Vergnügungs- und Themenparks
SATAMA GmbHLiquidiert
Strandstraße 12, 15864 Wendisch Rietz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susanne Du Chesne seit 19.8.2010 | Geschäftsführer |
Rene Kowatsch seit 19.8.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 15.00% | |
| 2.55% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SATAMA GmbHWendisch RietzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht zum 31. Dezember 2015A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die stetig gute Konjunkturentwicklung der letzten Jahre wirkt sich weiterhin positiv auf die verfügbaren Einkommen aus und erhöht die Kaufkraft der Bevölkerung im Vergleich zu 2014 in Deutschland um 2,74 %. Die Konjunktur ist im Jahre 2015 um 1,7 % gesamtwirtschaftlich in Deutschland gewachsen. Jedoch verringerte sich im Gastgewerbe die Zahl der Beschäftigten leicht um -0,7 %. Im zunehmend stressiger werdenden Leben mit hohen Verantwortlichkeiten in Beruf und Privatleben wird der Focus der Bevölkerung mehr und mehr auf freizeitlichen Ausgleich und Erholung gelegt. Die Bedeutung, verfügbare Zeit persönlich und zur körperlichen sowie geistigen Regeneration zu nutzen, spielt eine immer größere Rolle. Wie in den Vorjahren wurde der Tourismus in Brandenburg vorwiegend durch Gäste aus dem Inland bestimmt. Mit 12,5 Millionen Übernachtungen ( +4,9 % gegenüber dem Vorjahr) im Jahr 2015 konnte das Rekordergebnis aus dem Jahr 2014 noch einmal übertroffen werden. Somit hat sich die Zahl der der Übernachtungen in Brandenburg im Vergleich zu 1994 fast verdoppelt. Daraus logisch folgend stieg auch die Anzahl der neu ankommenden Gäste um 5,9 % gegenüber 2014 auf 4,7 Millionen laut dem Amt für Statistik Brandenburg. Die durchschnittliche Auslastung aller Gästebetten betrug im Jahresverlauf 39,3 % und wurde um 1,5 % gesteigert. Jede dreizehnte Übernachtung wurde von Gästen aus dem Ausland gebucht, vorrangig handelt es sich hier um Gäste aus Polen und den Niederlanden. Das Seenland Oder-Spree (662 000 Gäste ) mit dem Scharmützelsee sowie der Spreewald (653 600 Gäste ) waren in 2015 die gästestärksten Reisegebiete im Land Brandenburg und sind ebenfalls führend im Bundesland bei den Übernachtungen laut dem Amt für Statistik. Das Gastgewerbe in Brandenburg konnte einen vorläufigen nominalen Umsatzzuwachs von 2,8 verzeichnen. Unter Ausschaltung der Preisentwicklung stieg der reale Umsatz um 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr und hat sich nach Rückgang in 2014 wieder positiv gestaltet. Durch das weiterhin stetige Wachstum im Bereich der Übernachtungen stiegen die nominalen Umsätze der Beherbergungsbetriebe um 5,0 °/0, im Bereich der Gastronomie betrug die Umsatzsteigerung nominaler Einnahmen 1,2 % gegenüber 2014. Die SATAMA GmbH ist im letzten Geschäftsjahr vorwiegend in folgenden Bereichen tätig gewesen:
Durch die innovative Verbindung der einzelnen Bereiche kann den internationalen wie nationalen Gästen ein besonders hochwertiges Übernachtungs- und Gastronomieerlebnis wie auch unvergessliche Events und Wellnesserlebnisse in der beliebten Ferienregion Scharmützelsee und im Spreewald garantiert werden. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr 2015 war für die SATAMA GmbH ein sehr erfolgreiches Wirtschaftsjahr, welches mit einem Jahresüberschuss von TEUR 12 abgeschlossen werden konnte. Der Jahresüberschuss wurde durch eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 322 auf das Gebäude in Schlepzig negativ belastet. Die Umsatzerlöse entwickelten sich jedoch mit TEUR 5.941 (Vorjahr: TEUR 5.493) ansteigend, die Zunahme betrug 8,1 %. Die durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen und der langanhaltende Sommer führten zu einer deutlichen Steigerung der Umsätze im Landgasthof in Schlepzig. Der Umsatz des Landgasthofes betrug im Geschäftsjahr 2015 TEUR 2.201, dies entspricht einer Steigerung um TEUR 190 im Bergleich zum Vorjahr (TEUR 2.011). Im SATAMA Saunapark ist die neue SATAMA THEATERBAR sehr positiv aufgenommen worden und auch die Weiterentwicklung der Aufgussshows haben dazu geführt, dass die Kundenzufriedenheit und somit der Umsatz an diesem Standort gestiegen ist. Der Umsatz des SATAMA Saunaparkes betrug im Geschäftsjahr 2015 EUR 3.740 und konnte somit im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.242) um TEUR 498 gesteigert werden. Im Oktober 2015 wurde mit dem Umbau und der Erweiterung des Landgasthofes in Schlepzig begonnen. Neben 21 neuen Zimmern entstehen eine neue Zentralküche, eine großzügige Rezeption, drei Tagungsräume, eine Wäscherei, ein Fahrradkeller sowie ein neuer Barbereich. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt TEUR 4.000 und wird auch diesmal von der ILB insgesamt mit TEUR 928 bezuschusst. Die SATAMA GmbH hat sich bei dieser Entwicklung erfolgreich gegen den branchenweiten Trend im Land Brandenburg gestemmt. Die Zuwachsraten, sowohl in der Anzahl der Besucher, als auch in der Anzahl der Übernachtungen, ebenso wie im Bereich Besucher der Gastronomie, haben sich erheblich erhöht. Damit liegt die Gesellschaft wie in den letzten Jahren festgestellt immer deutlich besser als die Mitbewerber. Zahlreiche Auszeichnungen wie das Siegel Brandenburger Gastlichkeit 2015/2016 und auch erfolgreiche Platzierungen bei den Sauna-Weltmeisterschaften sind ein Beleg für die qualitativ hochwertige Arbeit der einzelnen Standorte. Bei der Aufguss WM 2015 in der Bade- und Saunawelt in Sinsheim wurde das SATAMA im Teamwettbewerb Weltmeister und im Einzelwettbewerb Vize-Weltmeister. B. VermögenslageDas in der Bilanz ausgewiesene Vermögen setzt sich wie folgt zusammen:
Unter den übrigen Aktiva erfolgt im Berichtsjahr im Wesentlichen der Ausweis der Forderung gegenüber der ILB aus dem Zuwendungsbescheid über Zuschüsse zur Erweiterung der Betriebsstätte SPREEWALDRESORT "Seinerzeit" & Spreewälder Privatbrauerei am Standort Schlepzig. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde bei der Darstellung der Vermögenslage hälftig dem Eigen- sowie dem langfristigen Fremdkapital zugeordnet. Das Vermögen der SATAMA GmbH ist zum Bilanzstichtag mit 29,8 % aus eigenen Mitteln und mit 50,4 % mit langfristigem Fremdkapital finanziert. Durch die nach wie vor hohe Investitionstätigkeit hat sich die Bilanzsumme im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 718 erhöht. Die mit TEUR 179 ausgewiesenen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Positionen für ausstehenden Urlaub/Überstunden (TEUR 59,2), Rechtskosten (TEUR 48,0), Berufsgenossenschaft (TEUR 7,7), Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 13,8), Aufbewahrungsverpflichtung (TEUR 7,2), ausstehende Rechnungen (TEUR 13,1), Schwerbehindertenabgabe (TEUR 11,3) sowie Steuerrückstellungen (TEUR 11,6). Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen (TEUR 653) sowie sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 212). Die übrigen Aktiva enthalten sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 925) und aktive Rechnungsabgrenzungen (TEUR 17). C. FinanzlageDas Vermögen der Gesellschaft ist weit überwiegend durch Eigenkapital bzw. eigenkapitalähnliche Positionen sowie durch langfristiges Fremdkapital finanziert. Die Liquidität war im Wirtschaftsjahr zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Kurzfristig nicht benötigte Finanzmittel konnten als Termingeld angelegt werden. Die langfristigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft wurden im Berichtszeitraum durch planmäßige Tilgungen bedient. Die Finanzierung der Investitionen des Geschäftsjahres 2015 erfolgte im Wesentlichen aus Eigenmitteln bzw. mit Unterstützung durch Zuschüsse. Es wurden keine zusätzlichen Kredite aufgenommen. Die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätslage lässt sich wie folgt darstellen:
D. ErtragslageDie Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Trotz der Ausweitung der Geschäftstätigkeit (TEUR 448) kam es in fast allen Kostenpositionen nur zu geringfügigen Steigerungen, im Bereich Instandhaltung wurden Maßnahmen in Höhe von TEUR 248 im laufenden Jahr durchgeführt (Vorjahr TEUR 332). Das neutrale Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen die im Geschäftsjahr 2015 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 322 auf den Teilabriss des Gebäudes in Schlepzig. Die übrigen Aufwendungen sind einmalig durch die im Zusammenhang mit dem Teilabriss entstandenen Entsorgungskosten in Höhe von TEUR 140 belastet. E. NachtragsberichtNach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine besonderen Ereignisse eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf gehabt hätten. F. Risiko- und ChancenberichtDie Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre wird in einem nicht unerheblichem Maße von der weiteren Entwicklung des Ausbaus der Angebotspalette der SATAMA GmbH und insbesondere von den weiteren geplanten Investitionen abhängen. Durch die zur Zeit stattfindenden Umbauarbeiten am Standort Schlepzig, der zum Spreewaldresort Seinerzeit umbenannt wurde, wird ein zusätzlicher Wachstums Impuls erwartet, obwohl das Jahr 2016 durch die Verzögerungen im Umbauprozess noch einmalig belastet sein wird. Über die unter Punkt G berichteten Verzögerungen hinausgehende wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale, die auf die künftige Entwicklung des Unternehmens speziellen Einfluss haben könnten, sind bis zum heutigen Tage nicht zu erkennen. Es ist jedoch bereits jetzt erkennbar, dass sich in 2016 (nach Abschluss des Umbaus in Schlepzig) die Entwicklung wieder deutlich in Richtung Wachstum verändern wird. Entsprechend wir die Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft für die Zukunft wieder deutlich über dem Branchentrend erwartet. G. PrognoseberichtDas erste Halbjahr 2016 ist zufriedenstellend angelaufen. Insgesamt ist der Umsatz in Höhe von TEUR 2.767 (Vorjahr TEUR 2.942) um TEUR 175 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6% gefallen. Nach derzeitiger Einschätzung wird in 2016 mit einem Umsatz von TEUR 5.850 (Vorjahr TEUR 5.941) gerechnet. Das Geschäftsjahr 2016 ist durch den Umbau des Spreewaldresort Seinerzeit stärker belastet als geplant, da während des Umbaus größere Gebäudeteile abgerissen werden mussten, was durch die Bauplanung im Vorfeld nicht erkannt wurde. Aus diesem Grund wurde die geplante Fertigstellung des Gebäudes um mehrere Monate verzögert. Dieses führte zwangsläufig zu ungeplanten Umsatzausfällen, die auch bis zum Jahresende nicht kompensiert werden können. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung einen Verlust in 2016 in Höhe von TEUR 200.
