Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 8427 KI
Vorher
Matzen und Timm GmbH
Eingetragen
10.10.2003
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von technischen Schläuchen, Verbindungssystemen und Formteilen aus technischen Kunststoffen oder Geweben sowie Herstellung und Vertrieb von Maschinen und Produktionsanlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Mark Becks
seit 27.10.2021
Geschäftsführer
Peter Carsten Bremer
seit 25.10.2021
Geschäftsführer
Andreas Dr. Bastin
seit 6.5.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
100.00%
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Matzen und Timm GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

BILANZEN ZUM 31. DEZEMBER 2008 UND 2007

AKTIVA

2008 2007
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Gewerbliche Schutzrechte 17.402,00 27.922,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 160.723,00 177.359,00
178.125,00 205.281,00
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 3.426.564,55 3.495.635,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 208.842,00 164.202,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.294,00 229.149,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.963,89 0,00
3.836.664,44 3.888.986,55
B. UMLAUFVERMÖGEN:
I. Vorräte: 1.212.684,48 1.107.197,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 7.690,19
2. Übrige 533.341,91 422.727,23
533.341,91 430.417,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.872,51 110.172,42
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN: 102.007,60 114.350,12
5.872.695,94 5.856.405,39

PASSIVA

2008 2007
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL:
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 900.737,82 581.711,96
III. Jahresüberschuss 479.590,34 319.025,86
1.480.328,16 1.000.737,82
B. RÜCKSTELLUNGEN: 188.273,71 334.626,00
C. VERBINDLICHKEITEN:
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.055.969,29 3.200.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 890.898,46 1.109.837,74
3. Übrige 257.226,32 211.203,83
- davon aus Steuern: EUR 22.742,92 (Vorjahr: EUR 21.679,43)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.903,73 (Vorjahr: EUR 0,00)
4.204.094,07 4.521.041,57
5.872.695,94 5.856.405,39

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGEN
FÜR DIE GESCHÄFTSJAHRE 2008 UND 2007

2008 2007
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.584.621,37 4.207.405,89
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -2.277.059,08 -2.103.660,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -483.494,71 -456.634,99
- davon für Altersversorgung EUR 32.894,71 (Vorjahr: EUR 36.726,51)
3. Abschreibungen: auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -199.584,22 -200.021,22
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -790.528,10 -741.987,66
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.074,65 3.256,93
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -146.599,93 -173.451,19
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 51.331,42 (Vorjahr: EUR 72.073,69)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 688.429,98 534.906,82
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -201.837,51 -214.187,74
9. Sonstige Steuern -7.002,13 -1.693,22
10. Jahresüberschuss 479.590,34 319.025,86

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 der Matzen und Timm GmbH, Norderstedt wird nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB und GmbHG aufgestellt. Steuerliche Vorschriften werden, soweit Ihnen nicht handelsrechtliche Bestimmungen entgegenstehen, ebenfalls angewandt.

Die Gesellschaft erfüllt per 31. Dezember 2008 die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB angewandt.

Die allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze i. S. des § 252 HGB (Bilanzzusammenhang, Going Concern, Einzelbewertung, Vorsichtsprinzip, Realisationsprinzip, Stetigkeitsgebot) wurden vollständig beachtet.

Es ist beabsichtigt, für die Aufstellung des Anhangs und die Offenlegung des Jahresabschlusses von den Erleichterungsvorschriften gem. §§ 286, 288, 327 HGB Gebrauch zu machen.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Das Anlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Fertigerzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden mit Nennwerten angesetzt.

Uneinbringliche Posten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden einzelwertberichtigt.

Forderungen in Fremdwährungen, falls vorhanden, werden mit dem Transaktionskurs oder mit dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Sonstige Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, falls vorhanden, werden mit dem Transaktionskurs oder dem höheren Stichtagskurs bewertet.

