PCC Germany Holdings GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Danuta Waldmann seit 13.3.2025 | Prokura |
Avgoustinos Evangelidis seit 22.8.2024 | Prokura |
Simone Neunerdt seit 21.11.2023 | Prokura |
James Robert Puetz seit 14.7.2021 | Prokura |
Stephen Tachouet seit 1.3.2019 | Prokura |
Shawn Rene Hagel seit 28.2.2017 | Geschäftsführer |
Ruth Ann Beyer seit 28.2.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PCC Holdings LLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilhelm Schulz GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Geschäftsmodell Die Wilhelm Schulz GmbH produziert und vertreibt Rohre und Rohrzubehörteile. Die Kernkompetenz liegt in der Produktion von Edelstahl und höherwertigen legierten Buttweld Fittings und Rohren. Die Produktion sowie die Verwaltung der Gesellschaft befinden sich am Hauptsitz der Gesellschaft in Krefeld. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die weltweite Zulieferung an die Öl- und Gasindustrie, die Chemie- und Petrochemie sowie die Nuklearindustrie. Die Gesellschaft vertreibt die Rohre und Rohrzubehörteile zum überwiegenden Teil im Ausland. Größter Auslandsmarkt ist im Geschäftsjahr wie auch schon im Jahr 2022 das europäische Ausland. Neben der Herstellung und dem Handel mit Rohren und Rohrzubehörteilen betreiben wir an einem weiteren Standort in Krefeld eine Lohnglüherei. Der Hauptabsatzmarkt liegt bei der Lohnglüherei im Inland. Die Wilhelm Schulz GmbH ist seit dem 16. Februar 2017 Teil des PCC-Konzerns, dessen Muttergesellschaft die Precision Castparts Corp., Portland, Oregon/USA, ist. Precision Castparts Corp. wiederum ist ein Teil des Berkshire-Hathaway-Konzerns (Obergesellschaft: Berkshire Hathaway Inc., Omaha, Nebraska/USA). Unter dem Datum vom 21. Juni 2017 ist zwischen der PCC Germany Holdings GmbH, Krefeld, und der Gesellschaft ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden. Der Gewinnabführungsvertrag besteht bis zum jetzigen Zeitpunkt unverändert fort. Die Gesellschaft befindet sich in einer nachhaltigen Verlustsituation. Durch die Einbindung in das Cash-Pooling der PCC-Gruppe ist die Finanzierung der Gesellschaft derzeit sichergestellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Lage Der Anstieg der Weltwirtschaftsleistung im Jahr 2022 hat sich im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Sowohl die Investitionen als auch der private und der öffentliche Konsum stiegen weiter an. Der Anstieg entfiel sowohl auf die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch auf die Schwellenländer. Für das Jahr 2023 errechnete der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Anstieg von 3,2 % gegenüber einem Anstieg von 3,5 % im Vorjahr (Stand April 2024). In Jahr 2023 lag nach den Berechnungen von Eurostat der Anstieg der Wirtschaftsleistung in der Eurozone bei 0,4 % (Stand September 2024). In Deutschland hingegen ist die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 leicht zurückgegangen. Eurostat errechnete für 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % (2022: Anstieg von 1,4 %; Stand September 2024). Das Jahr 2023 war weiterhin durch eine weltweite hohe Inflation gekennzeichnet. Die Energiepreise, die im Laufe des Jahres 2022 deutlich angestiegen sind, verblieben auch im Jahr 2023 auf hohem Niveau. Zur Bekämpfung der Inflation setzten die Notenbanken ihre im Jahr 2022 begonnene schrittweise Anhebung der Leitzinsen auch im Jahr 2023 weiter fort. b) Branchenentwicklung Nach Erreichung des Höchststandes im Juni 2022 hat sich der Rückgang des Ölpreises im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Der im Rahmen der Globalisierung zunehmende Wettbewerbsdruck aus Asien im Bereich der Standard-Edelstahlprodukte zusammen mit der wachsenden Akzeptanz der Produkte aus Asien hat zu einem Verdrängungswettbewerb geführt. Mit der wachsenden Akzeptanz erfolgt die Auftragsvergabe im Wesentlichen über den Preis. Asiatische Wettbewerber mit Produktionskosten, die deutlich unterhalb denen von europäischen Unternehmen liegen, sind im Vorteil. Im Bereich der höherwertigen Rohre und Fittings (Duplex, Superduplex und Nickelbasislegierungen) sind die technischen Anforderungen höher. Dies ist insbesondere der Fall bei Rohren mit einem Durchmesser von 14 Zoll oder größer. Aufgrund der höheren technischen Anforderungen und der im Durchschnitt niedrigeren Losgrößen ist in diesem Bereich der Preisdruck geringer. Der Zuschlag für Nickelbasislegierungen ist abhängig von der Nickelpreisentwicklung. Im Jahr 2023 ist der Nickelpreis kontinuierlich gesunken und erreichte zum Jahresende gemäß der London Metal Exchange den niedrigsten Stand der letzten drei Jahre. 