concada GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Dr. med. Krause seit 4.7.2025 | Prokura |
Dieter Roth seit 4.7.2025 | Prokura |
Frank Roth seit 4.7.2025 | Prokura |
Stephanie Dr. Buscher seit 4.7.2025 | Prokura |
Nico Kessel seit 4.7.2025 | Prokura |
Andreas Rehbach seit 4.7.2025 | Prokura |
Sonja Schlatmann seit 4.7.2025 | Prokura |
Bernd Werres seit 20.3.2024 | Geschäftsführer |
Thomas C. Prof. Dr. med. Auhuber seit 8.2.2022 | Geschäftsführer |
Frank Altmann seit 29.11.2017 | Prokura |
Thomas Heiming seit 23.1.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts:
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 30. April 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Christian Schrempf, Wirtschaftsprüfer Angelika Dobslaw, Wirtschaftsprüferin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die B•A•D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH mit Sitz in Bonn ist unter der Handelsregisternummer HRB 6426 eingetragen. Dieser Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Angaben erfolgen wegen der großen Einzelbeträge in Hinblick auf Klarheit und Übersichtlichkeit in TEUR. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Auf unbewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, deren Wert EUR 800,00 übersteigt, werden unter Berücksichtigung der üblichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden erforderliche Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Schulden verrechnet. Die Bewertung des zur Deckung vorgesehenen Vermögens erfolgt grundsätzlich zum Zeitwert. Aufwendungen und Erträge innerhalb des Finanzergebnisses wurden miteinander verrechnet. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der Ausgaben des Berichtszeitraumes und der Vorjahre angesetzt, soweit diese einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der sich aus der Saldierung von Vorsorgeverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen ergebende Aktivüberhang wurde im Berichtsjahr gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als separate Bilanzposition ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach den Richttafeln Heubeck 2018 G, einem Rechnungszins in Höhe von 1,82 % und einem Rententrend für dieses Jahr in Höhe von 4,00 % und danach in Höhe von 1,50 % angesetzt. Die Fluktuation wurde mit den Werten der von Heubeck veröffentlichten Standardfluktuation angenommen. Gemäß § 253 Abs. 2 und 6 HGB ist die Pensionsrückstellung ab dem Geschäftsjahr 2017 mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Geschäftsjahre zu berechnen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Form der Differenz zwischen der bilanzierten Pensionsrückstellung berechnet mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (1,82 %) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,74 %) beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 211. Der Aktivwert aus einer insolvenzgesicherten Rückdeckungsversicherung zur Finanzierung von Altersversorgungszusagen (Deckungsvermögen) in Höhe von TEUR 6.154 (i. Vj. TEUR 5.890) wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 6.116 (i. Vj. TEUR 5.852) verrechnet. Der überschießende Aktivwert aus der Saldierung in Höhe von TEUR 38 (i. Vj. TEUR 38) wurde in dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite ausgewiesen. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten nach der PUC-Methode und den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heueck mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,06 % und einer Dynamisierung in Höhe von 2,0 % angesetzt. Der Aktivwert des Guthabens zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen (Deckungsvermögen) in Höhe von TEUR 800 (i. Vj. TEUR 800) wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Rückstellungen in Höhe von TEUR 671 (i. Vj. TEUR 700) verrechnet. Der überschießende Aktivwert aus der Saldierung in Höhe von TEUR 129 wurde in dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite ausgewiesen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben und wurden zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Auf Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen für Pensions-, Jubiläumsrückstellungen, Altersteilzeitverpflichtungen und Rückstellungen für Archivierungskosten in der Bilanz, die sich im Zeitablauf voraussichtlich wieder umkehren werden, wurden latente Steuern gebildet. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung eines Steuersatzes von insgesamt 31,205 % für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie für die Gewerbesteuer. Steuerliche Verlustvorträge bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die aktiven und passiven latenten Steuern wurden saldiert ausgewiesen. C. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der Wertberichtigungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage beigefügt ist. D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist auf Seite 7 dieser Anlage dargestellt. Bei sämtlichen Beteiligungen haftet die B·A·D GmbH als Gesellschafterin nur beschränkt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 94 (i. Vj. TEUR 53) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen enthalten in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 0) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Position "Sonstige Vermögensgegenstände" enthält Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 312 (i. Vj. TEUR 334). Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 20.000 (i. Vj. TEUR 20.000) und ist vollständig eingezahlt. Die "Sonstigen Rückstellungen" enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Personalaufwendungen von TEUR 20.151 (i. Vj. TEUR 18.055) und für sonstige Aufwendungen TEUR 8.583 (i. Vj. TEUR 6.357). Es wurden im Posten der Personalrückstellungen Saldierungen der Rückstellungen mit den Deckungsreserven vorgenommen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind grundsätzlich unbesichert und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich in Deutschland erzielt. Im Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge von TEUR 607 (i. Vj. TEUR 684) angefallen. Diese sind im Wesentlichen auf die Auflösung von sonstigen Rückstellungen zurückzuführen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 46 (i. Vj. TEUR 64) angefallen. Diese resultieren im Wesentlichen aus den Abgängen von Anlagengütern. Bezüglich der Mitarbeitenden des B·A·D e.V., für die ein Delegationsverhältnis zur B·A·D GmbH besteht, ergeben sich Abrechnungen des Vereins an die B·A·D GmbH, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. E. Nachtragsbericht Mit Datum 01.01.2024 ist mit Herrn Bernd Werres ein zweiter Geschäftsführer (COO) ernannt worden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach dem Schluss des Geschäftsjahres, haben sich nicht ergeben. F. Sonstige Angaben Alleiniger Gesellschafter ist der Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst e.V., Bonn, in dessen Konzernabschluss der Jahresabschluss der B·A·D GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. Für die B·A·D GmbH wird daher gemäß § 291 HGB auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts verzichtet. Die Anzahl der in 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betrug 3.524 (i. Vj. 3.474). Der Gesamtbetrag der Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf TEUR 3.863 aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern. Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 211. Hintergrund ist die Zinsänderung bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen. Geschäftsführer:
Das Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Die Vergütungen an Aufsichtsratsmitglieder belaufen sich auf insgesamt TEUR 118 (i. Vj. TEUR 142). Die Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des Geschäftsführungsorgans betragen TEUR 246. Die anteiligen Pensionsrückstellungen belaufen sich auf TEUR 4.830. Zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gehören die Mietverträge für die Gebietsleitungen, Regionalleitungen, Zentren und Verwaltungsgebäude der Zentrale. Die Verträge laufen in der Regel über 5 bis 10 Jahre bei teilweisen Optionsklauseln zur Verlängerung sowie zum Teil auch Indexklauseln zur Preisanpassung. Daraus ergeben sich bis zum Ende der Vertragslaufzeit finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 90.929 (i. Vj. TEUR 86.237). Die finanziellen Verpflichtungen innerhalb verbundener Unternehmen aus Mietverpflichtungen betragen TEUR 2.208. Ferner ergeben sich künftige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen für Telefonanlagen, Kraftfahrzeuge und sonstige Geräte in Höhe von TEUR 6.412 (i. Vj. TEUR 6.439), aus den Software Wartungs-, Entwicklungs- und Supportkosten von TEUR 8.264 (j. Vj. TEUR 4.758), aus Kommunikationskosten von TEUR 4.760 (i. Vj. TEUR 5.401) und aus sonstigen Bürokosten von TEUR 6.068 (i. Vj. TEUR 2.895). Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 2.252. Auf die Angabe der an den Abschlussprüfer geleisteten Honorare wird gem. § 285 Nr. 17 i. V. m. 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung empfiehlt der Gesellschafterversammlung, nach Feststellung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres 2023, die Einstellung des Jahresüberschusses in die Gewinnrücklagen zu beschließen.
