Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hüseyin Dogru seit 1.12.2005 | Eigentümer |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hammer GmbH & Co. KommanditgesellschaftAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Hammer GmbH & Co. KG Internationale Spedition und Logistik, Charlottenburger Allee 33, 52068 AachenGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beinhaltet neben der Logistik und LKW-Spedition weitere branchennahe Zusatz- und Nebengeschäfte, wie die vor- und nachgelagerte Lagerhaltung sowie sonstige logistische Dienstleistungen aller Art. Das Kerngeschäft positioniert sich in den Bereichen der Lager-Logistik sowie im nationalen und internationalen Güterkraftverkehr. Forschung und Entwicklung betreibt die Gesellschaft im branchenüblichen Umfang mittels enger Kooperation mit der Universität RWTH Aachen sowie der Universität St. Gallen (Schweiz). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht in seinem "IW-Trend 04/2019" die deutsche Volkswirtschaft in einer Stagnation befindlich. Wertschöpfungen der unternehmensnahen Dienstleistungen gingen im zweiten und dritten Quartal 2019 im Vergleich zum Jahr 2018 zurück. Ursachen sind sowohl geopolitische Unsicherheiten sowie der fortschreitende Protektionismus. Beides belastet die globale Investitionstätigkeit und damit das internationale Investitionsgütergeschäft - ein Kernelement der deutschen Industrie. b. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bundesamt für Güterverkehr rechnet laut "Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr", erschienen im August 2019, mit einer Zunahme des Transportaufkommens im Straßengüterverkehr von 1,9 % und der Transportleistung von 2,7 % für das Jahr 2020. Inwieweit diese Zunahmen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie im Zeitpunkt der Berichterstattung noch realistisch sind, bleibt abzuwarten. Zum 01.01.2019 sind neue Mautsätze in Deutschland in Kraft getreten. Für ein durchschnittliches Fernverkehrsfahrzeug mit 4 Achsen und mehr als 18 t zulässiges Gesamtgewicht bedeutet die Mauterhöhung um 7,0 Cent eine Steigerung der Fahrzeugkosten um 5,7 % oder knapp T€ 9 pro Jahr. 2. Geschäftsverlauf Die an das Jahr 2019 gestellten wirtschaftlichen Erwartungen und Ziele konnten realisiert werden. Die Auftragslage war stabil. Der Ausbau bestehender Kundengeschäfte sowie die Gewinnung neuer Kunden konnte gleichermaßen erfolgreich umgesetzt werden. Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres 2019 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 16,7 % auf T€ 78.099 (Vj. T€ 66.916) erhöht und ist im Wesentlichen im Bereich LKW-Transport und Lager sowie Logistik begründet. Die Personalkosten in Höhe von T€ 12.027 (Vj. T€ 9.805) haben um 22,7 % zugenommen. Die Zunahme ist im Wesentlichen durch Neukundengeschäfte der Betriebsstätte in Eschweiler begründet.Das operative Ergebnis verbesserte sich um T€ 716 auf T€ 3.559. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von T€ 2.866 (Vj. T€ 2.354) erwirtschaftet. 3. Lage Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor von unserem operativen Geschäft geprägt, welches wir im Berichtsjahr durch Neuakquisitionen weiter ausbauen konnten. a. Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Leistungen in den Bereichen der Lagerlogistik sowie im nationalen und internationalen Güterkraftverkehr dar. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 11.183 erhöht. Die Lagerlogistik-Erlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.827 und die Erlöse in den Bereichen Spedition, See- und Luftfracht um T€ 6.189. Die sonstigen Erlöse liegen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Erlösanstieg resultiert überwiegend aus Neukundengeschäften. Zu den relevanten Aufwendungen zählen neben dem Materialaufwand (T€ 57.292; Vj. T€ 50.505), der Personalaufwand (T€ 12.027; Vj. T€ 9.805) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 4.858; Vj. T€ 3.641). Wesentliche Bestandteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Versicherungsaufwendungen (T€ 501; Vj. T€ 552), Miet- und Leasingaufwendungen (T€ 737; Vj. T€ 510) sowie Aufwendungen für Instandhaltung (T€ 472; Vj. T€ 528). Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.866 (Vj. T€ 2.354) ab. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 42,0 % der Bilanzsumme. Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr sind diese um T€ 1.145 stichtagsbedingt gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um T€ 316 auf T€ 332 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 33 auf T€ 4.761 erhöht. Die Liquiditätslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 662 auf T€ 2.421 verbessert. Der Hammer-Gruppe steht ein Betriebsmittelkreditrahmen in Höhe von T€ 5.000 zur Verfügung. Dieser wurde zum Stichtag in Höhe von T€ 1.451 durch Avale in Anspruch genommen. c. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um T€ 1.804 auf T€ 16.306 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr um T€ 1.323 auf T€ 2.372 und das Umlaufvermögen um T€ 520 auf T€ 13.788 erhöht. Im Berichtsjahr wurde insbesondere in den Bereich der technischen Anlagen investiert. Die Veränderung des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme des Bankbestandes. Wesentliche Wertberichtigungen bestehen zum Stichtag nicht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 18,7 % (Vj. 21,0 %). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, EBITDA und cash flow heran. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 3,7 % (Vj. 3,5 %). Die EBITDA-Marge hat sich mit T€ 4.259 um 28,4 % zum Vorjahr (T€ 3.315) deutlich erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein positiver cash flow von T€ 663 erwirtschaftet. III. Prognosebericht Wir befinden uns inmitten einer globalen Pandemiesituation. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt und die gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Belastungen sind erheblich. Die Gesundheitssysteme und die Volkswirtschaften stehen zunehmend unter Druck der Auswirkungen des Virus. Die deutsche Wirtschaft ist mit ihrer hohen Exportabhängigkeit dabei besonders gefährdet. Dennoch spielt in dieser Zeit die Logistikbranche eine wichtige Rolle. Jedoch sind in einer globalisierten Welt die finalen Folgen derzeit nicht abschätzbar. Wir gehen davon aus, dass wir trotz dieser Corona-Pandemie keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir weiterhin als gefestigt, da wir auch unter schwierigen Bedingungen die Lieferketten unserer Kunden aufrechterhalten. Für das Jahr 2020 wird eine stabile Umsatz- und Ertragsentwicklung erwartet, vorbehaltlich eines noch nicht abschließend quantifizierbaren Effekts aus den Auswirkungen des Coronavirus. Es wird dennoch mit moderaten Umsatzzuwächsen sowohl aus Neu- wie auch aus Bestandskundengeschäften gerechnet. Dies spiegelt sich in unseren betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate im Geschäftsjahr 2020 wider. Fokus bei allen Kundenaktivitäten ist neben der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auch die Einhaltung und Optimierung vorgegebener Qualitätsstandards zur Sicherung eines langfristigen Unternehmenserfolgs. Neben der Neukundenakquise wird angestrebt, bestehende Geschäfte weiter zu entwickeln und auszubauen. Des Weiteren werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unterliegt einer Vielzahl von Risiken, die untrennbar mit der unternehmerischen Tätigkeit verbunden sind. a. Pandemie Eine Pandemie kann das wirtschaftliche Leben in einem erheblichen Umfang einschränken. Weltweit bestehen Risiken durch die Übertragung von Infektionserregern. Durch Epidemien und Pandemien drohen hohe Krankheitsraten in verschiedenen Ländern und Regionen. Dies kann kurz-, mittel- und langfristig dazu führen, dass die Nachfrage nach Speditions- und Logistikleistungen sich rückläufig entwickelt. Darüber hinaus ist es möglich, dass Mitarbeiter aus Angst vor Ansteckung nicht bereit sind, ihrer Arbeit im gewohnten Umfang nachzukommen. Auch behördliche Restriktionen können das operative Geschäft beeinflussen. Die wirtschaftlichen Folgen sind nur schwer vorhersehbar. Dennoch sind solche Ereignisse zukünftig in unsere Beurteilungen aufzunehmen. Es wird darum gehen, geeignete Maßnahmen zur Krisenbewältigung zu implementieren. b. Branchenspezifische Risiken Neben dem allgemeinen Preisdruck innerhalb der Transport- und Logistikbranche sind zunehmend weltwirtschaftliche Entwicklungen in die Risikobeurteilung mit einzubeziehen. Sollte sich die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und Nachfrager nach unseren Dienstleistungen negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- und Ertragsrisiken entstehen. c. Ertragsorientierte Risiken Durch die im Straßengüterverkehr anhaltende Verschiebung der Marktanteile von heimischen zu gebietsfremden Unternehmen wird sich der Preisdruck zunehmend verstärken. d. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für Haftungsrisiken bei Schadensfällen sind Versicherungen abgeschlossen, um mögliche Folgen für das Unternehmen in Grenzen zu halten. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auch in der aktuellen Krisensituation sehen wir die Chance, unsere Marktposition zu festigen und auszubauen. Durch die Kombination von Logistik- und Transportleistungen halten wir die Lieferketten unserer Kunden aufrecht, auch in außergewöhnlichen Zeiten. Auch in der Zukunft ist Bestandteil der Unternehmensstrategie, den Anteil der Lager- bzw. Kontraktlogistikumsätze, gemessen an den Gesamtleistungen, nachhaltig zu erhöhen. Unbenommen hiervon bildet die LKW-Speditionssparte auch zukünftig ein Kernelement unseres Produktsortiments und ist ein bedeutender Treiber bei der Erreichung unserer Unternehmensziele. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im allgemeinen Preisdruck, der zunehmenden Konkurrenz sowie in der Abschwächung der Konjunktur. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus sind derzeit nicht absehbar, sodass eine abschließende Risikoabschätzung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bis zum heutigen Tag nur im geringen Umfang zu verzeichnen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit den Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über die vorhandenen liquiden Mittel. Ziel des Kontroll- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Diese Kontroll- und Risikomanagementsysteme sind installiert, werden laufend optimiert und den geänderten Marktverhältnissen angepasst. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Betriebsstätte in 50181 Bedburg, Gottlieb-Daimler Str. 6, wurde zum 31.03.2019 geschlossen. Seit dem 01.12.2018 besteht eine Betriebsstätte in 52249 Eschweiler-Weisweiler, Indelandstr. 2-4.
Aachen, den 31. März 2020 gez. Wolfgang Hammer gez. Helmut Wintgens gez. Dirk Franken BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2019Hammer GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, AachenI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Personenhandelsgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB i.V.m. § 264a Abs. 1 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze aufgestellt. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, wurden berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die immateriellen Vermögensgegenstände, die entgeltlich erworben wurden, sind zu den Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben worden. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bis zu 3 Jahre. Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen bei den der Abnutzung unterliegenden Vermögensgegenständen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 4 und 23 Jahre. Technische Anlagen und Maschinen werden linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr vollständig abgeschrieben. Die Zugänge im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen wurden zeitanteilig entsprechend dem Zugang abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Vorräten erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten. Waren, denen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen war, wurden mit diesem Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Einzelrisiken und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Das Kapital der persönlich haftenden Gesellschafterin betrifft ein Darlehen, welches als Verlustdeckungskapital gegenüber den Gesellschaftsgläubigern zur Verfügung steht. Das Kommanditkapital (TEUR 3.000) ist voll erbracht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzins für Anlagen mit einer Laufzeit von sieben Jahren abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr und die für das Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen sind dem Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang) zu entnehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von T€ 332 (Vj. T€ 321) und sonstige Forderungen T€ 82 (Vj. T€ 14) enthalten. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 0 (Vj. T€ 5). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen in Höhe von T€ 146 (Vj. T€ 185) abgegrenzte Aufwendungen für 2020. Der Jahresabschluss wird nach Ergebnisverwendung aufgestellt. Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Gewerbesteuern im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 216 (Vj. T€ 203). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Anlage 2 zum Anhang). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: • Sparkasse Aachen (T€ 1.000): Bürgschaft eines Kommanditisten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten zum 31. Dezember 2019 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 3.733 (Vj. T€ 2.425). Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von T€ 763 (Vj. T€ 697). Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft benötigt für die Erbringung von Logistikleistungen angemietete Immobilien und Lagerflächen. Die Aufwendungen hierfür betragen T€ 3.444 pro Jahr. Die Verträge haben im Wesentlichen Laufzeiten von bis zu 15 Jahren. Langfristige Vertragsverhältnisse aus Mieten bergen bei Auftragsrückgang das potenzielle Risiko der Minderauslastung, verringern jedoch auch die Kapitalbindung. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betragen T€ 579 pro Jahr und weisen eine Laufzeit von bis zu 7 Jahren auf. Durch die Banken wurde ein Betriebsmittelkreditrahmen für mehrere Firmen der Hammer-Gruppe in Höhe von insgesamt T€ 5.000 zugesagt, für den jede beteiligte Firma selbstschuldnerisch haftet. Der Kreditrahmen war zum 31.12.2019 mit Avalen in Höhe von T€ 1.451 ausgenutzt. Bisher wurden alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Gläubigerbanken eingehalten und es ist daher davon auszugehen, dass auch weiterhin die Verpflichtungen vertragsgemäß erfüllt werden. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden im In- und Ausland erzielt. Die Umsatzerlöse, nach Ort der Leistungsempfänger, verteilen sich dabei wie folgt geografisch: Deutschland 89 % (Vj. 93 %), EU 9 % (Vj. 5 %) und Drittland 2 % (Vj. 2 %). Die Aufteilung erfolgt nach verschiedenen Tätigkeitsbereichen:
In vorstehender Tabelle wurden in 2018 nachträglich Umsatzerlöse in Höhe von T€ 2.110 aus dem Bereich Sonstige in den Bereich Logistik, Lager, KEP umgegliedert, damit eine bessere Vergleichbarkeit zum Jahr 2019 gegeben ist. VI. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden 340 (Vj. 323) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 136 (Vj. 119) kaufmännische Mitarbeiter, 151 (Vj. 128) gewerbliche Mitarbeiter, 26 (Vj. 26) Auszubildende sowie 27 (Vj. 50) Hilfskräfte. Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Geschäftsführung der Hammer GmbH & Co. KG durch die Komplementärin Hammer GmbH, Aachen (gezeichnetes Kapital: T€ 26). Geschäftsführer der Hammer GmbH, Aachen, sind: - Herr Wolfgang Hammer, Speditionskaufmann - Herr Helmut Wintgens, Speditionskaufmann - Herr Dirk Franken, Betriebswirt Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gem. § 286 Absatz 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Hammer GmbH erhält eine jährliche Haftungsvergütung von T€ 1 (Vj. T€ 1). Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf T€ 26. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung Die Betriebsstätte in 50181 Bedburg, Gottlieb-Daimler Str. 6, wurde zum 31.03.2019 geschlossen. Die Ausbreitung des sogenannten Coronavirus und die eventuellen Auswirkungen auf das Jahresergebnis der Hammer GmbH & Co. KG sind aktuell nicht konkret abzuschätzen. Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus führt derzeit nicht zu einer deutlichen Reduzierung der Nachfrage unserer Leistungen. Sollte sich nach den ersten Lockerungen wieder eine Verschärfung der aktuellen Situation einstellen, dürften negative Folgen jedoch nicht auszuschließen sein. Weitere Ereignisse, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten, lagen nicht vor.
Aachen, den 31. März 2020 Hammer GmbH & Co. KG Geschäftsführung gez. Wolfgang Hammer gez. Helmut Wintgens gez. Dirk Franken Anlage 2 zum Anhang Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2019
2018
Hammer GmbH & Co. KG, Aachen Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2019 bis 31.12.2019
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hammer GmbH & Co. KG, Aachen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hammer GmbH & Co. KG, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hammer GmbH & Co. KG, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 17. April 2020 heun
+ schmidt GmbH
gez. Markus Heun, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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