REVERDA GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Denny Hartmann seit 25.6.2024 | Prokura |
Mathias Bork seit 16.4.2014 | Prokura |
Marinus Verdaasdonk seit 29.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marinus Verdaasdonk | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEREINTJE GmbH (vormals: 'MEREINTJE' Beratungs- und Beteiligungs-GmbH)ElmsteinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein HRB 42454KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2022 BIS 31. DEZEMBER 2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. ALLGEMEINE ANGABEN Das Mutterunternehmen hat seinen Sitz in Elmstein und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein unter der Nummer HRB 42454 eingetragen. Die Aufstellung des Konzernabschlusses der MEREINTJE Beratungs- und Beteiligungs-GmbH, Elmstein, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Konzernabschluss der Gesellschaft wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 290 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz oder Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben oder Vermerke, die wahlweise in der Konzernbilanz bzw. der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS/ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen und die assoziierten Unternehmen ergeben sich aus der Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und Anteilsbesitz (Anlage 4). Die Gesellschaft beabsichtigt, den Konzernabschluss gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB befreiend für zwei in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen offen zu legen. Der entsprechende Beschluss der Gesellschafterversammlung dieses Unternehmens wurde gefasst. Diese Unternehmen sind in der Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und Anteilsbesitz (Anlage 4) namentlich aufgeführt. C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Danach wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteil mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode grundsätzlich mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt (1. Januar 2022) beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein verbundenes Unternehmen wurden gem. § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert. Bei diesem Unternehmen wurde auf eine Konsolidierung deshalb verzichtet, weil die kumulierten Bilanzsummen dieses Unternehmens unter 0,1% der Konzernsummenbilanz betragen und das Unternehmen damit von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns sind. Die Anteile an diesem Unternehmen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Das Unternehmen ist in der Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und Anteilsbesitz (Anlage 4, Seite 3), namentlich aufgeführt soweit es nicht unter die Schutzklausel fällt. Im Rahmen der Equity-Bewertung wurden zwei assoziierte Unternehmen gem. § 312 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Der Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung zum 01.01.2022 beträgt T€ 1.978 und wurde gem. DRS 26 als erfolgsneutrale Erhöhung des Equity-Wertes erfasst, da es sich um einen technischen passivischen Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung handelt. Konzerninterne Umsätze sowie die konzerninternen Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen verrechnet. Eine Zwischenergebniseliminierung konnte gem. § 304 Abs. 2 HGB unterbleiben. D. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE • Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von T€ 291 stammen in voller Höhe aus der Erstkonsolidierung. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die voraussichtliche Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die Restnutzungsdauer wird in Abhängigkeit des Geschäftsmodells und des Produktlebenszyklus festgelegt. Die Nutzungsdauer der zum 31. Dezember 2022 bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte belaufen sich auf fünf Jahre. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte werden zudem außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Es lagen im Geschäftsjahr keine Anhaltspunkte für eine Verkürzung der ursprünglich angenommenen Nutzungsdauern vor. • Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der degressiven oder linearen Methode vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. • Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden nach der Equity-Methode gemäß § 312 HGB bilanziert. • Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben Einzelkosten ausschließlich die aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten erfasst sind. Für veraltete, gebrauchte, beschädigte und schwergängige Bestände werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. • Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. • Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu Nominalwerten. • Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. • Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. • Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden die Grundsätze des DRS 18 angewandt. Bei der Ermittlung der latenten Steuern auf zeitliche Buchungsunterschiede sowie auf Konsolidierungsmaßnahmen, die sich in Folgeperioden voraussichtlich ausgleichen werden, wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. • Die Jahresabschlüsse ausländischer Konzerngesellschaften wurden an die deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften angepasst. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung in diesen Fällen grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. • Die Werte der Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften wurden mit dem Devisenkassamittelkurs (Bilanz) und dem Jahresdurchschnittskurs (Gewinn- und Verlustrechnung) in Euro umgerechnet. Erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapitalien und Beteiligungsbuchwerte der einbezogenen Unternehmen werden mit den historischen Kursen im Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. • Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Kapitals und des erwirtschafteten Konzernergebnisses von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, wurden erfolgsneutral der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung (Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung) zugeordnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. E. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum 31. Dezember 2022. I. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die materiellen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 191 Vermögensgegenstände, welche im Rahmen der Erstkonsolidierung neu bewertet worden sind. Die Aufgliederung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt. ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen verbundene Unternehmen, die nicht konsolidiert wurden. Die Forderungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. In der Position sind im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsanspruch, Jahresabschlusskosten und ausstehende Rechnungen enthalten. 4. Verbindlichkeiten Die Bilanzposition Verbindlichkeiten wird gem. § 268 Abs. 5 bzw. § 285 HGB wie folgt erläutert:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf solche aus Steuern T€ 81 und auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 5. 5. Latente Steuern Die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern aus Konsolidierungsvorgängen nach § 306 HGB setzen sich wie folgt zusammen:
Die latenten Steuerschulden nach § 306 HGB (Konzernabschluss) resultieren aus der Neubewertung von materiellen Vermögensgegenständen im Rahmen der Erstkonsolidierung. II. Erläuterung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Teilbereichen
2. In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T€ 26 enthalten. 3. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steuererträge aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von T€ 3. III. Sonstige Angaben Die Schutzklausel gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Mitarbeiter Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten (Quartalsdurschnitt) betrug im Geschäftsjahr:
Der Ausweis betrifft ausschließlich Beschäftigte von vollkonsolidierten Unternehmen. 3. Zusammensetzung der Organe Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herrn Mathias Bork, Landau, war Einzelprokura erteilt. 4. Abschlussprüferhonorare Die Abschlussprüferhonorare betragen im Berichtsjahr insgesamt T€ 20 und setzen sich wie folgt zusammen:
5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Bis zum heutigen Tag sind keine Vorgänge von Bedeutung bekannt geworden, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.
Elmstein, den 28. Januar 2024 MEREINTJE
BERATUNGS- UND BETEILIGUNGS-
Geschäftsführung Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 16. Februar 2024 gebilligt. AUFSTELLUNG DER IN DEN KONZERNABSCHLUSS EINBEZOGENEN UNTERNEHMEN UND ANTEILSBESITZ ZUM 31. DEZEMBER 2022Die MEREINTJE Beratungs- und Beteiligungs-GmbH, Elmstein, ist Mutterunternehmen für das folgende Unternehmen i.S.d. § 290 HGB, welches damit auch verbundenes Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB ist und in den Konzernabschluss einbezogen wird.
Die Gesellschaft beabsichtigt, für die nachstehend aufgeführten vollkonsolidierten Unternehmen den Konzernabschluss befreiend für die Einzelabschlüsse nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB offen zu legen. Die Gesellschafterversammlungen dieser Gesellschaften haben die erforderlichen Gesellschafterbeschlüsse gefasst.