Steuerliche Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden auch in die Handelsbilanz übernommen, soweit nach Handelsrecht kein zwingend davon abweichender Bilanzierungs- und Bewertungsansatz erforderlich ist.

III. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält die Abgrenzung des Abzugsbetrags zur Abdeckung des Bearbeitungsaufwandes und als Risikoprämie für das Recht zur außerplanmäßigen Tilgung für das bei der Commerzbank AG, Filiale Hamburg, aufgenommene Darlehen zum Erwerb der Betriebsimmobilie in Norderstedt.

4. Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen:

31. Dez.2008 31. Dez.2007 bis 1 Jahr bis 1 Jahr über 5 Jahr
T€ T€ T€ T€ T€
4.204 4.521 789 454 1.815
31. Dez.2008 über 5 Jahre
T€ T€
4.204 2.467

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Darlehensverpflichtungen im Zusammenhang mit Investitionen in das unbewegliche Anlagevermögen. Die Verbindlichkeiten sind besichert durch Grundschulden von insgesamt T€ 3.200 am Betriebsgrundstück

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Rahmen der im allgemeinen Geschäftsverkehr üblichen Sicherheiten besichert.

IV. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen zusammen aus der Auflösung von Rückstellungen und aus Zuschüssen der Bundesagentur für Arbeit.

2. Ertragsteuern

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen mit € 1.173,85 Erstattungen für Vorjahre und im Übrigen entfallen sie auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden durchschnittlich 75(Vorjahr: 69) Mitarbeiter beschäftigt.

2. Haftungsverhältnisse

Eventualverbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln sowie aus der Übernahme von Bürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen oder aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat mehrere Leasingverträge abgeschlossen. Die zukünftigen jährlichen Leasingverpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf:

2009 2010 2011 2012
T€ T€ T€ T€
Leasing 34 17 12 6
34 17 12 6
2013 u. später Gesamt
T€ T€
Leasing 0 69
0 69

4. Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Zum Bilanzstichtag ist die Masterflex AG, Gelsenkirchen, alleinige Anteilseignerin. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen i.S.v. § 271 Abs. 2 HGB zur Masterflex AG und ihren mittelbaren und unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungen. Die Masterflex AG stellt einen Konzernabschluss nach IFRS auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

5. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Frank Rainer Benedict, Hamburg (Kaufmann)

Herr Ulrich Wantia, Dortmund (Kaufmann)

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird unter Anwendung der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Gesellschaft beabsichtigt den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Norderstedt im Januar 2009

Rainer Benedict, Geschäftsführer

Ulrich Wantia, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2008

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
01. Jan. 2008 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2008
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
1. Gewerbliche Schutzrechte 72.578,03 3.750,00 0,00 0,00 76.328,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 249.409,93 0,00 0,00 0,00 249.409,93
321.987,96 3.750,00 0,00 0,00 325.737,96
II. SACHANLAGEN:
1. Grundstücke und Gebäude 3.621.293,18 21.282,14 0,00 0,00 3.642.575,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 230.520,68 68.701,37 0,00 2.562,74 296.659,31
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 394.939,81 25.352,71 0,00 0,00 420.292,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.963,89 0,00 0,00 1.963,89
4.246.753,67 117.300,11 0,00 2.562,74 4.361.491,04
4.568.741,63 121.050,11 0,00 2.562,74 4.687.229,00
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01. Jan. 2008 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2008
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
1. Gewerbliche Schutzrechte 44.656,03 14.270,00 0,00 58.926,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 72.050,93 16.636,00 0,00 88.686,93
116.706,96 30.906,00 0,00 147.612,96
II. SACHANLAGEN:
1. Grundstücke und Gebäude 125.657,63 90.353,14 0,00 216.010,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 66.318,68 23.117,37 1.618,74 87.817,31
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.790,81 55.207,71 0,00 220.998,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
357.767,12 168.678,22 1.618,74 524.826,60
474.474,08 199.584,22 1.618,74 672.439,56
NETTOBUCHWERTE
2008 2007
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
1. Gewerbliche Schutzrechte 17.402,00 27.922,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 160.723,00 177.359,00
178.125,00 205.281,00
II. SACHANLAGEN:
1. Grundstücke und Gebäude 3.426.564,55 3.495.635,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 208.842,00 164.202,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.294,00 229.149,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.963,89 0,00
3.836.664,44 3.888.986,55
4.014.789,44 4.094.267,55

