Zahna Fliesen Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maxime Jean Bernhard Fischer seit 5.1.2021 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zahna-Fliesen GmbHZahna-ElsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensgegenstand der Zahna-Fliesen GmbH ist die Produktion und der Vertrieb von Feinsteinzeug-Bodenfliesen und dem entsprechenden keramischen Zubehör. Dabei konzentriert sich die Gesellschaft auf zwei Produktlinien: - Industriefliesen - überstarke Fliesen mit hoher mechanischer und chemischer Beständigkeit für den Einsatz in Industrie und Gewerbe. Als Hauptanwendungsbereiche sind zu nennen: Supermärkte, Autohäuser und Werkstätten, Feuerwachen, Chemie- und Pharmaindustrie, Molkereien, Brauereien sowie alle weiteren Bereiche der Lebensmittelindustrie. - Historic-Fliesen - hier insbesondere die Reproduktion nach historischen Vorbildern und Sonderanfertigungen im Manufakturbetrieb. Die Sonderproduktionen werden nach den individuellen Wünschen der Kunden oder aber nach den Auflagen des Denkmalschutzes hergestellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Der Fliesenmarkt in Deutschland ging 2023 gegenüber dem Vorjahr weiter zurück. Die Produktion ist europaweit rückläufig. Der Verbrauch 2023 beträgt nach vorläufigen Zahlen 98,2 Mio. m 2. Dies entspricht einem Minus von 28,3 %. In Deutschland ist der Fliesenabsatz um 34,2 % gesunken. Auch das Jahr 2024 wird für die Fliesenbranche ein Krisenjahr und eine Verbesserung der Lage ist nicht in Sicht. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was u. a. an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. 2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Im Geschäftsjahr sank die Gesamtleistung um TEUR 1.270 auf TEUR 9.463. Dies entspricht einem Rückgang von rd. 11,8 %. In Anbetracht der Energiekrise und der aktuellen Marktlage ist der erreichte Umsatz als positiv anzusehen. Der Rückgang der Gesamtleistung steht ein Rückgang der Materialkosten um TEUR 697 bzw. rd. 16 %. Dies ist im Wesentlichen auf die leicht gesunkenen Energiekosten aufgrund der "Preisbremse" zurückzuführen. Die Personalkosten und die Betriebskosten sind wegen der geringeren Auslastung gesunken. Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 51 auf TEUR 133 (Vj. TEUR 184) verschlechtert. Im Vergleich zu den im Lagebericht des Vorjahres beschriebenen Erwartungen haben sich der Umsatz und das Betriebsergebnis wie erwartet dargestellt. a) Ertragslage
Aufgrund des gesunkenen Umsatzes hat sich das Betriebsergebnis um TEUR 51 verschlechtert. Das Jahresergebnis hat sich wegen der auf TEUR 9.463 gesunkenen Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung) um TEUR 82 auf ein Jahresergebnis von TEUR 86 verschlechtert. Trotz der erfolgreichen Fortführung des in 2015 implementierten Energiemanagementsystems nach DIN 50001: 2011 konnte die Quote der eingesetzten Energie im Vergleich zum Vorjahr wegen der hohen Grundkosten nur leicht verbessert werden (von 20,1 % auf 16,5 %). Die Rezertifizierung wurde im Geschäftsjahr 2024 erfolgreich durchgeführt und ist weiterhin gültig. Aufgrund der weiterhin hohen Materialkosten von TEUR 3.677, hat sich die Materialeinsatzquote nur leicht von 40,8 % auf 38,9 % verbessert. Ein großer Anteil bezieht sich auf die Energie, welche mehr als 42 % der Materialkosten ausmachen. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 274 auf TEUR 3.342 gesunken. Die Personaleinsatzquote hat sich trotz Optimierungen im Produktionsablauf von 33,6 % auf 35,3 % verschlechtert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 339 auf TEUR 2.272 gesunken. b) Finanzlage Die ohnehin relativ hohe Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses von 55,7 % auf 58,7 % weiter verbessert. Das Eigenkapital beträgt nunmehr TEUR 4.871 bei einer Bilanzsumme von TEUR 8.302. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind als Folge der Tilgung um TEUR 74 auf TEUR 664 gesunken. Gleichzeitig konnten die liquiden Mittel mit TEUR -15 auf TEUR 1.271 annähernd gleich gehalten werden. Die Kapitaldienstfähigkeit war somit zu keiner Zeit im Geschäftsjahr gefährdet. c) Vermögenslage
Das langfristige Vermögen erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund von Ersatzinvestitionen. Das kurzfristige Vermögen sank um TEUR 307 auf TEUR 4.227 (Vj. TEUR 4.534), was vorwiegend durch den Abbau der Forderungen begründet ist. Das Eigenkapital, als wesentliche Bilanzposition der Passivseite, hat sich aufgrund des Jahresüberschusses im Geschäftsjahr auf TEUR 4.871 erhöht. Mit 58,7 % der Bilanzsumme verfügt die Gesellschaft über eine hohe Eigenkapitalquote. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verwendet für ihre interne Unternehmenssteuerung u. a. die Kennzahlen Eigenkapitalquote und EBIT. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr aufgrund des positiven Jahresergebnisses erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg um 3,0 Prozentpunkte von 55,7 % auf 58,7 %. Das EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 227 auf TEUR 178 gesunken. Im Vergleich zum Betriebsergebnis beinhaltet dieses die sonstigen Steuern und ist um das neutrale Ergebnis bereinigt. 