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL 2022
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022Inhalt I. Grundlagen der Unternehmensgruppe 1. Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe 2. Organisatorische und rechtliche Struktur Tochtergesellschaften 3. Steuerung der Gesellschaften 4. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage d) Mitarbeiter 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht 2. Risikobericht V. Prognosebericht 1. Künftige Rahmenbedingungen 2. Künftige Entwicklung der Mereintje-Gruppe 3. Gesamtaussage der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 Grundlagen der Unternehmensgruppe Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe Die im erstmalig erstellten Konzernabschluss auf die MEREINTJE Beratungs- und Beteiligungs GmbH konsolidierten Unternehmen sind vorwiegend auf die Herstellung und den Vertrieb von Blattdüngemitteln ausgerichtet. Organisatorische und rechtliche Struktur Die MEREINTJE Beratungs- und Beteiligungs GmbH übernimmt als Muttergesellschaft die Erstellung der Konzernbilanz für die folgenden Tochtergesellschaften:
Das Unternehmen wurde 1998 zur Übernahme der Geschäftsanteile der Lebosol Dünger GmbH gegründet. Tochtergesellschaften Lebosol Dünger GmbH Das umsatzstärkste Unternehmen im Konzern ist die LEBOSOL Dünger GmbH, die sich auf Blattdüngung spezialisiert hat und durch intensive Beratung und langjährige Betreuung der Kunden einen großen Marktanteil in Deutschland erworben hat. In Europa und anderen Ländern wurde in Zusammenarbeit mit den verbundenen Unternehmen und Importeuren auch eine große Bekanntheit erarbeitet. Blattdüngung ist eine Ergänzung zur Bodendüngung und inzwischen eine Standardmaßnahme zur Vorbeugung und Behebung von latentem oder akutem Nährstoffmangel, bei ungenügender Nährstoffnachlieferung aus dem Boden in Zeiten erhöhten Nährstoffbedarfs sowie zur Abmilderung physiologischer Stresssituationen für die Pflanze (z.B. bei extremen Witterungsverhältnissen). Semfill GmbH Bei der Herstellung von Blattdüngern gibt es starke saisonale Schwankungen. Um die Auslastung der Anlagen über das Jahr zu verbessern, wurden Kontakte zu Firmen hergestellt, die Bedarf an Lohnabfüllung haben. Das Geschäft entwickelte sich stark und es entstand ein ganzjähriger Bedarf. Dafür wurde eine separate Firma gegründet und neue Anlagen angeschafft. Ziplinepark Elmstein UG (haftungsbeschränkt) Der Ziplinepark ist ein Freizeit-Projekt in der Gemeinde Elmstein, das durch die Mereintje Beratungs- und Beteiligungs GmbH unterstützt wird. Es hat keinen Einfluss auf die anderen Firmen und nur einen geringen Umfang. Es wird nicht in die Konzernbilanz einbezogen. Beteiligungen im Ausland Die Firmen, bei denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, vertreiben ausschließlich Produkte der Lebosol Dünger GmbH. Steuerung der Gesellschaften Die Geschäftsführung steuert die Mereintje-Gruppe mittels einer fest definierten Organisations- und Führungsstruktur, sowie operativen Zielen, deren Erreichung durch festgelegte finanzielle Kennzahlen überwacht wird. Mithilfe unseres unternehmensinternen Controlling- und Steuerungssystems sowie unseres regelmäßigen Berichtswesens überwachen und steuern wir die Zielerreichung der Kennzahlen und den effizienten Einsatz unseres Kapitals. Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaften zählen:
Die Aufrechterhaltung der guten Bindung zu MitarbeiterInnen und zu interessierten Parteien wie Kunden und Lieferanten dienen als Hauptaufgaben für die Geschäftsführung. Die Qualifikation, Gesundheit, Zufriedenheit und damit die Motivation unserer MitarbeiterInnen sind die Basis unseres Erfolges. Forschung und Entwicklung Im Wesentlichen verfolgen die Gesellschaften der Mereintje-Gruppe mit ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten folgende Ziele:
Die Forschung und Entwicklung umfasst im Wesentlichen den Produktbereich Blattdüngung sowie die Entwicklung neuer Anlagen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG Die Weltwirtschaft verlor im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr an Wachstums-dynamik. Hiervon betroffen waren sowohl die Industrienationen als auch die Schwellenländer. Der Internationale Währungsfonds (IWF) kalkuliert in seiner jüngsten Studie für das Gesamtjahr 2022 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von insgesamt 3,4 %. Geopolitische Spannungen, insbesondere die russische Invasion in die Ukraine, ließen die Energiepreise in vielen Ländern sprunghaft steigen. Daneben resultierten Dürreperioden und Hitzewellen in Europa sowie Mittel- und Südostasien in einer ebenfalls kräftigen Verteuerung von Lebensmitteln. Dies führe in vielen Ländern zu einem starken Anstieg der Verbraucherpreise und seit Jahrzehnten nicht mehr gemessenen Inflationsraten, auf die die Notenbanken weltweit mit kräftigen Straffungen der Geldpolitik reagierten. Nachdem die Wirtschaft der Eurozone zu Jahresbeginn 2022 noch von der Aufhebung der meisten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung profitiert hatte, machten sich im Sommer die Belastungen durch die starken Preissteigerungen zunehmend bemerkbar. So sank die Verbraucherstimmung in der zweiten Jahreshälfte auf den tiefsten Stand seit mehreren Jahren. Auch die Geschäftserwartungen des Dienstleistungssektors sowie der Industrie sanken. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte die Leitzinssätze im September und Oktober 2022 um jeweils 75 Basispunkte. Während die Geldpolitik der EZB darauf abzielte, die Nachfrage zu verringern, um so den Inflationsdruck einzudämmen, kompensierte die Fiskalpolitik vieler Euroländer diese Bemühungen zumindest teilweise über ansteigende Verteidigungsausgaben sowie Maßnahmen zur Subventionierung des Energieverbrauchs einkommensschwacher Haushalte. Der IWF rechnet für das Gesamtjahr 2022 mit einem Wirtschaftswachstum im Euroraum von 3,5 %. Auch die Konjunktur in Deutschland trübte sich nach einem ermutigenden Start im Jahresverlauf 2022 sukzessive ein. Nach Kriegsausbruch belasteten Engpässe bei der Versorgung mit Energie, Rohstoffen, Vorprodukten und Handelswaren sowie ein sich verschärfender Arbeitskräftemangel die Herstellung von Waren und Dienstleistungen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe gingen im Jahresverlauf stetig zurück, wohl auch als Folge des hohen Anstiegs der Erzeuger- und Verbraucherpreise. Auch die privaten Konsumenten steigerten ihre Ausgaben bis in den Spätsommer hinein. Einerseits profitierten insbesondere die konsumnahen Dienstleistungsbereiche von der Normalisierung des Ausgabeverhaltens der privaten Haushalte nach Abflauen der Corona-Pandemie. Zum anderen wirkten breit angelegte fiskalische Entlastungspakete dem inflations-bedingten Kaufkraftverlust entgegen. Der IWF und das Statistische Bundesamt weisen für die deutsche Volkswirtschaft 2022 ein Wachstum von 1,9 % aus. Die Informationen stammen im Wesentlichen aus den folgenden Quellen: Internationaler Währungsfonds (1/2023): World Economic Outlook Update; ifo Konjunkturprognose Winter 2022; Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Jahresgutachten 2022/23; Weltbank (1/2023): Global Economic Prospects; Statistisches Bundesamt, Januar 2023. In der Landwirtschaft verstärkt sich die angespannte Situation durch den Klimawandel weiter. Vielerorts litt durch entweder zu trockene oder zu feuchte Zeiträume die Qualität und die Ertragsmengen. Dazu kamen unplanbare Preisentwicklungen und nicht verfügbare Rohstoffe. Zum Teil wurde der normale Bedarf durch Hamsterkäufe zusätzlich eingeschränkt. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse und Ergebnisse der Mereintje-Gruppe sind hauptsächlich von allgemeinen ökonomischen Entwicklungen, Wetterbedingungen und teilweise regulatorischen Beschränkungen beeinflusst. Wechselkursbewegungen sind von geringerer Bedeutung, da der überwiegende Teil der Umsatzerlöse in Euro fakturiert wird. Das Geschäftsfeld der Gesellschaften ist zu einem großen Teil von einer Abhängigkeit der landwirtschaftlichen Entwicklung in Europa geprägt. Für die Mereintje Gruppe stehen keine Vergleichswerte aus den Vorjahren zur Verfügung. In der Einzelbetrachtung der Tochterunternehmen war der Verlauf durchweg positiv. Die Erstellung eines Konzernabschlusses für die Mereintje-Gruppe erfolgt ab 2022 freiwillig. Lage Ertragslage Die Umsatzerlöse im erstmalig aufgestellten Konzernabschluss beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf 54.987 T€. Zuzüglich wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 2.840 T€ erwirtschaftet. Entgegenstehende Materialaufwendungen betrugen 34.162 T€. Das Rohergebnis für das Jahr 2022 betrug 23.665 T€. Personalkosten fielen im Geschäftsjahr in Höhe von 8.604 T€ an. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beliefen sich auf 1.571 T€ und beinhalten erstmalig die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, die im Rahmen der Neubewertung in Folge der Erstkonsolidierung aktiviert worden sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Jahr 2022 8.468 T€. Aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden Erträge in Höhe von 883 T€ (Equity-Fortschreibung) erzielt. Die Ertragsteuer-Aufwendungen betrugen 1.376 T€. Steuererträge resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen sowie passiver latenter Steuern. Sonstige Steuern - insbesondere für KFZ - betrugen 11 T€. Der Konzernjahresüberschuss 2022 nach Steuern liegt bei 4.581 T€. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaften hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Die Mereintje-Gruppe finanziert sich hauptsächlich durch langfristige Darlehen und dem Cash-Flow aus der laufenden Betriebstätigkeit. Zum 31. Dezember 2022 belaufen sich die verzinslichen Darlehen auf insgesamt 10.682 T€, die einen langfristigen Charakter aufweisen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung werden regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Alles in allem kann die Finanzausstattung der Gesellschafen als solide und stets ausreichend bezeichnet werden. Der Finanzmittelbestand lag bei 1.178 T€. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 30.827 T€ aus der Eröffnungsbilanz auf 37.645 T€ und die Eigenkapitalquote von 50,9 % auf 53,8 % Neben werterhaltenden Anschaffungen erfolgten Investitionen in die Erweiterung von Anlagen und neuen Technologien. Es wurden Anlagen geplant und beauftragt (Anzahlungen 498 T€). Die Abschreibungen übersteigen die Investitionen nicht und weitere Investitionen sind geplant. Das langfristige Anlagevermögen beträgt 8.586 T€ Um die Warenverfügbarkeit im Jahr 2023 zu gewährleisten, wurden wieder Waren vorproduziert und das Vorratsvermögen betrug 16.052 T€. Die offenen Forderungen aus Lieferungen sind in der Regel kurzfristig fällig. Unter den Tochtergesellschaften gibt es an den Markt angepasste, langfristige Vereinbarungen. Die Forderungen werden entsprechend verzinst. Die Finanzierung der Vorräte und der Forderungen erfolgte durch kurzfristige Erweiterungen der Rahmenverträge bei den Banken von Lebosol Dünger GmbH. Das Eigenkapital enthält einen Bilanzgewinnvortrag zum 1.1.2022 in Höhe von 15.908 T€. Die Mereintje-Gruppe weist zum Abschlussstichtag insgesamt Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 10.682 T€ aus. Neben den Finanzverbindlichkeiten