ORNUA Deutschland GmbH
Kerrygoldstraße 1, 47506 Neukirchen-Vluyn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Rübke seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Carsten Wiethaup seit 8.9.2025 | Geschäftsführer |
Viola Kremer seit 11.3.2025 | Prokura |
Peter Drees seit 18.9.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ORNUA CO-OPERATIVE LIMITED | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ORNUA Deutschland GmbHNeukirchen-VluynJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensGegenstand des Unternehmens ist die bestmögliche Verwertung der Molkerei Erzeugnisse der Gesellschafter für deren oder eigene Rechnung, der An- und Verkauf von Molkerei- und Dauermilcherzeugnissen, Nahrungs- und Genussmitteln im Agenturgeschäft oder für eigene Rechnung sowie die Be- und Verarbeitung von Butter und Käse; der Ein- und Verkauf, die Vermittlung von Maschinen, Apparaten und Geräten sowie Gebrauchsgegenständen für die Ernährungs-, Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft sowie von Hilfsstoffen und Bedarfsartikeln; ferner der Betrieb von Kühlhäusern und die Beteiligung an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmungen. Mutterunternehmen der Gesellschaft, welches den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die ORNUA CO-OPERATIVE LTD, Dublin/Irland. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Branche Der Nahrungsfettemarkt verliert im Vergleich zum Vorjahr (-3,7% Absatz). Der Verlust wird vor allem durch die schlechte Performance von Margarine (-8,3% Absatz, -13.061 Tonnen) sowie ebenfalls von Koch- & Bratfetten (-16,4% Absatz, -6.122 Tonnen) und Butterschmalz (-11,4% Absatz, -1.003 Tonnen) getrieben. (Quelle: Business Update Dezember 2023, LEH Total, 2023 vs. VJ). Der Gesamtmarkt für Butter/Mischfett stagniert im abgelaufenen Jahr im Absatz und verliert im Umsatz gegenüber Vorjahr 19%. Butter ohne Zusätze kann hingegen leicht den Absatz steigern (+1%). Dabei verlieren Buttermarken -11% ihres Absatzes gegenüber Vorjahr, während der Absatz bei der Handelsmarke um 13% steigt. Kerrygold verliert gegenüber dem Vergleichszeitraum -4% Absatz. Aus verschiedenen Preissenkungen im Jahr 2023 resultiert der starke Umsatzrückgang bei Butter ohne Zusätze von -20% (dabei Marken -25% und Handelsmarken -15%). (Quelle: 2023.12_Quickreport Butter & Spreads) Bei den Mischfetten zeichnet sich ein etwas anderes Bild ab, hier sind die Absätze rückläufig (-2%). Auch hier verlieren die Marken (-7% Absatz), während die Handelsmarken gewinnen (+10% Absatz). Bei den Mischfetten gab es ebenfalls signifikante preisliche Veränderungen. Insgesamt sinken die Preise für Mischstreichfett um 16% gegenüber Vorjahr (Marke -15%; private Label: -19%). Kerrygold verliert in diesem Segment -9% des Absatzes und -18% des Umsatzes. (Quelle: 2023.12_Quickreport Butter & Spreads) Der Gesamtmarkt Käse gewinnt mit +2,3% im Absatz. Die relevanten Haupttreiber sind die größten vier Segmente Reibekäse (+5,8% Absatz), Feta & Mozzarella (+5,6% Absatz), Scheibenkäse (+4,3% Absatz) und Frischkäse (+4,0% Absatz). Auch Schmelzkäse (+1,9% Absatz), Parmesan (+8,3% Absatz), Ricotta & Mascarpone (+1,3% Absatz) und Fonduekäse (+2,0% Absatz) können ein Wachstum aufzeigen, sind jedoch kleinere Segmente. Weichkäse (-3,8% Absatz), Stückkäse (-7,9% Absatz), Grill- und Backkäse (-3,4% Absatz), Käse aus Sauermilch (-2,8% Absatz), Snackkäse (-2,8% Absatz) sowie Raclettekäse (-11,6% Absatz) weisen Absatzrückgänge auf. Beim veganen Käseersatz zeigt sich ein stabiles Volumen (0,0%). (Quelle Business Update Dezember 2023, LEH Total, 2023 vs. VJ) Der Markt für Hart- und Schnittkäse gewinnt +2,7% Absatz (Marken: -1%; private Label: +4%) und auch kann Kerrygold ein Absatzwachstum von +4% gegenüber Vorjahr verzeichnen. Auch beim Käse entwickeln sich die Handelsmarken absolut besser als die Marken. In den relevanten Segmenten stellt sich der Verlauf wie folgt dar:
Im Jahr 2023 lagen die Preise in allen Segmenten insgesamt über Vorjahresniveau. Dies schlägt sich direkt auf den Umsatz nieder (Kerrygold Scheibenkäse: +11%; Kerrygold Reibekäse: +31%). (Quelle: 2023.12_Quickreport Cheese) Zu Beginn 2022 launchte Ornua Deutschland Cream Cheese und trat damit in die Produktkategorie Frischkäse als Marktteilnehmer ein. Im zweiten Jahr konnte ein Market Share Volume von 0,8% und Market Share Value von 1,0% realisiert werden. Gegenüber dem Launchjahr konnten Volume- als auch Marketshare um 0,3%-Punkte verbessert werden (Quelle: 2023.12_Quickreport Cream Cheese). 2.2 Vertriebs- und Umsatzentwicklung Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen das Unternehmen gesteuert wird, sind Absatzmenge, Umsatz und Jahresüberschuss. Bei Butter ohne Zusätze verliert Kerrygold im Jahr 2023 -4% an Absatz im Jahresvergleich. Damit einher ging ein Marktanteil (Absatz) von nun 15% (-0,8% Pkt. gegenüber Vorjahr). Kerrygold bleibt somit mit Abstand Marktführer im Segment (Platz 2 Meggle 9% Marktanteil). Der Promoshare lag gegenüber Vorjahr um 7% Pkt. höher und stieg auf 88% im Jahresdurchschnitt. (Quelle: 2023.12_Quickreport Butter & Spreads) Auch bei den Mischfetten verlor Kerrygold Absatzvolumen (ggü. Vorjahr -9%). Kerrygold sichert sich im Jahr 2023 26% Absatzmarktanteil und ist weiterhin 9% Pkt. vor der zweitstärksten Marke (Kaergarden 17% Marktanteil). Kerrygolds Promoshare ist um 11% Pkt. auf 71% gestiegen. (Quelle: 2023.12_Quickreport Butter & Spreads) Kerrygold Butter mit Zusätzen verzeichnet gegenüber dem Vorjahr einen Absatzzugewinn von +8%. Der Umsatz von Kerrygold ist durch die Preissenkungen im Markt um -5% gesunken. (Quelle: 2023.12_Quickreport Butter & Spreads). Kerrygold als Marke im Hart- und Schnittkäsebereich wächst im Jahr 2023 stärker (+4% Absatz) als der Gesamtmarkt (+3%). Das Umsatzwachstum von Kerrygold bei Hart- und Schnittkäse kann auf 16% beziffert werden und liegt damit leicht über dem Marktumsatzwachstum von 15%. Auch in den Kategorien Scheiben- (+0,4%) und Reibekäse (+16%) konnten Absatzzuwächse realisiert werden. (Quelle: 2023.12_Quickreport Cheese) Insgesamt lagen die im Lagebericht des Geschäftsjahres 2022 prognostizierten Mengen deutlich unter den im Jahr 2023 tatsächlich erzielten Mengen. Ursächlich hierfür ist das deutlich preisaggressive Marktumfeld bei Promotions für Butter und Mischstreichfette. Die deutlich günstigeren Rohstoffpreise führten zu mehreren Preissenkungen, die zu einem deutlich niedrigeren realisierten Umsatz führten und damit ebenfalls hinter den Erwartungen blieben. Die beiden genannten Punkten - geringeres Absatzvolumen und preisaggressives/ Promotion getriebenes Marktumfeld - in Kombination mit einem weiterhin hohen inflationsbedingten Kostenniveau, führen in der Konsequenz zu einem gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Jahresüberschuss. Auch dieser blieb hinter der Prognose im Lagebericht des Geschäftsjahres 2022. 2.3 Produktion Dem dynamischen Marktumfeld mit erheblichen Nachfragespitzen zu den Saisonhöhepunkten (Ostern, Spargelzeit, Weihnachten) konnte Ornua über einen ganzjährigen 3-Schicht-Betrieb sowie flexible Zusatzschichten an Sonn- und Feiertagen abdecken. Neben der generellen Verbesserung der für die Produktion geplanten KPI's unterstützt durch Investitionen, lag ein Hauptschwerpunkt der Investitionstätigkeit 2023 im Bereich Health&Safety. 