2. Geschäftsverlauf Zur Steuerung des Geschäftes und zur Verbesserung von Kostenstrukturen und Prozesseffizienz bedienen wir uns finanzieller Leistungsindikatoren. Die wesentlichen von uns verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung bzw. Verlustübernahme. Im Geschäftsjahr 2023 liegt der Umsatz 9,57 % unterhalb des Vorjahresumsatzes. Das Rohergebnis beträgt T€ 6.629 (Vorjahr: T€ 8.615) und das Ergebnis vor Ertragsteuern und Verlustübernahme bei T€ -23.856 (Vorjahr: T€ -19.620). Die Umsatzerlöse sind damit deutlich zurückgegangen. Sowohl die Umsatzerlöse als auch das Ergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung lag unterhalb der prognostizierten Daten. Die Veränderung der Leistungsindikatoren wird im Abschnitt 3. a) des Lageberichts erläutert. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage
*
inklusive der sonstigen Steuern Die Umsatzerlöse lagen um 9,6 % unterhalb der Umsatzerlöse des Vorjahres. Der Umsatz im Projektgeschäft ist im Geschäftsjahr 2023 insbesondere in Europa deutlich zurückgegangen. Hingegen konnte in den Regionen Nordamerika und Australien der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Handelsgeschäft ist gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % gesunken. Der Umsatz der Lohnglüherei ist um 4,1 % angestiegen und hat einen Anteil am Gesamtumsatz von 21,6 % nach 18,7 % im Vorjahr. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung) liegt im Berichtszeitraum bei 80,8 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozentpunkte gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf einen geänderten Produktmix zurückzuführen. Die Rohgewinnmarge (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung) ist von 28,1 % im Vorjahreszeitraum auf 23,0 % im Berichtszeitraum gesunken. Insbesondere höhere Abschreibungen im Bereich der Fertig- und unfertigen Erzeugnisse nach dem strengen Niederstwertprinzip haben die Rohgewinnmarge belastet. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 363 angestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der Vereinnahmung von Geldern einer Tochtergesellschaft. Die Tochtergesellschaften hatten bereits im Jahr 2019 ihre Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten eingestellt. Durch die vorgenannten Effekte hat sich das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.986 verschlechtert. Der Personalaufwand ist um 2,8 % gestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist von 200 im Vorjahr auf 202 im Jahr 2023 leicht gestiegen. Moderate Lohn- und Gehaltserhöhungen führten zu einem leicht gestiegenen Personalaufwand. Die Abschreibungen liegen bei T€ 1.552 und sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 109 angestiegen. Die Investitionen liegen mit T€ 1.443 unterhalb der Abschreibungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen inklusive der sonstigen Steuern liegen im Berichtszeitraum bei T€ 13.062 und sind damit um 20,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die wesentlichen Positionen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr Energie- und Umweltaufwendungen, Konzernumlagen, Instandhaltungsaufwendungen, Vertriebskosten sowie Verwaltungskosten. Im Vergleich zum Vorjahr entfiel der größte Anstieg auf die Energie- und Umweltaufwendungen (T€ 2.654). Die übrigen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht signifikant verändert. Das negative Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 440 verbessert und liegt bei T€ -2.374. Grund für den Anstieg ist die Zinserstattung aus der Zinsfestsetzung der Gewerbesteuer nach der Neufassung