Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
ESS - Erlanger Sicherheits-Service GmbH
Am Weichselgarten 9, 91058 Erlangen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ernst Paul Steuger seit 27.12.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Richter seit 27.12.2024 | Prokura |
Tino Herrmann seit 13.11.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Edward M. Stern+1 | 49.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
NWS INTERNATIONAL LLC | 51.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ESS - Erlanger Sicherheits-Service GmbHErlangenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. GRUNDLAGEN1. Aufstellung und Abschluss des UnternehmensDie Erlanger Sicherheits-Service GmbH (ESS) ist seit dem 1. Mai 2023 eine 100 %-ige Beteiligung der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft mbH. Diese und ihre Tochterunternehmen und Beteiligungen bieten Dienstleistungen rund um das Thema Sicherheit und Schutz von Mensch und Eigentum an. 2. Geschäftstätigkeit der Erlanger Sicherheits-Service GmbHAls innovatives und qualitätsorientiertes Sicherheitsunternehmen erbringt die ESS diverse Sicherheitsdienstleistungen, im Wesentlichen aus den Kernbereichen Werk- und Objektschutz, Empfangsdienste, Veranstaltungsdienste sowie spezialisierte Sicherheitsdienstleistungen. 3. SteuerungssystemDie bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die die ESS zur Steuerung heranzieht, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis (nach Steuern). Über die bedeutsamsten Leistungsindikatoren hinaus verwendet die ESS weitere Leistungsindikatoren. Als bedeutsamste nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sowie die Qualität unserer Leistungen herangezogen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenIn einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage, konnte im Jahre 2023 innerhalb des deutschen Markts für Wach- und Sicherheitsdienstleistungen ein Umsatz von etwa 13,4 Milliarden EUR (Vj. 11,9 Milliarden EUR) erwirtschaftet werden. Die Zahl der Beschäftigten in deutschen Sicherheitsdienstleistungswirtschaft liegt bei ca. 284.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vj: ca. 273.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). 2. Geschäftsverlauf der Erlanger Sicherheits-Service GmbHDas Geschäftsjahr 2023 stellt eine Zäsur in der Entwicklung der ESS dar. Nach einer wirtschaftlich schwierigen Ausgangslage durch die negative Geschäftsentwicklung des Vorjahres wurde durch die Gesellschafter zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 die strategische Entscheidung getroffen, die vorhandenen Stärken der ESS in einen starken Partner einzubringen. Durch den Zusammenschluss mit der NWS Gruppe ergeben sich eine Vielzahl potentieller Synergieeffekte sowie die Möglichkeit von einer breiten Expertise sowie einem starken Team zu profitieren. Da jedoch im Geschäftsjahr 2023 zunächst der Verlust zweier Großkunden zu verzeichnen war sowie durch den Zusammenschluss mit der NWS Gruppe auch Kosten für Umstrukturierungen zu verzeichnen waren, ergibt sich ein Jahresergebnis (nach Steuern) in Höhe von TEUR -304 (Vj. TEUR -66). Beim Jahresergebnis wurde somit aufgrund der genannten Gründe das geplante Ziel eines niedrigen positiven Ergebnisses deutlich verfehlt. Demgegenüber wurden die Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2023 leicht übertroffen. Ursprünglich wurde ein Umsatz in Höhe von 13,5 Mio. EUR geplant, letztendlich liegt der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 bei 15,8 Mio. EUR (Vj. 21,6 Mio. EUR). Zurückzuführen ist dies auf eine verstärkte Akquisetätigkeit sowie erster Synergieeffekte mit der NWS Gruppe. Letztendlich konnte jedoch auch dieser deutlich höher als geplante Umsatz nicht zum Ausgleich der anderweitigen negativen Effekte führen. Erfreulicherweise stellen wir durch eine Erhöhung des erzielten Umsatzes pro Mitarbeiter auch weiterhin eine hohe Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter fest. Die Qualität unserer Leistungen konnten wir ebenfalls weiter verbessern, was sich in der Ausweitung bestehender Aufträge zeigt. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage3.1. ErtragslageIn der nachfolgenden Darstellung der Ertragslage sind die Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres aus der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst.