2.4 Beschaffung Wie auch in den Vorjahren wird die unter dem Markennamen Kerrygold vermarktete irische Butter ausschließlich von der Muttergesellschaft ORNUA CO-OPERATIVE LTD, Dublin/Irland bezogen. Aufgrund fester Vergütungen für Lagerung, Abpackung und Vermarktung der zur Verfügung gestellten Rohware hatten die geschilderten Markt- und Preisschwankungen in diesem Bereich keine relevanten Auswirkungen. Preisschwankungen für den Rohstoff Butter stellen keine Risikoposition für das Unternehmen dar. Aufgrund der Mengenentwicklung von Kerrygold extra wird der Rohstoff Rapsöl immer wichtiger. Eine ausreichende Versorgung war das ganze Jahr über gewährleistet. Der Rapspreis wird stark von ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Die Nachfrage nach der vielseitigen Ölsaat ist stark angestiegen. Raps ist ein wichtiger Rohstoff für die Produktion von Tierfutter, Lebensmitteln, Biotreibstoffen oder auch biologischen Schmierstoffen. Die größten Rapsproduzenten der Welt sind Kanada, China und Indien. Die bedeutendste Ölsaat auf dem Weltmarkt stellt die Sojabohne dar. Die Preise von Soja und Raps beeinflussen sich deshalb gegenseitig. Das Erntejahr 2023 lag in Deutschland leicht unter dem Durchschnitt des vorherigen Jahres (Quelle: BMEL - Ackerbau - Erntebericht 2023). Die Preise für Raps und Rapsöl haben sich trotzdem im Laufe des Jahres 2023 wieder erholt. Insbesondere der Ukraine-Krieg hat sich bei der Versorgung der Märkte mit Raps nicht so negativ ausgewirkt, wie im Vorfeld erwartet. Die Ukraine liefert 50% der Rapsimporte der EU. Das Getreideabkommen mit Russland, welches die Lieferung der Güter über das Schwarze Meer absicherte, machte die Lieferungen von Rapssaat möglich. Das Abkommen wurde einseitig durch Russland Mitte 2023 aufgekündigt. Es wurden und werden neue Lieferwege gefunden, bzw. aufgebaut (Quelle: EU-27 Rapsimport sinkt um 35%: Ukraine und Australien liefern weniger - Auswirkungen des Getreideabkommens" (topagrar.com), so dass eine Versorgung aus der Ukraine weiterhin stattfinden konnte, bzw. kann. In Deutschland wurde die Anbaufläche für Raps erhöht (Quelle: Herbstaussaat zur Ernte 2023: Winterraps auf 7,6 % mehr Fläche - Statistisches Bundesamt (destatis.de). Dies führte zu einer Senkung und Stabilisierung des Rapsölpreises. Bedingt durch langfristige Lieferverträge zur Sicherung des Rohstoffes wirkte sich dies erst im 2. Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 aus. Zur Absicherung der Lieferfähigkeit wurde das für 2023 benötigte Rapsöl bereits frühzeitig durch langfristige Kontrakte eingekauft. Eine Versorgung am Spotmarkt zu hohen Preisen war nur in geringem Umfang notwendig. Verpackungsmaterialien in Form von Folie und Kartonage wurden zu den im Budget veranschlagten Preisen eingekauft. Größere Schwankungen am Rohstoffmarkt wurden durch längerfristige Kontrakte auf Indexbasis ausgeglichen. Wesentliche Einkaufsvorteile im Kartonagenbereich konnten durch die Zusammenarbeit mit Schwestergesellschaften innerhalb der Ornua Gruppe durch einen langfristigen Kontrakt auf Indexbasis realisiert werden. Die Versorgungslage war durch vertragliche Bindungen mit Lieferanten durchgehend gesichert. Die Qualitätsfähigkeit der Lieferanten wird auf der Basis von Audits und bestehenden IFS/BRC Qualifikationen überprüft. Die Beurteilung und Bewertung der Lieferanten und ihres Qualitäts- und Umweltmanagements hat dabei wesentlichen Einfluss auf langfristige Beschaffungsverbindungen. 