Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 40723
Vorher
HEBRA Maschinen- u. Formenbau GmbH
Eingetragen
7.1.1987
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Fertigung von Maschinenteilen aller Art, der Stahlformenbau und die Kunststoffverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Staubitzer
seit 27.7.2022
Geschäftsführer
Christian Lindner
seit 27.7.2022
Prokura
Helmut Dr. Brandl
seit 27.7.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
52.00%
24.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Helmut Brandl
Nürnberg
21.320 €
52.00%
C****** B****
9.840 €
24.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hebra GmbH

Alfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hebra GmbH ist ein leistungsfähiges Unternehmen auf den Gebieten Formenbau und Spritzguß. Es ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Alfeld, Mittelfranken.

Gegenstand des Unternehmens ist zum einen die Herstellung und der Vertrieb von technischen Kunststoffspritzgussteilen und Baugruppen für diverse Branchen. Zum anderen werden die hierfür benötigten Spritzgußwerkzeuge nach Kundenspezifikation angefertigt.

Hauptsächlich wird die Elektrotechnik- und Automobilbranche bedient, wobei der Anteil des Bereichs Automotive in den letzten Jahren marktbedingt reduziert wurde.

Der Bereich Formenbau beinhaltet die Herstellung, Instandhaltung und Reparatur von Stahlformen für den Kunststoffspritzguss und den Aluminiumdruckguss.

Kunststoffteile mit nachträglicher Handarbeit werden bei unserem Kooperationsunternehmen in der Slowakei realisiert.

Unsere Kunden sehen uns nicht nur als reines Fertigungsunternehmen, sondern als Anbieter von Komplettlösungen - von der ersten Idee bis zum Endprodukt. Wir unterstützen diese Entwicklung durch innovative Fertigungsverfahren und ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit.

2. Forschung und Entwicklung

Im Unternehmen wird im branchenüblichen Umfang in die Entwicklung von kundenspezifischen Bauteilen investiert. Es gibt keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, jedoch werden externe Dienstleister für Machbarkeitsanalysen der Kundenideen in Anspruch genommen, um die Umsetzung und Risiken für unsere Kunden besser abschätzen zu können.

Unsere Innovationskraft entsteht durch hohe Fertigungstiefe, flache Hierarchien sowie Vertrauen und Motivation zu Eigenverantwortung. Die wichtigste Position unserer Innovationskraft sind unsere hochqualifizierten Mitarbeiter, deren Fort- und Weiterbildung wir als Investition in die Zukunft sehen.

II Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist die deutsche gesamtwirtschaftliche Entwicklung ins Stocken geraten. Das liegt am durch Krisen und Kriege geprägten Umfeld und damit einhergehenden Absatzschwierigkeiten. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3 Prozent gesunken. Somit konnte das prognostizierte geringe Wachstum für 2023 nicht eingehalten werden. Der private Verbrauch ging auf Grund der hohen Inflationsrate und der damit sinkenden Kaufkraft zurück.

Die wirtschaftliche Lage scheint sich vorerst nicht aufzuhellen, eine anhaltende Rezession scheint im Bereich des Möglichen.

Im dritten Quartal 2023 verzeichnete die deutsche Kunststoffproduktion einen Rückgang von 2,4 % gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Produktion um 6,2 %, liegt jedoch 21 % unter dem Vorkrisenniveau von 2021. Besonders die Industrieschwäche in Europa und Deutschland, die wichtigste Absatzregion für Kunststoffe, drückt auf die Nachfrage. Die Nachfrage nach Kunststoffen ging in Deutschland 2023 um 16 Prozent zurück.

Positiv zu bewerten ist die kürzere Beschaffungsdauer von Kunststoffgranulaten und die damit verbundene steigende Flexibilität auf Änderungen von Kunden, sowie der gesunkenen Bevorratung von Rohstoffen.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war für uns umsatzmäßig zweigeteilt. Im ersten Halbjahr war der Umsatz ähnlich dem Vorjahresniveau, ab Herbst kam es zu einem Umsatzrückgang. Der Grund hierfür waren Auftragsrückgänge der Endabnehmer unserer Kunden. Aufgebaute Lagerbestände bei unseren Kunden konnten langsamer als geplant abgebaut werden. Hieraus resultieren die sinken Abnahmen unserer Bauteile, die wir nach Kundenspezifikation produzieren.

