Floragard
Vertriebs-GmbH
Oldenburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I.
Grundlagen der Gesellschaft
Geschäftsmodell der Gesellschaft
Die "FLORAGARD" ist ein international tätiges
Handelsunternehmen, welches auf die Entwicklung und den
Vertrieb von Premium-Blumenerden und Substraten für
den Erwerbsgartenbau spezialisiert ist. Seit der
Gründung im Jahre 1919 wird das Unternehmen von ihren
Gesellschaftern getragen, die zugleich Eigentümer der
Torfflächen und Produktionswerke sind.
Im Geschäftsjahr 2023 haben sich keine
nennenswerten Veränderungen im Geschäftsmodell
ergeben.
Ziele und Strategien
Unsere primären Ziele und Strategien sind es,
unsere vorhandenen Produkte stetig zu optimieren und
innovativ weiterzuentwickeln. Zudem wollen wir unsere
Vertriebs- und Kundenstruktur bzw. -bindungen ausbauen,
weiterentwickeln und festigen. In Ergänzung zum
stationären Handel soll im Bereich Premium-Blumenerden
der Online-Versand weiter ausgebaut werden.
Forschung und Entwicklung
Für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
unterhält die Gesellschaft eine Fachabteilung, ein
Versuchsgewächshaus und ein Zentrallabor. Im
Berichtsjahr wurde fortlaufend an neuen Rezepturen und
innovativen Produkten gearbeitet. Ein großer Anteil
der Arbeiten entfällt auf die Entwicklung von
torfreduzierten und torffreien Rezepturen.
II.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die globale Wirtschaftsleistung hat im letzten
Quartal 2023 moderat zugelegt, wobei die Unterschiede
zwischen den weltwirtschaftlichen Regionen fortbestanden.
Insgesamt zeigt sich in der schwachen Entwicklung von
globaler Industrieproduktion, Warenhandel und
Containerumschlag in den vergangenen Monaten noch keine
durchgreifende Erholung der Industriekonjunktur.
In der EU27 stieg die gesamtwirtschaftliche
Produktion um 0,1%, im Euro-Raum stagnierte sie nach einem
Rückgang um 0,1% im Sommer. Die Konjunktur war in den
Mitgliedstaaten heterogen. In Deutschland ging die
Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2023 zurück, in
Frankreich stagnierte sie. Italien und insbesondere Spanien
verzeichneten hingegen Zunahmen.
In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im
Schlussquartal 2023 recht deutlich zurückgegangen,
nachdem sie in den drei Quartalen zuvor weitgehend
stagniert hatte. Der Rückgang des BIP ist vor allem
auf die Ausrüstungsinvestitionen
zurückzuführen. Auch der Rückgang der
Bauinvestitionen hat sich noch einmal verstärkt. Der
private Konsum entwickelte sich im Vergleich dazu relativ
robust. Nicht zuletzt wird es für die Unternehmen
anscheinend zunehmend zum Problem, dass sich die immer noch
hohen Preise für Energie sowie Rohstoffe und
Materialien als dauerhaft herausstellen.
Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Infolge der schlechten Witterungsverhältnisse
während des Frühjahrsgeschäftes sowie der
stark negativen Einflüsse des Ukraine-Krieges auf den
privaten Konsum (massive Verteuerung der Energiekosten,
hohe Preissteigerungen in allen Konsumbereichen, sinkende
Real-Kaufkraft etc.) und daraus resultierender
Verschiebungen innerhalb der Konsumbereiche, bei denen die
Haus- und Gartensortimente spürbar an Stellenwert
verloren haben, schließt das Jahr 2023 im Gartenmarkt
mit einem nominalen Umsatzminus von mehr als 3 Prozent ab.
Angesichts anhaltender Preissteigerungen in einigen
Teilmärkten wird der Gartenmarkt in 2023 damit real in
einem hohen einstelligen Minusbereich tendieren.
Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen auf die
deutsche Gartenbranche haben sich auch im Geschäft der
FLORAGARD niedergeschlagen.
Das Ergebnis des Unternehmens liegt im abgelaufenen
Geschäftsjahr gleichwohl über dem Vorjahr, was im
Wesentlichen auf das gewachsene internationale
Geschäft sowie die positive Entwicklung im E-Commerce
zurückzuführen ist.
