AL-KO Technology Paderborn GmbHLiquidiert
33104 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günter Merla seit 18.1.2022 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AL-KO Technology Paderborn GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der AL-KO Technology Paderborn GmbH, PaderbornGrundlagen der Gesellschaft Die AL-KO Technology Paderborn GmbH stellt Produkte für die Fahrzeugtechnikindustrie im Bereich Nutzanhänger her, insbesondere Komponenten für den Bau von Anhängern bis 3,5 t Gesamtgewicht. Die Fertigung erfolgt im Inland primär im Stammwerk in Paderborn. In 2022 übernahm Brookfield Business Partners L.P. die Anteile der DexKo Global Inc. von KPS Capital Partners LP. Daraus ergaben sich keine Auswirkungen auf die Gesellschaft. AL-KO Vehicle Technology Group GmbH, Kötz, hält wie bisher 100 % der Anteile an der AL-KO VT Holdings GmbH, Kötz, die wiederum 100 % der Anteile an der ALOIS KOBER GMBH, Kötz, hält, die wie bisher 100 % der Anteile an der AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn, hält. Markt- und Absatzentwicklung Weltwirtschaft Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Geschäftsjahr deutlich abgeschwächt. Dies lag unter anderem an den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, einer hohen Inflation und anhaltenden Sorgen über die Energieversorgung. Zudem rückten im Jahresverlauf die Finanzierungsbedingungen in den Fokus. Angesichts der Hohen Inflationsraten strafften wichtige Zentralbanken die Geldpolitik und erhöhten die Leitzinsen, wodurch das Wachstum weiter gedämpft wurde. Zusätzlich trug das unterdurchschnittliche Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft aufgrund strikter Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 zur Abschwächung der weltwirtschaftlichen Dynamik bei. Diese Ereignisse wirkten sich auf die Geschäftsentwicklung der Marktsegmente und Regionen aus. Dennoch wuchs die Wirtschaft der Eurozone in Summe um 3,5 %. Die Preise für Energie- und Rohstoffe stiegen im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich an, wobei Engpässe bei Vorprodukten und Rohstoffen sich teilweise erholten. Inlandsentwicklung Die Wirtschaft in Deutschland verzeichnete 2022 ein gedämpftes jedoch stetiges wirtschaftliches Wachstum von 1,8 % sowie eine leicht steigende Beschäftigungsquote. Die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt steigt um 0,8 % auf 46,8 Millionen. Erfreulich waren zudem die im Vergleich zum Vorjahr 2021 weiter deutlich steigende Auslastung der Produktionskapazitäten in allen Branchen sowie die stabile und zum Vorjahr um etwa 2 % gestiegene Konsumquote der Bürger. Branchensituation Im dritten Jahr der COVID-19-Pandemie konnten wir auf den Märkten im Bereich Nutzanhänger eine leicht gestiegene Nachfrage verzeichnen. Die Nachfrage im ersten Halbjahr hat sich gegenüber dem Vorjahr auf einem höheren Niveau stabilisiert, im zweiten Halbjahr war die Nachfrage tendenziell rückläufig. In Folge des Ukrainekriegs sind die Lebenshaltungskosten gerade im Bereich Energie angestiegen und damit war die Nachfrage im kommerziellen Anhängerbereich rückläufig. Jedoch konnte die rückläufige Nachfrage, durch Neuanläufe im Anhängerbereich und stärkerer Nachfrage im Industrie- und Arbeitsmaschinensegment, weitgehend kompensiert werden. Zusammenfassung der Markt- und Absatzentwicklung Zum Beginn des Jahres 2022 konnte tendenziell eine positive Bilanz gezogen werden, da sich die Nachfrage deutlich erhöht hat, jedoch führten die Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise im zweiten Halbjahr 2022 zu einem Rücklauf. Geschäftsverlauf Die AL-KO Technology Paderborn GmbH partizipierte von den Entwicklungen im Nutzanhängersegment in Deutschland. Zudem spielt die Gesellschaft innerhalb der AL- KO Fahrzeugtechnik-Gruppe eine zentrale Rolle als Produktions- und Absatzplattform für Deutschland und Europa, sodass die Umsatzerlöse außerhalb und innerhalb des Konzerns auf gleichem Niveau wie 2021 lagen. Währenddessen konnten die steigenden Rohstoffpreise überwiegend durch Preiserhöhungen und Effizienzprogramme kompensiert werden. Vor dem Hintergrund der Markt- und Absatzentwicklung konnten wir die Umsatzerlöse von EUR 23,0 Mio. im Vorjahr um EUR 0,6 Mio. bzw. 2,5 % auf EUR 23,6 Mio. leicht steigern und damit den geplanten leichten Anstieg erreichen. Das EBITDA als quantitative Steuerungsgröße und Erfolgsmaßstab der AL-KO Technology Paderborn GmbH liefert eine wichtige Aussage über die Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens. Als Differenz der zahlungswirksamen betriebsbezogenen Erträge und Aufwendungen beträgt das EBITDA