Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 45087
Eingetragen
22.6.2020
Branche
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von Ersatzteilen im Groß- und Einzelhandel. Die Gesellschaft wird hierzu Geschäftsbetriebe ihrer Gesellschafter anpachten und die Ersatzteile der dazugehörigen Lieferanten vertreiben. Hierzu kann die Gesellschaft, sofern erforderlich, für die Dauer der Anpachtung Lieferverträge mit den dazugehörigen Lieferanten schließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Ehlers
seit 21.11.2025
Geschäftsführer
Andreas Peter Wellner
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Klaus Adolf Burdenski
seit 10.11.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Andreas Peter WellnerAVZ Auto-Teile-Vertriebs-Zentrum GmbH+1
50.00%
Klaus BurdinskiAVZ Auto-Teile-Vertriebs-Zentrum GmbH+1
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heisterparts GmbH

Trier

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das Unternehmen ist als Teile Großhändler auf der Grundlage der mit Ford und Stellantis abgeschlossenen Teile Handelsverträgen tätig.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1. Ertragslage

Die im Berichtsjahr erzielte Umsatzsteigerung in Höhe von 3,6 Mio. € auf 26,1 Mio. €, welche sich wie folgt zusammensetzte - PSA Teile (Peugeot/Citroen/Opel) 11,2 Mio. € (plus 1,5 Mio. €) FCA Teile (Fiat, Chrysler Automobiles) neu 0,6 Mio. € und Ford Teile 14,2 Mio. € (plus 1,5 Mio. €) -, führte wiederum zu einer Verbesserung des Deckungsbeitrages um 0,4 Mio. € auf 2,2 Mio. €. Trotz Kostensteigerungen aufgrund von einer teilweisen Umstellung von Fremd- auf Eigentransporte, weiterhin hohen Energiekosten und weiterhin hohen Zinsen, konnte der Jahresüberschuss um 86,1 T€ auf 160,3 T€ gesteigert werden.

2.2. Finanzlage

Bei Übernahme des Handelsgeschäftes im Jahre 2021 wurden die Teilebestände der Marken Ford und Opel mit je 2,0 Mio. € als Sacheinlagen gegen die Kapitalrücklagen der Autohaus am Verteiler GmbH & Co. KG und der Autohaus AHS GmbH gebucht.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr zufriedenstellend. Die Gesellschaft konnte den Geschäftsbetrieb innerhalb der ihr gewährten Kreditrahmen führen.

2.3. Vermögenslage

Die erwähnte Umstellung von Fremd- auf Eigentransporte führte zu einer Ausweitung des Fuhrparks und damit auch zu einer Erhöhung des Anlagevermögens um 505,6 T€ auf 764,0 T€.

Aufgrund der Volumensteigerung im Berichtsjahr sowie der Tatsache, dass bei Ford wie auch bei Stellantis ein wichtiger Teil des Bruttoertrages von der Bonifizierung der durch die Hersteller vorgegebenen Einkaufszielen abhängig ist, erhöhte sich das Umlaufsvermögen von 7,9 Mio. € auf 8,4 Mio. €.

Aufgrund der durch die Sacheinlagen gebildeten Kapitalrücklage beläuft sich die Eigenkapitalquote, trotz der erhöhten Bilanzsumme, nach wie vor auf 46,3 %.

3. Risikoberichterstattung

Teilegroßhändler, welche ein im Vergleich zu unserer Gesellschaft vielfach größeres Umsatzvolumen drehen, versuchen regelmäßig mit besseren Konditionen unser Marktgebiet zu infiltrieren. Bisher ist es uns größtenteils gelungen, mit einem besseren und schnelleren Service sowie mit Sonderkonditionen auf Kosten der Bruttoertragsmarge, solche Angriffe abzuwehren.

Sinkende Marktanteile der Hersteller Ford und Opel führen mittelfristig zu sinkenden Werkstattdurchgängen und damit auch zu sinkender Nachfrage nach Originalersatzteilen.