Für 2024 rechnen wir in einem extrem
preissensiblen Marktumfeld mit einem moderaten Wachstum im
Bereich Hobby sowie einer stabilen Ergebnislage im Bereich
Profi. Insgesamt sehen wir gute Chancen, dass sich das
Unternehmensergebnis gegenüber dem Jahr 2023 positiv
entwickelt.
Absatz- und Umsatzentwicklung
Während der Absatz im internationalen
Geschäft im Jahr 2023 gesteigert werden konnte, war
das nationale Geschäft von Absatzrückgängen
gezeichnet. Lediglich der Bereich E-Commerce hat sich im
deutschen Hobbygeschäft deutlich positiv und damit
gegen den Branchentrend entwickelt entwickelt.
Personalbereich
Im Geschäftsjahr 2023 wurden bei der Floragard
Vertriebs-GmbH im Durchschnitt 101 Mitarbeiter
beschäftigt.
Vermögenslage
Die Veränderung der Vermögens- und
Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die
folgende Übersicht:
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
31.12.2021
|
|
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
Anlagevermögen
|
2.166
|
11,07
|
1.463
|
6,75
|
1.108
|
6,76
|
Umlaufvermögen
|
17.397
|
88,93
|
20.207
|
93,25
|
15.275
|
93,24
|
Aktiva
|
19.563
|
100,00
|
21.670
|
100,00
|
16.384
|
100,00
|
Eigenkapital
|
5.852
|
29,92
|
5.215
|
24,07
|
4.858
|
29,65
|
Rückstellungen
|
4.687
|
23,96
|
4.868
|
22,47
|
4.489
|
27,40
|
Fremdkapital
|
9.024
|
46,13
|
11.586
|
53,47
|
7.037
|
42,95
|
Passiva
|
19.563
|
100,00
|
21.670
|
100,00
|
16.384
|
100,01
|
Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr um
TEuro 2.811 auf TEuro 17.397 gesunken. Maßgeblich
hierfür ist die Minderung der Vorräte und der
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag
auf 5,85 Mio. Euro; die Eigenkapitalquote beträgt
29,92 %.
Die Rückstellungen per 31. Dezember 2023
betragen 4,69 Mio. Euro; die Verbindlichkeiten insgesamt
9,02 Mio. Euro. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1,13 Mio.
Euro.
Im Ergebnis hat sich die Bilanzsumme um TEuro 2.107
auf TEuro 19.563 vermindert.
Finanzlage
|
|
2023
|
|
2022
|
|
|
TEuro
|
|
TEuro
|
|
Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit
|
1.860
|
-1.038
|
1.276
|
+
|
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit
|
-1.018
|
|
-871
|
+
|
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit
|
-1.044
|
|
-894
|
=
|
Zahlungswirksame
Veränderungen des Finanzmittelfonds
|
-202
|
|
-489
|
+
|
Finanzmittelfonds am
Anfang der Periode
|
2.293
|
|
2.782
|
=
|
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
|
2.091
|
|
2.293
|
Das Finanzmanagement der Unternehmung ist darauf
ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der
Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der
Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Der erforderliche Liquiditätsbedarf -
insbesondere für die Saisonfinanzierung - ist
über die von den Kreditinstituten zur Verfügung
gestellten Kreditlinien sichergestellt.
Investitionen werden über den laufenden
Cash-Flow finanziert.
Ertragslage
Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren
ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
|
|
|
|
Veränderungen
|
|
2023
|
2022
|
|
zum Vorjahr
|
|
TEuro
|
TEuro
|
|
TEuro
|
Rohergebnis
|
13.354
|
12.129
|
|
1.225
|
Personalkosten
|
7.611
|
6.935
|
|
676
|
Betriebsergebnis
|
578
|
101
|
|
477
|
Finanzergebnis
|
-289
|
-143
|
|
-146
|
neutrales Ergebnis
|
642
|
633
|
|
9
|
Ergebnis vor Steuern
|
931
|
591
|
|
340
|
Jahresüberschuss
|
637
|
363
|
|
274
|
Im Geschäftsjahr sind Personalkosten von TEuro
7.611 (Vorjahr TEuro 6.935) für 101 Mitarbeiter
(Vorjahr 104 Mitarbeiter) angefallen.
