BKLR Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Koch seit 2.4.2020 | Prokura |
Ernst Adams seit 2.4.2020 | Prokura |
Friedhelm Redeker seit 2.4.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Friedhelm RedekerRedeker Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Redeker Tiefbau GmbHErwitteJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Redeker Tiefbau GmbHAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Redeker Tiefbau GmbH
ANHANG zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden aktivisch von den Vorräten abgesetzt. Der den Vorratsbestand von 28,1 Mio. € übersteigende Betrag der erhaltenen Anzahlungen von 2,8 Mio. € wird passivisch ausgewiesen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuern für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 4) zu entnehmen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 104.302,84 Euro (Vorjahr: 93.473,24 Euro) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Leasingverpflichtungen für bewegliche Wirtschaftsgüter. Zudem bestehen Haftungsverhältnisse gemäß der §§ 251, 268 VII, 285 Nr. 3 HGB gegenüber Dritten aus Anzahlungs-, Garantie-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften gegenüber Kunden von 13,4 Mio. €. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesmtkostenverfahren gemäß § 275 HGB erstellt. Angabe nach § 285 Nr. 31 HGB: Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 1,3 Mio. € aus dem Verkauf von Anlagevermögen an die Schwestergesellschaft Redeker Bauservice GmbH als Anpassung an die Ergebnisse einer steuerlichen Außenprüfung enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.309.966,44 €. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von 11.053.277,04 €, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 11.053.277,04 € vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Erwitte, 27.1.2025 Friedhelm Redeker Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.01.2025 festgestellt. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Redeker Tiefbau GmbH, Erwitte
LAGEBERICHT zum Jahresabschluss 20231. WIRTSCHAFTSBERICHT • Gegenstand des Unternehmens • Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Tiefbaubranche 2023 • Geschäftsverlauf der Redeker Tiefbau GmbH 2. PROGNOSEBERICHT • Aussichten für die Redeker Tiefbau GmbH 3. CHANCEN- und RISIKENBERICHT 1. WIRTSCHAFTSBERICHT Gegenstand des Unternehmens Die Redeker Tiefbau GmbH ist ein Bauunternehmen, dessen Leistungsspektrum nahezu alle wichtigen Bereiche der Tiefbautätigkeit abdeckt:
Dabei werden die Tiefbaugewerke überwiegend mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal ausgeführt, in besonderen Fällen auch mit ausgesuchten Nachunternehmern. Der Schwerpunkt liegt im Tiefbau, je nach Auftragslage schwanken allerdings die Anteile der genannten Bereiche an der Gesamtleistung. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Tiefbaubranche 2023 Das Jahr 2023 war von zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen geprägt, die tiefgreifende Auswirkungen auf die deutsche Bauindustrie hatten und zu einer generellen Abschwächung der Baukonjunktur geführt haben. Die Bauwirtschaft befindet sich in einer fortwährenden Krise, die 2021 mit Material- und Lieferengpässen begann und sich in den Folgejahren durch die Energiekrise sowie den Kaufkraftverlust der Haushalte infolge der Inflation weiter verschärfte. 1 Die Herausforderungen wurden durch anhaltend hohe Inflationsraten und stark steigende Zinssätze verstärkt, die die Finanzierung von Bauprojekten, insbesondere im Hochbau, erheblich erschwerten. Neue Konflikte, wie in der Ukraine und in Gaza, trugen ebenfalls zur Unsicherheit in den ökonomischen Rahmenbedingungen bei. Im Gegensatz zu den Schwierigkeiten im Hochbau stabilisiert der Tiefbau die Branche und wird voraussichtlich weiterwachsen. 2 Die Dynamik im Tiefbau festigte bereits im vergangenen Jahr das Bauvolumen, während der Hochbau abnahm. Zudem sank die Auslastung im Tiefbau weniger stark als im Hochbau, was darauf hindeutet, dass dieser Sektor in der aktuellen wirtschaftlichen Lage eine wichtige Stütze darstellt. 3 Der öffentliche Bau profitierte nach wie vor von einem deutlichen Engpass im Infrastrukturbereich, für den im staatlichen Budget unabhängig von der angespannten Finanzlage ausreichend Mittel bereitgestellt wurden. Zahlreiche Investitionsimpulse in Projekte der Mobilitäts- und Energiewende haben zu einem nominalen Anstieg der Aufträge um fast 30 % geführt. 4 Großprojekte im öffentlichen Nahverkehr sowie Investitionen in das Schienennetz der Deutschen Bahn tragen zur Stabilität des Tiefbaus bei. 5