Bonn, den 30. April 2024 B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH Geschäftsführung Prof. Dr. Thomas Auhuber Bernd Werres Aufstellung des Anteilsbesitzes:
Die Währungsumrechnung von konsolidierten Gesellschaften in fremden Währungen erfolgte zum Jahresendkurs (Stichtagskurs) bzw. zum Jahresdurchschnittskurs, die des Eigenkapitals zu historischen Kursen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Darstellung der Geschäftstätigkeit Als einer der führenden Präventionsdienstleister betreute die B·A·D GmbH im Jahr 2023 mit über 3.500 Expert:innen in Deutschland branchenübergreifend über 282.000 Einzelverträge. Mit dem Systemangebot bestehend aus den Dienstleistungen der Medizin, Technik und dem Gesundheitsmanagement, ist es das Ziel der B·A·D GmbH, Kunden und deren Mitarbeitende zu befähigen, Kompetenzen für Gesundheit, Lebens- und Arbeitsqualität zu entwickeln und sie somit bei der Erhaltung und Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Insourcing-Maßnahmen. Im Kerngeschäft bietet die B·A·D GmbH heute im Wesentlichen alle Leistungen nach Art. 7 der Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz (89/391/EWG) an. Erweitert wird das Leistungsspektrum in der B·A·D GmbH um Trainingsmaßnahmen und Beratungsleistungen sowie das Gesundheitsmanagement. Das heißt, es geht um die Erfüllung der durch das SGB VII definierten Aufgaben bzw. um Aufgaben, die mit ihnen in sachlichem Zusammenhang stehen. Der rechtliche Rahmen und die Mindeststandards zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sind im Grundsatz von der Europäischen Union geprägt. Hier sind keine nennenswerten Änderungen zu verzeichnen gewesen. Die Zahl der 2023 durchschnittlich bei der B·A·D GmbH beschäftigten Arbeitnehmer *innen betrug 3.524 Mitarbeitende (i. Vj. 3.474 Mitarbeitende). 61 % (i. Vj. 60 %) der Beschäftigten erbrachten medizinische Betreuungsleistungen, 16 % (i. Vj. 16 %) setzten die Betreuung in der Arbeitssicherheit um und 7 % (i. Vj. 7 %) erbrachten die Dienstleistungen im Bereich des Gesundheitsmanagements. Die übrigen Mitarbeitenden nahmen Management- und Vertriebsaufgaben bzw. interne Dienstleistungen wahr. Im Jahr 2023 waren 28 (i. Vj. 48) meldepflichtige Unfälle (Tausend-Mann-Quote: 9,8) zu verzeichnen, davon 11 Arbeitsunfälle sowie 17 Wegeunfälle. Es gab keine schweren Unfälle. Die Gesundheitsquote liegt mit 92,4 % über dem Niveau des Vorjahres (91,6 %). Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist ein wichtiges Instrument zur Rückkehr der Mitarbeitenden aus der Arbeitsunfähigkeit. Die Maßnahmen der regionalen Arbeitskreise Gesundheit des internen betrieblichen Gesundheitsmanagements werden positiv angenommen. Die Durchführung von Mitarbeitendengesprächen zur Festlegung von persönlichen Entwicklungszielen war ein Schwerpunkt im vorhandenen Gesundheitsmanagement. Die Beschäftigungsquote nach § 154 SGB IX liegt im Jahr 2023 bei 6,17 % (i. Vj. 6,04 %). Wie in den Vorjahren ist es für nahezu alle Unternehmen der B·A·D-Gruppe nicht leicht, qualifiziertes Personal, insbesondere Ärzte*innen, zu rekrutieren. Dennoch waren wir mit der Personalentwicklung, im Rahmen derer allein bei der B·A·D GmbH die Anzahl der Arbeitsplätze nahezu beibehalten werden konnte, im Jahr 2023 zufrieden. Der Frauenanteil im Unternehmen beträgt über alle Mitarbeitenden 71,6 %, davon sind 52,0 % in Vollzeitbeschäftigung. Die Vollzeitbeschäftigung des Männeranteils beträgt 83,4 %. Im Führungskräftebereich liegt der Anteil der weiblichen Beschäftigten bei 58,9 % (i. Vj. 58,2 %). Da die B·A·D GmbH paritätisch mitbestimmt ist, gilt das im Mai 2015 verabschiedete Gesetz für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Prozesse in der Personalentwicklung werden neben den Aspekten der Qualifizierung insbesondere auch Kompetenzen und Talente gemeinsam mit den Mitarbeitenden identifiziert und gefördert. Die Konzepte umfassen unter anderem auch die Aspekte zur gleichberechtigten Teilhabe in Bezug auf das Alter und das Geschlecht. Neben der Qualifizierung sind Gesundheit und Engagement der Mitarbeitenden mit ausschlaggebend für den Erfolg der Unternehmensgruppe. Ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement wird daher nicht nur als Dienstleistungsangebot gegenüber unseren Kunden verstanden, sondern auch als interne Investition in die eigene Zukunft. Dies ist und bleibt ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Im Rahmen der über das Zielvereinbarungssystem des Unternehmens gesteuerten Beteiligung der Mitarbeitenden am wirtschaftlichen Erfolg der B·A·D GmbH werden voraussichtlich für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 12.326 (i. Vj. TEUR 10.476) an die Mitarbeitenden ausgeschüttet. Ab dem 1. Januar 2023 sind die individuellen Entgelte aller Beschäftigten um 2,0 % gestiegen. Ab dem 1. November 2024 werden die Entgelte um 300 Euro für alle Vollzeitbeschäftigte steigen (Teilzeitbeschäftigte anteilig), am 1. Oktober 2025 steigen die Entgelte um weitere 1,5 %. Die Laufzeit des Tarifabschlusses geht bis zum 31. Dezember 2025. 1.2 Standorte Mit fast 150 Standorten besitzt die B·A·D GmbH in Deutschland eine ausreichende Präsenz in der Fläche. Dies ist ein wesentlicher Vorteil hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit. Die geänderten Rahmenbedingungen und das geänderte Nutzungsverhalten werden aufgegriffen, um die Standortstrategie weiterzuentwickeln und darauf aufbauend die Nutzungsstrategie in den nächsten Jahren zu optimieren. Wir wollen aus Sicht der Kunden, Mitarbeitenden und des Unternehmens bedarfsgerechte Flächen und Arbeitswelten zukunftsfähig entwickeln. 1.3 Ziele und Strategien Gemäß unserer Vision
ist unser Handeln darauf ausgerichtet, mit unseren Kernkompetenzen und Stärken frühzeitig Veränderungen in die Wege zu leiten, die dazu dienen, unsere Markt- und Wettbewerbsfähigkeit durch innovative, nutzenbringende und zukunftsorientierte Dienstleistungen nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern weiter auszubauen. Unsere Leitidee ist der "Gesunde Erfolg" bestehend aus den Dimensionen
Die Grundlage unseres Handelns bilden dabei unsere drei strategische Zukunftsthemen:
Die strategischen Zukunftsthemen dienen den Mitarbeitenden, den Projekten und Prozessen als Leitlinie, das Unternehmen unter Beachtung der Kautelen der gesetzlichen Unfallversicherung zukunftsfähig zu entwickeln und aufzustellen. 1.4 Steuerungssystem Das Unternehmen wird anhand einer Reihe von Kennzahlen gesteuert, die zugleich maßgeblich für die Ermittlung des variablen Vergütungsbestandteils von Geschäftsführung, Geschäftsleitung und Führungskräften sind. Die Steuerungssysteme für den gesunden Erfolg orientieren sich an den Dimensionen der Mitarbeitenden, der Kunden und des Unternehmens.
Die Steuerungsgrößen werden allen Mitarbeitenden monatlich zur Verfügung gestellt. In der Geschäftsführung / Geschäftsleitung, in den Gremien der Mitbestimmung und in den Eigentümergremien werden die Steuerungsgrößen ausführlich besprochen und diskutiert. In einem Executive Focus wird die spartenbezogene Umsatzentwicklung beschrieben und mit den Plan- bzw. Hochrechnungszahlen bewertet. Insbesondere werden die Umsatzerlöse und Aufwände im Rahmen der EBIT-Betrachtung betrachtet und für den Geschäftsverlauf bewertet. 1.5 Forschung und Entwicklung Der Aufwand für die Entwicklung, Optimierung und Standardisierung neuer Dienstleistungen sowie spezieller Forschungs- und Entwicklungsvorhaben lag im Jahr 2023 bei 1,46 % (Vorjahr: 1,52 %) des Umsatzes. Es werden insbesondere Produkte zur Arbeitsplatzgestaltung von Büroarbeitsplätzen unter Benutzung von virtuellen Realitäten, sowie KI-gesteuerte Coaches am Arbeitsplatz entwickelt. B·A·D gründet im Rahmen einer veränderten Managementstruktur eine Innovation Hub, der in einem Co-Innovationsmodell mit verschiedenen und wechselnden Partnern aufgebaut wird. Projekte werden über systematisches internes Projektcontrolling begleitet. Die Integration in den Regelbetrieb erfolgt über etablierten betrieblichen Strukturen des Vertriebs, der Leistungserbringung, -abrechnung und -controlling. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Allgemeine Entwicklungen der Gesamtwirtschaft und Branche Die Umsätze konnten in allen Sparten wieder gesteigert werden. Für die B·A·D GmbH bestehen weiterhin große Chancen, da das Thema Gesundheit und Hygiene weiter im Fokus bleibt. Insbesondere durch Innovationen (z. B. Künstliche Intelligenz) sind wichtige Impulse zu erwarten. Es besteht weiterhin eine hohe Nachfrage an Dienstleistungen im Arbeitsschutz, die von der Gesamtbranche nicht vollumfänglich bedient werden können. Die Gesetzes- und Normenlage ist weiterhin nicht verändert. Von einer Existenzgefährdung ist weiterhin nicht auszugehen. Die Inflation und die geringen Währungsschwankungen in Europa im Jahr 2023 hatten mehrheitlich keine Auswirkungen auf den Ertrag der B·A·D GmbH und deren Beteiligungen. In der Branche gab es im Jahr 2023 keine nennenswerten Übernahmen von Gesellschaften in Deutschland, die im Dienstleistungssegment der B·A·D GmbH aktiv sind. 2.2 Geschäftsverlauf Die Handhabung der Beteiligungen orientierte sich weiter an der Konzentration auf die Kernthemen und der Konsolidierung der Ergebnisse. Es wurden Kernprozesse der Terminplanung von Probanden und der Weiterentwicklung von Leistungserfassungssystemen implementiert. Umfangreiche Umstellungen der elektronischen Probandenakte und der Umstellung auf S4/HANA sind in Vorbereitung. Sämtliche Projekte werden im Rahmen von Digitalisierungsoptionen laufend optimiert. Der Plan 2023 wurde im Ergebnis auf Grund von positiven Personalentwicklungen, den Ergebnissen von Prozessoptimierungen, Vertrags- und Preisanpassungen überschritten. Im Rahmen der Hochrechnungszyklen war die Entwicklung während des Geschäftsjahres bereits absehbar. Es handelt sich um eine positive und zufriedenstellende Entwicklung des Geschäftsverlaufs, der die Robustheit und Stabilität des Unternehmens zeigt. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 320.564 konnten die prognostizierten Umsatzerlöse in Höhe von EUR 310 Mio. übertreffen. Die Summe der sonstigen betrieblichen Erträge verringerte sich auf TEUR 1.745 (i. Vj. TEUR 1.884). Dies ist im Wesentlichen auf die Verringerung der Erträge aus Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis der B·A·D GmbH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 9.958 (i. Vj. TEUR 8.268). Einen wesentlichen Anteil an dem höheren Betriebsergebnis hatten die gestiegenen Umsatzerlöse bei gestiegenen Personalaufwendungen und gestiegenen sonstige betrieblichen Aufwendungen. Das Beteiligungs- und Finanzergebnis betrug TEUR 3.829 (i. Vj. TEUR 1.216). Wesentliche Ursachen hierfür sind deutliche höhere Zinserträge und höhere Erträge aus Beteiligungen bei geringeren Zinsaufwendungen. Der Jahresüberschuss lag bei TEUR 8.780 (i. Vj. TEUR 5.575). Der Umsatz der B·A·D GmbH betrug im Jahr 2023 TEUR 320.564 (i. Vj. TEUR 297.420). Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Im Jahr 2023 konnten die Umsatzerlöse um 7,8 % gesteigert werden. Die mittelfristigen Zielplanung von 5 % Wachstum wurde erreicht. Die sonstigen Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Personalkostenerstattungen (TEUR 1.477) und periodenfremde Erträge (TEUR 1.216). Der Materialaufwand betrug TEUR 8.960 (i. Vj. TEUR 9.750) und setzte sich aus Aufwendungen für Hilfsstoffe sowie für bezogene Leistungen zusammen, wobei die Kosten für bezogene Leistungen um TEUR 516 gesunken sind. Die Ursachen für die gesunkenen Kosten für die bezogenen Leistungen liegen in den Einsparungen im Bereich der Laboraufwendungen und der Honorarbeschäftigungen. Die Personalaufwendungen lagen mit TEUR 233.146 (i. Vj. TEUR 219.809) über Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote liegt mit 72,73 % (i. Vj. 73,9 %) leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Personalumsatz pro Kopf ist mit TEUR 90,97 (i. Vj. TEUR 85,61) leicht gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen TEUR 4.248 (i. Vj. TEUR 4.143). Sonstige betriebliche Aufwendungen entstanden in Höhe von TEUR 65.997 (i. Vj. TEUR 57.334). Eine Steigerung wurde im Wesentlichen bei den Raumkosten in Höhe von TEUR 3.758, den Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 1.010 und den IT-Kosten in Höhe von TEUR 1.132 verzeichnet. Aufgrund des höheren zu versteuernden Einkommens ist der Ertragsteueraufwand deutlich gestiegen und betrug TEUR 4.886 (i. Vj. TEUR 3.801). 