Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 110176
Eingetragen
21.11.2017
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Der Erwerb, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an Gesellschaften, die den Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Immobilien zum Unternehmensgegenstand haben. Gegenstand des Unternehmens ist auch der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Immobilien.

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Kraneis
seit 21.11.2017
Geschäftsführer
Prokura
Philipp Kraneis
seit 21.11.2017
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hannah II GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

der Hannah II GmbH

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Hannah II GmbH wurde am 21. September 2017 gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

Die ausschließliche Geschäftstätigkeit der Hannah II GmbH liegt in dem An- und Verkauf von Beteiligungen und Immobilien.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das wirtschaftliche Wachstum in Europa im Jahr 2019 hat sich erheblich verlangsamt. Auch die deutsche Wirtschaft bekommt im Jahr 2019 von dieser Entwicklung mehr zu spüren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt lediglich um 0,6 % höher als im Vorjahr. Somit wuchs die deutsche Wirtschaft zwar das zehnte Jahr in Folge, gegenüber dem Vorjahr jedoch deutlich abgeschwächter. Die Binnenwirtschaft hat zwar insgesamt positive Impulse auf diese Entwicklung der deutschen Wirtschaft gezeigt, insbesondere durch den Anstieg der privaten (+1,6 %) und staatlichen Konsumausgaben (+2,5 %) und Bruttoinvestitionen (+4,8 %). Der Außenbeitrag bei Exporten von Waren und Dienstleistungen ist im Berichtsjahr jedoch um 0,4 %1 gesunken.

Das weltwirtschaftliche Umfeld und der demografische Wandel stellen den Staat, die Wirtschaft und unsere Gesellschaft langfristig vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung richtet ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik darauf aus, die gesamte wirtschaftliche Lage stabil zu halten und Defizite auszugleichen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahr 2019 weiterhin stabil: die Arbeitslosenquote lag zum Ende des Jahres bei nur noch 5 % und damit um 0,2%-Punkte unter dem Vorjahr. Die Inflationsrate ist im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,4 % auf 1,4 % gegenüber dem Jahr 2018 gesunken2.

2.2. Lage der deutschen Immobilienwirtschaft

Deutschland ist als Immobilienstandort und Investmentmarkt weiterhin - sowohl für Wohn- als auch für Gewerbeimmobilien - äußerst attraktiv, insbesondere im europäischen Vergleich.

Viele Großstädte und ihr Umland wachsen weiterhin deutlich. Ursache dafür ist insbesondere die Zuwanderung aus dem In- und Ausland, verstärkt durch den Zuzug von Menschen aus den globalen Krisengebieten. Die wachsenden Städte und Regionen verzeichnen daher eine steigende Nachfrage nach bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnraum mit der Folge, dass vermehrt Wohnungsengpässe entstehen sowie Mieten stark steigen. Der Neubau hinkt allerdings trotz wachsender Fertigstellungszahlen dem Wohnraumbedarf insbesondere in den Metropolregionen hinterher. Ländliche Regionen in verschiedenen Teilräumen Deutschlands sind hingegen von Bevölkerungsverlusten geprägt.

Seit 2009 stieg das Transaktionsvolumen stetig. Im Jahr 2019 hat das Transaktionsvolumen mit EUR 89,5 Milliarden einen historischen Rekordwert erreicht und lag deutlich über dem Mittelwert der letzten zehn Jahre. Erneut dominieren die Transaktionen im Gewerbesektor3.

2.3. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2019 wurde die zum 31. Dezember 2018 unter den Vorräten ausgewiesenen Immobilien veräußert. Die Immobilienverkäufe tragen zu ca. 98 % zu den realisierten Umsatzerlösen bei. Aus diesen Transaktionen wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 2.666 erzielt. Neue Immobilien wurden im Geschäftsjahr 2019 keine erworben.