Die Veränderung des Betriebsergebnisses um TEuro
477 auf TEuro 578 resultiert im Wesentlichen aus dem
Anstieg des Rohertrages und den nach dem Wegfall der
Corona-Beschränkungen wieder angestiegenen Reisekosten
und gestiegenen Kosten für Vertrieb und Werbung.
Insgesamt wurde ein Jahresergebnis von TEuro 637
(Vorjahr TEuro 363) erwirtschaftet. Die Erwartung des
Vorjahres, dass das Jahresergebnis leicht zurückgeht,
ist damit nicht eingetroffen.
Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage
Die Planergebnisse konnten nicht in allen Bereichen
erreicht werden. Die Geschäftsführung ist
gleichwohl angesichts der gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen und der daraus resultierenden
Absatzrückgänge im deutschen Geschäft mit
dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Den
Mitarbeitern gebührt Dank und Anerkennung für ihr
großes Engagement.
III.
Prognose, Chancen- und Risikobericht
Der Geschäftsführung stehen
Controlling-Systeme zur Verfügung, mit denen
monatliche Abweichungen der tatsächlichen von der
geplanten geschäftlichen Entwicklung analysiert
werden.
Beschaffungsseitig ist die Verfügbarkeit von
Torf von besonderer Bedeutung für das Unternehmen. Die
Ernte des Jahres 2023 ist in den meisten Abbaugebieten
durchschnittlich verlaufen, so dass in der
Frühjahrssaison 2024 bei den Profisubstraten die
Mengen zur Verfügung stehen sollten, die am Markt
platziert werden können. Für den weiteren
Jahresverlauf sind erneute Knappheiten nicht
auszuschließen, da aufgrund der feuchten Witterung
des Winterhalbjahres ein später Erntebeginn in 2024 zu
befürchten ist.
Im Segment der Torfersatzstoffe werden vermehrt
Anzeichen gesehen, die auf knappe Ressourcen für
bestimmte Rohstoffe hindeuten. Die zunehmende
Branchennachfrage nach diesen Rohstoffen führt zu
weiter steigenden Preisen.
Wir gehen davon aus, dass wir das allgemeine
Forderungsrisiko der Gesellschaft durch die bestehende
Warenkreditversicherung und durch ein konsequentes
Debitorenmanagement weiterhin gut beherrschen können.
Die Geschäftsführung rechnet für das
kommende Geschäftsjahr 2024 mit einer Mengen- und
Umsatzentwicklung über Vorjahresniveau. Trotz
gestiegener Rohstoffpreise ist eine leichte
Ergebnissteigerung und eine Verbesserung der
Eigenkapitalquote zu erwarten.
Im Geschäftsjahr 2024 sind
Modernisierungsinvestitionen in das Bürogebäude
am Standort Oldenburg geplant. Der hierfür
erforderliche Liquiditätsbedarf ist neben der
Saisonfinanzierung durch die bestehenden Linien bei
Kreditinstituten gedeckt.
Bestehende Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft unterhält in Frankreich eine
Zweigniederlassung unter gleicher Firma.
Oldenburg (Oldenburg), den
19. April 2024
Floragard Vertriebs-GmbH
26135 Oldenburg (Oldenburg)
gez.
Herr Ulrich von Glahn, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.166.209,79 |
1.462.688,31 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
323.445,03 |
379.628,03 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
299.748,00 |
335.418,00 |
| 2.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
23.697,03 |
44.210,03 |
| II.
Sachanlagen |
1.842.764,76 |
1.083.059,28 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
929.198,00 |
975.737,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
913.566,76 |
107.322,28 |
| III.
Finanzanlagen |
0,00 |
1,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
0,00 |
1,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
17.117.045,48 |
19.963.046,49 |
| I.
Vorräte |
2.747.309,82 |
4.292.557,39 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
12.278.687,20 |
13.377.614,84 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
10.636.444,95 |
11.711.931,13 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
50.541,73 |
10.755,28 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.591.700,52 |
1.654.928,43 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.091.048,46 |
2.292.874,26 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
279.914,55 |
243.887,30 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
19.563.169,82 |
21.669.622,10 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.852.339,09 |
5.215.146,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
2.000.000,00 |
2.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
281.034,40 |
281.034,40 |
| III.
Bilanzgewinn |
3.571.304,69 |
2.934.111,60 |
| B.