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

A Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft

Die positive Entwicklung der deutschen Exportwirtschaft aus dem Jahre 2007 fand im Herbst 2008 ein jähes Ende, speziell der Rückgang im Bereich exportabhängiger Industriekunden hat erste Auswirkungen gezeigt.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Jahr 2008 konnte der Umsatz um mehr als 11% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Auftragseingang konnte im Jahr 2008 um ca. 10% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Der Geschäftsbereich vom Matzen & Timm gliedert sich im Wesentlichen in vier Geschäftsfelder: Luftfahrt, Automobil, Industrie, Eisenbahn

Für alle Geschäftsfelder bietet MATZEN & TIMM innovative Lösungen von Schläuchen und flexiblen Verbindungselementen an. Größter Geschäftsbereich ist die Luftfahrt, wobei AIRBUS und die direkten Zulieferer die größten Abnehmer darstellen. Durch die Teilnahme an allen Programmen, inkl. A380 und A400M ist MATZEN & TIMM an den steigenden Absatzzahlen der Modelle direkt beteiligt.

Im Jahr 2008 ist es uns gelungen, auch von AIRBUS France substantielle Anteile des Bedarfs zu erhalten.

Im Bereich Industriekunden konnten im abgelaufenen Jahr wieder einige umsatzstarke Produkte für international tätige Unternehmen erfolgreich zur Serienreife gebracht werden. Die übrigen Geschäftsfelder konnten mit Ausnahme des Bereiches Schienenfahrzeuge ebenfalls über Plan ausgebaut werden.

3. Produktion

Die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Formteilfertigung machte in diesem Bereich zusätzlich zum Zweischichtbetrieb die Aufstockung des Maschinenparks erforderlich.

4. Investitionen / Finanzlage

Im Jahr 2008 wurden für das Gebäude für Ergänzungs- und Anpassungsarbeiten T€ 21 aufgewendet. Auf den Bereich technische Ausstattung, Betriebs- und Geschäftsausstattung entfielen weitere T€ 94.

An Tilgungen wurden für das Darlehen MASTERFLEX (Erwerb M&T) T€ 300 und des Baudarlehens T€ 200 aufgewendet.

5. Finanzierungsmaßnahmen

Die im Jahr 2006 begonnen Baumaßnahmen Neubau MATZEN & TIMM wurden im zweiten Halbjahr 2007 erfolgreich abgeschlossen. Für den Erwerb des Gründstückes und den Bau des Produktions- und Bürogebäudes in Norderstedt wurde bei der Commerzbank AG Filiale Hamburg ein Darlehen über T€ 3.200 aufgenommen.

Das Darlehen hat eine Laufzeit von insgesamt 10 Jahren. Der Zinssatz beträgt über die gesamte Laufzeit 3%. Das Darlehen ist durch eine Grundschuld auf das Betriebsgrundstück und Gebäude über T€ 3.200 gesichert. Die Tilgung erfolgt halbjährlich mit T€ 200 und begann erstmals im September 2008.

6. Personal- und Sozialbereich

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 73,79 Mitarbeiter bzw. 4,34 Mitarbeiter mehr im Vergleich zum Vorjahr beschäftigt. Im Bereich der Altersversorgung bieten wir jedem Mitarbeiter den Abschluss einer Direktversicherung bzw. die sonst üblichen Vertragsgestaltungen im Rahmen der privaten Alterssicherung an (Gruppenversicherung der Allianz-Pensionskasse AG).

