anteil am Kapital Währungseinheit Eigenkapital Ergebnis
Burakcan Gida ve Ürünleri Sanayi Ticaret Limited Sirketi Turgutla, Türkei 100,00% TRY 110.514.075,28 13.604.483,88
Fine Food Dittmann Inc. Sun Valley, USA 90,00% USD 161.936,31 -167.272,44
Matithor Iberica S.L. Berriatúa (Biskaya), Spanien 100,00% EUR 1.621.840,26 68.928.09

3. Mitglieder der Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird vertreten von ihren Geschäftsführern

 

Herr Timm Reichold, Wiesbaden, kaufmännischer Geschäftsführer und

 

Herr Thorsten Reichold, Niedernhausen, kaufmännischer Geschäftsführer.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

4. Honorar Abschlussprüfer

Die Angaben über das Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 wurde unterlassen, da diese Angaben in den Konzernabschluss der Timm Reichold & Thorsten Reichold GmbH enthalten sind.

5. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung für Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten durch Gewährung einer Buchgrundschuld in Gesamthöhe von TEUR 3.068 auf die Immobilie August-Horch-Straße 4-8, Diez, für die Kreditnehmerin Timm Reichold & Thorsten Reichold GmbH, Taunusstein. Das Darlehen hat zum 31. Dezember 2023 einen Saldo von TEUR 2.550. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Verbundenheit nicht zu rechnen. Höchstbetragsbürgschaft zugunsten Tilgungsdarlehen der Timm Reichold & Thorsten Reichold GmbH über TEUR 3.000, das Darlehen hat zum 31. Dezember 2023 einen Saldo von TEUR 2.550. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wir in den Konzernabschluss der Timm Reichold & Thorsten Reichold GmbH mit Sitz in Taunusstein-Neuhof als Tochterunternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

8. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 3.110.454,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Diez, den 15. Juli 2024

Geschäftsführung

gez. Timm Reichold

gez. Thorsten Reichold

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft ist insbesondere im Bereich der Herstellung und dem Vertrieb von Feinkostprodukten tätig. Insgesamt 361 angestellte Mitarbeiter und 116 Aushilfskräfte erwirtschaften einen Umsatz von TEUR 181.928. Die Reichold Feinkost GmbH ist international tätig, der für die Gesellschaft maßgebliche Markt ist Deutschland. Das Produktsortiment umfasst insbesondere die Bereiche Oliven, Tapas & Antipasti, Knoblauch, Gewürze & Saucen, indische Spezialitäten, Sardellen & Kaviar, Essig & Öl, Pfefferonen und asiatische Feinkost.

Der Sitz der Gesellschaft ist Diez, es besteht eine im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassung im Taunusstein-Neuhof.

2. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen unterhält neben der Hauptniederlassung in Diez eine im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassung in Taunusstein-Neuhof sowie eine Betriebsstätte in Villmar. Die Zweigniederlassung in Taunusstein-Neuhof ist insbesondere für Verwaltungstätigkeiten, Einkauf und Produktion zuständig. Die Aktivitäten in der Betriebsstätte in Villmar beschränkt sich ausschließlich auf Nebentätigkeiten wie Manufaktur und Catering.

3. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen Feinkost Reichold GmbH betreibt betriebsbedingt keine Forschung. Es werden jedoch neue Produktarten im Lebensmittelbereich entwickelt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 lag die Inflationsrate bei 5,9 %. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr, was die herausfordernde wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland verdeutlicht. So hinterließen u.a. der Ukraine- und Gazakonflikt im Jahr 2023 Spuren in allen Wirtschaftsbereichen.

