AIR LIQUIDE Electronics GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Industriegasen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Purple Grafton S.à r.l. | 82.03% |
Purple Grafton S.à r.l. | 9.12% |
Rodamco Retail Deutschland B.V. | 7.16% |
Rodamco Retail Deutschland B.V. | 0.80% |
CPP Investment Board Europe Inc. | 0.80% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mfi Betriebsgesellschaft mbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsmodell Gegenstand der mfi Betriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf (mfi Betriebs GmbH) ist die Pachtung und/oder die Anmietung von Immobilien aller Art - insbesondere von Laden-, Mall- und sonstigen Flächen in Einzelhandelsimmobilien sowie von Parkhäusern/Parkflächen - und der damit in Verbindung stehenden Einrichtungsgegenstände zum Zwecke der Untervermietung und/oder eigenen Betreibung. Unternehmensgegenstand ist ferner die Übernahme von Management- und Verwaltungsaufgaben für Immobilien einschließlich des An- und Verkaufs beweglicher Sachen mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Waren. Unternehmensgegenstand ist schließlich die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume und der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge (Maklergeschäfte). 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr unserer Gesellschaft war von folgenden Geschäfts- und Rahmen-bedingungen geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", so die Präsidentin des statistischen Bundesamtes bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so die Präsidentin weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Laut dem Investmentmarktüberblick von JLL zum Q4 2023 hat der deutsche Investmentmarkt das Jahr 2023 mit einem Transaktionsvolumen inklusive der Nutzungen Living von insgesamt Mrd. 32 EUR abgeschlossen. Das Ergebnis ist gleichbedeutend mit einem Minus von rund 52 % gegenüber dem Vorjahr. Damit schließt 2023 als das schlechtestes Investmentjahr seit 2011 und sogar um 58 % unter dem 10-Jahres-Schnitt. Vom Rückgang beim Transaktionsvolumen um 52 % sind Portfolio- und Einzeltransaktionen gleichermaßen betroffen. Mit Einzeltransaktionen wurde 2023 ein Volumen von knapp Mrd. 20 EUR erzielt (- 49%), auf Portfoliodeals entfielen Mrd. 12 EUR (- 56 %). Der Handelsverband Deutschland (HDE) blickt in seiner Jahrespressekonferenz am 31. Januar 2024 auf ein schwaches Jahr 2023 zurück. So verliert der Einzelhandel preisbereinigt 3,5 % an Umsatz gegenüber dem Vorjahr. 3. Geschäftsverlauf und Lage 3.1 Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von EUR 1,8 Mio. abgeschlossen. Die Ergebnisveränderungen stellen sich im Verhältnis zum Vorjahr wie folgt dar:
1) Summe der Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge 2) Summe Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen 3) Summe der Zinserträge und -aufwendungen Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein um EUR 1,1 Mio. niedrigeres Ergebnis erzielt. Dabei erhöhten sich die betrieblichen Leistungen um EUR 1,8 Mio. während die betrieblichen Aufwendungen um EUR 2,9 Mio. stiegen. Das Finanzergebnis blieb ohne Veränderung. Die Erhöhung der betrieblichen Leistungen resultiert im Wesentlichen aus den höheren Kasseneinnahmen in den Parkhäusern und den Erlösen aus den temporären Kiosken, nachdem die Beschränkungen durch Corona gelockert bzw. aufgehoben wurden. Der Anstieg der betrieblichen Aufwendungen steht ebenfalls in Verbindung mit den vorgenannten Ereignissen bzw. den daraus resultierend gestiegenen Aufwendungen für die Bewirtschaftung der Parkhäuser. Zusätzlich wurden im Jahr 2023 Wertberichtigungen auf voraussichtlich nicht einbringliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,9 Mio. erfasst, die die sonstigen betrieblichen Aufwendungen als Einmaleffekt erhöhen. Die Umsatzerlöse entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme wurde um EUR 1,2 Mio. auf EUR 21,7 Mio. gesteigert. Im laufenden Geschäftsjahr