AGROLAB Bildungsakademie GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Lehnert seit 20.10.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Silicon Foundry Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
|
Renesas Semiconductor Europe (Landshut) GmbHLandshutJahresabschluss zum 31. März 2007LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche, Gesamtwirtschaft und Umsatz Unser Produktionsschwerpunkt liegt nach wie vor im Bereich der Smartcards für Telekommunikation. Das in den vorherigen Jahren aufgebaute zweite Standbein in Form von LCD-Treibern hat sich als stark volatil erwiesen, so dass wir wegen fehlender mittelfristiger Vorhersagen in der Regel nur eine gewisse Kapazität für unerwartete Aufträge vorhalten. Als Alternative dazu haben wir eine stabile Plattform an MCU-Produkten aufgebaut. Diese umfasst zahlreiche Produkte für industrielle Anwendungen mit in der Regel stabilem Bedarf und längerem Produktlebenszyklus. Hierfür wurden bisher 35 neue Produkte eingeführt, die in der Regel in niedrigen Stückzahlen (einige 100 Wafer/Monat) produziert werden. Diesen Gesamtanteil konnten wir im Berichtsjahr auf 1000 Wafer/Monat ausbauen und wollen ihn in den kommenden Jahren weiter bis auf 3.000 Wafer/Monat erhöhen. Durch diesen Produktmix erzielte RSEL eine Auslastung, die deutlich über den Planzahlen lag. Im Berichtszeitraum gelang es RSEL, sich durch die jetzt stabile 0.18µ -Technologie seine Position im Benchmark innerhalb der RENESAS-Produktionsstätten stark zu verbessern und bei technischen Kennzahlen einen Platz im vorderen Mittelfeld einzunehmen. Nach wie vor steht die Branche unter sehr starkem Kostendruck. Bei wettbewerbsfähiger Preisbildung sind stetige und hohe Umsätze zu erwarten, die jedoch mit rückläufiger Rentabilität erkauft werden. Trotz der strategischen Neuausrichtung des Geschäftsbereiches Smartcard hin zu profitableren Produkten werden zur vollen Auslastung der Produktionsstätten immer noch unprofitable Produkte gefertigt. Dies ist wiederum der Anlass für weitere Kostensenkungen. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2006/07 belief sich auf 120,5 Mio. € und lag somit um 1,9 Mio. € über dem des Vorjahres. Auf Grund der Bestandsreduzierung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse von 4,2 Mio. € (Vorjahr: Bestandserhöhung um 6,9 Mio. €) reduzierte sich die Gesamtleistung von 125,5 Mio. € im Vorjahr auf 116,3 Mio. € im abgelaufenen Wirtschaftsjahr. 2. Investitionen Im Wirtschaftsjahr 2006/07 wurden Investitionen von insgesamt 5,0 Mio. € getätigt, die im Wesentlichen für Ersatzbeschaffungen verwendet wurden. Facility Anlagen im Wert von 1,9 Mio. €, die im Vorjahr an die Leasinggesellschaft verkauft wurden, sind in diesem Jahr zurückgekauft und dem Anlagevermögen zugeführt worden. 3. Auftragsentwicklung, Produktion und Beschaffung Mit einer Auslastung von 10,4k Wafern/Monat im Berichtszeitraum erzielten wir eine Auslastung, die deutlich über den budgetierten Werten lag. Nachdem wir auch die Obergrenze unserer Kapazität für 0.18µ Produkte mit 8.000/Wafern pro Monat erreicht haben, war das Geschäftsjahr durch eine stabile Auslastung und einen relativ stabilen Produktmix gekennzeichnet, so dass keine besonderen Schwankungen zu bewältigen waren. Dies waren gute Voraussetzungen für weitere Verbesserungen bei technischen Kennzahlen und Kostenstruktur. 4. Rationalisierungsmaßnahmen Nach erfolgreichem Ausbau der 0.18µ Kapazität haben wir im Juni 2006 das Verbesserungsprojekt P450 gestartet. Es beinhaltet neben technischen Zielen eine Reduzierung der Gesamtkosten, um auf einer angenommenen Auslastung von 12.000 Wafern/Monat Kosten pro Wafer (ohne Leasing, Abschreibungen und Zinsen) von 450 € im Laufe des Geschäftsjahres 2007/2008 zu erreichen. Die Kostensenkungen von insgesamt 938K€/Monat (-14,7% im Vergleich mit der 2. Hälfte des Geschäftsjahres 2005) verteilen sich auf vier Bereiche: Medienversorgung (10,7%), Wartungskosten (17,1%), Materialkosten (28,2%) und Personalkosten (9,7%). Im Laufe des Geschäftsjahres 2006/2007 haben wir etwa die Hälfte der geforderten Einsparungen bereits erreicht. 