CIRCOR German Holdings Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Werner seit 21.1.2025 | Prokura |
Anette Skau Fischer seit 21.1.2025 | Prokura |
Patrick Wecking seit 12.6.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Alexander Wernado seit 24.10.2023 | Geschäftsführer |
Heinz Gunter Connert seit 21.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allweiler GmbHRadolfzell am BodenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Allweiler GmbHPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Allweiler GmbH, Radolfzell am Bodensee - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allweiler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in einem gesonderten Abschnitt im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg i. Br., 3. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Nietzer, Wirtschaftsprüfer Breuer, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für 2023RechnungslegungDer Jahresabschluss der Allweiler GmbH, Radolfzell am Bodensee, für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Allweiler GmbH mit Sitz in Radolfzell am Bodensee im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 707701 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren nach der linearen Methode. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern, bei Gebäuden mit einer Nutzungsdauer zwischen 10 und 33 Jahren sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode, bei den beweglichen Sachanlagen mit einer Nutzungsdauer von 1 bis 10 Jahren nach der linearen Methode. Seit dem 1. Januar 2020 werden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden zu Einkaufspreisen bzw. durchschnittlichen Einstandspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für erkennbare Risiken aufgrund von Überreichweiten oder aufgrund verminderter technischer Verwertbarkeit werden Wertabschläge vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Weitere Kosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Wertabschläge für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nominalbeträgen angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen werden Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,02 % (Vorjahr: 0,02 %) gebildet. Liquide Mittel werden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Umrechnung von auf Fremdwährung lautenden liquiden Mitteln erfolgt zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für geleistete Zahlungen für Aufwendungen der nächsten Jahre gebildet. Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Anwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vorjahr: 1,78%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,25 % (Vorjahr: 3,25%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vorjahr: 2,25%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 2,0 % (Vorjahr: 2,0%) berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 abgezinst. Rückstellungen für drohende Verluste im Auftragsbestand werden auf der Basis von Vollkosten gebildet. Die Rückstellung für Urlaub und Freizeitguthaben wird nach handelsrechtlichen Grundsätzen, auf Grundlage der tatsächlichen Arbeitszeit, ermittelt. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 bei einer angenommenen Restlaufzeit von pauschal einem Jahr berechnet. Dabei wurde ein Jahr als pauschale Restlaufzeit unterstellt. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Altersteilzeit wurden ein Zinssatz von 0,99% (Vorjahr: 0,43%) und ein Gehaltstrend in Höhe von 3,20% (Vorjahr: 3,25%) zugrunde gelegt. Aufgrund der Regelung des § 8a ATG ist die Allweiler GmbH, Radolfzell, zur Insolvenzsicherung von Altersteilzeitguthaben verpflichtet. Die entsprechenden Guthaben sind zu Gunsten der Arbeitnehmer in Altersteilzeit in einen Geldmarktfonds einbezahlt. Im Fall der Insolvenz stehen die Guthaben den jeweiligen Arbeitnehmern zu. Die Altersteilzeitverpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Bilanzierung latenter Steuern unterbleibt aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit der CIRCOR Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell am Bodensee. Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich lauteten, erfolgt die Umrechnung in Euro mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Bilanzerläuterungen(1) AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (2) Angaben zum Anteilsbesitz
1) Angabe in Landeswährung, gerundet auf
Tausend.
(3) Vorräte
(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zu (1): In Höhe von TEUR 6.137 (Vorjahr: TEUR 10.735) handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 90.474 (Vorjahr: TEUR 62.909) um sonstige Vermögensgegenstände. Dieser Posten enthält Forderungen gegenüber der Gesellschafterin CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell in Höhe von TEUR 87.981 (Vorjahr: TEUR 66.223). (5) Liquide MittelDie liquiden Mittel setzen sich wie im Vorjahr aus Guthaben bei Kreditinstituten und aus Kassenbeständen zusammen. (6) Aktiver RechnungsabgrenzungspostenIm aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsbeiträge sowie Aufwendungen aus Wartungsverträgen abgegrenzt. (7) Latente SteuernDie Aktivierung latenter Steuern unterbleibt aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit der CIRCOR Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell. (8) Rückstellungen für PensionenAngaben gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGBGemäß den Nachträgen vom 19. Dezember 1997 und 16. September 1998 zur Gesamtbetriebsvereinbarung hat die Allweiler GmbH, Radolfzell, Pensionsverpflichtungen vom Versorgungs- und Unterstützungsverein der Allweiler AG, Radolfzell e.V. übernommen. Die Versorgungsleistungen für die in den Diensten der Allweiler GmbH, Radolfzell, stehenden Betriebsangehörigen werden von der Allweiler GmbH, Radolfzell, direkt erbracht. Alle Rentner/Rentnerinnen, Witwen, Witwer und Waisen, die am 30. September 1998 versorgungsberechtigt waren, sowie die bis zu diesem Tag mit unverfallbaren Versorgungszusagen ausgeschiedenen ehemaligen Betriebsangehörigen verblieben im Versorgungs- und Unterstützungsverein der Allweiler AG, Radolfzell, e.V. (verbundenes Unternehmen). Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich für den Versorgungs- und Unterstützungsverein der Allweiler AG, Radolfzell e.V. ein Fehlbetrag aus dem Vergleich des Kassenvermögens mit der mittelbaren Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 5.255. Dieser wurde als mittelbare Pensionsverpflichtung von der Allweiler GmbH, Radolfzell, entsprechend Art. 28 EGHGB nicht passiviert. In Höhe des Fehlbetrags besteht bei der Allweiler GmbH eine Subsidiär-Haftung. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.576 (Vorjahr: TEUR 7.060) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. (9) Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, ausstehende Rechnungen für erbrachte, aber noch nicht berechnete Leistungen, Gewährleistungsverpflichtungen, Drohverluste aus schwebenden Geschäften sowie Provisionsverpflichtungen. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB hinsichtlich der Rückstellung für Altersteilzeit:
Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen den Marktwerten. Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen unterblieb wegen Unwesentlichkeit. (10) Verbindlichkeiten
Zu (1): Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen wie im Vorjahr die üblichen Eigentumsvorbehalte. Zu (2): In Höhe von TEUR 1.578 (Vorjahr: TEUR 8.889) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 45.378 (Vorjahr: TEUR 2.920) um sonstige Verbindlichkeiten. Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 42.497 (Vorjahr: TEUR 1.985) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) UmsatzerlöseDer Gesamtumsatz der Allweiler GmbH, Radolfzell, belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 175.711 (Vorjahr TEUR 152.850).