2.4 Finanzlage Auch im Geschäftsjahr 2023 ist es der B·A·D GmbH gelungen, ihr Geschäft ohne zusätzliche Fremdfinanzierung zu bestreiten. Seitens der Ratingagentur D&B erreicht die B·A·D GmbH einen D&B Score 100 (bei einem Score von 1 - 100) und einem D&B Rating von 5A1, was das Beste aller möglichen Ratings bedeutet. Dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von EUR 8,97 Mio. (i. Vj. EUR 3,48 Mio.) steht ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit von EUR -0,16 Mio. (i. Vj. EUR -1,07 Mio.) sowie ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von EUR -0,02 Mio. (i. Vj. EUR -0,02 Mio.) gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Finanzmittelfonds um EUR 8,79 Mio. auf 70,6 Mio. erhöht. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 175.596 (i. Vj. TEUR 164.890). Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 12.664. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen blieben mit TEUR 23.939 (i. Vj. TEUR 24.872) annähernd auf Vorjahresniveau. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen blieben mit TEUR 4.248 (i. Vj. TEUR 4.143) ebenfalls annähernd auf dem Vorjahresniveau. Die Finanzanlagen verringerten sich mit TEUR 4.874 (i. Vj. TEUR 6.149) gegenüber dem Vorjahresniveau. Dies ist auf den Verkauf der Tochtergesellschaften in Italien und der Slowakei zurückzuführen. Das Umlaufvermögen betrug TEUR 135.688 Mio. (i. Vj. TEUR 124.098). Die wesentliche Veränderung erfolgte durch die Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten. Das Eigenkapital der B·A·D GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 106.073 (i. Vj. TEUR 97.293). Die Eigenkapitalquote beträgt 60,41 % (i. Vj. 59,00 %). Das Volumen der Rückstellungen blieb mit TEUR 43.540 (i. Vj. TEUR 42.401) auf dem Vorjahresniveau. 2.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Es werden weiterhin die aus der Mitarbeiterbefragung abgeleiteten Maßnahmen fortlaufend nachverfolgt und evaluiert. Perspektivisch strebt die B·A·D GmbH ein sehr gutes bis exzellentes Niveau an. Wichtige Verhaltensanker hat die B·A·D GmbH im Code of Conduct festgelegt. Darin ist das Selbstverständnis zur unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung von B·A·D dargelegt. Diese Verhaltensanker werden gelebt und eingehalten. Generell wird einer offenen und vertrauensvollen Betriebs- und Sozialpartnerschaft in der B·A·D-Gruppe ein hoher Stellenwert beigemessen und dieser auch gelebt. Die B·A·D GmbH unterhält ein umfangreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Ein zentrales Steuerungsgremium tritt vierteljährlich zusammen und fasst die erforderlichen Beschlüsse, um den Gesamtprozess BGM unternehmensweit zu steuern. Die Umsetzung der Beschlüsse wird unter Beachtung der Beteiligungsrechte der zuständigen Betriebsratsgremien durch die Geschäftsführung freigegeben. Es ist für die strategische Zielsetzung und die Planung des Gesundheitsmanagements verantwortlich. Mit den Instrumenten und Verfahren der Mitarbeiterbefragung, der Gefährdungsbeurteilungen und der Gesundheitsstatistik wird der IST-Zustand erkannt und Maßnahmen erarbeitet, um weitere mögliche Belastungen zu reduzieren. Als Kennzahlen dienen uns die Werte der
Für die Mitarbeitenden werden im internen Gesundheitsportal "Zeit für Gesundheit" u.a. Sportangebote im Programm "Machfit" und Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen angeboten. Durch regelmäßige Energieaudits wird angestrebt die CO 2 Emissionen zu reduzieren. Zusätzlich sind Verträge geschlossen, die mit jedem Tankvorgang von Dienstfahrzeugen finanzielle CO 2 Kompensationen beinhalten. Maßnahmen aus dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sind ergriffen und den expliziten Anforderungen an die unternehmerischen Sorgfaltspflichten kommt die B·A·D GmbH nach. Eine B·A·D Grundsatzerklärung zu Menschenrechten ist veröffentlicht. Eine Syndikusrechtsanwältin ist als Menschenrechtsbeauftragte bestellt. Ein geschützter Meldekanal für Beschwerden ergänzt die Kontaktaufnahme auf der B·A·D-Homepage. 2.7 Zusammenfassende Lagebeurteilung Die im Vorjahr getroffene Prognose im Hinblick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse konnte im Berichtsjahr übertroffen werden. Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2023 sowohl bei den erreichten finanziellen Zielen als auch in Bezug auf die nicht finanziellen Leistungsindikatoren positiv verlaufen. Das zeigt sich an den mit Eigenmitteln umgesetzten Investitionen und auch an den vielen realisierten organisatorischen Weichenstellungen für die Zukunft. 3 Nachtragsbericht Wir verweisen auf die Ausführungen im Anhang. 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Auch im Jahr 2024 werden unsere drei strategische Zukunftsthemen Prozessoptimierung, Nachhaltigkeit und Systemdienstleistung im Sinne der Kundenorientierung die Schwerpunkte sein. Der strategische und organisatorische Umbau des Unternehmens mit einer veränderten Managementstruktur und der Fokussierung auf die Optimierung der Kernprozesse werden im Fokus des nächsten Geschäftsjahres stehen. Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Umsatzerhöhung in Höhe von 5 % geplant. 4.2 Risikobericht Die B·A·D GmbH besitzt ein überschaubares finanzwirtschaftliches Risikoprofil. Aufgrund der Konzentration auf den Euro-Raum sind Währungsrisiken nicht vorhanden. Auch Zinsrisiken spielen wegen der soliden Kapitalstruktur und des überschaubaren Anteils der Pensionsverpflichtungen an der Bilanzsumme eine untergeordnete Rolle. Rechtsstreitigkeiten aus der Vertragsgestaltung oder dem Markenrechtsschutz wird durch die frühzeitige Einbindung interner und externer Rechtsberater begegnet. Grundsätzlich unterliegen alle wesentlichen Verträge einer juristischen Vorprüfung. Für verbleibende potenzielle Schadensfälle und Haftungsrisiken besteht ein weitreichender Versicherungsschutz, dessen Umfang regelmäßig angepasst und kontinuierlich optimiert wird. Das Ziel der B·A·D GmbH, das wertorientierte Wachstum nachhaltig zu sichern und weiter auszubauen, wird mit Hilfe eines internen Steuerungssystems verfolgt. Kundenorientierung, Effizienz und dezentrale Verantwortung sind dabei die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Das interne Steuerungssystem umfasst neben einer 5-Jahresplanung auch ein gruppenweites Berichtswesen. Es stellt eine zeitnah verfügbare Basis für strategische und operative Entscheidungen dar und ermöglicht es, zeitnah Risiken zu identifizieren und mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern. Zur Erreichung der Ziele wird ein ganzheitliches und systematisches Chancen-Risiko-Management genutzt. Auf der Grundlage des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" (KonTraG) sowie des Gesetzes für "Transparenz und Publizität" (TransPuG) sollen Risiken, die den Fortbestand gefährden könnten, frühzeitig erkannt und daraus notwendige Maßnahmen zur Gegensteuerung abgeleitet werden. Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden mögliche Risiken erfasst, bewertet, Steuerungsmaßnahmen eingeleitet, dokumentiert und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Im Risikomanagementsystem werden Risiken in einer Matrix und einem Cockpit dokumentiert und bewertet. Es wird nach Branchen- und Umfeldrisiken, leistungswirtschaftlichen, finanzwirtschaftlichen Risiken, unternehmensstrategischen Risiken, informationstechnischen Risiken, Compliancerisiken und Personalrisiken sowie sonstigen Risiken unterschieden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung der Bewertung der Einzelrisiken von 2022 zu 2023 hat sich nur insoweit ergeben, als dass weitere Maßnahmen zur Risikominimierung in permanenter Kontrolle und Umsetzung sind. Zur Überprüfung identifizierter Risiken ist eine Revisionsgruppe in der B·A·D GmbH sowie auch innerhalb der B·A·D-Gruppe eingesetzt. Die Erkenntnisse werden sowohl der Geschäftsführung als auch den Gremien regelmäßig berichtet und entsprechend angemessen reagiert. Es gab im Jahr 2023 keine nennenswerten Vorfälle. Aufgrund der unterschiedlichen Strukturen und Größen der Auslandsbeteiligungen wurden die Standards mit jedem einzelnen Verantwortlichen vor Ort festgelegt. Ergänzend hat sich die B·A·D GmbH einen "Code of Conduct" auferlegt. Die Funktion des Compliance-Beauftragten ist in die Organisationsstruktur der B·A·D GmbH eingebunden, ein Compliancemanagementsystem etabliert. Inwieweit sich die aktuell zu beobachtenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges in welche Richtung weiter entwickeln werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. 