Das IfW Kiel geht im Jahr 2024 von einem Wirtschaftswachstum von lediglich 0,2 % aus. Allerdings liegen die Wachstumsraten unterhalb der Erwartungen vom Jahresbeginn 2023. Erst 2025 werden die fortgeschrittenen Volkswirtschaften, in denen die Entwicklung von Lieferkettenstörungen und Preissteigerungen gedämpft wurde, wieder stärker wachen. Für 2025 wird ein Wachstum der deutschen Wirtschaft von rund 0,2 % prognostiziert. Die Verzögerungen in den Lieferketten durch den Gazakonflikt beeinflussen im zweiten Halbjahr 2023 zunehmend auch die nachgelagerten Fertigungsstufen.

Im Jahr 2023 hat die deutsche Wirtschaft in vielen Bereichen durch die wirtschaftliche Situation und weltweite Konflikte erneut einen Einbruch erlitten. Im abgelaufenen Jahr sank das Bruttoinlandsprodukt kalenderbereinigt um 0,1 %.

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ging der Umsatz des deutschen Einzelhandels gegenüber 2022 inflationsbereinigt um 3,3 % zurück. Der Internet- und Versandhandel, der während der Corona-Pandemie geboomt hatte, verzeichnete ein Minus von 3,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei Lebensmitteln bewegten sich die realen Umsätze im Jahresverlauf in etwa auf dem im Vergleich zu den Corona-Jahren niedrigen Niveau des Jahres 2015. Im Vergleich der Vertriebsschienen des Lebensmitteleinzelhandels überzeugten laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2023 vor allem die Discounter mit einem nominalen Umsatzwachstum von 10,3 %. Aber auch die Vollsortimenter entwickelten sich mit 6,3 % positiv. Die Drogeriemärkte erholten sich ebenfalls mit einem starken Plus von 11,5 %. Die Zuwächse der Discounter und der Drogeriemärkte stammen aus der Kombination von steigender Kauffrequenz und steigender Bonsumme. Die Gründe dafür liegen vor allem im Sortimentsprofil (Auswahl an Handelsmarken) und in anhaltend inflationsbedingten Preissteigerungen.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 haben wir mit einer Umsatzsteigerung von 5,07 % abgeschlossen.

Sehr stark belasten uns die permanenten Forderungen seitens des Handels zum Thema Jahresgespräch und die fehlende Akzeptanz von Preisverteuerungen sowohl bei der Rohware als auch im sonstigen Umfeld.

Marketing

Im Bereich Marketing konnten Neuproduktinitiativen, Sortimentspflege und Kommunikations-Maßnahmen im Geschäftsjahr 2023 ausgebaut werden. So wurde die öffentliche Wahrnehmung und das positive Image der Marke Feinkost Dittmann, der weiteren eigenen Marken und der Handelsmarken gestärkt. Außerdem wurde der Social Media-Bereich weiter professionalisiert und der Ausbau der Facebook- und Instagram-Auftritte vorangetrieben.

Die Reichold Feinkost GmbH genießt in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad. Die angebotenen Produkte entsprechen höchsten Anforderungen der Verbraucher.

Beschaffung

Bei unseren Hauptproduktgruppen gab es folgende Entwicklung zu verzeichnen:

Kapern

In Marokko wie auch in Syrien waren die Preise im Vergleich zum Vorjahr auf einem gleichbleibenden hohen Niveau. Die Hauptfaktoren hierfür sind unter anderem die besonders knappe Versorgungslage insbesondere bei den größeren Kalibern. Weiterhin begann die Ernte recht früh, wodurch das trockene Klima zu erheblichen Ernteausfällen beigetragen hat.

Oliven

Spanien:

Bereits während der Blütezeit herrschte Wasserknappheit und extreme Trockenheit. Auch während der Ernte setzte sich dies fort. Dadurch waren die Bäume und Olivenfrüchte in einem sehr schlechten Zustand, wodurch weniger geerntet werden konnte. Letztjährige Ernte war bereits sehr gering, daher war kaum Rohware aus der letzten Ernte verfügbar, die wie üblich verwendet werden könnte. Der extrem hohe Preis für Olivenöl stellte ebenfalls ein wesentlicher Faktor für die hohen Preise dar.