(a) ExzenterschneckenpumpenExzenterschneckenpumpen werden für die Abwasser-, Klär- und Umwelttechnik sowie an die Nahrungsmittel-, Getränke-, Pharma- und Kosmetikindustrie geliefert. Sie fördern gleichmäßig und pulsationsarm dünnflüssige bis hochviskose, reine, neutrale oder aggressive Flüssigkeiten. Ihr Einsatzbereich liegt unter anderem in der Beschickung von Kammerfilterpressen, Abfüllmaschinen, beim Einbringen von Zuschlagstoffen und bei der Zusammenstellung von Produktmischungen. (b) KreiselpumpenIm Bereich Kreiselpumpen sind die Herstellung und der Vertrieb von Kreiselpumpen, Propellerpumpen, Chemiepumpen und Schiffspumpen im Werk Radolfzell angesiedelt. Kreisel- und Propellerpumpen fördern verunreinigte oder reine, neutrale oder aggressive, kalte oder heiße sowie mit Feststoffen beladene Flüssigkeiten in allen Versorgungsbereichen. Ihr Haupteinsatzbereich liegt in der Chemie- und Wasserversorgungstechnik sowie der allgemeinen Industrietechnik. (c) SchraubenspindelpumpenDer Bereich Schraubenspindelpumpen umfasst die Herstellung und den Vertrieb von 3-spindligen Schraubenspindelpumpen und Brennstoffanlagen im Werk Radolfzell. Sie dienen dem Fördern von Ölen oder anderen schmierenden, nicht oder schlecht schmierenden Flüssigkeiten. Ihr Einsatzgebiet liegt vorwiegend in der Förderung von Heizöl, Schmieröl, Hydrauliköl und Kühlschmieremulsion. (d) GießereitechnikDie Gießerei umfasst die Herstellung von Gussgehäusen, Laufrädern, Gehäuseteilen und Lagerträgern für den Bedarf der pumpenproduzierenden Geschäftsbereiche. Ferner erfolgen die Herstellung und der Vertrieb von Kundengussteilen. (g) sonstige UmsatzerlöseHierunter fallen insbesondere Erträge aus der Weiterberechnung an verbundene Unternehmen, Erlöse aus Verkauf von Schrottware und Provisionserträge. (12) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aufgrund Auflösung von Rückstellungen und aus der Auflösung von Einzelwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 335 (Vorjahr: TEUR 1.013). Die Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen betragen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 9). (13) Materialaufwand
(14) Personalaufwand
(15) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Servicekosten im Verbundbereich, Kosten für Leiharbeiter, Instandhaltungs- und Wartungsaufwendungen, Ausgangsfrachten, Aufwendungen für Versicherungen und Provisionen sowie Kosten für externe Dienstleistungen. (16) Finanz- und Beteiligungsergebnis
Zu (1): Die Erträge resultieren aus dem im Geschäftsjahr 2010 geschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit der PD-Technik Ingenieurbüro GmbH, Hamburg (TEUR 2.410, Vorjahr: TEUR 2.115). Zu (2): Die Beteiligungserträge resultieren aus Gewinnausschüttungen der Tochterunternehmen (verbundene Unternehmen) der Allweiler GmbH.
Zu (3): Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten insbesondere den Zinsaufwand aus Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 953 (Vorjahr: TEUR 3.318) sowie Zinsen für Leasing TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 89). (17) Steuern vom Einkommen und vom ErtragAufgrund der steuerlichen Organschaft zwischen der Allweiler GmbH, Radolfzell, und der CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell, fällt im Geschäftsjahr 2023 sowohl die Gewerbesteuer als auch die Körperschaftssteuer auf Ebene der CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell, an und wird nicht weiterbelastet. Sonstige Angaben(18) MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
(19) HaftungsverhältnisseZum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse der Allweiler GmbH, Radolfzell. (20) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Allweiler GmbH, Radolfzell, bestehen TEUR 2.475 gegenüber verbundenen Unternehmen. (21) Derivative FinanzinstrumenteZum Bilanzstichtag bestehen keine Sicherungsgeschäfte. (22) Außerbilanzielle GeschäfteEs bestehen lediglich Miet- und Leasingverträge. Wesentlicher Vorteil ist die zeitliche Verteilung des Liquiditätsabflusses, wesentliche Risiken bestehen nicht. Die finanziellen Auswirkungen sind aus der Angabe zu (20) ersichtlich. (23) OrganeGeschäftsführer:Matthias Probian - VP Finance Industrial (bis 31.05.2024) Heinz Gunter Connert - VP/GM Industrial Pumps Allweiler Germany Andreas Alexander Wernado - Senior Director Operations / Managing Director Patrick Wecking - Director Operations Bottrop (ab 01.06.2024) Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats üben folgende hauptberufliche Tätigkeiten aus:
(24) Gesamtbezüge der OrganeDie Bezüge des Aufsichtsrats der Allweiler GmbH, Radolfzell, betragen TEUR 8. Hinsichtlich der Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Organmitglieder und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.845 (Vorjahr: TEUR 3.013). Die im Geschäftsjahr gezahlten Pensionen beliefen sich auf TEUR 149. (25) KonzernverhältnisseDas Stammkapital der Gesellschaft ist zu 100 % im Besitz der CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell. Bei der CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell, handelt es sich um ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der CIR-COR German Holdings LLC, und deren Mutterunternehmen CIRCOR (Jersey) Ltd., Jersey, UK. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur CIRCOR International, Inc., Burlington (MA), USA, sowie zu deren unmittelbaren sowie mittelbaren Tochterunternehmen. Am 18.10.2023 wurde CIRCOR International Inc. von Cube Parent Inc., Delaware, USA, übernommen, einem Portfoliounternehmen, welches von KKR & Co. Inc., New York (NY), USA, einer führenden globalen Investmentgesellschaft, verwaltet wird. Die Cube Parent Inc., Delaware, USA, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf; dieser ist im Unternehmensregister erhältlich. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Allweiler GmbH, Radolfzell, zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzerngesellschaft zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Allweiler GmbH, Radolfzell, erstellt - dieser ist im Unternehmensregister erhältlich. (26) Honorare des AbschlussprüfersDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
