ELANO GmbH
84mHerstellung von Matratzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerald John Slemko seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Nicholas William Throp seit 21.9.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jaeger Medical International Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jaeger Medical GmbH (vormals: Vyaire Medical GmbH)HöchbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Jaeger Medical GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jaeger Medical GmbH (bis 5. Mai 2025: Vyaire Medical GmbH), Höchberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jaeger Medical GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 1. Oktober 2025 EY GmbH & Co. KG Mell, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
Passiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Jaeger Medical GmbH (bis 5. Mai 2025: Vyaire Medical GmbH) mit Sitz in Höchberg im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter der Nummer HRB 7004 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Es wurden die Regelungen für große Kapitalgesellschaften angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Bis zum Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Gliederung nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB). Die Umstellung der Darstellung erfolgte zur Verbesserung des Einblicks in die Ertragslage der Gesellschaft. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in diesem Anhang gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 2 und 20 Jahren. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschal mit jeweils 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen: scroll
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und unter Berücksichtigung der Verhältnisse zum Abschlussstichtag bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, ist durch angemessene Abwertung Rechnung getragen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von 2,2% (Vorjahr: 2,2 %) gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) -, das jeweils zum Bewertungsstichtag den Teil der Verpflichtung berücksichtigt, der nach der Versorgungsordnung bereits erdient ist, ermittelt. Die Pensionsrückstellung wurde unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und einem Rechnungszinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren und dem veröffentlichten Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Vorjahr: zehn Geschäftsjahre) entsprechend der veröffentlichten Abzinsungstabelle der Deutschen Bundesbank für Altersversorgungsverpflichtungen von 1,82% (Vorjahr: 1,78%) ermittelt. Der Berechnung liegt des Weiteren ein Rententrend von 1,8% (Vorjahr: 1,8%) und Gehaltssteigerungen von 0,0% (Vorjahr: 0,0%) zugrunde. Die Fluktuation wurde unverändert zum Vorjahr mit einer Rate von 0,0% berücksichtigt. Die Erfolgswirkung aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert, der sich als Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung ergibt, mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,075 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Rückstellungen für Pensionen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten un- und realisierte Währungskursdifferenzen. C. Erläuterungen zum Jahresabschluss Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz scroll
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Gemäß vorläufigem Jahresabschluss; Umrechnungskurs 31.Dezember 2023: 1,1586 GBP/EUR Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 61.999 (Vorjahr: TEUR 47.195) enthalten TEUR 60.218 (Vorjahr: TEUR 44.874) aus Lieferungen und Leistungen und eine Forderung gegen eine Schwestergesellschaft für die Kaufpreisanpassung der Beteiligung an der MIM Medizinische Instrumente & Monitoring GmbH, Hamburg, (nachfolgend „MIM“) in Höhe von TEUR 1.781 (Vorjahr: TEUR 1.781). Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält vor allem die Abgrenzung von Lizenz- und Wartungszahlungen sowie Mietvorauszahlungen. Rückstellungen für Pensionen Es erfolgt eine vollständige Verrechnung des zweckgebundenen, insolvenzgeschützten Deckungsvermögens zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen mit dem Anwartschaftsbarwert der entsprechenden Altersversorgungsverpflichtung. Gemäß den Informationen des Pensionsgutachtens liegt der Marktwert des Fondsvermögens zum 31. Dezember 2023 bei TEUR 1.198 (Vorjahr TEUR 1.152). Das Fondsvermögen dient nur einzelnen Berechtigten zur Erfüllung ihrer Ansprüche und nicht dazu, alle Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft zu bedienen. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: scroll
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der handelsrechtlichen Ermittlung der Pensionszusagen bei der Anwendung der unterschiedlichen Durchschnittszinssätze von 7 Jahren im Vergleich zu 10 Jahren beträgt TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 221) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Verbindlichkeiten Bis auf das Darlehen von der Vyaire Finance B.V., Houten, Niederlande, in Höhe von TEUR 28.710 (Vorjahr: TEUR 28.710), das wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von eins bis fünf Jahren aufweist, haben sämtliche weiteren Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bis auf das Darlehen von der Vyaire Finance B.V., welches für die Finanzierung des Beteiligungserwerbs an der MIM 2018 aufgenommen wurde, betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wie im Vorjahr vollumfänglich Lieferungen und Leistungen. Rechnungsabgrenzungsposten Es werden Erträge entsprechend ihrer Periodenzugehörigkeit abgegrenzt. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf: scroll