Griechenland:

Grundsätzlich herrschten sehr schlechte Wetterbedingungen. Bereits der Winter war sehr mild. Während der Blütezeit gab es heftigen Regen und warme Winde. Hinzu kam der starke Befall der Olivenfruchtfliege, der einen negativen Einfluss auf die Bäume und Olivenfrucht hatte.

Auch in Griechenland bildet der hohe Olivenölpreis ein entscheidender Einflussfaktor, da dieser für die Olivenbauern einen hohen Anreiz bietet, die Oliven länger an den Bäumen hängen zu lassen und somit zu einer geringeren Verfügbarkeit von Tafeloliven führt.

Knoblauch

Die Anbaufläche ist im Vergleich zur Ernte 2023 um 4 % gesunken. Gleichzeitig sind die Ausfuhren seit diesem Jahr stark gestiegen, wodurch die Menge an Lagerware geringer ist als in den Jahren zuvor. Hohe Temperaturen im Oktober vergangenen Jahres und niedrige Temperaturen, verbunden mit starkem Wind, im Februar dieses Jahres werden voraussichtlich die bevorstehende Ernte beeinträchtigen.

Artischocken

Aufgrund der späteren und kürzeren Ernte, gepaart mit der anhaltend hoher Nachfrage auf dem Frischmarkt, ist der Preis auf einem höheren Niveau als im Vorjahr. Die hohen Temperaturen Mitte März 2024 (30 Grad Celsius) waren ebenfalls kein positiver Einflussfaktor. Hierdurch besteht die Gefahr, dass die Artischocken innen faserig werden und somit das Erntevolumen sinkt. Aus diesem Grund ist aktuell noch nicht absehbar, wie lange die aktuelle Erntesaison andauern wird. Weitere Punkte, die den Preis negativ beeinflussen, sind die notwendige Wässerung während der Trockenheit und die dadurch resultierenden kleineren Früchte, welche bei der Ernte mehr Handarbeit und somit höhere Personalkosten verursachen.

Tomaten

Die Preise für Tomaten sowie Tomatenerzeugnisse sind weiterhin auf Rekordniveau-Preisen. Aufgrund der angespannten Versorgungslage insbesondere in Spanien und Portugal ist weiterhin mit keiner Entspannung dieser zu rechnen. Gründe hierfür sind insbesondere die klimatischen Bedingungen sowie die fehlenden Wasservorräte.

Verpackungsmaterialien

Bei den Verpackungsmaterialien sind die Engpässe in der Lieferkette sowie lange Vorlaufzeiten weiterhin ein kritischer Faktor. Aufgrund der angespannten Lage hat sich das Preisniveau auf einem hohen Niveau festgesetzt.

Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung

Durch gezielte personelle Weiterentwicklung im Qualitätsmanagement schafft sich die Reichold Feinkost GmbH einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb. Die Anforderungen seitens des Handels bezüglich Pflichtdokumenten, die seitens Reichold Feinkost GmbH zur Verfügung gestellt werden müssen, nehmen mittlerweile extreme Ressourcen in Anspruch.

Im Jahr 2023 wurden mehrere prozessorientierte interne Audits und Betriebsbegehungen in verschiedenen Bereichen durchgeführt. Etwaige festgestellte Mängel wurden zeitnah abgestellt. Die Mitarbeiter wurden in Hygiene / Infektionsschutz, HACCP, BIO, MSC / ASC, Food Defense, Lebensmittelsicherheitskultur geschult. Die Schulungen fanden in Präsens statt. Lediglich die Wirksamkeitsprüfungen wurden online durchgeführt. Die Produktionsstätte Reichold Feinkost GmbH wurde mit 98,4 % IFS-Food nach Version 7 höheres Niveau und IFS-Broker Version 3.1 mit 100 % ebenfalls höheres Niveau zertifiziert. Der Standort Villmar wurde im Jahr 2023 das erste mal nach IFS Food zertifiziert. Das Ergebnis lag mit einem sehr guten Basisniveau bei 94,32 %. Die IFS-Audits fanden angekündigt statt.