Werkzeugaufträge, welche für das Jahr 2023 avisiert waren, wurden von Kundenseite zurückgehalten. Grund hierfür ist unter anderem die anhaltende Rezession, hohe Zinsen haben die Investitionslaune in allen Branchen gezügelt.

Bei den Werkzeugaufträgen handelt es sich vor allem um Neuprojekte, welche durch Endabnehmer gestoppt oder verschoben wurden. Revisionen von Werkzeugen wurden aufgeschoben, da durch geringere Bedarfe, Ausbringmengen später erreicht werden.

Die erwartete Entspannung am Rohstoffmarkt hat sich durch kürzere Beschaffungszeiten von Rohmaterialien im Bereich der Kunststoffgranulate gezeigt und somit konnten wir dem Auftragsrückgang im Wareneinkauf gut gegensteuern und somit die Bevorratung bzw. den Warenbestand für Rohstoffen gegenüber dem Vorjahr um 37% (TEUR 313) reduzieren. Im Bereich der Kunststoffverarbeitung haben wir mit Kurzarbeit im letzten Quartal 2023 reagiert, um Arbeitsplätze zu sichern, sowie um die Kapazitäten zu erhalten.

Im Jahr 2023 hat sich die Energieeffizienz unseres Neubaus richtig bemerkbar gemacht. Durch die Einbindung der Maschinenabwärme in unser Heizungssystem wurde der Gasverbrauch erheblich reduziert. Hierdurch halten sich die Heizkosten gering und schonen Ressourcen und die Umwelt.

Durch Jahresverträge mit unseren Energieanbietern konnten auch die Kosten für Strom auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau gehalten werden. Darüber hinaus konnte aufgrund von effizienteren Betriebsabläufen der Verbrauch reduziert werden.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Prognose für 2023 auf Niveau des Vorjahres bei Umsatz und Ergebnis konnte nicht erreicht werden.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von -440 T€ (VJ:110 T€) ab. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 9.471,8 T€ (VJ: 10.977,5 T€).

Das entspricht einer Reduzierung von ca. 14,1 %. Das negative Ergebnis ist im Wesentlichen auf die Marktsituation sowie auf die geringeren Abrufe unserer Kunden und den damit verbundenen Umsatzrückgang zurückzuführen.

Die Kostenstruktur konnte nicht im gleichen Umfang und der gleichen Geschwindigkeit angepasst werden.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren im Geschäftsjahr 2023 betrugen 3.978 T€ (VJ: 4.780 T€). Die Materialaufwandsquote ist mit 44,3% analog zum Vorjahr (VJ: 44,04%).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein außerordentlicher Ertrag aus einem Sale-und-Lease-Back zu berücksichtigen; das Sale-and-Lease-Back Geschäft diente im Wesentlichen der temporären Stärkung der Liquidität.

Die Personalaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Diese liegt für 2023 bei 41,0% (VJ: 34,8%). Trotz des Auftragsrückgangs hat man am Fachpersonal festgehalten, da dieses schwer zu bekommen ist.

b) Finanzlage

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 619T€ erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Finanzierung des Jahresfehlbetrages.

Anschaffungen von Maschinen und technischen Anlagen wurden zum wesentlichen Teil über Lieferantendarlehen finanziert. Ergänzend wurde auf Sale-and-Lease-Back Geschäfte in einem Umfang von TEUR 796 zurückgegriffen, um die Liquidität zu sichern. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten wurden fristgerecht beglichen. Die langfristigen Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten haben sich durch planmäßige Rückführung um 303T€ reduziert.

Es besteht eine stille Beteiligung in Höhe von 1.000 T€ mit Langfristcharakter.

Bestehende Kredit- und Avallinien zum 31.12.2023 in Höhe von 1.810 T€ mit Kreditinstituten sichern die Liquidität des Unternehmens.

c) Vermögenslage

Im Mehrjahresvergleich entwickeln sich die wesentlichen Bilanzpositionen wie folgt:

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2023
T€
2022
T€
Anlagevermögen 8.175 8.511
Umlaufvermögen 2.585 2.942
Eigenkapital 1.602 2.042
Fremdkapital 8.916 9.126

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 10.945 T€ (VJ: 11.725 T€).

Zusammenfassend kann die wirtschaftliche Lage insgesamt als solide bezeichnet werden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Anhand der monatlichen BWA-Auswertungen und vielfältiger Statistiken der Bereich Umsatzerlöse Produktgruppen Dienstleistungen werden die erbrachten Zahlen analysiert und ins Verhältnis zum Gesamtergebnis gesetzt. Die Liquiditätsplanung erfolgt mit folgenden Kennzahlen aus der BWA und dem Warenwirtschaftsprogramm.