im Geschäftsjahr 2022 EUR 1,9 Mio. nach EUR 1,7 im Vorjahr damit ebenfalls im Plan, der einen moderaten Anstieg vorsah. Ein weiterer finanzieller Leistungsindikator zur Optimierung von Ergebnis und finanzieller Stabilität ist das Trade Working Capital. Es ist definiert als Saldo aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne Forderungen gegen verbundene Unternehmen) und geleisteten Anzahlungen im Umlaufvermögen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) und erhaltenen Anzahlungen. Das Trade Working Capital zeigt sich zum Stichtag 31. Dezember 2022 deutlich erhöht zum Vorjahr und beträgt EUR 4,2 Mio. nach EUR 2,9 Mio. im Vorjahr. Das Trade Working Capital liegt damit oberhalb der Planung, was vor allem auf Sicherheitsbestände und höhere Einkaufspreise aufgrund der schwierigen Lieferkettensituation der Vorprodukte und Rohstoffe (Vorräte) zurückzuführen ist. Investitionen Im Bereich Sachanlagevermögen betrugen die Investitionen des Geschäftsjahres EUR 0,3 Mio. Der Schwerpunkt bei den Investitionen lag dabei in der Erhaltung unserer Produktionskapazität. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2022 erhöhte sich im Vergleich zu den Vorjahreswerten um EUR 1,0 Mio. auf EUR 10,0 Mio. Diese Entwicklung ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf den Anstieg in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der Vorräte zurückzuführen. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich vor allem die Forderungen gegen die deutsche Muttergesellschaft ALOIS KOBER GMBH, Kötz, um EUR 0,3 Mio. auf EUR 3,8 Mio. insbesondere aufgrund des Cash- Poolings innerhalb des AL-KO Fahrzeugtechnik-Gruppe mit der ALOIS KOBER GMBH als Cash-Pool- Führer erhöht. Das Vorratsvermögen ist um EUR 0,4 Mio. auf EUR 3,5 Mio. angestiegen, was - wie vorstehend bereits erläutert - vor allem auf Sicherheitsbestände und höhere Einkaufspreise aufgrund der schwierigen Lieferkettensituation der Vorprodukte und Rohstoffe zurückzuführen ist. Auf der Passivseite stiegen insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der bilanziellen Erfassung der Verpflichtung aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Gesellschafterin auf EUR 3,2 Mio. (im Vj.: EUR 1,5 Mio.). Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 0,6 Mio. auf EUR 1,0 Mio. gesunken, was im Wesentlichen auf die gedämpfte Nachfrage im 2. Halbjahr zurückzuführen ist. Finanzlage Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 57,1 % auf 51,4 % gesunken. Davon abgesehen ist das Eigenkapital aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft unverändert zum Vorjahr. Die liquiden Mittel wurden an den Cash-Pool-Führer abgeführt. Der Cashflow der operativen Geschäftstätigkeit beträgt EUR 0,6 Mio. nach EUR 1,3 Mio. im Vorjahr. Die laufende Geschäftstätigkeit wird weitestgehend aus dem Cashflow der operativen Geschäftstätigkeit sowie kurzfristigen Darlehen aus der AL-KO-Gruppe finanziert. Das Liquiditätsmanagement bezweckt, dass die Gesellschaft jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Dazu werden die Zahlungsströme erfasst und über eine rollierende Planung die Liquidität wöchentlich überwacht und gesteuert. Ertragslage Die Umsatzerlöse der AL-KO Technology Paderborn GmbH konnten - wie vorstehend bereits erläutert - von EUR 23,0 Mio. im Vorjahr um EUR 0,6 Mio. bzw. 2,5 % auf EUR 23,6 Mio. gesteigert werden. Diese entfallen im Geschäftsjahr 2022 auf nachstehende Kernsegmente & Absatzmärkte:
Wesentliche Effekte in der Gewinn- und Verlustrechnung stellen sich wie folgt dar:
Insgesamt hat sich aufgrund der oben erläuterten Sachverhalte das Ergebnis nach Steuern um EUR 0,2 Mio. von EUR 1,5 Mio. auf EUR 1,7 Mio. erhöht. Gesamtaussage Insgesamt halten wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens trotz der bestehenden Unsicherheiten und Risiken für gut und gegenüber dem Vorjahr verbessert. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der AL-KO Fahrzeugtechnik-Gruppe konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf die Entwicklung von hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für Anhänger, Freizeit- und Nutzfahrzeuge sowie Bau- und Agrarfahrzeuge. Dabei stand sowohl die Entwicklung von Neuprodukten für OEM-Kunden als auch die Entwicklung von Zubehör für den Service- und Aftersales-Markt, über welchen der unmittelbare Endverbraucher angesprochen wird, im Fokus. Von diesen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der AL-KO Fahrzeugtechnik-Gruppe profitiert auch die AL-KO Technology Paderborn GmbH mit Blick auf die Verbesserung und Erweiterung des Produktportfolios. Die AL-KO Technology Paderborn