2.4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

1. Ertragslage

Hannah II GmbH 2019
TEUR %
Umsatzerlöse 14.805 99,2
Übrige betriebliche Erträge 122 0,8
Betriebsleistung 14.927 100,0
Materialaufwand 11.401 76,4
betriebliche Aufwendungen 875 5,8
Betriebsaufwand 12.276 82,2
Betriebsergebnis 2.651 17,8
Zinserträge 64 0,4
Zinsaufwendungen 49 0,3
Zinsergebnis 15 0,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.666 17,9
Ertragsteuern 851 5,7
Jahresergebnis 1.815 12,2
Hannah II GmbH 2018
TEUR %
Umsatzerlöse 13.170 100,0
Übrige betriebliche Erträge 0 0,0
Betriebsleistung 13.170 100,0
Materialaufwand 8.799 66,8
betriebliche Aufwendungen 940 7,1
Betriebsaufwand 9.739 73,9
Betriebsergebnis 3.431 26,1
Zinserträge 0 0,0
Zinsaufwendungen 177 1,3
Zinsergebnis -177 -1,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 3.254 24,8
Ertragsteuern 982 7,5
Jahresergebnis 2.272 17,3
Hannah II GmbH Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse 1.635 12,4
Übrige betriebliche Erträge 122 -
Betriebsleistung 1.757 13,3
Materialaufwand 2.602 29,6
betriebliche Aufwendungen -65 -6,9
Betriebsaufwand 2.537 26,0
Betriebsergebnis -780 -22,7
Zinserträge 64 -
Zinsaufwendungen -128 -72,3
Zinsergebnis 192 >100,0
Ergebnis vor Ertragsteuern -588 -18,1
Ertragsteuern -131 -13,3
Jahresergebnis -457 -20,1

Die Betriebsleistung besteht fast ausschließlich aus der Veräußerung von Immobilien sowie in einem geringen Umfang aus Vermietungs- und Verpachtungserlösen bis zum Verkauf der Immobilie. Der Betriebsaufwand ist im Wesentlichen geprägt durch den Materialaufwand und die betrieblichen Aufwendungen.

Die Zinsaufwendungen des Geschäftsjahrs sind aufgrund der Rückzahlung der Bankdarlehen entsprechend gesunken.

2019 2018
Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss % 44,2 99,0
Eigenkapital
Gesamtkapitalrentabilität = Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen % 30,5 18,7
Gesamtkapital
EBITDA TEUR 2.651 3.431
EBITDA % 43,3 26,2
Gesamtkapital

2. Vermögenslage

In der nachfolgenden Tabelle ist die aus der Bilanz abgeleitete Vermögenslage dargestellt.

31.12.2019
gesamt kurzfristig
TEUR % TEUR
Vermögen
Vorräte 0 0,0 0
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 198 3,2 198
Liquide Mittel 5.922 96,8 5.922
Umlaufvermögen/RAP 6.120 100,0 6.120
6.120 100,0 6.120
Kapital
Gezeichnetes Kapital 25 0,4 0
Gewinnvortrag 2.269 37,1 0
Jahresergebnis 1.815 29,7 0
Eigenkapital 4.109 67,2 0
Rückstellungen 1.858 30,4 1.858
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 0 0,0 0
Verbindlichkeiten aus L&L 152 2,5 152
sonstige Verbindlichkeiten 1 0,0 1
Fremdkapital 2.011 32,9 2.011
6.120 100,1 2.011
31.12.2018
gesamt kurzfristig
TEUR % TEUR
Vermögen
Vorräte 11.167 85,4 11.167
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.313 10,0 1.313
Liquide Mittel 607 4,6 607
Umlaufvermögen/RAP 13.087 100,0 13.087
13.087 100,0 13.087
Kapital
Gezeichnetes Kapital 25 0,2 0
Gewinnvortrag -3 0,0 0
Jahresergebnis 2.272 17,4 0
Eigenkapital 2.294 17,6 0
Rückstellungen 1.017 7,8 1.017
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 9.183 70,2 9.183
Verbindlichkeiten aus L&L 515 3,9 515
sonstige Verbindlichkeiten 78 0,5 78
Fremdkapital 10.793 82,4 10.793
13.087 100,0 10.793
Veränderung
gesamt
TEUR %
Vermögen
Vorräte -11.167 -100,0
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände -1.115 -91,9
Liquide Mittel 5.315 >100,0
Umlaufvermögen/RAP -6.967 -53,2
-6.967 -53,2
Kapital
Gezeichnetes Kapital 0 0,0
Gewinnvortrag 2.272 >100,0
Jahresergebnis -457 -20,1
Eigenkapital 1.815 79,1
Rückstellungen 841 82,7
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten -9.183 -100,0
Verbindlichkeiten aus L&L -363 -70,5
sonstige Verbindlichkeiten -77 -98,7
Fremdkapital -8.782 -81,4
-6.967 -53,2

Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich verändert. Die Vorräte (Immobilien) wurden im Geschäftsjahr 2019 verkauft. Neue Immobilien wurden nicht erworben. Die mit der Finanzierung der Immobilien im Zusammenhang stehenden Darlehen (bei Kreditinstituten) wurden aus den Verkaufserlösen der Immobilien getilgt. Aus diesen Transaktionen resultiert im Wesentlichen die Verminderung der Bilanzsumme um 53, 2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Durch den Verkauf der Immobilien haben sich die Liquiden Mittel von TEUR 607 im Vorjahr um TEUR 5.315 auf TEUR 6.013 zum Bilanzstichtag erhöht und betragen nun 96,8 % der Aktiva (Bilanzsumme).