betragen die Abschreibungen EUR 1,1 Mio., welche maßgeblich zum Rückgang des Anlagevermögens beigetragen haben. Gegenläufig dazu wirkte sich der Zugang im Anlagevermögen mit EUR 0,3 Mio. Die Veränderung im Anlagevermögen beträgt kumuliert EUR -0,7 Mio. Das Umlaufvermögen hat sich um EUR 1,9 Mio. auf EUR 19,5 Mio. erhöht, was auf mehrere Entwicklungen zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Vermietung sind gleichgeblieben. Dies ergibt sich einerseits durch die Umgliederung des Bestandes an unfertigen Leistungen i.H.v EUR 0,8 Mio, sowie einem gegenläufigen Effekt durch Erhöhung der Wertberichtigung auf die Forderungen um EUR 0,9 Mio. Darüber hinaus führten nach Ende der Corona-Beschränkungen höheren Einnahmen der Parkhauskassen und der Anstieg der Einnahmen aus den temporären Kiosken zu einem Anstieg der liquiden Mittel um EUR 3,1 Mio. Der Anstieg der Bilanzsumme ergibt sich auf der Passivseite im Wesentlichen aus der Zunahme von Rückstellungen aufgrund noch nicht abgerechneter Leistungen um EUR 0,5 Mio. sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. EUR 2,0 Mio. durch die Ergebnisabführung. Durch das unveränderte Eigenkapital ergibt sich dadurch eine leicht geringere Eigenkapitalquote von 2,30 % (Vj. 2,43 %) gegenüber dem Vorjahr. Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft stellt sich anhand einer zusammen-gefassten Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit wie folgt dar:
Der Finanzmittelfonds setzt sich im Geschäftsjahr und im Vorjahr ausschließlich aus liquiden Mitteln, d.h. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. 3.3 Kennzahlen Für die Gesellschaft wesentliche Leistungsindikatoren werden anhand nachstehender Kennzahlen dargestellt.
3.4 Prognose-Ist-Vergleich Entgegen der im Vorjahr getroffenen Prognose eines moderat steigenden EBITs konnte durch den Anstieg der Umsatzerlöse das EBIT nicht gesteigert werden (Rückgang EBIT von EUR -1,1 Mio). Moderat bedeutete in diesem Zusammenhang einen Anstieg von mehr als 5%. Die Umsatzerlöse stiegen deutlich um EUR 3,3 Mio. (17%), während lediglich ein Zuwachs von mehr als 5% prognostiziert wurde. Diese Entwicklung ist insbesondere auf das Auslaufen der pandemischen Lage zurückzuführen. Weiterhin sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unerwartet hoch in Höhe von EUR 0,9 Mio. gestiegen, was zu einer Verfehlung des EBIT-Ziels beigetragen hat. 4. Finanzsituation Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen selbständig durch Einnahmen in den Geschäftsbereichen Parkhausvermietung, Mallvermietung einschließlich der Vermietung von Werbeflächen sowie Servicebereiche Foodcourts. Die hierfür entstehenden laufenden Aufwendungen können durch die Einnahmen grundsätzlich gedeckt werden. Insgesamt hat sich der Bestand an flüssigen Mitteln im Berichtsjahr auf EUR 15,1 Mio. erhöht (Vj.: EUR 12,0 Mio). Im Allgemeinen sind kurzfristige Veränderungen der Finanzsituation durch die Mutterunternehmen unserer Gesellschaft gesichert. In diesem Zusammenhang wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Unibail-Rodamco Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, (im Folgenden: UR Beteiligungs) geschlossen, aufgrund dessen unsere Gesellschaft einen Jahresüberschuss abführt bzw. ein Jahresfehlbetrag von der UR Beteiligungs ausgeglichen wird. Außerdem schlossen am 20. April 2022 die Minto GmbH, Düsseldorf, die Pasing Arcaden GmbH, Düsseldorf, die Palais Vest GmbH, Düsseldorf, (zusammen: "Gläubiger") und die Gesellschaft jeweils einen Nachtrag zu einem Kauf- und Übereignungsvertrag im Hinblick auf die zum Stichtag 31. Dezember 2023 bestehenden Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 8,4 Mio. ab, wobei sich die Gläubiger verpflichten, die Kaufpreisforderung aus der Veräußerung der Betriebsvorrichtungen an die Gesellschaft nicht vor dem 1. Juli 2024 fällig zu stellen. 