Umsatzerlöse

Abstimmung der Forderungen aus Lieferung und Leistung und Verbindlichkeiten

Lieferung und Leistung

Veränderung Warenlagen

5. Nachtragsbericht

Das Betriebsgrundstück in der Castnerstraße in Sulzbach-Rosenberg wurde im ersten Quartal 2024 planmäßig veräußert, dadurch wurden stille Reserven gehoben. Hiermit wurden Kreditrahmen reduziert.

III. Prognosebericht

Im Jahr 2024 gibt es einen Umsatzrückgang von ca. 19%. Das Jahresergebnis ist aufgrund von Veräußerungen von nicht benötigtem Anlagevermögen sowie Kostenreduzierungen ausgeglichen.

Die Auswirkungen der Unruhen im Nahen Osten und der nach wie vor anhaltende Ukrainekonflikt können nur sehr vage abgeschätzt werden. Die Bedarfszahlen der Kunden ändern sich regelmäßig. Durch fehlende Anreize der Politik ist es ein schwieriges Jahr für die deutsche Gesamtwirtschaft.

Die Anfragesituation der Kunden für Neu- und Folgeprojekte hat sich im Vergleich zu den Vorjahren ab der zweiten Jahreshälfte 2023 deutlich verschlechtert. Daher haben auch wir im Jahr 2024 einen weiteren Rückgang beim Serienumsatz verzeichnen müssen.

Im Jahr 2024 wurde das bisherige Betriebsgelände in Sulzbach-Rosenberg planmäßig veräußert, um entsprechende Liquidität frei zu setzen; aus der Veräußerung ergab sich ein Buchgewinn. Der Umsatzrückgang 2024 konnte durch den Verkauf finanziert werden. Die bestehenden Darlehen wurden planmäßig zurückgeführt. Laufende Kosten sowie planmäßige Darlehensrückführungen können aus dem operativen Cash-flow bedient werden.

Eine Investition in neue Maschinen und Anlagen ist derzeit nicht geplant, da in diesem Bereich eine Ausstattung vorliegt, welchen dem Stand der Technik und dem aktuellen Produktionsvolumen entspricht. Es wird in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter im Bereich Automatisierung sowie in die Effizienzsteigerung der Produktionsabläufe investiert.

Zu Beginn des Jahres 2025 sehen wir einen Anstieg der Abrufzahlen der Kunden und gehen von einer Entspannung der Lage aus. Es wird ein Umsatzwachstum und ein Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 erwartet.

Die kurzfristige Rückführung eines Kontokorrentrahmens zu Beginn des Jahres 2025 in Höhe von 450T€ wurde durch Sale-and-Lease-Back Geschäfte finanziert.

Das Vertrauen unserer Kunden und Finanzierungspartner in die künftig wieder positive Entwicklung ist notwendig, sowie die Beibehaltung der bestehenden Kreditlinien.

IV. Chancen- und Risikobericht

Als Risiko bewerten wir nach wie vor die Unsicherheit durch den Ukrainekonflikt und damit möglich verbundene Probleme in der Energiebeschaffung, sowie die Preisgestaltung über alle Bereiche. Des Weiteren bewerten wir die Unruhen im Nahen Osten als ein großes Unsicherheitspotential.

Aufgrund der Marktsituation stellen wir eine geringere Beständigkeit in den Abrufen unserer Kunden fest, so dass sich die Planung der Produktion erschwert wird und eine starke Schwankung der produzierten Stückzahlen vorliegt. Des Weiteren bestand für 2024 Zurückhaltung auf Kundenseite, was zu entsprechenden Umsatzrückgängen geführt hat.

Laut aktuellen Marktanalysen beträgt die geschätzte Marktgröße für Kunststoffspritzguss in 2024 5,90 Millionen Tonnen und soll bis 2029 auf 7,24 Millionen Tonnen anwachsen.

Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 4,18 %. Insoweit sehen wir für die Zukunft die Perspektive auf Erholung.

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Nachfrage nach Kunststoffprodukten in den für uns relevanten Branchen stabil. Die Automobilindustrie zeigt eine steigende Nachfrage nach leichten, robusten Kunststoffkomponenten, insbesondere im Bereich der Elektrofahrzeuge.