Zusätzlich ist die Reichold Feinkost GmbH an den Standorten Taunusstein und Diez MSC / ASC und Bio-zertifiziert, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Grundsätzlich steht die QS mit den Kunden in engem Kontakt und die Zusammenarbeit ist zur Zufriedenheit der Kunden.

Kundenreklamationen werden in enger Abstimmung mit dem Vertrieb und Marketing bearbeitet.

Eine jährliche Zusammenfassung des Qualitätsmanagements erfolgt im Managementreview, welches der Geschäftsführung zur Verfügung gestellt wurde.

Energie und Nachhaltigkeit

Alle Standorte sind nach ISO 50001:2018 zertifiziert. Wie auch in anderen Managementsystemen fordert die ISO 50001, dass Unternehmen und Organisationen ihr Umfeld genauer betrachten. Dazu gehört es, relevante interne und externe Themen zu bestimmen, die einen Einfluss auf das Energiemanagement haben können und die relevanten Erfordernisse und Erwartungen von Anspruchsgruppen zu verstehen. Auch die sich daraus ergebenden Risiken und Chancen für das Energiemanagement wurden betrachtet. Ein Managementreview wird hier erstellt. Aufgrund des Weggangs des Energiemanagers im Quartal IV 2023 und daraus resultierenden Umstrukturierung Ende Quartal I 2024 ist der Bericht hierzu noch in Arbeit.

Schulungen zur Thema Energiemanagement wurden durchgeführt.

Ebenso wurde das Thema Nachhaltigkeit durch den Personalweggang nicht weiter vorangetrieben. Hier ist allerdings für das Jahr 2024 ein Neuausrichtung der gesamten Managementsysteme angedacht. Kunden- und gesetzliche Anforderungen werden hier entsprechend implementiert. Anforderungen sind bereits in der Unternehmenspolitik und im Code of Conduct festgelegt. Hier sind die Mitarbeiter durch ihre Vorgesetzen geschult.

Personal

In 2023 wurden wieder 3 Wochen Betriebsferien gemacht, um Wartungs- & Instandhaltungsarbeiten effizient durchführen zu können.

Weiterhin wurden die Mitarbeiter / -innen regelmäßig zu Themen wie Hygiene, Food Defence, HACCP, Infektionsschutz, MSC / ASC, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Brandschutz und Erste Hilfe geschult. Ein weiteres Schulungsprogramm in sämtlichen MS- Office Programmen wurde absolviert.

Der Personalstamm zeichnet sich durch gute und langjährige Mitarbeiter / -innen aus, wobei der Ausbildung guter Nachwuchskräfte speziell im kaufmännischen und technischen Bereich ein stetes Augenmerk gilt.

Wirtschaftliche Entwicklung

Der Jahresüberschuss hat sich um TEUR 1.064 reduziert. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 3.110.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 18,95 %. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres 2023 einen Anteil an der Bilanzsumme von 38,41 %. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nahezu nicht verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Die Bilanzsumme ist von TEUR 93.932 auf TEUR 99.923 angestiegen. Die Kapitalstruktur ist weiterhin stabil. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Erträge im Unternehmen belassen. Die Eigenkapitalquote beträgt 65,25 %.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen lediglich 1,72 % der Bilanzsumme aus.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns insbesondere der vorhandenen Bestände an liquiden Mitteln.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage ist trotz der Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf gutem Niveau.

Ertragslage

Unsere Umsatzerlöse sind insgesamt um 5,07 %, der Materialaufwand ist um 9,61 % gestiegen.

Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt TEUR 3.110 gegenüber einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.174 im Vorjahr.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse und detaillierte quantitative und qualitative Kennzahlen heran. Es erfolgt ein laufender Abgleich, mit unseren Unternehmensplänen, Forecasts und Budgets. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden anlassbezogen ermittelt.