Die Umsatzerlöse verminderten sich aufgrund des Verlusts zweier Großkunden um TEUR 5.877 auf TEUR 15.757. Unter den Materialaufwendungen sind hauptsächlich Kosten für Subunternehmer erfasst. In Folge der Veränderung der Auftragslage auch der Einsatz von Subunternehmern reduziert um TEUR 2.366 auf TEUR 3.757. Der Personalaufwand reduzierte sich ebenfalls in diesem Rahmen um TEUR 3.013 auf TEUR 11.598. Die sonstigen Aufwendungen verminderten sich ebenfalls um TEUR 119 auf TEUR 894. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen auf Grund der Aktivierung der latenten Steuer auf die bestehenden Verlustvorträge TEUR 197. Das Jahresergebnis beläuft sich auf TEUR -304 (Vj. TEUR -67). 3.2. VermögenslageIn der nachfolgenden Übersicht wurden die Vermögensgegenstände und Schulden nach ihrer Fristigkeit in kurzfristige (bis ein Jahr) und langfristige (über ein Jahr) gruppenweise zusammengefasst:
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 656 auf TEUR 3.214 vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf folgende Sachverhalte zurückzuführen: Auf der Aktivseite ist eine Verminderung des immateriellen Anlagevermögens und der Sachanlagen um TEUR 31 in Folge von planmäßigen Abschreibungen zu verzeichnen. Darüber hinaus verminderte sich durch die Rückführung von Ausleihungen das Finanzanlagevermögen um TEUR 233. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich in Folge der geringeren Geschäftstätigkeit um TEUR 535 auf TEUR 1.918. Durch die positive Entwicklung Ende des Geschäftsjahres 2023 und zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 wurde die Aktivierung der latenten Steuern auf die bestehenden Verlustvorträge in Höhe von TEUR 197 getätigt. Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital um TEUR 305 auf TEUR 419 aufgrund des negativen Jahresergebnisses. Die Rückstellungen verminderten sich aufgrund geringerer Personalrückstellungen um TEUR 62 auf TEUR 465. Korrespondierend zu den Forderungen verminderten sich auch die Verbindlichkeiten um TEUR 289 auf TEUR 2.330. 3.2. FinanzlageKapitalflussrechnung Der Cashflow im Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar:
Wie die Kapitalflussrechnung zeigt hat sich der Finanzmittelfonds durch den Mittelzufluss aus der operativer Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung der Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit um TEUR 40 auf TEUR 56 verbessert. Der Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel und jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. Liquidität Der Gesellschaft standen Kreditlinien in Höhe von TEUR 400 zur Verfügung, welche am 31. Dezember 2023 nicht in Anspruch genommen wurden. Darüber hinaus besteht noch weitere Liquidität in Form von Bankguthaben und Kassenbeständen in Höhe von TEUR 57 zur Verfügung. Investitionen Die Zugänge des Geschäftsjahrs betrafen Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Diese wurden aus dem eigenen Cash-Flow finanziert. 4. Personal- und SozialbereichZum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 336 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, gegenüber 417 im Vorjahr. 2. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDas Jahr 2023 war geprägt durch den Verlust zweier Großkunden sowie dem Zusammenschluss mit der NWS Gruppe. Der derzeitige Fokus liegt in der Hebung und Ausnutzung aller vorhandenen Geschäftspotentiale. Die Aussichten der Gesellschaft sind durch die durchgeführten Weichenstellungen in diesem Zuge als positiv einzuschätzen. Zwar wurde ein deutlich negatives Jahresergebnis 2023 erzielt, die höher als geplanten Umsätze deuten jedoch bereits auf große Entwicklungsmöglichkeiten hin. C. PROGNOSEBERICHTFür das Jahr 2024 wird mit 14,6 Mio. EUR ein leicht geringerer Umsatz als im Geschäftsjahr 2023 erwartet. Es wird dabei mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis (nach Steuern) gerechnet. D. RISIKO- UND CHANCENBERICHT1. RisikenFür die ESS stellen die Hauptmerkmale im Risikobereich die Gefahr des Verlusts von Großkunden, die geringen Margen sowie die Abhängigkeit von qualifizierten Fachkräften dar. Deshalb setzt die ESS auch im Verbund mit der NWS Gruppe nach wie vor auf Qualität: Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für das Personal werden verstärkt mit Hilfe der zertifizierten Gesellschaft A/S/S Akademie für Schutz und Sicherheit GmbH durchgeführt. Gleichzeitig erfolgt der Ausbau des internen Quality Management. Dies erhöht die Mitarbeiterbindung und bietet den Kunden einen echten Mehrwert. Der Einsatz von Kooperationspartnern erlaubt den Unternehmen die notwendige Flexibilität in der Disposition. Als generelles Risiko wird die weitere Entwicklung der Energiepreise betrachtet. Hier hat die NWS Gruppe ein Umwelt- und Energiemanagementsystem nach ISO 14001/50001 eingeführt, welches ein kontinuierliches Monitoring des Ressourceneinsatzes sowie eine stetige Verbessrung der Systeme beinhaltet. Die NWS Gruppe ist in diesem Zusammenhang seit dem Geschäftsjahr 2021 Deutschlands erster und bisher einziger klimaneutraler Sicherheitsdienstleister. In all diesen Bereichen erfolgt eine sukzessive Eingliederung der ESS in die Standards der NWS Gruppe. 