des § 238 AO sowie die Reduzierung der Cash-Pool-Verbindlichkeit durch Begleichung von Forderungen aus Ergebnisabführung zum Jahresende. Die Cash-Pool-Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 24.286 zurückgegangen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung liegt bei T€ -23.856 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ -4.236 verschlechtert. Der deutliche Rückgang des Rohergebnisses sowie der Anstieg der Energie- und Umweltaufwendungen führten zu einer Verschlechterung des operativen Ergebnisses um T€ 4.676. Nach Berücksichtigung der Kapitalkosten hat sich das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung um 21,6 % verschlechtert. Infolge des Ergebnisabführungsvertrags mit der PCC Germany Holdings GmbH, Krefeld, weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 0 aus. b) Finanzlage Zum Bilanzstichtag belaufen sich die liquiden Mittel auf T€ 0 (Vorjahr: T€ 1). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch den PCC-Konzern. Während im Vorjahr die Finanzierung über die PCC Finance Luxembourg S.à r.l. erfolgte, wurde im Jahr 2023 die Finanzierung umgestellt und mit der PCC Finance UK Ltd. ein neuer Cash-Pool-Vertrag abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Cash-Pool-Führerin, die im Wesentlichen den Finanzmittelfonds der Gesellschaft darstellen, auf T€ 63.623 (Vorjahr: T€ 87.909). Die Gesellschaft verzeichnete einen Mittelabfluss aus operativer Tätigkeit und aus Investitionstätigkeit und einen Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit. Die Begleichung von Forderungen aus Ergebnisabführungen führte zu einem Mittelzufluss von T€ 48.335 im Geschäftsjahr 2023 und einer Reduzierung der Cash-Pool-Verbindlichkeit um T€ 24.286. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ist bedingt durch Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen, die mit T€ 1.443 ausschließlich auf das Sachanlagevermögen entfallen. Der Cash-Pool-Vertrag besteht bis zum jetzigen Zeitpunkt unverändert fort. Aufgrund der derzeitigen Ergebnissituation ist die Gesellschaft auf die weitere finanzielle Unterstützung durch den Konzern angewiesen und kann sich zum jetzigen Zeitpunkt und auch bis auf weiteres nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und der Aufrechterhaltung der Unternehmensfortführung hat die Precision Castparts Corp. gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben. In der Patronatserklärung verpflichtet sich die Precision Castparts Corp., der Gesellschaft die erforderlichen liquiden Mittel zur Verfügung zu stellen, damit diese ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit fristgerecht erfüllen kann und um Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne zu vermeiden. Gleichzeitig tritt die Precision Castparts Corp. mit ihrem Rückzahlungsanspruch hinter allen derzeitigen und künftigen Gläubigeransprüchen im Rang zurück (Rangrücktritt mit Besserungsabrede). Die Erklärung ist befristet für einen Zeitraum von einem Jahr, gerechnet ab dem Datum, an dem die Geschäftsführer den Jahresabschluss für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr unterzeichnen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft sich auch nach dem Auslaufen der Patronatserklärung noch nicht aus eigener Geschäftstätigkeit finanzieren kann. Aus diesem Grund könnte sie dann darauf angewiesen sein, dass die Patronatserklärung verlängert oder ihr auf anderem Wege finanzielle Unterstützung gewährt wird. Sollte in diesem Fall die Patronatserklärung nicht verlängert werden und auch auf anderem Wege eine finanzielle Unterstützung ausbleiben, besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Geschäftstätigkeit. c) Vermögenslage AKTIVA