Die Transformation von Verbrenner Motoren zu Elektrik Fahrzeugen führen mittelfristig zu einem reduzierten Verbrauch an Ersatzteilen.

IAM (Independent After Market) Teile nehmen bei Freien Werkstätten und auch bei Ford und Opel Service Partnern für die zeitwertgerechte Reparaturen eine immer wichtigere Rolle ein. D.h. keine Originalteile bei älteren Fahrzeugen, bei denen die Garantie abgelaufen ist.

Es bestehen Lieferengpässe seitens der Hersteller für Ersatzteile.

Ferner bestehren überproportional steigende Bestände, bedingt durch den bonifizierten Einkaufsdruck seitens der Hersteller.

4. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung betreiben wir nicht.

5. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betrieb während dem Berichtsjahr keine Zweigniederlassungen.

6. Prognosebericht

Aufgrund der unsicheren Gemengelage aus Ukraine Krieg, Energieknappheit, Inflation, steigende Zinsen und Angst vor Rezession sind die Konsumenten bei Kaufentscheidungen bei Investitionsgütern wie Neu- und Gebrauchtwagen aus nachvollziehbaren Gründen sehr zurückhaltend. Dies wiederum bedeutet, dass die Fahrzeuge länger gefahren werden und damit auch länger in die Werkstätten kommen. D.h. die zeitwertgerechten Reparaturen bei älteren Fahrzeugen nehmen immer mehr an Bedeutung zu und mit den neu ins Sortiment aufgenommenen Ersatzteilen von Eurorepar aus dem Stellantis Konzern werden wir zukünftig diese stets wachsende Nachfrage nach IAM Teilen befriedigen.

Mit der Hinzunahme weiterer Original Ersatzteile aus dem Stellantis Konzern wie Fiat, Jeep, Peugeot und Citroen bauen wir unser Markenportfolio und damit unseren Umsatz weiter aus. Zusätzlich zu den damit neu dazu gewonnenen Markenwerkstätten sind wir weiterhin daran, die Umsätze aus dem Freien-Werkstätten-Geschäft, unter anderem mit dem Werkstätten Konzept "Eurorepair Car Services", auszubauen.

Aufgrund der erfolgreich abgeschlossenen Zusammenlegung der beiden Marken Ford und Opel in eine Teilehandelsorganisation und trotz den unter Punkt 3. geschilderten Risiken und den widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, speziell in der Automobilindustrie, sind wir überzeugt, dass, basierend auf den hier aufgeführten Möglichkeiten, das Teilehandelsgeschäft, und insbesondere die Gesellschaft, auch weiterhin eine prosperierende Zukunft vor sich hat und wir das laufende Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis in der Größenordnung von 300 T€ abschließen werden.

7. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken unter Abgabe der zugrunde liegenden Annahmen

7.1. Risikofrüherkennungssystem

Um die zur Entscheidungsfindung notwendige Transparenz über alle Geschäftsfelder zu gewährleisten, wird eine zeitnahe Ergebnis- und Bestandskontrolle permanent durchgeführt. Die weiteren vorhandenen Analyseinstrumente werden genutzt, den jeweiligen betrieblichen Notwendigkeiten angepasst und den Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt. Die Teilebestände werden monatlich einer Neubewertung unterzogen, um auf die Marktschwankungen und die damit verbundenen Risiken sofort reagieren zu können. Wirtschaftsauskünfte werden regelmäßig eingeholt, um drohende Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen.

7.2. Berichtserstattung über die voraussichtliche Entwicklung

Trotz dem auch im Teilehandel herrschenden Fachkräftemangel konnte die Organisation der Gesellschaft den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden, sodass das Unternehmen gefestigt durch die nicht selber verschuldeten Krisen gekommen ist und auch zukünftig kommen wird.