(27) Geschäfte mit nahestehenden PersonenIm Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. (28) NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Radolfzell, 03. Juli 2024 Allweiler GmbH Die Geschäftsführung Heinz Gunter Connert Andreas Alexander Wernado Patrick Wecking Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Geschäftstätigkeit und RahmenbedingungenMuttergesellschaft der ALLWEILER GmbH ist zu 100 % die CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell am Bodensee. Deren Muttergesellschaft ist wiederum die CIRCOR (Jersey) Ltd., Jersey. Deren oberste Muttergesellschaft war bis Oktober 2023 wiederum die CIRCOR International, Inc., Burlington (MA), USA. Am 18.10.2023 wurde CIRCOR International Inc. von Cube Parent Inc., Delaware, USA, übernommen, einem Portfoliounternehmen, welches von KKR & Co. Inc., New York (NY), USA, einer führenden globalen Investmentgesellschaft, verwaltet wird. Die Geschäftstätigkeit der ALLWEILER GmbH umfasst die Fabrikation von Pumpen, Maschinen und Maschinenteilen, den Betrieb einer Eisen- und Metallgießerei sowie die Fabrikation damit in Verbindung stehender Artikel, den Handel mit diesen und den einschlägigen Rohmaterialien für die Marktsegmente Schiffbau, Öl und Gas, Energieerzeugung und spezielle Industrieanwendungen. Die ALLWEILER GmbH unterhält Fertigungsstätten in Radolfzell, dem Stammsitz der Gesellschaft, sowie in Kirchhellen bei Bottrop. Die Gesellschaft ist mit ihrer Pumpentechnologie in folgenden Produktbereichen tätig:
Wesentliche regionale Absatzmärkte sind Deutschland, das übrige Europa und Asien. 2. Forschung und EntwicklungDie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung an den ALLWEILER-Standorten Radolfzell und Bottrop beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 1.439. Darunter fallen TEUR 240 auf die Inanspruchnahme von Leistungen Dritter. Im Jahr 2023 lag der F&E Fokus zu gleichen Teilen auf Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten im Bereich Schraubenspindelpumpen und Kreiselpumpen. Unter Einbeziehung eines Großkunden wurde bereits 2022 entschieden, die Baureihe EMTEC-C technisch in Hinsicht Standfestigkeit zu überarbeiten. Dazu wurden die bisherigen Ausfallursachen eingehend untersucht und konstruktive Maßnahmen erarbeitet, die eine noch höhere Standfestigkeit ermöglichen. Diese wurden in der Neukonstruktion EMTEC-D umgesetzt. Es wurden umfangreiche Testserien gefahren. Leider mussten wir feststellen, dass die Pumpe bei bestimmten Betriebsbedingungen geräuschauffällig war, was weitere Entwicklungsarbeit zur Folge hatte. Die Serienfreigabe ist jetzt für das Jahresende 2024 geplant. Vorrangig für den chinesischen Markt wurden große Thermalölpumpen der Baureihe NTWH entwickelt. Die Temperaturverhältnisse der Baugröße 300-500 wurde vorab komplett mittels Simulationsrechnung optimiert und dann in einer Konstruktion umgesetzt. Die Erprobung und Freigabe waren für 2023 geplant, mussten aber aufgrund geänderter Anforderungen und Engpässe im Bereich Versuch in das Jahr 2024 verschoben werden. Die Serienfreigabe ist 2024. Die Baureihe EMTEC-A für die Anwendung LACT (bis 100 bar) konnte im Jahr 2023 freigegeben werden. Dazu wurden ca. 50 Pumpen produziert, die auch erfolgreich beim Kunden im Einsatz sind. Die Produktentwicklung für die Exzenterschneckenpumpen (Progressing Cavity Pumps) hat eine Spezialausführung ohne Gelenk für die Förderung von Lithium in der Batterieherstellung entwickelt. Eine Pumpe wurde bei einem wichtigen Kunden erfolgreich getestet. Darauf aufbauend wurde entschieden eine komplette Baureihe zu entwickeln die im Jahr 2024 in Serie gehen soll. Neue Kraftstoffe erfordern Pumpen, die niedrigviskose Flüssigkeiten bei hohem Druck fördern können. Der in den Jahren zuvor entwickelte Prüfstand zur Untersuchung der tribologischen Eigenschaften von Werkstoffen wurde weiter optimiert, was eine wesentliche Hilfe bei der Untersuchung von Werkstoffpaarungen sein wird. Niedrigviskose Medien finden im Rahmen der Energiewende immer mehr Einsatzgebiete, derzeit besonders in der Marine. Für einen Motorenhersteller wurde ein Pumpenprototyp entwickelt, der Methanol bis zu 40 bar fördern kann. Diese Pumpe wird derzeit auf einem Prüfstand des Motorenbauers erprobt. Parallel dazu werden Konzepte erarbeitet, die besonders für diese Anwendung optimiert sind. Neue Bearbeitungsmaschinen bei Allweiler erfordern aktualisierte Zeichnungen in digitaler Form. Dazu wurde ein Projekt gestartet mit dem Ziel, alte Zeichnungen zu überarbeiten und zu digitalisieren (3D-Format). Das Projekt wird voraussichtlich noch mehrere Jahre andauern. 3. Wirtschaftsberichta. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenWeltwirtschaft 2023Nachdem das Vorjahr bereits von einer wirtschaftlichen Abkühlung geprägt war, schwächte sich das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2023 weiter ab. Die insgesamt verhaltene gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war vor allem auf die nach wie vor hohen, wenngleich rückläufigen Inflationsraten und die restriktive Geldpolitik der Notenbanken zurückzuführen. Anhaltende geopolitische Spannungen und Krisen hatten zudem einen dämpfenden Effekt auf die Wachstumsdynamik. Die Weltbank prognostizierte, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 auf 2,1 % abschwächen würde. Dies war eine Verlangsamung gegenüber dem Wachstum von 3,1 % im Vorjahr. Hohe Zinsen und der russische Angriffskrieg in der Ukraine waren dabei wichtige Faktoren. Wirtschaftliches Umfeld - Gesamtwirtschaftliche Entwicklung.Im Jahr 2023 war Europa stark von hoher Inflation, gestiegenen Energiekosten und einem Druck auf die Realeinkommen und Ausgaben der privaten Haushalte sowie einem gedämpften Wachstum in wichtigen Exportmärkten betroffen. Am stärksten betroffen waren produktionssensible Volkswirtschaften wie Deutschland. China blieb ein wichtiger Akteur auf den Weltmärkten und überschwemmte diese mit günstigen Produkten, was zu Herausforderungen für andere Volkswirtschaften führte. Deutsche Wirtschaft schrumpft 2023 um 0,3 %Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wurde durch die anhaltenden globalen Krisen beeinträchtigt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen hoch, was die Konjunktur dämpfte. Zusätzlich erschwerten ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland die wirtschaftliche Erholung von dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen Rückgang von 0,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dieser Rückgang betraf insbesondere das Produzierende Gewerbe. Hier sank die Wirtschaftsleistung insgesamt deutlich um 2,0 %. Besonders die Energieversorgung war von einer starken Verringerung der Produktion betroffen. Im Verarbeitenden Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war ebenfalls ein Minus von -0,4 % zu verzeichnen. Allerdings lieferten die Automobilindustrie und der sonstige Fahrzeugbau positive Impulse. In energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie hingegen sanken Produktion und Wertschöpfung erneut, nachdem diese Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatten. VDMA: Rezession im MaschinenbauDie Entwicklung im Maschinenbau ist eng mit der globalen Konjunktur verknüpft. Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) beeinträchtigt die anhaltende globale Wirtschaftsschwäche die Geschäfte in dieser Branche. Die Maschinenproduktion verzeichnete im dritten Quartal 2023 bereits einen Rückgang von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahresniveau. Auch das vierte Quartal 2023 wird voraussichtlich schwach ausfallen. Für das Jahr 2024 passt der VDMA seine Prognose nach unten an: von bisher minus 2 % auf nun minus 4 % Produktionsrückgang. Der Maschinen- und Anlagenbau sieht Potenzial in den Bereichen Digitalisierung, Dekarbonisierung und dem Aufbau resilienter Lieferketten. Für die Digitalisierung setzt der VDMA auf föderative Datenräume und das Programm "Manufacturing-X", um Standards für Produktionsinformationen zu etablieren. Dennoch betont VDMA-Präsident Karl Haeusgen die Bedeutung einer verlässlichen Standortpolitik und kritisiert die Unsicherheit bezüglich mündlicher Förderzusagen der Bundesregierung. Insgesamt bleibt der Maschinenbau vor Herausforderungen, aber auch Chancen stehen bereit, insbesondere im Kontext der digitalen Transformation und der globalen Wirtschaftslage. Engpässe in Lieferketten - Herausforderung für UnternehmenDie Störung in den Lieferketten - während und nach der Covid-19-Pandemie - hat das Thema Resilienz ganz oben auf die unternehmerische Agenda gesetzt. Unternehmen setzen auf Diversifizierung von Lieferanten, Vertriebswegen und Zusammenarbeit mit Lieferanten, um zukunftssicher zu sein. Auch eine Erhöhung der Lagerbestände ist ein Fokus vieler Unternehmen, um besser auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können. Insgesamt stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Lieferketten nachhaltig, menschenrechtskonform und widerstandsfähig zu gestalten, um langfristig erfolgreich zu sein. Beschäftigung soll ausgebaut werden - Fachkräftemangel bremstDer Fachkräftemangel im Maschinenbau ist ein anhaltendes Problem, das viele Unternehmen in Deutschland betrifft. Laut einer VDMA-Studie ist der Fachkräftemangel im Maschinen- und Anlagenbau so stark wie nie zuvor. Zum Jahresende 2023 waren insgesamt rund 1,03 Millionen Mitarbeiter in dieser Schlüsselbranche beschäftigt. Trotz der Konjunkturflaute im Jahresverlauf entstanden noch 13.600 Stellen (plus 1,3 %). Allerdings ist keine Besserung in Sicht, da rund 40 % der Unternehmen davon ausgehen, dass sich der Fachkräftemangel in der nächsten Zeit weiter verschärft. Die Mehrheit der Unternehmen plant jedoch, wieder Personal aufzubauen, und das Angebot für Ausbildung und duales Studium soll ausgebaut werden, um die Situation für Nachwuchskräfte zu verbessern. Es bleibt eine Herausforderung, kreative Lösungen zu finden, um langfristig erfolgreich zu sein und den Fachkräftemangel zu bewältigen Der Fachkräftemangel wird von vielen Unternehmen als größtes Geschäftsrisiko der Zukunft eingeschätzt. Der Mangel an qualifiziertem Personal hat vielschichtige Ursachen. Der Demografische Wandel führt dazu, dass weniger Nachwuchskräfte auf den Arbeitsmarkt nachrücken. Strukturelle Probleme auf dem deutschen Arbeitsmarkt erschweren jedoch die Lösung des Fachkräftemangels. b. GeschäftsverlaufFür das Geschäftsjahr 2023 der ALLWEILER GmbH war insgesamt ein Umsatzanstieg von 15,0 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Der Umsatzanstieg war damit geringer als im letztjährigen Lagebericht (+18 %) prognostiziert. Der Grund hierfür lag darin begründet, dass nicht alle Aufträge fertiggestellt werden konnten und sich insoweit nicht in entsprechende Umsätze niedergeschlagen haben. Der Umsatzanstieg setzt sich wie folgt zusammen: Inlandsumsätze (+15,4 %), übriges Europa (+20,2 %), Nordamerika (+36,7 %), Asien (+16,4 %) sowie Übrige Länder (-79,3 %). Auf die einzelnen Segmente bezogen, war die Situation im Geschäftsjahr 2023 uneinheitlich. Umsatzsteigerungen waren in den Segmenten Exzenterschneckenpumpen (+1,9 %), Kreiselpumpen (+13,9 %), Schraubenspindelpumpen (+31,7 %), Gießereitechnik (+3,0 %) sowie im Bereich der IMO-Produkte (+17,2 %) und bei den sonstigen Umsätzen (+52,4 %) zu verzeichnen. Rückläufig entwickelten sich die Umsätze im Bereich der Fremdpumpen (-5,9 %). Ungeachtet des unverändert schwierigen Umfeldes - schwache Wachstumsraten weltweit, Krieg in der Ukraine, geopolitische Spannungen, Lieferkettenprobleme durch Angriffe auf Schiffe am Horn von Afrika sowie weiterhin hohe Energiepreise und ein hohes Zinsniveau - beurteilt die Unternehmensleitung die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr durchaus positiv und blickt optimistisch in die Zukunft. c. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErtragslageBeim Gesamtumsatz der ALLWEILER GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 ein Anstieg um 22,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der allgemeinen Erholung der Wirtschaft im Jahr 2023 und Nachholeffekten nach dem Ende der Corona-Pandemie. Der Umsatz betrifft im Wesentlichen Deutschland mit 57,3 Mio. EUR (Vorjahr: 49,6 Mio. EUR) und das restliche Europa im Jahr 2023 mit 81,5 Mio. EUR (Vorjahr: 67,8 Mio. EUR). Der Auftragseingang bei der ALLWEILER GmbH liegt mit 170,6 Mio. EUR 0,2 % unter dem des Vorjahres. Dabei entfallen auf das Werk in Radolfzell 140,0 Mio. EUR und auf das Werk in Bottrop 30,6 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern und Finanz- und Beteiligungsergebnis) beträgt im Geschäftsjahr 2023 19,5 Mio. EUR und stieg gegenüber dem im Vorjahr ausgewiesenen Betriebsergebnis von -7,5 Mio. EUR um 27,0 Mio. EUR. Der im Vorjahr prognostizierte Anstieg des Betriebsergebnisses in Höhe des prognostizierten Umsatzanstiegs von +18 % wurde somit erreicht. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 vor Ergebnisabführung beläuft sich auf +41,9 Mio. EUR (Vorjahr: -8,1 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote - bezogen auf die Gesamtleistung - sank (inflationsbedingt) von 39,6 % im Vorjahr auf 34,1 % im Geschäftsjahr. Der Personalaufwand der ALLWEILER GmbH hat sich absolut um 8,7 Mio. EUR vermindert. Die Personalaufwandsquote - bezogen auf die Gesamtleistung - sank auf 36,7 % (Vorjahr: 46,5 %). Die Minderung der Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Pensionsaufwendungen. Im Vorjahr hatte sich aufgrund der Änderungen der versicherungsmathematischen Prämissen ein hoher Anstieg der Pensions- und damit der Personalaufwendungen ergeben. Ohne Berücksichtigung der Pensionsaufwendungen (im laufenden Jahr und im Vorjahr) hätte sich ein leichter Anstieg der Personalaufwendungen um rund 3,5 Mio. EUR ergeben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. EUR auf 31,8 Mio. EUR gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf Steigerungen bei den Instandhaltungs- und Wartungskosten sowie auf Weiterbelastungen im Intercompany-Bereich zurückzuführen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beläuft sich auf +22,5 Mio. EUR (Vorjahr: -0,4 Mio. EUR). Darin enthalten sind Erträge aus der Gewinnabführung der PD-Technik Ingenieurbüro GmbH, Hamburg, in Höhe von 2,4 Mio. EUR, Erträge aus Beteiligungen, in Höhe von 20,3 Mio. EUR, Zinserträge (0,9 Mio. EUR) sowie Zinsaufwendungen (1,1 Mio. EUR). Die Zinserträge betreffen im Wesentlichen das an die CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell, überlassene Darlehen. Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung sowie Zinsen für Leasing. VermögenslageDas Anlagevermögen der ALLWEILER GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 5,0 Mio. EUR auf 58,1 Mio. EUR erhöht. Die Veränderungen betrafen immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von -0,2 Mio. EUR, Sachanlagen in Höhe von 4,3 Mio. EUR sowie Finanzanlagen in Höhe von 0,9 Mio. EUR. Der Vorratsbestand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. EUR auf 26,5 Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf einen gegenüber dem Vorjahr höheren Bestand an fertigen Erzeugnissen zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um 1,1 Mio. EUR auf 13,7 Mio. EUR. Die Tage der ausstehenden Forderungen (DSO) gegenüber fremden Dritten erhöhten sich um 0,2 Tage auf 47,9 Tage (Vorjahr: 47,7 Tage). Die Werte beziehen sich auf Durchschnittswerte des letzten Quartals. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich insgesamt um 23,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Die hierin enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 4,6 Mio. EUR vermindert. Die sonstigen Forderungen sind um 27,6 Mio. EUR gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Darlehens gegenüber der CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell, um 35,0 Mio. EUR, sowie des Wegfalls der Forderung gegen die CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell aus der Übernahme des Vorjahresverlustes aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages (-8,1 Mio. EUR) zurückzuführen. Sonstige Vermögensgegenstände haben sich um 0,4 Mio. EUR erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen auf einer Erhöhung bei den sonstigen kurzfristigen Forderungen. Die liquiden Mittel liegen mit 15,6 Mio. EUR um rund 3,2 Mio. EUR über dem Vorjahr. Die im letzten Lagebericht prognostizierte Verbesserung der Liquiditätslage ist somit eingetreten. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen zur Finanzlage. Die Rückstellungen haben sich um 1,5 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr vermindert. Dies resultiert hauptsächlich aus der Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 1,1 Mio. EUR. Weiterhin sind die sonstigen Rückstellungen um 0,4 Mio. EUR gesunken. Dies resultiert vor allem aus der Veränderung der folgenden Rückstellungen: Altersteilzeit (-0,1 Mio. EUR), Gewähr- und Kulanzleistungen (+0,4 Mio. EUR), Provisionen (+0,1 Mio. EUR), Bonus/Gleitzeit/Urlaub (-0,2 Mio. EUR) sowie übrige Rückstellungen (-0,6 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten stiegen um 32,3 Mio. EUR auf 66,2 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um 1,7 Mio. EUR gegenüber dem Berichtsvorjahr vermindert. Gegenläufig erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 35,1 Mio. EUR. Dies resultiert im Wesentlichen aus der noch ausstehenden Gewinnabführung in Höhe von 41,9 Mio. EUR aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages, welche den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 6,8 Mio. EUR überkompensiert hat. FinanzlageDie Eigenkapital-Quote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) liegt zum 31. Dezember 2023 bei 18,6 % (Vorjahr: 21,8 %). Zum Bilanzstichtag bestanden keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Mit einem positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von +31,0 Mio. EUR, einem Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit von +14,9 Mio. EUR sowie einem Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit von -42,8 Mio. EUR ergibt sich eine Erhöhung der Flüssigen Mittel von 3,2 Mio. EUR. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt unterhalb des Jahresüberschusses, da die Erträge aus Beteiligungen und aus Gewinnabführung (22,7 Mio. EUR) dem Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit zugeordnet wurden. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von +14,9 Mio. EUR war geprägt durch die Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen sowie der vereinnahmten Dividenden aus Beteiligungen. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -42,8 Mio. EUR war geprägt durch die Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft. d. Nicht-finanzielle LeistungsaspekteArbeitnehmerbelangeDie ALLWEILER GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 769 Mitarbeitende (Vorjahr: 756 Mitarbeitende), davon 24 Auszubildende (Vorjahr: 28). Dies entspricht einer Ausbildungsquote von 3,1 % (Vorjahr 3,6 %). ALLWEILER investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR) in die Mitarbeiterfortbildung. Schwerpunkte waren Schulungen zu Managementkompetenz, Rechtsgrundlagen / Compliance und Produktion und Fertigung. UmweltbelangeDie ALLWEILER GmbH ist Umwelt-Audit zertifiziert und beachtet die geltenden Umweltschutzvorschriften. FertigungsstättenNeben dem größten Fertigungsstandort in Radolfzell unterhält die ALLWEILER GmbH ferner ein Produktionswerk in Bottrop-Kirchhellen. Das Werk in Bottrop beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 133 Mitarbeiter (Vorjahr: 131 Mitarbeiter). Erklärung zur UnternehmensführungAngaben zu den gesetzlichen Vorgaben betreffend den Frauenanteil in Aufsichtsrat, Geschäftsführung und den nachfolgenden zwei FührungsebenenAm 1. Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Dieses Gesetz wurde durch das Zweite Führungspositionen-Gesetz (FüPoG II) am 12. August 2021 ergänzt. Danach sind Zielgrößen für den Frauenanteil in Aufsichtsrat, Geschäftsführung und den nachfolgenden zwei Führungsebenen festzulegen und zu bestimmen, bis wann die jeweilige Zielgröße erreicht werden soll. Aufgrund der Ergänzung des FüPoG II, müssen die Zielgrößen des angestrebten Frauenanteils an der jeweiligen Führungsebene bei Angaben in Prozent vollen Personenzahlen entsprechen. Nach Ablauf der jeweiligen Fristen für die Umsetzung ist darüber zu berichten, ob die Zielgrößen im Bezugszeitraum erreicht wurden. Zielgrößen für den AufsichtsratFür den Aufsichtsrat ist für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2017 eine Zielgröße von 16,67 % und eine Umsetzungsfrist zur Erreichung dieser Zielgröße bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021 durch die Gesellschafterversammlung festgelegt worden. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. August 2023 ist für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2023 eine Zielgröße von 33 % und eine Umsetzungsfrist zur Erreichung dieser Zielgröße bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 festgelegt worden. Der Frauenanteil im Aufsichtsrat beträgt aktuell 33 %. Die definierte Zielgröße wird somit eingehalten. Zielgröße für die GeschäftsführungDie Gesellschafterversammlung hatte für den Frauenanteil in der Geschäftsführung eine Zielgröße von 0 % sowie eine Frist zur Erreichung dieser Zielgröße bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021 festgelegt. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. August 2023 ist für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2023 die Zielgröße von 0 % beibehalten und eine Umsetzungsfrist zur Erreichung dieser Zielgröße bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 festgelegt worden. Damit wurde der zu diesem Zeitpunkt aktuelle und am 31. Dezember 2023 unverändert fortbestehende Stand des Frauenanteils von 0 % festgehalten. Grund hierfür war, dass noch keine geeignete Kandidatin für die Geschäftsführung gefunden werden konnte und man davon ausgeht, dass dies für unsere Branche auch in naher Zukunft schwierig bleiben wird. Grundsätzlich ist eine Steigerung des Frauenanteils in der Geschäftsführung jedoch selbstverständlich nicht ausgeschlossen. Am 31. Dezember 2023 gehörten der aus drei Mitgliedern bestehenden Geschäftsführung drei Männer und keine Frau an. Zielgrößen für die erste und zweite Führungsebene unterhalb der GeschäftsführungFür den Zeitraum ab dem 1. Januar 2017 ist für den Anteil von Frauen in der ersten Führungsebene eine Zielgröße von 25 % und für den Anteil von Frauen in der zweiten Führungsebene eine Zielgröße von 4,76 % sowie für beide Zielgrößen jeweils eine Frist zur Erreichung dieser Zielgrößen bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021 durch die Geschäftsführung festgelegt worden. Mit Beschluss der Geschäftsführer vom 23. August 2023 ist der Anteil von Frauen in der ersten und zweiten Führungsebene neu festgelegt worden. Für den Anteil von Frauen in der ersten Führungsebene wurde die Zielgröße von 25 % beibehalten und für den Anteil von Frauen in der zweiten Führungsebene eine Erhöhung der Zielgröße von 4,76 % auf 20 % festgelegt. Für beide Zielgrößen gilt jeweils eine Frist zur Erreichung dieser Zielgrößen bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026. Am 31. Dezember 2023 betrug der Anteil von Frauen in der ersten Führungsebene 0 %. Somit wurde die Zielgröße von mindestens 25 %, welche durch die Gesellschafterversammlung festgelegt wurde, nicht erreicht. Grund hierfür waren das Fehlen von geeigneten Kandidatinnen sowie aufgrund von organisationalen und strukturellen Veränderungen. Dies schließt eine zukünftige Steigerung des Frauenanteils auf dieser Führungsebene selbstverständlich nicht aus. Der Anteil an Frauen in der zweiten Führungsebene betrug zum 31. Dezember 2023 14,3 %. Somit wurde die Zielgröße von mindestens 20 %, welche durch die Gesellschafterversammlung festgelegt wurde, nicht erreicht. Die Gründe hierfür sind dieselben wie die bezüglich der Nichterreichung der Zielgröße in der ersten Führungsebene. 4. PrognoseberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDie Weltwirtschaft zeigte sich im Kalenderjahr 2023 angesichts zahlreicher widriger Faktoren und der negativen wirtschaftlichen Schocks des Vorjahres bemerkenswert widerstandsfähig. Allerdings werden sich diese Schocks, insbesondere die dämpfenden Effekte der restriktiveren finanziellen Bedingungen, noch negativ auf das Wirtschaftswachstum im Kalenderjahr 2024 auswirken. Dementsprechend dürfte sich das BIP-Wachstum der Weltwirtschaft im Kalenderjahr 2024 auf 2,3 % weiter abschwächen, nach den erwarteten 2,6 % im Kalenderjahr 2023. Angesichts der Vielzahl aktueller und potenzieller geopolitischer Konflikte ist der Ausblick mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet. In der EU wird für das Kalenderjahr 2024 ein Anstieg des BIP um 0,8 % erwartet, nach voraussichtlich 0,4 % im Kalenderjahr 2023. Die Auswirkungen der Energiekrise zeigen immer noch negative Folgen, insbesondere in energieintensiven Industrien. Auch die restriktivere Geldpolitik - die Europäische Zentralbank hat den Leitzins in nur etwas mehr als einem Jahr auf 4,5 % angehoben - dürfte das Wachstum bremsen. Für die Wirtschaft der USA wird von einer Verlangsamung des Wachstums und einer weichen Landung ausgegangen. Nach einem unerwartet starken BIP-Wachstum (von voraussichtlich 2,5 %) im Kalenderjahr 2023, das vor allem auf einen sehr starken Dienstleistungssektor zurückzuführen war, während die Industrie schwach war, wird sich das Wachstum im Kalenderjahr 2024 voraussichtlich auf 2,1 % verlangsamen. Die restriktiveren finanziellen Bedingungen - die Federal Reserve hat den Leitzins auf 5,5 % erhöht, und auch die längerfristigen Zinssätze stiegen stark - werden ihre volle Wirkung im nächsten Jahr entfalten. Daher ist eine kurze und schwache Rezession im Kalenderjahr 2024 zwar nicht unsere Grundannahme, aber ebenfalls möglich und wird von einigen Ökonomen erwartet. Der Konsum wird voraussichtlich weiterhin der wichtigste Wachstumsmotor sein, während die staatlichen Investitionsprogramme (CHIPS-Gesetz, Inflationsreduzierungsgesetz) eine unterstützende Rolle für die Wirtschaft spielen dürften, da sie die Unternehmensinvestitionen stimulieren. Es wird erwartet, dass das BIP in China im Kalenderjahr 2024 nur noch um 4,6 % wachsen wird, nach voraussichtlich 5,2 % im Kalenderjahr 2023. Die Bereinigung im Immobiliensektor wird das BIP-Wachstum weiterhin belasten. Im Kalenderjahr 2024 werden die globale Güternachfrage, der Welthandel und die Industrieproduktion voraussichtlich wieder leicht zunehmen. Die Hauptannahme hinter dieser Erwartung ist eine weitere Normalisierung bei zwei kritischen Faktoren: den Konsumausgaben und der Vorratshaltung der Unternehmen. Beides hat die Industrieproduktion im Kalenderjahr 2023 belastet, dürfte aber das Wachstum der chinesischen Wirtschaft im Kalenderjahr 2024 leicht unterstützen. Darüber hinaus wird erwartet, dass der chinesische Privatkonsum die Inlandsnachfrage antreibt und dass die angekündigten Konjunkturmaßnahmen für etwas Rückenwind sorgen werden. Es wird erwartet, dass sich der Rückgang der Inflationsraten weltweit fortsetzt, wenn auch langsamer. Die Zinserhöhungen der Vergangenheit zeigen die gewünschte Wirkung, und es wird davon ausgegangen, dass sich die Gesamtinflation stetig den Zielen der Zentralbanken annähert. Daher wird die Geldpolitik im Kalenderjahr 2024 voraussichtlich weniger restriktiv sein. Die globalen Anlageinvestitionen dürften von staatlichen Programmen und von Fabrikinvestitionen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Lieferketten und anderen Diversifizierungsmaßnahmen profitieren. Die hier vorgestellten