2. ChancenDurch den Zusammenschluss mit der NWS Gruppe und der allgemeinen Marktentwicklung bestehen insbesondere Chancen in einer verbesserten und qualitativ hochwertigen Bearbeitung der einzelnen Märkte und somit zu einer Wertsteigerung. Zukünftig kann auf die Basis der beiden eingeführten und bekannten Namen der Erlanger Sicherheits-Service GmbH und der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft sich bezogen werden, welche Beständigkeit und Seriosität vermitteln mit entsprechendem Wiedererkennungswert. Der Zusammenschluss spiegelt dabei auch den Mehrwert der bereichsspezifischen Spezialisierung wider und eröffnet so auch in anderen Marktsegmenten einen besseren Marktzugang, da das Leistungsspektrum sich in Zusammenhang mit der NWS Gruppe wesentlich erweitert hat. Es ergeben sich zahlreiche Synergieeffekte für die ESS im operativen und administrativen Bereich, welche dadurch einen erweiterten Marktzugang erreicht, sowie auf eine breite Basis an Expertise und Dienstleistungen durch die NWS Gruppe zurückgreifen kann. Bei den für die ESS relevanten Märkten wird - auch aufgrund eines wachsenden subjektiven Bedürfnisses nach Sicherheit - von einem weiteren Wachstum ausgegangen. 3. Gesamteinschätzung zu Risiken und ChancenAuf der Grundlage der zugrunde getroffenen Annahmen wurden keine Risiken identifiziert, welche die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wesentlich oder dauerhaft wesentlich beeinträchtigen könnten.
Erlangen, den 15. Juli 2024 Fabian Fricke Tino Herrmann Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die Bilanz ist unter Anwendung des Gliederungsschemas des § 266 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Nutzungsdauern orientieren sich dabei an der von der Finanzverwaltung veröffentlichten allgemeinen AfA-Tabelle. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagegegenstände mit einem Wert zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. gegebenenfalls dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Soweit es sich um langfristige und unverzinsliche Forderungen handelt, erfolgt der Ansatz zum Barwert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Als Gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital der Gesellschaft ausgewiesen. Es entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (TEUR 437). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entstammen im Wesentlichen aus Verrechnungen im Rahmen von umsatzsteuerlichen Organschaften sowie Leistungsbeziehungen. Latente Steuern ergeben sich aus Abweichungen im Ansatz von Vermögensgegenständen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt grds. unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 31,225 % (Berücksichtigung eines Gewerbesteuerhebesatzes von Erlangen in Höhe von 440 %). Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
D. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat sich bereit erklärt ein Tochterunternehmen so auszustatten, dass es zur Erfüllung der gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten fristgemäß imstande ist. Mit einer Inanspruchnahme für diese Verpflichtung wird aufgrund der Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaft nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige Verpflichtungen, die für die Finanzlage von Bedeutung sind: - Es bestehen Mietverträge mit unbefristeter Laufzeit (Kündigungsfrist 6 Monate) und einem jährlichen Volumen in Höhe von TEUR 90. - Es sind Leasingverträge über Kraftfahrzeuge abgeschlossen, aus welchen eine Gesamtverpflichtung in Höhe von TEUR 56 besteht. Angaben nach § 285 Abs. 3 HGB Für einen Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird echtes Factoring genutzt. Risiken ergeben sich für die Gesellschaft hieraus nicht, als Vorteil ergibt sich eine Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft. Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 11 Angestellte und 325 Arbeitnehmer beschäftigt. Beteiligungen / verbundene Unternehmen Die ESS Erlangener Sicherheits-Service GmbH ist wie folgt beteiligt:
Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt: - Herr Fabian Fricke, Geschäftsführer der Erlanger Sicherheits-Service GmbH, Erlangen - Herr Tino Herrmann, Geschäftsführer der Erlanger Sicherheits-Service GmbH, Nürnberg Die Geschäftsführer haben Alleinvertretungsrecht und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft mbH, Nürnberg, und wird in den Konzernabschluss einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung ergeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR -304.816,92 auf neue Rechnung vorzutragen.
Erlangen, den 15. Juli 2024 Erlanger Sicherheits-Service GmbH Fabian Fricke Tino Herrmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die ESS - Erlanger Sicherheits-Service GmbH, Erlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ESS - Erlanger Sicherheits-Service GmbH, Erlangen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 15. Juli 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Edenhofer, Wirtschaftsprüfer Mayer, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 13.09.2024. |
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