BPE GmbH
41mKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Hesse seit 2.1.2023 | Geschäftsführer |
Aloysius Franz Walter Middendorf seit 20.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Walter Middendorf | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Middendorf Bau GmbHNeuenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Die große Nachfrage nach Wohnraum sowie die allgemein hohe Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau ist weiterhin eingetrübt. Der Gewerbebau sorgte auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin für eine gute Nachfrage nach Bauleistungen. Das Wachstum im Bereich der öffentlichen Hand konnte gesteigert werden. Die konjunkturelle Abwärtsspirale, die sich im Jahre 2023 immer noch fortsetzt und die immer noch ungünstige Zinslage wirkt sich auf das Investitionsumfeld negativ aus. Als insgesamt bedenklich hat sich die fortschreitende Bürokratie entwickelt sowie die Baukosten, die sich auf einem hohen Niveau festgesetzt haben. Im Bereich der Zukäufe von Materialien und vor allem bei den Leistungen hat die Branche auf hohe Kostensteigerungen zu reagieren. Zudem ist es für die Branche schwer, ausreichend qualifiziertes Personal im produktiven Bereich zu akquirieren. Aufgrund der hohen Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften sind allgemein Steigerungen bei den Personalkosten zu verzeichnen. Eine deutliche Steigerung der Personalkosten ist aber auch durch Verhandlungen der Tarifpartner festzustellen. Umsatz- und Auftragslage Die Gesamtleistung hat sich zum Vorjahr um TEUR 83 auf TEUR 21.604 leicht reduziert. Die Geschäftsentwicklung verlief positiv auf einem konstanten Niveau. Die Auftragslage war zufriedenstellend und sichert für das Folgejahr eine Grundauslastung. Die Umsatzerlöse sind um TEUR5.812 auf TEUR21.678 gestiegen. Gleichzeitig sind die Bestandveränderungen um TEUR5.895 auf -TEUR74 gesunken. Es wurden in 2023 größere Projekte fertiggestellt und vollständig veräußert. Leistungen Die Firma Middendorf Bau GmbH ist vorwiegend im Bereich des Hochbaus tätig. Übernommen werden Aufträge zur Planung und Erstellung im Bereich Wohnungsbau, Gewerbebau sowie öffentliche Bauten. Es werden Aufträge als Generalunternehmer als auch für Einzelaufträge übernommen. Beschaffung Trotz geringerer Nachfrage nach Bauleistungen bestand auch im Jahr 2023 ein Mangel an Baustoffen. Dank langjähriger guter Verbindungen zu Nachunternehmern gab es keine Probleme bei der Vergabe von Leistungen. Dabei mussten Preissteigerungen beim Materialeinkauf sowie deutliche Preissteigerungen hinsichtlich bezogener Leistungen hingenommen werden. Investitionen Im Verlauf des Jahres 2023 wurden notwendige Neu- und Ersatzinvestitionen getätigt. Ziel der laufenden Investitionen ist es u. a. die Betriebsabläufe zu optimieren. Finanzierungsmaßnahmen Aufgrund der guten Liquidität der Middendorf Bau GmbH wurden Skontofristen konsequent eingehalten. Eigene liquide Mittel stehen zwecks Finanzierung von Aufträgen zur Verfügung. Zur weiteren Finanzierung stehen seitens der Kreditinstitute bzw. Privatpersonen ausreichend Kreditrahmen bereit. Personal- und Sozialbereich Die Personalstruktur ist der Auftrags- und Umsatzsituation sowie der Betriebsgröße angepasst und angemessen. Darüber hinaus wird durch den Einsatz von Nachunternehmern gewährleistet, dass die vorhandenen Aufträge in fachlicher und zeitlicher Weise ordnungsgemäß abgewickelt werden. Der Mitarbeiterstamm lag Ende 2023 bei rd. 58 Mitarbeitern. Umweltschutz Die Überprüfung von Umweltschutzauflagen werden innerbetrieblich durch geschulte Mitarbeiter durchgeführt. II. Darstellung der Lage Vermögenslage Entwicklung
Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR1.149 auf TEUR18.445 gestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 18,2% (Vorjahr 17,5%) des Gesamtkapitals. Bei einem Abzug der erhaltenen Kundenanzahlungen von den unfertigen Erzeugnissen würde sich eine deutlich höhere Eigenkapitalquote ergeben. Finanzlage Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft einen in Anspruch genommenen Kontokorrent über TEUR 97. Ertragslage Das Jahresergebnis 2023 lag mit einem Jahresüberschuss von TEUR 323 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR673) erwartungsgemäß über dem Vorjahresniveau, was unter anderem aus dem gestiegenen Rohertrag (+TEUR80) sowie den gesunkenen Betriebsaufwendungen (-TEUR983) resultiert. Die Gesamtleistung aus Umsatzerlösen (TEUR21.678) und Bestandsveränderung (-TEUR74) ist um TEUR83 auf TEUR21.604 gesunken. Demgegenüber sind die Materialaufwendungen um TEUR163 auf TEUR16.567 gesunken, sodass der Rohertrag insgesamt gestiegen ist. Die Umsatzrentabilität liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 1,5% (Vorjahr: -4,2%). Die gesunkenen Betriebsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus dem im Vorjahr berücksichtigten Ergebnis aus der Betriebsprüfung. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung Der Ukraine-Krieg und die weltwirtschaftliche Lage haben großen Einfluss auf die Baukonjunktur in Deutschland. Steigende Rohstoffpreise stellen die Baubranche vor großen Herausforderungen. Die hohen Baukosten in Verbindung mit ebenfalls hohem Zinsniveau sorgen für deutliche Auftragsrückgänge im Bereich des Wohnungsbaus. Dennoch war der Auftragsbestand der Middendorf Bau GmbH im Jahr 2023 ausreichend. Insgesamt wird für 2024 wieder ein moderates Wachstum der Gesamtleistung erwartet. Die aktuell wegfallenden Aufträge im Bereich des privaten Wohnungsbaus können bisher durch Aufträge im gewerblichen und öffentlichen Bausektor ausgeglichen werden. Hier zahlt sich aus, dass die Middendorf Bau GmbH hinsichtlich des Leistungsspektrums breit aufgestellt ist. Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung von einem moderat flach ansteigenden Betriebsergebnis gegenüber dem Jahr 2023 aus. Die Liquiditätslage ist nach wie vor ausreichend. Lieferantenrechnungen werden weiterhin unter Skontoausnutzung beglichen. II. Risiko- und Chancenbericht Insbesondere bei anhaltend guten Auftragseingängen steigt naturgemäß das Risiko, vermehrt in einzelnen Fällen für Gewährleistungen einstehen zu müssen. Im Bereich der Baubranche ist diese Situation und das damit verbundene Risiko u. U. mit hohen Kosten verbunden. Es erscheint umso wichtiger, dass geschulte und erfahrene Mitarbeiter sowie auch entsprechend erfahrene Nachunternehmer eingesetzt werden. Es ist wichtig, dass die branchenüblichen Kostensteigerungen im Bereich der Materialbeschaffung sowie der externen Leistungen und auch der Personalkosten ausreichend kalkuliert und in Leistungsangeboten entsprechend berücksichtigt werden. Risiken für Gewährleistungsansprüche wurden im Rahmen der Rückstellungen angemessen berücksichtigt. Eine Kautionsversicherung besteht seit Jahren. Durch den Ukraine-Krieg haben sich keine weiteren zusätzlichen Risiken entwickelt. Das hohe Zinsniveau reduziert die Investitionsbereitschaft insbesondere im privaten Bausektor. Die Middendorf Bau GmbH verfügt aber auch über langjährige Erfahrungen im Bereich des gewerblichen und öffentlichen Hochbausektors und möchte in diesen Segmenten die Marktposition stärken. Durch die fortlaufend weiterhin optimierten Betriebsabläufe sollte die Qualität zur Durchführung der Aufträge optimiert werden und Kostensteigerungen abgefedert werden. Dieses erscheint die Basis zur Erlangung fortlaufender Aufträge öffentlicher, gewerblicher und privater Investoren. Für 2024 erwartet die Middendorf Bau GmbH, trotz der schwierigen weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage, weiterhin eine gute Auftragsauslastung. Die Middendorf Bau GmbH verfügt über eine langjährige Erfahrung im Segment Wohnungs- und Geschoßwohnungsbau, Gewerbebau und im öffentlichen Bau. Diese Erfahrung ist die Chance mit privaten und gewerblichen Investoren in der konjunkturellen Niedrigphase die Marktposition zu halten. Das ungünstige Zinsumfeld beeinträchtigt die Investitionsbereitschaft der Investoren. Durch die fortlaufend weiterhin optimierten Betriebsabläufe sollte die Qualität der Aufträge optimiert werden, dieses erscheint die Basis für zufriedene Investoren. Durch die anhaltend schleppende Nachfrage nach Wohnimmobilien strebt man an, die finanziellen Rücklagen zu halten. Die bestehenden Risiken in der Baubranche bieten jedoch auch die Möglichkeit für eine grundlegenden Wandel in der Unternehmensausrichtung. Die Anpassungsfähigkeit an der Branchenentwickelung, die Akzeptanz neuer Technologien und Bauweisen sowie die Unterstützung durch politische und wirtschaftliche Akteure können den Weg für Innovationen und nachhaltigem Wachstum ebnen. Eine Konjunkturprognose für die Baubranche insgesamt ist schwierig, da diese mit dem Folgen von signifikanten Preissteigerungen, knappen Baumaterialien, Fachkräftemangel, steigender Bürokratie und einer hohen Inflation zu kämpfen hat. Auch die Aufgaben der Umsetzung der Energie- und Klimawende bleibt aller Voraussicht nach hoch. Insbesondere der Wohnbau- und Gewerbebausektor leidet unter den weltwirtschaftlichen Folgen und verzeichnet einen permanenten Auftragsrückgang, welcher sich auch im Jahr 2024 nicht dem Ende zuneigen wird.