Die Umsätze des laufenden Jahres beinhalten nach § 277 Abs. 1 HGB Erlöse aus dem Verkauf der Produkte im Bereich Respiratory Diagnostics in Höhe von TEUR 70.836 (Vorjahr: TEUR 64.181), Ventilations TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 252) und sonstige Umsätze in Höhe von TEUR 6.028 (Vorjahr: TEUR 16.274), die im Wesentlichen die Erträge aus der konzerninternen Leistungsverrechnung beinhalten. In den sonstigen Umsätzen in Höhe von TEUR 6.028 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5.337) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 4.481). Diese Erträge sind im Wesentlichen auf die Währungsumrechnung und in geringerem Umfang auf Erträge aus der privaten Kraftfahrzeugnutzung zurückzuführen. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betrugen TEUR 35.590 (Vorjahr: TEUR 31.680). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen TEUR 124 (Vorjahr: TEUR 86). Personalaufwand Der gesamte Personalaufwand beträgt TEUR 21.768 (Vorjahr: TEUR 22.414) und setzt sich aus Aufwand für Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 17.305 (Vorjahr: TEUR 18.361) sowie Aufwand für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 4.463 (Vorjahr: TEUR 4.053) zusammen. Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind von TEUR 669 im Vorjahr auf TEUR 643 gesunken. Bei den Finanzanlagen wurden im Geschäftsjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen (Vorjahr: TEUR 23.826). Sonstiger betrieblicher Aufwand Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 23.896 im Vorjahr auf TEUR 20.615 gesunken. Sie setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus der Aufzinsung und betrugen im Geschäftsjahr TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 47). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.897 (Vorjahr: TEUR 4.491), im Wesentlichen aus der Finanzierung des Beteiligungserwerbs der MIM. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand in Höhe von TEUR 1.059 (Vorjahr: TEUR 1.857) resultiert aus den Steuerberechnungen für das Geschäftsjahr. Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD („Säule 2-Gesetzgebung“) erlassen haben, im Wesentlichen in Deutschland. Die Mindeststeuergesetze in Deutschland sind zum 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Mietverträge für diverse Bürogebäude und das Logistikzentrum sowie Leasingverträge für PKW, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Diese betragen in den nächsten fünf Jahren: scroll
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Darüber hinausgehende finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht. Der Zweck und die Vorteile der Leasing- und Mietverträge liegen in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Gegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Geschäftsführung
Keiner der Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr von der Gesellschaft eine Vergütung erhalten. Für ausgeschiedene Organmitglieder sind, nach Saldierung mit Deckungsvermögen, Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften in Höhe TEUR 3.854 (Vorjahr: TEUR 3.657) gebildet. Mitarbeiter Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter beträgt: scroll
Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie aufgrund des Unterschiedsbetrags i.S.v. § 253 Abs. 6 HGB eine Gewinnausschüttungssperre: scroll
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr ein unmittelbares Tochterunternehmen der SensorMedics Corp., San Diego, Kalifornien, USA. Oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft war zum Stichtag die Vyaire Holding Company, 26125 North Riverwoods Boulevard, Mettawa, IL 60045, USA, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen der Vyaire Gruppe aufgestellt hat, in den die Gesellschaft einbezogen wurde. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 146; davon periodenfremd: TEUR 38). Nachtragsbericht Am 11. November 2024 wurden die Anteile der vormaligen Vyaire Medical GmbH an der MIM an die Vyaire Medical Inc. verkauft. Am 12. November 2024 schloss Trudell Medical Limited, London, Ontario, Kanada, die Übernahme der Vyaire Holding Company und ihrer Tochtergesellschaften ab. Diese Übernahme umfasste die vormalige Vyaire Medical GmbH, die direkte Muttergesellschaft der Vyaire UK 236 Limited und der Vyaire Medical B.V. Die Jaeger Medical GmbH mit dem Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 134487) ist mit Verschmelzungsvertrag vom 4. März 2025 auf die vormalige Vyaire Medical GmbH verschmolzen worden. Die mit der Jaeger Medical GmbH verbundenen Unternehmen Vyaire Medical Pty. Ltd., Macquarie Park, Australien, Vyaire Medical Srl ., Mailand, Italien, und Vyaire Medical Korea Ltd., Seoul, Korea, wurden im Zuge der Verschmelzung Tochterunternehmen der vormaligen Vyaire Medical GmbH. Die Gesellschafterversammlung vom 11. März 2025 hat die Änderung des § 6 (Geschäftsjahr) des Gesellschaftsvertrags beschlossen. Das Geschäftsjahr der vormaligen Vyaire Medical GmbH wurde auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. März geändert. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 18. März 2025. Die Gesellschafterversammlung vom 2. Mai 2025 hat die Änderung des § 1 (Firma und Sitz) des Gesellschaftsvertrags beschlossen. Die vormalige Vyaire Medical GmbH wurde in Jaeger Medical GmbH umfirmiert. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 6. Mai 2025. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 6.624 auf neue Rechnung vorzutragen.