1 DIW Wochenbericht 1+2 / 2024, 4.
3 DIW Wochenbericht 1+2 / 2024, 4.
Die günstigen Witterungsbedingungen ermöglichten eine durchgehende Produktion auf hohem Niveau. Die Anzahl der Beschäftigten im Tiefbaugewerbe stieg im Jahr 2023 um 2,25 % von 222.000 auf 227.000. 6 Geschäftsverlauf der Redeker Tiefbau GmbH Die Temperaturen der Wintersaison 2022/2023 lagen 2,7 Grad über dem Durchschnitt und stellten den zwölften aufeinanderfolgenden Zeitraum mit überdurchschnittlichen Temperaturen dar. 7 Insgesamt war es ein milder Winter, der von einer kurzer Eiszeit im Dezember und einem warmen Jahreswechsel geprägt war. 8 Durch den Abbau von Überstunden und die Inanspruchnahme von Urlaubstagen konnte der flüchtige Auftritt des Winters aufgefangen werden, sodass die Beantragung von Kurzarbeit nicht notwendig war. Die aus dem Vorjahr weitergeführten Auftragsbestände wurden weiter bearbeitet, wodurch zusammen mit den neu eingegangenen Aufträgen eine konstanten Auslastung erreicht werden konnte. Die Ergebnisquellen der Ertragslage stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Geschäftstätigkeit führte 2023 zu Umsatzerlösen von 24,4 Mio. € und zu einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt 3,8 Mio. €. Die Gesamtleistung betrug somit 28,2 Mio. € (im Vorjahr 35,5 Mio. €). Im Jahresergebnis sind periodenfremde Erträge aus der Anpassung an eine steuerliche Betriebsprüfung von 1,3 Mio. € enthalten. Die im Vorjahr getroffene Ergebnisprognose wurde ohne die periodenfremden Erträge nicht erreicht. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand / Gesamtleistung) beträgt 74,8% (i. Vj. 75,6%). Im Jahr 2023 sind die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,8 % gestiegen.
6 Statista, Anzahl der tätigen Personen im
Tiefbau in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2023.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist in 2023 durch ein Bilanzvolumen von 17,5 Mio. € gekennzeichnet. Als wesentliche Aktivposten sind zum Bilanzstichtag das bestehende Sachanlagevermögen mit 3,7 Mio. € (Vorjahr 3,1 Mio. €), die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 3,1 Mio. € (Vorjahr 4,9 Mio. €) sowie die flüssigen Mittel mit 10 Mio. € (Vorjahr 6 Mio. €) zu nennen. Der Anstieg des Sachanlagevermögens ist das Ergebnis neuer Investitionen im Bereich der Anlagen bzw. der Betriebs- und Geschäftsausstattung und im Bereich der Hard- und Software. Die erhaltenen Anzahlungen im Vorratsvermögen wurden aktivisch von den Vorräten abgesetzt, wobei der Überhang an erhaltenen Anzahlungen von 2,8 Mio. € passiviert ist. Das Eigenkapital hat sich um 2,3 Mio. auf € 12,4 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 70,5% (i. Vj. 69,3%). Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Entwicklung des Cash-flow stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Insgesamt bestätigen die derzeitige Marktlage und die sich abzeichnenden Trends eine gute Marktpositionierung der Gesellschaft durch das breite Leistungsspektrum.