Auch der Verpackungssektor wächst weiter, angetrieben durch den Online-Handel und den Bedarf an nachhaltigen Lösungen. Der Elektroniksektor profitiert von der zunehmenden Nutzung langlebiger, hitzebeständiger Kunststoffe.

Als Chance für unser Unternehmen sehen wir nach wie vor das Festhalten am Produktionsstandort Deutschland und den Zusammenschluss des Formenbaus und der Spritzgießtechnik an einem Unternehmensstandort.

Die Zielsetzung ist es, die Vertriebsstruktur zu optimieren und Kunden in neuen Branchen zu akquirieren insbesondere den Bereich Formenbau in neue Branche zu etablieren.

Unsere Mitarbeitenden haben ein Fachwissen, welches durch die hohe Qualität unserer selbst hergestellten Spritzgußwerkzeuge immer wieder unter Beweis gestellt wird. Dieses Know-How ist unsere Kernkompetenz, welche durch Weiterbildungen auf dem neuesten Stand gehalten wird. Durch lange Betriebszugehörigkeiten unserer Mitarbeitenden halten wir dieses Wissen im Unternehmen.

Dieses Jahr hat uns gezeigt, dass wir durch unseren Neubau und somit moderne Produktionsperipherie und zusätzliche Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung den Energiebedarf weiter reduzieren konnten. Somit können wir unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten, welchen wir in unserem Unternehmen weiter vorantreiben.

IV. Gesamtaussage

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Nachfrage nach Kunststoffprodukten in für uns relevanten Branchen stabil. Aufgrund der bestehenden Marktanalysen wird von jährlichen Wachstumsraten und steigendem Bedarf an elektronischen Bauteilen aus Kunststoff ausgegangen.

Die hohe Qualität und kurze Wege, sowie direkte Ansprechpartner in unserem Unternehmen machen die Hebra GmbH für unsere Kunden zu zuverlässigen Partnern.

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Alfeld, März 2025

Corinna Brehm

Alexander Brehm

Helmut Brandl

Martin Staubitzer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.175.641,04 8.511.156,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 646,50 557,50
II. Sachanlagen 8.174.994,54 8.510.598,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.945.708,04 7.166.417,44
2. technische Anlagen und Maschinen 1.064.295,50 1.261.446,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.991,00 82.735,50
B. Umlaufvermögen 2.585.274,16 2.942.662,50
I. Vorräte 1.783.562,06 2.032.340,85
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 266.900,00 447.656,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 801.513,54 910.126,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 198,56 194,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 184.508,34 271.553,00
Summe Aktiva 10.945.423,54 11.725.371,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.601.748,79 2.042.195,15
I. Gezeichnetes Kapital 41.000,00 41.000,00
II. Gewinnvortrag 2.001.195,15 1.890.788,41
III. Jahresfehlbetrag 440.446,36 -110.406,74
B. Rückstellungen 426.685,60 557.071,08
C. Verbindlichkeiten 8.916.989,15 9.126.105,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.973.885,28 5.858.681,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.361.906,30 1.742.767,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.611.978,98 4.115.914,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 58.732,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 58.732,82
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.943.103,87 3.208.691,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.943.103,87 2.208.691,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000.000,00 1.000.000,00
Summe Passiva 10.945.423,54 11.725.371,94

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.888.537,11 6.501.205,50
2. Personalaufwand 3.839.512,76 3.946.070,19
a) Löhne und Gehälter 3.229.347,64 3.368.020,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 610.165,12 578.049,69
davon für Altersversorgung 17.036,94 20.550,32
3. Abschreibungen 419.610,25 330.252,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 419.610,25 330.252,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.780.566,80 1.795.799,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.955,08 7.960,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 286.254,81 269.514,23
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 3.301,00 3.560,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -68.139,52 44.712,66
8. Ergebnis nach Steuern -360.312,91 122.817,14
9. sonstige Steuern 5.133,45 12.410,40
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 75.000,00
11. Jahresfehlbetrag 440.446,36 -110.406,74

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Hebra GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: Hebra GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Alfeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: HRB 40723

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemein- kosten.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 182.975,00 EUR (Vorjahr: 195.163,00 EUR).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Vergütungen an stille Gesellschafter wurden als abgeführte Gewinne aus Gewinngemeinschaften ausgewiesen (im Vorjahr in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen).

