Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 4067
Eingetragen
17.10.1977
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von Futtermitteln für sonstige TiereGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
Herstellung von Kraftfutter verschiedener Art, die Lagerung, der Transport und der Handel mit Futter- und Düngemitteln, sowie die Vornahme von Hilfsgeschäften und Nebengeschäften, die geeignet sind, den Gegenstand des Unternehmens zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Georg Vogt
seit 2.7.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Anton Deisenhofer
seit 13.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Anton Deisenhofer
Mühlstraße 4, 86470 Thannhausen
50.00%
Maximilian Deisenhofer
Zur Mühle 9, 86470 Thannhausen-Burg
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DEIKRA Futter GmbH

Thannhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Deikra-Futter GmbH

I. Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation

Das BIP Deutschlands ist im Jahre 2023 von 3,95 (2022) auf 4,19 Billionen Euro nominal zwar kräftig angestiegen, inflations- und preisbereinigt verzeichnet sich jedoch sogar ein Rückgang des BIP ́s um 0,3%. Zudem trübten die gesamtwirtschaftliche Lage ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Auf einem weiterhin robusten und umkämpften Arbeitsmarkt waren so viele Arbeitnehmer wie noch nie beschäftigt.

II. Entwicklung der Branchensituation

Die Auswirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine seit Februar 2022 sind im Jahr 2023 deutlich zu spüren. So konnte zum einen Russland während des Jahres beispielsweise seine Stellung als größter Weizenexporteur nochmals ausbauen und seinen Anteil an den weltweiten Weizenexporten auf 25% ausbauen, was erst einmal zu steigenden Preisen führte. Erst zur Jahresmitte des Jahres 2023 ist der Index für Getreide wieder kontinuierlich gesunken und lag mit knapp 15 Prozent wieder deutlich unter dem Vorjahreswert. Trotzdem führten die unsichere Exportsituation von Getreide aus der Ukraine sowie witterungsbedingte Anpassungen von Ernteprognosen immer wieder zu Kursausschlägen.

III. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Die DEIKRA-FUTTER GmbH ist ein familien- und inhabergeführtes Unternehmen, dessen Gegenstand die Herstellung von Kraftfutter verschiedener Art sowie die Lagerung und der Handel mit Futtermittel ist.

Futter ist die Grundlage jeder Tierhaltung - das gilt für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung und die nachgelagerte Ernährungsindustrie sowie die Haltung von Heim- und Hobbytieren. Futtermittel für Nutztiere verfügen in der deutschen Landwirtschaft über einen hohen Stellenwert. Für die deutschen Tierhalter stellt Zukauffutter den wichtigsten Vorleistungsposten dar, vor Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Saatgut und Energie.

Die Futtermittelbranche ist mittelständisch geprägt und wird von einer Vielzahl an Unternehmen repräsentiert. Die Mehrzahl der Mischfutterproduzenten ist nach wie vor in den nördlichen Bundesländern zu finden. In den südlichen Bundesländern liegen zusammengefasst ca. 20 Prozent der Betriebsstätten. Nach Mitteilung des Deutschen Verband Tiernahrung e.V. (DVT) machten sich die Auswirkungen der vielfältigen Krisen nochmals stärker als in den vergangenen Jahren bemerkbar. So verzeichnete die Mischfutterproduktion im Jahr 2023 einen Rückgang um 1,4% (Vj.: 5,9%) auf rund 21,7 Mio. Tonnen (Vj. 22 Mio. Tonnen). Wiederum am größten betroffen sind die Rückgänge im Schweinesegment. Mit einer Reduzierung um rund 0,5 Mio. Tonnen auf insgesamt 8,0 Mio. Tonnen stellt dieser Bereich den Großteil der gesamten Abnahme dar. In den Segmenten Wiederkäuer (+1,5%) und Geflügel (1,3%) sind leichte Zugänge festzustellen.

