TechniSat Teledigital GmbH

Nordstraße 4, 39418 Staßfurt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 9675
Eingetragen
22.9.2009
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Produkten der Unterhaltungselektronik und Multimedia; Erwerb von Maschinen und Anlagen, Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge, Bauteile und Komponenten, Rechte und Know-how (insbesondere Patente und Lizenzrechte); Kauf, Pacht und/oder Annmietung von Grundstücken und/oder aufstehenden Gebäuden am Standort Staßfurt, insbesondere soweit dies Vermögensgegenstände aus dem Gesamtvollstreckungsverfahren der RFT Elektronik GmbH sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Wylega
seit 13.2.2023
Prokura
Stefan Hermann Kön
seit 29.3.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Techniropa Holding GmbHEigenbeteiligung
67.50%
25.00%
LEPPER Stiftung e.S.
7.50%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.950.000 €
75.00%
Germany
650.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TechniSat Teledigital GmbH

Staßfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die TechniSat Teledigital GmbH ist eine Tochtergesellschaft der TechniSat Digital GmbH mit Sitz in Daun (im Folgenden auch "TSD" genannt).

TechniSat Teledigital GmbH übernimmt die Fertigung und Qualitätssicherung verschiedener Fernsehgerätelinien und hat weiterhin die Funktion eines Service- und Logistikcenters für die TechniSat-Gruppe und externe Kunden. Das Servicecenter umfasst sowohl den Support für Kunden (Call-Center) als auch die zentrale Reparaturabwicklung der TechniSat-Gruppe und für externe Kunden.

Seit 2022 unterstützt TechniSat Teledigital GmbH die Schwestergesellschaft TechniBike GmbH in der Assemblierung von E-Bikes sowie als Dienstleister für Logistik.

Des Weiteren betreibt das Unternehmen das Zentrallager und die Logistik für den Versand der TV Geräte.

Relativ schnell nach Beginn der Corona Pandemie haben wir am Standort in Staßfurt mit der Fertigung von FFP2 Masken begonnen.

Die Fertigung dieser FFP 2 Masken wurde aufgrund der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen nun wieder deutlich heruntergefahren.

Sowohl die Einkaufsabwicklung der Materialien als auch der Absatz der Fertigprodukte erfolgt über die Muttergesellschaft.

Im Jahresdurchschnitt 2023 betrug die Mitarbeiterzahl 103 Personen, mithin also 18 Personen weniger als im Vorjahr. Dies ist auch der Reduzierung der Maskenproduktion geschuldet.

Zusätzlich sind zum Bilanzstichtag 12 Auszubildende beschäftigt.

2. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

3. Forschung und Entwicklung

Für die Forschung und Entwicklung der Geräte werden externe Entwicklungsgesellschaften beauftragt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Statista ist der Umsatz im Bereich Consumer Electronics im Vergleich zu 2022 erneut gesunken von 8,2 Milliarden EUR auf 7,6 Millarden EUR.

Wir gehen davon aus, dass dies mit der steigenden Inflation und der Verteuerung der Produkte zusammenhängt.

Der deutsche Markt für TV-Geräte ist für TechniSat Teledigital weiterhin ein großer Markt. Der Verkauf erfolgt jedoch ausschließlich über die Muttergesellschaft.

Hier belaufen sich die Absatzzahlen in 2023 in Deutschland auf dem Konsumentenmarkt auf 4,4 Millionen TV-Geräten und sinken demnach weiter.

2. Geschäftsverlauf

Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 gibt es viele Faktoren, die sich negativ auf unser Unternehmen auswirkten. Auch wenn sich die Bauteilverknappung und hohe Frachtkosten wieder etwas relativierten, kämpfen wir weiterhin mit gestiegenen Energiekosten.

Die hohe Inflation führt immer noch zu einer massiven Kaufzurückhaltung bei Gütern aus der CE Branche.

Es wurde ein Programm zur Kostensenkung in vielen Bereichen gestartet. Laufend werden die personellen Ressourcen an den Bedarf angepasst. Die vorhandenen Kapazitäten werden von unserer Schwesterfirma TechniBike genutzt. Damit ist es möglich, die vorhandenen Ist-Kosten am Standort auf mehrere Bereiche aufzuteilen. Die Auftragslage war für 2023 eher zurückhaltend.