Das Gesamtvermögen ist um T€ 23.329 bzw. 16,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Rückgang entfällt zum überwiegenden Teil auf das kurzfristige Vermögen. Die Investitionen lagen im Berichtszeitraum mit T€ 1.443 unterhalb der Abschreibungen von T€ 1.552, was im Wesentlichen zu einem Rückgang des langfristigen Vermögens um 1,4 % führte. Die Zugänge entfielen ausschließlich auf das Sachanlagevermögen, wobei zum überwiegenden Teil auf Investitionen in technische Anlagen entfielen. Der Rückgang des kurzfristigen Vermögens entfällt im Wesentlichen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Gegensätzlich zu diesem Rückgang sind die Vorräte gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Während sich die unfertigen Erzeugnisse gegenüber dem Vorjahr leicht verminderten, lagen die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren deutlich oberhalb der Vorjahreswerte. Der Anstieg ist unter anderem auf die Angebotserweiterung von Produkten mit geringerer Produktionstiefe zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren im Vorjahr stichtagsbedingt deutlich stärker angestiegen als die Umsatzerlöse. Zum 31. Dezember 2023 hingegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt gesunken. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist im Wesentlichen auf die Begleichung von Forderungen aus Ergebnisabführungen in Höhe von T€ 48.335 zurückzuführen. Demgegenüber führte die Forderung aus Ergebnisabführung von T€ 23.856 zum Ausgleich des Verlustes für das Geschäftsjahr 2023 zu einer Erhöhung, so dass sich netto ein Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 27.475 ergab. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 1.571 resultiert im Wesentlichen aus Zoll- und Steuerforderungen gegen einen Lieferanten. Durch den leichten Rückgang des langfristigen Vermögens bei einem deutlichen Rückgang des Gesamtvermögens ist der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen von 11,6 % im Vorjahr auf 13,6 % im Geschäftsjahr gestiegen. PASSIVA
Das Gesamtkapital ist von T€ 144.290 auf T€ 120.961 zurückgegangen. Das Eigenkapital ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags gegenüber dem Vorjahr unverändert, während die Fremdmittel um T€ 23.329 gesunken sind. Der Rückgang der Rückstellungen entfällt im Wesentlichen auf die Reduzierung der Steuerrückstellungen. Der überwiegende Teil der Steuerrückstellung wurde in Anspruch genommen; der nicht mehr benötigte Teil wurde zu Gunsten des Ergebnisses aufgelöst. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen, die für Personalverpflichtungen gebildete Rückstellung liegt in etwa auf Vorjahresniveau. Die Verminderung der Verbindlichkeiten entfällt im Wesentlichen mit einem Rückgang von T€ 24.754 auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, wobei die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einem Anstieg von T€ 2.517 einen gegensätzlichen Effekt aufweisen. Die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesene Cash-Pool-Verbindlichkeit ist durch die Begleichung von Forderungen aus Ergebnisabführungen im Geschäftsjahr 2023 trotz des operativen Finanzierungsbedarf um T€ 24.286 gesunken. Zahlungen, die aus der Inanspruchnahme aus einer Patronatserklärung und der Befriedigung des Rückgriffsanspruches aus einer Bankgarantie durch ein anderes verbundenes Unternehmen geleistet worden sind, werden zum 31. Dezember 2023 unverändert als Verbindlichkeit unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Durch die Verringerung des Gesamtkapitals, die ausschließlich auf das Fremdkapital entfiel, ist der Anteil der Eigenmittel am Gesamtkapital von 22,2 % zum 31. Dezember 2022 auf 26,5 % zum 31. Dezember 2023 angestiegen. III. Risiko- und Prognosebericht 1. Risikomanagement Die Gesellschaft hat ein Risikomanagementsystem etabliert, welches Planungs-, Genehmigungs-, Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme beinhaltet. Ziel ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu beherrschen. Mit der Übernahme der Gesellschaft durch Precision Castparts Corp. (nachfolgend: PCC) steht der Gesellschaft ein breites Instrumentarium zur Verbesserung von Prozessen in allen Bereichen zur Verfügung. Daneben werden regelmäßig - wöchentlich, monatlich als auch vierteljährlich - Überprüfungen durch das Management durchgeführt, um einen ständigen Fortschritt zu gewährleisten. Weiterbildung von Personal und Einstellung von gut ausgebildetem Führungspersonal sind Voraussetzung zur Weiterentwicklung und kontinuierlichen Verbesserung der Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft. Die Förderung von Mitarbeitern mit hohem Potenzial und das Aufzeigen von Karriereentwicklungsmöglichkeiten sind ein Eckpfeiler der PCC-Kultur und wurden bei der Gesellschaft etabliert. Finanzinstrumente zur Risikominimierung von Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, werden von der Gesellschaft nicht verwendet. 2. Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung a) Risiken Konjunkturelle, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die Volatilität der Ölpreise stellt für jedes in der Öl- und Gasbranche oder deren Umfeld tätige Unternehmen eine besondere unternehmerische Herausforderung dar. Durch sorgfältige Auswahl von Projekten und kontinuierliche Kundenakquisition wirken wir einer großen Abhängigkeit von einem spezifischen Marktsegment entgegen. Durch Diversifikation sowohl im geographischen als auch anwendungsspezifischen Sinne sollen konjunkturelle Schwankungen abgefedert und damit ein stabilisierender Faktor für die langfristige Ergebnisentwicklung geschaffen werden. Die Konkurrenz aus Asien wächst und wir versuchen über termingenaue Lieferungen in der vereinbarten Qualität diesem Wettbewerb entgegenzuwirken. Operative Risiken Im Bereich Presserei ist die Fähigkeit, möglichst kurze Auftragsdurchlaufzeiten zu wettbewerbsfähigen Produktionskosten zu generieren, ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, wobei die Vormaterialverfügbarkeit einen erheblichen Einfluss auf die Marktchancen hat. Des Weiteren ist einer entsprechend den anhaltenden Schwankungen in der Nachfrage nach den unterschiedlichen Edelstahllegierungen angemessenen Lagerhaltung eines breiten Spektrums von Fertigwaren eine erhebliche Bedeutung für die Sicherstellung des nachhaltigen Geschäftserfolgs beizumessen. Nur so kann eine angemessene Lieferbereitschaft garantiert werden. Hieraus ergeben sich Risiken in der Vorratshaltung, die zu Überbeständen und einer hohen Kapitalbindung führen können. Des Weiteren ergeben sich aus Überbeständen Bewertungsrisiken für die Vorräte. Diesen Risiken begegnen wir mit der schwerpunktmäßigen Ausrichtung unserer Vertriebsaktivitäten auf Bereiche, in denen wir eine hohe technologische Expertise entwickelt haben, sowie auf Regionen, in denen wir eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage für unsere Produkte erwarten. Die Gesellschaft ist aufgrund der schwankenden Rohstoffpreise im Bereich Edelstahl und Nickellegierungen Preisrisiken ausgesetzt. Zur Reduzierung dieser Risiken ist die Gesellschaft bestrebt, Preisschwankungen an die Kunden weiterzugeben. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der derzeitigen Ergebnissituation ist die Gesellschaft auf die finanzielle Unterstützung durch den PCC-Konzern angewiesen. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens hat die Precision Castparts Corp. gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben. In der Patronatserklärung verpflichtet sich die Precision Castparts Corp., der Gesellschaft die erforderlichen liquiden Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Erklärung ist befristet für einen Zeitraum von einem Jahr, gerechnet ab dem Datum, an dem die Geschäftsführer den Jahresabschluss für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr unterzeichnen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft sich auch nach dem Auslaufen der Patronatserklärung noch nicht aus eigener Geschäftstätigkeit finanzieren kann. Aus diesem Grund könnte sie dann darauf angewiesen sein, dass die Patronatserklärung verlängert oder ihr auf anderem Wege finanzielle Unterstützung gewährt wird. Sollte in diesem Fall die Patronatserklärung nicht verlängert werden und auch auf anderem Wege eine finanzielle Unterstützung ausbleiben, besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Geschäftstätigkeit. Weitere weniger bedeutsame Risiken Bei den folgenden Risiken werden entweder die Eintrittswahrscheinlichkeiten als gering eingeschätzt oder es wird von einer effektiven Absicherung ausgegangen. Produktionsrisiken betreffen technische Störungen oder menschliches Versagen an unseren Produktionsanlagen, die zu Personen- oder Umweltschäden führen können. Es existieren klar definierte Prozess- und Qualitätsstandards, deren Schulung für unsere Belegschaft in den entsprechenden Bereichen verpflichtend ist. Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der Gesellschaft. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Um IT-Ausfälle und -Störungen zu verhindern, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne. Zur Minimierung von Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen sichern wir Ansprüche aus Projektgeschäften über Akkreditive ab. b) Chancen Marktposition Die Gesellschaft hat gemessen an dem großen Angebot von Öl-, Gas- und Nuklearprojekten weltweit einen vergleichsweisen geringen Marktanteil. Mit Zugehörigkeit zum PCC-Konzern ist die Gesellschaft in der Lage, die PCC-Betriebsphilosophie, das große Potenzial zur vertikalen Integration, die Verfügbarkeit von liquiden Mitteln und die global aufgestellte Organisation des PCC-Konzerns zu nutzen, um den Marktanteil vor allem in den USA zu erhöhen und die Profitabilität zu verbessern. Kundenbindung Durch gezielte Investitionen in Abstimmung mit den Bedürfnissen unserer Kunden wollen wir die Kundenbindung erhöhen. Ziel ist es, eine langfristige Partnerschaft mit unseren Kunden aufzubauen und diese mit längerfristigen Lieferverträgen zu untermauern. Kundenspezifische Lösungen außerhalb des Standardsortiments Die Gesellschaft fokussiert sich auf die Produktion von Rohren mit einem Durchmesser von bis zu 24 Zoll. Zur Erreichung einer höheren Festigkeit und Präzision steht hierbei das Verfahren der Kaltverformung im Vordergrund. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Kunden individuelle Einzellösungen anzubieten. Ebenfalls können komplexe Schweißkonstruktionen nach individueller Zeichnung der Kunden angefertigt werden. 3. Weitere Entwicklung und Prognosebericht Der zwischen der PCC Germany Holdings GmbH, Krefeld, und der Gesellschaft abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag besteht bis zum jetzigen Zeitpunkt unverändert fort. Bei der nachfolgend dargestellten Entwicklung der Leistungsindikatoren handelt es sich um ungeprüfte Zahlen, die sich gegebenenfalls noch ändern können. Im Geschäftsjahr 2024 haben wir uns verstärkt auf die Geschäftsbereiche konzentriert, in denen wir eine angemessene Marge zur Deckung der Fixkosten erzielen können. Die Angebotsmarge zukünftiger Aufträge muss oberhalb einer vordefinierten Mindestmarge liegen. Gemäß Branchenanalyse wird somit eine Fokussierung auf den Bereich höherwertiger Rohre und Fittings mit erhöhten technischen Anforderungen vorgenommen, um dem Preiswettbewerb im Bereich der Standard-Edelstahlprodukte nicht beizugeben. Während die Weltwirtschaft nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds um 3,2 % (Stand Januar 2025) im Jahr 2024 gewachsen ist, verzeichneten wir im Geschäftsjahr 2024 aufgrund der Fokussierung einen Umsatzrückgang von 14 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Im Kostenbereich sind insbesondere die Energiekosten deutlich zurückgegangen. Auch im Bereich der Personalkosten konnten Einsparungen erzielt werden und der Nettozinsaufwand konnte durch Ausgleich der Forderungen aus Ergebnisabführung reduziert werden, so dass das vorläufige Ergebnis vor Ertragsteuern bei € -15,6 Mio. liegt. Aufgrund der strikten Fokussierung auf Aufträge mit einer angemessenen Marge rechnen wir auch für das laufende Geschäftsjahr 2025 mit einem weiteren Umsatzrückgang von 20 %. Dem prognostizierten Umsatz liegt die Annahme zugrunde, dass wir insbesondere in den USA durch verstärkte Vertriebsaktivitäten margenstarke Aufträge generieren können. Durch weitere Kostenreduzierung und eine bessere Marge ist ein Ergebnis vor Ertragsteuern von € -9,1 Mio. geplant. Für 2026 haben wir ein deutliches Umsatzwachstum geplant. Grundlage für den geplanten Umsatzanstieg ist der weitere Ausbau des USA-Geschäftes durch die in 2025 begonnenen verstärkten Vertriebsaktivitäten. Durch margenstarke Aufträge erwarten wir eine weitere Verbesserung des Ergebnisses vor Ertragsteuern. Allerdings rechnen wir auch in 2026 noch mit einem negativen Ergebnis.