sind in der Bilanz der Mereintje-Gruppe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.207 T€ enthalten. Die Höhe der Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsbeziehungen ist stichtagsbedingt und als gewöhnlich zu bezeichnen. Die kurzfristigen Rückstellungen in Höhe von 1.883 T€ enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Steuern in Höhe von 604 T€ und sonstige Verpflichtungen in Höhe von 1.278 T€. Die geplante Tilgung der Forderungen innerhalb des Konzerns zum Jahresende 2022 war nicht möglich, ist aber im Fokus für die kommenden Geschäftsjahre. Insgesamt kann die Vermögenslage als sehr stabil bezeichnet werden, was sich auch in der Eigenkapitalquote von ca. 54 % widerspiegelt. Mitarbeiter Zum Jahresende 2022 waren im Konzern 181 Mitarbeiter beschäftigt. Davon in Deutschland 120 MA und in den verbundenen und assoziierten Unternehmen 61. Gesamtaussage Die Mereintje-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2022 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war geprägt von guten Entwicklungen am Markt. Sie ist beeinflusst von stabilen Umsatzzahlen und einem stabilen Fixkostenblock, der zu einem positiven Ergebnisbeitrag führt. Mit der Konzentration auf unser Kerngeschäft im Blattdüngerbereich in Europa haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt. Hierzu gehören Maßnahmen, die eine weitere intensive Vertriebs- und Servicestruktur zu unseren Kunden sicherstellt und die eine weitere Optimierung unserer Produktionskapazitäten ermöglicht. Prognosebericht Die Entwicklung des Konzerns ist sehr gut. Es gibt eine fundierte Kooperation mit den Großhändlern und Wiederverkäufern in Deutschland und sehr motivierte Partner im Ausland. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten ist stabil. Die Nachwirkungen der Pandemie, der Krieg in der Ukraine, Probleme mit Lieferketten und Rohstoffknappheit sowie die damit verbundenen Schwierigkeiten verunsichern viele Kunden und Lieferanten und machen es schwer die Entwicklungen richtig abzuschätzen. Auf der Basis von langjährigen Geschäftsbeziehungen und der Verteilung der Risiken ist eine gute Entwicklung abzusehen. Im Jahr 2023 werden weitere Bauvorhaben und Investitionen umgesetzt. In der Planung ist auch eine Erweiterung der Produktion im Ausland. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Chancen werden innerhalb unseres Chancen- und Risikomanagementsystems systematisch identifiziert, analysiert und gesteuert. Wir beobachten permanent unsere Märkte und können so sich bietende gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen frühzeitig identifizieren. Unsere Chancen erläutern wir in der Reihenfolge der Bedeutung.
Risikobericht Das Risikomanagement in der Mereintje-Gruppe hat zum Ziel, potenzielle Risiken in einem frühen Stadium zu erkennen und angemessene Gegenmaßnahmen zu implementieren. Wenn Risiken erkannt wurden, werden diese zeitnah kommuniziert, systematisch analysiert und kontinuierlich überwacht. Identifizierte Risiken werden unter Zugrundelegung verschiedener Messgrößen, sowie von Parametern für ihre Wahrscheinlichkeit und den potenziellen Schaden, den sie anrichten können, bewertet. Für jedes Risiko sind Kontrollinstrumente und - soweit möglich - Gegenmaßnahmen festgelegt. Unser Risikomanagementsystem beinhaltet auch ein rechnungslegungsbezogenes Kontrollsystem. Um die Geschäftsentwicklung zu bewerten, erstellen wir eine Planung mit einem Zeithorizont von zwei bis drei Jahren. Auf Basis der aktuellen Geschäftszahlen wird regelmäßig für das nächste Geschäftsjahr eine Prognose entwickelt. Die Verkaufsplanung und die Überwachung der Einhaltung von Zielvorgaben werden auf der Grundlage einer Monatsprognose durchgeführt. Unsere Risiken erläutern wir in der Reihenfolge der Bedeutung.