Bezüglich der Kundenzufriedenheit führt das Unternehmen im Hinblick auf die IFS-Zertifizierung ein Kundenbarometer. Hierbei werden die einzelnen Märkte über die Bezirks- und Feldleiter befragt. Die Kundenzufriedenheitsanalyse obliegt dem Bereich Vertrieb und wird beim IFS-Audit und den internen Audits überprüft.

4. Weitere Angaben zur Unternehmensführung gemäß § 289 a HGB

Die Gesellschafterversammlung hat die Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung aufgrund der besonderen Familienstruktur mit 0,0 % festgelegt. Es wurde aktuell ein Frauenanteil von 0,0 % in der Geschäftsführung erreicht. Es ist das erklärte Ziel der Gesellschafterversammlung einen Frauenanteil in der Geschäftsführung von 0,0 % in den kommenden fünf Jahren aufrecht zu erhalten, da dieser Anteil der Familienstruktur Rechnung trägt.

Eine Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat durch die Gesellschafterversammlung ist nicht erfolgt, da kein Aufsichtsrat gebildet wurde.

Die Geschäftsführung hat die Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung mit 15 % festgelegt. Der Wert wurde sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr erreicht. Es ist das erklärte Ziel der Gesellschafterversammlung einen Mindestanteil von 20 % von Frauen in den beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung in den kommenden fünf Jahren zu erreichen und aufrecht zu erhalten.

5. Gesamtaussage

Trotz des Ukraine Krieges und den aktuell geopolitischen Rahmenbedingungen konnte sich die Reichold Feinkost GmbH im Jahr 2023 sehr gut am Markt behaupten und stabil entwickeln. Insgesamt sehen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 als positiv an. Die Liquiditätssituation ist gut.

III. Prognosebericht

Anfang des Jahres 2023 befindet sich die Weltwirtschaft in einer schwächeren Ausgangsposition als noch vor einigen Monaten erwartet. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind die geopolitischen Risiken hoch, die konkreten militärischen und wirtschaftlichen Konsequenzen noch nicht absehbar. Steigende Energiepreise und Lieferkettenstörungen treiben zudem die Inflationsraten.

Höhere Rohstoffpreise treiben die Inflation zusätzlich an und führen zusammen mit den Auswirkungen der Sanktionen auf Transportzeiten und Produktionsketten voraussichtlich dazu, dass Lieferengpässe die Produktion in den kommenden Monaten wieder stärker hemmen werden. Wie stark die Sanktionen für Russland und die hohe allgemeine Unsicherheit die Erholung der Weltwirtschaft dämpfen werden, ist heute noch nicht absehbar. Das BMWK prognostiziert für 2024 ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,1 %, des Euroraums um 0,6 % und für Deutschland um 0,3 %.

Der Ausblick für die deutsche Wirtschaft ist aufgrund der zahlreichen Krisen sowie des Ukrainekrieges und den erneuten Krieg im Gazastreifen schwer einzuschätzen. Gesamtheitlich wird mit Umsatzrückgängen gerechnet. Die Ausprägung wird vom einzelnen Wirtschaftszweig abhängen.

Die Reichhold Feinkost GmbH genießt in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad. Die angebotenen Produkte entsprechen höchsten Anforderungen der Verbraucher.

Die Einführung eines neuen Webshops im Jahre 2021 trägt der seit der Pandemie deutlich gestiegenen Nachfrage im eCommerce-Bereich Rechnung.

Die Aktivitäten in Social Media und Search Engine Advertising sowie im Influencer Marketing wurden und werden weiter ausgebaut.

Vielfältige Neuprodukt-Initiativen wurden im Jahr 2023 auf den Markt gebracht, z. B. die Marke "Körperkraft" mit High Protein-Eintöpfen, die Marke Piquaños mit einem umfassenden mexikanischen Sortiment, Line-Extensions und Design-Relaunches unter den Marken "Casa Zarrella" und "Chi Wán". Auch für das Jahr 2024 und darüber hinaus ist die Innovationspipeline gefüllt.