Krefeld, den 30. Juli 2025 Shawn Rene Hagel Ruth Beyer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Wilhelm Schulz GmbH hat ihren Sitz in Krefeld und ist unter der Nummer HR B 1493 in das Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt als mittelgroße Kapitalgesellschaft die Aufstellungserleichterungen teilweise in Anspruch. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgen die Angaben im Anhang in Tausend Euro (T€). Unter dem Datum vom 21. Juni 2017 ist zwischen der PCC Germany Holdings GmbH, Krefeld, und der Gesellschaft ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden. Darin verpflichtet sich die Wilhelm Schulz GmbH als Organgesellschaft, ihren ganzen Gewinn an die PCC Germany Holdings GmbH als Organträgerin abzuführen. Gleichzeitig verpflichtet sich die Organträgerin, jeden während der Vertragsdauer sonst entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen. Der Gewinnabführungsvertrag besteht zum jetzigen Zeitpunkt unverändert fort. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und der Bilanzierung unter Annahme der Fortführungsprämisse hat die Precision Castparts Corp. gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben. In der Patronatserklärung verpflichtet sich die Precision Castparts Corp., der Gesellschaft die erforderlichen liquiden Mittel zur Verfügung zu stellen, damit diese ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit fristgerecht erfüllen kann und um Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne zu vermeiden. Gleichzeitig tritt Precision Castparts Corp. mit ihrem Rückzahlungsanspruch hinter allen derzeitigen und künftigen Gläubigeransprüchen im Rang zurück (Rangrücktritt mit Besserungsabrede). Die Erklärung ist befristet für einen Zeitraum von einem Jahr, gerechnet ab dem Datum, an dem die Geschäftsführer den Jahresabschluss für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr unterzeichnen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft sich auch nach dem Auslaufen der Patronatserklärung noch nicht aus eigener Geschäftstätigkeit finanzieren kann. Aus diesem Grund könnte sie dann darauf angewiesen sein, dass die Patronatserklärung verlängert oder ihr auf anderem Wege finanzielle Unterstützung gewährt wird. Sollte in diesem Fall die Patronatserklärung nicht verlängert werden und auch auf anderem Wege eine finanzielle Unterstützung ausbleiben, besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Geschäftstätigkeit. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach den Grundsätzen der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Den planmäßigen Abschreibungen werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen zum Anlagevermögen werden vorgenommen, wenn die Gründe, die zu außerplanmäßigen Abschreibungen geführt haben, entfallen sind. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h., soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den dem Fertigungsgrad entsprechenden aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Finanzierungskosten werden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen sind mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,81 % (Vorjahr Zinssatz November 2022 von 1,78 %) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre lag bei 1,82 % und somit nur unwesentlich über dem verwendeten Abzinsungszinssatz von 1,81 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Rentensteigerungen von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) zugrunde gelegt. Der Begünstigtenkreis umfasst zum 31. Dezember 2023 ausschließlich Rentenempfänger. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Mit Beginn des Rumpfgeschäftsjahres vom 5. Juni bis 31. Dezember 2017 ist zwischen der Wilhelm Schulz GmbH als Organgesellschaft und der PCC Germany Holdings GmbH eine ertragsteuerliche Organschaft begründet worden. Etwaige latente Steuern der Gesellschaft werden seitdem auf Ebene der PCC Germany Holdings GmbH als Organträger ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
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Umrechnung erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 49 (Vorjahr T€ 45) und aus Ergebnisabführung von T€ 81.707 (Vorjahr T€ 106.186) ausgewiesen. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen T€ 81.707 (Vorjahr T€ 106.186). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen Bei Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre von 1,81 % ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 678 (Vorjahr T€ 713). Diese liegen um T€ 10 (Vorjahr T€ 19 (Unterschiedsbetrag)) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahre-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Personalaufwand erfasst. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 363 (Vorjahr T€ 831), Verbindlichkeiten aus von der Precision Castparts Corp. für die Gesellschaft übernommenen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten von T€ 15.002 (Vorjahr T€ 15.002) und Cash-Pool-Verbindlichkeiten von T€ 63.623 (Vorjahr T€ 87.909) ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr werden T€ 781 (Vorjahr T€ 236) periodenfremde Erträge ausgewiesen, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 281 resultieren und der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen T€ 470 entstehen (Vorjahr aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen T€ 149). Die ausgewiesenen Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 188 (Vorjahr T€ 215). Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr werden periodenfremde Aufwendungen von T€ 137 ausgewiesen. Diese betreffen mit T€ 137 Aufwendungen aus nach dem Stichtag eingegangenen Rechnungen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 6 (Vorjahr T€ 284). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Unter den Zinserträgen werden Erträge für Vorjahre von T€ 348 ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Es waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:
Die Geschäftsführung hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beläuft sich auf T€ 83. Von dem Gesamthonorar entfallen auf die Abschlussprüfung T€ 83. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Sämtliche Anteile werden von der PCC Germany Holdings GmbH, Krefeld, gehalten. Über die PCC Germany Holdings GmbH gehört die Gesellschaft zu dem Teilkonzern Precision Castparts Corp., Portland, Oregon/USA. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Er wird nicht veröffentlicht. Die Precision Castparts Corp. wird in den Konzernabschluss der Berkshire Hathaway Inc., Omaha, Nebraska/USA, einbezogen. Die Berkshire Hathaway Inc. stellt für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Berkshire Hathaway Inc. sowie im EDGAR (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval-) System der US-amerikanischen Börsenaufsicht unter der Registernummer 1067983 erhältlich. Die Gesellschaft stellt selbst keinen Konzernabschluss auf, da alle Tochtergesellschaften für sich und zusammen von untergeordneter Bedeutung sind. Die Tochtergesellschaften haben in 2019 ihre Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten eingestellt. Nachtragsbericht Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat die Precision Castparts Corp., Oregon/USA, am 20. November 2024 gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, die eine Laufzeit von einem Jahr, gerechnet ab Unterzeichnung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023, hat. Die Precision Castparts Corp. stattet die Wilhelm Schulz GmbH mit zusätzlicher Liquidität aus, sodass die Gesellschaft ihren Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern nachkommen kann.
Krefeld, den 30. Juli 2025 Shawn Rene Hagel Ruth Beyer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wilhelm Schulz GmbH, Krefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Schulz GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Schulz GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt I. „Allgemeine Angaben“ im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt II. 3. b) (Finanzlage) des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft auf finanzielle Unterstützung durch den Konzern angewiesen ist und sich zum jetzigen Zeitpunkt und auch bis auf weiteres nicht aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit hat die Precision Castparts Corp., Portland, Oregon, USA, gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, der Gesellschaft die erforderlichen liquiden Mittel zur Verfügung zu stellen, damit diese ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit fristgerecht erfüllen kann und um Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne zu vermeiden. Gleichzeitig tritt die Precision Castparts Corp., Portland, Oregon, USA, mit ihrem Rückzahlungsanspruch hinter allen derzeitigen und künftigen Gläubigeransprüchen im Rang zurück (Rangrücktritt mit Besserungsabrede). Die Erklärung ist befristet für einen Zeitraum von einem Jahr, gerechnet ab dem Datum, an dem die Geschäftsführer den Jahresabschluss für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr unterzeichnen. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft sich auch nach dem Auslaufen der Patronatserklärung noch nicht aus eigener Geschäftstätigkeit finanzieren kann. Aus diesem Grund könnte sie dann darauf angewiesen sein, dass die Patronatserklärung verlängert oder ihr auf anderem Wege finanzielle Unterstützung gewährt wird. Sollte in diesem Fall die Patronatserklärung nicht verlängert werden und auch auf anderem Wege eine finanzielle Unterstützung ausbleiben, ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Wie in den Angaben im Abschnitt I. „Allgemeine Angaben“ im Anhang sowie in den Angaben in Abschnitt II. 3. b) (Finanzlage) des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 1. August 2025 Deloitte GmbH Josef Kalvelage, Wirtschaftsprüfer Anastasia Abramov, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss ist am 4. August 2025 festgestellt worden. |
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