2.5 Personal- und Sozialbereich Durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wurde die Qualifikation der Mitarbeiter in allen Bereichen weiter gesteigert. Erhöhter Personalbedarf durch Produktionsspitzen wurde durch den kurzfristigen Einsatz von Leiharbeitern ausgeglichen. Um dem zukünftigen Wachstum gerecht zu werden und aufgrund von organisatorischen Änderungen wurde die Mitarbeiteranzahl im Jahr 2023 nochmals erhöht. Zum 31. Dezember 2023 hatte das Unternehmen 281 Mitarbeiter beschäftigt, wovon 14 Mitarbeiter in Teilzeit waren. Damit hat sich die Mitarbeiterzahl um 3 erhöht. Zusätzlich waren 11 Auszubildende beschäftigt. 2.6 Nachhaltigkeit Die nachhaltige Unternehmensführung ist seit 2012 in allen Führungsebenen und in der Unternehmenspolitik fest verankert. Das Nachhaltigkeitsteam berichtet direkt an den Geschäftsführer. Die Nachhaltigkeitszertifizierung nach ZNU Standard wurde im Februar 2023 durch den TÜV Rheinland wiederum erfolgreich bestanden. Die Klimaneutralität des Standortes Neukirchen-Vluyn wurde auch in 2023 nach dem anerkannten ZNU goes zero Prozess fortgeführt und bestätigt. Die Mitarbeiter sind in den Nachhaltigkeitsprozess in vollem Umfang integriert. Sie werden regelmäßig informiert, geschult und mit eingebunden. Nachhaltigkeitsinitiativen wurden insbesondere im Bereich der Standortklimaneutralität, Einsatz von Grünstrom, der Verpackungsoptimierungen, des regionalen Engagements, des betrieblichen Gesundheitsmanagements und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes intensiviert und erfolgreich umgesetzt. Wir weisen darauf hin, dass uns nachstehende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wichtig sind, sie werden allerdings derzeit nicht zur unmittelbaren Steuerung unseres Unternehmens eingesetzt:
2.7 Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken um 51,9 Mio. € auf 520,6 Mio. €. Die umsatzstärksten Produkte sind Butter und Kerrygold extra, wobei der Bereich Käse durch sein dynamisches Wachstum eine immer stärkere Bedeutung für das Unternehmen erlangt. Der Materialaufwand sank um 62,3 Mio. € auf 463,9 Mio. € und damit überproportional zu dem Rückgang der Umsatzerlöse. Das Rohergebnis verbesserte sich um T€ 10.030 auf T€ 56.011. Die Rohertragsmarge liegt dabei mit 10,8% (Vorjahr 8,0%) deutlich über Vorjahr. Ursächlich hierfür ist sind die Verhandlungserfolge bei den moderaten Preisreduktionen auf Vertriebsseite, die deutlich geringer als die Rohstoffpreissenkungen ausgefallen sind. Die sonstigen betrieblichen Erträge steigen von T€ 838 in 2022 auf T€ 1.692. Dies ist im Wesentlichen auf eine planmäßig durchgeführte Festwertinventur im Bereich der Ersatzteile zurückzuführen. Der Personalaufwand erhöhte sich auf T€ 19.263 (Vorjahr T€ 18.239). Maßgeblich hierfür ist der Anstieg der Mitarbeiterzahl, die Erhöhung der AT-Gehälter ab Januar um 4,0%, die freiwillige Erhöhung der tariflichen Gehälter um 4,0% ab August aufgrund der bis zum Bilanzstichtag nicht abgeschlossenen Tarifverhandlungen sowie der freiwilligen Zahlung einer Inflationsprämie in Höhe von € 1.000,00 pro Person im Dezember. Das Verhältnis zum Umsatz ist damit deutlich über Vorjahresniveau (2023: 3,7%; 2022: 3,2%). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen 4.525 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 21.099 im Vorjahr auf T€ 25.330 im Berichtsjahr gestiegen. Damit verschlechterte sich das Verhältnis zum Umsatz von 3,7% aus dem Vorjahr auf 4,9%. Ursächlich sind insbesondere gestiegene Logistikkosten (2023: T€ 14.712; 2022: T€ 10.729), Reise- und Bewirtungsaufwendungen (2023: T€ 493; 2022: T€ 252), Versicherungen/ Beiträge (2023: T€ 768; 2022: T€ 540) sowie EDV-Aufwendungen (2023: T€ 1.155; 2022: T€ 977). Die Ertragslage ist mit einem Jahresüberschuss von T€ 3.800 (im Vorjahr T€ 1.456) weiterhin sehr robust. Insgesamt kann die Entwicklung des Unternehmens als günstig bezeichnet werden. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stellt sich als äußerst stabil dar. 2.8 Vermögenslage und Finanzlage Die Bilanzsumme sank im Vorjahresvergleich von T€ 230.338 im Vorjahr um T€ 30.549 auf T€ 199.789 zum 31. Dezember 2023. Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber Vorjahr investitionsbedingt um T€ 10.213. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um T€ 31.006 gegenüber dem Vorjahr. Dies ist auf den starken Rückgang der Umsatzerlöse im Jahr 2023 zurückzuführen. Forderungsausfälle waren im aktuellen Geschäftsjahr - wie auch in den vergangenen Geschäftsjahren - nur in sehr geringem Umfang zu verzeichnen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sinken um T€ 8.717 gegenüber Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände sinken gegenüber 2022 von T€ 16.062 um T€ 3.095 auf T€ 12.967. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen die Ansprüche aus einem Factoring-Vertrag mit der Coöperatieve Rabobank U.A., Dublin/Irland und Utrecht/Niederlande in Höhe von T€ 5.784 (im Vorjahr T€ 5.962) und Steuererstattungen in Höhe von T€ 3.753 (im Vorjahr T€ 5.908) sowie debitorischen Kreditoren in Höhe von T€ 1.227 (im Vorjahr T€ 3.599). Auf der Passivseite sinken stichtagsbedingt die sonstigen Rückstellungen, insbesondere die Promotion- und Werbekostenzuschüsse. Der Anstieg der Steuerrückstellungen ist auf das zu versteuernde Ergebnis aus dem aktuellen Geschäftsjahr zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen liegen mit T€ 92.832 unter denen des Vorjahres, was auf sinkende Produktionskosten zurückzuführen ist. Die Reduktion der sonstigen Verbindlichkeiten ist auf die treuhänderisch vereinnahmten Zahlungseingänge in Verbindung mit dem Factoring-Vertrag zurückzuführen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den mit der Coöperatieve Rabobank U.A., Dublin / Irland und Utrecht / Niederlande, vereinbarten Factoring-Vertrag (Höchstobligo 50 Mio.€) sowie das Cash-Pooling Agreement, welches über die Muttergesellschaft durch die HSBC Bank abgewickelt wird. 2.9 Sachinvestitionen Um sicher zu stellen, dass die geplanten Volumina auch zukünftig produziert, gelagert und planmäßig zu unserer Kundschaft gelangen, wurden einige Erneuerungen und Modifikationen am Standort durchgeführt. Durch die im Jahr 2022 im Bereich extra finalisierte Erweiterung, waren Investitionen im Lagerbereich im Jahr 2023 notwendig. Hier wurde ein automatisches Transport- und Rackingsystem aufgebaut und in Betrieb genommen. Zur Steigerung der Produktsicherheit wurde ein Kaltwassersatz zur Versorgung der extra - Linien installiert. Eine Erweiterung der Rapsöltanks garantiert die Verfügbarkeit der Zutaten. Eine Modifikation im Bereich "flavored butter" war notwendig, um die Lieferfähigkeit, im Fall des Ausfalls der einzigen Abfüllanlage, zu gewährleisten (BCP). Zudem wurde eine Pilotanlage zur Eindotierung der Zutaten installiert, um die Genauigkeit und damit verbundene Reduzierung der Verluste dieser zu optimieren. Zum 2. Juli 2023 erfolgte eine komplette Umstellung unseres ERP-Systems und der damit verbundenen Abläufe unter dem Projektnamen "Evolve". Im Zuge dessen erfolgte eine Aktivierung bei den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 8,05 Mio €. Weitere Investitionen wurden zur Modernisierung bestehender Anlagen und Prozesse sowie im Bereich der Nachhaltigkeit und Health & Safety getätigt. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 14,7 Mio.€ investiert. 3. Chancen und RisikoberichtDie Erläuterung der nachfolgend aufgeführten Chancen und Risiken erfolgt mit abnehmender Bedeutung. Chancen Die Zukunftschancen des Unternehmens liegen im weiteren Wachstum innerhalb des Kernsortimentes, bestehend aus Butter, Kerrygold extra und Käse. Darüber hinaus wird an der Ausdehnung des Markenkerns auf weitere Produktgruppen gearbeitet. Es ist Ziel des Unternehmens, diesen Schritt konsequent weiterzuverfolgen. Wir richten unsere Vertriebsaktivitäten konsequent an den Märkten aus und sehen insbesondere in unseren innovativen und zeitgerechten Produkten und Dienstleistungen eine solide Basis, auch zukünftig die Nachfrage bei bestehenden Kunden auszubauen sowie neue Kunden gewinnen zu können. Risiken Bedeutsame operative Risiken liegen nach wie vor in der Volatilität des Beschaffungspreises für Aluminium, Kartonagen und Kunststoffverpackungen in Form von Bechern. Größere Schwankungen am Rohstoffmarkt für Folie und Kartonage werden durch längerfristige Kontrakte ausgeglichen. Des Weiteren wurden Einkaufsvorteile im Kartonagenbereich durch die Zusammenarbeit mit Schwestergesellschaften realisiert. Aus diesem Grund ist das Risiko als gering einzustufen. Ein weiteres wesentliches Risiko ist die Volatilität des Rapsölmarktes. Dieses ist nur durch längerfristige Kontrakte beherrschbar. Um dieses Risiko möglichst gering zu halten, wurden für den überwiegenden Teil des Einkaufs dieses Rohstoffes längerfristige Kontrakte abgeschlossen. Aus diesem Grund ist das Risiko als gering einzustufen. Das Ausfallrisiko der Forderungen ist aufgrund der Kundenstruktur als gering einzuschätzen. Aufgrund der sehr dynamischen globalen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg aber auch im Nahen Osten ist es nicht auszuschließen, dass im Laufe des Jahres 2024 weitere Auswirkungen auf die Produktion, die Lieferkette oder den Vertrieb der ORNUA Deutschland GmbH entstehen. In diesem Fall wird mit deutlich sinkenden Umsätzen, einem Rückgang des Rohertrags und einem reduzierten operativen Ergebnis gegenüber 2023 gerechnet. Das Risiko ist derzeit als gering einzustufen. Die Gesellschaft ist nicht den Währungsrisiken ausgesetzt, weil sowohl der Einkauf als auch Verkauf im Wesentlichen in Euro erfolgt. Liquiditätsrisiken bestehen für die Gesellschaft nicht, weil die Finanzierung der Gesellschaft durch Factoring und den Cash-Pool des Konzerns sichergestellt wird. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken, auch in Verbindung mit anderen Risiken ab. Prognosebericht Die aktuelle Lage und Entwicklung des Kriegs in der Ukraine also auch die globalen Entwicklungen sowie die internationalen Sanktionen und Maßnahmen beobachten wir genau, um etwaige Auswirkungen auf unser Geschäft und unsere Kunden/Lieferketten/Finanzierung/IT-Sicherheit frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu handeln. Obwohl die ORNUA Deutschland GmbH keine Verbindungen in Russland oder der Ukraine hat, könnten steigende Energie- und Rohstoffpreise, Engpässe in den globalen Lieferketten und eine Störung der Nachfrage dazu führen, dass sowohl Umsatz als auch Ergebnis der Gesellschaft niedriger ausfallen als geplant. Das Unternehmen ist in einem absatzmäßig stagnierenden Markt (Butter und Käse) sowie in einem leicht wachsenden Markt (Mischstreichfette) äußerst stabil und zukunftsweisend aufgestellt. Der Umsatz des Unternehmens für 2024 fokussiert sich auf die drei wichtigen Säulen in unserem aktuellen Sortiment: Butter, Kerrygold extra und Käse.
Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem verbesserten Absatzniveau, bei einem durchgängig stabilen Preisniveau (Stand Jahresende 2023) mit einem leicht erhöhten Umsatz. Durch die seit Mitte 2022 stetig steigende Inflation gehen wir von weiter steigenden Kosten für das Jahr 2024 aus, bei einem stabilen Ergebnisniveau. Kostensteigerungen werden zum einen durch Gruppensynergien (Bündelung von Mengen) und einem konsequenten Kostenmanagement teilkompensiert; zum anderen in den Abgabepreisen berücksichtigt. Nach den aktuellen Zahlen im Mai 2024 liegen wir leicht über Budget. Mit dem geplanten weiteren Ausbau unserer Sortimente in bestehenden Kategorien sowie der Entwicklung von neuen Kategorien ab 2024 werden die positiven Ergebnisse der Vergangenheit auch für die Zukunft erwartet.
Neukirchen-Vluyn, den 14. Juni 2024 ORNUA Deutschland GmbH Jens Glöckner, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenORNUA Deutschland GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Kleve unter der Nummer HR B/8815 eingetragen und hat ihren Sitz in Neukirchen-Vluyn. Die Ornua Deutschland GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und AusweismethodenEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme, Lizenzen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen sind wie folgt:
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten auch handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit dem Nennbetrag bewertet. Bei den Finanzanlagen sind die Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB, bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. so weit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt aufgrund des kurzfristigen Umschlags anhand des jeweils letzten Einkaufspreises. Unfertige Erzeugnisse werden mit den Einzelkosten und aktivierungspflichtigen Gemeinkosten bewertet. Nicht enthalten sind hingegen Zinsaufwendungen, die auf den Herstellungszeitraum entfallen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Überfällige nicht versicherte Forderungen werden gemäß ihrer Überfälligkeit (<60 Tage / >60 Tage) zu 25% bzw. 50% wertberichtigt. Aufgrund hoher Verderblichkeit der Produkte werden Forderungen, die noch nicht bearbeitete Reklamationen betreffen, zu 100% wertberichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wird nicht gebildet. Die unter die sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Rückdeckungsversicherungsansprüche in Höhe von T€ 458 (Vorjahr T€ 468) werden auf Basis der Mitteilung des Versicherers mit den fortgeführten Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag bewertet (= Zeitwert). Der IDW Rechnungslegungshinweis FAB 1.021 wurde bei der Ermittlung der fortgeführten Anschaffungskosten aus Wesentlichkeitsaspekten nicht berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % zugrunde gelegt, ein Einkommenstrend entfällt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Anwendungsregelungen des Rechnungslegungshinweises FAB 1.021 für Pensionszusagen, die vollständig oder teilweise von einer Rückdeckungsversicherung abhängen bzw. für die eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen wurde, aus Wesentlichkeitsaspekten nicht berücksichtigt. Die Gesellschaft hat bei der Ermittlung des Umstellungseffektes das Primat der Passivseite angewendet, sodass sich der Wert des bilanzierten Deckungsvermögens nach der Höhe der bilanzierten Pensionsrückstellung bei den entsprechenden Pensionszusagen bemisst. Eine ergebniswirksame Anpassung ist nicht erfolgt. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sogenannter Davon-Vermerk ausgewiesen. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Gesellschaft weist keine langfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich in Höhe von T€ 44.111 (Vorjahr T€ 50.677) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie T€ 0 (Vorjahr T€ 2.152) aus Finanzverkehr zusammen und beinhalten einen Betrag in Höhe von T€ 44.111 (Vorjahr T€ 52.828) gegenüber der Gesellschafterin ORNUA CO-OPERATIVE LTD, Dublin/Irland. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 458 (Vorjahr T€ 468) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerlichen Wertansätzen aufgrund von
Der Steuersatz der Gesellschaft beträgt 33,15%. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 633 (Vorjahr T€ 941). Aktive latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 DM 2.000.000, ausgewiesen wird der in Euro umgerechnete Betrag von € 1.022.583,76. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden mit dem Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 1.202. Diese liegen um T€ 8 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 8 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Sonstige Rückstellungen Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