5. Personal- und Sozialbereich Die wesentlichen Maßnahmen um oben geschilderte Einsparung von 9,7% bei den Personalkosten zu erreichen haben wir im abgeschlossenen Geschäftsjahr bereits durchgeführt. Haupteinsparung war eine Änderung unseres Schichtmodells von 5 Gruppen mit 8h-Schichten auf die inzwischen branchenüblichen 4 Gruppen mit 12h-Schichten. Dieses Ergebnis wurde zusammen mit dem Betriebsrat intern vereinbart. Eine Einigungsstelle war nicht erforderlich. Im vereinbarten Gesamtpaket ist auch eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich enthalten. Durch Umschichtungen von Zulagen vermieden wir dabei eine Kürzung des Grundstundenlohns. Im Ergebnis ist dadurch unsere Mitarbeiterzahl zum 01.04.07 auf 501 gesunken. Ein weiterer Vorteil des neuen Schichtmodells ist die verbesserte Technikerabdeckung in der Nachtschicht, die die Maschinenverfügbarkeit um 1% erhöht hat. Nachteilig wirkt sich die derzeit von 4,5% auf 6% gestiegene Krankheitsrate aus. Um hier Verbesserungen zu erzielen, führen wir derzeit ein Gesundheitsmanagementsystem ein. Im Gegenzug für die Zugeständnisse der Mitarbeiter haben wir mit RT Japan eine Standortgarantie für die Geschäftsjahre 2007/2008 und 2008/2009 für 500 Mitarbeiter vereinbart. 6. Produktportfolio Seit Ende des vorherigen Geschäftsjahres war unser Produktportfolio relativ stabil. Wie im Vorjahr wurden weitere Mikroprozessoren für industrielle Anwendungen eingeführt (Tiny MICOM). Im letzten Geschäftsjahr waren das 35 verschiedene Produkte. Die für das Geschäftsjahr geplanten 1.000 Wafer/Monat haben wir erreicht. Der Anteil dieser Produkte soll bis auf 3.000 Wafer/Monat im nächsten Geschäftsjahr weiter gesteigert werden. 7. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Bereich der Managementsysteme wurden die jährlichen Audits erfolgreich durchgeführt. Bei Umweltschutz und Arbeitsschutz sind im Berichtszeitraum keine negativen Vorfälle aufgetreten. Im Dezember haben wir die durch das Auslaufen der QS9000 Norm erforderliche Neuqualifizierung unseres Qualitätsmanagementsystems auf die Norm TS16949 für die Automobilindustrie erfolgreich durchgeführt. 8. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung gab es keine nennenswerten Aktivitäten. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Im vergangenen Wirtschaftsjahr standen den Abschreibungen in Höhe von 17,3 Mio. € lediglich Investitionen von 5,0 Mio. € gegenüber. Das Netto-Anlagevermögen reduzierte sich dadurch um 12,7 Mio. € auf 30,3 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2007/2008 sind Investitionen für Automatisierung und Rationalisierung in Höhe von 5,5 Mio. € geplant. Auf Grund einer Verbesserung der Durchlaufzeit der Produkte verringerten sich die Vorräte nach Wertberichtigung um 16% von 23,1 Mio. € auf 19,3 Mio. €. Im März 2007 vereinbarten wir mit unserer Muttergesellschaft eine Verkürzung der Zahlungsfristen für unsere Forderungen, was zu einer Reduzierung der Forderungsbestände um 20,4 Mio. € von 25,6 Mio. € auf 5,2 Mio. € führte. Die Rückstellungen erhöhten sich um 0,6 Mio. € von 8,4 Mio. € auf 9,0 Mio. €, wobei sich die Steuerrückstellungen um 1,1 Mio. € erhöhten und die sonstigen Rückstellungen sich um 0,5 Mio. € reduzierten. Durch das positive Ergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres in Höhe von 5,0 Mio. € reduzierte sich der Verlustvortrag auf 313,8 Mio. €. Die Gesellschaft weist zum Ende des abgelaufenen Wirtschaftsjahres ein positives Kapital von 51,9 Mio. € aus. 2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen mittels der Aufnahme kurzfristiger Kredite bei Kreditinstituten. Bedingt durch den positiven operativen Cash Flow und den kürzeren Zahlungsfristen für Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft konnte das gesamte Fremdkapital von 31,2 Mio. € (Stand 31.03.2006) abgebaut werden. Zum Wirtschaftsjahresende hatten wir einen positiven Banksaldo von 10,6 Mio. €. Als weiterer Bestandteil hinsichtlich der Finanzierung der Gesellschaft kann das mit der Muttergesellschaft vereinbarte Cost Plus Agreement angeführt werden. Zudem besteht zum 31. März 2007 eine Patronatsvereinbarung mit der Renesas Technology Corporation in Tokyo, Japan. Das Finanzmanagement erfolgt vornehmlich in EUR, da die Fakturierung aufgrund des Cost Plus Agreements im Wesentlichen in EUR durchgeführt wird und auch die Kosten im Wesentlichen auf EUR-Basis anfallen. 