4.3 Chancenbericht Die B·A·D GmbH sieht grundsätzlich in der generellen wirtschaftlichen Entwicklung Chancen für ihr Geschäftsfeld. Unternehmen sind gefordert, ihre Ertragslage zu erhalten und zu verbessern, und dies bei einer Erhöhung des Durchschnittsalters der Erwerbstätigen sowie gleichzeitiger Verknappung von Fachkräften. Das Potential, durch Maßnahmen im Arbeitsschutz und der Gesundheitsvorsorge die Motivation und Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern, wird nach wie vor nicht von allen Marktteilnehmern optimal ausgeschöpft. Verbunden mit der sozialen Verantwortung der Arbeitgeber lassen sich durch die Dienstleistungen der B·A·D GmbH in allen Branchen zusätzliche Produktivitätspotentiale realisieren, Kosten senken und damit die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit steigern. Wir gehen davon aus, dass die Themen der Gesundheit (der Mitarbeitenden) und der Hygiene in den Köpfen unserer Kunden fest verankert bleiben. Aufgrund unserer Erfahrungen und Kompetenzen in diesen und weiteren Bereichen können wir unseren Kunden in der Zeit der Krise und darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite stehen und zur Überwindung der Krise beitragen. 4.4 Gesamtaussage Die weitere Konsolidierung der bestehenden Beteiligungen mit einer Konzentration auf die Kernthemen der Gruppe, die getätigten Investitionen in die Digitalisierung sowie in die strategische Gestaltung der Immobilien und in die Infrastruktur des Unternehmens werden ebenso wie der Organisationsentwicklungsprozess zu einer positiven Geschäftsentwicklung beitragen. Es existieren sowohl Risiken als auch Chancen. Insgesamt gehen wir von keiner Existenzbedrohung aus. Weitere wesentliche Risiken und Chancen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Einflussfaktoren werden für das Jahr 2024 nicht erwartet.
Bonn, 30. April 2024 B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH Geschäftsführung Prof. Dr. Thomas Auhuber Bernd Werres Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 1.1.2023 bis 31.12.2023 die ihm nach Gesetz, Gesellschaftsvertrag und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Der Aufsichtsrat hat sich in sechs Sitzungen und Videokonferenzen sowie regelmäßig anhand schriftlicher und mündlicher Berichte der Geschäftsführung eingehend über die Unternehmensstrategie, den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens sowie über die wesentlichen Investitionen informiert und fasste auf dieser Grundlage die in seinen Aufgabenbereich fallenden notwendigen Beschlüsse. Darüber hinaus standen der Aufsichtsratsvorsitzende und die Geschäftsführung auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig miteinander in Kontakt. Die Buchführung, der Jahresabschluss B·A·D GmbH und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars, Düsseldorf, geprüft. Der Prüfer hat dem Jahresabschluss und dem Lagebericht seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss B·A·D GmbH und den Konzernabschluss B·A·D e.V. sowie die Lageberichte für das Geschäftsjahr 2023 sorgsam geprüft und erklärt sich mit dem Inhalt sowie den Berichten des Abschlussprüfers einverstanden. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung stellt er fest, dass er keinerlei Einwendungen erhebt und die Abschlüsse in der vorliegenden Form uneingeschränkt feststellt bzw. billigt und dies der Gesellschafterversammlung empfiehlt. Der Aufsichtsrat schlägt vor, dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung zu folgen und den Jahresüberschuss von 8,78 Mio € in die Gewinnrücklagen der B·A·D GmbH einzustellen. Er empfiehlt den Gesellschaftern, dem Aufsichtsrat sowie der Geschäftsführung der B·A·D GmbH für das Berichtsjahr Entlastung zu erteilen, der Empfehlung des Gewinnverwendungsvorschlages zu folgen sowie die vorgeschlagene Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Forvis Mazars GmbH & Co. KG, Düsseldorf, mit der Prüfung des Jahresabschlusses der B·A·D GmbH für das Jahr 2024 zu beauftragen.
Bonn, 26.6.2024 Der Aufsichtsrat Bernd Bradtmöller, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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