4. Gesamtaussage Trotz der gestiegenen Kosten und des geringeren Absatzes konnte ein positives Ergebnis erzielt werden (TEUR 133; Vj. TEUR 184). Dazu beigetragen haben insbesondere Steigerungen der Verkaufspreise und Kosteneinsparungen bei dem Personal und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Unsere Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist als zufriedenstellend zu beurteilen. III. Prognosebericht Die Erwartungen einer leichten Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisses werden aufgrund des Ukraine-Konflikts und der sehr stark gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten nicht erreicht werden. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte normalisiert. Der Ukraine-Krieg seit dem 24.02.2022 und die hohen Bauzinsen haben weiterhin negative Auswirkungen auf die Unternehmen. Da die weitere Entwicklung des Krieges und dessen wirtschaftliche Auswirkungen auf die Gesellschaft nicht absehbar sind, ist es nicht möglich, die Auswirkungen auf die Gesellschaft hinreichend zu ermitteln oder verlässlich zu beziffern. In Europa sind die wirtschaftlichen Folgen aus dem Ukraine-Krieg aktuell noch nicht absehbar. Die wirtschaftlichen Schäden durch diesen Konflikt führen zu einer erheblichen Verlangsamung des globalen und europäischen Wachstums im Jahr 2024 sowie zu einer stark steigenden Inflation. Die Kraftstoff- und Lebensmittelpreise steigen rapide. Kriegsbedingte Rohstoffpreiserhöhungen und ein sich ausweitender Preisdruck dämpfen unsere wirtschaftlichen Erwartungen an das Jahr 2024. IV. Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht Angesichts der überschaubaren Unternehmensstrukturen und Geschäftsprozesse hat das Unternehmen kein formal standardisiertes und dokumentiertes Risikomanagementsystem eingerichtet. Die Identifikation, Analyse, Bewertung einzelner Risiken sowie die Entscheidung bei zu ergreifenden Gegenmaßnahmen ist auf der obersten Leitungsebene des Unternehmens zentriert. Damit soll insbesondere die Reagibilität bei einem sich abzeichnenden Eintritt von Risikofaktoren fördern. Als Qualitätsanbieter sieht sich die Gesellschaft allgemein dem Risiko ausgesetzt, dass die ausgelieferten Fliesen den Qualitätsanforderungen der Kunden, insbesondere in Bezug auf die Rutschhemmung und die Planarität, nicht genügen. Diesem Risiko wird durch kontinuierliche Weiterentwicklungen sowie intensive Qualitätssicherungsmaßnahmen begegnet. Der Art oder dem Umfang nach ungewöhnliche Gewährleistungsfälle sind in der Berichtsperiode vor diesem Hintergrund nicht aufgetreten. Finanzrisiken bestehen vorwiegend in Bezug auf die Leistungsforderungen der Gesellschaft. Zur Vorbeugung von Forderungsausfällen wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben. Währungsrisiken ist die Gesellschaft bislang nicht ausgesetzt, da sowohl Einkäufe als auch Verkäufe fast ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Als wichtiges absatzbezogenes Risiko ist - wenn auch vermindert gegenüber der Vergangenheit - die relativ hohe Abhängigkeit von wenigen Abnehmern, die große Anteile am Gesamtumsatz haben, zu nennen. Absatzrisiken erwachsen dem Unternehmen weiterhin aus einem zunehmenden Konkurrenzdruck aus dem Euroraum (Spanien, Italien, Polen) und verstärkt aus der Türkei. Um diesen Risiken entgegenzusteuern und den Bekanntheitsgrad sowie die Marktposition nachhaltig weiter auszubauen, wurde insbesondere eine eigene Akquiseabteilung erfolgreich aufgebaut und in das Marketing investiert. Dem zunehmenden Konkurrenzdruck wird zudem durch Maßnahmen zur Kostenoptimierung begegnet. Die Rohstoffpreise sind in der jüngeren Vergangenheit moderat gestiegen. Ursachen sind u. a. die begrenzte Verfügbarkeit von bestimmten Qualitäten im regionalen Umfeld. Dem Risiko der Beschaffung der benötigten Rohstoffqualitäten wird durch eine Lieferantendiversifizierung und die verstärkte Einbindung lokaler Partner entgegen gewirkt. Darüber hinaus wird durch verstärkten Einsatz von Einkaufsspezialisten versucht, eine höhere Stabilisierung der Rohstoffkosten zu erreichen. b) Chancenbericht Im Industriebereich werden Absatzchancen in der hohen Qualität und gute Preis-Leistungs-Verhältnisse der Produkte der Zahna-Fliesen GmbH gesehen, da die Zielkunden ein großes Augenmerk auf Qualität und Zuverlässigkeit legen. Zur Ausweitung des Absatzvolumens können auch die Produktweiterentwicklungen und die im Geschäftsjahr 2017 erreichte Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN 9001:2015 beitragen, da Großkundenlistungen diese regelmäßig voraussetzen. Erhebliche Absatzchancen, auch auf den internationalen Märkten, werden im Bereich der denkmalgeschützten Sanierung mit Historic-Fliesen gesehen, da dieser anspruchsvolle Markt der Reproduktion von Originalfliesen bislang nur durch wenige Anbieter abgedeckt wird. Das Sortiment der Gesellschaft konnte durch die Erweiterung neuer Manufakturserien in der jüngeren Vergangenheit ausgebaut und aufgewertet werden. Das Angebot von deutlich mehr Farbkombinationen wird auf diese traditionelle Art nur noch von wenigen Herstellern angeboten und sichert Margen oberhalb der herkömmlichen Durchschnittspreise. Durch Verbesserungen der Produktionsabläufe werden Produktivitäts- und Margensteigerungen angestrebt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die nach § 264 Abs. 1a HGB erforderlichen Angaben zur Identifikation des Unternehmens erläutern wir wie folgt:
B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Gliederungsvorschriften des § 266 HGB für die Bilanz und des § 275 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung wurden beachtet. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren, entsprechend dem Gliederungsschema des § 275 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Zur besseren Übersichtlichkeit sind bestimmte Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang dargestellt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist (z. B. für erworbene eigene Anteile). Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Gegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, wobei die beweglichen Anlagegüter linear abgeschrieben werden. Investitionen in geringwertige Vermögensgegenstände werden analog zu § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass im Jahr der Vollabschreibung auch der Abgang erfolgt. Für keramische Werkzeuge, die unter den technischen Anlagen und Maschinen ausgewiesen sind, wurde ein Festwert angesetzt, der keiner Reduzierung durch Abschreibungen unterliegt. Bei der Ermittlung des Festwertes wurde von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer der Werkzeuge zwischen vier und fünf Jahren ausgegangen. Die Finanzanlagen wurden zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellkosten bzw. dem niedrigeren beizulegendem Stichtagswert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse sind verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden in Form von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. D. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. II. Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. III. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt DM 500.000,00 (EUR 255.645,94). Die Kapitalrücklage beruhen auf der Anwendung von § 27 Abs. 2, 4 DMBilG. IV. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.355,7 (Vj. TEUR 2.489,6) beinhalten solche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 1.824,7 (Vj. TEUR 1.799,4). Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 531,0 (Vj. TEUR 690,2). Davon Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren TEUR 160,0 (Vj. TEUR 200,0). Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gestellt: - Grundpfandrechte auf die Betriebsgrundstücke. - Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Globalzession). - Sicherungsübereignung der im Rahmen der Finanzierung angeschafften Maschinen. - Sicherungsübereignung des Warenbestands an Fliesen aus eigener Produktion in gesondert ausgewiesenen Lagerräumen mit Abtretung der Verkaufsforderungen. - Bürgschaft bei der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden, keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB darstellen und für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind:
Angaben zur Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr war Herr Maxime Fischer, Zahna-Elster. Der Beruf des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung. Die Bezüge der Geschäftsführung werden unter Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Beteiligungen an anderen Unternehmen
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 79 Arbeitnehmer ohne die Organmitglieder beschäftigt. Davon waren 55 Mitarbeiter gewerbliche Arbeitnehmer und 25 Angestellte. In Ausbildung befanden sich keine Mitarbeiter. Nachtragsbericht Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24.02.2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft bereits heute deutliche Spuren hinterlässt. Für die Gesellschaft ist dies mit nicht unwesentlichen Zusatzaufwendungen in der Produktion (Energiekosten) verbunden, mit erheblichen Einflüssen auf die Ertragslage. Die Unternehmensleitung geht davon aus, dass sich diese negativen Einflüsse der Ukraine-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 weiter auswirken. Verlässliche Prognosen über das Ausmaß der damit verbundenen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erschienen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Aufgrund der Außergewöhnlichkeit des Sachverhalts kann auch nicht mit Sicherheit eingeschätzt oder ausgeschlossen werden, ob daraus entwicklungsbeeinträchtigende oder gar bestandsgefährdende Folgen für das Unternehmen erwachsen können. Auswirkungen haben auch die hohen Bauzinsen, welche einen Rückgang von Neu- und Sanierungsprojekten zur Folge hat. Die von der Gesellschaft eingeleiteten Gegenmaßnahmen sowie den bisherigen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2024, erfolgte die Bilanzierung jedoch unverändert unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileBei dem vorstehenden Jahresabschluss der Zahna-Fliesen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 handelt es sich um die in Einklang mit § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Mit Gesellschafterbeschluss vom 30.10.2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 86.165,22 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Zahna-Fliesen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zahna-Fliesen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zahna-Fliesen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kehl am Rhein, den 18. Oktober 2024 Eidel
Audit GmbH
Dr. Michael Strickmann, Wirtschaftsprüfer Andreas Eidel, Wirtschaftsprüfer |
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