3. Ertragslage Die hohe Auslastung im abgelaufenen Geschäftsjahr führte zu einer Erhöhung des Gewinns nach Steuern von 4,6 Mio. € im Vorjahr auf 5,0 Mio. € im Wirtschaftsjahr 2006/07. Auf Grund des zum 01.04.2004 eingeführten Geschäftsmodells (Cost Plus) ist während der Vertragsdauer ein Verlust nahezu ausgeschlossen. Das Cost Plus Modell beinhaltet im Wesentlichen eine Erstattung aller Kosten vor Zinsen und Steuern zuzüglich eines angemessenen Gewinnaufschlags. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Risiken Derzeitiges Hauptrisiko ist unverändert der Preisdruck bei Smartcard Produkten mit 0,18µ Technologie sowie die mittelfristige Auslastung unserer verbleibenden 0,35µ Kapazität. Die Konsequenz daraus ist ein verschärfter interner Wettbewerb mit der Produktionsstätte für Smartcards in Singapur (HNS) bei der zukünftigen Zuteilung neuer Produkte. Sofern dieser Trend anhält, kann dies zur Notwendigkeit weiterer Rationalisierungsmaßnahmen nach Abschluss des Projektes P450 führen. Potenziale dafür sind vorhanden. Diesen Risiken werden wir mit folgenden Maßnahmen begegnen: Verstärkte Einführung neuer Smartcard Produkte für Anwendungen außerhalb der Telekommunikation wie zum Beispiel Finanz- oder ID-Anwendungen. Dies erfolgt im Rahmen der bereits beschlossenen Strategie der Geschäftseinheit in RT Japan. Erste Produkte sind bereits erfolgreich eingeführt. Weiterer Ausbau unseres Produktspektrums sowie hohe Auslastung durch neue Produktgruppen wie Tiny MICOM. Diese Produktgruppe wird nicht im Bereich Telekommunikation eingesetzt, sondern bei industriellen Anwendungen und im Bereich der Automobilelektronik. Damit sind wir nicht, wie bei LCD-Treibern, dem gleichen Zyklus wie bei unserem Hauptprodukt Smartcard ausgesetzt. Die Zahl der Produkte wird stetig ausgebaut. Die Einführung der ersten 35 Produkte war erfolgreich. Derzeit sind 11 weitere Produkte geplant. Wir versuchen gerade unsere freie 0.35µm-Kapazität in einem Foundrymodell (Auftragsfertigung) anderen Unternehmen in Europa anzubieten, um unsere Auslastung weiter zu steigern. Chancen Bei steigendem Anteil von Smartcardprodukten für den Bereich Banking hat unser Standort in Europa strategische Vorteile. Unser hervorragendes durch hohe Qualität und Liefertreue bedingtes Image bei unseren Hauptkunden zusammen mit unserem Kostensenkungsprogramm erhöht die Wahrscheinlichkeit für den Transfer von Schlüsselprodukten nach Landshut. Ein erfolgreiches Foundryprojekt wird unsere Waferkosten weiter senken. Zudem ist die 0,35µ-Technologie in vielen Märkten noch hochaktuell oder sogar als neue Technologie zu betrachten. Das Project P450 wird uns eine deutlich wettbewerbsfähigere Kostenstruktur bringen. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des letzten Geschäftsjahres gab es bisher keine nennenswerten Vorgänge von besonderer Bedeutung. 2. Voraussichtliche Entwicklung RSEL wird in den kommenden Geschäftsjahren nach wie vor die Hauptproduktionsstätte von RENESAS für Smartcards sein. Dies gilt auch nach der erfolgreichen Umstellung auf Produkte mit dem 0.18µ Halbleiterprozess. Wir erwarten ein neues Hauptprodukt für unsere Massenproduktion mit 0.15µ-Technologie (AE470). RT Japan hat jedoch derzeit eine weitere Produktionsstätte für Smartcards in Singapur (HNS) qualifiziert. Dies erhöht den Kostendruck auf unseren Standort. Landshut, den 24. April 2007
BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (1) Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 Jahre, lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gebäudeabschreibungen erfolgen nach den Grundsätzen des § 7 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 EStG bzw. gemäß § 7 Abs. 5 EStG. Neuanschaffungen von technischen Anlagen und Maschinen für die Waferfabrik werden seit dem 1. April 1997 linear abgeschrieben. Abschreibungen auf das übrige bewegliche Anlagevermögen werden überwiegend nach der linearen Methode, zum Teil auch degressiv abgeschrieben; in diesen Fällen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Aufgrund der schlechten Marktlage hatte sich die Einführung neuer Produkte in den Vorjahren verzögert, weshalb die Nutzungsdauer bestimmter Produktionsmaschinen um ein Jahr verlängert wurde (Ergebniseffekt im Geschäftsjahr TEUR -2.500; Vj. TEUR -4.908). Nach einer Normalisierung des wirtschaftlichen Umfelds wird seit dem Geschäftsjahr 2003/2004 bei allen Neuanschaffungen wieder eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren zu Grunde gelegt. Zugänge bei beweglichen Anlagegütern werden im Jahr der Anschaffung nach der pro-rata-temporis Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten im Gegenwert bis zu EUR 410 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzipes und unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen bewertet. Die ausgewiesenen Anschaffungskosten enthalten anteilige Bezugskosten. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden nach dem Geschäftsmodell der Kostenerstattung auf Basis der "Cost plus Methode" zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die steuerlich einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Die Produktionslöhne und Gemeinkosten sind zu Durchschnittssätzen angesetzt. Die Herstellungskosten wurden um Gängigkeitsabschläge vermindert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben/Einnahmen, die Aufwendungen/Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgt grundsätzlich zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs. Soweit die Wechselkurse am Bilanzstichtag niedriger bzw. höher als der Kurs am Entstehungstag sind, werden diese der Bewertung zu Grunde gelegt. Verluste aus Kursänderungen werden in laufender Rechnung berücksichtigt. Erläuterungen zur Bilanz (1) Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens der Renesas Semiconductor Europe (Landshut) GmbH ist im Anlagenspiegel (Seite 5) gesondert dargestellt. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. (3) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 150.831.104,95. Die Geschäftsanteile werden von den folgenden Gesellschaftern gehalten:
(4) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 214.814.835,65. (5) Bilanzverlust
(6) Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für noch nicht berechnete Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.015, Vj. TEUR 1.770), Personalkosten (TEUR 5.360, Vj. TEUR 5.100), Steuerzahlungen (TEUR 2.388, Vj. TEUR 1.318), sowie Beratungskosten (TEUR 194, Vj. TEUR 171). (7) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten bestellt. Hier bitte Anlagenspiegel einfügen!!! Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse
(2) Abschreibungen auf Sachanlagen Die Verlängerung der Nutzungsdauer bestimmter Produktionsmaschinen im Geschäftsjahr 2001/2002 von 5 auf 6 Jahre ergab aus damaliger Sicht für das abgelaufene Wirtschaftsjahr eine um TEUR 2.500 erhöhte planmäßige Abschreibung.
Im Geschäftsjahr war eine Umgliederung in Höhe von TEUR 326 notwendig. Sie betrifft eine nicht mehr benötigte Produktionsmaschine, die zu diesem Bilanzstichtag in das Umlaufvermögen umgegliedert wurde und verkauft werden soll. (3) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die wesentlichen periodenfremden Erträge beruhen insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 226, Vj. TEUR 943) und Steuererstattungen aus Vorjahren (TEUR 253, Vj. TEUR 183). Sonstige Angaben (1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 52.942. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
(2) Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Für die Berechnung der Arbeitnehmeranzahl wurden 29 Teilzeitkräfte anteilig berücksichtigt (3) Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Yoshiharu Kakui und Herr Stefan Sauer bestellt. Die Gesamtbezüge der aktiven Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im vergangenen Geschäftsjahr TEUR 335. Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge der früheren Organmitglieder wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. (4) Angaben zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Renesas Semiconductor Europe (Landshut) GmbH wird in den Konzernabschluss der Renesas Technology Corp., Tokio, Japan, einbezogen. (5) Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.010 auf neue Rechnung vorzutragen.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006/2007
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Renesas Semiconductor Europe (Landshut) GmbH, Landshut, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 25. Mai 2007 Ernst
& Young AG
Marxer Christ
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