5. Risiko- und Chancenbericht 5.1 Risikomanagement Das Risikoprofil der mfi Betriebs GmbH ist mittelbar von Konjunkturschwankungen des Einzelhandels geprägt, die einen entsprechenden Einfluss auf das Vermietungsgeschäft ausüben können und somit auch die Ertragschancen der Geschäftsfelder Parkhausbetrieb, Foodcourts und Mallvermietung beeinflussen können. Des Weiteren ist die mfi Betriebs GmbH als zentrale Servicegesellschaft wesentlich von der Entwicklung der Tochtergesellschaften der URW Germany Gruppe geprägt. Entsprechende Objekt- sowie Projektrisiken des URW-Portfolios wirken sich auch auf die Gesellschaft aus. Ähnliche Risiken sind beeinflusst von der Entwicklung des Portfolios von betreuten Drittobjekten. Hierzu ist es erforderlich, diese Risiken rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen einzuleiten. Dabei ist für unternehmerische Entscheidungen immer die Summe aller Einzelrisiken, bereinigt um konzerninterne Risikobeziehungen, im Verhältnis zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten URW-Gruppe relevant. Um Projektrisiken zu beherrschen, sind bei der URW ein Objekt-, ein Projekt- und ein Finanzcontrolling installiert. Im Projekt- und Objektcontrolling werden mit Hilfe standardisierter Instrumente die einzelnen Objekte und Projekte systematisch erfasst, bewertet, gesteuert und überwacht. Durch diesen kontinuierlichen Prozess ist gewährleistet, dass Einzelrisiken frühzeitig erkannt werden. Im Finanzcontrolling werden dann die finanziellen Auswirkungen dieser Einzelrisiken systematisch im Rahmen der vierteljährlichen Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr und im Rahmen des Planungsprozesses bezüglich der zukünftigen Entwicklung der URW bewertet und zusammengefasst abgebildet. Darüber hinaus werden situationsbedingt zusätzliche Einzelanalysen durchgeführt (z.B. Szenarioberechnungen, Worst-Case-Betrachtungen, Chancenanalysen). Im Rahmen des Finanzcontrollings wird die Liquidität des Unternehmens, aber auch die der relevanten Betriebs- und Projektgesellschaften, ständig überprüft und an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Insgesamt wird dem Management der URW durch das Controlling eine Informations-basis zur Verfügung gestellt, um wirtschaftliche Entscheidungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Risikosituation zu treffen. Die nachfolgenden Chancen und Risiken werden nach absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellt und umfassen einen Prognosezeitraum von einem Jahr. Sie werden zudem brutto vor Berücksichtigung von Gegenmaßnahmen dargestellt. 5.2 Besondere Risiken und Chancen Assetmanagementrisiken und -chancen Durch den Aufbau eines eigenen Portfolios an Shopping Centern, insbesondere mit dem Halten von selbst entwickelten und dem Erwerb bestehender Shopping Center, werden mittelbar auch die Geschäftsfelder der mfi Betriebs GmbH erweitert, wodurch auch weitere Chancen für das Servicegeschäft der Gesellschaft entstehen. Liquiditätsrisiken Die Ausgangslage bezüglich der Liquiditätsrisiken ist durch die starke Eigenkapitalbasis auf der deutschen Konzern-Ebene sowie die derzeit bestehenden Avallinien (bei verschiedenen Kreditinstituten) von TEUR 12.000 gekennzeichnet. Außerdem schlossen am 20. April 2022 die Minto GmbH, Düsseldorf, die Pasing Arcaden GmbH, Düsseldorf, die Palais Vest GmbH, Düsseldorf, (zusammen: "Gläubiger") und die Gesellschaft jeweils einen Nachtrag zu einem Kauf- und Übereignungsvertrag im Hinblick auf die zum Stichtag 31. Dezember 2023 bestehenden Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 8,4 Mio. ab, wobei sich die Gläubiger verpflichten, die Kaufpreisforderung aus der Veräußerung der Betriebsvorrichtungen an die Gesellschaft nicht vor dem 1. Juli 2024 fällig zu stellen. Liquiditätsengpässe in der Gruppe können sich dadurch ergeben, wenn zur Wahrnehmung von Projektchancen kurzfristige Akquisitionen vorgenommen werden, und der damit verbundene Kapitalbedarf in der Liquiditätsplanung der Gesellschaft nicht enthalten war. Hier ist jedoch davon auszugehen, dass ein solcher Bedarf durch eine weitere