Rückstellungen |
4.687.092,82 |
4.868.293,94 |
| C.
Verbindlichkeiten |
9.023.737,91 |
11.586.182,16 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.125.000,00 |
1.875.000,00 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
3.303.526,16 |
4.122.053,45 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
2.554.651,35 |
4.017.353,86 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.040.560,40 |
1.571.774,85 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
19.563.169,82 |
21.669.622,10 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
14.713.577,21 |
13.362.094,67 |
| 2.
Personalaufwand |
7.610.827,91 |
6.934.503,28 |
| a)
Löhne und Gehälter |
6.256.800,80 |
5.673.979,50 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.354.027,11 |
1.260.523,78 |
| davon
für Altersversorgung |
57.787,96 |
56.159,28 |
| 3.
Abschreibungen |
351.154,20 |
528.086,51 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
351.154,20 |
528.086,51 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
5.503.604,93 |
5.146.340,48 |
| davon
Aufwendungen aus Währungsumrechnung |
31.729,51 |
23.877,90 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
5.221,34 |
1.160,91 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
294.024,98 |
144.081,07 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
183.024,42 |
88.410,95 |
| davon
aus Abzinsung |
13.235,34 |
16.390,73 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
293.898,58 |
228.025,88 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
665.287,95 |
382.218,36 |
| 9.
sonstige Steuern |
28.094,86 |
19.444,76 |
| Jahresüberschuss |
637.193,09 |
362.773,60 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
637.193,09 |
362.773,60 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
2.934.111,60 |
2.571.338,00 |
| 3.
Bilanzgewinn |
3.571.304,69 |
2.934.111,60 |
Anhang
A.
Angaben zur Bewertung und Bilanzierung
1.
Allgemeine Angaben
Bei der Floragard Vertriebs-GmbH (Handelsregister
Oldenburg, HRB 242) mit Sitz in Oldenburg handelt es sich
um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende
Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242
ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften
des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist nach
teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt worden.
Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage. Die Darstellungs-, Ansatz- und
Bewertungsstetigkeit in Bilanz- und Gewinn- und
Verlustrechnung ist beibehalten.
2.
Aktiva
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer
entsprechend linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Abschreibungen werden bei Gebäuden linear und beim
beweglichen Anlagevermögen überwiegend linear
vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen
Anlagen und Maschinen drei bis fünfzehn Jahre, bei
anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
drei bis zehn Jahre. Für die Zugänge wurden
zeitanteilig für den Monat des Zugangs und die
folgenden Monate Abschreibungen angesetzt.
Für die Klischees zur Bedruckung der
Verkaufsverpackungen wurde ein Festwert gebildet.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem
Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800,00 wurden
entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr
in voller Höhe abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten
zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den
fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten
angesetzt.
Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die
Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Waren
erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip
wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige
Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert
ausgewiesen. Forderungen in fremder Währung werden mit
dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ausgewiesen.
Erkennbare Einzelrisiken sind durch
Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist
durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten
sind zum Nominalwert angesetzt. Das Bankguthaben in fremder
Währung wird mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet.
Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem
Nominalwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil
angesetzt.
3.
Passiva
Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wird nach
versicherungsmathematischer Methode auf Basis eines
Zinsfußes von 1,89 % errechnet. Es werden die
"Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Verlag
Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) der Berechnung
zugrunde gelegt. Rentenanpassungen wurden mit 1,0 % p. a.
berücksichtigt.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB
beträgt Euro 7.099.
Die Rückstellungen für
Jubiläumszuwendungen wurden mit dem ihrer Laufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Um die
Fluktuationswahrscheinlichkeiten und Wahrscheinlichkeiten
auf Grundlage biometrischer Sachverhalte abzubilden, wurden
tatsächliche Zahlen der Vorjahre herangezogen.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind
ausreichend bemessen und nach vorsichtiger
kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.
Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank
ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die
Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verluste
aus Kursänderungen werden berücksichtigt.
4.
Gewinn- und Verlustrechnung
Aufwendungen und Erträge wurden auf das
Geschäftsjahr abgegrenzt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt.
B.
Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen
Posten
I.
Posten der Bilanz
1.