Höchberg, den 1. Oktober 2025 Jaeger Medical GmbH Geschäftsführung Nicholas William Throp Gerald John Slemko Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023scroll
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Lagebericht für 2023A. Grundlage des Unternehmens Die Jaeger Medical GmbH (bis 5. Mai 2025: Vyaire Medical GmbH), im Folgenden „Jaeger“ oder „Gesellschaft“ genannt, entwickelt, produziert und wartet medizinische Geräte, die in den Bereichen Respiratory Care, Schlafdiagnostik und -therapie, Kardiopulmonale Diagnostik, Lungenfunktionsdiagnostik, Ergospirometer - kardiopulmonaler Belastungstest (CPET) sowie Raucherentwöhnung eingesetzt werden. Konzernstruktur Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr eine 100%ige Tochter der SensorMedics Corp ., San Diego, Kalifornien, USA. Jaeger hält direkt drei Beteiligungen, die Vyaire UK 236 Limited, Basingstoke, Großbritannien, die Vyaire Medical B.V., Houten, Niederlande, und die MIM Medizinische Instrumente & Monitoring GmbH, Hamburg (im Folgenden: „MIM“). Oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft war zum Stichtag die Vyaire Holding Company, Mettawa, Illinois, USA, in deren Konzernabschluss die Jaeger und ihre Tochtergesellschaften einbezogen werden. B. Wirtschaftsbericht Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Geschäftstätigkeit Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt vom Andauern des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise. Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% (Vorjahr: +1,9%). Im Jahr 2024 sank das BIP preisbereinigt erneut um 0,2%. Hohe Energiepreise, Sanktionen, gestiegene Unsicherheit und brüchige Lieferketten waren Belastungsfaktoren für die Wachstumschancen der deutschen Volkswirtschaft. Im Jahr 2023 sanken die privaten Konsumausgaben um 1,1% (Vorjahr: +4,6%). Im Jahr 2024 kam es zu einem Anstieg von 0,3%. Im Jahr 2023 sanken die stattlichen Konsumausgaben um 1,7%. Im Jahr 2024 stiegen die Konsumausgaben des Staates um 2,6%. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg 2023 um 0,7% auf durchschnittlich 45,9 Mio. Im Jahr 2024 wurde der Vorjahreswert nochmals um 0,2% gesteigert auf durchschnittlich 46,1 Mio. Erwerbstätige. Im Jahr 2023 konnten die 1.480 deutschen Medizintechnikhersteller nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Gesamtumsatz von 40,4 Mrd. EUR erwirtschaften. Das entspricht einem Zuwachs von 5%. Der Inlandsumsatz lag bei 13,0 Mrd. EUR (plus 3%), das Auslandsgeschäft erreichte einen Wert von 27,4 Mrd. EUR (plus 6%). Im Jahr 2024 konnten die über 1.500 Medizintechnikhersteller in Deutschland einen Gesamtumsatz von 41,4 Mrd. EUR erzielen, was einem nominalen Wachstum von 2,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Inlandsumsatz stieg um 1,7 % auf 13,2 Mrd. EUR, während das Auslandsgeschäft einen Zuwachs von 2,9 % auf 28,2 Mrd. EUR verzeichnete. Die Zahl der Beschäftigten hat 2023 leicht zugelegt und stieg um 1% auf knapp 161.400 Mitarbeiter. Die Anzahl der Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten stieg um 0,9% auf 1.480. 2024 wuchs die Zahl der Beschäftigten in der Branche um 2,8 % auf rund 166.000. Es gab 1.510 Medizintechnik-Hersteller mit mehr als 20 Beschäftigten. C. Darstellung der Lage Ertragslage Nach § 277 Abs. 1 HGB ergibt sich für die Umsatzerlöse des laufenden Jahres ein Umsatz in Höhe von 76,9 Mio. EUR (Vorjahr: 80,7 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete Jaeger damit eine Umsatzminderung von 4,7%. Während im Kernbereich Respiratory Diagnostics ein Anstieg um 10,6 % zu verzeichnen war, verminderten sich die sonstigen Umsätze um 10,3 Mio. EUR oder 63,2 %. Aufgeteilt auf die einzelnen Segmente ergeben sich die folgenden Umsätze: scroll
Die sonstigen Umsätze sind im Wesentlichen auf Weiterbelastungen von Gemeinkosten, u.a. von Forschungs- und Entwicklungskosten, an Schwestergesellschaften sowie Buchungen im Zusammenhang mit Limited-Risk-Distributor-Verträgen zurückzuführen. Der Umsatz aufgeteilt nach Regionen ergibt sich wie folgt: scroll