3. Lage

a.) Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 betrug der Umsatz EUR 7,7 Mio. Damit liegt der Umsatz etwa 23 % unter dem des Vorjahres, was sich im Wesentlichen aus dem Bereich der Fertigung von Masken ergibt.

Der Rohertrag ist um TEUR 844 gesunken.

Die Personalaufwendungen sind um TEUR 307 im Vergleich zu 2022 gesunken.

Die Abschreibungen sind um TEUR 1.831 gesunken. Dies hängt im Wesentlichen mit der Sonderabschreibung in 2022 der Maskenmaschinen zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 493 gesunken.

Vor Ertragsteuern wird ein Ergebnis in Höhe von TEUR -767 (Vorjahr TEUR -3.328) ausgewiesen. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der TechniSat Digital GmbH.

Durch die Verlustübernahme von 771 TEUR ergibt sich ein ausgeglichenes Ergebnis.

b.) Finanzlage

Das Finanzmanagement von TechniSat ist darauf ausgerichtet, den Bedarf an Kapital so zu befriedigen, dass Fälligkeitsrisiken, Bewertung der Kreditgeber und Kosten für das Kapital in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Das Finanzmanagement ist wertorientiert und wird an einer Optimierung der durchschnittlichen gewichteten Kosten für das Kapital gemessen.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 758. Die liquiden Mittel betrugen TEUR 107.

Das in 2021 aufgenommene Darlehen zur Finanzierung von Maschinen wurde planmäßig in Höhe von TEUR 601 getilgt.

Durch Kreditzusagen der TechniSat Digital GmbH, Daun, ist die Finanzierung des Umlaufvermögens gesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Für die nähere Zukunft sind weitere Ersatzinvestitionen und Renovierungsmaßnahmen geplant.

c.) Vermögenslage

Die Vermögenslage des Unternehmens stellt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr solide dar. Die Bilanzsumme ist um 29,38 % auf EUR 9,72 Mio. gestiegen. Die Eigenkapitalquote (inkl. Sonderposten) ist von 63,9 % in 2021 auf 49,2 % in 2023 gesunken. Absolut ist das Eigenkapital (inkl. Sonderposten) von EUR 4,803 Mio. auf EUR 4,789 Mio. gesunken.

Das Anlagevermögen sank um 5 % auf TEUR 5.099. Die Investitionen in Höhe von TEUR 169 konzentrierten sich im Wesentlichen auf Umbauten an bestehenden Gebäuden (TEUR 135) sowie diverse Betriebsausstattungen (TEUR 15). Diesen Investitionen stehen Abschreibungen auf Sachanlagen und Bauten in Höhe von TEUR 440 gegenüber.

Die Vorräte sind um TEUR 511 auf EUR 2,162 Mio. gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit TEUR 681 höher als im Vorjahr (TEUR 367).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind von 323 TEUR auf 2,258 Mio. EUR gestiegen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden Produktionskennzahlen und Cashflow Kennzahlen herangezogen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 37.

5. Gesamtaussage

Auf Grund der deutlich geringeren Nachfrage nach medizinischen und FFP 2 Masken sowie der Zurückhaltung des Kaufverhaltens bei Konsumenten ist der Umsatz um 23 % gesunken.

Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr ist weiterhin rückläufig. Durch Kosteneinsparmaßnahmen konnte der Verlust im Vergleich zum Vorjahr dennoch deutlich reduziert werden. Leider konnte unsere Prognose nicht erreicht werden, was mit Personalreduzierungen und damit verbundenen Abfindungs- und Freistellungskosten zusammenhängt.

Zum Jahresende 2022 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft abgeschlossen.

III. Prognosebericht

Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 gibt es weiterhin viele Faktoren, die sich negativ auf unser Unternehmen auswirken. Die hohe Verunsicherung aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Lage führt zu einer massiven Kaufzurückhaltung bei Gütern aus der CE Branche, welche sich natürlich auch negativ auf die Auslastung der Fertigung und des Servicecenters unseres Unternehmens auswirkt.

Somit gehen wir von einem ausgeglichenen bzw. leicht negativen Ergebnis aus.

Es werden laufend die personellen Ressourcen an den Bedarf angepasst. Die vorhandenen Kapazitäten werden von unserer Schwesterfirma TechniBike genutzt. Damit ist es möglich, die vorhandenen Ist-Kosten am Standort auf mehrere Bereiche aufzuteilen.