Einzelposten des Anlagevermögens
|
Vortrag
|
|
|
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anschaffungskosten- und Herstellkosten
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.809.980,81
|
7.333,77
|
0,00
|
0,00
|
1.817.314,58
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
356.691,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
356.691,44
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
3.275.998,39
|
321.441,43
|
0,00
|
314.717,60
|
3.282.722,22
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
107.322,28
|
985.160,36
|
0,00
|
178.915,88
|
913.566,76
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
580.546,75
|
0,00
|
0,00
|
580.546,75
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
6.130.539,67
|
1.313.935,56
|
0,00
|
1.074.180,23
|
6.370.295,00
|
Abschreibungen
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.765.770,78
|
27.846,77
|
0,00
|
0,00
|
1.793.617,55
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
21.273,44
|
35.670,00
|
0,00
|
0,00
|
56.943,44
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.300.261,39
|
286.550,43
|
0,00
|
233.287,60
|
2.353.524,22
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
580.545,75
|
1,00
|
0,00
|
580.546,75
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
4.667.851,36
|
350.068,20
|
0,00
|
813.834,35
|
4.204.085,21
|
Buchwert
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
44.210,03
|
|
|
|
23.697,03
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
335.418,00
|
|
|
|
299.748,00
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
975.737,00
|
|
|
|
929.198,00
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
107.322,28
|
|
|
|
913.566,76
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
1,00
|
|
|
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.462.688,31
|
|
|
|
2.166.209,79
|
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an
verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Name, Sitz
|
Beteiligungsquote
|
Eigenkapital
|
Ergebnis des letzten
Geschäftsjahres
|
Stichtag der
vorliegenden Information
|
|
|
Euro
|
Euro
|
|
Floragard Horticulture
Co.,Ltd., Foshan (China)
|
100 %
|
1.669,70
|
-12.841,40
|
11.07.2023
|
Außerplanmäßige Abschreibungen
aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden bei
den Wertansätzen für Anteile an verbundenen
Unternehmen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB
in Höhe von TEuro0 (Vorjahr: TEuro 0; kumuliert: TEuro
581) vorgenommen. Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr
liquidiert.
2.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben sämtlich eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.
3.
Entwicklung des Gewinnvortrages
Bei Aufstellung der Bilanz unter
Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung
wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro
2.934.111,60 einbezogen.
4.
Rückstellungen
Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung
beträgt Euro 903.961,00. Im Berichtsjahr hat sich die
Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 865,00
reduziert. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6
HGB beträgt Euro 7.099,00.
Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen
betreffen Rückstellungen für Bonuszahlungen
(TEuro 2.662), ungewisse Verbindlichkeiten (TEuro 337),
Zusatzleistungen (TEuro 288), Jahresabschlusskosten (TEuro
44), Urlaub und Überstunden (TEuro 108), Jubiläum
(TEuro 40), Garantien (TEuro 45), Entsorgung (TEuro 203),
Provisionen (TEuro 36) und Reisekosten (TEuro 13).
5.
Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich
aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
|
|
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
|
|
|
mit einer
Restlaufzeit von
|
|
|
unter einem Jahr
|
über einem Jahr
|
gesamt
|
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
|
750.000,00
|
375.000,00
|
1.125.000,00
|
erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
|
91.677,73
|
0,00
|
91.677,73
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
|
3.303.526,16
|
0,00
|
3.303.526,16
|
Verbindlichkeiten
gegenüber
verbundenen Unternehmen
|
|
2.554.651,35
|
0,00
|
2.554.651,35
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
|
1.948.882,67
|
0,00
|
1.948.882,67
|
|
|
8.648.737,91
|
375.000,00
|
9.023.737,91
|
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sind enthalten, Verbindlichkeiten
gegenüber
Gesellschaftern der Floragard Beteiligungs-GmbH
|
Euro
|
1.864.211,47
|
Vorjahr:
|
Euro
|
2.188.395,50
|
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten,
Verbindlichkeiten
aus Steuern
|
Euro
|
196.727,66
|
Vorjahr:
|
Euro
|
170.696,49
|
im Rahmen der sozialen
Sicherheit
|
Euro
|
32.140,86
|
Vorjahr:
|
Euro
|
26.594,39
|
II.
Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
1.
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Gemäß §288 HGB braucht der Anhang die
Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. §285 Nr.4 HGB
nicht zu enthalten.