Ansonsten erwarten wir weiterhin politisch wie auch wirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen. Diese werden, gepaart mit der laufenden Transformation der gesamten Automobilbranche, und damit auch des Teilhandels, die Herausforderungen auch in Zukunft auf hohem Niveau halten. Erledigen wir jedoch unsere eigenen Hausaufgaben erfolgreich, sind wir der Überzeugung, dass wir unsere eigenen Rahmenbedingungen schaffen werden, die Transformationsprozesse erfolgreich umzusetzen und damit den genannten Unwägbarkeiten Paroli zu bieten.

7.3. Berichtserstattung über die wesentlichen Chancen und Risiken

Die allgemeinen Risiken ergeben sich aus der bereits erwähnten politischen und wirtschaftlichen Lage sowie der speziellen Situation in der Automobilbranche resp. im Teilehandelsgeschäft. Die Geschäftsführung sieht aufgrund der erwähnten Maßnahmen keine Gefährdung des Fortbestandes und der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens.

 

Trier, 25. Oktober 2024

Marco Guicciardi, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 763.989,00 258.409,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.544,00 37.067,00
1. EDV-Software 17.544,00 37.067,00
II. Sachanlagen 746.445,00 221.342,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82.889,00 89.713,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 663.556,00 131.629,00
B. Umlaufvermögen 8.421.213,31 7.925.680,82
I. Vorräte 6.476.029,85 5.893.446,45
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.476.029,85 5.893.446,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.460.010,28 1.453.807,24
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.107.374,19 900.239,50
2. Sonstige Vermögensgegenstände 352.636,09 553.567,74
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 485.173,18 578.427,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.385,20 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.186.587,51 8.184.089,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.256.674,08 4.096.348,41
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.400.000,00 4.400.000,00
III. Verlustvortrag -328.651,59 -402.881,84
IV. Jahresüberschuss 160.325,67 74.230,25
B. Rückstellungen 109.513,00 91.405,00
1. Sonstige Rückstellungen 109.513,00 91.405,00
C. Verbindlichkeiten 4.820.400,43 3.996.336,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.234.435,91 2.734.436,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.234.435,91 2.734.436,72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 885.582,24 816.866,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 885.582,24 816.866,87
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 78.738,03 21.977,18
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr 78.738,03 21.977,18
4. Sonstige Verbindlichkeiten 621.644,25 423.055,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 621.644,25 423.055,64
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.186.587,51 8.184.089,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.253.050,08 1.885.160,65
2. Personalaufwand 826.243,72 802.137,42
a) Löhne und Gehälter 678.584,88 656.072,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 147.658,84 146.064,69
davon für Altersversorgung 957,24 1.116,84
3. Abschreibungen 126.675,52 76.571,35
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 126.675,52 76.571,35
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.072.672,38 897.200,42
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 332,50 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.312,91 31.505,42
7. Ergebnis nach Steuern 166.478,05 77.746,04
8. Sonstige Steuern 6.152,38 3.515,79
Jahresüberschuss 160.325,67 74.230,25

Anhang

1. Bilanzierung

Der Jahresabschluss der Heisterparts GmbH, mit Sitz in Trier, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der Registernummer HRB 45087 beim Amtsgericht Wittlich im Handelsregister eingetragen.

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode bemessen werden. Als Nutzungsdauer werden drei Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen

Die Bauten auf fremden Grundstücken werden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt fünfzehn Jahre.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, die auf der Grundlage der vorsichtig geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen werden. Als Nutzungsdauer werden drei bis dreizehn Jahre zugrunde gelegt.

Zugänge des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Übrige Posten des Umlaufvermögens

Die übrigen Posten des Umlaufvermögens werden zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der dem Anhang als Anlage 1 beigefügten Übersicht dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind in Anlage 2 zum Anhang enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind in Anlage 3 zum Anhang enthalten.

Eigentumsvorbehalte werden branchenüblich ausgeübt.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 78.738,03. Diese werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht ausgewiesen.