Die Auftragslage für 2024 ist weiterhin eher zurückhaltend.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Intensiver globaler Wettbewerb und anhaltender Preisverfall sowie kürzere Innovationszyklen für die Produkte sind für die Consumer-Elektronik-Branche kennzeichnend.

Die Gesellschaft ist als Tochterunternehmen der TechniSat Digital GmbH, Daun von deren Risiken betroffen.

Für mittelständische Unternehmen wie TechniSat ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen.

Ein weiteres Risiko wird in den finanziellen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Verteuerung von Energiestoffen, sowie in der Bauteil- und Rohstoffverknappung gesehen.

Ertragsorientierte Risiken

Risiken werden in den fortgesetzten Auswirkungen des Ukraine-Krieges, zunehmenden internationalen Spannungen, insbesondere zwischen der westlichen Welt und China, sowie der weiteren Zinspolitik der Zentralbanken gesehen. Ein weiterer Risikofaktor stellen potentielle kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten als Konsequenz aus dem Überfall der Hamas aus Israel dar.

Für mittelständische Unternehmen wie TechniSat ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen.

Integriertes Risikomanagementsystem

Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und Prozesse sichergestellt.

Die Prozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft.

Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und wird ständig an die erhöhten technischen Anforderungen angepasst.

Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt.

Controlling

Operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Steuerungsmaßnahmen werden mit den Führungsebenen vereinbart und deren Wirksamkeit wiederum überprüft.

Frühwarnsysteme

Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen, über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt.

So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden und die Ergebnisse in operatives Handeln umgesetzt werden.

Bewertungsrisiken

Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt.

Lager- und Bestandsrisiko

Die Bauteile im Vorratsbestand können technologisch problemlos im Jahre 2024 verarbeitet werden. Erforderliche Abwertungen wurden durchgeführt.

Es besteht ein Risiko, dass Produktmängel nicht zeitnah erkannt werden, dieses Risiko wird durch intensive Qualitätskontrollen im Warenein- und Warenausgang reduziert.

2. Chancenbericht

Durch technologische Innovationen sowie einer nachhaltigen und glaubhaften Premiumpositionierung bei gleichzeitiger Intensivierung des unteren und mittleren Preissegments der TechniSat Produkte kann die Wettbewerbsposition von TechniSat verbessert werden. Vertriebswege, wie z. Bsp. Onlinehandel und gezielte Marketingmaßnahmen verbessern die Absatzchancen von TechniSat Produkten.

Parallel hierzu bedeutet Innovation in der Entwicklung aber nicht nur neue Produkte und neue Dienste, sondern auch kontinuierliche Verbesserungsprozesse.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und dem sinkenden Preisniveau sowie den Schwankungen im Wechselkurs zum US-Dollar. Die weltweite Krise dauert noch weiterhin an. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verkauft ihre Dienstleistungen sowohl an die TechniSat Gruppe als auch an externe Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Kreditlinien der TechniSat Digital GmbH, Daun.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Staßfurt, 25. Juni 2024

TechniSat Teledigital GmbH

Stefan Kön, Geschäftsführer

Steffen Gierth, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.098.926,83 5.370.253,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 5.098.923,83 5.370.250,43
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.609.675,26 2.115.023,38
I. Vorräte 2.162.220,42 1.651.086,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.340.373,42 377.310,62
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 2.258.043,84 (Vorjahr: € 323.278,49)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 107.081,42 86.626,20
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.036,20 31.079,43
9.724.638,29 7.516.356,24

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 4.503.022,23 4.503.022,23
I. Gezeichnetes Kapital 2.600.000,00 2.600.000,00
II. Gewinnrücklagen 117.966,99 117.966,99
III. Gewinnvortrag 1.785.055,24 1.785.055,24
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZULAGEN ZUM ANLAGEVERMÖGEN 285.490,00 299.770,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 681.112,00 474.810,00
D. VERBINDLICHKEITEN 4.255.014,06 2.238.754,01
- davon gegenüber Kreditinstituten: € 758.422,38 (Vorjahr: € 1.359.633,60)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 3.339.360,78 (Vorjahr: € 598.293,76)
- davon aus Steuern: € 57.777,67 (Vorjahr: € 35.783,35)
9.724.638,29 7.516.356,24

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 5.534.067,88 5.268.619,28
2. Personalaufwand 4.621.519,89 4.589.188,63
a) Löhne und Gehälter 3.904.552,17 3.799.279,50
b) Soziale Abgaben 716.967,72 789.909,13
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 440.387,41 2.270.846,78
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.178.904,23 1.673.203,30
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.581,01 22.776,52
- davon an verbundene Unternehmen: € 10.061,23 (Vorjahr: € 5.718,62)
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.718,77 74.700,00
- davon latente Steuern: € 0,00 (Vorjahr: € 74.700,00)
7. Ergebnis nach Steuern -733.043,43 -3.362.095,95
8. Sonstige Steuern 38.111,12 40.499,19
9. Erträge aus Verlustübernahme 771.154,55 3.402.595,14
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemein

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 9675 eingetragen. Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

B. Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt.