In der Produktion wurde in Teilbereichen im Zwei-Schichtsystem gearbeitet. Der Krankenstand war bedingt durch einige Langzeiterkrankte mit durchschnittlich 9,88 (./. 1/3) Tagen pro Mitarbeiter hoch.

7. Umweltschutz

Über besondere Vorgänge ist hier nicht zu berichten. Im Rahmen des Neubaus wurden alle umweltrelevanten Aspekte mit den lokalen Genehmigungsbehörden erörtert und entsprechend umgesetzt. Für die aktuelle Überwachung beschäftigt M&T ein externes Dienstleistungsunternehmen.

8. Forschung und Entwicklung

5% der Mitarbeiter sind dem Bereich F&E (vorwiegend Entwicklung) zugeordnet.

9. Sonstige wichtige Vorgänge

Für M&T gab es im Jahr 2008 keine besonderen Vorgänge, die Kapazitätssteigerungen konnten organisch geleistet werden (Aufstockung der Produktionsanlagen im Bereich MF).

B Darstellung der Lage

Ertragslage

2008 2007
T€ % T€ %
Umsatzerlöse 5.933 100 5.329 98
Bestandsveränderungen 8 0 133 2
Andere aktivierte Eigenleistungen 10 0 0 0
Betriebsleistung 5.951 100 5.462 100
Materialaufwand -1.428 -24 -1.367 -25
Personalaufwand -2.761 -46 -2.560 -47
Abschreibungen -200 -4 -200 -4
Sonstige betriebliche Aufwendungen -780 -13 -734 -13
Sonstige Steuern -7 0 -2 0
Betriebsaufwand -5.176 -87 -4.863 -89
Sonstige betriebliche Erträge 46 1 47 1
Betriebsergebnis 821 14 646 12
Finanzergebnis -145 -170
Beteiligungsergebnis 0 0
Neutrales Ergebnis 5 57
Ergebnis vor Ertragsteuern 681 533
Ertragsteuern -201 -214
Jahresergebnis 480 319
+/-
T€ %
Umsatzerlöse 604 11
Bestandsveränderungen -125 -94
Andere aktivierte Eigenleistungen 10 -
Betriebsleistung 489 9
Materialaufwand -61 4
Personalaufwand -201 8
Abschreibungen 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -46 6
Sonstige Steuern -5 >100
Betriebsaufwand -313 6
Sonstige betriebliche Erträge -1 -2
Betriebsergebnis 175 27
Finanzergebnis 25
Beteiligungsergebnis 0
Neutrales Ergebnis -52
Ergebnis vor Ertragsteuern 148
Ertragsteuern 13
Jahresergebnis 161

Die Steigerung der Umsatzerlöse wurde vor allem in den Bereichen Luftfahrt, Vakuumhandlingsystem und Sonderfahrzeugbau erreicht.Übrige betriebliche Erträge beinhalten Zuschüsse von der Agentur für Arbeit in Höhe von ca. T€ 16.

Vermögensstruktur

2008 2007
T€ % T€ %
Immaterielle Vermögensgegenstände 178 3 205 4
Sachanlagen 3.837 65 3.889 66
Finanzanlagen 0 0 0 0
Langfristig gebundenes Vermögen 4.015 68 4.094 70
Vorräte 1.213 21 1.107 19
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 533 9 431 7
Rechnungsabgrenzungsposten 102 2 114 2
Kurzfristig gebundenes Vermögen 1.848 32 1.652 28
Liquide Mittel 10 0 110 2
5.873 100 5.856 100
+/-
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände -27
Sachanlagen -52
Finanzanlagen 0
Langfristig gebundenes Vermögen -79
Vorräte 106
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 102
Rechnungsabgrenzungsposten -12
Kurzfristig gebundenes Vermögen 196
Liquide Mittel -100
17