Prognosen für die Kalenderjahre 2023 und 2024 für das BIP und die Anlageinvestitionen beruhen auf einem Bericht von S&P Global vom 15. Oktober 2023. Frühjahrsprognose der BundesregierungDie Frühjahrsprojektion für die Wirtschaft 2024 der Bundesregierung zeigt eine vorsichtig optimistische Einschätzung. Nach aktuellen Schätzungen soll die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 um 0,3 % wachsen. In den vergangenen zwei Jahren war die Wirtschaft größtenteils von den hohen Energiepreisen geprägt und stagnierte. Seit Jahresbeginn gibt es jedoch zunehmend positive Anzeichen. Die Bundesregierung erwartet eine leichte Aufhellung der Wirtschaftstätigkeit. Auch einige Wirtschaftsinstitute und die Bundesbank haben ihre Erwartungen erhöht. Die Preise für Strom und Gas sind schneller zurückgegangen als erwartet, was sich positiv auf die Inflation auswirkt. Zudem profitiert die Industrie von einer Ausweitung der Produktion, insbesondere in energieintensiven Branchen. Für das Jahr 2025 rechnet die Bundesregierung mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 % und steigenden Realeinkommen. Die Inflation soll auf 2,4 % im laufenden Jahr und 1,8 % für 2025 zurückgehen, sodass Deutschland unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2,0 % Inflation liegen würde. Ähnlich positiv - mit einem Wachstum von 0,3 % in 2024 wird die Lage von der OECD, dem BDI und der Deutschen Bank eingeschätzt. Die Prognosen der Bundesbank liegen mit +0,4 % Wachstum sogar noch darüber. Weniger optimistisch mit einem Wirtschaftswachstum von lediglich +0,1 % sind die u.a. die EU-Kommission, das IfW - Institut für Weltwirtschaft in Kiel sowie der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage. Das DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung geht sogar von einem Null-Wachstum aus (0,0 %). IWF-Prognose: Deutschland bleibt Konjunktur-SchlusslichtDer Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2024 in seinem aktuellen Word Economic Outlook (WEO) vom April 2024 negativer als noch im letzten Gutachten aus dem Januar 2024. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent wachsen. Im Januar hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,3 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Deutschland leide als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem habe die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein schwaches Wachstum der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. IW-Ökonomen erwarten weiteres RezessionsjahrAngesichts der weltweiten Krisen und des Streits um den Bundeshaushalt erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung auch im kommenden Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2024 voraussichtlich um 0,5 Prozent zurückgehen, teilte das arbeitgebernahe Institut heute mit. Es wäre das zweite Jahr mit schrumpfender Wirtschaft in Folge. Voraussichtliche EntwicklungDie ALLWEILER GmbH verzeichnet zum Ende des ersten Quartals 2024 einen Auftragseingang in Höhe von 42,8 Mio. EUR, welcher um 7,7 Mio. EUR unter dem Vorjahr liegt. Aufgrund des hohen Auftragsbestands zum Jahresende 2023 erwarten wir für 2024 einen Umsatzanstieg von 2,5 %. Aufgrund unseres Kostenoptimierungsprogramms sowie unserer diesjährigen Preisinitiativen und Produktivitätsmaßnahmen, erwarten wir ein starkes Wachstum des operativen Betriebsergebnisses, welches somit prozentual überproportional zum Umsatz ansteigt. Das hohe operative Betriebsergebnis wird cash-technisch teilweise wegen des aufgrund des massiven Wachstums sich verschlechternden Working Capital und anhaltend hoher Investitionen kompensiert. Insgesamt gehen wir von einer weiteren Verbesserung der Entwicklung der Liquiditätslage aus. Unsere wichtigsten Projekte in 2024 sind:
5. Risiko- und ChancenberichtRisikoberichtSpezielle Risiken, mit Ausnahme der möglichen weiteren Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges sowie der Eskalation weiterer Konflikte (China-Taiwan), die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind nicht erkennbar. Für Allweiler besteht die grundsätzliche Abhängigkeit von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Der demografische Wandel und das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben sind eine der Ursachen für einen künftigen Fachkräftemangel. Allweiler plant im Jahr 2024 dem zukünftigen Fachkräftemangel durch einen Ausbau der eigenen Ausbildung entgegenzutreten. Die Anzahl der Ausbildungsplätze soll darum im Jahr 2024 erhöht werden. Aktuell gibt es bei Allweiler keinen akuten Fachkräftemangel. Engpässe in den LieferkettenDer Konflikt im Nahen Osten verändert die internationalen Handelsrouten auf See. Die Anzahl an Containerschiffen, die das Rote Meer und den Suezkanal passieren, ist im Februar im Vergleich zum Januar abermals gesunken. Gleichzeitig hat sich die Menge an Schiffen rund ums Kap der Guten Hoffnung vor Afrika verdreifacht. Gesamtwirtschaftlich und speziell für die deutsche Wirtschaft sind aber keine negativen Folgen zu erwarten, sowohl die Frachtraten nach Europa also auch die ankommende Warenmenge in der Nordsee stabilisieren sich. Dies geht aus dem jüngsten Update des Kiel Trade Indicators hervor. Allweiler hatte das Szenario zu Beginn des Jahres sehr deutlich auf dem Radar, als der Handel über das Rote Meer durch Angriffe der Houthis bedroht war. S&P Global (ehemals IHS Global) hat die Bedrohungswahrnehmung jedoch inzwischen herabgestuft, da ihre Analysten keine signifikanten Auswirkungen des Konflikts im Roten Meer auf die Lieferketten sehen. Es mag hier und da einige Probleme geben, aber eine größere Lieferkettenunterbrechung wird von Allweiler nicht erwartet. InflationObwohl sich die Inflation in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften der Welt deutlich verlangsamt hat, bleiben die Zinsen weiter hoch. Und es ist ungewiss, wann sie wieder sinken werden. Denn die Notenbanken haben weiterhin Zweifel, ob die Inflation wirklich eingedämmt ist. Deshalb zögern sie, die straffe Geldpolitik aufzugeben. Die Auswirkungen der Inflation trifft die ALLWEILER GmbH hauptsächlich in zwei Bereichen. Zum einen auf den Beschaffungsmärkten hinsichtlich des Einkaufs von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und anderen für die Produktion notwendigen Materialien. Zum anderen auf den Energiemärkten hinsichtlich der Strompreise. BeschaffungsmarktrisikoAls produzierendes Unternehmen sind wir, wie in den Vorjahren, dem Risiko mangelnder Verfügbarkeit von Vor- und Zwischenprodukten für die Herstellung unserer Produkte ausgesetzt. Dieses Risiko kommt speziell in der aktuellen Dynamik der Weltmärkte zum Tragen, nachdem die weltweit angestiegene Nachfrage und die gleichzeitig reduzierten Fertigungskapazitäten und Lagerbestände bei einzelnen Komponenten