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von Euro 78.738,03.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Pachtverträgen in Höhe von jährlich rd Euro 264.000,00. Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Wartungs- und Serviceverträgen in Höhe von insgesamt rd Euro 47.000,00 jährlich sowie aus Leasingverträgen in Höhe von ca. Euro 60.000,00 jährlich.

Haftungsverhältnisse

Die Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach hat folgenden Unternehmen eine Kreditlinie von zusammen Euro 5.822.000,00 eingeräumt, die am Bilanzstichtag mit Euro 4.105.976,67 in Anspruch genommen war:

Autohaus Bales GmbH & Co KG, Bitburg Autohaus am Verteiler GmbH & Co KG, Trier Autohaus Heister GmbH, Wittlich Autohaus Werkmeister GmbH, Bitburg Heister Special Cars GmbH, Trier Heisterparts GmbH, Trier AHD GmbH, Trier Autohaus AHS GmbH, Trier Heister Automobile GmbH, Trier

Mit dieser Kreditlinie, die von den vorgenannten Unternehmen wechselseitig im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung in Anspruch genommen werden kann, werden Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen bei den vorgenannten Unternehmen finanziert; die entsprechenden Fahrzeuge sind an die Santander Consumer Bank AG sicherungsübereignet.

Die Firma Heisterparts GmbH schuldet am 31. Dezember 2023 aus diesem Vertrag Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 537.243,94.

4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gesamtkostenverfahren

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Periodenfremdes Ergebnis

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden in Höhe von TEUR 1 periodenfremde Erträge ausgewiesen und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 ausgewiesen.

5. Sonstige Angaben

Gewinnverwendung

Der Verlustvortrag in Höhe von Euro 168.325,92 (Verlustvortrag des Vorjahres in Höhe von Euro 328.651,59 zzgl. Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von Euro 160.325,67) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer dieser GmbH waren im Geschäftsjahr Herr Michael Heister, Trier, und Herr Marco Guicciardi, Trier.

Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wurde in analoger Anwendung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Personal

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 17 Mitarbeiter.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Trier, den 25.10.2024

Michael Heister

Marco Guicciardi

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen Zugänge
Euro
Umbuchungen Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Nutzungsrechte an EDV-Software 97.984,40 14.786,94 0,00 0,00 0,00 112.771,34
Summe immat. Vermögensgegenstände 97.984,40 14.786,94 0,00 0,00 0,00 112.771,34
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 102.280,53 0,00 0,00 0,00 0,00 102.280,53
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.122,72 617.469,58 11.056,74 0,00 0,00 792.535,56
Summe Sachanlagen 288.403,25 617.469,58 11.056,74 0,00 0,00 894.816,09
Summe Anlagevermögen 386.387,65 632.256,52 11.056,74 0,00 0,00 1.007.587,43
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abgänge im Geschäftsjahr (Buchwerte)
Euro
des Geschäftsjahr
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Stand 31.12.2023 (Buchwerte)
Euro
Stand 31.12.2022 (Buchwerte)
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Nutzungsrechte an EDV-Software 60.917,40 0,00 34.309,94 95.227,34 17.544,00 37.067,00
Summe immat. Vermögensgegenstände 60.917,40 0,00 34.309,94 95.227,34 17.544,00 37.067,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.567,53 0,00 6.824,00 19.391,53 82.889,00 89.713,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.493,72 11.055,74 85.541,58 128.979,56 663.556,00 131.629,00
Summe Sachanlagen 67.061,25 11.055,74 92.365,58 148.371,09 746.445,00 221.342,00
Summe Anlagevermögen 127.978,65 11.055,74 126.675,52 243.598,43 763.989,00 258.409,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk

An die Heisterparts GmbH, Trier:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heisterparts GmbH, Trier, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschiften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass irrtümlich resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkrafttreten interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Düsseldorf, den 25. Oktober 2024

FRTG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Hohl, Wirtschaftsprüfer

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