Kapitalstruktur

2008 2007
T€ % T€ %
Gezeichnetes Kapital 100 2 100 2
Gewinnvortrag 901 15 582 10
Jahresüberschuss 480 8 319 5
Eigenkapital 1.481 25 1.001 17
Verb. gegenüber Kreditinstituten 1.000 17 1.400 25
Verb. gegenüber verbundene Unternehmen 818 14 1.067 18
Langfristiges Fremdkapital 1.818 31 2.467 43
Verb. gegenüber Kreditinstituten 1.600 27 1.600 27
Mittelfristige Fremdkapital 1.600 27 1.600 27
Steuerrückstellungen 23 0 150 3
Sonstige Rückstellungen 165 3 185 3
Verb. gegenüber Kreditinstituten 456 8 200 3
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 330 6 253 4
Kurzfristiges Fremdkapital 974 17 788 13
5.873 100 5.856 100
+/-
T€
Gezeichnetes Kapital 0
Gewinnvortrag 319
Jahresüberschuss 161
Eigenkapital 480
Verb. gegenüber Kreditinstituten -400
Verb. gegenüber verbundene Unternehmen -249
Langfristiges Fremdkapital -649
Verb. gegenüber Kreditinstituten 0
Mittelfristige Fremdkapital 0
Steuerrückstellungen -127
Sonstige Rückstellungen -20
Verb. gegenüber Kreditinstituten 256
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 77
Kurzfristiges Fremdkapital 186
17

C Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2008 ist nicht zu berichten.

2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Wir sind entschlossen, auch im vor uns liegenden Jahr den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen. Der Umsatz Januar 2008 liegt jedoch mit 3,5 % unter dem Vergleichsmonat des Vorjahres und ca. 10 % unter Planung 2009.

Für das laufende Jahr erwarten wir weitere Zuwächse im Bereich Luftfahrt außerhalb des deutschen Marktes. In den restlichen Geschäftsbereichen ist eine Prognose aufgrund der aktuellen Weltwirtschaftslage kaum möglich.

3. Forschung und Entwicklung

Die Aktivitäten in diesem Bereich beziehen sich größtenteils auf die Werkzeug- und Fertigungshilfsmittelentwicklung sowie in Zusammenarbeit mit unseren Vorlieferanten in der Modifizierung und Weiterentwicklung von geeigneten Halbzeugen.

D Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Wir ergänzen unsere Ausführungen zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens mit Hinweisen auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung. Unter Risiko ist dabei die Möglichkeit ungünstiger künftiger Entwicklungen zu verstehen, die mit einer erheblichen, wenn auch nicht notwendigerweise überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwartet werden.

Grundsätzlich ist MATZEN & TIMM sehr stark Luftfahrtorientiert. Hieraus ergeben sich im Allgemeinen spezielle Risiken, die aktuell durch die stabile Nachfrage seitens der Kunden im Vergleich zu anderen Märkten gut kompensiert werden:

Starke Fixierung auf wenige Kunden, hier speziell AIRBUS.

Flugzeuge werden in Dollar gehandelt, dadurch sind unsere Kunden anfällig auf Währungsschwankungen. Als Folge wird ein hoher Preisdruck auf die Lieferanten ausgeübt.

Präferenz von wenigen Systemlieferanten gegenüber einer Vielzahl von Lieferanten von Einzelkomponenten wie zum Beispiel MATZEN & TIMM.

Aufgrund der Flexibilität sowohl der Fertigung als auch der Organisation werden die Auswirkungen der geschilderten Risiken als relativ gering beurteilt.

 

Norderstedt, den 29. Januar 2009

Rainer Benedict, Geschäftsführer

Ulrich Wantia, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Matzen und timm gmbh, noderstedt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Lohne, den 29. Januar 2009

MBT Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heinrich Taphorn, Wirtschaftsprüfer

Jörg Sieverding, Wirtschaftsprüfer

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