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.173,97 957,95 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 81.173,97 957,95 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.440.746,28 -9.844,40 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.230.673,18 405.287,93 577.371,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 264.416,86 122.260,37 16.628,05
Summe Sachanlagen 10.935.836,32 517.703,90 593.999,65
Summe Anlagevermögen 11.017.010,29 518.661,85 593.999,65
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Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 82.131,92
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 82.131,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.430.901,88
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.058.589,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 370.049,18
Summe Sachanlagen 0,00 10.859.540,57
Summe Anlagevermögen 0,00 10.941.672,49
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kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.616,47 868,95 0,00 0,00 81.485,42
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 80.616,47 868,95 0,00 0,00 81.485,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.274.328,84 210.865,00 0,00 0,00 1.485.193,84
2. technische Anlagen und Maschinen 969.227,18 171.354,93 146.288,10 0,00 994.294,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 181.681,36 36.521,37 13.144,55 0,00 205.058,18
Summe Sachanlagen 2.425.237,38 418.741,30 159.432,65 0,00 2.684.546,03
Summe Anlagevermögen 2.505.853,85 419.610,25 159.432,65 0,00 2.766.031,45
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Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 646,50 557,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 646,50 557,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.945.708,04 7.166.417,44
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.064.295,50 1.261.446,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 164.991,00 82.735,50
Summe Sachanlagen 0,00 8.174.994,54 8.510.598,94
Summe Anlagevermögen 0,00 8.175.641,04 8.511.156,44

2. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 193.621,75 EUR (Vorjahr: 173.536,56 EUR).

4. Pensionsrückstellungen

Die Rückstellung wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

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Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 914,00 EUR. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

5. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

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Art der Rückstellung Stand 1.1.
EUR
Verbrauch
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Stand 31.12.
EUR
Gewerbesteuer 33.590,00 33.590,00 0,00 0,00 0,00
Körperschaftsteuer 24.462,08 24.462,08 0,00 0,00 0,00
Urlaubsrückstellung 181.082,00 181.082,00 0,00 101.722,60 101.722,60
Gewährleistungen 100.774,00 46.080,00 0,00 47.294,00 101.988,00
Abschluss- und Prüfungskosten 12.000,00 12.000,00 0,00 30.000,00 30.000,00
Aufbewahrungspflicht 10.000,00 0,00 0,00 0,00 10.000,00
Summe 361.908,08 297.214,08 0,00 179.016,60 243.710,60

6. Verbindlichkeitenspiegel

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Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 5.973,9 2.712,8 1.165,5 2.095,6
Vorjahr 5.858,7 2.154,3 1.385,2 2.319,2
erhaltene Anzahlungen 43,3 43,3 0,0 0,0
Vorjahr 0,0 0,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.346,9 1.346,9 0,0 0,0
Vorjahr 1.324,3 1.324,3 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 82,7 82,7 0,0 0,0
Vorjahr 0,0 0,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.470,2 470,2 1.000,0 0,0
Vorjahr 1.884,4 884,4 1.000,0 0,0
Summe 8.917,0 4.655,9 2.165,5 2.095,6
Summe Vorjahr 9.067,4 4.363,0 2.385,2 2.319,2

7. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.095 TEUR (Vorjahr: 2.319 TEUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 3.380.000,00 EUR.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden.

8. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

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Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
Sicherung Betrag
EUR
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 2.095.634,30 2.200.000,00 1

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 82.706,68 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

9. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.118.731,09 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Die Verpflichtungen beruhen auf Leasingverträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Die Verpflichtung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr beträgt 638.989,75 EUR, die Verpflichtung mit einer Laufzeit von 1-5 Jahre beträgt 479.741,34 EUR.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Erträge aus Anlageverkäufen 458.311,72 EUR

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung lagen nicht vor.

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 50,00
Angestellte 13,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 64,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 52,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Corinna Brehm, Nürnberg

Alexander Brehm, Nürnberg

Helmut Brandl, Nürnberg

Martin Staubitzer, Schwabach

3. Vergütungen der Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs.

4 HGB in Anspruch genommen

4. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 440.446,36 EUR. Der Verlust wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Alfeld, den 15.04.2025

Gez. Corinna Brehm

 

Alfeld, den 15.04.2025

Gez. Alexander Brehm

 

Alfeld, den 15.04.2025

Gez. Helmut Brandl

 

Alfeld, den 15.04.2025

Gez. Martin Staubitzer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die HEBRA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HEBRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HEBRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen er füllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertrags lage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentli chen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Ver antwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungsle gungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwort lich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstel lung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

-

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereistimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerun gen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, 02. April 2025

Nowak GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lydia Nowak, Wirtschaftsprüferin

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