GmbH selbst hat keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Der gesellschaftliche Ruf nach mehr Nachhaltigkeit führt dazu, dass die Elektromobilität auch in manchen der Sonderfahrzeugsegmente Einzug hält, in denen wir tätig sind; zuerst bei den leichten Nutzfahrzeugen insbesondere für innerstädtische Einsätze ("Last Mile Delivery"). In diesem Marktsegment konnte sich AL-KO bereits als einer der führender Systemanbieter in den Bereichen Chassis, Achsen und Sitze etablieren. Im Bereich der Nutzanhänger und Freizeitfahrzeuge wachsen wir zunehmend mit innovativer Mechatronik und Hydraulik, beispielsweise für die Fahrsicherheit und für die Niveauregulierung von Freizeitfahrzeugen, und begleiten engagiert die Herausbildung neuer "Mainstream"-Systemkonzepte im Antriebsbereich. Personal Für die AL-KO Technology Paderborn GmbH sind motivierte und qualifizierte Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges. Durch den Druck am Arbeitsmarkt und dem immer stärker werdenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und die besten Talente ist es für die Gesellschaft von großer Bedeutung, in seine Mitarbeiter zu investieren. Aus diesem Grund wurden auch im Berichtsjahr Weiterbildungsprogramme und gesundheitliche Vorsorgeaktivitäten angeboten. Ebenso beschäftigte die Gesellschaft im Berichtsjahr auch 2 (Vorjahr 2) duale Studenten bzw. Auszubildende. Der durchschnittliche Personalstand liegt im Berichtsjahr bei 59 (Vorjahr 59) Mitarbeitern (ohne Auszubildende). Die saisonalen Auslastungsschwankungen in den Produktionswerken wurden durch die Beschäftigung von Leiharbeitern ausgeglichen. Auch im Berichtsjahr wurde großer Wert auf eine qualifizierte Ausbildung gelegt, um der gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht zu werden. Aber auch, um den langfristigen Bedarf an gut ausgebildetem Personal decken zu können und der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. Die Umsetzung der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung wurde sowohl durch eigene Kräfte des Mutterunternehmens als auch von externen Anbietern durchgeführt. Um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten, werden regelmäßig gesundheitsfördernde Maßnahmen durchgeführt. Umwelt- und Arbeitsschutz - Global EHS-Management Mit der Einführung des Globalen (E)nvironment (H)ealth (S)afety-Managements im Jahr 2016 hat sich die AL-KO Fahrzeugtechnik-Gruppe als global tätiger Konzern verpflichtet, sichere Arbeitsstätten zu schaffen und zu erhalten, schonend mit der Umwelt und sparsam mit Ressourcen umzugehen. Für die Realisierung wurden sogenannte EHS-Richtlinien bzw. Vorschriften erstellt. Diese Richtlinien und Vorschriften enthalten verbindliche Vorgaben zur Vermeidung, Reduzierung und Bewältigung von Risiken in Bezug auf den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, welche von allen Gesellschaften der AL-KO Fahrzeugtechnik-Gruppe anzuwenden sind. Des Weiteren haben wir uns der Herausforderung gestellt, die Nullquote bei den Arbeitsunfällen (Vision "Zero A"), zur Vermeidung von körperlichem Leid und unnötigen Kosten, anzustreben. Die Unfallzahlen haben sich durch die Einführung der EHS-Richtlinien bzw. Vorschriften auf ein geringes Maß reduziert. Die im Unternehmen verwendete Unfallquote definiert sich nach den gemeldeten Unfällen mal 200.000 geteilt durch die Anzahl der gearbeiteten direkten und indirekten Stunden. Die Unfallquote betrug im Geschäftsjahr 11,0 (3,9 im Vorjahr). Leider hat sich im Berichtsjahr die Unfallquote erhöht, wir werden jedoch in Zukunft strikt daran arbeiten, dass die Unfallquote mindestens das Vorjahresniveau erreicht. Risikomanagementziele und -methoden Die AL-KO Technology Paderborn GmbH versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung, die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Das Risikomanagement wird systematisch von den verantwortlichen Geschäftsführern und Fachabteilungen abgefragt. Chancen- und Risikobericht Aus unserer Sicht bestehen die wesentlichen Risiken insbesondere in den Beschaffungsmärkten und der Inflation in Europa. Die höheren Kosten für Energie- und Rohstoffe betrachten wir derzeit mit hoher Aufmerksamkeit und versuchen diese Risiken bestmöglich zu eliminieren. Dies erfolgt vor allem durch die Nutzung von langfristigen Lieferverträgen. Darüber hinaus bestehen mittlere Risiken aufgrund von Währungskursveränderungen, die - mit Hinblick auf die globale (wirtschafts-)politische Lage - derzeit stark von Unsicherheit geprägt sind und schwerlich quantifiziert werden können. Zusätzlich bestehen Risiken in der konjunkturellen Entwicklung der Kernmärkte