Investitionen wurden im Jahr 2023 im Wesentlichen für Anschaffungen im Bereich der notwendigen Ersatzbeschaffungen an Geräten und Fuhrpark (in Höhe von 1 Mio. €), im Bereich der Hard- und Software getätigt, die zu 100 % aus dem Cash-Flow finanziert wurden. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung der Redeker Tiefbau GmbH im abgelaufenen Jahr zufrieden. Unsere wirtschaftliche Lage ist nach wie vor gut. Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in Strukturen, Prozessmanagement und IT sehen wir uns bestens aufgestellt für ein arbeitsreiches Jahr 2024. 2. PROGNOSEBERICHT Aussichten für die Redeker Tiefbau GmbH 2024 Für das Jahr 2024 wird mit einer positiven Entwicklung gerechnet, da der Bedarf an Ausbau der Infrastruktur hoch bleibt. 9 Besonders starke Impulse kommen von gewerblichen Investoren, unterstützt durch Großprojekte im Schienenverkehr. 10 Auch Investitionen in die Energie- und Mobilitätswende tragen dazu bei. 11 Im Straßenbau zeigt sich ebenfalls ein positiver Aufwärtstrend, jedoch mit geringerer Intensität. Insgesamt wird erwartet, dass der Tiefbau auch in den kommenden Jahren weiter zulegen kann. 12 Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im 2. Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 0,3 % (preisbereinigt) leicht gestiegen. 13 Steigende Baukosten und ungünstige Finanzierungsbedingungen belasten dennoch die Bauindustrie, insbesondere den Hochbau. 14 Obwohl die Ausgaben für Bauleistungen 2023 nominal um sechs Prozent zunahmen, sanken sie real um über ein Prozent. In diesem Jahr wird das nominale Bauvolumen voraussichtlich aufgrund sinkender Baupreise um rund 3,5 Prozent abnehmen. 15 Tatsächliche Zahlen für das Jahr 2024 liegen allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor. Das erste Quartal des Jahres 2024 begann mit milden Temperaturen. Nur in der zweiten und dritten Januarwoche trat eine winterliche Phase auf. 16 Dadurch wurden die Bautätigkeiten zu Beginn des Jahres 2024 nur vorübergehend durch das Wetter behindert, was durch Überstunden und verbleibenden Urlaubstagen kompensiert werden konnte. Die Beantragung von Kurzarbeit war nicht notwendig. Im Jahr 2024 stellt sich die Auftragslage der Redeker Tiefbau GmbH gut dar: Der Auftragsbestand ist zum Vorjahr leicht rückgängig. Die Eigenkapitalquote soll weiter gehalten werden. Die Redeker Tiefbau GmbH ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Die Auftragslage sowie mehrere vielversprechende, in Verhandlung befindlichen Projekte haben im Folgejahr (2024) zu einer soliden Gesamtleistung geführt. Der Bedarf an Infrastruktur bleibt im Jahr 2024 hoch, weshalb eine positive Entwicklung im Bereich der öffentlichen Aufträge prognostiziert wird. Die Vergabeverfahren und Ausschreibungen werden auch in Hinblick darauf von der Redeker Tiefbau GmbH bearbeitet. Die Öffentliche Hand schreibt weiterhin zahlreiche Projekte aus, darunter Straßenbau, Renaturierungsmaßnahmen sowie umfassende Instandsetzungsmaßnahmen an Kanälen. Die Redeker Tiefbau GmbH nutzt ihr Fachwissen, um diese Projekte produktiv umzusetzen.
9 Informationen zum Bundeshaushalt 2024 sowie
dem Klima und Transformationsfond vom 05.02.2024; DIW
Wochenbericht 1+2 / 2024, 12.