Stärkung der Fremd- oder Eigenkapitalbasis der URW in Abstimmung mit unseren Gesellschaftern gedeckt werden wird. Geopolitische Risiken, wie z.B. Auswirkungen der Russland-Ukraine-Krise auf die Marktentwicklung in Europa, können sich grundsätzlich nachteilig auf unsere Entwicklung auswirken. Neben den Risiken, die sich mittelbar aus negativen Konjunkturschwankungen des Einzelhandels auf die erzielbaren Vermietungserlöse ergeben können, bestehen allgemeine Risiken in der Durchsetzbarkeit von Nebenkostenforderungen aufgrund aktueller Rechtsprechung. Dem Ausfallrisiko solcher Forderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden durch regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen zusammen mit einem ausgeprägten Mahnwesen begegnet. Darüber hinaus gehende Risiken in Bezug auf die Nebenkostenabrechnungen werden über angemessene Rückstellungen abgebildet. Pauschale Risikoabschläge und vertragliche Vereinbarungen mit den einzelnen Mietern werden innerhalb der Vorratsbewertung berücksichtigt. Die Risiken aus dem Ausbruch der Corona Krise haben sich in 2023 deutlich abgeschwächt. 6. Voraussichtliche Entwicklung Die wirtschaftliche Schwächephase hält auch zum Jahreswechsel 2023/24 an. Nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 0,3 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen, führt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz der Bundesrepublik Deutschland (BMWK) in seiner Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 aus. JLL führt in seinem Ausblick für 2024 aus, dass je nachdem, wie sich die Zentralbanken in ihrer Zinspolitik positionieren, sich im Laufe des Jahres 2024 auch rasch eine dynamischere Aufwärtsentwicklung ergeben könnte. Aus der aktuellen Marktsituation heraus erachtet JLL für das Jahr 2024 ein Transaktionsplus von 20-30 % gegenüber 2023 als realistisch. Darin enthalten ist auch eine Rückkehr institutioneller Anleger, die nahezu das gesamte Jahr 2023 im Beobachtungsmodus operiert haben. JLL bemerkte bereits, dass sie langsam aktiver werden und Immobilien wieder mehr in den Fokus rücken. Dies umso mehr, weil die Renditen von Staatsanleihen stark gesunken sind und bei realer Betrachtung nach Abzug der Inflation erneut in den negativen Bereich zurückgefallen sind. Nach einem schwierigen Jahr 2023 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel im laufenden Jahr. Im Vorjahresvergleich steigen die Umsätze demnach nominal um 3,5 %, real entspricht das einem Plus von 1 %. Gleichzeitig bleiben aber viele Risiken für den Konsum. Dazu gehören die Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie der sich verschärfende Arbeitskräftemangel, berichtete der HDE in seiner Pressekonferenz am 31. Januar 2024. Die Gestaltung des Kundenerlebnisses bleibt weiterhin im Fokus. Durch marketinggetriebene Prozesse sind wir bestrebt, die Shopping Center mit einem Profil zu positionieren, das Demographie, Umweltaspekte und Wettbewerbssituation in vollem Umfang Rechnung trägt. In diesem Zusammenhang erwarten wir auch für das Projektgeschäft positive Impulse im Jahr 2024. Die Neu- und Nachvermietungen von freistehenden Mietflächen sowie die weitere Optimierung der Shopping Center werden auch in den kommenden Geschäftsjahren fortgesetzt, so dass auch hier weiterhin mit der Umsetzung weiterer Projekte und Umbaumaßnahmen für das Jahr 2024 gerechnet werden kann. Auf Basis der in unseren Planungen zugrunde gelegten Prämissen sehen wir für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken. Aufgrund der sich laufend verändernden Situation ist die weitere Entwicklung jedoch fortlaufend zu beobachten. Unter Berücksichtigung der Entwicklungsziele der Gesellschaft werden für 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr moderat steigende Umsatzerlöse sowie ein moderat ansteigendes EBIT prognostiziert. In diesem Kontext bedeutet "moderat steigend" einen Zuwachs von größer 5 % im Vergleich zum Vorjahr.