Die Umsätze der deutschen Mischfutterhersteller sanken im Kalenderjahr 2023 auf insgesamt EUR 9,4 Millarden (Vj. EUR 10,5 Milliarden). Nach dem Anstieg der Rohstoff- und Energiekosten und den damit verbundenen direkten Auswirkungen auf die Futtermittelpreise und den Umsatz im Vorjahr führen der Preis- und Wettbewerbsdruck sowie die ausreichende Rohstoffverfügbarkeit auf dem Weltmarkt nun zu einem Umsatzrückgang.

Das Kerngeschäft der Hersteller von Mischfutter liegt vor deren Haustür, da ein enger Zusammenhang mit der Nutztierhaltung in der Region besteht. Die Warenlieferungen der DEIKRA-FUTTER GmbH gehen zu rd. 80% an den Handel und zu rd. 20% direkt an Landwirte. Die Geschäftsentwicklung der DEIKRA-FUTTER GmbH stellte sich weiterhin positiv dar:

Umsatzerlöse
EUR
Jahresüberschuss
EUR
2019 18.412.929 366.810
2020 18.396.698 520.893
2021 21.088.316 848.688
2022 27.747.299 1.575.820
2023 33.379.485 767.821

Das Unternehmen beschäftigte im Berichtszeitraum 2023 im Durchschnitt 29 Personen, davon zwei Gesellschafter-Geschäftsführer, in der Verwaltung drei Vollzeittätige und eine Halbtagskraft, acht LKW-Fahrer, acht Personen tätig in der Produktion und drei Mitarbeiter im Außendienst. Dazu kommen 4-5 Minijober. Es besteht Sechstageproduktion, sodass Schichtdienst erfolgen muss.

Durch den Bau eines Getreidesilos (Investor ist die Deisenhofer Grundstücks GbR) können neben eigenen Produkten auch Fremdprodukte für Dritte gelagert werden. Die zusätzlichen Lagerkapazitäten ermöglichen in Zeiten mit volatilen Preisen insbesondere auch durch die Abnahme größerer Mengen und dem Abwarten günstiger Einkaufszeitpunkte die Sicherung günstiger Einstandspreise. Spekulative Entscheidungen - auch begünstigt durch die Finanzkraft des Unternehmens - fließen hier durchaus mit ein.

Der ausgewiesene Gesamterlös von 33.379.485,82 ist ggü. dem Vorjahreserlös von Euro 27.747.299,82 um Euro 5.632.186,00 gestiegen. Die Verkaufsmenge als solche stieg um ca. 18%, der Umsatzerlös um 20,3%. Die Preissteigerungen beim Warenumsatz konnten weiter berechnet werden. In 2023 erfolgten weitere Preissteigerungen. Vom Gesamtumsatz entfallen ca. 80 v.H. auf Handelsunternehmen und ca. 20 v.H. auf den Endverbraucher, d.h. landwirtschaftliche Betriebe. Seit Jahren findet ein Strukturwandel in der Landwirtschaft statt. Die Kleinbauern werden nach und nach insgesamt verschwinden. Der Konkurrenzkampf bei den Futtermittelherstellern ist groß. Der Außendienst wurde personell insgesamt verstärkt. Im südlichen Allgäu schloss ein Mitbewerber seinen Betrieb. Die DEIKRA-FUTTER GmbH profitierte davon.

An den Rahmenbedingungen hat sich nicht viel verändert. Allerdings wird sich bei der Tierhaltung nach und nach einiges ändern. Der Milchpreis für die Landwirte hat sich im Jahr 2023 im Vergleich zur Vorjahresentwicklung wieder erholt und ist Ende 2023 in etwa auf dem Preisniveau von Anfang 2022 angekommen. Dazu kommt ein weiterer Druck von der Düngeverordnung, Tierschutz und bürokratischen Anforderungen. Letztere ergeben sich auch aus EU-Verordnungen. Künftig geht es um mehr Tierwohl im Stall. In irgendeiner Form wird es eine Tierwohlabgabe geben, die an die Landwirte weitergereicht wird und mit entsprechenden Auflagen verbunden sein wird.

