United Chocolate Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Kraneis seit 21.11.2017 | Geschäftsführer |
Philipp Harald Meyer-Hingott seit 21.11.2017 | Prokura |
Philipp Kraneis seit 21.11.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hannah II GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019der Hannah II GmbH1. Grundlagen der Gesellschaft Die Hannah II GmbH wurde am 21. September 2017 gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die ausschließliche Geschäftstätigkeit der Hannah II GmbH liegt in dem An- und Verkauf von Beteiligungen und Immobilien. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das wirtschaftliche Wachstum in Europa im Jahr 2019 hat sich erheblich verlangsamt. Auch die deutsche Wirtschaft bekommt im Jahr 2019 von dieser Entwicklung mehr zu spüren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt lediglich um 0,6 % höher als im Vorjahr. Somit wuchs die deutsche Wirtschaft zwar das zehnte Jahr in Folge, gegenüber dem Vorjahr jedoch deutlich abgeschwächter. Die Binnenwirtschaft hat zwar insgesamt positive Impulse auf diese Entwicklung der deutschen Wirtschaft gezeigt, insbesondere durch den Anstieg der privaten (+1,6 %) und staatlichen Konsumausgaben (+2,5 %) und Bruttoinvestitionen (+4,8 %). Der Außenbeitrag bei Exporten von Waren und Dienstleistungen ist im Berichtsjahr jedoch um 0,4 %1 gesunken. Das weltwirtschaftliche Umfeld und der demografische Wandel stellen den Staat, die Wirtschaft und unsere Gesellschaft langfristig vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung richtet ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik darauf aus, die gesamte wirtschaftliche Lage stabil zu halten und Defizite auszugleichen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahr 2019 weiterhin stabil: die Arbeitslosenquote lag zum Ende des Jahres bei nur noch 5 % und damit um 0,2%-Punkte unter dem Vorjahr. Die Inflationsrate ist im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,4 % auf 1,4 % gegenüber dem Jahr 2018 gesunken2. 2.2. Lage der deutschen Immobilienwirtschaft Deutschland ist als Immobilienstandort und Investmentmarkt weiterhin - sowohl für Wohn- als auch für Gewerbeimmobilien - äußerst attraktiv, insbesondere im europäischen Vergleich. Viele Großstädte und ihr Umland wachsen weiterhin deutlich. Ursache dafür ist insbesondere die Zuwanderung aus dem In- und Ausland, verstärkt durch den Zuzug von Menschen aus den globalen Krisengebieten. Die wachsenden Städte und Regionen verzeichnen daher eine steigende Nachfrage nach bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnraum mit der Folge, dass vermehrt Wohnungsengpässe entstehen sowie Mieten stark steigen. Der Neubau hinkt allerdings trotz wachsender Fertigstellungszahlen dem Wohnraumbedarf insbesondere in den Metropolregionen hinterher. Ländliche Regionen in verschiedenen Teilräumen Deutschlands sind hingegen von Bevölkerungsverlusten geprägt. Seit 2009 stieg das Transaktionsvolumen stetig. Im Jahr 2019 hat das Transaktionsvolumen mit EUR 89,5 Milliarden einen historischen Rekordwert erreicht und lag deutlich über dem Mittelwert der letzten zehn Jahre. Erneut dominieren die Transaktionen im Gewerbesektor3. 2.3. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2019 wurde die zum 31. Dezember 2018 unter den Vorräten ausgewiesenen Immobilien veräußert. Die Immobilienverkäufe tragen zu ca. 98 % zu den realisierten Umsatzerlösen bei. Aus diesen Transaktionen wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 2.666 erzielt. Neue Immobilien wurden im Geschäftsjahr 2019 keine erworben. 2.4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 1. Ertragslage
Die Betriebsleistung besteht fast ausschließlich aus der Veräußerung von Immobilien sowie in einem geringen Umfang aus Vermietungs- und Verpachtungserlösen bis zum Verkauf der Immobilie. Der Betriebsaufwand ist im Wesentlichen geprägt durch den Materialaufwand und die betrieblichen Aufwendungen. Die Zinsaufwendungen des Geschäftsjahrs sind aufgrund der Rückzahlung der Bankdarlehen entsprechend gesunken.