Die Rückstellung für Promotion und Werbekostenzuschüsse einschließlich ausstehender Konditionsabrechnungen betreffen Verpflichtungen, die gegenüber der Muttergesellschaft abrechenbar sind. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin ORNUA CO-OPERATIVE LTD, Dublin/Irland, und setzen sich ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung zusammen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 153 (Vorjahr T€ 195). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland erzielt. Die Aufwendungen für Promotion und Werbekostenzuschüsse, sowie die Erträge aus der Weiterbelastung an die Muttergesellschaft sind in den Umsatzerlösen netto dargestellt. Umsatzerlöse gegliedert nach geographisch bestimmten Märkten:
Umsatzerlöse gegliedert nach Tätigkeitsbereichen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 85 (Vorjahr T€ 523) aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 51 (Vorjahr T€ 111), der Veräußerung von Anlagevermögen T€ 35 (Vorjahr T€ 4) und aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen T€ 0 (Vorjahr T€ 409). Erträge aus Währungsumrechnungen sind mit T€ 0 (Vorjahr T€ 1) enthalten. Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersvorsorge von T€ -459 (Vorjahr T€ 463) enthalten. Die Entwicklung resultiert aus erfolgswirksamer Auflösung in den Pensionsrückstellungen nach zwei Todesfällen im Geschäftsjahr. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen vor allem Frachten, externe Personalaufwendungen, Instandhaltungsaufwendungen, Vertriebskosten, Lagerkosten sowie EDV-Kosten und Raumkosten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind mit T€ 0 (Vorjahr T€ 1) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.270 (Vorjahr T€ 245). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von T€ 21 (Vorjahr T€ 36). IV. Sonstige AngabenArbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 280 (Vorjahr 270) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 107 (Vorjahr 109) gewerblich Beschäftigte und 14 (Vorjahr 12) Teilzeitbeschäftigte. Zusätzlich waren im Jahr 2023 durchschnittlich 11 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war
bestellt. Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und unterlässt die Angaben bezüglich der Bezüge laufender und ehemaliger Organmitglieder. Außerbilanzielle Geschäfte Unsere Gesellschaft hat Forderungen in Höhe von € 50 Mio. an Coöperatieve Rabobank U.A., Dublin/Irland und Utrecht/Niederlande (Rabobank), veräußert. Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Kapitalstruktur. Alle Forderungsausfallrisiken gehen auf die Rabobank über. Die Rabobank Utrecht fungiert im Rahmen des Factoringvertrages als Agent, ihr obliegt die allgemeine Verwaltung der Transaktionsvorgänge. Zehn Prozent des verkauften Forderungsbetrags werden für nachträgliche Rabatte und Preisnachlässe in ein Reservekonto eingestellt. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 5,8 Mio. (Vorjahr € 6,0 Mio.). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind die treuhänderisch vereinnahmten Zahlungseingänge in Verbindung mit dem Factoring-Vertrag in Höhe von € 23,2 Mio. (Vorjahr € 36,2 Mio.) ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Die Miet- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Miet- und Leasingverträge betreffen mit T€ 954 (Vorjahr T€ 831) Verträge gegenüber der Gesellschafterin ORNUA CO-OPERATIVE LTD, Dublin/Irland. Geschäfte mit nahestehenden Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar samt Auslagen betrug für die Abschlussprüfung T€ 64 und für andere Bestätigungsleistungen T€ 14. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum 31. Dezember 2023 unterliegen der Ausschüttungssperre:
Zum 31. Dezember 2023 übersteigen die frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft, welches den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die ORNUA CO-OPERATIVE LTD, Dublin/Irland. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieses Mutterunternehmens behandelt. Die ORNUA Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der ORNUA CO-OPERATIVE LTD, Dublin/Irland, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens bzw. auf der Firmen-Webseite https://www.ornua.com/reports erhältlich. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 3.800 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Neukirchen-Vluyn, den 14. Juni 2024 ORNUA Deutschland GmbH Jens Glöckner, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ORNUA Deutschland GmbH, Neukirchen-Vlyun Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ORNUA Deutschland GmbH, Neukirchen-Vlyun, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ORNUA Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 14. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer ppa. Johanna Schwan, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 05.07.2024 festgestellt. |
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