Düsseldorf, 25. Juli 2024 mfi Betriebsgesellschaft mbH - Geschäftsführung - Jakub Albert Aurélie Desbois Paul Douay Luisa Lorentz-Leder Nils Lange Bernhard Wünstel Nathalie Lohaus Constantin Wiesmann Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma mfi Betriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 75891 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Zur Erhöhung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 5 und 6 HGB um neue Posten ergänzt bzw. deren Bezeichnung geändert. Die Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesell schaftern werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen; bei den Gesellschaftern handelt es sich ausschließlich um verbundene Unternehmen. Um den unternehmensspezifischen Besonderheiten der Gesellschaft Rechnung zu tragen und zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit sowie in Anlehnung an die gemäß § 330 HGB bei Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen sind die nachstehenden Postenbezeichnungen entsprechend den Regelungen des § 265 Abs. 6 HGB verwendet worden: - Forderungen aus Vermietung - Noch nicht abgerechnete Leistungen - Verbindlichkeiten aus Vermietung - Erhöhung oder Verminderung des Bestands an noch nicht abgerechneten Leistungen - Aufwendungen für Bewirtschaftung. Zwischen der Gesellschaft und der Unibail-Rodamco Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, als Organträger besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der am 11. Juli 2013 in das Handelsregister eingetragen wurde. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft werden etwaige latente Steuern nicht von der mfi Betriebsgesellschaft mbH bilanziert, sondern sind vom Organträger zu erfassen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird von dem Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren daher im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wurde, soweit abnutzbar, um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen vier und fünfundzwanzig Jahren) vermindert. Seit dem 1. Januar 2018 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Im Falle einer dauerhaften Wertminderung zum Abschlussstichtag erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Abweichend zu den vorherigen Jahresabschlüssen wurden Teile der noch nicht abgerechneten Leistungen im aktuellen Geschäftsjahr korrigiert und werden zukünftig als Forderungen ausgewiesen, da bei dem zugrunde liegenden Sachverhalt die Voraussetzungen zur Umsatzrealisation vorliegen. Wir hatten im Vorjahr bestimmte abgeschlossene, jedoch noch nicht abgerechnete Leistungen aus umsatzabhängigen Mieten als unfertige Leistungen im Vorratsvermögen ausgewiesen. Da bei diesen Sachverhalten jedoch die Voraussetzungen einer Erlösrealisation gegeben sind, handelt es sich nicht um unfertige Leistungen, sondern um noch nicht abgerechnete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, teilweise gegen verbundene Unternehmen. Weiterhin sind in Höhe der nunmehr umzugliedernden Leistungen Umsatzerlöse anstelle von Bestandserhöhungen in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen. Da insoweit nur eine Ausweisänderung vorliegt, haben wir den Ausweis in laufender Rechnung korrigiert und weisen die Forderungen aus noch nicht abgerechneten Leistungen nunmehr in den Forderungen aus Lieferungen und Leistung aus. Wir haben so zum 31. Dezember 2023 noch nicht abgerechnete Leistungen vom Vorratsvermögen zu EUR 795.345,97 in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Somit bestehen zum Abschlussstichtag des Berichtsjahres keine Vorräte aus nicht abgerechneten umsatzabhängigen Mieten mehr. Im Vorratsbestand verbleiben Vorräte aus noch nicht abgerechneten Betriebskosten i. H. v. EUR 1.757.846,33 (i. Vj. EUR 2.187.177,38). Diese werden in Anlehnung an die Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen im Vorratsbestand ausgewiesen. Der Vorjahresausweis des Vorratsvermögens aus noch nicht abgerechneten Leistungen i.H.v. EUR 978.496,08 bleibt insoweit bestehen. Aus der