Die Umrechnung von fremden Währungen in EURO erfolgt nach folgenden Grundlagen:

Bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt die Bewertung nach Maßgabe des Wechselkurses zum Bilanzstichtag, soweit diese eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert.

2. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (nur Sachanlagen) abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:

Vermögensgegenstände Nutzungsdauer
Gebäude und Außenanlagen 9 - 50 Jahre
Maschinen und Anlagen 2 - 12 Jahre
Betriebsvorrichtungen 10 - 11 Jahre
Werkzeuge 5 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 20 Jahre

Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt.

3. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Bestandsermittlung der Vorräte erfolgte durch körperliche Aufnahme zum Bilanzstichtag.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet. Technisch veraltete Bauteile wurden ganz abgeschrieben.

Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse wurden unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades ermittelt.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 2.600.000,00. Die Gesellschaft hat in 2022 einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

5. Rückstellungen

Bei der Bildung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen Rechnung getragen.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode). Die wesentlichen Bewertungsparameter sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,74 %.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignungen von Maschinen gesichert. Sie haben in Höhe von T€ 606 (Vorjahr: T€ 601) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 152 (Vorjahr: T€ 758) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Außer üblichen Eigentumsvorbehalten sind keine weiteren Sicherungsabreden getroffen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in Höhe von T€ 3.310 (Vorjahr: T€ 573) enthalten.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Aufwendungen aus Abzinsung

Im Berichtsjahr sind Aufwendungen aus Abzinsung in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 3) entstanden.

D. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Angestellte 30 30
Arbeiter 73 91
103 121

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Nachname Vorname Ausgeübter Beruf Vertretungsberechtigung
Kön Stefan Kaufmann einzelvertretungsberechtigt
Gierth Steffen Elektrotechniker gesamtvertretungsberechtigt

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung hat für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten.

4. Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Techniropa Holding GmbH mit Sitz in Daun. Die Offenlegung erfolgt im Unternehmensregister.

E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

Die Gesellschaft haftet als Mitkreditnehmer für einen Kontokorrentkredit eines verbundenen Unternehmens in Höhe von T€ 5.000. Die Inanspruchnahme des Kontokorrentkredites beträgt zum Abschlussstichtig T€ 4.895.

Das Risiko einer eventuellen Inanspruchnahme wird aufgrund der stabilen Ertragssituation sowie soliden Finanzierungsstruktur des verbundenen Unternehmens als äußerst gering eingeschätzt.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
mehr als fünf Jahre
Miete Halle 43.200,00 0,00 0,00

 

Staßfurt, 25. Juni 2024

Stefan Kön

Steffen Gierth

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.262,04 0,00 0,00 10.262,04
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.058.050,71 135.518,91 0,00 8.193.569,62
Technische Anlagen und Maschinen 4.145.001,90 0,00 0,00 4.145.001,90
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.153.657,79 33.541,90 6.838,90 2.180.360,79
14.356.710,40 169.060,81 6.838,90 14.518.932,31
14.366.972,44 169.060,81 6.838,90 14.529.194,35
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.259,04 0,00 0,00 10.259,04
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.200.777,28 251.999,51 0,00 3.452.776,79
Technische Anlagen und Maschinen 4.021.148,90 94.497,00 0,00 4.115.645,90
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.764.533,79 93.890,90 6.838,90 1.851.585,79
8.986.459,97 440.387,41 6.838,90 9.420.008,48
8.996.719,01 440.387,41 6.838,90 9.430.267,52
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.740.792,83 4.857.273,43
Technische Anlagen und Maschinen 29.356,00 123.853,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.775,00 389.124,00
5.098.923,83 5.370.250,43
5.098.926,83 5.370.253,43

Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Koblenz, 25. Juni 2024

ETL-Heimfarth & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer

Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05. Juli 2024 festgestellt.

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