Industrie in Europa sowie im anhaltenden Preisdruck speziell im Segment Nutzanhänger. Die dargestellten Risiken werden in ihrer Bedeutung für die AL-KO Technology Paderborn GmbH als gering eingestuft. Der im Frühjahr 2022 begonnene russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat bis dato keine größeren Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung, da weder die Ukraine noch Russland derzeit wesentliche Beschaffungs- oder Absatzmärkte für uns darstellen. Indirekte Auswirkungen sehen wir bereits in den beschriebenen höheren Kosten für Energie und Rohstoffen. Im Nutzanhängersegment wird für die Zukunft mit einer leichten Abkühlung des Wachstums gerechnet. Insbesondere die hohe Inflation und restriktive Geldpolitik, die wiederum steigende Preise und eine Dämpfung der Nachfrage zur Folge haben, kann ein Absatzrisiko in diesem Segment darstellen. Parallel werden die begonnenen Produktivitätsverbesserungen und unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gemeinsam mit der AL-KO Fahrzeugtechnik-Gruppe fortgesetzt, um unsere Marktposition weiter zu festigen. Das Forderungsausfallrisiko beurteilen wir weiterhin als gering, da unsere Kunden überwiegend solide aufgestellt sind, sodass kurzfristig nicht mit Insolvenzen und damit einhergehenden Forderungsausfällen zu rechnen ist. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft und unter Berücksichtigung der Kundenbonität weitgehend über Kreditausfallversicherungen rückgedeckt. Wesentliche Liquiditätsrisiken sehen wir aktuell mit Verweis auf die geordnete Finanzlage der Gesellschaft als auch der AL-KO Fahrzeugtechnik Gruppe nicht. Als Chancen zeichnen sich insbesondere die Entwicklung hin zur Elektrifizierung des Antriebsstranges ab, die für die AL-KO Technology Paderborn und die gesamte Branche in Zukunft als Wachstumsbereich gesehen werden. Prognosebericht Der Bereich Nutzanhänger, der im Jahr 2022 durch die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rückläufig war, hat sich zuletzt leicht stabilisiert; jedoch wird von einer Reduzierung im ersten Halbjahr im Vergleich zu 2022 ausgegangen. Die Entwicklung 2023 wird weiterhin stark davon abhängen, wie sich insbesondere der gewerbliche Bereich der Wirtschaft erholen wird. Angesichts einer stagnierenden Bauindustrie ist der Ausblick allerdings nur verhalten optimistisch. Mit der voraussichtlichen gesamtwirtschaftlichen Erholung im zweiten Halbjahr, wird jedoch auch im Segment der Nutzanhänger mit einer sich stabilisierenden Nachfrage gerechnet. Aufgrund der aktuellen Stahlpreisentwicklung erhalten wir vermehrt Preisreduzierungsanfragen aus der Kundschaft. Jedoch sind diese sich im MEPS (welches ein Stahlpreisanalyseunternehmen ist) abzeichnenden Preisreduzierungen in der Beschaffung noch nicht spürbar. Dies hat zum einen auch damit zu tun, dass wir aufgrund der Beschaffungsproblematik zum Teil erhöhte Mengen abnehmen mussten, um die Versorgungssicherheit zu garantieren. Da wir zum großen Teil veredelte Stähle einsetzen, die im Beschaffungspreis keine Reduzierung mit sich bringen, hat die MEPS-Entwicklung bei uns in der Regel aber geringere Auswirkungen. Lohn- und Gehaltsentwicklungen werden entsprechend den sich abzeichnenden tariflichen Vereinbarungen eingeplant und umgesetzt. Aufgrund der Planung und der aktuellen Geschäftsentwicklung gehen wir unter Berücksichtigung der Rohstoffpreisentwicklung von einem EBITDA deutlich unter dem Vorjahresniveau (Reduzierung um mehr als 10 %) aus. Die Umsatzerlöse werden im Vergleich zum Vorjahr leicht im unteren einstelligen Prozentbereich steigen. Beim Trade Working Capital erwarten wir aufgrund verschiedenster liquiditätssteigernder Maßnahmen eine deutliche Verbesserung (Reduzierung um mehr als 10 %) zum Vorjahr. Wir werden im Jahr 2023 planmäßig EUR 0,3 Mio. in Sachanlagen investieren. Durch die Gesellschafterversammlung wurde im neuen Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsführung mit der Stilllegung des Betriebes am Standort Paderborn bis spätestens 31. Dezember 2023 beauftragt. Die Produktion soll auf andere Produktionsstätten der AL-KO Gruppe verlagert werden. Diese geplante Stilllegung ist in der beschlossenen für das Geschäftsjahr 2023 und oben erläuterten Prognose nicht berücksichtigt und kann wesentliche Auswirkungen auf die Prognose haben.