Außerdem werden bestehende Produktlinien konstant auf deren Status im Produktlebenszyklus überprüft und ggf. Rezepturen, Design oder Verpackungsmaterial einem Relaunch unterzogen.

Im Jahr 2023 konnten die Präsentation unserer Marken wieder im Rahmen von größeren, öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen stattfinden. Darüber hinaus werden Onpack-Aktionen, zusammen mit flankierendem POS-Material, eingesetzt, um die Absatzrotation weiter zu stimulieren. Diese Maßnahmen werden stets digital flankiert, um für breitestmögliche Sichtbarkeit und Aktivierung der Zielgruppen zu sorgen.

Außerdem werden zielgerichtete Bewegtbild-Maßnahmen eingesetzt werden, um die Zielgruppen je nach Marke und strategischem Fokus bestmöglich zu erreichen. Dies sind z. B. POS-TV, Werbung während Veranstaltungen oder Youtube- und Instagram-Werbung.

Auch im Jahr 2024 steht ein permanenter Abgleich zwischen Eigen- und Fremdfertigung von Produkten im Fokus.

Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktposition im Jahr 2024 weiter ausbauen können und weiterhin positive Erträge erwirtschaften werden. Konkrete Umsatz- und Ertragsprognosen sind wegen der Volatilität der Beschaffungspreise sowie der oft kurzfristigen Aktionen im LEH nur schwer möglich.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen und gelten als zuverlässiger und bevorzugter Partner unserer Kunden. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die zukünftig entstehenden Chancen können somit genutzt werden.

2. Risikobericht

Konjunkturelle Risiken

Im Falle, dass der Ukraine Krieg nicht beendet wird, Inflationsraten weiter ansteigen oder sich die globalen Finanzmärkte aufgrund geopolitischer Auswirkungen negativ entwickeln und deshalb die Konjunktur leidet, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns entsprechende Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Durch den Ukraine Krieg und der damit verbunden Inflation besteht das Risiko, dass der Verbraucher an allen möglichen Stellen spart. Damit wird der Preiskampf im LEH weiter angefacht, was sich negativ auf die Unternehmensgewinne auswirken wird.

Branchenspezifische Risiken

Die fortschreitende Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland, mit Fokus auf den führenden Supermarktketten (inklusive der Discounter), wird die Preisverhandlungen der mittelständischen Industrie weiter erschweren und Preisveränderungen nur noch mit längeren Vorlaufzeiten ermöglichen. In unserer Branche herrscht ein starker Wettbewerb, welcher in Zusammenhang mit der stetig wachsenden Branchenzentralisierung, ein immer stärker eingeschränktes Wachstumsfeld für den Mittelstand abbildet.

Sollte sich die konjunkturelle Lage abschwächen, wirkt sich dies branchenweit auf die Nachfrage im Allgemeinen, und auf die abgeleitete nach unseren Produkten im Besonderen, aus. Dies ist mit Umsatz- und Ergebnisrisiken verbunden. Zur Früherkennung solcher Risiken werden laufend anlassbezogene Maßnahmen ausgeübt.

Absatzrisiken

Der Preiskampf im deutschen Lebensmitteleinzelhandel wird sich weiter fortsetzen und Ertragsminderungen mit sich bringen. Benötigte Preisanpassungen werden in voller Transparenz den Handelszentralen dargestellt und erläutert, dennoch ergib sich ein zeitlicher Versatz der Akzeptanz, von teilweise bis zu 6 Monaten. Diese Akzeptanz geht oftmals mit einer Abschmelzung der Gesamtforderung der mittelständischen Industrie einher oder bringt Sortimentsreduzierungen mit sich.

Mit weiter steigender Inflationsrate erlebt der deutsche Lebensmittelmarkt eine deutliche Verlagerung des Konsumverhaltens der Endverbraucher. Begleitend durch die aktuellen politischen Entwicklungen am weltweiten Beschaffungsmarkt, wirken sich oben aufgeführte Aspekte auf die Abschmelzung der Ertragssituation mittelständischer Unternehmen aus.