Umgliederung resultierten des Weiteren Bestandsminderungen und Umsatzerlöse jeweils i. H. v. EUR 795.345,97. Die Bewertung der Vorräte aus noch nicht abgerechneten Betriebskosten erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit bzw. Weiterbelastbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Vermietung, die Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Forderungen gegen Gesellschafter, die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Gezeichnete Kapital stimmt mit den Angaben im Gesellschaftsvertrag sowie mit der Eintragung im Handelsregister überein und betrug zum Abschlussstichtag EUR 200.000,00. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag bemessen. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Die im Geschäftsjahr verausgabten bzw. vereinnahmten Beträge, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum in folgenden Geschäftsjahren darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten passivisch abgegrenzt und zeitanteilig aufgelöst. III. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. In den Finanzanlagen sind Geschäftsanteile an der Neukölln Kino-Betriebs-gesellschaft mbH, Düsseldorf, mit einem Beteiligungsbuchwert in Höhe von EUR 152.000,00 (Vj. TEUR 152) enthalten. Aufgrund des Vorjahresabschlusses dieser Beteiligung i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB ergibt sich die Aufstellung des Anteilsbesitzes wie folgt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten analog zum Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich zusätzlich wie folgt zusammen:
Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Vermietung in Höhe von EUR 97.004,50 (Vj. TEUR 983) werden gesondert in der Bilanz ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 8.369.314,37 (Vj. TEUR 8.526) und haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten zum Abschlussstichtag Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung i.H.v. EUR 1.760 (Vj. TEUR 2.858) gegenüber der Unibail-Rodamco Beteiligungs GmbH und Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf, i.H.v. EUR 896.919,94 (Vj. TEUR 691). Alle Verbindlichkeiten, außer den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf, haftet die Gesellschaft für solche Steuern des Organträgers, für welche die Organschaft zwischen ihnen steuerlich von Bedeutung ist. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen für Parkhäuser in Höhe von TEUR 47.638 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 35.275) sowie aus Mietverträgen für sonstige Flächen in Höhe von TEUR 3.989 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 3.097). Bei den angegebenen Verpflichtungen handelt es sich um Mindestmieten zuzüglich Nebenkostenpauschalen und Nebenkostenvorauszahlungen; zusätzlich wurden umsatzabhängige Mieten vereinbart, deren Höhe aktuell noch nicht abgeschätzt werden kann. Zudem ergeben sich aufgrund des Geschäftsbesorgungsvertrags mit der Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf, sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 170 sowie aufgrund des Geschäftsbesorgungsvertrags (Specialty Leasing) mit der mfi Shopping Center Management GmbH, Düsseldorf, sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 290. IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 760 (Vj. TEUR 476), Investitionskostenzuschüssen i.H.v. TEUR 104 (Vj. TEUR 91), Erträge durch Auflösung von Einzelwertberichtigungen TEUR 5 (Vj. TEUR 55) sowie Erträge aus Weiterbelastungen TEUR 80 (Vj. TEUR 18), denen im Wesentlichen in gleicher Höhe Aufwendungen gegenüberstehen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen sind. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurde der Materialaufwand in die Unterposten Aufwendungen für Bewirtschaftung sowie Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen aufgegliedert. V. Sonstige Angaben Konzernverhältnisse Die Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf, stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Offenlegung dieses Konzernabschlusses erfolgt durch Einreichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers. Mit der Gesellschafterin Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf (Organträger), besteht ein umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis. Der Konzernabschluss für den größten Konzernkreis, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird zum 31. Dezember 2023 von der Unibail-Rodamco-Westfield S.E., Paris, Frankreich, aufgestellt und ist dort bzw. auf deren Internet-Seite erhältlich. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. Geschäftsführung In der Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum Datum dieses Anhangs wurde die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft von folgenden Geschäftsführern wahrgenommen: - Herr Jakub Albert, Wien, Head of PMPS, Utilities & CSR Austria & Germany bei der URW Invest GmbH, Wien (seit 29. September 2022) - Frau Aurélie Geneviéve Maria Odette Desbois, Wien, Head of Marketing bei der Unibail-Rodamco Austria Verwaltungs GmbH, Wien (seit 24. Mai 2023) - Herr Paul Douay, Düsseldorf, Director of Operations Austria & Germany bei der Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf - Herr Nils Lange, Sprockhövel, Head of Shopping Center Management Austria & Germany (seit 29. September 2022) - Frau Nathalie Lohaus, Ratingen, Head of Media, Brand Experience & Partnerships Austria & Germany bei der mfi Shopping Center Management GmbH, Düsseldorf - Frau Luisa Lorentz-Leder, Berlin, Head of Center Operations bei der mfi Shopping Center Management GmbH, Düsseldorf (seit 29. September 2022) - Herr Constantin Wiesmann, Köln, Director of Leasing Austria & Germany bei der mfi Shopping Center Management GmbH, Düsseldorf - Herr Bernhard Wünstel, Düsseldorf, Head of Asset Management bei der mfi Shopping Center Management GmbH, Düsseldorf. Im Berichtsjahr oder in der Zeit bis zum Datum des Jahresabschlusses sind die folgenden Geschäftsführer ausgeschieden: - Frau Andrea Eggers, Düsseldorf, Head of Marketing Austria & Germany bei der mfi Shopping Center Management GmbH, Düsseldorf (bis 24. Mai 2023) - Herr Christian Zimmermann, Düsseldorf, Director of Asset Management bei der mfi Shopping Center Management GmbH, Düsseldorf (bis 23. August 2023). - Herr Andreas Hohlmann, Tübingen, Regional Managing Director Austria & Germany, bei der Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf (bis 30. Juni 2024) - Herr Olaf Ley, Hamburg, Director of Investment Austria & Germany bei der Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf (bis 30. Juni 2024) Die Geschäftsführung erhielt für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr keine gesonderte Vergütung von unserer Gesellschaft. Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist in den entsprechenden Angaben im Konzernabschluss der Unibail-Rodamco-Westfield Germany GmbH, Düsseldorf, enthalten. Wesentliche Vorgänge nach dem Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Infolge des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird der sonst entstehende Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 an die Unibail-Rodamco Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, abgeführt; eine entsprechende Verbindlichkeit ist zum Abschlussstichtag erfasst.
Düsseldorf, 25. Juli 2024 mfi Betriebsgesellschaft mbH - Geschäftsführung - Jakub Albert Aurélie Desbois Paul Douay Luisa Lorentz-Leder Nils Lange Bernhard Wünstel Nathalie Lohaus Constantin Wiesmann Anlagespiegel
BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der mfi Betriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mfi Betriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Düsseldorf, den 25. Juli 2024 KPMG AGWirtschaftsprüfungsgesellschaft Velder Hoffmann Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer Der jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 05. August 2024 festgestellt. |
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