Die Nachfrage in der Tiefbaubranche zeigt sich weiterhin stabil, auch angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Gesamtlage und den damit einhergehenden Preissteigerungen. Trotz der aktuell herrschenden Wirtschaftslage und die damit verbundenen Preissteigerungen hat sich die Nachfrage in der Tiefbaubranche weiterhin gehalten. Die ständig steigenden Materialkosten konnten bei der Redeker Tiefbau GmbH im Jahr 2024 überwiegend in die Aufträge mit eingepreist werden, da die Entwicklung des Preisindexes zum Ende des Jahres 2023 in den Verhandlungen mit aufgenommen wurde. Es wird mit einer gestiegen Gesamtleistung und Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Der Investitionsplan für das Jahr 2024 hinsichtlich Ersatzanschaffungen für Maschinen ist unverändert in die Redeker Bauservice GmbH ausgelagert. Für die Gesellschaft darüber hinaus geplante Investitionen werden aus dem Cash-Flow finanziert. Fremdkapitalbedarf sehen wir aktuell nicht. 3. CHANCEN- und RISIKOBERICHT Die Gesellschaft hat seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig überprüft, die Bonität der Auftraggeber wird während der Bauzeit von einer Wirtschaftsauskunftei überwacht. Mit der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb am 23.03.2023 hat die Redeker Tiefbau GmbH einen bedeutenden Schritt in Richtung optimiertes Stoffstrommanagement unternommen. Diese Entwicklung, zusammen mit der am 01.08.2023 in Kraft getretenen Ersatzbaustoffverordnung, eröffnet neue Möglichkeiten für den Betrieb. Dies erlaubt dem Betrieb z.B. Recyclingmaterialien lagern, behandeln, vorbereiten, sowie - sofern möglich bzw. zulässig - wiederverwenden. Der Beginn des Projekts wird im Jahr 2025 angestrebt. Die Steuerung und Kontrolle von Bauvorhaben erfolgt durch regelmäßige Baubesprechungen, in denen der Zahlungsstand systematisch überprüft wird, sowie durch monatliche Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen. Bauleiter und Poliere führen eine kontinuierliche Bewertung der Qualität von Lieferanten und Nachunternehmer durch. Im QM-Handbuch sind die organisatorischen Abläufe, Richtlinien und Anweisungen festgehalten, darunter das "Vieraugenprinzip" bei der Kalkulationsprüfung, Verzögerungen bei der Fertigstellung, Kostenüberschreitungen, Mängel und ausbleibende Zahlungseingänge effektiv zu managen. Das im Jahr 2023 neu eingeführte Kostenrechnungssystem ermöglicht eine präzisere Erfassung und Analyse der Projektkosten, wodurch eine fundierte Entscheidungsfindung und verbesserte Budgetkontrolle unterstützt werden. Etwaige Vertrags- und Projektrisiken werden laufend sorgfältig analysiert und hierfür wird in hinreichendem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen. Die Bauwirtschaft ist weiterhin durch einen starken Preiswettbewerb charakterisiert. Angemessene Erträge sind dort realisierbar, wo das Unternehmen in einer Nische durch wettbewerbsüberlegene Fachkompetenz abhebt. Die Sicherstellung von Fachkräften stellt ein latentes Risiko für die zukünftige Geschäftsentwicklung dar. Obwohl der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften und Auszubildenden bei der Redeker Tiefbau GmbH nach den Bemühungen der letzten Jahre zufriedenstellend gedeckt ist, arbeiten wir kontinuierlich daran, das Unternehmen sowohl intern als auch extern als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Dies hat Priorität, um unser vorhandenes Fachpersonal und langjährige Leistungsträger im Unternehmen zu halten. Mit Unterstützung einer Social-Recruiting-Agentur haben wir unseren medialen Auftritt optimiert, um unsere Reichweite gezielt zu erhöhen und potenzielle Bewerber besser zu erreichen. Eine Personalplanung über fast drei Jahre soll Engpässe vermeiden helfen.
Erwitte, 27. Januar 2025 Friedhelm Redeker, Geschäftsführer der Redeker Tiefbau GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Redeker Tiefbau GmbH, Erwitte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Redeker Tiefbau GmbH, Erwitte - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Redeker Tiefbau GmbH, Erwitte für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Soltau, den 27. Januar 2025 Grunewald
Hartmann Treuhand GmbH
Jörn Grunewald, Wirtschaftsprüfer |
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