Wendisch Rietz, den 17. Juli 2016 René Kowatsch Susanne Du Chesne Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
115 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Anhang zum 31. Dezember 2015A. Allgemeine Erläuterungen1. Die SATAMA GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB wird weitgehend Gebrauch gemacht. 2. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde gem. § 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. 3. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 266 HGB bzw. gemäß Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB. 4. Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung unter Buchwertfortführung der Kowatsch & Co. KG mit Sitz in Wendisch Rietz auf Grund des Umwandlungsbeschlusses vom 16. Juli 2010. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 19.08.2010. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: 1. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden grundsätzlich linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Firmenwertes beträgt 15 Jahre. Die Abschreibung erfolgte pro rata temporis. 2. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden grundsätzlich linear und degressiv nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibung erfolgte pro rata temporis. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Nettoanschaffungskosten von weniger als EUR 410,00 werden entsprechend der Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. 3. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 überstiegen, wurde in Vorjahren gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, welcher im Wirtschaftsjahr der Anschaffung sowie in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufzulösen ist. Dies steht der tatsächlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter nicht entgegen. 4. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. 5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden. 6. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. 7. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. 8. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt jeweils mit dem Erfüllungsbetrag. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015 einschließlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Abschreibungen wird auf den als Anlage 3 beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Bei den Abschreibungen handelt es sich in Höhe von EUR 502.293,28 um planmäßige Abschreibungen. In Höhe von EUR 322.537,79 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 3. In der Position der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Damnum in Höhe von EUR 1.311,69 für ein ausgereichtes Darlehen enthalten. 4. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 300.000,00. 5. Die Gewinnrücklage (EUR 159.776,00) beinhaltet in Höhe von EUR 59.776,00 die Einstellung des Sonderpostens (§273 HGB) im Jahr 2010 gemäß § 67 Abs. 3 S. 2 EGHGB. 6. Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:
7. Als Sonderposten für Investitionszuschüsse beinhaltet diese Position Zuwendungen der ILB für Anlagevermögen i. H. v. EUR 2.323.407,42. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter. 8. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
9. Die erhaltenen Anzahlungen enthalten Gutscheinverkäufe, welche bis zum Bilanzstichtag nicht eingelöst wurden. 10. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten zusammengefasst dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Gewährung von Darlehen sind vollumfänglich durch die Eintragung von Grundschulden i. H. v. TEUR 5.802 in den Grundbüchern von Wendisch Rietz und Schlepzig besichert. Zum 31. Dezember 2015 bestanden folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 a HGB aus einem Pachtvertrag i. H. v. TEUR 98 p. a. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
3. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 86.705,48 enthalten. 4. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen werden nicht ausgewiesen. 5. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen und Erträge enthalten. E. Sonstige Angaben1. Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im Berichtszeitraum durch Herrn René Kowatsch und Frau Susanne Du Chesne geführt. 2. Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB wird für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Im Jahresdurchschnitt wurden 89 Mitarbeiter (ohne Auszubildende, Vorjahr 97 Mitarbeiter) beschäftigt. 4. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 11.947,27 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 755.045,79 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wendisch Rietz, den 31. März 2016 René Kowatsch Susanne Du Chesne Entwicklung des Anlagevermögens 2015
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SATAMA GmbH - Wendisch Rietz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eisenhüttenstadt, den 29. Juli 2016 MÜNZER
& STORBECK
André Münzer, Wirtschaftsprüfer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. |
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