Prognosebericht Künftige Rahmenbedingungen Die ifo Konjunkturprognose geht für das Geschäftsjahr 2023 davon aus, dass die hohen Inflationsraten die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten belasten. Gleichzeitig erholt sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und kräftigen Rückgängen bei den Energiepreisen. Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2023 noch einmal um 0,2 % zurückgehen. Im weiteren Verlauf des Jahres wird sich die deutsche Wirtschaft dann allmählich erholen. Spätestens ab Jahresmitte dürften langsam sinkende Inflationsraten und steigende Löhne wieder zu einem Reallohnplus führen und die Binnenkonjunktur stützen. Alles in allem wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1%) und im kommenden Jahr um 1,7 % zulegen. Damit wurde für das laufende Jahr an der ifo Konjunkturprognose Winter 2022 festgehalten und für das kommende Jahr die Wachstumsprognose geringfügig um 0,1 Prozentpunkte angehoben. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2 % nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr. Erst im kommenden Jahr dürfte die Rate auf 2,2 % zurückgehen.(Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2023 vom 10. März 2023) Die Weichen für die deutsche Wirtschaft sind auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Damit kehrt Kaufkraft zurück, und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein, und im Frühsommer des kommenden Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Die Baukonjunktur wird weiter abkühlen. Vor allem im Wohnungsbau dürfte die Auftragslage angespannt bleiben, da die Baupreise nach wie vor hoch sind und die Kreditzinsen nur sehr langsam sinken. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,3 % zurückgehen und im kommenden Jahr um 0,9 % zunehmen. Im Jahr 2025 dürfte sich die Konjunktur dann normalisieren und das Bruttoinlandsprodukt um 1,3 % zulegen. Unsicherheit geht von der Finanzpolitik aus. Die vorliegende Prognose geht von der Annahme aus, dass ungeachtet der Haushaltslücke alle bisher geplanten finanzpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden. Sollten zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen beschlossen werden, um einen verfassungskonformen Haushalt aufzustellen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die vorliegende Prognose zu optimistisch ist (Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023 vom 8. Dezember 2023) Künftige Entwicklung der Mereintje-Gruppe Die Mereintje-Gruppe erwartet, dass sich die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie langfristig positiv auf das Marktsegment auswirken. Mit der weiteren Konzentration auf unser Kerngeschäft in Europa haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt. Hierzu gehören Maßnahmen, die eine weitere intensive Vertriebs- und Servicestruktur zu unseren Kunden sicherstellt und die eine weitere Optimierung unserer Produktionskapazitäten ermöglicht. Gesamtaussage der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir damit, dass das Marktumfeld für unsere Produkte weiterhin stabil bleibt. Im Hinblick auf das regulatorische Umfeld ist mittelfristig mit strengeren Vorschriften in Bezug auf Pflanzenschutzmittel sowie die Rückverfolgbarkeit von Inhaltsstoffen zu rechnen. Die Entwicklung der Mereintje-Gruppe ist sehr gut. Es gibt eine fundierte Kooperation mit den Großhändlern und Wiederverkäufern in Deutschland und sehr motivierte Partner im Ausland. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten ist stabil. Die Nachwirkungen der Pandemie, der Krieg in der Ukraine, Probleme mit Lieferketten und Rohstoffknappheit sowie die damit verbundenen Schwierigkeiten verunsichern viele Kunden und Lieferanten und machen es schwer die Entwicklungen richtig abzuschätzen. Wir werden im neuen Geschäftsjahr Maßnahmen zur Reduktion der Komplexitäten in Prozessen und Produktportfolien sowie Mittelbindung fortsetzen, um uns auf die strategisch wichtigen Ziele fokussieren zu können. Ebenfalls im Jahr 2023 werden weitere Bauvorhaben und Investitionen umgesetzt. In der Planung ist auch eine Erweiterung der Produktion im Ausland. Gesunde Unternehmen in der Mereintje-Gruppe, kompetente und motivierte Mitarbeiter sowie langjährige Geschäftsbeziehungen sind aus Sicht der Geschäftsführung eine stabile Absicherung gegen die Risiken. Insgesamt erwarten wir im Jahr 2023 einen Konzernumsatz, der ca. 10 bis 20 % niedriger ist als im außerordentlich guten Geschäftsjahr 2022 mit entsprechend niedrigerem Ergebnis der Mereintje-Gruppe.
Elmstein, den 28. Januar 2024 MEREINTJE
BERATUNGS- UND BETEILIGUNGS-
Marinus Cornelis Maria Verdaasdonk BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MEREINTJE Beratungs- und Beteiligungs-GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der MEREINTJE Beratungs- und Beteiligungs-GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MEREINTJE Beratungs- und Beteiligungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 31. Januar 2024 Keiper
& Co. KG
Berizzi, Wirtschaftsprüfer Seibel, Wirtschaftsprüfer |
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