In der Position "sonstige betriebliche Erträge"
sind enthalten, Erträge
aus der
Währungsumrechnung
|
Euro
|
18.888,80
|
Vorjahr:
|
Euro
|
62.675,76
|
Von den sozialen Abgaben entfallen TEuro 90 auf
Aufwendungen für Altersversorgung.
In der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen"
sind enthalten, Aufwendungen
aus der
Währungsumrechnung
|
Euro
|
31.729,51
|
Vorjahr:
|
Euro
|
23.877,90
|
In der Position "Zinsen und ähnlichen
Aufwendungen" sind enthalten, Zinsaufwendungen
aus der Abzinsung von
Rückstellungen
|
Euro
|
13.235,34
|
Vorjahr:
|
Euro
|
16.390,73
|
aus verbundenen
Unternehmen
|
Euro
|
183.024,42
|
Vorjahr:
|
Euro
|
88.410,95
|
2.
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
|
|
TEuro
|
Folgende Erträge
sind einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen:
|
|
|
Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen
|
|
627
|
Erträge aus der
Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen
|
|
117
|
Erträge aus
abgeschriebenen Forderungen
|
|
7
|
Erträge,
periodenfremd
|
|
68
|
|
|
823
|
Folgende Aufwendungen
sind einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen:
|
|
|
Einstellung zu den
Wertberichtigungen auf Forderungen
|
|
49
|
Abschreibungen auf
Forderungen
|
|
69
|
Aufwand, periodenfremd
|
|
165
|
|
|
284
|
Summe
|
|
540
|
C.
Sonstige Pflichtangaben
I.
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.
S. d. § 285 Nr. 3 HGB:
Verpflichtungen aus
Leasingverträgen
|
|
|
- fällig 2024
|
Euro
|
52.967,67
|
- fällig 2024-2027
|
Euro
|
84.041,69
|
Aus einem Pachtvertrag mit der Floragard
Beteiligungs-GmbH, Oldenburg, über die Verpachtung des
Betriebes, insbesondere über diverse Anlagegüter,
Nutzungs- und Verwertungsrechte, bestehen für das
Folgejahr finanzielle Verpflichtungen in Höhe von
TEuro 450.
II.
Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im
Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:
|
2023
|
|
2022
|
Angestellte
|
94
|
|
98
|
Aushilfen
|
2
|
|
1
|
Auszubildende
|
5
|
|
5
|
Gesamt
|
101
|
|
104
|
III.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführer ist Herr Ulrich von Glahn,
Oldenburg.
IV.
Gewinnverwendung
Der Jahresüberschuss 2023 beträgt Euro
637.193,09. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen.
V.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Stichtag
Durch die im Februar 2022 in der Ukraine
ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzungen
zwischen der Ukraine und Russland können sich neben
den bereits durch die Coronapandemie ausgelösten
Lieferproblemen weitere negative Auswirkungen auf die
Versorgung mit Rohstoffen und in den Lieferketten sowie
Preisen der zu beziehenden Waren ergeben. Die Auswirkungen
sind der Höhe nach nicht bezifferbar.
VI.
Größenabhängige Erleichterungen
Die Gesellschaft hat entsprechend § 286 Abs. 4
HGB keine Angaben zu den Gesamtbezügen der
Geschäftsführung gemacht. Im Übrigen werden
die größenabhängigen Erleichterungen
gemäß § 288 HGB in Anspruch genommen.
Oldenburg (Oldenburg), den 19. April 2024
Floragard Vertriebs-GmbH 26135 Oldenburg (Oldenburg)
Herr Ulrich von Glahn - Geschäftsführer -
sonstige Berichtsbestandteile
Oldenburg (Oldenburg), den
19. April 2024
Floragard Vertriebs-GmbH
26135 Oldenburg (Oldenburg)
gez.
Herr Ulrich von Glahn, Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.04.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und Lagebereicht haben
wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
An die Floragard Vertriebs-GmbH, Oldenburg
(Oldenburg)
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Floragard
Vertriebs-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Floragard
Vertriebs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ·entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und ·vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen. Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
·gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung
des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
·beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt
des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
·führen wir Prüfungshandlungen zu
den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutender Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen."
Vechta, den 19. April
2024
Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Markus Hübner, Wirtschaftsprüfer,
Steuerberater
gez.
Gerd Kathmann, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
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