Im Wesentlichen durch die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist das Fremdkapital von TEUR 10.793 im Vorjahr um TEUR 8.782 auf TEUR 2.011 zum Bilanzstichtag gesunken. Die Rückstellungen sind um TEUR 841 auf TEUR 1.858 zu Bilanzstichtag angestiegen und bestehen fast ausschließlich aus Steuerrückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer.

3. Finanzlage

1. Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 67,2 % im Vergleich zu 17,6 % zum 31. Dezember 2018.

2. Liquidität

Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr nach Veräußerung der Immobilien und unter Berücksichtigung der Rückzahlung des Bankdarlehens um TEUR 5.315 erhöht und betragen 96,8 % des Vermögens.

Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR 9.310) resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung des Bankdarlehens und wurde durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 14.717) finanziert. Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stammt überwiegend aus den Verkäufen der Immobilien. Die gezahlten Fremdkapitalzinsen wurden (in Anlehnung an DRS 21) der Finanzierungstätigkeit zugeordnet.

5. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Die Ertragslage der Gesellschaft ist geprägt durch den Verkauf sowie die Mieterträge der Immobilien.

6. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei unserer Gesellschaft werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung verwendet.

3. Chancen und Risikobericht

Die Hannah II GmbH ist in das Risikomanagementsystem der DIO Deutsche Immobilien Opportunitäten AG, Frankfurt am Main, eingebunden.

Durch den Verkauf der Immobilen werden im Geschäftsjahr 2020 nur noch geringe Geschäftsaktivitäten durchgeführt.

4. Prognosebericht

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Epidemie). Die Bundesregierung rechnet für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 %4. Das Risiko aus der Ausbreitung des Coronavirus wird für die Gesellschaft als gering eingeschätzt.

Bedingt durch die reduzierte Geschäftstätigkeit wird für das Geschäftsjahr 2020 mit keinen Umsatzerlösen und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von circa 56 TEUR gerechnet.

 

Frankfurt am Main, den 20. November 2020

Hannah II GmbH

gez. Moritz Kraneis

gez. Philipp Kraneis

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Umlaufvermögen 6.120.484,65 13.086.713,85
I. Vorräte 0,00 11.167.153,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 198.564,81 1.312.929,09
1. sonstige Vermögensgegenstände 198.564,81 1.312.929,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.921.919,84 606.630,78
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.120.484,65 13.086.713,85

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 4.109.192,80 2.294.266,57
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.269.266,57 -2.375,84
III. Jahresüberschuss 1.814.926,23 2.271.642,41
B. Rückstellungen 1.858.491,27 1.016.664,27
C. Verbindlichkeiten 152.800,58 9.775.783,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 9.183.585,59
2. sonstige Verbindlichkeiten 152.800,58 592.197,42
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.120.484,65 13.086.713,85

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 3.525.748,95 4.371.045,90
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 875.258,09 940.054,54
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.358,93 0,00
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.796,56 177.184,68
5. Steuern vom Einkommen und Ertrag 851.127,00 982.164,27
6. Ergebnis nach Steuern 1.814.926,23 2.271.642,41
7. Jahresüberschuss 1.814.926,23 2.271.642,41

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hannah II GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Frankfurt am Main

Register-Nr.: 110176

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vorräte (des Vorjahres) wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Ausfallrisiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag war die Bildung von Einzelwertberichtigungen nicht erforderlich.

Die Guthaben bei Kreditinstituten lauten auf Euro und werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden.

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen debitorische Kreditoren ausgewiesen.

Angaben zu den Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 9.183.585,59 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 152.800,58 EUR (Vorjahr: 592.197,42 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 9.183.585,59 EUR).

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen 65.322,93 EUR (Vorjahr: 96.626,23 EUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 0,00 EUR (Vorjahr 77.341,58) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Laufe des Geschäftsjahres 2019 wurden keine Mitarbeiter beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Moritz Kraneis ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Philipp Kraneis ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 0,00 EUR gewährt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Das Risiko aus der Ausbreitung des "Coronavirus" auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird als gering eingeschätzt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.814.926,23 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Frankfurt am Main, den 20. November 2020

gez. Moritz Kraneis

gez. Philipp Kraneis

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hannah II GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hannah II GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31.Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hannah II GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 20. November 2020

DASE HAENEL GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Original gesiegelt

gez. I.-M. Haenel, Wirtschaftsprüferin

gez. K. J. Schneider, Wirtschaftsprüfer

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