Bei leicht gestiegenen Mitarbeiterzahlen haben sich die Personalaufwendungen um 248,4 TEuro auf 1.864,5 TEuro erhöht. Ebenso haben sich im Geschäftsjahr 2023 die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 601,8 TEuro auf 2.361,2 TEuro erhöht. Dabei entfällt der Anstieg im Wesentlichen auf Kosten für die Instandhaltung von Maschinen, die um 126,0 TEuro gestiegen sind, sowie auf Kosten für die EDV, die sich um 34,1 TEuro erhöht haben. Aufgrund des erhöhten Umsatzes sind zusätzlich die Frachtkosten um TEUR 63,0 gestiegen. Die Fahrzeugkosten sind um 90,5 TEUR gestiegen.

Die Abschreibungen betragen Euro 324.868,10, die den Cash-flow positiv beeinflussen und die Innenfinanzierung stärken. Die Margen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 4%-Punkte verschlechtert, da langfristigen Lieferkontrakten volatile Einkaufspreise entgegen standen. Im Rahmen der Eigenproduktion erhöhen stetig steigende Energiekosten die Produktionskosten. Dennoch wird das Sortiment stets angepasst und ausgebaut. So werden neben Futtermittel für Rinder, Geflügel, Schweine und Pferde auch Futtermittel für Kaninchen und weitere Tierarten (z.B. Wild) angeboten.

Die DEIKRA-FUTTER GmbH beansprucht keine Bankkredite. Nicht direkt zuordenbare Finanzmittel der Gesellschaft werden ausschließlich durch Familienmitglieder der Familie Deisenhofer an die GmbH zur Verfügung gesetellt.

Der anhaltende Konzentrationsprozess in der Mischfutterbranche ist weiterhin festzustellen. Grund dafür ist ein hoher Wettbewerbsdruck aufgrund vorhandener Überkapazitäten sowie gestiegener Auflagen und administrativen Hürden. Hier hat sich kaum etwas verändert.

Die Konzentration ist weit fortgeschritten, denn in der Summe stellen die 10 größten Betriebe knapp 70 v.H. der deutschen Mischfuttermengen her. Dennoch bleibt Raum für kleinere und mittlere Unternehmen. Insgesamt ist die Mischfutterbranche mit ihren ca. 300 Betriebsstätten noch immer mittelständisch geprägt. Die großen Unternehmen spezialisieren sich in den gängigen Standard-Mischfuttersorten. Die kleineren Hersteller besetzen oft Nischen oder bedienen regionale Segmente. Letztere bekommen allerdings Probleme durch immer komplexer werdende Rahmenbedingungen aus Umweltrecht, Vorgaben vom Einzelhandel im Lebensmittelbereich, von Molkereien sowie Gebühren für die Futtermittelüberwachung. Der Strukturwandel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Eine große Herausforderung der Branche bleibt das Qualitätsmanagement, obwohl die Mischfutterbetriebe ihre QS-Systeme mit enormen Aufwand auf ein sehr hohes Niveau angehoben haben.

Die DEIKRA-FUTTER GmbH ist ein intensiv familiengeführter Betrieb (5 von rd. 29 beschäftigten Personen gehören zur Familie Deisenhofer). Ebenso besteht der Mitarbeiterstamm aus langjährigen Mitarbeitern, welche die Qualität der Leistungen der Gesellschaft sichern. Der durch die GmbH erwirtschaftete Jahresüberschuss wird seit Jahren in der GmbH thesauriert. Die Eigenkapitalquote beträgt über 60% bei einem nominalen Eigenkapital in Höhe von EUR 9.607.278,23. Die Barliquidität in Höhe von EUR 8.273.748,88 sichert kurzfristige Finanzierungsmöglichkeiten. Die Bewertung des Warenbestandes beachtet das Niederstwertprinzip.

Seit Jahren sind Forderungsverluste relativ gering. Wertberichtigungen wurden insgesamt in Höhe von Euro 12.460,00 (Vj. Euro 11.806,00) erfasst, davon Euro 12.460,00 Pauschalwertberichtigung.