Beschaffungsmarktrisiken

Die in vielen Teilen der Welt stark steigenden Temperaturen und die daraus resultierende Wasserknappheit sorgt zum Teil zu extremen Engpässen und Verteuerungen auf der Beschaffungsseite.

Auch die geopolitischen Entwicklungen schränken die Beschaffungsseite zum Teil stark ein und reduzieren das Angebot auf dem Markt. Generell gilt es sich breit und flexibel auf der Beschaffungsseite aufzustellen, um auf etwaige Risiken und Entwicklungen zeitnah reagieren zu können und sich so Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

Ertragsorientierte Risiken

Durch die Ausgewogenheit des Kundenportfolios verbunden mit einer ausgewogenen Umsatzstruktur wird die Existenz eines Klumpenrisikos vermieden. Auch dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement Rechnung getragen. Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich stabil bleiben. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind im Zuge weiterer Optimierungen der Aufbau- und Ablauforganisation zukünftige außerordentliche Kosten zu erwarten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Finanzierungsrisiko der geplanten Investitionen ist begrenzt, da für die getätigten Umfangreichen Investitionen 2022 und 2023 bereits ein Kredit mit festem Zins abgeschlossen wurde.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, da wir den überwiegenden Teil unserer Geschäfte in Euro abwickeln.

Die Liquiditätslage ist gut. Die liquiden Mittel zum Ende des Geschäftsjahres betragen TEUR 7.490. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Sonstige Risiken

Für die Zukunft ist das Unternehmen gut gerüstet und wird durch seine bestehende Flexibilität und seine gute Nähe zu den Kunden seine Marktposition weiter ausbauen können. Besondere Risiken der zukünftigen Entwicklung sind nicht ersichtlich.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der Wettbewerbsstruktur, steigenden Beschaffungspreisen, dem stagnierenden Absatzniveau sowie möglichen Auswirkungen durch den Ukraine Krieg. Unsere Strategie ist darauf ausgerichtet diese Risiken erfolgreich zu bewältigen. Ferner sehen wir uns durch unsere finanzielle Stabilität für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Der Umsatz und auch der Ertrag werden im Jahr 2024 durch die geplanten Verkäufe stabil bleiben. Die ständige Aufgabe des Verkaufs wird sein, die Kunden von unserer Qualität und Lieferfähigkeit zu überzeugen, die die Abwicklung dann unter Beweis stellen muss.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammen-arbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im mittel- und langfristigen Bereich finanzieren wir uns sofern notwendig, über Kredite verschiedener Banken.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über den laufenden Cashflow sowie gegebenenfalls auch über die kurzfristigen Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Das Mahnwesen ist unter strikter Kontrolle und verfolgt sehr konservative Richtlinien. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden detaillierte Unternehmenspläne und Budgets aufgestellt, nachverfolgt und überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Wir sind bemüht, Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte aufgrund fragiler Finanzmärkte durch Devisengeschäfte soweit möglich hinreichend abzusichern.

Die finanzwirtschaftlichen Risiken sind durch die gute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens gering. Die Liquidität war auch in diesem Geschäftsjahr bestimmt durch Guthaben. Zudem verfügt die Gesellschaft über zahlreiche nicht ausgenutzte Kontokorrentlinien, sodass eine jederzeitige Zahlungsfähigkeit gegeben ist. Für 2024 geht die Geschäftsführung von einer unverändert positiven Liquiditätsausstattung aus.

 

Diez, den 15. Juli 2024

Geschäftsführung

gez. Timm Reichold

gez. Thorsten Reichold

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Reichold Feinkost GmbH, Diez

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Reichold Feinkost GmbH, Diez, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reichold Feinkost GmbH, Diez, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunfts-orientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 6. Oktober 2024

fischer/collegen Stuttgart GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Frank Bubeck, Wirtschaftsprüfer

gez. Marc-Uwe Fischer, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Am 25. Oktober 2024 hat die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt.

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