2. Vermögenslage In der nachfolgenden Tabelle ist die aus der Bilanz abgeleitete Vermögenslage dargestellt.
Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich verändert. Die Vorräte (Immobilien) wurden im Geschäftsjahr 2019 verkauft. Neue Immobilien wurden nicht erworben. Die mit der Finanzierung der Immobilien im Zusammenhang stehenden Darlehen (bei Kreditinstituten) wurden aus den Verkaufserlösen der Immobilien getilgt. Aus diesen Transaktionen resultiert im Wesentlichen die Verminderung der Bilanzsumme um 53, 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Durch den Verkauf der Immobilien haben sich die Liquiden Mittel von TEUR 607 im Vorjahr um TEUR 5.315 auf TEUR 6.013 zum Bilanzstichtag erhöht und betragen nun 96,8 % der Aktiva (Bilanzsumme). Im Wesentlichen durch die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist das Fremdkapital von TEUR 10.793 im Vorjahr um TEUR 8.782 auf TEUR 2.011 zum Bilanzstichtag gesunken. Die Rückstellungen sind um TEUR 841 auf TEUR 1.858 zu Bilanzstichtag angestiegen und bestehen fast ausschließlich aus Steuerrückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer. 3. Finanzlage 1. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 67,2 % im Vergleich zu 17,6 % zum 31. Dezember 2018. 2. Liquidität Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr nach Veräußerung der Immobilien und unter Berücksichtigung der Rückzahlung des Bankdarlehens um TEUR 5.315 erhöht und betragen 96,8 % des Vermögens. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR 9.310) resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung des Bankdarlehens und wurde durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 14.717) finanziert. Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stammt überwiegend aus den Verkäufen der Immobilien. Die gezahlten Fremdkapitalzinsen wurden (in Anlehnung an DRS 21) der Finanzierungstätigkeit zugeordnet. 5. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Die Ertragslage der Gesellschaft ist geprägt durch den Verkauf sowie die Mieterträge der Immobilien. 6. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei unserer Gesellschaft werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung verwendet. 3. Chancen und Risikobericht Die Hannah II GmbH ist in das Risikomanagementsystem der DIO Deutsche Immobilien Opportunitäten AG, Frankfurt am Main, eingebunden. Durch den Verkauf der Immobilen werden im Geschäftsjahr 2020 nur noch geringe Geschäftsaktivitäten durchgeführt. 4. Prognosebericht Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Epidemie). Die Bundesregierung rechnet für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 %4. Das Risiko aus der Ausbreitung des Coronavirus wird für die Gesellschaft als gering eingeschätzt. Bedingt durch die reduzierte Geschäftstätigkeit wird für das Geschäftsjahr 2020 mit keinen Umsatzerlösen und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von circa 56 TEUR gerechnet.
Frankfurt am Main, den 20. November 2020 Hannah II GmbH gez. Moritz Kraneis gez. Philipp Kraneis BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Hannah II GmbH Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Frankfurt am Main Register-Nr.: 110176 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vorräte (des Vorjahres) wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Ausfallrisiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag war die Bildung von Einzelwertberichtigungen nicht erforderlich. Die Guthaben bei Kreditinstituten lauten auf Euro und werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden. Angaben zur Bilanz Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen debitorische Kreditoren ausgewiesen. Angaben zu den Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 9.183.585,59 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 152.800,58 EUR (Vorjahr: 592.197,42 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 9.183.585,59 EUR). Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen 65.322,93 EUR (Vorjahr: 96.626,23 EUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 0,00 EUR (Vorjahr 77.341,58) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Laufe des Geschäftsjahres 2019 wurden keine Mitarbeiter beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 0,00 EUR gewährt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Das Risiko aus der Ausbreitung des "Coronavirus" auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird als gering eingeschätzt. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.814.926,23 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Frankfurt am Main, den 20. November 2020 gez. Moritz Kraneis gez. Philipp Kraneis sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hannah II GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hannah II GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31.Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hannah II GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 20. November 2020 DASE
HAENEL GmbH
gez. I.-M. Haenel, Wirtschaftsprüferin gez. K. J. Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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