Die Bilanzsumme ist im Jahr 2023 von 14.050,6 TEuro auf 15.994,9 TEuro gestiegen. Bezogen auf die Vermögensstruktur entfällt die Bilanzsumme zu 9,8 % (Vorjahr: 9,9 %) auf das Anlagevermögen. Die Investitionen (Zugänge) beim Anlagevermögen betrugen Euro 532.531,14. Dabei wurde insbesondere in Transportmaschinen (LKW ́s und einen Gabelstapler) und Produktionsmaschinen investiert, um die Lieferfähigkeit zu verbessern und interne Produktionsprozesse noch effizienter zu gestalten. Seit mehreren Jahren werden nach und nach die elektrischen Steuerungen und der Brandschutz technisch erneuert.

Die Vorratsbestände haben sich im Jahr 2023 von 3.461,7 TEuro auf 2.839,3 TEuro vermindert. Neben stichtagsbedingten Mengenschwankungen spielen hier auch entsprechende Preisentwicklungen eine Rolle. Zudem hängt es maßgebend von der Produktpolitik der Geschäftsführung ab, welche Erzeugnisse gekauft und zum Bilanzstichtag gelagert werden.

Die letzte Betriebsprüfung erfasste die Jahre 2015 bis 2019. Alle Prüfungen waren bisher Anschlussprüfungen.

IV. Risiko- und Chancenbericht

Die DEIKRA-FUTTER GmbH sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt. Hierfür spricht nicht nur eine solide Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft. Auch personell konnte sich die Gesellschaft für die Zukunft neu aufstellen, um bestehende Märkte noch intensiver zu bearbeiten und neue Märkte zu erschließen. Ausgebaut werden sollen insbesondere die Bereiche Handel mit Futtermittel und Spezialitäten.

Branchenspezifische Risiken ergeben sich aus Preisschwankungen infolge von Witterungs- oder Spekulationseinflüssen. So können z.B. die Preise für Raps- oder Sojaschrot im Laufe des Jahres um 40 - 50 % differieren. Durch die großen Lagerkapazitäten können sich aus diesen Preisschwankungen auch Chancen ergeben, da bei niedrigen Preisen in größerem Umfang Zukäufe erfolgen können.

Geopolitische Konflikte, wie der Krieg in der Ukraine, beeinflussen Marktsituationen und Marktströme.

Aus der sich hieraus ergebenden eingeschränkten Verfügbarkeit von Rohstoffen könnten sich Risiken für den Futtermittelhandel im allgemeinen ergeben. Ebenso sorgt nach wie vor die noch nicht eingedämmte Afrikanische Schweinepest für Unsicherheiten. Daneben könnten sich aus den zunehmenden Klimaschutzforderungen sowie veränderten Verzehrgewohnheiten Veränderungen ergeben, zuvorderst in der Schweine- und Rindermast. Hieraus kann grundsätzlich das Risiko eines rückläufigen Bedarfs auf der Absatzseite abgeleitet werden. Ziel unseres Handelns ist es, den vor- und nachgelagerten Vertretern der Wertschöpfungskette bestmöglich gerecht zu werden.

Gleichzeitig nimmt der Lebensmittelhandel mit eigenen Marketingkonzepten vermehrt direkten Einfluss auf die Herstellung, mitunter auch auf den Futtermitteleinsatz. Die mittelständische Struktur mit kleinen und großen Betrieben, die individuelle Lösungen auch regional anbieten, kommen diese Markterfordernissen zugute. Hieraus können sich Chancen für die DEIKRA-FUTTER GmbH ergeben. Da die vertriebenen Produkte teilweise von lokalen Landwirten aber auch von weltweit tätigen Lieferanten eingekauft werden, ist man einerseits den lokalen Einflüssen gleichzeitig aber auch globalen Tendenzen ausgesetzt. Hieraus können sich Chancen wie auch Risiken ergeben.

Das Risiko von Forderungsausfällen wird grundsätzlich als gering eingeschätzt, da mit den Abnehmern in der Regel seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammengearbeitet wird und regelmäßig eine sehr zeitnahe Abrechnung über die gelieferten Waren erfolgt.