zu Versorgungsengpässen geführt haben. Die Beendigung der Corona-Krise ist quasi durch den Konflikt in Nahost abgelöst worden, somit haben sich die schlechten Rahmenbedingungen hinsichtlich der Lieferketten nur verlagert. Dem begegnen wir mit intensiver Planung, weiterer Globalisierung unserer Einkaufsstrategie sowie einer vorausschauenden Abstimmung zwischen den Kundenanforderungen und den Kapazitäten der Lieferanten. Seit dem Beginn des Ukrainekrieges hat sich das Risikopotential auf der Beschaffungsseite erhöht. Allweiler beschafft zwar selbst kein Eisen aus Russland oder der Ukraine. Aber einige Unterlieferanten melden Engpässe. Und so muss das Supply-Chain-Management der Allweiler GmbH auch in den vorgelagerten Beschaffungsstufen auf eine Sicherung der Lieferkette hinwirken. Von größeren Engpässen konnte die Allweiler GmbH somit bisher verschont bleiben. RisikomanagementWir sind nach wie vor auf einem äußerst wettbewerbsintensiven, globalen Markt tätig, der zahlreiche Risiken birgt. Trotz des starken Wettbewerbs und den massiven Preiskämpfen in unserer Branche haben wir derzeit keine wesentlichen Risiken identifizieren können, die die Fortführung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens gefährden könnten. Um schnell auf eine ggf. stattfindende weitere Verschlechterung der makroökonomischen Wirtschaftslage reagieren zu können, beobachten wir die Märkte und wirtschaftliche Entwicklung derzeit äußerst sorgfältig. Wir überwachen wir anhand des regelmäßig angewandten und detaillierten Berichtswesens der CIRCOR Gruppe alle Geschäftsrisiken kontinuierlich und reagieren mit Gegenmaßnahmen zeitnah und effektiv. Eventuelle Drohverluste aus schwebenden Projekten und Aufträgen wurden ordnungsgemäß bilanziert, so dass jene kein zukünftiges Risiko für das Unternehmen darstellen. Künftige Geschäftsrisiken und -chancenDas Risikoprofil des Unternehmens ist im Jahr 2023 sowie den letzten Jahren weiter kontinuierlich verbessert worden. Das Jahr 2024 jedoch wird große Herausforderungen mit sich bringen. Die hohen Unsicherheiten werden fortbestehen, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als im Jahr 2023. Auf der anderen Seite haben sich die negativen Auswirkungen des Krieges Russlands gegen die Ukraine seit Q4 2023 abgeschwächt. Die schwierige Weltwirtschaftslage wird die weltweite Nachfrage dämpfen. Ungeachtet dessen sind wir jedoch zuversichtlich auch weiterhin die Wirtschaftlichkeit und die gute Liquiditätslage des Unternehmens beibehalten zu können. Zur weiteren Risikoabschwächung wird - wie in den Vorjahren - dem pro-aktiven, kontinuierlichen Working-Capital-Management auch weiterhin eine hohe Bedeutung zukommen, nicht zuletzt deshalb, weil Working-Capital-Optimierung einen strategischen Eckpfeiler der Konzernstrategie von CIRCOR darstellt. Dies wird zusätzlich unterstützt durch das CIRCOR Operating System (COS), unserem Managementsystem, um kontinuierlich optimale Kundenzufriedenheit zu erreichen. Das System setzt konsequent bei den Bedürfnissen des Kunden an, fordert die nachhaltige Minimierung von Verschwendung durch kontinuierliche Prozessverbesserungen, während gleichzeitig über den ganzen Wertstrom hinweg Qualität, Geschwindigkeit und Wertschöpfung nachhaltig verbessert werden. COS stellt eine breite Vielfalt von Werkzeugen zur Verfügung, um spezifische Geschäftsziele unter Beteiligung aller Mitarbeiter zu erreichen. KAIZEN ist eines dieser Werkzeuge. Die regelmäßige Durchführung von KAIZEN ermöglicht es nachweislich, im Unternehmen eine schrittweise Perfektionierung der Prozesse herbeizuführen. Aus Sicht des Endmarkts dürfte das Jahr 2024 für die kommerzielle Schifffahrt aufgrund geringerer Auftragsvergabe in den Jahren 2022 und 2023, gestiegener Neubaupreise, erschöpfter Stellplatzverfügbarkeit in Werften und makroökonomischer Gegenwinde weiterhin herausfordernd bleiben. Zunehmende globale Konflikte und ein Anstieg der Investitionen in die maritime Sicherheit werden weiterhin Investitionen in Marineschiffe auf der ganzen Welt vorantreiben. Der Öl- und Gasmarkt wird weiterhin Gegenwind erfahren, insbesondere in Europa und im Nahen Osten. Während der hohe Energiebedarf in Indien und anderen Schwellenmärkten das Wachstum im Stromerzeugungsmarkt vorantreiben wird, wobei der Schwerpunkt stärker auf nicht-fossilen Brennstoffen liegen wird. Einige unserer Schlüsselmärkte aus den allgemeinen Industrien wie Chemie, Gummi und Kunststoff sowie Maschinenbau dürften 2024 stark wachsen, vor allem getrieben durch den asiatisch-pazifischen Raum. Steigende Investitionen, vor allem in Entwicklungsländern, treiben das Wachstum im Wasser- und Abwassersektor voran. Insgesamt erwarten wir, dass das Jahr 2024 ein Jahr der Widerstandsfähigkeit und lokaler Divergenz sein wird, wobei die Wachstumsprognosen je nach Region und Endmarkt unterschiedlich ausfallen werden. Chancen auf weiteres Wachstum unserer Gesellschaft sehen wir auch aufgrund der Übernahme unserer Konzernmutter CIRCOR International Inc., Burlington (MA), USA, durch die KKR & Co. Inc., New York (NY), USA, einer führenden globalen Investmentgesellschaft im Oktober 2023. Auf der anderen Seite ergeben sich auch gegenteilige Effekte durch eine wesentlich vorsichtigere Betrachtung seitens KKR in Bezug auf Geschäfte in der Kernenergie und in der Region Mittlerer Osten und Nordafrika. Finanzwirtschaftliche Risiken und ChancenUm Fremdwährungsrisiken zu minimieren, werden verstärkt Aufträge in Euro abgeschlossen, wobei des durchaus zu größeren Schwankungen kommen kann. Bei unserem Auftragsbestand in Fremdwährung in Höhe von USD 3,424 Mio. (Vorjahr: USD 0,920 Mio.) sowie rund GBP 0,322 Mio. (Vorjahr: GBP 0,276 Mio.) sind die derzeitigen Fremdwährungsverluste in den Drohverlusten zum Jahresende teilweise berücksichtigt. Durch die globale Einkaufstätigkeit im weltweiten CIRCOR Verbund werden unternehmensübergreifende Beschaffungsprojekte zur Erzielung von Materialpreiseinsparungen (z.B. Strom und Gas) umgesetzt. Daneben sollen durch den verstärkten Einsatz des CIRCOR Operating Systems Prozesse optimiert und damit Personalkosten im Verhältnis zur Gesamtleistung reduziert werden. Bestehende Ausfallrisiken schätzen wir aufgrund unseres Kundenportfolios insgesamt als moderat ein, so dass weiterhin überdurchschnittliche Forderungsausfälle nicht zu erwarten sind. Dennoch unterziehen wir unsere Kunden verstärkt einer regelmäßigen Bonitätsprüfung. Weitere ChancenNeben den oben beschriebenen Risiken und Chancen sehen wir für das Unternehmen die folgenden wesentlichen Chancen:
Radolfzell, den 03. Juli 2024 Allweiler GmbH Die Geschäftsführung Heinz Gunter Connert Andreas Alexander Wernado Patrick Wecking Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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