Paderborn, den 12. Mai 2023 AL-KO Technology Paderborn GmbH Geschäftsführung Gero Neumeier Günter Merla Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der AL-KO Technology Paderborn GmbH, PaderbornA. Allgemeine Hinweise Die Firma AL-KO Technology Paderborn GmbH hat ihren Sitz in Paderborn und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Paderborn (HRB 12964). Der Geschäftszweck ist die Herstellung und Vertrieb von Achsen und Fahrzeugteilen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Anhang wird nach den Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. B. Rechnungslegungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden - sofern nicht gesondert dargestellt - im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und 15 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Aktivierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Abschreibungen werden wie folgt vorgenommen:
Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bzw. deren niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Werten nach Abzug Anschaffungskostenminderungen (Skonti) bewertet. Für Lager- und Verwertungsrisiken werden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen bzw. fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Gemeinkostenzuschläge für Material und Fertigung. Für die Bestimmung der Fertigungsgemeinkosten werden Maschinenstundensätze herangezogen, in den neben angemessenen Teilen der Abschreibungen auch angemessene Teile der notwendigen, aktivierungsfähigen Verwaltungsgemeinkosten eingerechnet werden. Die Maschinenstundensätze werden, ebenso wie die übrigen Zu- und Abschläge, anhand der für das laufende Jahr vorgegebenen Planzahlen aus der Kostenrechnung abgleitet werden und zum Ende des Jahres an die Ist-Zahlen angepasst. Für Lager- und Verwertungsrisiken werden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Anschaffungs-/Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Aus Gründen der Wesentlichkeit wird auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung verzichtet. Die Liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018G von der Prof. Dr. Klaus Heubeck AG) entsprechend IDW RS HFA 3 n.F. ermittelt. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte mit dem Barwert und Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 0,51 % (im Vj.: 0,34 %). Zukünftig erwartete Entgeltsteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen bei den Entgelten von 3,00 % (im Vj.: 2,40 %) ausgegangen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenz-sicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 18 (im Vj.: TEUR 0) unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt TEUR 18 (im Vj.: TEUR 0). Die Anschaffungskosten betragen TEUR 18 (im Vj.: TEUR 0). Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen und des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt als Barwert der künftigen Jubiläumszusendungen am Schluss des Geschäftsjahres, wobei die Zuwendung ratierlich über die Jahre der Unternehmenszugehörigkeit angesammelt wird. Die Mitarbeiterfluktuation wurde - wie im Vorjahr - mit 2,0 % p.a. unterstellt, die Abzinsung erfolgt mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren (1,44 %; im Vj.: 1,6 %). Die übrigen sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahr, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden entsprechend§ 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang) ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 21 (im Vj.: TEUR 15) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 3.828 (im Vj.: TEUR 3.518) aus sonstigen Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3.828 (im Vj.: TEUR 3.518) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Restlaufzeiten aller Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen - wie im Vorjahr - weniger als ein Jahr. 3. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 30.000,00. Das Jahresergebnis war aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der ALOIS KOBER. GMBH, Kötz, an diese abzuführen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 356; im Vj.: TEUR 263 sowie Rückstellungen für drohende Verluste aus Absatzgeschäften(TEUR 72; im Vj.: TEUR 165), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 112; im Vj.: TEUR 96) und für Gewährleistungsrisiken (TEUR 43; im Vj.: TEUR 39). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe von TEUR 3.190 (im Vj.: TEUR 1.512) gegenüber Gesellschaftern vollumfänglich aus sonstigen Verbindlichkeiten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von TEUR 31 (im Vj.: TEUR 32) aus Steuerverbindlichkeiten. Es sind - wie im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für sämtliche Verbindlichkeiten bestehen - mit Ausnahme von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - keine Pfandrechte oder ähnliche Rechte. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