Die Branche verzeichnete in den letzten Jahren einen zunehmenden Rückgang der Futtermittel verarbeitenden Betriebe. Aufgrund der hohen Eigenkapitalfinanzierung und der sehr guten Liquiditätsausstattung können sich hierdurch Chancen ergeben, indem sowohl Kunden aber insbesondere auch Fach- und Führungskräfte wegfallender und potenziell schwächer aufgestellter Wettbewerber gewonnen werden können. Aufgrund der guten Eigenkapital- als auch Liquiditätsausstattung sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken.

V. Prognosebericht

Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wird für das Erntejahr 2023/2024 mit einem inländischen Getreideaufkommen von 34,5 Mio. Tonnen gerechnet. Dies wäre ein Rückgang um 9,1 % gegenüber dem Vorjahr. Angesichts der recht stabilen und nur unwesentlich unter dem langjährigen Mittel liegenden Hektarerträge geht der Rückgang der Erntemenge vor allem auf die witterungsbedingte Reduzierung der Anbaufläche zurück. Ebenfalls wird prognostiziert, dass die Erntemengen an Winterweizen (-14,8%) deutlich sinken wird, wohingegen die Erntemenge an Sommerweizen nahezu das 4-fache im Vergleich zur Vorjahresmenge aufwerfen könnte. Die Gründe hierfür liegen insbesonbere in der Vergrößerung der nässebedingten Probleme bei der Winterweizenaussaat.

Aufgrund der unterdurchschnittlichen Ernte nicht nur in Deutschland sondern ebenfalls in weiten Teilen Europas, die sowohl in Bezug auf die Menge als auch in Qualität im Vergleich zu den Vorjahren deutlich hinterher hinken wird, wird von einer geringeren Marktmenge als auch steigenden Preisen ausgegangen. Aus diesen Gründen passen sich viele Betriebe heute schon an das veränderte Klima an. Wenngleich nicht alle witterungs- und klimabedingten Ernteausfälle verhindert werden können, sorgen robuste Sorten, resiliente Kulturpflanzen, diversifizierte Fruchtfolgen oder veränderte Anbaumethoden dafür, Ernten zu stabilisieren. Festzuhalten bleibt dennoch, dass im Vergleich zu den in Mitteleuropa herrschenden Bedingungen und damit einhergehenden Ausbringungsmengen sich die Ergebnisse z.B. in Russland und anderen Regionen deutlich stabiler darstellen.

Daher wird weiter von steigenden Futtermittelpreisen in Deutschland ausgegangen. Auf der Abssatzseite reagieren Landwirte als Unternehmer aus wirtschaftlichen Gründen schnell und flexibel auf Preisentwicklungen im Mischfutter. In Zeiten hoher Rohstoffpreise wird das hofeigene Getreide möglichst verkauft und industriell gefertigtes Mischfutter zugekauft, bei schlechten Preisen versuchen Landwirte tendenziell eher, die eigene Ernte zu verfüttern und so eine zusätzlich Wertschöpfung im Betrieb zu erzielen.

Seit Beginn des Ukraine-Konflikts sind zukünftige Entwicklungen an den Futtermittelmärkten jedoch deutlich schwieriger zu prognostizieren und stellen für den gesamten Sektor eine tägliche Herausforderung dar. Die ebenfalls veränderten Warenströme der russischen Agrarprodukte werden weiterhin Auswirkung auf die Verfügbarkeit in Deutschland haben. Dies kann zu einer Zunahme des globalen Wettbewerbs um knapper werdende Ressourcen führen.

