Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 51358
Vorher
Farben Walter Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
24.9.1976
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Tapeten und Bodenbelägen (ohne Teppiche)
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art, insbesondere Groß- und Einzelhandel mit Farben, Lacken, Lasuren, Wärmedämmverbundsystemen, Bautenschutz, Bodenbelägen, Heimtextilien, Tapeten sowie Werkzeugen zur Verarbeitung der vorgenannten Produkte, und alle damit verbundenen Nebengeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Adam
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Andreas Pahlke
seit 22.1.2026
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Weilheim
27.500 €
55.00%
Germany
15.000 €
30.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Josef Walter GmbH

Weilheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

JOSEF WALTER GMBH, WEILHEIM

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 234.079,00 174.591,46
I. Sachanlagen 234.079,00 174.591,46
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.988.616,71 3.100.537,74
I. Vorräte 1.774.255,92 1.714.980,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 974.366,93 992.490,50
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 239.993,86 393.066,53
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.602,15 4.250,07
3.227.297,86 3.279.379,27

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.431.097,70 1.464.712,13
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 747.205,00 747.205,00
III. Gewinnrücklage 29.935,62 29.935,62
IV. Gewinnvortrag 337.571,51 186.340,31
V. Jahresüberschuss 266.385,57 451.231,20
B. RÜCKSTELLUNGEN 466.524,41 655.460,28
C. VERBINDLICHKEITEN 1.328.113,25 1.157.800,61
- davon aus Steuern: EUR 33.468,12 (Vorjahr: EUR 62.364,17)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.555,24 (Vorjahr: EUR 946,03)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.562,50 1.406,25
3.227.297,86 3.279.379,27

JOSEF WALTER GMBH, WEILHEIM
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Josef Walter GmbH, Weilheim, zum 31. Dezember 2023 ist entsprechend den Regelungen des für alle Kaufleute geltenden Ersten Abschnittes des Dritten Buches des HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften des Zweiten Abschnitts des Dritten Buches HGB sowie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG und den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden.

Die Josef Walter GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen (Reg.Nr. HRB 51358).

Nach den Größenklassenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB gilt die Josef Walter GmbH als kleine Gesellschaft. Sie hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Zur Verbesserung der Lesbarkeit werden die Angaben zu den "Restlaufzeiten" und die "davon- Vermerke" zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang angegeben.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert. Die Abschreibungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände orientiert sich an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Der Inhalt der Herstellungskosten der Sachanlagen umfasst die aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Etwaige Zuschüsse von Dritten mindern die Anschaffungs- und Herstellungskosten. Instandhaltungskosten und Zinsen für das Fremdkapital werden nicht aktiviert, sondern als Aufwand gebucht. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode berechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 (netto) nicht übersteigen, werden in laufender Rechnung als Aufwand abgesetzt. Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 (netto), jedoch EUR 800,00 (netto) nicht übersteigen sofort im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird nach drei Jahren das Ausscheiden des geringwertigen Wirtschaftsguts als Abgang dargestellt.

2. Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (Durchschnittsverfahren) oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Handelswaren werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Als Anschaffungskosten wird der gleitende Einkaufspreis angesetzt. Im gleitenden Anschaffungspreis sind Anschaffungskostenminderungen und Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, berücksichtigt. Abwertungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung und des Niederstwerttests werden durch die Anwendung eines durchschnittlichen Abwertungssatzes der vergangenen drei Jahre angemessen und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

4. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Versorgungsansprüche der Mitarbeiter nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Grundlage verbindlicher Zusagen am Bilanzstichtag gebildet.

Bei diesem Verfahren wird unterstellt, dass die Mitarbeiter ihren Pensionsanspruch zwischen Diensteintritt, jedoch frühestens ab Vollendung des 23. Lebensjahres zur Mitte des Wirtschaftsjahres (27. Lebensjahr, wenn die Pensionszusage vor dem 01.01.2018 erteilt wurde, 28. Lebensjahr, wenn die Pensionszusage vor dem 01.01.2009 erteilt wurde, 30. Lebensjahr, wenn die Pensionszusage vor dem 1.1.2001 erteilt wurde) oder für das Wirtschaftsjahr, in dessen Verlauf die Pensionsanwartschaft gemäß den Vorschriften des BetrAVG unverfallbar wird und ihrer Pensionierung in Form von gleichbleibenden Jahresbeträgen erwerben. Demzufolge errechnet sich die Pensionsrückstellung aus dem Barwert der künftigen, am Bilanzstichtag zugesagten Pensionsleistungen abzüglich des Barwerts der bis zur Pensionierung noch entstehenden Jahresbeträge. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) angesetzt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 14. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Gehaltsanpassungen sind nicht und Rentenanpassungen mit null bzw. zwei Prozent p.a. eingerechnet. Erhöhungen von Pensionszusagen werden mit dem Barwert der erworbenen Ansprüche zurückgestellt.

Vermögensgegenstände, die zur Absicherung der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen, werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Bei der Bewertung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, weiterhin werden sie gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit den für die Restlaufzeit entsprechenden Zinssätzen, wie sie von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden, diskontiert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

5. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Berichtsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen.

2. Umlaufvermögen

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

3. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Josef Walter GmbH beträgt EUR 50.000,00 (Vorjahr: TEUR 50) und ist voll eingezahlt.

4. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 339.796,00 (Vorjahr: TEUR 326) wird mit einer Rückdeckungsversicherung, deren beizulegender Zeitwert EUR 74.269,00 (Vorjahr: TEUR 70) beträgt, saldiert.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich in Höhe von EUR 300.000,00 (Vorjahr: TEUR 300) um sonstige Verbindlichkeiten. Es werden Verrechnungs- und Darlehenskonten von Gesellschaftern ausgewiesen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten resultieren EUR 33.468,12 (Vorjahr: TEUR 62) aus Steuer sowie EUR 1.555,24 (Vorjahr: EUR 946) aus sozialer Sicherheit.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 25.052,79 (Vorjahr: TEUR 22) enthalten.

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhaltet den Zins- und Zinsänderungsaufwand aus der Bewertung langfristiger Rückstellungen in Höhe von EUR 3.474,00 (Vorjahr: TEUR 11).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Miet- und Pachtverträge 1.166.032,00 539.916,20
- davon gegenüber verbundenen unternehmen 0,00 0,00
Leasingverpflichtungen 220.394,47 277.356,79
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Insgesamt 1.386.426,47 817.272,99
0,00 0,00

Die Mietverpflichtungen resultieren überwiegend aus der Anmietung von Immobilien. Diese werden aus strategischen Gesichtspunkten sowie aus Gründen der Flexibilität gegenüber einem Erwerb von Sachanlagen eingegangen.

Unter den Leasingverpflichtungen werden im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Leasing von Kraftfahrzeugen sowie Staplern ausgewiesen. Diese wurden zu Liquiditätszwecken, der komfortableren Abwicklung seitens der Leasinggesellschaften sowie zur Einhaltung von Bilanzkennziffern eingegangen.

Von den finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 477 innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig.

2. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Vertrieb 27 27
Lager und Logistik 13 13
Allgemeine Verwaltung 6 7
46 47

3. Organe der Gesellschaft

Zur Geschäftsführung war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Thomas Steffinger, hauptberuflich, Weilheim

 

Weilheim, den 15.03.2024

Josef Walter GmbH, vertreten durch

Thomas Steffinger

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 12.09.2024

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