Wie in den Vorjahren lag der Schwerpunkt der Umsätze in Europa. Hier konnten 38,7 Mio. EUR (Vorjahr: 39,4 Mio. EUR) erwirtschaftet werden. Der Umsatz in Nordamerika sank um 5,9 Mio. EUR oder 26,3% im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz an Produkten stieg hierbei um 2,4 Mio. EUR von 13,6 Mio. EUR auf 16,0 Mio. EUR. Der Verkauf unserer Produkte in Nordamerika erfolgt durch Schwestergesellschaften. In der Region Asien-Pazifik haben wir eine Umsatzsteigerung von 26,5% verzeichnet. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Mio. EUR gesunken. Das ist im Wesentlichen auf gesunkene Erträge aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. Der Materialaufwand besteht weit überwiegend aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, welche um 3,9 Mio. EUR auf 35,6 Mio. EUR (Vorjahr: 31,7 Mio. EUR) gestiegen sind. Der relative Anstieg um 12,3% steht im Einklang mit dem Anstieg der Produktumsätze. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Mio. EUR gesunken. Sie enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). Der Zinsaufwand ist von 4,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,0 Mio. EUR im laufenden Jahr gestiegen. Der Zinsaufwand ist hauptsächlich auf die Finanzierung der in 2018 erworbenen Beteiligung an der MIM zurückzuführen. Absolut gesehen hat sich das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 um 16,2 Mio. EUR verbessert. Bereinigt um die Sondereffekte der Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von 23,8 Mio im Vorjahr und die erhöhte Finanzierung des Beteiligungserwerbs MIM um 1,0 Mio. EUR hat sich das Ergebnis um 6,6 Mio. EUR verschlechtert. Dieses Ergebnis enthält auch Korrekturen für Vorjahre. Der Steueraufwand ergibt sich aufgrund der Steuerberechnung für Körperschafts- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag. Im laufenden Jahr sind darüber hinaus noch Korrekturen für Vorjahre enthalten. Die Anzahl der aktiven Mitarbeiter belief sich zum Stichtag auf 228 (Vorjahr: 232) Der Jahresfehlbetrag beträgt für das Geschäftsjahr 6,6 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 23,6 Mio. EUR). Für das Geschäftsjahr 2024 erzielte die Gesellschaft auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses Umsatzerlöse i.H.v. 64,6 Mio. EUR (-15,9 % zum Vorjahr). Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Vyaire Medical Inc. und ihre amerikanischen Tochtergesellschaften am 9. Juni 2024 einen Insolvenzantrag nach Chapter 11 in den USA gestellt haben. Die Jaeger Medical GmbH ist zu keinem Zeitpunkt in ein Insolvenzverfahren involviert gewesen, konnte als Konsequenz aber nicht mehr Intercompany-Lieferungen in vergleichbarem Volumen wie in den Vorjahren in die USA tätigen. Der Jahresfehlbetrag verminderte sich um 1,0 Mio. EUR auf 5,6 Mio. EUR. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus konzerninternen Mitteln. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Zur langfristigen Sicherheit der Finanzierung der Gesellschaft bestand im Geschäftsjahr seitens der Vyaire Medical Inc., Mettawa, USA, eine Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung mit der Gesellschaft. Seit dem mittelbaren Erwerb der Gesellschaft durch die Trudell Medical Limited, London, Ontario, Kanada, im November 2024 besteht die Finanzierung der Gesellschaft in Form eines revolvierenden Kredits i.H.v. 5,0 Mio. EUR. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 6,4 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 5,3% entspricht, im Vergleich zu 13,0 Mio. EUR im Vorjahr, was einer Eigenkapitalquote von 12,1% entsprach. Vermögenslage Im Geschäftsjahr investierte die Gesellschaft 0,4 Mio. EUR in Sachanlagen (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR). Die Gesellschaft erwarb mit Kaufvertrag vom 21. Februar 2018 100 % der Anteile an der MIM. Die Anschaffungskosten betrugen 60,7 Mio. EUR. Die Beteiligung wurde im Vorjahr um 23,8 Mio. EUR abgewertet, da der beizulegende Wert den Buchwert unterschritt. Die Vorräte sind in 2023 um 20,6% von im Vorjahr 10,2 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr um 18,7% oder 2,1 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR (Vorjahr: 11,3 Mio. EUR) gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 14,8 Mio. EUR auf 62,0 Mio. EUR (Vorjahr: 47,2 Mio. EUR) gestiegen, was vor allem auf die konzerninternen Weiterbelastungen von Gemeinkosten, u.a. von Forschungs- und Entwicklungskosten, an Schwestergesellschaften sowie Buchungen im Zusammenhang mit Limited-Risk- Distributor-Verträgen zurückzuführen ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Geschäftsjahr auf 2,7 Mio. EUR gesunken (Vorjahr: 4,0 Mio. EUR). Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen betrugen nach Saldierung von Deckungsvermögen 3,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,7 Mio. EUR). Die sonstigen Rückstellungen sind von 2,7 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR gestiegen. Sie betreffen Rückstellungen für Provisionsverpflichtungen und Mitarbeiterboni von 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR), Rückstellungen für Urlaub und Zeitguthaben von 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,6 Mio. EUR) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR, die im Vergleich zum Vorjahr (0,6 Mio. EUR) um 0,6 Mio. EUR gestiegen sind. Des Weiteren wurden Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR) sowie für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR), gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 8,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,5 Mio. EUR gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Vyaire Medical B.V., Houten, Niederlande, in Höhe von 15,9 Mio. EUR (Vorjahr: 15,2 Mio. EUR) und gegenüber der Vyaire Finance B.V., Houten, Niederlande, in Höhe von 37,1 Mio. EUR (Vorjahr: 31,8 Mio. EUR) für Darlehen und Zinsen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der MIM. Außerdem enthalten sie vor allem eine Verbindlichkeit gegenüber einem Unternehmen im Asien-Pazifik-Raum für Betriebsunterstützung in Höhe von 10,2 Mio. EUR (Vorjahr 8,4 Mio. EUR). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR) beinhaltet abgegrenzte Erlöse aus langfristigen Dienstleistungsverträgen. Insgesamt lag das Geschäftsjahr bezüglich des Jahresergebnis unter den Erwartungen. Die Umsatzreduzierung ist auf Sondereffekte der sonstigen Erlöse im Vorjahr zurückzuführen, die im Geschäftsjahr 2023 ausblieben. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich zufriedenstellend dar. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung. Hierzu wird auf die Ausführungen im Abschnitt „Ertragslage“ verwiesen. Der Unternehmenswert der Gesellschaft wird neben finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Sie betreffen beispielsweise die Beziehungen der Gesellschaft zu Kunden und Mitarbeitern. D. Risiko- und Chancen- und Prognosebericht Risiko- und Chancenbericht Die Umsätze und Ergebnisse von Jaeger werden vor allem durch den Geschäftsbereich Respiratory Diagnostics getrieben. Die Zentralisierung der Forschung und Entwicklung am Standort, die Investitionen in den Geschäftsbereich sowie die konsequente Umstellung auf eine neue Produktgeneration versprechen dabei in Zukunft Wachstumsmöglichkeiten und Ertragschancen. Entscheidend für den Erfolg ist die konsequente Umstellung auf die neue Produktgeneration. Dabei spielt neben der Zeitschiene für Marktreife und Produktregistrierung in den einzelnen Ländern auch die globale Vermarktung eine wesentliche Rolle. Die Marktbeobachtung erfolgt permanent, jede Veränderung wird unmittelbar analysiert, entsprechende Maßnahmen erfolgen, um die Risiken der Branche weitestgehend zu minimieren. Risiken aus Währungskursänderungen sind gering, da hauptsächlich in EUR eingekauft und im Wesentlichen auch in EUR fakturiert wird. Die von uns genutzten originären Finanzinstrumente unterliegen den üblichen Zinsänderungsrisiken. Wir erwarten diesbezüglich jedoch kurz- bis mittelfristig keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Finanz- und Ertragslage. Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in der Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Die bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch das eingerichtete Forderungsmanagement sowie die daraus resultierende Wertberichtigungen für Forderungsausfälle abgedeckt. Darüber hinaus war die Gesellschaft im Geschäftsjahr in das Risikokontrollsystem der Vyaire Gruppe eingebunden und ist seit dem Eigentümerwechsel im November 2024 nunmehr in das Risikokontrollsystem der Trudell Gruppe eingebunden. Insbesondere durch die Einbindung in ein konzernweites Finanzierungssystem bleiben Liquiditätsrisiken aus unserer Sicht überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken bestehen deshalb nicht. Über die in den einzelnen Risikokategorien beschriebenen Risiken hinaus existieren Einflüsse, die nicht vorhersehbar sind und deren Folgen nur schwer kontrollierbar sind. Sie könnten im Fall ihres Eintritts die weitere Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Zu diesen Ereignissen zählen wir insbesondere Naturkatastrophen, Epidemien - wie im Berichtsjahr die Ausbreitung des Coronavirus, gewaltsame Auseinandersetzungen und Terroranschläge. Aus den Folgen der Corona-Pandemie sowie aus geopolitischen Konflikten wie in der Ukraine und im Nahen Osten, können sich auch weiterhin Risiken für das weltweite Wirtschaftswachstum und in der Folge Risiken für die Gesellschaft im Wesentlichen im Hinblick auf Beschaffung, Produktion und Vertrieb ergeben. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 wurde in 2022 ein moderates Umsatzwachstum und ein positives Jahresergebnis erwartet. Bei den Umsätzen kam es im Geschäftsjahr 2023 zu einer Umsatzminderung um 4,7% auf 76,9 Mio. EUR (Vorjahr: 80,7 Mio. EUR). Dies ist im Wesentlichen auf die sonstigen Umsätze zurückzuführen, die unter dem Vorjahr und unter den Erwartungen geblieben sind. Das Jahresergebnis blieb aus demselben Grund mit -6,6 Mio. EUR (Vorjahr: -23,6 Mio. EUR) hinter den Erwartungen zurück. Die gesamtwirtschaftliche Prognose für 2025 ist von moderatem Wachstum und einer Rückkehr zur Inflation geprägt, während die deutsche Wirtschaft vor erheblichen Herausforderungen steht. Die politischen Maßnahmen der Bundesregierung könnten jedoch dazu beitragen, die wirtschaftliche Situation zu stabilisieren und zu verbessern. Für das Jahr 2025 wird ein durchschnittliches reales BIP-Wachstum von 0,9% prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft wird mit einer Entwicklung zu kämpfen haben, die durch geopolitische Konflikte, steigende Energiepreise und den Zoll-Konflikt mit den USA belastet wird. Diese Unsicherheiten könnten das Wachstum und die Inflation negativ beeinflussen. Für den Bereich der Medizintechnik ist zu erwarten, dass sie ihren Wachstumskurs insbesondere auf den internationalen Märkten fortsetzen wird. Bis 2028 prognostiziert Frost & Sullivan ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 6,4 Prozent. Gestützt wird diese Annahme durch ein weiterhin hohes Wachstumspotential vor allem im Ausland (Quelle: Spectaris Fachverband für Medizintechnik). Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete die Gesellschaft bisher ein moderates Umsatzwachstum i.H.v. 1,2 Mio. EUR (+3,75 %), das auch für das Gesamtjahr erwartet wird, und rechnet mit einem positiven Jahresergebnis im einstelligen Millionenbereich. Hinsichtlich der „Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“ verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang zum Nachtragsbericht.
Höchberg, den 1. Oktober 2025 Jäger Medical GmbH, Höchberg Geschäftsführung Gerald John Slemko Nicholas William Throp Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 3. Dezember 2025 festgestellt. |
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