Aufgrund der teilweise starken Schwankungen in den Rohstoff- und Absatzpreisen lassen sich für die DEIKRA-FUTTER GmbH Umsatz- und Rohertragsprognosen nur unter erhöhter Unsicherheit durchführen. Auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufs gehen wir für 2024 von einer weiteren Umsatzsteigerung von 10 - 15 % aus. Ungeachtet der Umsatzentwicklung erwarten wir eine stabile Absatzmengenentwicklung bei preisbedingt leicht sinkenden Margen und Roherträgen. Bei einer stabilen Kostenstruktur gehen wir daher für die Jahre 2024 und 2025 von einer stabilen Entwicklung der Jahresüberschüsse auf dem durchschnittlichen Niveau der letzten Jahre aus. Wesentliche Investitionen oder Finanzierungen sind derzeit nicht geplant. Es gilt die Produktionsqualität, -kosten sowie die schnelle Lieferfähigkeit und den guten Ruf der Gesellschaft auf dem Futtermittelmarkt zu festigen und weiter auszubauen.

 

Thannhausen, den 7. März 2025

Anton Deisenhofer, Geschäftsführer

Max Deisenhofer, Geschäftsführer

Matthias Vogt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.573.734,07 1.392.752,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,50 591,04
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 590,54
II. Sachanlagen 1.572.232,55 1.390.660,97
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 155.826,00 144.493,00
2. technische Anlagen und Maschinen 260.423,00 252.055,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 999.669,50 927.798,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 156.314,05 66.314,05
III. Finanzanlagen 1.500,02 1.500,02
B. Umlaufvermögen 14.406.765,01 12.640.551,76
I. Vorräte 2.839.300,04 3.461.661,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.293.716,09 2.740.514,05
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.658.374,39 1.736.780,97
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.635.341,70 1.003.733,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 59.999,90 67.999,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.273.748,88 6.438.376,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.402,00 17.271,00
Summe Aktiva 15.994.901,08 14.050.574,79

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.607.278,23 8.859.623,74
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 8.808.494,55 7.232.673,58
III. Jahresüberschuss 747.654,49 1.575.820,97
B. Rückstellungen 513.096,17 861.470,48
C. Verbindlichkeiten 5.874.526,68 4.329.480,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.483.616,89 3.204.110,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.483.616,89 3.204.110,15
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.390.909,79 1.125.370,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.390.909,79 1.125.370,42
Summe Passiva 15.994.901,08 14.050.574,79

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.713.445,87 5.919.397,82
2. Personalaufwand 1.864.557,02 1.616.204,09
a) Löhne und Gehälter 1.594.248,46 1.382.797,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 270.308,56 233.406,96
3. Abschreibungen 324.868,10 282.478,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 324.868,10 282.478,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.361.190,47 1.759.389,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 98.873,11 32.372,38
davon aus verbundenen Unternehmen 30.283,84 32.196,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 151.992,44 171.960,11
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 345.586,89 545.916,30
8. Ergebnis nach Steuern 764.124,06 1.575.820,97
9. sonstige Steuern 16.469,57
10. Jahresüberschuss 747.654,49 1.575.820,97

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist unter der Firma DEIKRA Futter GmbH, Thannhausen, im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 4067 eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzt (BilRUG) nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvetrags aufgestellt. Die Gliederung wurde entsprechend den §§ 266 und 275 des HGB vorgenommen.

Die Gesellschaft ist nach den Größenklassen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften werden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewendet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht verändert. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

• Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

• Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Hinweise auf dauernde Wertminderungen haben sich nicht ergeben.

• Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

• Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden ggf. durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

• Die Guthaben bei Kreditinstituten und die Kassenbestände sind zu Nennwerten bilanziert.

• Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Aufwendungen, die die nachfolgenden Geschäftsjahre betreffen.

• Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden entsprechend des voraussichtlichen Aufwands zur Erfüllung der Verpflichtung angesetzt.

• Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen:

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Der Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthält Beträge in Höhe von EUR 59.999,90 (Vorjahr EUR 67.999,94) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr. Enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.658.374,39 (i.Vj.: EUR 1.736.780,97), sowie ein Darlehen an ein Mitglied der Geschäftsführung in Höhe von EUR 68.719,94, das zu marktüblichen Konditionen verzinst wird.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Steuern in Höhe von 235.992,75 EUR.

Eigenkapital:

Das gezeichnete Kapital beträgt in DM 100.000,00. In EUR: 51.129,19.

Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Verpflichtungen im Personalbereich 70.500 EUR
Aufbewahrungspflichten 5.400 EUR
Kosten der Rechnungslegung 24.000 EUR

Verbindlichkeiten:

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind nachfolgend dargestellt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.387.731,14 1.387.731,14 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 4.486.795,54 4.486.795,54 0,00 0,00
5.874.526,68 5.874.526,68 0,00 0,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 423.755,47 EUR (i.Vj.: 22.729,74 EUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 45.554,12 EUR (i. Vj.: 36.796,46 EUR).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 (3) GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern sind zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.483.616,89 passiviert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (§ 249 Abs. 1 S. 1 HGB)

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Über den Wertansatz der Pensionsrückstellungen für die beiden Gesellschafter liegen analog den Vorjahren versicherungsmathematische Gutachten der Bayern-Versicherung vor, die nach den Grundsätzen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) erstellt wurden.

Als Rechnungsgrundlagen wurden die biometrischen Wahrscheinlichkeiten der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Als Bewertungsverfahren wurde die Teilwertmethode angewandt. Fluktuationswahrscheinlichkeiten sowie Gehalts- und Rententrends waren nicht zu berücksichtigen.

Der Unterschiedsbetrag durch die Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre (1,82%) anstelle mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre (1,74 %) beläuft sich auf 5.082,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Vermögensgegenstände in Höhe von 58.500,83 EUR, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden in Höhe von 471.697,00 EUR aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 5.896,42 EUR (i.Vj.: 6.675,76 EUR).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von 5.538,00 EUR (i.Vj.: 13.647,00 EUR).

V. Sonstige Angaben:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

aus Miet- und Leasingverträgen EUR 873.147,60

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB, § 288 (1) HGB)

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 27 Arbeitnehmer.

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

• Herr Anton Deisenhofer, Thannhausen

• Herr Max Deisenhofer, Burg

• Herr Matthias Vogt, Tussenhausen (seit 9.7.2024)

Auf die Angabe der Vergütung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Thannhausen, den 7. März 2025

Anton Deisenhofer, Geschäftsführer

Max Deisenhofer, Geschäftsführer

Matthias Vogt, Geschäftsführer

Bruttoanlagenspiegel
Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 590,54 0,00 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 5.112,92 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.703,46 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 416.746,87 23.046,36 94,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.570.531,69 91.549,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.820.839,69 327.935,78 44.873,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 66.314,05 90.000,00 0,00
Sachanlagen 6.874.432,30 532.531,14 44.967,95
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.500,02 0,00 0,00
Finanzanlagen 1.500,02 0,00 0,00
Summe 6.881.635,78 532.531,14 44.967,95
Bruttoanlagenspiegel
Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 590,54
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 5.112,92
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.703,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 439.699,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.662.080,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.103.901,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 156.314,05
Sachanlagen 0,00 7.361.995,49
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 1.500,02
Finanzanlagen 0,00 1.500,02
Summe 0,00 7.369.198,97
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 589,54 0,00 589,54 1,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 5.112,42 0,00 0,00 5.112,42 0,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.112,42 589,54 0,00 5.701,96 1,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.253,87 11.713,36 94,00 283.873,23 155.826,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.318.475,77 83.181,92 0,00 3.401.657,69 260.423,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.893.041,69 229.383,28 18.192,95 2.104.232,02 999.669,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 156.314,05
Sachanlagen 5.483.771,33 324.278,56 18.286,95 5.789.762,94 1.572.232,55
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.500,02
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.500,02
Summe 5.488.883,75 324.868,10 18.286,95 5.795.464,90 1.573.734,07

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die DEIKRA-Futter GmbH, Thannhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DEIKRA-Futter GmbH, Thannhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEIKRA-Futter GmbH, Thannhausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm, den 7. März 2025

Dr. Werdich Wirtschaftstreuhand GmbH

Prof. Dr. Hans Werdich, Wirtschaftsprüfer

Alexander Grohe, Wirtschaftsprüfer

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