Unter den sonstigen Umsatzerlösen werden im Wesentlichen Erlöse aus der Schrottverwertung sowie sonstige Erlöse von verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Von den Umsatzerlösen betreffen insgesamt TEUR 6.678 (im Vj.: TEUR 7.316) verbundene Unternehmen. Gemäß der geografischen Umsatzverteilung entfallen auf Inland TEUR 13.093 (im Vj.: TEUR 12.966), europäisches Ausland TEUR 7.836 (im Vj.: TEUR 7.756) und Drittländer TEUR 2.676 (im Vj.: TEUR 2.298). 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 74 (Vj.: TEUR 194) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigung auf Forderungen betreffen. Es sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (im Vj.: TEUR 0) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind TEUR 20 (im Vj.: TEUR 28) Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 22 (im Vj.: TEUR 44). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (im Vj.: TEUR 22). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind - genauso wie im Vorjahr - in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen nicht enthalten. 5. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 5 (im Vj.: TEUR 54) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen - wie im Vorjahr - keine Zinsen von verbundenen Unternehmen. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von TEUR 0 (im Vj.: TEUR 0) ausgewiesen. D. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2 Auszubildende (im Vj.: 2 Auszubildende) beschäftigt. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für Steuern des Organträgers. Da der Organträger bisher seinen Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen ist und über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Zur Besicherung eines langfristigen Kreditvertrages eines Mutterunternehmens haftet die Gesellschaft ferner aus verschiedenen Sicherungsverträgen in Höhe von TEUR 2.613.332. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird aufgrund der soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DexKo-Gruppe nicht gerechnet. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Bestellobligo für Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 6.026 (im Vj.: TEUR 7.995). Die Miet- und Leasingverträge dienen im Wesentlichen der Reduzierung der Kapitalbindung. Wesentliche Risiken oder Chancen aus diesen Miet- und Leasingverträgen bestehen nicht. Die Fristigkeiten der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft war bzw. sind:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben entsprechend der Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB. 4. Mutterunternehmen/Konzernzugehörigkeit Die AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn, ist ein Konzernunternehmen der DexKo Global Holdings Inc., Novi, Michigan, USA, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts erfolgt nach den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen der Vereinigten Staaten von Amerika ("US-GAAP"). Dieser wird im elektronischen Bundeanzeiger unter der AL-KO Vehicle Technology Group GmbH in englischer Sprache offengelegt. Darüber hinaus wird die AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn, in den Konzernabschluss der Brookfield Corporation, Toronto, Kanada, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts erfolgt nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) und in englischer Sprache. Der Konzernabschluss der Brookfield Corporation, Toronto/Kanada, ist auf der Homepage des Konzerns unter https://www.bn.brookfield.com erhältlich. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Durch die Gesellschafterversammlung wurde im neuen Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsführung mit der Stilllegung des Betriebes am Standort Paderborn bis spätestens 31. Dezember 2023 beauftragt. Die Produktion soll auf andere Produktionsstätten der AL-KO Gruppe verlagert werden. Weitere berichtenswerte Vorgänge nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
Paderborn, den 12. Mai 2023 AL-KO Technology Paderborn GmbH Geschäftsführung Gero Neumeier Günter Merla Anlagenspiegel der AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn, zum 31. Dezember 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlich falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 12. Mai 2023 Deloitte
GmbH
Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer Florian Sauter, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 HGBDer Jahresabschluss der AL-KO Technology Paderborn GmbH, Paderborn für das Geschäftsjahr 2022 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.09.2023 gebilligt worden. |
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