Neuenkirchen, den 10. März 2025 gez. Walter Middendorf gez. Dennis Hesse BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Middendorf Bau GmbH hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und § 42 GmbHG aufgestellt. Die Middendorf Bau GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß §267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neuenkirchen und ist beim Amtsgericht Osnabrück unter HRB 20590 eingetragen. B. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Sinne des §255HGB angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ein Bedarf an außerplanmäßigen Abschreibungen war nicht zu erkennen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden zu den Material- und Fertigungseinzelkosten bewertet. Darüber hinaus wurden angemessene Teile der Gemeinkosten aktiviert. Soweit notwendig wurden Wertberichtigungen auf den niedrigen Marktpreis bzw. beizulegendem Wert am Abschlussstichtag vorgenommen. Der Posten Vorräte wurde um die Position "In Ausführung befindliche Aufträge" erweitert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Einzelne Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und sind mit ihrem voraussichtlichen Aufwand eingestellt worden. Die Verbindlichkeiten sind zum Nominalwert angesetzt. Zum Bilanzstichtag sind sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.853 (Vorjahr: TEUR 2.745) auszuweisen. In dem in der Bilanz ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 3.005 enthalten. Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbesteuer mit TEUR12 und die Körperschaftsteuer mit TEUR 14. Unter den sonstigen Rückstellungen werden die Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR435), Rückstellungen für fertige Bauten (TEUR211), Rückstellungen für Personalkosten (TEUR118), Urlaubsrückstellung (TEUR91), Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR45) sowie sonstige Rückstellungen (TEUR10) ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse umfassen hauptsächlich Abrechnungen von erbrachten Bau- und Planungsleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf den Verkauf von Sachanlagegüter (TEUR17), den Versicherungsentschädigungen (TEUR24) sowie auf die Sachbezüge (TEUR52). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf die Verwaltungskosten (TEUR259), die Vertriebsaufwendungen (TEUR290), den Raumkosten (TEUR105), den Fahrzeugkosten (TEUR144) und den sonstigen Betriebsaufwendungen (TEUR114). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge (TEUR40) betreffen die Darlehen an die BPE GmbH. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen auf das Berichtsjahr. C. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 118). Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen bestanden zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 3.828 (Vorjahr: TEUR 2.924). Es besteht eine Kautionsversicherung. Mit einer Inanspruchnahme aus Gewährleistungsbürgschaften sowie Vertragserfüllungsbürgschaften ist nicht zu rechnen. Diese Einschätzungen beruhen auf Erfahrungen der Vergangenheit. Im Jahresdurchschnitt wurden 58 Mitarbeiter beschäftigt. Davon: a) 38 gewerbliche Arbeitnehmer; b) 20 Angestellte Geschäftsführer im Jahr 2023 waren Walter Middendorf, Neuenkirchen und Dennis Hesse, Neuenkirchen ab Januar 2023. Die Angabe der Geschäftsführergehälter unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss unter der Maßgabe aufgestellt, dass das Jahresergebnis in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Neuenkirchen, den 10. März 2025 gez. Walter Middendorf gez. Dennis Hesse
sonstige BerichtsbestandteileBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Middendorf Bau GmbH, Neuenkirchen, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einebziehung der Buchführung und den Lagebericht der Middendorf Bau GmbH, Neuenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Middendorf Bau GmbH, Neuenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lingen, den 10. März 2025 Volbers
Vehmeyer Kollegen GmbH
gez. Schütte, Wirtschaftsprüfer gez. Volbers, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 11.3.2025. |
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